Hörspiel-Tipp für Kinder ab 8: Kira Kolumna, entfernt verwandt mit Karla Kolumna

*Werbung und Hörspielrezension*

Kennt ihr noch Karla Kolumna? Die rasende Reporterin? Sie war natürlich ein Teil meiner Kindheit, so wie Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg. Und eben aus dem Hause Kiddinx, die Firma, die hinter den Hörspielserien Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen steckt, gibt es nun eine neue Hörspielserie: Kira Kolumna. Wie der Name schon vermuten lässt, ist sie eine entfernte Verwandte von Karla Kolumna, die Nichte dritten Grades. Aber sie ist viel mehr als nur ein Abklatsch ihrer berühmten Verwandten. Kira ist Bloggerin und berichtet auf ihrem Blog von ihren Abenteuern, bei denen sie auch mal in größere und kleinere Schwierigkeiten gerät, denn sie ist wie ihre Verwandte Karla ziemlich neugierig und mutig und geht den Dingen auf den Grund. Denn eines weiß sie: Vieles ist nicht so, wie es anfangs scheint… Die ersten zwei Folgen der neuen Kira Kolumna-Hörspielserie für Kinder von acht bis zwölf Jahren sind nun erschienen und wir haben die lange Fahrt in unseren Herbsturlaub dazu genutzt, sie für euch anzuhören. Soviel vorneweg: Kira Kolumna hat uns die Autofahrt wirklich versüßt und viel Spaß gemacht!

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Was Eltern sich von einer neuen Regierung erhoffen – nicht nur in Sachen Familienpolitik

Es wurde gewählt und auch, wenn noch nicht klar ist, wie die Regierung genau aussehen wird, die unser Land regiert, ist eine Sache klar: Es muss viel passieren, denn es gibt große Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Es geht um nichts Geringeres als die Zukunft, die von uns und besonders die der Kinder. Deshalb habe ich auf Instagram einmal meine Leser*innen gefragt, was sie sich von einer neuen Regierung erhoffen und welche Dinge ihrer Meinung nach unbedingt angepackt werden müssen. Es ist Zeit, dass die Politik mehr an uns Familien denkt, besonders an unsere Kinder! Hier kommen die Gedanken meiner Instagram-Leser*innen:

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Haben Autos eine größere Lobbys als Kinder?

Manchmal habe ich das Gefühl, als ob Autos in diesem Land wichtiger sind als Kinder. Wenn Parkplätze wichtiger sind als Kinderspielplätze. Wenn Autofahrer dicht an spielenden Kindern vorbei rasen und statt vom Gas zu gehen auch noch hupen. Wenn das Spielstraßen Schild einfach mal übersehen wird. Wenn sich über Kinderlärm mehr aufgeregt wird als über Autolärm. Wenn übers Tempolimit mehr diskutiert wird als über Kinderbetreuung (statt einfach ein längst überfälliges Tempolimit einzuführen). Wenn Autos immer größer werden und immer mehr Raum einnehmen – und Kinder immer mehr verdrängt werden. Wenn sich über die Erhöhung des Benzinpreises mehr aufgeregt wird als über die Tatsache, das viele Schulen immer noch kein stabiles WLAN haben. Wenn der Verkehrsfluss in der Straßenplanung wichtiger ist als die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, insbesondere der Fußgänger.

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Für euch getestet: Ein 2 in 1 Staubsauger ohne Beutel und mit Luftreiniger

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In einem Haus mit Kindern gibt es einige Dinge, die wirklich oft zum Einsatz kommen und die ich nicht vermissen möchte: Geschirrspüler, Waschmaschine und den Staubsauger. Letzterer steht bei uns immer griffbereit, denn ehe man sich versieht, hat ein Kind eine halbe Sandkiste aus dem Schuh ausgeleert oder ein halbes Kilo Müsli unterm Esstisch verteilt. Ich habe nun einen neuen „Mitbewohner“. Er hat einen etwas langen Namen: THOMAS CYCLOON HYBRID Pet & Friends. Was sich dahinter verbirgt? Ein 2-in1-Hygiene- und Zyklonstaubsauger aus der „Gesundheit ist uns wichtig“-Reihe von THOMAS. Er wurde speziell für Familien mit Kindern entwickelt und kommt ohne Beutel aus, was ich sehr praktisch finde, denn ratet mal, wer bisher ständig vergessen hat, neue Staubsaugerbeutel zu kaufen?! Ganz abgesehen davon, dass ich beutelloses Staubsaugen sehr viel nachhaltiger finde, da man doch einfach Müll spart. Was meine Kinder an unserem neuen Staubsauger lieben: Man kann reingucken und sich die Funktionsweise ganz genau anschauen! Aber der THOMAS CYCLOON HYBRID Pet & Friends kann noch mehr, er kommt nämlich mit einer Wasserbox daher und filtert Hausstaub, Feinstaub und Co. aus der Luft. Wie das geht und was der Staubsauger noch kann, darüber erzähle ich euch ein bisschen mehr:

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Wenn das Kind chronisch krank ist: Interview und Kinderbuch-Tipp

Wenn das eigene Kind krank ist und die Diagnose lange nicht klar ist, dann ist das eine schier unvorstellbar belastende Situation für die Eltern – und für das Kind. Wenn die Diagnose heißt „chronisch krank“, dann tun sich viele offene Fragen auf. Bella Berlin kennt diese Situation, die vielen Fragen, die Belastung nur zu gut, denn ihre Tochter ist chronisch krank. Sie hat zwei Bücher dazu geschrieben, um anderen Eltern zu helfen und ihre Erfahrungen zu teilen. Das Kinderbuch „Ida und der Berg im Funkelwald“ und einen Ratgeber für Eltern, der bald erscheint und über den ich dann auch noch einmal mehr schreiben werde. Wie sie zu diesen Büchern kam und welche Tipps sie für Eltern chronisch kranker Kinder hat, erzählt sie mir im Interview:

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3 Kinderbücher, die Mut machen: Neue Bücher zum Vorlesen für schüchterne, verträumte oder traurige Kinder

Das Leben ist nicht immer einfach. Mal hat man Angst, weil man in eine neue Kindergartengruppe kommt und sich in dieser völlig neuen Umgebung zurechtfinden muss. Oder man ist traurig. Oder aber verträumt oder schüchtern. Bücher können Kinder dabei helfen, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen, mit ihnen klarzukommen und Lösungen zu finden. Geschichten können zeigen, dass man nicht alleine ist. Und das gemeinsame Lesen oder Vorlesen gibt Gelegenheiten sich zu öffnen, miteinander zu reden – in einer geborgenen Atmosphäre, denn mit Gemütlichkeit fällt einem das Leben gleich viel leichter. Ich habe drei tolle neue Kinderbücher, die ich euch sehr gerne vorstellen möchte. Sie laden dazu ein, mit den Kindern gemeinsam über ihre Gefühle zu reden, sie machen Mut und geben Anregungen, verpackt in wunderbare Geschichten.

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10 Sätze, die Eltern nicht mehr hören können

Kennt ihr sie auch? Diese unsäglichen, nervigen Kommentare, die man sich als Eltern manchmal anhören muss? Diese Pseudoratschläge, die einen nicht weiter bringen und außerdem völlig übergriffig sind? Ich bin immer wieder überrascht, was uns Eltern manchmal entgegengebracht wird. Oft von völlig Fremden, aber oft auch von guten Bekannten, von den eigenen Eltern oder Schwiegereltern. Oder von Kinderlosen, die ja eh meist die besseren Eltern sind und ganz genau wissen, wie wir mit unseren Kindern umzugehen haben. Paradebeispiel ist der Satz, der einem besonders in der Pandemie immer wieder gern um die Ohren gehauen wurde, wenn wir es wagten, uns darüber zu beschweren, dass Homeschooling und Homeoffice eine ziemliche Belastung sind: „Dann hättet ihr halt keine Kinder bekommen sollen.“ Das ist so ein Satz, der mich jedes Mal auf die Palme bringt. Wieso habe ich hier einmal ausführlicher geschrieben. In eine ähnliche Kategorie fällt der Satz „das hättet ihr euch früher überlegen sollen“. Oder „du wolltest es ja so“. Das sind Kommentare, die man sich einfach verkneifen kann. Sie bringen niemanden weiter, sie laden uns Eltern eine Schuld auf, die wir gar nicht haben. Nein, wir sind nicht selbst Schuld! Aber es gibt noch mehr dieser nervigen Sätze, die ich einfach nicht mehr hören möchte:

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Weniger Stress im Alltag durch Routinen und Rituale

Seien wir doch mal ehrlich: Das Leben ist chaotisch. Kinder werden krank (meistens über Nacht und meistens dann, wenn bei der Arbeit ein wichtiger Termin ansteht. Eltern werden krank. Kollegen werden krank und alles bleibt an uns hängen. Der Kindergarten ist wegen Fortbildung geschlossen. Die Geigenstunde fällt aus. Die ganze Schule fällt aus wegen Schneechaos. Oder es kommt halt einfach mal eine ganze Pandemie dazwischen und man sitzt monatelang im Homeoffice und spielt nebenbei Lehrerin. So ist das Leben. Es passiert immer etwas Unvorhergesehenes. Jeden Tag. Wäre ja auch langweilig, wenn wir alles vorher wüssten. Wir müssen ständig reagieren und haben das Geschehen um uns herum nicht immer unter Kontrolle. Dabei strebt unser Gehirn danach, Dinge zu kontrollieren: Wir wollen das Gefühl haben, das Ruder selbst in der Hand zu halten. Das menschliche Gehirn möchte Vorhersehbarkeit. Unsicherheit und Unberechenbarkeit werden vom Gehirn als Gefahr eingestuft, als ein Problem, das gelöst werden muss. Was wiederum zu Stress führt, zu einer Ausschüttung von Cortisol, das unter anderem zielgerichtetes Verhalten behindert und den Körper in eine Alarmbereitschaft versetzt. Diese Alarmbereitschaft wiederum hindert unser Gehirn daran, sich auf Dinge zu konzentrieren. Die Folge: Es kann schlechter und weniger effizient arbeiten. Ganz abgesehen davon, dass dauerhafter Stress krank macht, wie wir ja wissen.

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Mit einem fliegenden Wohnmobil auf Tour: 2 Buchtipps für reiselustige Kinder und Eltern

Die Welt ist groß und es gibt viel zu sehen – und trotz Pandemie gibt es ein paar schöne Reiseziele, die man als Familie ansteuern kann. Lust aufs Reisen machen die Weltenbummler Kids: Dahinter steckt eine reiselustige Familie, die Bücher für große und kleine Kinder schreibt, in denen die Kinder Line und Benni Abenteuer mit einem fliegenden Uraltwohnmobil namens B-OB erleben und so nicht nur Deutschland, sondern im zweiten Band auch Schweden entdecken. Abenteuergeschichten, bei denen man nicht nur eine Menge Reisetipps erfährt, sondern auch viel Spaß beim Vorlesen und Selberlesen hat. Weitere Bücher sind in Arbeit, es soll eine ganze Buchreihe entstehen. Die ersten zwei Bände möchte ich Euch einmal vorstellen:

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Wieso Gendern normal sein sollte und kein Punkt, über den man diskutiert (und schon gar keinen Volksentscheid macht!)

Es gibt Tage, da fasst Du dir morgens an den Kopp. Wenn du in der Zeitung liest: „Nord-CDU fordert Volksentscheid zum Gendern.“ Und Du fragst dich: „Bitte was?“ Haben wir keine anderen Probleme, über die man im Wahlkampf diskutieren sollte? Kleiner Tipp: Da war was mit Klimawandel, Rechtsextremismus, Spaltung der Gesellschaft, Benachteiligung von Kindern, Schulen, Afghanistan und andere außenpolitische Themen… und noch ein paar offene Baustellen mehr, über die es sich viel mehr lohnt zu sprechen. Und gibt es nicht dringendere Themen für Volksentscheide?! Populismus ist so eine Sache, über die ich mich stundenlang aufregen könnte, Quatsch, tagelang. Wer so etwas allen Ernstes vorschlägt, der schlägt sich damit auf die Seite von Populisten, begibt sich auf AFD-Niveau, biedert sich an Stammtischrunden an, deren Hauptlektüre BILD und dubiose Internetseiten sind. Über Gendern sollte man nicht abstimmen, Gendern sollte einfach längst selbstverständlich in unseren Sprachschatz übergegangen sein. Es sollte einfach Teil unserer Sprache sein, über den man nicht weiter nachdenkt. Statt noch darüber zu diskutieren, sollte man es einfach tun. Weil es normal sein sollte, nicht einfach nur von Lehrern zu sprechen und den Frauen dieses generische Maskulinum überzustülpen, sondern Lehrer*innen zu sagen. Denn Sprache bildet die Wirklichkeit ab – und die Wirklichkeit besteht zu 50 Prozent aus Frauen.

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