Unsere liebsten Hörbücher, Songs und Podcasts für die ganze Familie: Unsere Erfahrungen mit Deezer Family

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Als fünfköpfige Familie wird der Platz in den Regalen manchmal knapp. Das fängt bei den CDs an. Mein Mann und ich haben kistenweise CDs von früher (als wir noch jung waren, damals kaufte man noch CDs!). Aber wir haben einen komplett unterschiedlichen Musikgeschmack. Gemeinsam zusammen sitzen und eine CD hören? Fällt uns schwer, denn ich fange an bei seinem Musikgeschmack unruhig hin und her zu rutschen und ihm geht es bei meinen Lieblingssongs ganz genauso. Ganz abgesehen von den Kindern, die sowieso lieber ihre eigenen Hörspiele hören möchten oder Kindermusik. Die alten CDs (die zur Hälfte eh unbrauchbar zerkratzt waren) konnten wir nun endlich ausmisten und Platz schaffen. Denn wir haben den Streamingdienst Deezer. Und zwar das Deezer Family Angebot: Da kann man ein Profil für jedes Familienmitglied (maximal 6) anlegen und unabhängig voneinander und zeitgleich auf verschiedenen Endgeräten  das hören, wonach einem grad ist. Das heißt: Die Kinder hören ihre Hörbücher oder Kindermusik, ich meine Playlist mit meinen Lieblingssongs aus meiner Jugend, mein Mann seine Musik und keiner kommt sich in die Quere. Weiterlesen

Wisst Ihr noch, als man früher „einfach mal schnell“ zum Bäcker ging?

Früher, da ging ich manchmal „einfach mal schnell“ zum Bäcker. Oder zur Post. Oder in den Supermarkt. Weil ich vergessen hatte, Brot zu kaufen, Butter oder noch mal einen Brief wegschicken wollte. Heute ist nichts mehr mit „mal eben schnell“. Heute darf ich nichts mehr vergessen, denn „mal eben noch mal kurz in den Supermarkt“ ist hier nicht mehr. Das liegt nicht daran, dass wir umgezogen sind und auf dem Lande fernab jeglicher Infrastruktur wohnen. Nein. Wir wohnen immer noch mitten in der Stadt, Supermarkt, Briefkasten und Bäcker sind keine 400 Meter entfernt. Der Grund ist ein anderer: Ich habe Kinder. 3 an der  Zahl. Und die haben ein anderes Verständnis für den Begriff „mal eben schnell“. Wenn es diesen Begriff für sie überhaupt gibt, dann heißt es so viel wie: „Steh auf einem Bein, zieh einen Arm der Jacke an, wieder aus, dann den Schuh an, den linken, dann den rechten, dann noch mal die Jacke, die Mütze und zieh dann noch mal alles aus, weil dir plötzlich einfällt, auf Klo zu müssen. Und dann beginne alles wieder von vorne.“ Für das Baby gilt eine kleine Variante: „Mach‘ noch mal die Windel voll, aber so richtig gründlich, genau dann, wenn alle endlich angezogen an der Tür stehen und loswollen.“ Weiterlesen

„Die Kinder von heute dürfen fast alles und zu jeder Zeit. Kommt nur mir das so vor?“ – ein Gastbeitrag

Ich freue mich immer, wenn ich Leserbriefe bekomme. Denn drum blogge ich ja – um mich auszutauschen. Sonst könnte ich ja auch im stillen Kämmerchen ein Tagebuch führen! Eure Kommentare und Mails, die machen mir Freude und zeigen mir, dass ich nicht einfach mit einer Wand spreche, sondern echte lebendige Leser habe! Umso mehr freue ich mich, wenn ich diese Nachrichten auch mit Euch teilen darf, wir also die Gelegenheit bekommen, alle zusammen zu diskutieren. Denn das sollte mein Blog von Anfang an sein – ein Austausch und keine Einbahnstraße. Heute bekam ich eine liebe Email von einer Leserin, die zwei Kinder hat – allerdings 2 große, Mitte 20. Sie ist Anfang 50 und liest gerne meinen Blog – was mich riesig freut! Aber heute hatte sie ein Anliegen. Es geht um die Frage, ob und wieso viele Eltern ihren Kindern keine Rücksichtnahme mehr beibringen und wieso Kinder heute scheinbar alles dürfen. Auch um 22 Uhr abends auf dem Trampolin hüpfen oder lärmend ab früh morgens durch die Nachbarschaft toben. Ich hatte ja mal geschrieben, wieso ich meinen Kindern gewisse Regeln beibringe und wieso sie zwar sehr viele Freiheiten haben – aber ich diese einschränke, wenn sie die Freiheiten der anderen berühren. Denn gegenseitige Rücksichtnahme ist für mich ein Schlüssel für ein gutes Miteinanderleben. Aber anscheinend sehen es manche Eltern anders. Lest selbst, was meine Leserin mir geschrieben hat: Weiterlesen

Unsere Detektiv-Schatzsuche beim Kindergeburtstag: So haben wir es gemacht

Mein Großer ist acht Jahre alt geworden! Acht Jahre! Unglaublich! Er ist nun wirklich kein kleines Kind mehr. Und im Vergleich zu seiner Einschulung, wo er sechs Jahre alt war, um einiges größer geworden. In jeglicher Hinsicht. Mir ist es an seinem Geburtstag erst so richtig bewusst geworden: Dieses Kind ist auf dem Wege dazu, ein großes Kind zu werden. Unfassbar, dass er vor acht Jahren so ein kleines Baby war – wo ist die Zeit nur geblieben?! Natürlich war für ihn auch klar: Am Geburtstag muss es, wie in den letzten Jahren auch, eine Schatzsuche sein. Aber nicht einfach nur eine Schnitzeljagd mit Pfeilen. Babykram. Rätsel sollte es geben, natürlich durfte die Schatzsuche nicht zu kurz sein und außerdem bitte auch eine Rechenaufgabe. Öhm ja. Ich ging also in mich und grübelte und habe am Ende eine Detektiv-Schatzsuche auf die Beine gestellt, die, wie ich finde, ziemlich gelungen war! (meinem Sohn war sie immer noch zu kurz, aber die Kinder sind auch sowas von losgerast, dass sie die Hinweise in der Hälfte der veranschlagten Zeit zusammengesammelt hatten…) Weiterlesen

Ab und zu dürfen es auch mal Pommes sein – vom Restaurantbesuch mit Kindern

mmmmm. Yummieh. Pommes mit Mayo und Ketchup. Ich gebe es zu: Ich finde es manchmal unverschämt lecker. Ich achte auf gesunde Ernährung, esse vegetarisch, koche immer frisch, kaufe saisonal auf dem Markt und halte mich an die Empfehlung „5 am Tag“, Zucker habe ich fast ganz gestricheZucker habe ich fast ganz gestrichen. Aber: Ab und zu werde ich schwach. Mit Pommes assoziiere ich Sommertage am Strand – denn früher, wenn ich mit meinen Eltern am Strand war, gab es immer Pommes vom Strandimbiss. Dieser Duft, am besten noch vermischt mit Sonnencreme… das weckt Kindheitserinnerungen! Ich weiß, sie sind ungesund, Fett, Kohlenhydrate, Acrylamid und so. Aber: Solange sie etwas Besonderes sind und es sie nicht jeden Tag gibt, darf es das ja wohl auch mal sein. Ausnahmen machen das Leben schön! Kann ich es deshalb meinen Kinder vergönnen, wenn sie im Restaurant mit Treffsicherheit einen Teller Pommes mit Fischstäbchen oder Chicken McNuggets auswählen?! Nein. Denn es ist für sie ebenso etwas Besonderes und da es bei uns zuhause normalerweise keine Pommes gibt (die aus dem Backofen schmecken ja auch nur halb so gut), darf es das ab und zu auch sein. Lasst die Kinder doch auch mal schlemmen und genießen!  (Machen wir Großen doch auch gern) Weiterlesen

Das Zauberwort „nein“ – wie es uns das Leben leichter machen kann

Ich gebe es zu. Wenn es drauf ankommt, bin ich eine Ja-Sagerin. Es ist einfach furchtbar mit mir. Noch einmal schnell einen Text schreiben? Eigentlich habe ich keine Zeit, aber wenn der Kunde so nett fragt, dann kann ich doch nicht nein sagen. Den Sohn einer anderen Mutter mit aus dem Kindergarten nach Hause nehmen, obwohl ich dafür grad gar keinen Kopf habe? Ja, okay, klappt schon irgendwie. Beim Kindergeburtstag der Freundin mithelfen, obwohl es zeitlich gar nicht passt? Was soll’s, dann mache ich es halt. Für den Kollegen noch schnell etwas erledigen, obwohl ich noch nicht mal meine eigene Arbeit schaffe? Ich bin einfach zu gutmütig. Den Kindern die Weingummis kaufen, obwohl sie schon genug zu Naschen hatten? Konsequenz hin oder her, ich habe keinen Nerv, das Theater durchzustehen. So ein „ja“ ist bequem. Man erspart sich Diskussionen, man verärgert niemanden und mein Gott, dann macht mal halt schnell noch die Arbeit vom Kollegen mit. Aber es gibt einen Haken bei der Sache: Der Tag hat nun mal nur 24 Stunden. Und wir können uns nicht  zweiteilen. Und da niemand unbegrenzt belastbar ist, müssen wir mit unseren Kräften haushalten. Das Wort „nein“ an der richtigen Stelle kann uns das Leben leichter machen. Nur wir Frauen neigen ja leider dazu, viel zu schnell „ja“ zu sagen…   Weiterlesen

Nein, Mütter müssen sich nicht rechtfertigen!

Neulich im Café beobachtet: Junge Mutter holt eine Thermoskanne aus dem Kinderwagen, fügt Milchpulver hinzu, schüttelt und gibt ihrem kleinen Baby das Fläschchen. Nicht ohne sich dreimal zu entschuldigen, dass sie ihr Baby ja leider nicht stillen konnte und es so gerne gemacht hätte. Einen Tag später entschuldigt sich eine Mutter im Kindergarten mehrmals dafür, dass ihr Dreijähriger noch im Buggy sitzt („er ist immer so müde nach dem Kindergarten und will nicht laufen“). Und beim Bäcker entschuldigt sich eine andere Mutter dafür, dass sie ihrem Sohn ein Milchhörnchen statt einem Vollkornbrötchen kauft („er hat sich den ganzen Tag darauf gefreut, aber sonst hole ich  nur Vollkorn“). Wieder einen Tag später in der Kindergartengarderobe entschuldigt sich eine andere Mutter, dass sie ihrer Tochter einen Schneeanzug vom Discounter anzieht und kein teures Markenprodukt („der Anzug von XY ist ja gerade in der Wäsche“). Und im Biosupermarkt entschuldigt sich eine Mutter für ihre Babytrage, das Tragetuch sei ja gerade in der Wäsche. Was zum Teufel… ?! Man läuft durch die Stadt und ringsherum entschuldigen sich Mütter für ganz selbstverständliche Dinge, die, mit Verlaub, doch eigentlich niemanden etwas angehen. Die Windeln  im Einkaufswagen sind für den Vierjährigen? Na und? Muss sich da jemand für rechtfertigen? Nein.   Weiterlesen

Was war heute besonders schön? Unsere 3 Fragen fürs Einschlafritual

Wenn es abends ins Bett geht, drehen meine Jungs nach dem Vorlesen gerne noch einmal auf. Plötzlich fallen ihnen 1000 Dinge ein, die sie noch erzählen möchten – und auf einmal sind sie wieder hellwach und denken nicht mehr ans Schlafen. Obwohl ich mich oft genug nach meinem „Feierabend“ auf dem Sofa sehne, mag ich dieses Kuschelige vor dem Schlafengehen sehr, das gemeinsame Runterkommen. Da ich es für mich auch immer schön finde, den Tag mit einem kleinen Resumée abzuschließen, habe ich mit meinen Jungs ein kleines Ritual als Teil des Einschlafsrituals entwickelt, dass sie mittlerweile von sich alleine aus einfordern und immer ganz gespannt sind, was der andere zu erzählen hat. Wir stellen uns gegenseitig drei Fragen über unseren Tag – und schließen so gemeinsam den Tag ab, so dass alle ohne Sorgen schlafen können. Weiterlesen

Vorkindvorsätze und was daraus geworden ist: Ein Gastbeitrag

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mir so einiges vorgenommen. Was ich über Mütter dachte, bevor ich selbst eine wurde, hatte ich hier auf dem Blog ja bereits einmal aufgeschrieben. Doch nicht nur die Ansichten übers Muttersein ändern sich, wenn man selbst Mutter wird – auch die guten Vorsätze, die man sich in der Prä-Kind-Ära macht, lösen sich ziemlich schnell in Luft auf, sobald sie auf die Realität treffen. Bei mir war es ja der Vorsatz, nicht zu schimpfen und auch noch mit Baby das absolute Unverständnis, wie Eltern mit ihren Kindern schimpfen können. Nun, sobald mein erstes Kind größer wurde, konnte ich das mit dem Schimpfen vollkommen nachvollziehen! Ähnliche Vorkindvorsätze hat Tanja in einem Gastbeitrag beleuchtet, aber lest selbst: Weiterlesen

Magic Aufräuming nach der Ganznormalemama-Methode (oder: Wie ich an Marie Kondo scheiterte)

Jedes Jahr kurz nach Weihnachten packt mich nicht nur das Fernweh, sondern auch die Sehnsucht nach einem aufgeräumten Zuhause. Nach einem Esszimmer, das auch seinen Namen verdient, nach einem Sofa, auf das man sich setzen kann, ohne vorher sieben Bücher, zwanzig Legosteine und vier Kuscheltiere zur Seite zu räumen. Ich kaufe Hyazinthen und Tulpen, um den Frühling einziehen zu lassen und suche verzweifelt nach einem Ort, an dem ich die Vase abstellen kann. Der ist schwer zu finden, weshalb die Blumen ein eher trauriges Dasein zwischen Altpapierstapeln und partnerlosen Socken fristen. Ich will Ausmisten, mich befreien von all dem Ballast und endlich nicht mehr über Stapel alter Zeitschriften stolpern, wenn ich die Treppe hochgehe! Ich will endlich wieder Platz im Kleiderschrank und in den Küchenschränken. Und ich will einen Platz für all die Dinge, für die man keinen festen Platz hat und sie deshalb auf jeder frei verfügbaren Fläche ablegt. Jedes Jahr dasselbe um die Jahreszeit und es geht nicht  nur mir so. Ausmisten ist das Top-Thema in allen Zeitschriften und nun geht Marie Kondo, DIE Aufräumqueen schlechthin, sogar mit einer Netflixserie an Start. Mit Marie Kondo werde ich meine Ausmist-Challenge jedoch nicht starten, denn ich scheiterte an ihrem Konzept vor zwei Jahren grandios. Ein neues Konzept muss her!   Weiterlesen