Home Office mit Baby -Tipps für das Arbeiten von zuhause aus

Als freiberufliche Journalistin ist die Elternzeit keine so richtige Elternzeit. Es gibt einfach immer etwas zu tun. Seit elf Jahren arbeite ich selbständig – das heißt zuhause im Home Office. Ein Jahr pausieren? Kam für mich nicht in Frage, bei keinem Kind. Immer wieder nahm ich Aufträge an, musste ich, um bei meinen Kunden nicht in Vergessenheit zu geraten. Und so sitze ich jetzt auch beim dritten Kind regelmäßig am Laptop und tippe meine Texte. Mittlerweile habe ich den Dreh etwas besser raus und arbeite um einiges effektiver als beim ersten Baby. Doch immer noch ist es ein Spagat, der nicht so ganz einfach ist – und manchmal würde ich auch einfach gerne ein bisschen Elternzeit haben, ich gebe es zu. Aber andererseits mache ich meine Arbeit einfach viel zu gerne! Was mir beim Home Office mit Baby hilft? Ich habe einmal einige Tipps zusammengefasst:  Weiterlesen

Ein schneller Käsekuchen mit Blaubeeren

Die Erdbeerzeit neigt sich dem Ende zu – aber nun beginnt die Hochsaison für Blaubeeren! Am liebsten mag ich sie frisch gepflückt und zwar in der wilden Form. Diese kleinen blauen Beeren, die gnadenlos alles dunkelblau färben – von den Zähnen bis zur Schuhsohle. Meine Kinder freuen sich schon das ganze Jahr darauf, im Sommer bei meinem Vater in Finnland Blaubeeren zu sammeln. Und ich mich auch. Mit diesen kleinen wilden Blaubeeren schmeckt der Käsekuchen am besten, den ich Euch heute vorstellen möchte. Aber natürlich geht es auch mit den Kulturheidelbeeren aus dem Supermarkt. Oder mit tiefgefrorenen Blaubeeren – bei letzteren hat man tatsächlich auch oft das Glück, dass es kleine, dunkelblaue Exemplare sind. Und deshalb ist dieser Blaubeerkäsekuchen kein reines Sommerrezept, denn mit den TK-Beeren schmeckt er (fast) ebenso gut und ist das ganze Jahr über schnell gebacken. Wie dieser Käsekuchen geht? Ganz einfach. Und vor allem: superschnell.  Weiterlesen

Ein Kind ist kein Kind?! Wieso ich das als Dreifach-Mama nicht so sehe

Auf meiner Lesung aus meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ erzählte eine Mutter mir, dass sie ständig zu hören bekommt, sie solle sich nicht so anstellen, schließlich habe sie nur ein Kind. Und ein Kind ist kein Kind. Sagt man doch so. Sie könne diesen Satz nicht mehr hören, sagte sie. Was ich denn als Dreifach-Mutter darüber denke: Ist ein Kind wirklich kein Kind? Und dürfe sie sich deshalb nicht beklagen, dass sie zu nichts kommt? Ich muss gestehen, ich habe mich, als mein zweiter Sohn auf die Welt kam, auch gefragt, wieso mir das Leben mit nur einem Kind eigentlich manchmal so stressig vorkam. Und heute mit drei Kindern wundere ich mich, wieso mir das Leben mit nur zwei Kindern so stressig vorkam. So ändert sich die Wahrnehmung. Aber rückblickend muss ich sagen: Die Umstellung von keinem zu einem Kind war die größte. Das erste Kind hat mein Leben am meisten auf den Kopf gestellt – und dieses Auf-den-Kopf-Stellen, dieses ins kalte Wasser geworfen werden, in eine ganz neue Welt eintauchen, das war es, was das erste Kind am anstrengendsten machte. Und weshalb der Spruch „ein Kind ist kein Kind“ absolut nicht gerechtfertigt ist. Denn natürlich ist ein Kind ein Kind und es ist viel Arbeit – und natürlich dürfen auch Mütter von einem Kind sagen „ich kann nicht mehr!“

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Die ersten Sommerferien fürs Schulkind: Worauf ich mich besonders freue

Endlich! Der letzte Schultag! Sommerferien! Die große Freiheit – sechs Wochen lang! Dieses wohlige Gefühl aus meiner Kindheit ist auf einmal wieder da – nun, da mein Großer die ersten Sommerferien seiner Schulzeit hat. Das erste Schuljahr ist um – und bevor es dann in der zweiten Klasse ein wenig mehr zur Sache geht, stehen nun sechs Wochen Nichtstun an. Nein, wir werden keine Hausaufgaben machen. Nein, wir werden nichts üben oder uns sonst irgendwie auf die zweite Klasse vorbereiten. Lesen wird er ein Glück von selbst, denn das mag er wirklich gerne – und ansonsten soll er seine ersten langen Schulferien genießen. Denn das will ich auch. Ich muss gestehen: Ich freue mich genauso wi er. Ich freue mich schon seit Wochen. Und es ist fast so wie damals als ich noch ein Kind war. Man fiebert auf den letzten Schultag hin, mit jedem Tag mehr. Und dann ist er endlich da  -der letzte Schultag und man wacht morgens auf und weiß: Jetzt liegen noch sechs Wochen Ferien vor einem! Das Gefühl riecht nach warmem Sommerregen, nach Barfuß im Gras, nach Pommes am Strand, nach Sonnencreme und Bratwurst mit Senf.

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Buchtipp (nicht nur zur WM): Fußballbuch für Erstleser

*Werbung und Buchrezension*

Bisher war mein Großer kein wirklicher Fußballfan. Er kickt mal ganz gerne mit dem Ball hin und her, aber ist keiner dieser Jungs, die jede Schulpause zum Fußballspielen nutzen. Bundesliga ist bei uns zuhause mangels Interesse meinerseits und von Seiten meines Mannes kein Thema und auch bei der Fußball-WM hielt sich die Fußball-Euphorie in Grenzen. Aber dafür war sie bei meinem Großen auf einmal da: Denn in der Schule redeten die Kinder von nichts anderem mehr und die Supermarkt-Sammelkarten taten ihr Übrigens. Kinder sind ja bekanntlich leidenschaftliche Sammler und wenn man die „Beute“ dann auch noch in den Pausen tauschen kann und alles nach Farben sortieren kann, umso besser. Auf einmal wusste mein Großer, wie viele Länderspieltore Mats Hummels geschossen hat, wie groß Manuel Neuer ist und auf welcher Position Thomas Müller spielt. Natürlich mussten wir die Vorrundenspiele der WM schauen und einen traurigen Sohn trösten, als Deutschland ausschied. Was die Sammelleidenschaft übrigens nicht  trübte und so freute er sich auch über sein neues Buch: ein Erstleserbuch von Thomas Müller! Ja, richtig gelesen. Thomas Müller. Der Fußballer. DER Thomas Müller. Er hat für den Oetinger Verlag ein Buch geschrieben, wie er als kleiner Junge zu seinem Traumverein kam: „Mein Weg zum Traumverein“. Ein handliches Erstleserbuch in großer Fibelschrift, mit kurzen Sätzen, einer verständlichen Handlung, also genau richtig für Leseanfänger und kleine Fußballfans. Mein Sohn hatte es schnell gelesen. Wie er es fand? Habe ich ihn einfach mal selbst gefragt. In einem kleinen Interview.

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Mein Baby, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mal mit Dir schimpfen werde (… und ich weiß, dass es irgendwann so kommt)

Babys sind so knuffig, so süß. Und sie machen noch keinen Blödsinn. Also fast keinen Blödsinn. Und wenn, dann überwiegt das Süßsein so sehr, dass man Babys nicht böse sein kann. Wenn ich mir meine Babymaus so anschaue, dann könnte ich sie den ganzen Tag nur knuddeln. Und kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwann mal mit ihr schimpfen muss. Aber ich weiß, dass es irgendwann so weit ist, mir der Kragen platzt – so wie bei meinen beiden Jungs. Ich erinnere mich noch, als mein Großer so alt war wie  seine kleine Schwester jetzt. So süß, so knuffig, mit all diesem Babycharme. Und diese Grübchen! Mit diesem kleinen Wesen einmal schimpfen? Rummeckern? Das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Man will als Babymama sein Baby schließlich beschützen und wie kann man einem kleinen Wesen, was man so unglaublich doll liebt, böse sein? Wenn ich meckernde Muttis sah, war da nur ein großes Unverständnis: Wie kann die nur so rummotzen? Was hat das arme Kind getan, um sie so zur Weißglut zu bringen? Wie kann man als liebende Mutter so genervt sein, so mit seinem Kind umspringen? Ich schaute mein Baby an und konnte mir ganz und gar nicht vorstellen dass mich dieses kleine Männchen mit all seinem Babyspeck und den süßen Babygeräuschen mich auch einmal so zur Weißglut bringen könnte. Abgesehen davon, hielt ich mich für eine recht coole, gelassene Person, die so schnell nicht aus der Fassung zu bringen ist. Nun, heute, wo er 7 ist und sein kleiner Bruder 4, weiß ich, dass das sehr wohl geht.

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Der Volvo XC60 als Familienauto? Ich SUV-Skeptikerin mache den Autotest (Werbung)

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Vor einiger Zeit hatte ich hier über unsere Testfahrten mit dem Volvo V90 geschrieben, den wir auf sein Eignung als Familienauto mit drei Kindern getestet haben. Ein etwas anderer Autotest als das, was man sonst so in Autozeitschriften liest – schließlich ist dies hier ein Familienblog und wir Mütter setzen ja manchmal (also ziemlich oft eigentlich) andere Prioritäten als Autojournalisten. Ich war positiv überrascht, wie gut mein Autotest der etwas anderen Art bei Euch ankam und zögerte deshalb nicht lange als Volvo mich fragte, ob ich nicht auch mal den Volvo XC60 testen möchte. Da ich SUVs eigentlich so gar nicht mag, sie für mich eher nervige „im Stau die Sicht Versperrer“ sind und ich die Notwendigkeit, so ein Riesending mit leicht protziger Attitüde zu fahren nicht wirklich erkenne (es sei denn, man wohnt irgendwo auf dem Lande, wo nur eine Schotterpiste hinführt), war ich erst skeptisch – doch dann überwog die Neugier. Es muss doch einen Grund geben, weshalb auf einmal alle SUV fahren wollen statt praktischem Kombi! Ich wollte der Sache mal auf den Grund gehen.   Weiterlesen

Johannisbeerkuchen schnell gebacken

Es ist Sommer! Es ist Beerenzeit! Ich liebe Beeren aller Art. Ich finde ja, sie sind eher wie Süßigkeiten – ich könnte sie permanent essen. Letzte Woche hatten wir jedoch ein wenig zu viele Johannisbeeren im Haus. Denn sowohl der Gatte als auch ich hatten unabhängig voneinander Johannisbeeren gekauft. Jeder ein halbes Kilo. Also habe ich aus dem einen Teil spontan einen Johannisbeerkuchen gebacken. Mit einem superschnellen Rezept – das ohne Backpulver auskommt und in einer halben Stunde fertig ist. Man muss noch nicht mal den Mixer rausholen (insofern ist das Rezept auch perfekt für Ferienhausurlaub, wenn das Ferienhaus nicht mit einem Mixer ausgestattet ist). Und dieser Kuchen mit roten Johannisbeeren schmeckt … hmmm… nach Sommer… nach Sonne, nach Barfuß im Gras, nach Margeriten und Kornblumen in der Vase. Ich mag dieses fein-säuerliche Johannisbeeraroma!

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Immer dieses Einmischen – wenn ungefragte Ratschläge nerven

„Ach, jetzt ist sie schon so alt, dass sie ohne Mützchen raus darf?“ Es war bestimmt nicht böse gemeint, der Satz der älteren Dame. Sie fragte nett und blieb schon häufiger stehen, um meine Babymaus zu bewundern. Aber diesmal schwang ein kleiner Vorwurf mit. Mein sechs Monate altes Baby trug nämlich keine Mütze während sie in meiner Babytrage saß. Es war ein lauer Morgen, 9 Uhr, 20 Grad, kein Lüftchen wehte. UV-Strahlung gab es auch keine nennenswerte und zudem stand ich im Schatten. Aber Babys! müssen! nunmal! draußen! Mützchen! tragen! Auch wenn es draußen so warm ist wie im Haus. Wo kommen wir denn hin! Achja, die Mütze ist so ein Dauerthema. Dicht gefolgt vom Tragen. Gestern erst wieder im Zug, die ältere Dame aus der Sitzreihe vor mir „Stört es das Baby nicht, wenn es sich so gar nicht bewegen kann?“ Schon mal mit Kinderwagen Zug gefahren? Ganz abgesehen davon, dass meine Maus sehr gern getragen wird. Von all den anderen Vorteilen will ich gar nicht reden. Und außerdem: Glaubt die Dame, dass mein Baby da den ganzen Tag drinsitzt? Was weiß sie überhaupt von unsere Leben?!   Weiterlesen

Mama hat die Hände frei beim Essen! Mit dem Stokke Newborn Set (Werbung)

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Es gibt Babyausstattung, bei der wünscht man sich, man hätte sie schon beim ersten Kind gehabt. Aber da muss ich doch tatsächlich erst drei Kinder bekommen, um endlich beim Essen beide Hände frei zu haben! Kennt Ihr das? Alle meine Kinder wollten als Babys bei uns beim Essen am Tisch „sitzen“. Die Babywippe, die meine Babymaus sonst so gerne mag, ist uninteressant, wenn wir alle auf unseren Stühlen sitzen und am Tisch so spannende Dinge essen. In der Babytrage kann sie auch nicht genug sehen. Nein, sie will dabei sein! Am Tisch sitzen. Uns zugucken. Also habe ich sie, wie schon ihre Brüder in dem Alter, immer auf dem Schoß. Oder wahlweise mein Mann. Was bedeutet, dass wir abwechselnd unser Essen mit einer Hand essen. Ich bin echt gut darin, alles Mögliche mit einer Hand zu zerteilen und irgendwie in den Mund zu befördern, während ein Baby fuchtelnd versucht, mir die Gabel aus der Hand zu nehmen.  Weiterlesen