Mehr Abwechslung in der Brotbox: Mit den Bärchen-Snack-Bällen

*Werbung*

Ich gebe es ganz offen zu: In Sachen Brotbox bin ich keine Künstlerin. Mir fehlt morgens die Zeit und Muße und meist auch die Kreativität, noch vor meinem ersten Kaffee eine bunte, gesunde und dem Kind mundende Brotbox zu zaubern. Abgesehen davon, dass es ziemlich frustrierend ist, wenn man mittags die Hälfte des Inhalts immer noch da ist, weil sich der Sohnemann entschlossen hat, Paprika ab sofort nicht mehr zu mögen. Mir gingen langsam die Ideen aus… aber nun pünktlich zum Schulstart am Montag (ohja, 6 Wochen Sommerferien sind schon um!) habe ich etwas Neues für meine Kinder entdeckt, um ein bisschen Abwechslung in die Frühstücksbox zu bringen. Und schmecken tut es auch noch! Die Firma Reinert, die die bei uns schon lange angesagte Bärchen-Wurst herstellt, hat nämlich Bärchen-Snack-Bälle in Mini-Fußball-Optik auf den Markt gebracht. Auf der Facebook-Seite von Bärchen könnt Ihr übrigens zeigen, dass Ihr kreativer seid als ich in Sachen Brotboxgestaltung und etwas gewinnen! Doch dazu komme ich noch…

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Erdbeereis auf die Schnelle selber machen (geht auch mit Himbeeren oder Blaubeeren)

Ich gebe es zu: Im Sommer gehe ich eigentlich jeden Tag Eis essen. Es ist auch gemein, wenn man in der Innenstadt wohnt und eine Eisdiele und ein Freibad um die Ecke hat. Ein paar Schritte aus dem Haus und schnell ein Eis – was gibt es eigentlich besseres bei der Hitze? Letztens habe ich beschlossen, mit den Kindern selbst Eis zu machen. Im Tiefkühlfach war eine Packung tiefgekühlter Erdbeeren, im Kühlschrank etwas Sahne und Kaffeemilch und aus dem Schwedenurlaub hatte ich eine Uralt-Kochzeitschrift vom Flohmarkt mitgebracht. Und dort ein blitzschnelles Eisrezept gefunden, das ich ein wenig an meine Vorräte angepasst habe und Euch vorstellen möchte. Dieses selbstgemachte Eis funktioniert übrigens nicht nur als Erdbeereis, sondern mit allen Beeren – Himbeeren oder Blaubeeren eignen sich auch sehr gut. Auch tiefgekühlt – dann ist das Eis schneller verzehrfertig.  Weiterlesen

Kinderleicht eigene Hörspiele aufnehmen mit der Toniebox und den Kreativtonies (mit Verlosung!)

*Werbung und Gewinnspiel*

Mein Sohn hat einen neuen Freund. Klein, quadratisch, türkisblau und weich gepolstert. Dazu zwei kleine Ohren. Setzt er eine Figur obendrauf, wird eine Geschichte erzählt. Zieht er an einem Ohr, wird die Stimme lauter. Zieht er am anderen, wieder leiser. Boxt er gegen die Seite, wird das nächste Kapitel erzählt. Und nimmt er die Figur wieder ab, hört die Geschichte auf. Mein Sohn ist kaum noch ohne diese blaue Box zu sehen, klemmt sie sich unter den Arm, wenn er zum Frühstück kommt. Stellt sie neben sich aufs Sofa, wenn er sich zu mir setzt. Unter dem anderen Arm trägt er ein blaues Köfferchen. Klappt es konzentriert auf, nimmt eine der Figuren raus. Jede Figur erzählt eine andere Geschichte. Der Favorit: das Sams. Im Taucheranzug. Das Toniebox Starterset ist bei uns eingezogen und mit ihr eine Reihe kleiner Figuren – die Tonies.

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Weniger aufs Handy starren vor den Kindern – was ich mir vorgenommen habe

Ich habe mir Urlaubsfotos angeschaut. Und neben den schönen skandinavischen Landschaften ist mir eins aufgefallen: Ich habe viel zu oft mein Telefon in der Hand. dabei dachte ich, ich hätte meinen Handykonsum im Urlaub reduziert. In meiner Erinnerung hatte ich es hauptsächlich zum Fotografieren in der Hand. Hm. Auf den Fotos sieht es nicht so aus, als würde ich fotografieren. Die eigene Erinnerung ist manchmal trügerisch. Wurde ich auf den Foto nur in einem ungünstigen Moment erwischt? Mag sein. Aber ob ungünstig hin oder her: Ich möchte weniger auf mein Handy starren. Vor allem in Gegenwart der Kinder.

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Einmal um die Ostsee mit Finnlines: Unsere Reise von Deutschland nach Schweden und Finnland

*Werbung und Pressereise*

Wir sind nun eine Woche wieder aus unserem Urlaub zurück – und ganz ehrlich: Ich möchte wieder zurück. Zurück nach Schweden und Finnland. Zurück in das faule Urlaubsleben, in diese wunderschönen nordischen Landschaften. Am liebsten würde ich sofort nach Travemünde fahren (von hier aus 20 Minuten Autofahrt) und die nächste Finnlines Fähre nach Schweden nehmen. Oder nach Finnland. Die fahren hier beide ab. Mit der Schwedenfähre von Travemünde nach Malmö hat unsere Reise begonnen (vor einem Monat und mir kommt es vor, als läge noch mehr Zeit dazwischen).

Quer durch Schweden fuhren wir von Ferienhütte zu Jugendherberge oder Hotel bis wir nach 11 Tagen nördlich von Stockholm in Kapellskär auf die Finnlines Fähre nach Naantali (direkt neben Turku) gingen. Und es folgten noch einmal zwei Wochen im Schärgarten von Turku, wo der finnische Teil meiner Familie ein Sommerhaus auf einer kleinen Insel hat. Zurück nach Hause ging es dann von Helsinki nach Travemünde. Einmal um die Ostsee ging es also in unseren Sommerferien – und in den kommenden Wochen möchte ich für Euch einige Reiseberichte über Schweden und Finnland aufschreiben. Den Anfang machen heute unsere drei Fährfahrten mit Finnlines. Eine entspanntere Art, den Urlaub zu beginnen und den Urlaub zu beenden als so eine Fährfahrt gibt es eigentlich nicht (vor allem, wenn man so dicht am Fährhafen lebt, höhö ;-).  Weiterlesen

Ostsee-Indianer: Ein Kinderbuch, das hier an der Ostsee spielt (und an dem ich mitgeschrieben habe)

*Rezension und Verlosung*

Sachbücher schreibe ich schon seit ein paar Jahren, vier an der Zahl habe ich bereits veröffentlicht, am fünften sitze ich gerade. Aber ein heimlicher Traum von mir ist so ein echtes, wirkliches Kinderbuch. Geschichten habe ich viele im Kopf – aber die Zeit… Ihr wisst schon, man kommt zu nix. Aber nun habe ich zumindest an einem Kinderbuch mitgeschrieben – zwei Kapitel habe ich beigesteuert. Und dieses Buch möchte ich Euch heute einmal empfehlen. Nicht (nur) weil ich zwei Kapitel beisteuern durfte, sondern auch, weil es ein klasse Buch geworden ist, das in unserer Region hier an der Ostsee spielt! „Abenteuer an der Lübecker Bucht -Lilly, Nikolas und die Ostsee-Indianer“ ist im Biber & Butzemann Verlag erschienen, ein kleiner, feiner Verlag mit ganz besonderen Büchern: Abenteuer,  die in Urlaubsregionen spielen. In diesen Büchern werden eine Abenteuergeschichte mit einer Art Reiseführer verknüpft. Drei dieser Bücher verlose ich übrigens!  Weiterlesen

Schwedisches Landbrot – ein einfaches Rezept

Ich gebe es zu, bei uns gibt es selbstgebackenes Brot meist dann, wenn ich vergessen habe, zum Bäcker zu gehen. Das fällt mir dann abends ein und naja, mit drei Kindern geht man nicht mehr mal eben schnell zum Bäcker wie früher… Da knete ich lieber ein bisschen Teig und backe selbst. Denn bis hier alle Schuhe angezogen  sind, ist der Teig schon zum Gehen ins Warme gestellt. Zumindest bei diesem schnellen, schwedischen Landbrot, dessen Zutaten man eigentlich immer parat hat – Hefe sollte man natürlich haben. Ich habe immer einen Würfel Hefe im Kühlschrank für solche Fälle, denn ich kenne mich und meine Vergesslichkeit. Dieses schwedische Weizenbrot kann mit etwas groberen Weizenvollkornmehl-Anteilen gebacken werden, ist dann dunkler und gehaltvoller, auch Dinkelmehl geht. Wenn im Schrank nur normales Weizenmehl ist, geht das genauso!

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Wie kann ich etwas von der Urlaubsstimmung mit in den Alltag nehmen?

Während ich diesen Text hier schreibe, toben meine Jungs auf dem Rasen herum,  suchen die grössten Stöcke, die sie tragen können, stapeln Steine und bauen Höhlen aus Birkenzweigen, in die sich verziehen und in ihre eigene Welt abtauchen. Streiten? Klar, das  tun sie. Ganz ohne Geschwisterstreit geht es nun mal nicht. Aber die Frequenz ist viel geringer. Sehr viel geringer. Es gab sogar Tage im Urlaub, an denen sie gar nicht (!) stritten. Und wenn sie streiten, dann fällt es weniger heftig aus. Dann ist die Meinungsverschiedenheit schneller geklärt. Und ich? Mecker weniger. Rege mich weniger auf. Gerate nicht so schnell in Rage. Kann leichter auch einfach mal lachen ueber die Streiche, die sie spielen. Und bin selbst viel entspannter. Wieso kann das Leben nicht immer so sein wie in Urlaub? So leicht, so ruhig, so entspannt, so friedlich? Mit so viel Lachen, so wenig Meckern? Wie gelingt es, etwas aus dieser Urlaubsstimmung in den Alltag zu retten?

 

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Opas Pflaumenkuchen – schneller Streuselkuchen mit Pflaumen

Es gibt eigentlich nicht viel Entspannteres, als im Sommerhaus zu sitzen, aufs Wasser zu schauen und Kuchen zu essen. Mit entsprechendem Kaffeekonsum. Genauso verbringen wir grad unsere Sommerferien in Finnland. Gestern gab es Opas Pflaumenkuchen mit Streuseln, ein echter „Skärgårdskaka“! (also Opa = in diesem Fall mein Vater, aber kaum ein Wort wird hier grad häufiger gerufen als „Opa“ und Skärgårdskaka weil wir hier grad im Schärengarten sind) Schnell und einfach gebacken mit Zutaten, die man meist im Haus hat (abgesehen von den Pflaumen vielleicht, die es nun auch endlich frisch zu kaufen gibt!). Sehr lecker, sehr saftig und wie mein Vater mir versicherte: Er schmeckt auch wunderbar mit Blaubeeren. Die werden wir morgen pfluecken gehen und dann die Blaubeervariante ausprobieren. Aber hier nun erst mal das Rezept fuer den Streuselkuchen mit Pflaumen à la Opa! Der Trick bei diesem Kuchen: Streusel und Kuchenboden sind aus ein und demselben Teig.  Weiterlesen

„Wir sind gut, wie wir sind. Egal, wie wir unser Kind auf die Welt gebracht haben.“

*Interview und Rezension*

Ich habe drei Kinder – das erste kam mit einem Kaiserschnitt auf die Welt. Ein Schnitt, der nach 16 Stunden Wehen, vier davon Presswehen, sein musste. Mein zweites Kind kam mit einer natuerlichen Geburt auf die Welt, es dauerte fast ebenso lange und auch diesmal war es kein Spaziergang. Aber ich wollte unbedingt eine natuerliche Geburt – und war von diesem Gedanken fast zu sehr versessen, dass ich rueckblickend viel zu verkrampft war. Meine Erfahrungen hatte ich Euch einmal hier aufgeschrieben – mit dem Fazit, dass eine natuerliche Geburt kein esoterisches Aha-Erlebnis war und auch das Geburtserlebnis an sich nicht geringer war als nach dem spontanen Kaiserschnitt beim ersten Kind. Das dritte Kind kam dann nach noch nicht mal drei Stunden Wehen auf die Welt, ein versöhnender Abschluss sozusagen. Auch ich habe also meine Kaiserschnittgeschichte – und deshalb hat mich das E-Book von Dorothee Dahinden vom Blog Mutterkutter so beruehrt, dass ich es Euch heute einmal vorstellen möchte und mit ihr darueber gesprochen habe, wie sie auf die Idee kam und was sie dabei am meisten beruehrt hat. Worum es im Ebook #meinkaiserschnitt geht? 16 Muetter erzählen ihre eigene Kaiserschnittgeschichte. Ehrlich. Beruehrend. Mutmachend.

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