Was war heute besonders schön? Unsere 3 Fragen fürs Einschlafritual

Wenn es abends ins Bett geht, drehen meine Jungs nach dem Vorlesen gerne noch einmal auf. Plötzlich fallen ihnen 1000 Dinge ein, die sie noch erzählen möchten – und auf einmal sind sie wieder hellwach und denken nicht mehr ans Schlafen. Obwohl ich mich oft genug nach meinem „Feierabend“ auf dem Sofa sehne, mag ich dieses Kuschelige vor dem Schlafengehen sehr, das gemeinsame Runterkommen. Da ich es für mich auch immer schön finde, den Tag mit einem kleinen Resumée abzuschließen, habe ich mit meinen Jungs ein kleines Ritual als Teil des Einschlafsrituals entwickelt, dass sie mittlerweile von sich alleine aus einfordern und immer ganz gespannt sind, was der andere zu erzählen hat. Wir stellen uns gegenseitig drei Fragen über unseren Tag – und schließen so gemeinsam den Tag ab, so dass alle ohne Sorgen schlafen können. Weiterlesen

Vorkindvorsätze und was daraus geworden ist: Ein Gastbeitrag

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mir so einiges vorgenommen. Was ich über Mütter dachte, bevor ich selbst eine wurde, hatte ich hier auf dem Blog ja bereits einmal aufgeschrieben. Doch nicht nur die Ansichten übers Muttersein ändern sich, wenn man selbst Mutter wird – auch die guten Vorsätze, die man sich in der Prä-Kind-Ära macht, lösen sich ziemlich schnell in Luft auf, sobald sie auf die Realität treffen. Bei mir war es ja der Vorsatz, nicht zu schimpfen und auch noch mit Baby das absolute Unverständnis, wie Eltern mit ihren Kindern schimpfen können. Nun, sobald mein erstes Kind größer wurde, konnte ich das mit dem Schimpfen vollkommen nachvollziehen! Ähnliche Vorkindvorsätze hat Tanja in einem Gastbeitrag beleuchtet, aber lest selbst: Weiterlesen

Magic Aufräuming nach der Ganznormalemama-Methode (oder: Wie ich an Marie Kondo scheiterte)

Jedes Jahr kurz nach Weihnachten packt mich nicht nur das Fernweh, sondern auch die Sehnsucht nach einem aufgeräumten Zuhause. Nach einem Esszimmer, das auch seinen Namen verdient, nach einem Sofa, auf das man sich setzen kann, ohne vorher sieben Bücher, zwanzig Legosteine und vier Kuscheltiere zur Seite zu räumen. Ich kaufe Hyazinthen und Tulpen, um den Frühling einziehen zu lassen und suche verzweifelt nach einem Ort, an dem ich die Vase abstellen kann. Der ist schwer zu finden, weshalb die Blumen ein eher trauriges Dasein zwischen Altpapierstapeln und partnerlosen Socken fristen. Ich will Ausmisten, mich befreien von all dem Ballast und endlich nicht mehr über Stapel alter Zeitschriften stolpern, wenn ich die Treppe hochgehe! Ich will endlich wieder Platz im Kleiderschrank und in den Küchenschränken. Und ich will einen Platz für all die Dinge, für die man keinen festen Platz hat und sie deshalb auf jeder frei verfügbaren Fläche ablegt. Jedes Jahr dasselbe um die Jahreszeit und es geht nicht  nur mir so. Ausmisten ist das Top-Thema in allen Zeitschriften und nun geht Marie Kondo, DIE Aufräumqueen schlechthin, sogar mit einer Netflixserie an Start. Mit Marie Kondo werde ich meine Ausmist-Challenge jedoch nicht starten, denn ich scheiterte an ihrem Konzept vor zwei Jahren grandios. Ein neues Konzept muss her!   Weiterlesen

Wieso wir mit unseren Kindern viel häufiger essen gehen sollten

Raus mit Euch! Ab in die Restaurants mit Euren Kindern! Entert die Cafés, stürmt die Restaurants. Und zwar nicht zum „entspannten Abend“ zu zweit, sondern mit der ganzen Familie. Denn wir Familien müssen sichtbarer werden. Sonst werden wir vergessen. Und müssen dann nicht wundern, dass es sich mit der Kinderfreundlichkeit in Grenzen hält. Schaut nach Frankreich, wo Kinder ganz selbstverständlich mit ins Restaurant gehen (und in Frankreich dauern die Abendessen lang… wirklich lang, unter vier Gänge geht da nix). Oder nach Italien. Oder nach Skandinavien. In all den Ländern sind Kinder immer ganz selbstverständlich mit dabei. Und die Restaurantbesitzer und Cafébesitzer legen eine ganz andere Kinderfreundlichkeit zutage als hier. Denn Kinder gehören dort zum öffentlichen Leben – während sich Eltern hierzulande mit ihren Kindern immer häufiger in Komfortzonen zurückziehen. Da wird höchstens mal das Café mit der Spielecke angesteuert oder das Restaurant mit dem Spielplatz im Garten. Aber ich bin der Meinung: Wir Familien müssen uns die Öffentlichkeit zurückerobern! Und das mit den Manieren beim Essengehen? Kommt ganz von alleine. Kinder sind unglaublich lernfähig und flexibler als wir denken.
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Wie sich das Prinzip „Weniger ist mehr“ durch die gesamte Elternschaft zieht

Weniger ist mehr. Habt Ihr sicher schon mal gehört. Weniger Deko im Wohnzimmer, weniger Make Up im Gesicht, weniger Schaumfestiger im Haar und weniger Salz in der Suppe. Viel wichtiger aber ist das Prinzip „Weniger ist mehr“ im Familienleben. Es ist sozusagen die Geheimzutat für entspanntes Elternsein. Denn es lässt sich so wunderbar im Alltag einsetzen. Glaubt Ihr nicht? Ist aber so. Weiterlesen

Vorsätze fürs neue Jahr? Habe ich nicht. Aber dafür Pläne. Und Wünsche.

Vorsätze fürs neue Jahr? Nein, das habe ich nicht  wirklich. Aber Pläne. Moment mal, sagt Ihr jetzt. Wo ist denn da der Unterschied? Vorsätze sind etwas, was man (meistens) eh nicht umsetzt. Pläne sind konkreter. Greifbarer. Deshalb möchte ich von Plänen sprechen. Rein sprachliche Kosmetik, findet Ihr? Vielleicht. Find ich aber nicht. Und das habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen: Weiterlesen

Tschüss 2018, hallo 2019!

Ich bin nicht mehr für große Partys gemacht, ganz ehrlich, ich fühle mich ein bisschen… verkatert. Obwohl ich außer Tee und Wasser nix getrunken habe. Einen Himbeer-Orangen-Smoothie noch. Aber meine Jungs wollten unbedingt das Feuerwerk sehen und bis Mitternacht aufbleiben. Sie schafften es tatsächlich … und ich auch. Um eins waren wir im Bett, das Baby hielt sich nicht an die Nachtruhe und wollte im Stundentakt gestillt werden (ein Backenzahn schiebt sich fieserweise durchs Zahnfleisch). Um neun waren die Kinder wieder wach und fit, ich nicht. Für diese wilden Parties bin ich nicht gemacht. Nun nach drei Kaffee bleiben die Augen immerhin auf und gleich geht es an die frische Luft. Der Mittlere will sehen, wie viel Müll das Feuerwerk gemacht hat und ich hoffe, dass mein Kopfweh sich verflüchtigt. Deshalb gibt es heute für Euch nur einen schnellen Jahresrückblick in Form der 10 meistgeklickten Texte von 2018. Weiterlesen

Mein Mann und der Krebs: Wie unser Leben auf den Kopf gestellt wurde

Alles begann mit geschwollenen Mandeln. Einem Hals, der immer  weiter zuschwoll. Man denkt sich nichts dabei. Wieder so ein Infekt halt. Es war August, die Schulferien waren vorbei, aber es war immer noch Sommer, dieser schöne, nicht enden wollende Sommer. Mein Mann ging mit seinen geschwollenen Mandeln zum Arzt, bekam Blut abgenommen und am nächsten Tag eine Überweisung zum Onkologen. Verdacht auf malignes Lymphom stand auf der Überweisung. So saßen wir also da im Wartezimmer bei einem Arzt einer Fachrichtung, bei dem Du nie sitzen möchtest. Und befasst Dich mit Dingen wie Lymphknotenentnahme, Biopsie, Knochenmarkentnahme und CT. Eine Woche später saßen wir erneut in diesem Wartezimmer. Und bekamen schwarz auf weiß, was wir eigentlich schon ahnten, fast sicher wussten: Lymphdrüsenkrebs. Von eben noch eigentlich gesund mit eigentlich nur geschwollenen Mandeln und dicken Lymphknoten hineinkatapultiert in: schwerkrank, sterbenskrank. Eine Woche später schon begann die Chemo und irgendwie war es gut, dass es losging. Dass das Warten ein Ende hatte. Weiterlesen

Schluss mit dem Zahnputzdrama dank Playbrush – mit Rabattcode

*Werbung und Rabattcode*

Das Einschlafritual könnte so schön, wäre nicht das Drama ums Zähneputzen! Kommt Euch das bekannt vor? Was hab‘ ich alles versucht: lustige Reime, zuerst den Kuscheltieren die Zähne putzen, mir selbst die Zähne putzen, gut zureden, und und und… Nichts half gegen das abendliche Theater bis wir Playbrush entdeckten. Ich hatte Euch ja schon in einem Langzeittest darüber berichtet, wie Playbrush funktioniert und dass die Begeisterung meiner Kinder fürs Zähneputzen nicht nur ein kurzfristiges Strohfeuer war, sondern dank Playbrush tatsächlich lange anhielt. Aber dann stiegen wir auf elektrische Zahnbürsten um und der Playbrush-Aufsatz passte nicht mehr auf die Zahnbürste. Das Putzen klappte zwar noch ganz gut, aber meine Jungs fragten immer wieder sehnsüchtig: „Wann können wir denn mal wieder mit der Zahnbürste spielen?“ Denn das kann man nur mit Playbrush machen: mit Hilfe der Zahnbürste Spielchen auf der App spielen. Mit der Bürste gegen Kariesmonster kämpfen, Bilder ausmalen, mit einem Flugzeug Sterne vom Himmel holen oder Tanzwettbewerbe machen. Jetzt können sie endlich zweimal am Tag gegen die Kariesmonster kämpfen – denn nun gibt es endlich elektrische Schallzahnbürsten von Playbrush! Weiterlesen

„Mama, was ist Krieg?“

Die schönsten Gespräche mit meinen Kindern entwickeln sich oft abends im Bett. Wenn das Buch durchgelesen ist und ich gerade das Licht ausmachen möchte. Und dann kommen sie, die Fragen über das Leben. Kinder sind ja geborene Philosophen, ihre Gedankengänge überraschen immer wieder – und ihre Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. „Mama, was ist Krieg?“ wollte der Fünfjährige vor dem Schlafengehen wissen. Es ist so eine Frage, bei der man sein kleines Kind am liebsten nur noch festhalten möchte und nie mehr loslassen möchte. Und am liebsten gar nichts antworten möchte, am liebsten einfach nur „das ist etwas, was es vor langer Zeit auf der Erde mal gab, aber heute nicht mehr.“ Nur: Diese Antwort ist leider falsch. Und auch wenn ich meine Kinder vor allem Bösen beschützen möchte, ich kann es nicht. Die Welt ist nun mal so, wie sie ist. Und Kinder haben ein Anrecht auf ehrliche Antworten. Solange sie altersgerecht sind. Denn sie haben auch ein Recht auf heile Welt, zumindest in den ersten Lebensjahren. Mein Siebenjähriger nahm die Antwort vorneweg und ein Glück hatte ihn in der  Schule noch kein anderes Kind „verdorben“ und seine Antwort war kindergartenkindgerecht: „Das ist, wenn Länder Streit haben und sich bekämpfen.“   Weiterlesen