Als wär‘ sie schon immer da gewesen – Gedanken über das Leben mit Kindern (und die Zeit vor den Kindern)

Er könne gar nicht glauben, dass seine Schwester erst vier Monate alt sei, sagte mein Großer letztens. „Es kommt mir so vor, als wär‘ sie schon immer bei uns gewesen.“ Da war er wieder dieser Satz. Der mir unzählige Male in den Kopf kam, seit ich Kinder habe. Also seit ziemlich genau sieben Jahren. Vor sieben Jahren um diese Zeit war mein Großer ganze zwei Wochen alt und ich weiß noch, wie ich eben jenen Satz zu meinem Mann sagte. Dasselbe kurz nachdem mein Kleiner auf die Welt gekommen war. Und auch jetzt beim Babymädchen  ging mir dieser Satz immer wieder durch den Kopf. Ist es wirklich erst etwas mehr als vier Monate her, dass ich diesen unglaublich dicken Bauch vor mir herschob? Und elf Tage über den Stichtag hinaus warten musste, um dieses wunderbare kleine Mädchen endlich richtig kennenzulernen? Um zu sehen, wer hinter diesen kräftigen Tritten steckte und wer da so lange auf sich warten ließ? Ja, die Zeit rast nur so an uns vorbei und Kinder machen es uns erst so richtig bewusst – da sie sich im Zeitraffer entwickeln. Kommt uns Eltern jedenfalls so vor. Aber was fast noch verblüffender ist: Kinder schaffen es im Nullkommanix, dass man sich das Leben ohne sich nicht mehr vorstellen kann.  Weiterlesen

Kinder auf die Schule vorbereiten: Was das Wichtigste ist

Ein halbes Jahr ist mein Großer nun schon in der Schule! Die Zeit rast! Ehe ich mich versah, konnte er schon bereits in den Herbstferien die ersten Bücher lesen. Mist, nun kann ich abends beim Vorlesen nicht mehr abkürzen – denn er merkt es sofort und es gibt mächtig Ärger. Das gemütliche Vorlesen abends im Bett genießt er ein Glück immer noch und sein kleiner Bruder auch. Aber ansonsten hat sich viel verändert mit der Schule – und er hat sich auch verändert. Vor allem aber habe ich schnell gemerkt, was das Wichtigste ist, was Ihr Euren Kindern vor dem Schulstart mit auf den Weg geben solltet: Selbständigkeit.

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Typisch Sandwichkind? Wie man die mittleren Kinder stärken kann

Vor der Geburt unserer Babymaus machte ich mir schon so meine Gedanken über unseren Mittleren. Wie würde er auf seine kleine Schwester reagieren? Wie würde es für ihn sein, auf einmal nicht mehr der Kleine zu sein – sondern auch großer Bruder? Man hört und liest ja viel über Sandwichkinder  – die mittleren Kinder in Familien mit drei Kindern. Doch was ist da wirklich dran – haben Sandwichkinder mehr Probleme als die Großen oder die Kleinen? Bekommen sie wirklich weniger Aufmerksamkeit als die beiden anderen Geschwister? Und ist unser Mittlerer ein typisches Sandwichkind?

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Keine Lust, lang am Herd zu stehen? Elf 10-Minuten-Gerichte

Vor allem an den Wochenenden koche ich gerne etwas aufwändiger. Ich habe schon immer gerne gekocht – in meiner Studentenzeit habe ich meine Mitbewohner im Studentenwohnheim immer gerne bekocht. Der Favorit damals: meine Gemüselasagne. Die gab es irgendwann schon fast wie eine Tradition zu Semesteranfang bevor wir dann alle gemeinsam zur Semesteranfangs-Party gegangen sind. Das waren Zeiten… Die Lasagne ist heute auch bei meinen Kindern ziemlich angesagt. Aber nicht jeden Abend habe ich Zeit, lange Gemüse zu schnibbeln, Soßen anzusetzen oder Fisch auf den Punkt anzubraten. Denn bei uns gibt es Abends immer warm – so war es übrigens bei mir als Kind schon. Mittags sind alle außer Haus und für mich allein kochen, macht keinen Spaß. Deshalb ist das Abendessen unsere gemeinsame Mahlzeit, bei der wir lange zusammensitzen und von unserem Tag erzählen. Aber Ihr wisst ja selbst, wie das ist im Alltag mit Kindern: Abends fehlt oft die Zeit und Muße, noch etwas Aufwändiges zu kochen. Da muss es dann ein schnelles Gericht sein. Einige Ideen für schnelle Mahlzeiten möchte ich Euch mal vorstellen… Weiterlesen

Wie ein Kinderkunstwerk auf Taschentuch heil die Waschmaschine überlebte

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Es ist mir schon in der Prä-Kind-Ära ständig passiert: Ich habe vergessen,  die Taschen meiner Hosen vor dem Waschen auszuleeren. Bei Bonbonpapier war es nicht weiter schlimm. Selbst bei Geldscheinen nicht, denn die ließen sich meist gut trocknen und weiterverwenden. Richtig schlimm aber: Papiertaschentücher in der Wäsche. Kennt Ihr alle, oder? Diese hartnäckigen weißen Flusen, die überall, einfach ÜBERALL hängen und sich weder abklopfen noch wegschütteln lassen – so dass einem eigentlich nur eines bleibt: Alles wieder rein in die Maschine und noch mal waschen. Und selbst dann überleben einige dieser fiesen Flusen. Da wünschte ich mir jedes Mal die guten alten Stofftaschentücher zurück, wie sie mein Großvater früher hatte: riesig groß, aber gut waschbar. Seit ich Kinder habe, hat sich das Problem noch verschärft. Noch mehr Taschen, die man vor dem Waschen überprüfen muss. Noch mehr Taschentücher, die im Einsatz sind. Die Folge: noch mehr Flusen. Weiterlesen

Verlosung: Gewinnt einen Schulranzen Campus UP von Scooli mit dem Design Eurer Wahl

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Sind bei Euch auch schon die ersten Ranzenpartys angekündigt? Denn so langsam wird es Zeit, sich nach dem Schulranzen fürs Schulkind umzuschauen. Ich erinnere mich noch gut an letztes Jahr um diese Zeit, als wir unseren Großen mit einem Schulranzen ausgestattet haben. Kam er mir auf einmal groß vor mit seinem Schulranzen auf dem Rücken! Da wurde mir erst richtig bewusst: Mein Kind ist bald ein Schulkind und ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Nun hat mein Sohn schon das erste Schulhalbjahr hinter sich und liest uns abends Bücher vor – die Zeit rast! Und genau, weil sie so rast, solltet Ihr rechtzeitig an den Schulranzenkauf denken! Oder Ihr gewinnt einfach einen – denn ich darf an Euch einen Schulranzen von Scooli (inklusive Federtasche, Schlampermäppchen, Turnbeutel und Portemonnaie) verlosen! Das Design kann sich der Gewinner übrigens selbst aussuchen.

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Spiele-Tipp: Spinnengift und Krötenschleim (mit Verlosung)

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Als mein Großer den Namen des Spiels las, leuchteten seine Augen. Noch ehe wir die Spielanleitung gelesen hatten, war ihm klar: Das muss ein Superspiel sein. „Spinnengift und Krötenschleim„. Und dann noch Hexen und Ungeheuer – die besten Zutaten für ein gutes Gesellschaftsspiel! Um Zutaten geht es auch in diesem Spiel aus dem Kosmos Verlag, das wir zum Testen erhalten haben. Um Zutaten für einen Zaubertrank. Hat man genug Zutaten gefunden, zaubert man ein Ungeheuer aus dem Hexenkessel. Hört sich vielversprechend an, oder? Soweit die Kurzzusammenfassung unseres neuen Lieblingsspiels – das Ihr übrigens auch gewinnen könnt!

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Noch mehr ungelöste Rätsel des Familienalltags – ab in die zweite Runde

Erinnert Ihr Euch an meine ungelösten Rätsel des Familienalltags? Darüber hatte ich mich vor einiger Zeit einmal gewundert. Dazu gehören Fragen, die Ihr Euch sicher auch schon gestellt habt: Wo ist das Paralleluniversum, wo die partnerlosen Socken ein Leben in Saus und Braus führen? Und wo kommt die ganze Schnotter her, die aus den Kindernasen tropft? Zehn Rätsel hatte ich mir gestellt – und nun sind noch so viele unbeantwortete Fragen hinzu gekommen, dass es Zeit für eine Fortsetzung meines ersten Textes ist. Vielleicht fallen Euch ja auch weitere ungelöste Rätsel des Familienalltags ein?

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Ein Familienauto? Wir haben den Volvo V90 getestet

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Wie Ihr wisst, sind wir große Schwedenfans und verbringen seit zehn Jahren unsere Sommerurlaube in Schweden. Und was fährt ein echter Schwedenfan (so wie der Großteil der Schweden auch)? Einen Volvo natürlich. Wir fahren seit vielen Jahren Volvo, einen V70, einen Kombi mit viel Platz. Den wir nun als fünfköpfige Familie auch wirklich benötigen. Als ich das Angebot von Volvo bekam, den größeren Nachfolger des V70, den Volvo V90 auf seine Familienauto-Tauglichkeit zu testen, war mein Mann Feuer und Flamme und überzeugte mich, dass auch Familienautos zu einem Familienblog gehören. Nun – deshalb also eine Premiere: Mein erster Autotest! Aber wie Ihr wisst, bin ich keine Autojournalistin und deshalb wird dieser Test auch eher … weiblich ausfallen. Ein Autotest aus Mama-Gesichtspunkten. Denn ansonsten könntet Ihr Euch ja auch einfach eine Autozeitschrift kaufen!

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Das Universalwort Monnitonni: Mein Sohn und seine Geheimsprache

Mein Großer hat neuerdings auf alles eine Antwort. „Monnitonni“. „Monnitonni“ ist das neue Zauberwort. Und es bedeutet: so ziemlich alles. Das heißt, es passt auch als Antwort auf alles. Mama schimpft, weil die Hälfte des Müslis auf den Boden ging? Monnitonni. Der kleine Bruder will keine Gummibärchen abgeben? Monnitonni. Papa fragt, ob er sich die Hände gewaschen hat? Monnitonni. Dieses Universalwort ist unglaublich praktiscb (findet er – ich weniger) und ist zurzeit in unserem Haus ziemlich häufig zu hören. Monnitonni halt. Wobei mir das Wort noch am liebsten ist. Denn unser Großer hat eine Kinder-Geheimsprache entwickelt, die man weder verstehen noch nachsprechen kann – und deren verständlichstes Wort Monnitonni ist.

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