Neu von Deezer: Eine App für Hörbücher

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Meine Kinder lieben Hörspiele und Hörbücher! Für sie sind das kleine Auszeiten, bei denen sie sich im Kinderzimmer zurückziehen und zur Ruhe kommen. Unverzichtbar sind Hörbücher übrigens auch beim Autofahren: „Wenn wir nichts hören können, komme ich nicht mit!“ ist so ein Satz, der hier häufiger fällt… Da ich weder ständig neue Hörbücher kaufen kann noch mehrmals die Woche Nachschub aus der Bücherei schaffe, freue ich mich, dass wir mit unserem Deezer Abo auch Hörbücher hören können. „Die drei ??? Kids“ sind der Hauptgrund, weshalb meine Kinder ihr Kinderprofil in unserem Deezer Family Abo benutzen. Besonders praktisch für unterwegs im Zug oder wie jetzt im Sommer mit der Fähre nach Finnland: Wir brauchen nur das Handy. Und noch nicht mal Internetverbindung, denn man kann in der App die Hörbücher herunterladen und offline hören. Umso mehr freut es uns, dass es nun etwas Neues von Deezer gibt: Die App Audiobooks by Deezer, die Hörbuch-App, die kostenlos allen Kunden eines kostenpflichtigen Deezer-Abos zur Verfügung steht.

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Hamburg mit Kindern: Tipps, Interview und Buchtipp

Als Lübeckerin lebe ich ja in einer Hansestadt und meine „kleine“ Hansestadt eine „große Schwester“: die Hansestadt Hamburg! (es gab eine Zeit, das war mein Lübeck „die Königin der Hanse“ und die zweitgrößte Stadt Deutschlands, aber das ist sehr lange her…) Heute ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands und auf jeden, jeden Fall eine Reise wert! Ich liebe die maritime Atmosphäre, die sonst keine Metropole in Deutschland so hat, das Weltoffene, für das Hamburg schon immer stand. Mit Kindern gibt es in Hamburg viel zu entdecken – die Highlights hat Ute Vaut vom famosen Blog Ahoikinder in ihrem Familien-Reiseführer „Dein Hamburg – mausschlaue Freizeittipps“ zusammengefasst. Auf eine großartige, ganz besondere Weise, denn der Maus-Reiseführer ist kein gewöhnlicher Reiseführer – es gibt nämlich noch viel mehr Wissenswertes, es werden typische Kinderfragen beantwortet, es gibt Anleitungen für Experimente und Spiele – eben typisch wie „Die Sendung mit der Maus„! Ein klasse Buch und umso mehr freue ich mich, dass Ute mir ein Interview gegeben hat und verrät, was ihre Lieblingsausflugsziele in Hamburg sind und was sie bei der Recherche überrascht hat – und was man auf keinen Fall in Hamburg verpassen sollte. Achja – und wer sich schon immer gefragt hat, wieso der Fischmarkt schon um 9.30 zumacht, der sollte jetzt weiterlesen:

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Übrigens, den „beste Mutter“-Preis gibt es gar nicht!

Übrigens: Es gibt keinen Preis für „die beste Mutter“. Egal, was man uns weismachen will. Da ist am Ende des Tages niemand, der den Pokal für den ersten Platz überreicht. Es gibt keine Jury, die Punkte verteilt für den schönsten Frühstückstisch, die gesündeste Brotdose oder das aufgeräumteste Haus. Es steht niemand da und gratuliert zur tadellosen Bügelwäsche, nein, auch nicht für das selbstgebackene Vollkornbrot oder die fleckenlosen Kinderklamotten. Und der Applaus für die makellose Bikinifigur geht auch nur auf an die Handvoll Top Models oder Schauspielerinnen. Es gibt auch keine Urkunde fürs „Kinder ohne Fernsehen aufwachsen lassen“. Und erst recht keine dafür, dass wir sie immer pünktlich zum (natürlich stets frisch selbst gekochten und nur aus regionalen Biozutaten zubereiteten) Mittagessen aus der Schule abholen. Es gibt nicht mal einen Trostpreis dafür, wenn wir unsere Yogastunde ausfallen lassen, um unsere Kinder zum Fußballtraining zu fahren und ganz wirklich auch nicht dafür, dass wir nie die Fassung verlieren und nie mit unseren Kindern schimpfen. Und den Oscar für die Kategorie „vorbildlich so wie im Erziehungsratgeber agierend“ gibt es auch nicht, weder bei den Haupt- noch bei den Nebendarstellern.

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Die besten Pflaumenkuchen-Rezepte

Ich liebe den September! Denn da gibt es nicht nur frische Äpfel – sondern auch frische Pflaumen und Zwetschgen. Und Pflaumen (ja und auch Zwetschgen) sind nach Äpfeln meine zweite Lieblingszutat beim Backen! Denn sie machen einen Kuchen wunderbar saftig und der säuerliche Geschmack ergänzt sich perfekt mit der Süße eines Kuchens. Ich persönlich mag Pflaumen lieber als Zwetschgen, weil sie noch einen Tick säuerlicher und frischer schmecken – aber das ist Geschmackssache. Ich hatte hier auf dem Blog schon mehrmals Rezepte für Pflaumenkuchen (bzw Zwetschgenkuchen) gebracht und damit Ihr sie auf einen Blick habt, kommt hier eine Übersicht über meine liebsten Pflaumenrezepte. All diese Kuchen könnt Ihr auch mit Zwetschgen backen, das lässt sich eins zu eins austauschen!

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Das Sams ist wieder da – ein neues Buch von Paul Maar

Das Sams ist wieder da! Das Sams ist so eine Kinderbuchfigur, mit der ich aufgewachsen bin. Dieses lustige Wesen mit Strubbelhaaren, Schweinenase und den blauen Wunschpunkten, weder Junge noch Mädchen und so herrlich frech und anarchistisch. Ich habe die Kinderbücher von Paul Maar geliebt und mich gefreut, als meine Kinder endlich alt genug fürs Sams waren. Sie lieben es auch. Sie können sich kaputt lachen über die typischen Sams-Reime, die vielen frechen Kommentare und besonders über Essverhalten („Hm, sehr guter Tisch! Schmeckt sehr lecker, Papa!“). Das Sams vorzulesen bringt Spaß – riesigen Spaß. Aber: Manchmal muss ich gestehen, finde ich dieses Anarcho-Wesen etwas anstrengend. Nervig. Manchmal etwas zu selbstgerecht (man denke an die Reim-Stunde in der Schule im ersten Band), zu Ich-bezogen. Liebenswert, ohne Zweifel: Aber manchmal beim Vorlesen blitzte der Gedanke auf „puh, was für ein anstrengendes Wesen“. Letztens las ich ein Interview mit Paul Maar, wo auch er zugab, manchmal vom Sams genervt zu sein und war sofort beruhigt. Das scheint er auch bei seinem neuesten Sams-Buch berücksichtigt zu haben: Denn das Sams ist viel weniger nervig, weniger selbstgerecht, ja, verletzlicher. Und dadurch noch sympathischer. Aber: Das Buch ist trotzdem genauso lustig, lesenswert und drollig wie die älteren Bände!

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„Erziehen ist ein Kinderspiel“! Interview und Buchtipp

„Erziehen ist ein Kinderspiel“? Ach, wenn es doch manchmal so wäre! Manchmal gibt es diese Momente, da ist in Sachen Erziehung gar nichts leicht und schon gar nicht wie ein Kinderspiel. Wenn die Kinder trotz allem im Wutanfall am Boden liegen, sich kurz vorm Schlafengehen streiten und gleich nach dem Aufstehen „mir ist langweilig“ krähen. Und nicht nur die eigene Familie lässt einen manchmal an diesem „Kinderspiel“ zweifeln. Noch viel schlimmer sind andere Mütter. Und all diese guten Ratschläge. Bevor ich mein erstes Kind bekam, hatte ich keine Ahnung, wie viel Dogma das Thema Erziehung begleitet. Es ist unfassbar, wie verbissen und engstirnig Frauen werden können, wenn es um bestimmte Erziehungsthemen geht. Und das macht wiederum das Leben schwer. Es ist wirklich an der Zeit, mehr Leichtigkeit in das Thema Erziehung zu bringen – weniger Perfektionismus, weniger Druck, mehr Mut zu eigenen Fehlern und vor allem zum eigenen Weg. Und deshalb mag ich auch keine klassischen Erziehungsratgeber, wo ein Tipp nach dem anderen kommt, der erhobene Zeigefinger aus den Seiten herauspiekt und einen mit dem schalen Gefühl des schlechten Gewissens neben dem Buch sitzen zu lassen. Was ich mag: Bücher, die einem Anregungen geben, die einem Wege aufzeigen, aus denen man sich bedienen kann, so wie es zum eigenen Leben am besten passt. Denn jede Familie ist anders! Gerade im Familienleben ist Dogma deshalb völlig fehl am Platz.

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Was Mütter von heute unter Druck setzt: Eine kleine Umfrage

Vorletzte Woche schrieb ich darüber, was Müttern von heute ein schlechtes Gewissen macht – und wieso wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Denn Kinder brauchen und wollen keine perfekten Mütter! Und sie verzeihen uns unsere Unperfektion. Doch es ist nicht nur das schlechte Gewissen, was Mütter unter Druck setzt. Es kommt auch viel von außen. „Es fühlt sich an, als würde ständig jemand auf mich schießen“ sagte mir ein Mutter. Eine andere schrieb mir „man kann es niemanden recht machen, das macht mich fertig“. Was setzt denn die Mütter von heute so unter Druck? Die Frage habe ich Euch einfach mal bei Instagram gestellt. Und hier kommen die Antworten:

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Gastbeitrag zum Thema Vereinbarkeit: Zwillinge und Führungsposition, das geht!

Da ich auf diesem Blog gerne so viele verschiedene Stimmen wie möglich zu Wort kommen lassen möchte, auch um zu zeigen „wir sind alle normal, auf unsere Art“, freue ich mich immer über Gastbeiträge. Heute erzählt mir Anke etwas zum Thema „Vereinbarkeit und Zwillinge„! Da ich selbst zwar drei Kinder, aber keine Zwillinge habe, finde ich das sehr spannend. Lest selbst über ihr Modell und ihre Erfahrungen:

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Schwedischer Apfelkuchen mit Zimt: Schnelles und einfaches Rezept

Ich liebe, liebe, liebe Apfelkuchen! Ich kann ihn das ganze Jahr über essen, aber am allerbesten schmeckt er zur Erntezeit im Spätsommer. Denn jetzt sind die Äpfel am knackigsten. Dieses Rezept habe ich ein einem uralten schwedischen Kochbuch gefunden, das ich einmal auf einem Flohmarkt, einem Loppis, gekauft habe. Ein ganz bisschen habe ich es abgeändert – herauskam ein saftiger, fluffiger Apfelkuchen, der mit Zimt und Puderzucker verfeinert wird. Der Kuchenteig ist ruckzuck zusammengemixt. Er ist eigentlich eine Art Kladdkaka-Teig, nur mit etwas Backpulver und ohne Kakao. Und wer den schwedischen Kladdkaka kennt, weiß, wie schnell so ein Teig zusammengemixt ist! Am besten schmeckt dieser schnell Apfelkuchen mit leicht säuerlichen Apfelsorten.

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Was Müttern ein schlechtes Gewissen macht – und wieso sie keins haben müssen!

Spiele ich genug mit meinem Kind? Ist es ok, wenn mein Kind keine Obstmandalas kredenzt bekommt? Arbeite ich zu viel? Muss ich mehr arbeiten wegen der Rentenpunkte? Habe ich heute zu viel geschimpft? Zu wenig gespielt? Guckt mein Kind zu viel fern? Essen wir zu viel Fertiggerichte? Ist es egoistisch, auch mal etwas alleine zu unternehmen? Werde ich allen Kindern gerecht? Alles Fragen, die sich Mütter von heute stellen. Das schlechte Gewissen ist immer da, mal mehr, mal weniger ausgeprägt klopft es im Hinterkopf an, in den unmöglichsten Situationen. Als ich das neue Buch von meiner lieben Bloggerkollegin Bea von Tollabea las, schrieb ich Ihr, dass ich es sehr mag, wie sie Müttern dieses permanent schlechte Gewissen nehmen möchte. Etwas was ich ebenfalls mit meinen Büchern erreichen möchte – und was auch der Grund war, vor vielen Jahren diesen Blog zu starten.

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