Wir haben die WaterWipes getestet: Sanfte Feuchttücher (nicht nur) für Neugeborene

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Wusstet Ihr eigentlich, dass die Haut von Babys eine viel dünnere Schutzschicht hat als die von Erwachsenen? Ich wusste es und achtete deshalb bei allen Kindern darauf, Hautpflege ohne Parabene und Mineralöle zu verwenden, am liebsten so natürlich wie möglich. Doch so richtig bewusst war es mir nicht, was es wirklich bedeutet: Nämlich, dass jedes Produkt, das auf die Haut aufgetragen wird, viel schneller von ihr aufgenommen wird. Und je jünger das Baby, umso dünner ist die Haut. Denn nach der Geburt ist die äußere Hautschicht noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb greife ich zuhause nur zu Watte und Wasser, um den Babypopo zu reinigen. Wenn etwas hartnäckiger ist, nehme ich ein wenig Babyöl zur Hilfe. Aber ganz ehrlich: Das ist für unterwegs keine wirklich praktische Lösung. Um genau zu sein: Eigentlich nicht umsetzbar. Deshalb haben wir Feuchttücher. Ich gebe zu: Ich liebe Feuchttücher! Nicht nur fürs Wickeln. Denn mit drei Kindern gibt es unterwegs genug klebrige Finger und Münder, die sich mit so einem Feuchttuch schnell sauber machen lassen.   Weiterlesen

Mini-Kakao-Kuchen mit Zimt – ein Plätzchen-Rezept ohne Kühlstellen

In der Adventszeit vergeht kaum ein Tag ohne Backen bei uns. Meine Kinder lieben es, Plätzchen zu backen. Am liebsten natürlich mit Ausstechen und reichlich Verzieren (man beachte hier die Regel: je mehr Streusel, desto besser!) – aber nicht immer haben sie die Geduld (oder die Zeit) zu warten, bis der Teig seine Stunde im Kühlschrank geruht hat. Deshalb mag ich Rezepte ohne Teig kühlstellen, wie die schwedischen Mandelplätzchen, die ich hier einmal vorgestellt hatte. Genauso lecker und noch viel schneller gebacken sind die Schokoplätzchen mit Zimt, bei denen man aus dem Teig einfach nur Kugeln formt. Da können auch schon kleine Kinder begeistert beim Plätzchenbacken mithelfen! Und superlecker sind diese Kakao-Plätzchen auch – sie sind eher so Minikuchen als klassische Plätzchen und kommen mit wenig Zucker aus! Weiterlesen

Minimalistische, stilvolle Weihnachtsdeko im Skandi-Style? Leider nicht mit meinen Kindern.

Advent ist ja diese Zeit, in der ich es liebe durch Einrichtungsmagazine und Kochzeitschriften zu blättern. Ich liebe die skandinavische Weihnachtsdeko, dieses stilvolle, nicht überladene, diese schlichte Eleganz. Hübsch drapiert ein roter Elch hier, dort ein minimalistischer Drahtstern an der Wand und auf dem Tisch ein Eukalyptuskranz. Ich mag genauso die hübschen Plätzchen und Kekse, kreisrund, nicht überladen, genau lagom verziert (Schwedisch für genau richtig nicht zu viel nicht zu wenig), dekorativ angerichtet auf einem Tellerchen. Ach und ich mag die Tannenbäume in den schwedischen Wohnzeitschriften, diese minimalistische rote Deko, geschmackvoll ohne Glitzer und Blinkblink. Jedes Jahr brennt es mir unter den Nägeln, unser Zuhause auch so einzurichten, in eine gemütliche Weihnachtsoase zu verwandeln, stilvoll, nicht zu viel, sondern von allem genau richtig, ohne Glitzer und einfach nur gemütlich. Tja. Würden mir da nur nicht meine Kinder einen Strich durch die Rechnung machen.

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Spieletipp für Groß und Klein: Ubongo und Catan als Juniorvariante

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Je ungemütlicher das Wetter draußen wird, desto gemütlicher machen wir es uns drinnen. Ich habe als Kind schon die Spielenachmittage geliebt, an denen die ganze Familie um ein Brettspiel saß und der Reihe nach alle Gesellschaftsspiele aus dem Schrank gezogen wurden. Dazu gab es Kekse und warmen Kakao und dass es draußen in Strömen regnete, war ruckzuck vergessen. Es sind ja diese Erinnerungen aus der Kindheit, die man am liebsten genauso an die Kinder weitergibt, geht es Euch auch so? Heute mache ich dasselbe mit meinen Kindern: Gerade an Schlechtwetterwochenenden oder im Winterurlaub liebe ich diese gemütliche Spielenachmittage und Spieleabende. Genau wie früher gibt es Kekse und Kakao und genau wie früher, mag ich alle Spiele (außer „Mensch ärgere dich nicht“) und freue mich, dass meine Kinder nun mit 5 und 7 Jahren endlich in dem Alter sind, wo wir die Spiele herausholen können, die auch für uns Eltern spannend sind. Richtig klasse finde ich es, dass es von zwei großartigen Spielen aus dem Kosmos Verlag auch Juniorvarianten gibt, die schon Kinder ab fünf Jahren spielen können: Ubongo Junior und Siedler Junior. Zurzeit hat es meinen Kindern besonders Ubongo angetan, denn da kann man die Juniorvariante mit dem normalen Ubongo-Spiel, das ab 8 Jahren ist, kombinieren, so dass es für alle genau die richtige Schwierigkeitsstufe hat. Weiterlesen

Echt jetzt?! Unser Baby wird ein Jahr alt!

Und auf einmal brennt die erste Kerze auf dem Kuchen. Und auf einmal ist dieses kleine Mädchen offiziell kein Baby mehr. Und auf einmal habe ich da etwas im Auge. Der erste Geburtstag ist etwas besonderes. Nein, nicht fürs Baby. Das bekommt im Zweifel ja gar nichts mit, außer vielleicht, dass es an diesem Tag noch häufiger geknuddelt wird als sonst. Aber für uns Mütter ist der erste Geburtstag etwas besonderes. Auch beim dritten Kind sind da sofort wieder diese Erinnerungen. Diese Mischung aus Wehmut und Freude. Wehmut ist dieses Mal noch ein bisschen größer, denn es wird ja doch wahrscheinlich mein letztes Baby sein, das nun ein Jahr alt wird. Ist es wirklich erst ein Jahr her? Ein Jahr her, dass diese kleine Maus auf die Welt kam und uns sofort um den Finger wickelte? Dass sie im Eiltempo auf die Welt wollte, nachdem sie uns elf Tage hat warten lassen? Weiterlesen

Du merkst, dass du alt bist, wenn die Modesünden deiner Kindheit plötzlich wieder angesagt sind

Jetzt bin ich wirklich alt. Denn die Karottenjeans ist zurück! Auf einmal tragen alle diese unförmigen Jeans mit meterhohem Hosenbund bis über den Bauchnabel. So wie damals, Ende der 80er, Anfang der 90er. Wenn du merkst, dass die Modesünden deiner Kindheit und Jugend plötzlich wieder in, angesagt, trendy oder wie auch immer sind – dann weißt du: Du bist alt. Alles kommt wieder. Man muss seine Klamotten nur lange genug aufbewahren, dann kann man sie wieder ohne schlechtes Gewissen anziehen und ist voll en vogue. Ausgerechnet die Karottenjeans! Die Highwaisthosen! Die Katastrophe der 80er! Leute, diese Hosen sahen damals schon … suboptimal aus. Und es hat sich nichts geändert: Diese Jeans stehen nur wenigen. Sie machen immer noch einen Po wie eine Riesenbirne. Aber es ist ja noch schlimmer. Die Bodys sind auch wieder da! Nicht die für Babys. Sehen aber genauso aus. Mit Knopfleiste unten. Und für erwachsene Frauen. Dazu eine Highwaistkarotte und man ist trendiger als trendy. Weiterlesen

Schluss mit dem Zahnputzdrama dank Playbrush – mit Rabattcode

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Das Einschlafritual könnte so schön, wäre nicht das Drama ums Zähneputzen! Kommt Euch das bekannt vor? Was hab‘ ich alles versucht: lustige Reime, zuerst den Kuscheltieren die Zähne putzen, mir selbst die Zähne putzen, gut zureden, und und und… Nichts half gegen das abendliche Theater bis wir Playbrush entdeckten. Ich hatte Euch ja schon in einem Langzeittest darüber berichtet, wie Playbrush funktioniert und dass die Begeisterung meiner Kinder fürs Zähneputzen nicht nur ein kurzfristiges Strohfeuer war, sondern dank Playbrush tatsächlich lange anhielt. Aber dann stiegen wir auf elektrische Zahnbürsten um und der Playbrush-Aufsatz passte nicht mehr auf die Zahnbürste. Das Putzen klappte zwar noch ganz gut, aber meine Jungs fragten immer wieder sehnsüchtig: „Wann können wir denn mal wieder mit der Zahnbürste spielen?“ Denn das kann man nur mit Playbrush machen: mit Hilfe der Zahnbürste Spielchen auf der App spielen. Mit der Bürste gegen Kariesmonster kämpfen, Bilder ausmalen, mit einem Flugzeug Sterne vom Himmel holen oder Tanzwettbewerbe machen. Jetzt können sie endlich zweimal am Tag gegen die Kariesmonster kämpfen – denn nun gibt es endlich elektrische Schallzahnbürsten von Playbrush! Weiterlesen

„Mama, was ist Krieg?“

Die schönsten Gespräche mit meinen Kindern entwickeln sich oft abends im Bett. Wenn das Buch durchgelesen ist und ich gerade das Licht ausmachen möchte. Und dann kommen sie, die Fragen über das Leben. Kinder sind ja geborene Philosophen, ihre Gedankengänge überraschen immer wieder – und ihre Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. „Mama, was ist Krieg?“ wollte der Fünfjährige vor dem Schlafengehen wissen. Es ist so eine Frage, bei der man sein kleines Kind am liebsten nur noch festhalten möchte und nie mehr loslassen möchte. Und am liebsten gar nichts antworten möchte, am liebsten einfach nur „das ist etwas, was es vor langer Zeit auf der Erde mal gab, aber heute nicht mehr.“ Nur: Diese Antwort ist leider falsch. Und auch wenn ich meine Kinder vor allem Bösen beschützen möchte, ich kann es nicht. Die Welt ist nun mal so, wie sie ist. Und Kinder haben ein Anrecht auf ehrliche Antworten. Solange sie altersgerecht sind. Denn sie haben auch ein Recht auf heile Welt, zumindest in den ersten Lebensjahren. Mein Siebenjähriger nahm die Antwort vorneweg und ein Glück hatte ihn in der  Schule noch kein anderes Kind „verdorben“ und seine Antwort war kindergartenkindgerecht: „Das ist, wenn Länder Streit haben und sich bekämpfen.“   Weiterlesen

Ein schnelles Rezept für Waffeln und ohne Zucker und Butter

Waffeln gibt es bei uns immer in Schweden. Denn die Schweden lieben Waffeln und haben sogar einen eigenen Waffeltag! Was ich an den schwedischen Waffeln lieber mag als an den deutschen Waffeln: Sie kommen ganz ohne Zucker aus. Und ohne diese Zitronenschale, die in Deutschland gerne noch reingerieben wird. Und ganz ehrlich: Ich mag die deutschen Waffeln nicht besonders. Viel zu süß, viel zu zitronig, viel zu fettig. Am liebsten esse ich Waffeln auch so wie in Schweden: Mit etwas Marmelade drauf. Dieses Waffelrezept ist angelehnt an die schwedischen Waffelrezepte und ganz ohne Zucker. Und ohne Butter. Denn es entstand aus der Not heraus: Ich hatte keine Butter mehr im Haus, wollte aber Waffeln machen. Und die Schweden machen sehr oft geschmolzene Butter in den Waffelteig. Da ließ ich die Butter einfach mal weg. Nahm stattdessen ein Ei mehr. Und fertig waren herrlich leichte Waffeln, die komplett ohne Zucker auskommen.   Weiterlesen

Wie wir Eltern unsere Kinder zu mehr Bewegung ermuntern können – und uns selbst mehr bewegen

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Es ist ja eigentlich kein Geheimnis: Bewegung ist gut für die Gesundheit. Am besten auch noch Bewegung an frischer Luft. Die Vorteile muss ich nicht auflisten, oder? Ganz ehrlich: Wir wissen es ja. Und trotzdem bewegen sich viele Erwachsene zu wenig. Nun ja. Da ist die Arbeit, die Fahrten mit dem Auto, der Feierabend, den man mangels Puste am liebsten auf dem Sofa verbringt. Wir Erwachsene haben viele Ausreden, wenn es darum geht, sich vor Bewegung zu drücken. Aber was mich erstaunt hat, als ich die AOK Familienstudie 2018 las: Im Durchschnitt bewegen sich Kinder nur an 3,6 Tagen in der Woche für mindestens 60 Minuten so intensiv, dass Puls und Atmung leicht ansteigen. Nur 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen die von der WHO geforderten 60 Minuten am Tag. Woher kommt das?! Sind Kinder nicht immer gerne in Bewegung?! Ist ihnen der Bewegungsdrang nicht angeboren? Die AOK Familienstudie ergab, dass es auch an den Eltern liegt, die oft mit schlechtem Beispiel vorangehen. Noch nicht einmal die Hälfte der Eltern bewegt sich täglich gemeinsam mit den Kindern. Aber wie können wir Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen und mehr Bewegung in den Alltag bringen?   Weiterlesen