Unsere liebsten Spiele für Kinder ab 6 Jahren und Schulkinder ab acht Jahren

(Der Text enthält Affiliate Links)

Es gibt Spiele, auf die habe ich mich echt gefreut! Gesellschaftsspiele, die ich als Kind schon geliebt habe. Bei uns wurde nämlich früher oft gespielt. An langen, regnerischen Nachmittagen am Wochenende, im Urlaub oder auch als Spieleabend zum Beispiel an Silvester. Ich habe es geliebt, wenn die ganze Familie zusammen am Tisch saß. Manchmal haben wir regelrechte Spielemarathons gemacht und ein Spiel nach dem anderen gespielt. Dabei gab es einige Spiele, die immer wieder auf den Tisch kamen – und die ich nun endlich auch mit meinen Kindern spielen kann! Denn ab fünf, sechs Jahren fangen Kinder an, auch kompliziertere Spielregeln zu verstehen und mit etwas Übung und Geduld können sie auch schon Spiele ab 8 spielen und verstehen. Meine Kinder sind ja 6, 8 und fast 2 Jahre alt. Klar, die Kleine spielt noch nicht mit – aber mit den beiden Jungs bringt es mittlerweile richtig Spaß! (Für jüngere Kinder habe ich übrigens hier schon mal Spieletipps zusammengefasst.) Weiterlesen

Mein erstes Kinderbuch ist da: Der Blaubeerwichtel

Bisher habe ich Ratgeber geschrieben. Und nun ist ein neues Buch dazugekommen, ein besonderes: Ein Kinderbuch. Ein echtes Herzensprojekt, das ich schon lange vor mir hergeschoben hatte und nie die rechte Zeit und Muße hatte. „Der Blaubeerwichtel“ erscheint in einer Woche und ab heute könnt Ihr das Buch ab sofort vorbestellen! Weiterlesen

Weihnachtskarten online gestalten: Wir haben Kaartje2go ausprobiert

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Es ist ja jedes Jahr dasselbe. Ich  nehme mir eigentlich schon direkt nach Weihnachten vor „beim nächsten Mal fange ich früher mit allem an.“ Nicht nur mit dem Geschenkebesorgen – auch mit dem Weihnachtspost schreiben. Denn obwohl das meiste heutzutage digital passiert (oder vielleicht gerade deshalb) finde ich handgeschriebene, echte Post einfach noch am schönsten! Gerade zu besonderen Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten. Wenn gute Wünsche auf dem traditionellen Wege im Briefkasten landen, mit der Hand anfassbar sind, man sie aufhängen oder hinstellen kann, dann ist die Freude eine ganz andere, als wenn einfach eine, oft auch noch an sämtliche Kontakte gleichzeitig verschickte, Nachricht auf dem Smartphone. Nun, im letzten Jahr habe ich es einfach nicht geschafft, Weihnachtskarten auf den Weg zu bringen. Zuviel um die Ohren, zu spät überhaupt dran gedacht und irgendwie war dann auf einmal schon der 23. Dezember und der Weihnachtsmann stand vor der Tür. Weihnachten kommt ja irgendwie immer so plötzlich: Grad noch Sommer, dann auf einmal Laternegehen und auf einmal stellt man fest, dass am Adventskranz die dritte Kerze brennt. Weiterlesen

Schnell gebastelt: Laternen aus Tetrapacks (auch als Lichterhäuschen für den Advent)

Wer diesem Blog schon länger folgt, weiß, dass ich in Sachen Basteln nicht gerade talentiert bin. Ich klebe mich meistens selbst am Papier fest anstatt die Ecken, die zusammenhalten sollten. Ich schneide schiefe Linien und beim Malen hat mich mein Sohn schon mit sechs Jahren weit abgehängt. Aber da meine Kinder trotz meines schlechten Vorbilds Spaß am Basteln haben und es ja auch gerade für die dunkle Jahreszeit eine schöne Nachmittagsbeschäftigung ist, greife selbst ich zur Bastelschere und dem Flüssigkleber und dekoriere unser Haus mit Selbstgebauten. Da ich noch aus meiner Kindheit das Laternegehen liebe (und zwar nicht nur am Martinstag, sondern überhaupt an den dunklen Nachmittagen im November) haben wir Laternen gebastelt. Aus leeren Tetrapacks (das ist mal echtes Upcycling!). Ganz einfach ging das. Sogar für mich gut zu bewerkstelligen. Ohne großes Malheur. Und das Ergebnis ist toll!  Man kann die Tetrapack-Laternen eigentlich so verzieren, wie man möchte. Ich habe mich bei meinen Variationen für kleine Häuschen entschieden, denn die können wir im Advent gleich weiter verwenden als Lichterhäuschen für die Fensterbank. Weiterlesen

Mal eben schnell zum Bäcker… was ich vermisse, seit ich Kinder habe

Erinnert Ihr Euch noch? Damals, in der Vorkindära? Als man einfach noch mal eben schnell zum Bäcker ging? Sich die Schuhe überzog, die Jacke an und wirklich mal eben schnell zur Tür raus war. Eine Straße weiter zum Bäcker und nach zehn Minuten zurück. Oder zum Briefkasten. Mal eben schnell. Und nach fünf Minuten zurück. Es gibt nicht viel, was ich aus meinem Vor-Mama-Leben vermisse. Aber ganz ehrlich: Mir fehlt dieses Mal-eben-schnell. Klar, Entschleunigung und so. Wichtig, mehr Achtsamkeit für den Moment, auch wichtig und überhaupt muss denn immer alles schnellschnell gehen in unserer eh so schnelllebigen Gesellschaft. Weiß ich doch. Aber: Ganz egal. Ich vermisse es, einfach mal eben schnell zum Bäcker zu gehen. Weil ich vergessen habe, Brot zu kaufen und es mir abends um halb sechs einfällt. Ich vermisse es, mal eben schnell zum Briefkasten zu gehen, bevor der um 17 Uhr geleert wird. Im Leben mit Kindern geht nichts mehr „einfach mal eben schnell“. Weiterlesen

Muffins mit Zitrone und Pistazien: Supersaftige Zitronenmuffins

Eigentlich bin ich nicht so der riesige Muffinsfan. Aber meine Kinder lieben Muffins. Und praktisch sind sie ja schon, weil gut transportierbar und portionierbar. Also sagte ich: „Ok, ich backe Muffins. Aber nur, wenn ich es nicht wieder die Schokomuffins sind. Wenn schon Muffins, dann nach meinem Geschmack.“ Das muss sich in den Ohren meiner Kinder nun eher gefährlich angehört haben. Bevor sie da in irgendwas einwilligten, wollten sie erstmal wissen, was das denn nun konkret bedeutet. Ich schaute in den Vorratsschrank, zog eine Zitrone und eine Packung Pistazien heraus. Puh, Glück gehabt, sagten die Blicke meiner Kinder. Heraus kamen unglaublich leckere Zitronenmuffins mit Pistazienstückchen und Zuckerguss. Durch den Zitronensaft sind sie sehr saftig und sogar ich Muffinsmuffel fand sie richtig, richtig lecker. Das Rezept ist sehr einfach und Ihr könnt diese Muffins auch ganz leicht variieren – falls Ihr keine Pistazien mögt oder im Haus habt. Schokostückchen gehen auch. Oder gehackte Nüsse. Aber glaubt mir – die Kombination von Zitrone und Pistazie ist unschlagbar! Weiterlesen

Die kleine Eule: Nun auch als Bilderbuch für Größere, als Buggybuch und Hörspiel

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Die Pappbilderbücher mit der kleinen Eule von Susanne Weber haben schon meine Jungs geliebt. Diese niedlichen Reime und die kleine Eule mit der Beule – das ist nicht nur süß zum  Anschauen, da bringt auch das Vorlesen Spaß. Umso mehr freue ich mich, dass es nun auch ein Bilderbuch für etwas größere Kinder von der kleinen Eule gibt: „Die kleine Eule fliegt zu den Sternen“ (Affiliate Link). Und nicht nur das: Der Oetinger Verlag hat auch Eule-Buggy-Bücher (die ich ja auch für Autofahrten sehr praktisch finde) und sogar ein Eule-Hörspiel zu dem neuen Bilderbuch herausgebracht. Und noch mehr: Es gibt ein richtiges kleines Fan-Paket für Eule-Fans. Eine supersüße Spieluhr, ein Fädelspiel und auch noch ein Wärmekissen. Das ist auch im Hinblick auf Weihnachten oder Nikolaus eine tolle Geschenkidee! Weiterlesen

Schöner Scheitern beim Kürbisschnitzen (wieso es bei uns keine geschnitzten Kürbisse gibt)

Ich habe mein Bestes gegeben. Aber Kürbisse und ich werden keine Freunde mehr. Dafür habe ich drei Messer weniger. Ich wollte ja auch so einen gruseligen Kürbis vor dem Haus stehen haben. Der gute Vorsatz war da. Das Messer aber nicht scharf genug. Oder der Kürbis zu groß. Oder ich zu schwach. Ach Quatsch, letzteres bestimmt nicht. Wie komme ich darauf! Ich hätte es ja eigentlich besser wissen müssen. Denn jedes Jahr, wenn die Kürbiszeit kommt, nehme ich mir vor, eine leckere Kürbissuppe zu kochen. Mag zwar keiner außer mir in diesem Haus, aber ich finde sie richtig lecker. Verfeinert mit Orange und Kürbiskernöl, ein bisschen Ingwer unterpüriert, das ist so lecker, echt jetzt. Aber der Weg dahin! Der ist beschwerlich. Ich nehme ja schon immer Hokkaidokürbis, denn den muss man nicht schälen. So wie den grünen Spargel. Man muss sich ja optimieren in der Küche. Aber das ändert leider nichts daran, dass so ein Kürbis hart ist. Furchtbar hart. Eigentlich unkaputtbar. Wie soll man das als normalstarker Mensch jemals in Stücke hacken?! Geschweige denn ein filigranes Kürbisgesicht schnitzen?! So mit Augen und Mund und Zähnen und fiesen Leuchtöffnungen? Weiterlesen

Rezept für schnelle Scones mit Apfel

Ich finde ja, Scones sind eine gute Mischung aus Kuchen und Brötchen. Sie sind süß und ein perfekter Nachmittagssnack – aber nicht zu süß. Meine Kinder denken, sie bekommen etwas Süßes, aber mein Gewissen bleibt rein. Denn neben der Marmelade, die man draufschmiert, ist im Teig selbst nur ein Esslöffel Zucker, der sich auf 12 Scones verteilt. Ich backe Scones auch gerne zum Frühstück, wenn ich Lust auf frische Brötchen habe- da sie mit Backpulver statt Hefe gebacken werden, entfällt das Gehen des Teiges. Diese Scones stehen in nicht mal einer halben Stunde auf dem Tisch – und dank etwas geriebenen Apfel im Teig, schmecken sie herrlich saftig und süß! Und wie erwähnt: Nur mit einem EL Zucker! Weiterlesen

Teilzeit für beide Eltern: Wieso das Modell stärker unterstützt werden sollte

Ich gebe es zu: Es gibt eine Sache, die mich immer wieder ärgert. Die Tatsache, dass ich als Mutter immer wieder damit konfrontiert werde, dass ich doch bitte Vollzeit arbeiten soll. Wegen der Rentenlücke. Wegen der Gleichberechtigung. Damit ich mich als Frau nicht schlechter stelle als der Partner. Und natürlich stimmt es ja – wenn wir Teilzeit arbeiten wegen der Kinder, dann büßen wir in der Regel Rentenpunkte ein. Dann verdienen wir weniger. Dann ist es leider auch in vielen, ach Quatsch, wohl den meisten Fällen so, dass der Großteil der Hausarbeit damit auch an den Frauen hängen bleibt. Weil man ja eh nachmittags zuhause ist. Da kommt dann wieder das „sie hält dem Mann den Rücken frei“ ins Spiel. Und schwupps geht es zurück in alte Rollenmodelle, die man ja eigentlich hinter sich lassen wollte. Aber eines stört mich: Dass aus diesen unbestritten richtigen Punkten die Forderung resultiert, als Mutter solle man doch bitte Vollzeit arbeiten. Um gleichberechtigt zu sein. Was aber – wenn man es nicht will?! Ich möchte meine Kinder nun mal nicht acht Stunden in der Betreuung haben! Es ist ja auch ein emotionales Ding! Ich möchte mit ihnen Zeit verbringen, bevor sie so groß sind, dass sie nicht mehr mit mir Zeit verbringen wollen! Viel zu selten wird ein anderer Lösungsansatz diskutiert: dass beide Eltern reduzieren und Teilzeit arbeiten. Das ist ein Ansatz, der viel stärker gefördert werden müsste. Stattdessen wird durch das Ehegattensplitting das Gegenteil gefördert, nämlich, als Frau  deutlich weniger als der Mann zu verdienen. Weiterlesen