Letztens wurde ich gefragt, wie ich das alles eigentlich meister: Meinen Beruf, den Blog, die zwei Kinder, die Schwangerschaft und dann noch das neue Buch. Und wie ich es schaffe, dabei immer so entspannt zu sein und den Humor nicht zu verlieren. Wenn es so rüber kommt, ist es ja schön – aber glaubt mir, ich bin nicht immer entspannt! Und auch nicht immer so humorvoll, wie ich gerne hätte! Ich verliere oft genug die Nerven. Aber alles in allem find ich auch, dass ich das ganz gut meister. Wie ich das mache? Ich setze Prioritäten. Perfekt zu sein ist so eine Sache, die bei mir keine oberste Priorität hat. Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss nicht immer die Beste sein. Hauptsache, ich bin gut genug! Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Mamaleben
Mamas Sicht der Dinge – auf die Welt, das Leben, das Arbeiten und überhaupt. Darf auf einem Mamablog nicht fehlen.
Umstandsmode, die gleichzeitig Stillkleidung ist: Mama mag es praktisch
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Ich mag es gern praktisch. Und ich mag es nachhaltig. Umstandsmode nur für ein paar Monate kaufen und dann das schöne Kleid nicht mehr anziehen können? Das finde ich ziemlich schade! Geht es Euch auch so? Zumal die dritte Schwangerschaft wahrscheinlich meine letzte sein wird und ich das schicke Umstandskleid also nicht noch einmal aufheben kann. Umso besser finde ich Umstandsmode, die gleichzeitig auch für die Stillzeit taugt und eventuell sogar noch über die Stillzeit hinaus. Und genau so etwas habe ich bei Bellybutton gefunden! Wieso ich diese Umstandsmode, die gleichzeitig Stillkleidung ist, so praktisch finde, möchte ich Euch einmal erzählen – denn sie ist nicht nur funktionell, sondern auch noch bequem und schick. Besser geht kaum, oder?! Weiterlesen
Bald geht es wieder los: Stillen, wenig Schlaf, keine freie Hand beim Essen …
Noch knapp drei Wochen bis zum Stichtag! Wahnsinn! Erst kommt einem der Stichtag so weit weg vor – und dann ist es auf einmal fast soweit. Theoretisch könnte es ja sogar jederzeit losgehen. Wobei es bei mir nicht so aussieht und meine beiden Jungs waren auch übertragen. Von daher bin ich recht gelassen. Der Klinikkoffer ist auch noch nicht gepackt. Zur Not kann mein Mann ja auch alles nachbringen, da bin ich diesmal sehr entspannt. Ich hoffe, das rächt sich nicht. Ich habe eigentlich auch noch einiges zu erledigen, bevor es losgeht. Aber je näher der Termin rückt, umso klarer wird mir auf einmal: Es geht bald wieder los! Das Stillen, der wenige Schlaf, das ständige Babytragen, weil es nicht abgelegt werden will. Es geht alles wieder von vorne los. Da wird mir auf einmal klar, wie bequem es auch geworden ist: Meine Kinder schlafen durch, ziehen sich alleine an und können sich (meistens) alleine beschäftigen. Und nun wird alles noch mal auf 0 gestellt! Weiterlesen
Drei Kindern gerecht werden – Gedanken vor der Geburt
Nun sind es tatsächlich nur noch fünf Wochen bis zum Stichtag. Und, obwohl ich bisher ziemlich optimistisch war, dass sich alles eingroovt, so mit drei Kindern, und meine Erfahrungen mit meinen beiden Söhnen auch gezeigt haben „Man wächst mit seinen Aufgaben“, kommen nun kurz vor dem Entbindungstermin dann doch die Gedanken, die wohl jede werdende Mehrfachmutter kennt: Werde ich drei Kindern gerecht werden? Wie schaffe ich es, alle Bedürfnisse von allen Kindern unter einen Hut zu bringen? Ich kann mich ja schlecht zerreißen – und hatte ich vor der Geburt des Kleinen noch den Gedanken „ich kann mich ja nicht zweiteilen„, kreist in meinem Kopf diesmal der Gedanke „ich kann mich ja nicht dreiteilen“.
10 Sätze, mit denen Du Schwangere auf die Palme bringst
Es gibt Dinge, die will man als Schwangere gar nicht hören. Die will man so nicht erleben und die findet man auch gar nicht lustig. Wenn Ihr also eine Schwangere mal so richtig auf die Palme bringen wollt (ich könnte jetzt auch sagen „zum Platzen“, aber das hört sich so nach geplatzter Fruchtblase an und das wollen wir ja nun auch nicht), dann lasst einfach einen dieser galanten Sätze fallen.
Was ich an Attachment Parenting nicht mag
Versteht mich nicht falsch. Den Grundgedanken von Attachment Parenting finde ich toll. Und vieles fließt in die Erziehung unserer Kinder mit ein. Floss übrigens schon mit ein, bevor ich den Begriff Attachment Parenting zum ersten Mal gehört habe. Wir leben sehr bindungsorientiert – ganz bewusst. Aber dennoch nervt mich die Attachment Parenting „Bewegung“ ganz gewaltig! Wieso? Obwohl ich doch selbst so viel davon in unser Familienleben integriert habe? Weil es leider so viele Eiferer gibt, so viele Mütter, die das Attachment Parenting fast schon sektenmäßig vorantreiben und alle anderen, die nicht so verfahren wie sie, verurteilen, als etwas Schlechteres sehen, auf sie hinabblicken (nicht nur bei AP, klar, aber dort auffallend oft). In den sozialen Medien bin ich immer wieder schockiert, wie rau der Ton geworden ist und wie sehr sich Mütter gegenseitig zerfleischen. Wer mich kennt, weiß: Dogma finde ich doof. Dogmen jeglicher Art. Und noch viel mehr, wenn es um so etwas Privates wie das Familienleben geht. Doch leider wird gerade Attachment Parenting von vielen so verbissen und dogmatisch vorangetrieben – was ich sehr schade finde und was ich daran wirklich nicht mag.
Hallo Herbst, schön, dass Du da bist!
Ein bisschen goldener könntest Du schon sein, lieber Herbst. Wieso versteckst Du Dein warmes Licht hinter den Wolken? Es ist doch gerade dieses Warme, Weiche, dieses besondere Licht, dass Deinen Einzug so besonders macht. Eigentlich wollte ich die Heizung auch nicht vor Oktober anstellen, aber wenn Du so weitermachst, dann komme ich wohl nicht mehr Drumherum. Trotzdem will ich nicht lamentieren, denn ich freue mich, dass Du da bist, lieber Herbst. Denn es gibt so ein paar Dinge, auf die ich mich jetzt freue und die den Übergang vom Sommer (der dieses Jahr eh nur eine Sparversion war) leichter macht.
Wir Familien müssen sichtbarer werden – damit Familienpolitik nicht nur ein Randthema bleibt
Irgendwie geht ja dieser Wahlkampf diesmal an mir vorbei. Vielleicht, weil wir zwei Monate Ferien hinter uns haben und viel unterwegs waren. Vielleicht aber auch, weil es dieses Jahr irgendwie etwas lahm zugeht. Ich dachte, das TV-Duell könnte etwas Fahrt in die Sache bringen – und war dann enttäuscht, dass Flüchtlings- und dann die Außenpolitik mehr als die Hälfte der Sendezeit einnahmen. Ohne Zweifel wichtige Themen. Ganz am Rande ging es dann um das Thema, was einen als Mutter von kleinen Kindern besonders interessiert: die Familienpolitik. Überhaupt ist dies ein Thema, was in diesem ganzen Wahlkampf nur am Rande eine Rolle zu spielen scheint. Wieso eigentlich? Sind wir Familien zu unsichtbar, müssen wir uns mehr zeigen, mehr ins Bewusstsein der Politik rücken? Ziehen wir uns so sehr in unsere Komfortzone zurück, dass unsere Belange einfach vergessen werden?
Was einer Mutter so vor der Einschulung durch den Kopf geht – mit dem Schulbeginn geht auch ein Stück Freiheit
Noch knapp eine Woche, bis sich in unserem Leben etwas gewaltig ändern wird: Mein Großer kommt in die Schule. Und je näher die Einschulung rückt, umso mehr wird mir bewusst, dass der Schulbeginn eine ganz schöne Veränderung sein wird. Die ich bisher unterschätzt habe. Die Einschulung war ja noch so lange hin! Und auf einmal steht sie vor der Tür und mir wird klar: Es beginnt tatsächlich ein neuer Lebensabschnitt.
Lasst den Kindern die Zeit, die sie brauchen!
Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass ich kein Fan von übermäßigen Förderangeboten für Kinder bin. Denn ich bin der festen Überzeugung: Kinder lernen am besten durchs freie Spielen. Was auch durch mehrere Studien belegt wurde. Kinder sollen die Chance haben, Kinder zu sein, so lange es geht. Sie sind so wissbegierig, sie lernen so schnell – und brauchen dafür keine ausgeklügelten exotischen Kurse. Vor allem brauchen Kinder Zeit. Freie Zeit. Zeit für sich. Zeit fürs Spielen. Und Zeit genug, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Ohne dass wir sie drängen, dass wir sie dabei beschleunigen wollen. Lasst den Kindern doch die Zeit, die sie brauchen! Lasst sie ihre eigenen Erfahrungen machen – in ihrem eigenen Tempo. Denn jedes Kind ist gut, so wie es ist. Und auch wenn wir Eltern manchmal ungeduldig werden: In den meisten Fällen kommen die Entwicklungsschritte ganz von selbst. Wir brauchen nur Geduld.