Mein neues Buch ist da: Einblick ins Inhaltsverzeichnis

Endlich ist es soweit: Mein neues Buch ist erschienen! „Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Erziehung einfach unperfekt: Wie du deine Kinder entspannt beim Großwerden begleitest“ ist ganz frisch aus der Druckerei in die Buchläden und auch bei mir eingezogen. Ich hatte euch ja schon einmal beschrieben, worum es mir im Buch geht: Nämlich darum, wie wir unser Familienleben ohne Druck und Stress leben und vor allem, wie wir unsere Kinder ohne Druck erziehen können. So, dass unsere Kinder im eigenen Tempo wachsen – wenn wir unsere Kinder nämlich ihr eigenes Tempo lassen, dann erreichen sie ihre Meilensteine ohne Tränen und Streit. Denn jedes Kind hat sein eigenes Tempo und die Entwicklungsspannen in den ersten Jahren gehen enorm weit auseinander. Ich möchte mit „Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ Mut machen, den eigenen Weg fürs Familienleben zu finden, den eigenen Weg, die Kinder zu erziehen, den eigenen Weg fürs Mutter- und fürs Vatersein. Ich möchte Mut machen, sich nicht von vermeintlichem „Das machen alle so, deshalb muss ich das auch“ unter Druck setzen zu lassen, sondern in die eigenen Fähigkeiten und die Fähigkeiten des Kindes zu vertrauen. Denn der meiste Druck und Stress ist wirklich umsonst und oft sogar kontraproduktiv: Wenn der richtige Zeitpunkt da ist, lernen Kinder die neuen Entwicklungsschritte von alleine viel schneller, als wenn man vor dem richtigen Zeitpunkt anfängt, an ihnen zu ziehen. Wie das Fahrradfahren. Oder das Trockenwerden. Oder die Beikosteinführung. Damit ihr einen kleinen Einblick ins Buch bekommt, stelle ich euch hier einmal das Inhaltsverzeichnis vor. In jedes Kapitel führt eine Kolumne (so wie ihr sie vom Blog kennt), dann gibt es wissenschaftliche Hintergründe und natürlich viele praktische Tipps:

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Hilfe, der Lockdown hat meine Kreativität geraubt! Von Schreibblockaden und anderen Hindernissen

Vor mir blinkt der Cursor. Auf der leeren Seite. Mal wieder. Eine leere Seite. Ein blinkender Cursor. Ein Gehirn, das wie leergepustet ist. Leerer als eine Flasche Wein nach einer Studentenparty. Leerer als eine Tüte Gummibärchen nach einem Kindergeburtstag. Was wollte ich gleich noch mal schreiben? Erstmal Kaffee. Dann fällt mir schon was ein. Während ich warte, dass das Koffein seine Arbeit macht, starre ich die weiße Seite an. Der blinkende Cursor ruft „hey, schreib was!“ Erst dezent. Dann immer lauter. Schriller. Mahnender. Das Gehirn ist immer noch leer. Der einzige Gedanke, der mir kommt: „Erstmal Schokolade.“ Doch am Ende ist die Tafel Schokolade leer, das Gehirn leider auch. Schreibblockade. Mal wieder. Macht sich breit, hat es sich gemütlich eingerichtet in den letzten Tagen, Quatsch Wochen. Seit einem Jahr. Der blinkende Cursor erinnert mich täglich an die guten Ideen, die eigentlich aus meinen Fingern fließen sollten. Doch sie kommen nicht. Haben sich versteckt. Oder einfach aufgegeben?

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Gesunde Ernährung für Kinder: Tipps von einer Ernährungsexpertin

*Werbung und Experteninterview*

Das mit der gesunden Ernährung von Kindern ist ja so eine Sache… ich hatte mir, bevor ich Kinder hatte, immer vorgenommen, sie natürlich gesund zu ernähren, wenig Süßigkeiten, viel Gemüse und Obst und Pommes nur zu besonderen Anlässen. In meiner Vorstellung war das alles ganz einfach: Da ich mich gesund ernähre, würden das die Kinder schon auch machen, dachte ich! Ich gebe zu: Ich belächelte es sogar ein wenig von oben herab, wenn mir Eltern von ihren Kindern erzählten, die wochenlang nur Nudeln aßen. Tja. Ich wurde bald eines Besseren belehrt. Denn das mit der gesunden Ernährung für Kinder ist nicht immer so ganz einfach. Denn Kinder haben ihre Phasen, sie sind misstrauisch gegenüber neuen Gerichten und Geschmäckern und natürlich haben sie sehr schnell raus, dass Gummibärchen und Co. sehr lecker sind. Wie man Kinder gesünder ernähren kann, was man dabei beachten muss, wie viele Süßigkeiten es sein dürfen und welche Alternativen es gibt und wie Eltern damit umgehen sollten, wenn Kinder wochenlang nur Nudeln mit Tomatensoße essen möchten, habe ich die Ernährungsexpertin der KNAPPSCHAFT Sarah Schwietering gefragt. Sie kennt sich nämlich mit dem Thema Ernährung und Familienküche bestens aus und gibt dazu auch lesenswerte Tipps für den Blog der Knappschaft.

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Einfache Tipps für mehr Ordnung im Familienalltag: Ein Experten-Gastbeitrag

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass das mit der Ordnung und mir so eine Sache ist. Das Haus tipptopp aufgeräumt zu halten, zählt nicht unbedingt zu meinen Prioritäten und allgemein ist das Aufräumen mit drei Kindern immer so eine Sache: Kaum habe ich das eine aufgeräumt und drehe mich um, wird es schon wieder unordentlich gemacht. Und meine Kinder haben eh ein ganz eigenes Verständnis davon, was aufgeräumt bedeutet! Ich freue mich, dass mir heute Katharina in einem Gastbeitrag ganz einfache und vor allem leicht umsetzbare Tipps gibt, wie man sein Zuhause auch mit Kindern ordentlicher halten kann. Sie hat dabei eine wunderbar entspannte Haltung, die mir sehr gefällt, lest selbst:

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Von gleichförmigen Tagen: Willkommen in der Lockdown-Langeweile

So langsam verschwimmen die Tage. Welchen Wochentag haben wir noch gleich? Montag? Mittwoch? Ach, Dienstag! Ein Glück gibt es den Homeschooling-Lernplan, der einen durch die Woche trägt. Heute war Sachkunde dran. Morgen nicht und Donnerstag wieder. War die große Klassen-Videokonferenz nun übermorgen oder doch schon morgen? Die Tage verlaufen gleichförmig, nur untergliedert in Wochenende (zwei Tage kein Lernen) und Woche (täglicher Streit um die Hausaufgaben). Aufstehen, frühstücken, sich von den Kindern die ewig gleichen Argumente anhören, wieso Homeschooling doof ist, dann doch irgendwie in 1000 Anläufen die Aufgaben erledigen, unterbrochen von 1000 Essenspausen und umgekippten Wasserbechern, Spielplatz, selbst ein wenig arbeiten (muss ja, irgendwie), Abendessen machen, Kinder ins Bett bringen, noch ein wenig arbeiten (muss ja, irgendwie), schlafen. Und der Kreislauf beginnt von vorne.

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Gastbeitrag: Alleinerziehend und zwei Homeschooling-Kinder – eine Mutter berichtet

Ich lasse auf diesem Blog auch immer wieder gerne andere Mütter zu Wort kommen, um möglichst viele Aspekte des Mutterseins zu zeigen. Denn je deutlicher wird Mütter werden, umso mehr können wir bewegen! Ich habe heute einen Gastbeitrag von „Schnuppismama“, die ihr hier bei Instagram findet. Sie ist alleinerziehend und Mutter von zwei Schulkindern und schreibt in ihrem Gastbeitrag davon, wie der Lockdown und das Homeschooling für sie ist, welche Herausforderungen damit gerade für Alleinerziehende verbunden sind. Lest selbst!

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11 sehenswerte Kinderfilme für Kinder von 6 bis 10: Unsere Filmtipps für Familien

Wenn es etwas gibt, das uns den Lockdown im Frühjahr und jetzt im Winter erleichtert hat, dann waren es unsere Videoabende. Eigentlich war es ein Freitagabendritual: gemeinsam einen Kinderfilm gucken mit Popcorn. Also quasi Kino zuhause! Wir haben es im Lockdown ausgeweitet und es gibt weit häufiger als nur Freitagabend einen Kinderfilm für die ganze Familie. Man muss ja das Beste draus machen! Mittlerweile haben wir sehr viele Filme mit den Kindern geschaut und ich muss sagen, es ist schwierig geworden, neue, schöne Kinderfilme zu finden, die wir noch nicht geguckt haben. Da ich selbst immer dankbar über Filmtipps bin, möchte ich einmal unsere liebsten Kinderfilme für Kinder von 6 bis 10 mit euch teilen – und würde mich freuen, wenn ihr eure Filmtipps in die Kommentare schreibt, so dass wir eine große Filmsammlung starten und uns gegenseitig inspirieren! Hier kommen unsere Top 10 der Kinderfilme, dabei habe ich versucht, was anderes als die üblichen Klassiker wie Eiskönigin, Madagaskar oder das Sams zusammenzustellen (wobei auch das gute und sehenswerte Kinderfilme sind!):

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Welcome back to Home-Wahnsinning: Bitte Ferien verlängern statt Homeschooling!

Das ist er also. Der erste Schultag nach den Ferien. Distanzlernen nennt sich das offiziell. Home-Wahnsinning trifft es eher. Und im Gegensatz zum ersten Lockdown habe ich nun zwei Schulkinder. Und ein Kindergartenkind. Ein Viertklässler, der den Zahlenraum bis 1 Million beackert. Ein Erstklässler, der viel lieber spielen als Schreibübungen machen würde. Und eine Dreijährige, die anstatt zu malen oder puzzlen am liebsten Paw Patrol gucken möchte. Letzteren Wunsch kann ich immerhin erfüllen. Vorsatz 1 „wir reduzieren die Medienzeit“ habe ich schon um 11.23 Uhr gebrochen. Den Laptop müsste ich auch mal aufklappen, denn meine Arbeit erledigt sich ja auch nicht von selbst. Vorsatz 2 „ich werde nicht die Nerven verlieren“ brach ich um 11.27 Uhr. Dann nämlich, als mir klar wurde, dass das jetzt der erste Tag ist. Und dass es mindestens, mindestens (!) bis Anfang Februar so weitergeht. Vorsatz 3 „nein, ich werde mich nicht beschweren, sondern einfach die Zähne zusammenbeißen“ brach ich um 11.45. Nämlich, als ich begann diesen Text zu tippen. Während meine Kinder ihr 10. Müsli des Tages aßen und Pause machen durften.

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„Wieso ich mir nicht die Normalität von gestern wünsche, sondern eine Welt von morgen“: Gastbeitrag von Nina Hundertschnee

Dieses Jahr ist alles andere als normal. Unser Alltag ist auf den Kopf gestellt. Und niemand weiß, wann es wieder so sein wird, wie es einmal war. Wenn ich heute in Filmen sehe, wie Menschen in einer überfüllten Bar feiern, sich Dinge ins Ohr brüllen und zur Begrüßung umarmen, dann zucke ich zusammen und in mir ruft es „Abstand!“ Es kommt mir vor wie ein anderes Leben, das irgendwie Lichtjahre zurückliegt. Viele reden davon, dass sie sich die alte Normalität wieder zurückwünschen. Aber wünschen wir uns wirklich alles wieder so zurück, wie es einmal war? Kann man nicht vielleicht diese Zeit für eine Art Reset nutzen? Um eine neue Art von Normalität zu schaffen? Die Kinderbuchautorin Nina Hundertschnee (sie hat ua die fantastische Kinderbuchreihe „Professor Plumbums Bleistift“ geschrieben) hat mir einen Gastbeitrag geschrieben, in dem sie von ihrer Hoffnung schreibt – ihre Hoffnung, wie die Welt „nach Corona“ aussehen könnte (wie wir ja wissen, wird es eher eine Welt „mit Corona“ sein). Ein nachdenklicher Text, ein wunderschöner Text, der Hoffnung macht und zeigt, was wirklich zählt im Leben. Lest selbst, es lohnt sich! Weiterlesen

Weniger Kindergarten-Infekte und Co. – was wir von den Corona-Regeln mitnehmen können

Einen positiven Nebeneffekt hatte der Corona-Lockdown ja: Diese Spirale aus Kindergarten-Infekten war endlich unterbrochen. Dieser Winter hatte es echt in sich. Die üblichen Verdächtigen waren alle dabei: Neben unzähligen Schnupfenviren hatten wir Scharlach, Magen-Darm und Mittelohrentzündung zu Besuch. Bei drei Kindern kommt man auf wenige Wochen, wo mal alle drei Kinder ohne Schniefnase waren. Ich hielt tapfer durch, mich erwischte es erst an genau dem Tag, als die Schulen schlossen. Aber das war es dann auch: Seitdem gab es keine weiteren Infekte. Ist ja auch kein Wunder: Wir hatten ja niemanden, bei dem wir uns anstecken konnten! Und waren wir mal außerhalb des Hauses hielten wir Abstand. Das Händeschrubben tat sein Übriges. Und wird es hoffentlich auch weiterhin tun. Denn ich hoffe, dass wir einige der Corona-Regeln auch beibehalten können, wenn Corona „vorbei“ ist, auch wenn die zweite Welle ausbleibt und es einen Impfstoff gibt. Zum Beispiel Dinge wie Händewaschen (was ja eigentlich seit eh und je normal sein sollte!), in die Ellenbeuge niesen, bei Erkältung  zuhause zu bleiben und die Kinder nicht mit Ibuprofen „pimpen“, damit sie in den Kindergarten können und man selbst zur Arbeit. Und auch das Lüften find ich super – wenn ich daran denke, wie es oft im Kindergarten müffelte… da ist mehr frische Luft für alle gut! Weiterlesen