Abenteuerbücher für Kinder ab 5 Jahren: Fortsetzungsbände zum Vorlesen und Selberlesen

*Buchtipps*

Wir lieben gute Bücher. Und noch mehr lieben wir gute Bücher mit Fortsetzung! Denn kennt Ihr das auch: Das Buch geht zu Ende und Ihr fiebert aufs Ende hin, seid aber gleichzeitig ein wenig wehmütig, weil die Geschichte nun vorbei ist? Umso besser finde ich es, wenn es eine Fortsetzung gibt und ein Wiedertreffen mit all den liebenswerten Protagonisten aus dem ersten Band! Bei drei Kinderbüchern, die ich Euch hier voriges Jahr vorgestellt habe, gibt es nun Fortsetzungen, über die sich meine Kinder (und ich) sehr gefreut haben. „Die wüsten Tiere: Auf dem wilden Fluss“ von Katalina Bause ist endlich da, „Storm und die Fußballgötter“ von Jan Birck und „Elli Rotfell: 5 Freunde und die unglaubliche Flugmaschine“ von Anne Ameling. Wenn Ihr Kinder im Vorschulalter und Grundschulalter habt, dann lest unbedingt weiter – diese Bücher sind toll zum Vorlesen und Selberlesen! Weiterlesen

Unsere liebsten Hörbücher, Songs und Podcasts für die ganze Familie: Unsere Erfahrungen mit Deezer Family

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Als fünfköpfige Familie wird der Platz in den Regalen manchmal knapp. Das fängt bei den CDs an. Mein Mann und ich haben kistenweise CDs von früher (als wir noch jung waren, damals kaufte man noch CDs!). Aber wir haben einen komplett unterschiedlichen Musikgeschmack. Gemeinsam zusammen sitzen und eine CD hören? Fällt uns schwer, denn ich fange an bei seinem Musikgeschmack unruhig hin und her zu rutschen und ihm geht es bei meinen Lieblingssongs ganz genauso. Ganz abgesehen von den Kindern, die sowieso lieber ihre eigenen Hörspiele hören möchten oder Kindermusik. Die alten CDs (die zur Hälfte eh unbrauchbar zerkratzt waren) konnten wir nun endlich ausmisten und Platz schaffen. Denn wir haben den Streamingdienst Deezer. Und zwar das Deezer Family Angebot: Da kann man ein Profil für jedes Familienmitglied (maximal 6) anlegen und unabhängig voneinander und zeitgleich auf verschiedenen Endgeräten  das hören, wonach einem grad ist. Das heißt: Die Kinder hören ihre Hörbücher oder Kindermusik, ich meine Playlist mit meinen Lieblingssongs aus meiner Jugend, mein Mann seine Musik und keiner kommt sich in die Quere. Weiterlesen

Weißer Kladdkaka – Rezept für Schokokuchen mit weißer Schokolade

Den „normalen“ Kladdkaka habe ich hier ja schon mal vorgestellt – ein schnelles Rezept für den schwedischen Kuchenklassiker schlechthin. Letztens hatte ich meinen Kindern Kladdkaka versprochen – und stellte fest, dass ich kein Kakaopulver mehr im Haus hatte. Dafür fand ich eine Tafel weiße Schokolade in der hintersten Schrankecke, die in Vergessenheit geraten war. Wieso nicht einfach mal einen weißen Kladdkaka backen? Das geht tatsächlich ganz einfach, ich habe einfach den Zucker reduziert, da ja weiße Schokolade per se schon süßer schmeckt als ungesüßtes Kakaopulver, das ich sonst an den normalen Kladdkaka-Teig gebe. Dieser weiße Kladdkaka schmeckt besonders gut mit Beeren, so wie die Schweden ihren Kladdkaka sowieso gerne essen. Blaubeeren gehen immer, aber säuerliche Beeren wie Himbeeren oder rote Johannisbeeren ergänzen die Süße der weißen Schokolade noch besser, finde ich. Ich habe mangels frischer Beeren tiefgekühlte Himbeeren aufgetaut und püriert und dann durch ein Sieb gedrückt und so eine Himbeersosse über den Kuchen gegeben. Wer es etwas süßer mag, kann auch etwas Agavendicksaft oder Honig an die Himbeersosse geben. Weiterlesen

Wisst Ihr noch, als man früher „einfach mal schnell“ zum Bäcker ging?

Früher, da ging ich manchmal „einfach mal schnell“ zum Bäcker. Oder zur Post. Oder in den Supermarkt. Weil ich vergessen hatte, Brot zu kaufen, Butter oder noch mal einen Brief wegschicken wollte. Heute ist nichts mehr mit „mal eben schnell“. Heute darf ich nichts mehr vergessen, denn „mal eben noch mal kurz in den Supermarkt“ ist hier nicht mehr. Das liegt nicht daran, dass wir umgezogen sind und auf dem Lande fernab jeglicher Infrastruktur wohnen. Nein. Wir wohnen immer noch mitten in der Stadt, Supermarkt, Briefkasten und Bäcker sind keine 400 Meter entfernt. Der Grund ist ein anderer: Ich habe Kinder. 3 an der  Zahl. Und die haben ein anderes Verständnis für den Begriff „mal eben schnell“. Wenn es diesen Begriff für sie überhaupt gibt, dann heißt es so viel wie: „Steh auf einem Bein, zieh einen Arm der Jacke an, wieder aus, dann den Schuh an, den linken, dann den rechten, dann noch mal die Jacke, die Mütze und zieh dann noch mal alles aus, weil dir plötzlich einfällt, auf Klo zu müssen. Und dann beginne alles wieder von vorne.“ Für das Baby gilt eine kleine Variante: „Mach‘ noch mal die Windel voll, aber so richtig gründlich, genau dann, wenn alle endlich angezogen an der Tür stehen und loswollen.“ Weiterlesen

Unsere liebsten Feiertagstraditionen auch im Urlaub: Am besten in einer Ferienwohnung (gefunden bei BestFewo)

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Seit einigen Jahren fahren wir regelmäßig über Ostern in den Urlaub. Ostern bietet sich zum Verreisen perfekt an: Vier freie Tage am Stück, das spart Urlaubstage! Aber jedes Jahr kommt die bange Frage meiner Kinder: „Findet uns denn der Osterhase auch, wenn wir in den Urlaub fahren?“ Dabei geht es nicht nur um die Schoko-Eier und die Osternester – sondern auch um unsere Ostertradition: das gemeinsame Ostereiersuchen. Schon als ich klein war, gehörte der Spaziergang und die versteckten Eier und kleinen Ostergeschenke für mich zu Ostern einfach dazu. Glücklicherweise hat uns der Osterhase bisher noch jedes Jahr gefunden! Er scheint einen siebten Sinn zu haben wie der Weihnachtsmann. Da Familienfeste und Feiertage für mich mit Traditionen verbunden sind, verreise ich über die Feiertage mit meiner Familie lieber in ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung, auch wenn ich die Annehmlichkeiten eines Hotels eigentlich sehr schätze. Einmal waren wir bisher über Ostern in einem Hotel statt einer Ferienwohnung – und waren uns alle einig. Es fehlte etwas! Weiterlesen

Schwedischer Rhabarberkuchen mit Haferflocken-Streuseln

Nun beginnt die Zeit, mit meinen absoluten Lieblingslebensmitteln! Spargel, Erdbeeren, Blaubeeren – und Rhabarber! Kaum habe ich den ersten Rhabarber auf dem Markt gesehen, musste ich einen Rhabarberkuchen backen. Ich liebe diesen fein säuerlichen Geschmack. Als klassische Grütze mit Vanillepudding – aber vor allem auch als Kuchen! Mit einem Rhabarberkuchen beginnt für mich der Frühling. Und deshalb habe ich gestern einfach mal einen gebacken. Diesmal nicht den klassischen schnellen mit Rührteig, dessen Rezept Ihr hier findet, sondern einen Rhabarberkuchen mit Streuseln aus Haferflocken und Kokosblütenzucker. Einen ähnlichen Kuchen mit Rhabarber hatte ich mal in Schweden in einem Sommercafé und ich finde, dieser hier ist mir ganz ähnlich gelungen :-) Durch den Kokosblütenzucker schmecken die Streusel aus Haferflocken leicht karamellig, ich mag diesen Geschmack sehr gern. Ihr könnt aber auch genauso normalen Zucker, besser noch Rohrohrzucker nehmen! Weiterlesen

So ist das Elternleben – ohne Filter und Pastell

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Noch eine Weintraube abzupfen, waschen und mittig platzieren. Fertig ist das Obstmandala! Jetzt bloß nicht anstoßen, damit die Blaubeeren nicht durcheinanderkugeln und fotografieren, bevor meine Kinder das hübsche Arrangement wieder zerstören. Adrett gekleidet sitzen sie brav am Tisch und warten darauf, die tägliche Riesenportion Obst zu essen. Kein Fleck ziert ihre Pullis, in der Mitte des weißen Tisches steht ein Magnolienzweig in seiner langen schmalen Vase, an der hinteren Wand coole Schwarzweiß-Drucke, die Arbeitsplatte der Küche frei geräumt, die Gewürzdöschen stehen der Größe nach sortiert. Ich mache mein Instagramfoto, gleich noch ein gepflegtes Selfie hinterher – die Frisur sitzt, das weiße Shirt ist blitzesauber und die Fingernägel frisch manikürt. Ist das Elternleben nicht toll? Ja, das ist es. Ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als das Leben mit meinen Kindern, so wie es ist. Allerdings: Mein Leben als Mutter hat nichts, aber auch rein gar nicht mit dem zu tun, was ich gerade beschrieben habe. Das echte Elternleben ohne Filter? Sieht grad so aus: Weiterlesen

Schleswig-Holstein-Reisetipp: Mit dem Raddampfer von Kappeln an die Schlei-Mündung

(Pressefahrt und Ausflugstipp)

Seit sieben Jahren fahren wir regelmäßig nach Maasholm an die Schlei, seit eineinhalb Jahren haben wir sogar eine Ferienwohnung in dem kleinen Ort, den wir sofort ins Herz geschlossen haben. Maasholm liegt dort, wo die Schlei in die Ostsee mündet – fast jedenfalls. Denn die wirkliche Schleimündung, dort, wo Schlei und Ostsee aufeinandertreffen, ist nur auf dem Wasserweg erreichbar: Schleimünde, die Lotseninsel mit dem Leuchtturm. Von Maasholm aus kann man Schleimünde sehen, die markanten Bäume, den Leuchtturm und seit Jahren wollte ich unbedingt einmal mit dem Boot hinfahren. Mangels eigenem Boot (es gibt natürlich einen Gästehafen in Schleimünde) haben wir es nun endlich mit einem Ausflugsschiff geschafft: dem Raddampfer Schlei Princess. Mit seinem roten Schaufelrad ist er schon von Weitem erkennbar und meine Jungs haben jedes Mal, wenn er an uns vorbeifuhr, gefragt: „Wann fahren wir endlich mal damit?“ Nun haben wir es gemacht! Weiterlesen

Ideen fürs Osternest -Kleinigkeiten unter 10 Euro, die der Osterhase bringt

Was bringt der Osterhase bei Euch? Nur bunt bemalte Eier? Schokolade? Oder auch einige Kleinigkeiten? Bei uns sind während des Osterspaziergangs natürlich die obligatorischen Schokoeier und bunt bemalten Eier versteckt. Im Haus hat der Osterhase aber auch immer je eine Kleinigkeit für die Kinder versteckt. Das kann ein Taschenbuch sein, aber auch ein Hörspiel, ein paar Spielkarten, ein Malbuch oder Ähnliches. Meine Eltern hielten es früher ähnlich und ich habe es geliebt. Außerdem kann man dann ein wenig Süßigkeiten einsparen, was auch kein schlechter Nebeneffekt ist… Ich habe mal ein paar Ideen unter 10 Euro zusammengestellt, die der Osterhase ins Osternest legen kann. Denn eines ist klar: Ostern soll bei uns definitiv kein zweites Weihnachten sein! Deshalb gibt es nur eine Kleinigkeit, die weniger als 10 Euro kostet. Aber die ist nicht immer sofort zu finden – denn es soll einerseits nicht zu teuer sein (wie gesagt, Ostern soll nicht in weihnachtlichen Kommerz ausarten), aber auch kein Blödsinn, den man einmal benutzt und dann wegwirft (im Sinne der Nachhaltigkeit finde ich Plastik-Wegwerf-Spielzeug einfach blöde). Ich habe einmal ein paar preisgünstige, aber dennoch sinnvolle Geschenkideen fürs Ostergeschenk recherchiert – vielleicht habt Ihr ja noch mehr Ideen und tragt sie unten in die Kommentare ein? Dann haben wir einen bunten Fundus mit vielen  Anregungen fürs Osternest (Text enthält Partner Links). Weiterlesen

„Die Kinder von heute dürfen fast alles und zu jeder Zeit. Kommt nur mir das so vor?“ – ein Gastbeitrag

Ich freue mich immer, wenn ich Leserbriefe bekomme. Denn drum blogge ich ja – um mich auszutauschen. Sonst könnte ich ja auch im stillen Kämmerchen ein Tagebuch führen! Eure Kommentare und Mails, die machen mir Freude und zeigen mir, dass ich nicht einfach mit einer Wand spreche, sondern echte lebendige Leser habe! Umso mehr freue ich mich, wenn ich diese Nachrichten auch mit Euch teilen darf, wir also die Gelegenheit bekommen, alle zusammen zu diskutieren. Denn das sollte mein Blog von Anfang an sein – ein Austausch und keine Einbahnstraße. Heute bekam ich eine liebe Email von einer Leserin, die zwei Kinder hat – allerdings 2 große, Mitte 20. Sie ist Anfang 50 und liest gerne meinen Blog – was mich riesig freut! Aber heute hatte sie ein Anliegen. Es geht um die Frage, ob und wieso viele Eltern ihren Kindern keine Rücksichtnahme mehr beibringen und wieso Kinder heute scheinbar alles dürfen. Auch um 22 Uhr abends auf dem Trampolin hüpfen oder lärmend ab früh morgens durch die Nachbarschaft toben. Ich hatte ja mal geschrieben, wieso ich meinen Kindern gewisse Regeln beibringe und wieso sie zwar sehr viele Freiheiten haben – aber ich diese einschränke, wenn sie die Freiheiten der anderen berühren. Denn gegenseitige Rücksichtnahme ist für mich ein Schlüssel für ein gutes Miteinanderleben. Aber anscheinend sehen es manche Eltern anders. Lest selbst, was meine Leserin mir geschrieben hat: Weiterlesen