So werden Geschwister ein Team – die besten Tipps

Während ich diesen Text schreibe, toben meine beiden Jungs durchs Kinderzimmer und haben sich eine Rutsche aus Matratzen gebaut. Ihre kleine Schwester schaut ihnen staunend zu. Und ich? Kann nebenher arbeiten. Harmonie am Nachmittag, friedlich spielende Geschwister – das habe ich mir kaum zu träumen gewagt. Natürlich geht es nicht immer so friedlich zu bei den beiden Brüdern. Manchmal, ach Quatsch, oft kracht es zwischen ihnen, aber gewaltig. „Du blödester Bruder der ganzen Welt!“ ist da noch das harmloseste, was zwischen ihnen fällt, ab und zu wird auch mal ein Kuscheltier geworfen und wenn es hart auf hart kommt, schubsen und rangeln sie wie nichts Gutes. Aber – und das finde ich beruhigend: Geschwisterstreit ist ganz normal. Kein Grund zur Sorge. Es ist ein Training fürs spätere Leben, eine Art Bootcamp. Denn untereinander lernen die Jungs soziale Fähigkeiten, die sie für ihr weiteres Leben brauchen. Und trotz aller Streitereien (die einen wirklich manchmal zur Weißglut bringen können!) weiß ich eines: Meine Kinder sind ein richtig gutes Team und wenn es ernst wird, dann sind sie füreinander da. Es ist gar nicht so schwer, dass aus Geschwistern ein echtes Team wird!  Weiterlesen

Die Muminwelt – finnischer Freizeitpark mitten in der Natur

*Werbung und Pressereise*

Kennt Ihr die Mumins? Diese putzigen weißen Wesen, die ein bisschen an Nilpferde erinnern, nur niedlicher? Und all die fantasievollen Gestalten, die es in ihrer Welt gibt? Die kleine My, der schräge Briefmarkensammler Hemule, das Snorkfräulein, der Schnupferich mit seinem Hut, das Hundtier Sniff und all die anderen Trolle und Kobolde, die mit der Muminfamilie im Wald leben? Die Geschichten um die Mumins (die meisten sind Abenteuergeschichten für Kinder, einige aber auch eher für Erwachsene) wurden von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfunden und sind nicht nur in Finnland und Skandinavien Bestseller, sondern auch in Japan sehr beliebt! Weshalb man in der Muminwelt auch viele Japaner trifft. Was denn nun die Muminwelt ist? Ein Freizeitpark, der als Themenpark die Welt der Mumins aufgreift. In der finnischen Stadt Naantali gelegen, über die ich Euch schon berichtet habe, ganz in der Nähe von Turku. Ein ganz besonderer Freizeitpark: Denn er liegt auf einer eigenen Insel und es gibt auch keinen Achterbahnen oder andere laute Attraktionen. Stattdessen zauberhafte Wanderwege durch die Natur der Insel und überall Bühnen, in denen die Geschichten der Mumins aufgeführt werden, ähnlich wie in der Astrid Lindgren Welt, über die ich Euch auch schon mal schrieb. Und die Mumins kann man natürlich im ganzen Park treffen!  Weiterlesen

Pastinaken-Sellerie-Buttermilch-Suppe: Schmeckt nicht nur im Herbst

Wer mir über Instagram folgt, hat meine Fotos aus unserem Österreich-Urlaub gesehen, die erste Reise, die ich alleine mit drei Kindern machte. Aus diesem Urlaub habe ich das Rezept für die Suppe mitgebracht. Meine Jungs, die sonst eher etwas, sagen wir mal anspruchsvoll in Sachen Essen sind, probierten diese Suppe aus Pastinaken, Sellerie, verfeinert mit Buttermilch und waren so hin und weg, dass sie mir meine Vorspeise wegfutterten und ich noch zwei Teller Suppe für sie nachbestellen musste. Dabei hätte ich wetten können, dass sie so eine Suppe garantiert nicht mögen. Schon allein beim Namen Pastinake oder Sellerie gibt es einen lauten Aufschrei. Und da dampfte diese weiße, fein abgestimmte Pastinaken-Sellerie-Suppe vor mir und roch so lecker, dass beide Jungs fragten, ob sie probieren dürfen. Wie gesagt, es blieb nicht beim Probieren. Nun, es war ein sehr gutes Restaurant und ich traute mich nicht, den Koch nach dem Rezept zu fragen. Schwor mir aber, zuhause einfach mal zu experimentieren und diese Suppe nach zu kochen. Ich kannte ja aus der Speisekarte ihre Hauptbestandteile: Pastinaken, Sellerie, abgestimmt mit Buttermilch. Herausgekommen ist folgendes Rezept für eine superleckere Pastinaken-Sellerie-Suppe, die fast (sagen meine Jungs) genauso schmeckt wie in unserem Österreichurlaub! Das Tolle: Obwohl die Suppe sehr raffiniert schmeckt, ist sie superleicht und schnell zu kochen!

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Der neue Joolz Day³: Interview mit Firmenchef Stan Vermeulen übers Vatersein

*Werbung und Interview*

Ich habe ja bekanntlich mit Autos nicht so viel am Hut, da ich auch selten Autofahren muss. Aber ein Fahrzeug brauche ich jeden Tag: unseren Kinderwagen. Ich hatte ja schon mal (hier) beschrieben, dass ich erst jetzt beim dritten Kind tatsächlich den perfekten Kinderwagen gefunden habe – nachdem ich mich bei den beiden ersten Kindern ständig über unseren alten Kinderwagen geärgert habe (der auch ein drittes Kind nicht mehr mit gemacht hätte). Der Joolz Day² hatte mich jedoch auf Anhieb überzeugt – auch Monate später noch. Der perfekte Kinderwagen, endlich. Ich hätte nicht gedacht, dass der in Sachen Fahrkomfort und Wendigkeit noch zu toppen ist. Mal abgesehen vom schicken, gradliniegen Design. Nun wurde ich eines besseren belehrt: Denn der Nachfolger, der Joolz Day³ toppt nochmal alles! Vielleicht liegt das auch daran, dass der Firmengründer Stan Vermeulen selbst vor kurzem Vater geworden ist und seine eigenen Erfahrungen in den neuen Joolz Day³ eingeflossen sind. Ich habe ihn einmal befragt – auch danach, was Vätern eigentlich am Kinderwagen wichtig ist.  Weiterlesen

Eine Seerose basteln, deren Blüte sich alleine öffnet: Spannendes Experiment mit Papier und Wasser

Mein Großer hat aus der Nachmittagsbetreuung in der Schule ein spannendes Experiment mitgebracht – das übrigens nicht nur für Kinder spannend ist sondern auch uns Große begeistert. Eine Seerose aus Papier. Aber nicht einfach nur eine Origami-Falterei, sondern eine Seerose, deren Blütenblätter sich von alleine öffnen. Wie von Zauberhand. Wunderschön und faszinierend anzusehen. Diese Zauberblume ist ganz leicht zu basteln und zu falten. Anschließend muss man die Papierblume nur noch in eine Schale mit Wasser legen und beobachten. Ein bisschen Geduld braucht es dazu, denn die Blütenblätter öffnen sich langsam, langsam bis irgendwann eine Seerose auf dem Wasser treibt.    Weiterlesen

Wieso ich meine Kinder erziehe – und es nun mal nicht ohne Regeln geht

Was ist eigentlich neuerdings so schlimm daran, seine Kinder zu erziehen? Wieso wird sich über Regeln lustig gemacht? Und wieso hat das Wort erziehen so einen negativen Beiklang und wurde durch Beziehung ersetzt? Eine Beziehung zu meinen Kindern habe ich sowieso, nämlich eine ganz besondere, einzigartige, mit nichts vergleichbare. Ist es denn so verwerflich, trotz dieser besonderen Beziehung auch noch zu erziehen? Vielleicht, wenn man Erziehung gleichsetzt mit Strafen, Meckern, Rohrstock – aber ganz ehrlich, das ist doch nicht Erziehung, also jedenfalls nicht die heutige Erziehung (hoffe ich doch mal). Erziehung ist vielfältig,  Erziehung ist mal strenger, mal lockerer und vor allem: individuell (das ist mir ganz wichtig- ich will hier niemanden bekehren oder sagen, dass mein Weg der beste ist. Es ist ja individuell. Wie gesagt. Aber ich will mir mal meine Meinung von der Seele schreiben.) wo war ich stehen geblieben? Erziehung ist individuell. Und ja, in der Erziehung gibt es Regeln – und auch bei uns zuhause gibt es Regeln. Denn ohne Regeln funktioniert unsere Gesellschaft nicht, unser Miteinander. Und ja, auch das müssen Kinder lernen. Und ja, ich finde daran ist gar nichts Verwerfliches. Denn die meisten Regeln sind einfach sehr sinnvoll, begründen sich auf Rücksichtnahme und Respekt vor anderen. Was nicht heißt, dass es auch absolut blödsinnige, überflüssige Regeln gibt. Aber nur weil es diese gibt, muss man die sinnvollen doch nicht gleich verteufeln?

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Der Alltag ist voller Abenteuer: Welche Bücher uns beim Entdecken helfen

*Werbung und Buchrezension*

Das Schöne mit Kindern ist ja, dass die alltäglichsten Dinge, an denen wir Großen im Alltag einfach so vorbeilaufen, aus Kinderaugen zu einem Abenteuer werden können. Seit ich Kinder habe, laufe ich ganz anders an Dingen wie Kellerasseln vorbei. Ich konnte mich zwar immer noch nicht mit diesem possierlichen Tierchen anfreunden  – aber ich liebe es, wenn meine Kinder vor Begeisterung aufschreien, wenn beim Blumenumtopfen gefühlte 1000 Kellerasseln unter dem Topf hervorkommen. Der Alltag ist voller Abenteuer und Wunder, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken – wir Großen müssen uns nur darauf einlassen. Vor allem auch auf die vielen Warum-Fragen. Die von meinen Jungs meistens gleichzeitig kommen (ich freue mich ja schon darauf, wenn unser Baby sprechen kann und ich noch mehr Fragen beantworten muss… gleichzeitig…) und kein Ende nehmen: An die eine Frage reiht sich die nächste. Wieso? Weshalb? Warum? Ich habe dank meiner Kinder mein Allgemeinwissen unheimlich erweitert (auch um Dinge, die vorher komplett außerhalb meiner eigenen Interessen lagen – große Baumaschinen zum Beispiel. Oder Details der Mondlandung.). Und freue mich, wenn ich beim Antwortensuchen auch auf gute Kinderbücher zurückgreifen kann, die altersgerecht die Welt erklären. Einer unserer Favoriten (in allen Altersstufen): die Kindersachbuchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ aus dem Ravensburger Verlag. Wir haben fast alle Bücher für die Altersklasse 2-4 und sind auf dem besten Wege dahin, das auch bei der Altersstufe 4-7 zu komplettieren. Die Bücher haben uns schon bei so manchem Entdeckermoment weitergeholfen, wenn mein Schulwissen versagte – oder aber zu komplex war.  Weiterlesen

Finnland-Reisetipp: Die Schären vor Turku, ein Inselparadies

Inselparadies? Da haben viele wahrscheinlich die Südsee vor Augen. Palmen, türkises Meer und so. Ich denke bei dem Wort Inselparadies an den hohen Norden. An Finnland, um genauer zu sein. An den Schärengarten vor Turku. 25 000 Inseln. Muss ich noch mehr sagen? Es ist ein Paradies der besonderen Art, wo ich jeden Sommer bin. Und mich das ganze Jahr wieder darauf freue. Der finnische Teil meiner Familie hat dort nämlich ein Sommerhaus auf eben so einer Schäre, so einer felsigen Insel, die nur mit dem Boot zu erreichen ist und außer einer Handvoll quer über die Insel verteilten Sommerhäusern nicht bebaut ist. Wer mir bei  Instagram folgt, hat die Bilder gesehen von dieser Natur, die mich so gut zur Ruhe kommen lässt. Und die für meine Kinder ihr eigenes kleines Bullerbü ist. Diese Inselwelt vor Turku kann man auf verschiedene Arten entdecken: in einem kleinen Sommerhaus, mit dem Segelboot, mit dem Kanu, aber auch mit dem Auto oder Fahrrad. Die größeren Inseln sind nämlich mit Straßen, Radwegen und kostenlosen Fähren miteinander verbunden – die „Schärenringstraße„.

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Neun Monate Babymädchen, neun Monate Dreifachmama

Und schwupps ist sie neun Monate alt. Unsere Babymaus ist nun so lange auf der Welt wie ich sie bewusst im Bauch getragen habe. Denn ich habe diese Schwangerschaft in der fünften Woche festgestellt.  Neun Monate ist sie bei uns – und wir sagen immer noch immer wieder diesen Satz „als wäre sie schon immer bei uns gewesen„. Neun Monate bin ich nun Dreifachmama. Und immer noch ist die Babymaus ein Sonnenscheinbaby. Jeden Morgen strahlt sie mich an, liegt neben mir, rollt auf den Bauch, reckt ihren Kopf hoch und strahlt. Dieses unwiderstehliche Babylächeln. Da ist es egal, dass es halb sechs morgens ist und die Nacht viel zu kurz war: Ich kann gar nicht anders als zurückzulächeln. Ich wache auf von einer kleinen Babyhand, die sich auf mein Gesicht legt und einem leisen Glucksen, schaue in große blaue Augen und ein breites Babygrinsen und bekomme automatisch gute Laune. Kann ein Tag besser beginnen?!

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Coole Kinderlieder – ein CD-Tipp, der Kindern und Großen Spaß macht

*Werbung, da CD-Rezension*

Kinderlieder-CDs sind ja so eine Sache. Ihr wisst, was ich meine? Als meine Jungs klein waren, lief hier häufig „1,2,3 im Sauseschritt“ rauf und runter. Ich gebe es zu: Ich war ziemlich schnell an dem Punkt angelangt, an dem ich es einfach nicht mehr hören konnte. Noch schlimmer war es, wenn die Kinder ihre Kinderlieder während der Autofahrt hören wollten. Da konnte man nicht fliehen. Man ist eingesperrt in diesem kleinen Raum, manchmal über Stunden und fürchtet sich schon vor dem Ende von „1,2,3 im Sauseschritt“, denn dann kommt „Die kleine Weltraummaus“ und das ist noch schlimmer, nur noch getoppt von dem „Igelchen“-Lied. Und da soll man noch cool die Hände am Steuer haben und mitschunkeln. Aber das ist nun vorbei! Die Sauseschritt–Phase ist überwunden! Wir haben nun „Coole Kinderlieder“, und die sind so cool, dass sogar wir Großen mitsingen und mein Mann letztens gestand, dass er die CD sogar freiwillig ganz ohne Kinder an Bord auf dem Weg zur Arbeit gehört hat!    Weiterlesen