„Eine gute Mutter macht das nicht“ – wer sagt eigentlich, was eine gute Mutter ist?!

„Eine gute Mutter holt ihr Kind nicht als letztes aus dem Kindergarten ab.“

„Eine gute Mutter lässt ihr Kind nicht alleine vor dem Fernseher sitzen.“

„Eine gute Mutter kauft dem Kind keine Süßigkeiten an der Supermarktkasse.“

„Eine gute Mutter verfüttert keinen Brei aus dem Gläschen.“

„Eine gute Mutter vergisst die Wechselhose nicht zuhause.“

„Eine gute Mutter lässt das Kind abends nicht einfach länger aufbleiben, wenn am nächsten Tag Schule ist.“

„Eine gute Mutter kauft kein Plastikspielzeug.“

„Eine gute Mutter verliert nicht vor ihren Kindern die Nerven.“

Diese Liste ließe sich ewig fortsetzen. „Eine gute Mutter macht das einfach nicht.“ Aber wer zum Teufel sagt eigentlich, was eine gute Mutter ist?!

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Yoga für Kinder: Interview mit einer Yogalehrerin und Buchtipp für Kinder

Wenn man mich fragt, was mir hilft, meine Akkus aufzuladen, dann ist es Yoga. Das mache ich tatsächlich seit mittlerweile fast zehn Jahren und es ist die perfekte Mischung aus Sport, Runterkommen und auf mich besinnen. Ich schiebe fast jeden Tag eine Yoga-Einheit ein, sei es auch nur ein paar Sonnengrüße am Morgen – und es tut mir so unglaublich gut! Immer häufiger mache ich meine Übungen auch mit meinen Kindern zusammen, denn natürlich wurden sie neugierig, als sie mir beim Yoga zuschauten. Die Einstellung, mit der meine Kinder ans Yoga gehen, bringt einfach Spaß und ich merke, dass es ihnen gut tut, gerade jetzt, wo Schulsport und Sportverein wegfallen. Umso mehr freute ich mich über ein Rezensionsexemplar vom Riva Verlag, ein tolles, lesenswertes Yoga-Bilderbuch, eine Mitmachgeschichte für kleines Yogis: „Inselabenteuer mit Yogamöwe Lilly“ von Stefanie Weyrauch und Silvia Weber, der man das Herzblut anmerkt, das in diesem Buch steckt. Ich habe Stefanie zu dem Thema „Yoga für Kinder“ interviewt. Sie ist Yogalehrerin und gibt seit vielen Jahren auch Familien-Yogakurse, Mama-Baby-Yoga oder Kinderyoga. Auf Yogastern schreibt sie übrigens auch über ihren Yogaweg. Mir hat sie verraten, auf was man beim Kinderyoga achten muss und was es Kindern für Vorteile bietet, Yoga zu üben:

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Kreative Schatzsuchen zum Ausdrucken für Kinder: Ideen, Anleitungen und Aufgaben für jedes Alter

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Wenn es etwas gibt, das bei uns an keinem Kindergeburtstag fehlen darf, dann sind es Schatzsuchen! Es gab bisher keine Kindergeburtstagsparty ohne eine Schatzsuche. Beim dritten Geburtstag begann es mit Kreidepfeilen und einer kurzen Runde um den Block – doch die Ansprüche meiner Kinder wuchsen von Geburtstag zu Geburtstag. Mittlerweile darf die Schatzsuche ja nicht zu kurz sein, muss Rätselaufgaben beinhalten und diese dürfen bloß nicht zu einfach sein. Ich gebe es zu: Mir gingen so langsam die Ideen aus, bei drei Kindern und vielen Kindergeburtstagen habe ich inzwischen viele Schatzsuchen erdacht. Umso mehr freute ich mich, als ich die Schatzsuchen-Ideen und Anleitungen bei Ausgefuxt entdeckte. Da gibt es nämlich unglaublich viele unterschiedliche Vordrucke für Schatzsuchen – für jedes Alter ist da etwas dabei. Und das Tolle: Diese Schatzsuchen sind nicht nur etwas für Geburtstagspartys. Gerade jetzt sind sie eine tolle Gelegenheit, meine Kinder zum Rausgehen zu motivieren und ihnen ein wenig Abwechslung zu bieten. Denn ganz ehrlich: Schatzsuchen mit Rätseln sind immer großartig, nicht nur an Kindergeburtstagen! Und übrigens – auf meinem Instagramprofil darf ich drei Schatzsuchen an Euch verlosen!

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Gastbeitrag: Wochenbettdepression in Corona-Zeiten

Diese Zeiten sind für uns alle nicht einfach – und die Herausforderungen sind enorm. Meine Gastautorin schreibt heute über ihre Wochenbettdepressionen in der Corona-Pandemie. Ein emotionaler, nachdenklich machender Text, für den ich ihr sehr danke! Lest selbst:

( Triggerwarnung: Im Folgenden geht es um Depressionen, Angststörungen und Panikattacken. Wenn dich diese Themen triggern, lies den Text lieber nicht oder nicht alleine. Hilfsangebote findest Du im Infokasten am Ende des Textes.)

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Kinder zum Homeschooling motivieren: Die besten Leser-Tipps

Ich schreibe nichts Neues, wenn ich erwähne, dass es nun seit zwei Monaten immer schwieriger wird, die Kinder zum Homeschooling zu motivieren. Um ehrlich zu sein: Es ist jeden Tag von Neuem einfach nur furchtbar ermüdend. 1000 mehrfach gehörte Argumente, weshalb sie sich jetzt nicht an die Hausaufgaben setzen können – und zum 1000. Mal derselbe Satz von mir „in der Zeit, in der du meckerst, hättest du die Aufgaben schon lange erledigen können“. Es gibt Tage, an denen läuft das Homeschooling besser als an anderen. Aber manchmal scheint es, als ob alle Versuche, die Kinder zu ihren Hausaufgaben zu motivieren ins Leere laufen. Da ich von meinen Lesern immer wieder höre, dass es bei ihnen auch so ist, habe ich einmal bei Instagram in den Stories nach euren besten Tipps gefragt, wie man seine Kinder zum Homeschooling motivieren kann. Hier kommen die Antworten!

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Von gleichförmigen Tagen: Willkommen in der Lockdown-Langeweile

So langsam verschwimmen die Tage. Welchen Wochentag haben wir noch gleich? Montag? Mittwoch? Ach, Dienstag! Ein Glück gibt es den Homeschooling-Lernplan, der einen durch die Woche trägt. Heute war Sachkunde dran. Morgen nicht und Donnerstag wieder. War die große Klassen-Videokonferenz nun übermorgen oder doch schon morgen? Die Tage verlaufen gleichförmig, nur untergliedert in Wochenende (zwei Tage kein Lernen) und Woche (täglicher Streit um die Hausaufgaben). Aufstehen, frühstücken, sich von den Kindern die ewig gleichen Argumente anhören, wieso Homeschooling doof ist, dann doch irgendwie in 1000 Anläufen die Aufgaben erledigen, unterbrochen von 1000 Essenspausen und umgekippten Wasserbechern, Spielplatz, selbst ein wenig arbeiten (muss ja, irgendwie), Abendessen machen, Kinder ins Bett bringen, noch ein wenig arbeiten (muss ja, irgendwie), schlafen. Und der Kreislauf beginnt von vorne.

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Gastbeitrag: Alleinerziehend und zwei Homeschooling-Kinder – eine Mutter berichtet

Ich lasse auf diesem Blog auch immer wieder gerne andere Mütter zu Wort kommen, um möglichst viele Aspekte des Mutterseins zu zeigen. Denn je deutlicher wird Mütter werden, umso mehr können wir bewegen! Ich habe heute einen Gastbeitrag von „Schnuppismama“, die ihr hier bei Instagram findet. Sie ist alleinerziehend und Mutter von zwei Schulkindern und schreibt in ihrem Gastbeitrag davon, wie der Lockdown und das Homeschooling für sie ist, welche Herausforderungen damit gerade für Alleinerziehende verbunden sind. Lest selbst!

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11 sehenswerte Kinderfilme für Kinder von 6 bis 10: Unsere Filmtipps für Familien

Wenn es etwas gibt, das uns den Lockdown im Frühjahr und jetzt im Winter erleichtert hat, dann waren es unsere Videoabende. Eigentlich war es ein Freitagabendritual: gemeinsam einen Kinderfilm gucken mit Popcorn. Also quasi Kino zuhause! Wir haben es im Lockdown ausgeweitet und es gibt weit häufiger als nur Freitagabend einen Kinderfilm für die ganze Familie. Man muss ja das Beste draus machen! Mittlerweile haben wir sehr viele Filme mit den Kindern geschaut und ich muss sagen, es ist schwierig geworden, neue, schöne Kinderfilme zu finden, die wir noch nicht geguckt haben. Da ich selbst immer dankbar über Filmtipps bin, möchte ich einmal unsere liebsten Kinderfilme für Kinder von 6 bis 10 mit euch teilen – und würde mich freuen, wenn ihr eure Filmtipps in die Kommentare schreibt, so dass wir eine große Filmsammlung starten und uns gegenseitig inspirieren! Hier kommen unsere Top 10 der Kinderfilme, dabei habe ich versucht, was anderes als die üblichen Klassiker wie Eiskönigin, Madagaskar oder das Sams zusammenzustellen (wobei auch das gute und sehenswerte Kinderfilme sind!):

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Milchreiskuchen: Einfaches Rezept für einen saftigen Kuchen mit Milchreis

Milchreis ist so eine Sache, die es bei uns oft als kleine Zwischenmahlzeit gibt. Er lässt sich gut vorbereiten und zusammen mit Apfel, Kirschen, Apfelmus oder einfach nur Zimt und Zucker ist er lecker – und schmeckt allen Kindern. Das sind die besten Gerichte: Wenn endlich mal niemand meckert! Milchreis kann man auch für einen leckeren Kuchen benutzen – er ersetzt das Mehl im Kuchen und macht einen Kuchen richtig schön saftig. Dieser Milchreiskuchen wird in einer Auflaufform gebacken und schmeckt besonders lecker mit einem Klecks Sahne und Marmelade, zum Beispiel Beerenmarmelade oder Erdbeermarmelade. Wer mag, kann unter den Milchreis auch noch gehackte Mandeln mischen, das gibt dem Kuchen ein bisschen Biss und schmeckt besonders lecker! Das Rezept ist ganz einfach:

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Und wieder eine Chance verpasst, die Schulen infektionssicher zu machen

Wieder so ein Homeschooling-Tag rum. Was soll ich sagen: Die Leichtigkeit, die bleibt irgendwie auf der Strecke. Mir tut es vor allem um die Kinder leid, denen etwas ganz Elementares fehlt: das Spielerisch am Lernen. Homeschooling ist nicht dasselbe wie in der Schule. Es ist ein ständiges Reiben an uns Eltern, die unfreiwillig in die Lehrerrolle gesteckt werden. Es ist ein Lernen ohne Freunde, ohne soziale Kontakte. Gerade für Grundschüler bleibt vieles auf der Strecke. Kein spielerisches Vermitteln von Lerninhalten, stattdessen Runterarbeiten von Hausaufgaben und der müde Versuch seitens uns Eltern neue Lerninhalte zu vermitteln. Frontalunterricht, anders kann man es nicht nennen, ist das, was die Kinder zurzeit aufgetischt bekommen. Keine Lernstationen, kein Experimentieren, keine Lernspiele, keine Gruppenarbeit. Kein Spielen auf dem Pausenhof mit Freunden, kein Toben im Sportunterricht, kein gemeinsames Singen im Musikunterricht. Bei allem Verständnis für die Schulschließungen (bei den derzeitigen Infektionszahlen sehe ich leider keine Alternative), was mir fehlt und was mich wirklich ärgert: Es gibt immer noch keine Konzepte für einen sicheren Unterricht. Es wird wieder einfach ausgesessen. Und wie schon im Sommer wird auch in diesem Lockdown die Zeit nicht dafür genutzt, die Schulen infektionssicher zu machen.

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