Safaripark Beekse Bergen: Holland-Reisetipp für Familien

Ich habe Euch ja letzte Woche über unseren Holland-Urlaub in einem Mobilheim von Eurocamp geschrieben.  Auf dem Campingplatz Beekse Bergen waren wir, direkt neben dem gleichnamigen Safaripark und Zoo. Der übrigens nicht weit von der deutschen Grenze entfernt ist, weshalb auf dem Parkplatz auch viele Autos mit einem Kennzeichen aus NRW parkten. Schon lange lagen uns unsere Jungs in den Ohren, dass sie endlich mal in einen Zoo möchten. Aber einem richtigen mit Elefanten und Giraffen. Der nächstgelegene bei uns wäre Hagenbecks Tierpark in Hamburg, der auf der Seite von Hamburg gelegen ist, die von uns aus nicht so gut zu erreichen ist. Also hatten wir den Zoobesuch irgendwie lange vor uns hergeschoben. Aber im Zoo Beekse Bergen gab es das volle Programm – und da der Zoo gleichzeitig auch noch Safarikpark ist, kamen wir ganz nah an die Giraffen dran -so wie im Conni-Hörspiel, das wir passenderweise auf dem Weg in die Niederlande hörten!

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Auf den Tag genau 6 Monate alt: unsere Babymaus!

Heute habe ich übrigens Geburtstag. In zweifacher Hinsicht. Ich bin heute 38 geworden. Ja, uralt, wie mein Sohn charmant sagt. Und ich bin seit einem halben Jahr Dreifachmama. Auf den Tag genau vor 6 Monaten kam unsere Babymaus nämlich auf die Welt. Und fragt mich nicht, wo die Zeit geblieben ist?! Genau ein halbes Jahr ist es her, da lag sie auf mir mit ihrem zerknitterten Neugeborenengesicht. Und heute gluckst und plappert sie –  und die Hälfte des Babyjahres ist schon um. In einem halben Jahr wird sie ein Jahr alt! Wahnsinn, was sich in diesen Monaten alles getan hat.

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Premieren, die Mütter nicht brauchen: Arm gebrochen, Krankenhaus und OP

Es gibt Premieren, die braucht man einfach nicht. Dinge, die man nicht in einem Satz nennen möchte. Kinder und Krankenhaus ist sowas. Kind mit Vollnarkose im OP ist sowas. Es gibt Situationen, die öffnen einem die Augen. Und man ist verwundert über sich selbst – wie man auf einmal funktioniert, wie man es trotz allem schafft, die Dinge irgendwie doch positiv zu sehen. Mein Sohn hat sich den Arm gebrochen. 1000 mal ist er von der Schaukel gesprungen. 1000 mal ist nix passiert. Bis auf vorgestern. Das Ergebnis: ein weinendes, aber überraschend tapferer Junge, ein Arm, der merkwürdig abstand und ich, die alle drei Kinder ins Auto packte, ins Krankenhaus fuhr und dabei funktionierte. Überraschend souverän. Autopilot. Natürlich war der Mann gerade unterwegs -Murphys Gesetz lässt grüßen. Natürlich passierte es kurz vor Schluss unseres Freibadbesuches, als ich sagte „noch fünf Minuten, dann geht es nach Hause.“ Das Resultat: Arm gebrochen und zwar so, dass operiert werden musste.

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Ein Wochenende allein mit drei Kindern – und einem Haufen zu erledigender Arbeit

Dass Murphys Gesetz in ganz besonderem Maße für uns Eltern gilt, habe ich ja schon mal beschrieben. Und an diesem Wochenenden schlug es mal wieder so richtig zu. Das erste Wochenende alleine mit drei Kindern. Natürlich ein Wochenenden, an dem ich richtig viel zu tun habe. Es ist Ende des Monats und das heißt bei mir immer: Artikel für meine Zeitschriften-Kunden abgeben. Dazu Frühlingsfest im Kindergarten, hochsommerliche Temperaturen und drei Kinder, die alles andere im Sinn haben, als abends früh ins Bett zu gehen. Tja. Und da bin ich also, die Frau mit dem Buch mit den tollen Tipps, wie man als Mama keinen Burnout bekommt und sich Auszeiten nimmt – und befolge keinen einzigen meiner tollen Tipps, sondern stehe stattdessen selbst kurz vorm Durchdrehen. Toll Frau Expertin, das ist so wie bei den Lungenfachärzten, die zur Zigarette greifen. Einen Einblick gefällig in den ganz normalen Wochenendwahnsinn zwischen Home Office, Babystillen und  Home Office! Achja und den ersten Zahn beim Baby gab es auch noch!

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Diese Dinge sind völlig normal, liebe Mamas!

Immer wieder stoße ich in den sozialen Medien auf Fragen von Müttern, die wissen wollen, ob es normal ist, dass ihr drei Wochen altes Baby nicht durchschläft. Oder ihr Dreijähriger nicht alleine einschläft. Verunsicherte Mütter, die sich fragen, ob es normal ist, wenn ihr Zweijähriger sich nicht länger als 15 Minuten alleine beschäftigen kann oder ob es anderen auch so geht, dass ihr Vierjähriger kein Gemüse mag. Und dann sind da die Schwiegermütter oder neunmal klugen Nachbarinnen, die den Müttern erzählen wollen, dass Kinder spätestens mit sechs Monaten alleine einschlafen sollten oder die Mutter aus der Kindergartengruppe, die es gar nicht verstehen kann, dass Kinder kein Gemüse essen, denn ihre Kinder essen natürlich alles und mögen auch gar keine Süßigkeiten. Sehr hilfreich auch, vielen Dank. Dabei gibt es so viele Dinge im Leben mit Kindern, die einfach normal sind. Die ganz und gar kein Grund zur Sorge sind. Und bei denen man sich gar keinen Kopf machen sollte, ob man selbst etwas falsch macht oder das Kind. Diese Dinge, liebe Mamas, sind einfach ganz normal!

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Und wo bleibe ich?! – ein Auszug aus meinem neuen Buch

Die eine Hand schmiert das Brot für das Kindergartenfrühstück, die andere Hand schenkt ein Glas Milch ein. „Mama, ich muss aufs Klo!“, ruft es da vom Frühstückstisch und der Dreijährige klettert vom Hochstuhl herunter. Der Fünfjährige kippt derweil so viel Milch in sein Müsli, dass die Schüssel überläuft, und während Sie ihm schnell eine Küchenrolle zuwerfen, zieht Sie der Kleine in Richtung Bad, denn „es ist ganz dringend, Mama“.

Ja, eine dritte oder gar eine vierte Hand wären jetzt toll.

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Ein Recht auf heile Welt – wieso ich meinen Kindern nicht alle Nachrichten erzähle

Bombenangriff hier, Mann erschlägt Frau dort, danach noch ein Busunfall mit fünf Toten und der misshandelte Säugling und zum Abschluss noch das Auto, das in die Menschenmenge gerast ist: Wenn man heutzutage die Nachrichten im Radio hört, dann will man eigentlich gar nicht hinhören. Und schon gar nicht, möchte ich, dass meine Kinder es hören. Also bin ich dazu übergegangen, das Radio zur vollen Stunde leiser zu drehen. Seit mein Großer lesen kann, öffne ich die Zeitung morgens auch nicht mehr unbefangen, sondern drehe die Seiten so, dass er sie nicht einfach mitlesen kann. Weil ja fast jeden Morgen etwas drinsteht, das ich meinen Kindern nicht zumuten will. Weil auf dieser Welt zu viele Dinge geschehen, die ich noch nicht einmal verstehe. Die ich mir gar nicht vorstellen will. Und mich dennoch damit auseinandersetze – weil man gar nicht drum herum kommt (und ich als Journalistin auch eine gewisse Kenntnis der Nachrichtenlage haben sollte). Aber meine Kinder, die möchte ich so lange es geht, in ihrer heilen Welt lassen. In der keine Verrückten mit ihrem Auto in ein Straßencafé fahren, in der niemand seinen neugeborenen Säugling einfach aussetzt, in der es keine Giftgasangriffe oder Atombomben gibt.

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Fragen vor dem Einschlafen – Philosophie mit Kindern

„Mama“, sagte mein Großer plötzlich vor dem Einschlafen. „Mama, wenn du ein anderes Kind hättest, würdest du dem auch sagen, dass du es so lieb hast, oder?“ Und bevor ich etwas antworten konnte, fuhr er fort: „Denn dann wüsstest du ja gar nichts von uns.“ Siebenjährige laufen kurz vor dem Einschlafen zur Höchstform auf. Philosophie um 20 Uhr, wenn eigentlich auf dem Sofa eine Zeitschrift auf einen wartet.  Weiterlesen

Lasst die Kinder toben – und dabei einfach Kind sein!

*Werbung – dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung der AOK Hessen*

Der Tagesablauf mancher Kinder ist besser durch getaktet als der eines Managers. Der kann sich ja wenigstens noch in Meetings ausruhen. Die Kinder hingegen müssen vom heimischen Frühstückstisch ruckizucki in den Kindergarten, nach dem Kindergarten schnurstracks zum Musikunterricht und danach vom Abendbrottisch direkt ins Bett. Zeit zum Toben? Außerhalb des Kindergartens eher weniger. Aber ist es nicht genau das, an was wir uns am liebsten erinnern, wenn wir an unsere Kindheit denken? Das stundenlange Toben, das Versinken ins Spiel, ohne Verpflichtungen, ohne Termindruck, diese Zeit, in der wir einfach nur Kind sein konnten? Genau dafür bleibt den Kindern von heute immer weniger Zeit – dabei ist es sogar nachweislich förderlich für die Gesundheit. Von Kindern – und von uns Eltern!  Weiterlesen

Was ich heute mal wieder nicht geschafft habe…

Achja. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Und er hatte wieder nur 24 Stunden. Und sechs bis sieben davon würde ich gerne noch schlafen. Um dann morgen vielleicht so ausgeschlafen zu sein, dass ich mal das schaffe, was ich mir vorgenommen habe. Was ich ewig vor mir herschiebe. Und das, was halt so erledigt werden muss. Und so schlafe ich ein mit der stillen Hoffnung, ab morgen könnte sich wie durch ein Wunder die Erdumdrehung verringern (Asteroideneinschlag im Pazifik oder ein Sonnensturm mit bremsender Rotationswirkung?!) und der Tag hat auf einmal 26 Stunden. Ach Quatsch, wenn schon denn schon. 28 Stunden. Dann würde ich vielleicht mal alles schaffen. Oder zumindest 50 Prozent dessen, was so zu tun ist. Stattdessen habe ich mal wieder nichts geschafft…

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