Familienzimmer nach der Geburt: Unsere Erfahrungen und Tipps

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Letztens durchzuckte mich die Erinnerung wieder: Ich schaute meinen Großen an und mir wurde bewusst, wie groß er eigentlich schon ist. Es ist jetzt schon unglaubliche acht Jahre her, dass er auf die Welt kam. Und ich sah ihn auf einmal wieder vor mir, wie er frisch auf der Welt war, mit seinem roten Haarflaum, mit dem niemand gerechnet hätte. Und wie er uns aus so unfassbar wachen Augen anschaute und so lustige Glucksgeräusche von sich gab. Als er auf die Welt kam, gab es diesen Blog noch nicht. Und deshalb habe ich auch noch nie darüber geschrieben, wie die erste Zeit nach der Geburt mit meinem Großen war. Dabei war sie wundervoll, ganz besonders – auch, weil wir uns für ein Familienzimmer im Krankenhaus entschieden hatten. Letztens erzählte eine Mutter von ihrem schwierigen Start im Krankenhaus, weil sie sich mit einer Mutter das Zimmer teilen musste, mit der sie absolut nicht auf einer Wellenlänge war und außerdem ihren Mann gerne viel mehr um sich herum gehabt hätte in den ersten Tagen. Da fiel mir auf, wie viel Glück wir mit den ersten Tagen hatten, nachdem wir zum ersten Mal Eltern geworden sind. Denn wir waren zusammen – Tag und Nacht. Und wenn man mich heute fragt, würde ich jedem ein Familienzimmer nach der Geburt empfehlen (zumindest beim ersten Kind). Weiterlesen

Mütter, Ihr seid toll!

Ganz gleich, was Euch jemand einreden möchte: Liebe Mütter, Ihr seid toll! Auch wenn die Dame an der Supermarktkasse Euch einen schalen Blick zuwirft und meint, besser zu wissen, was Euer Baby gerade braucht. Mütter, Ihr seid toll! Auch wenn Eure Schwiegermutter meint, Ihr würdet Euer Baby verwöhnen, wenn Ihr es auf den Arm nehmt. Mütter, Ihr seid gut, genauso wie Ihr seid. Auch wenn die Instagram-Mami die sauberere Wohnung, Top-Kleidung ohne Flecken und keine Ringe unter den Augen hat. Vergesst nicht – auf den Bildern wird immer nur eine Ecke des  Zimmers gezeigt und in der nicht gezeigten Ecke gibt es genau wie bei Euch Staubflusen und Geschirrberge. Weiterlesen

Rezept für Kirschkuchen mit Haferflocken-Streuseln – saftiger Streuselkuchen

Ein saftiger Kirschkuchen geht immer, finde ich. In der Kombination mit Streuseln noch viel mehr. Bei diesem Kirschkuchen habe ich die Streusel mit Haferflocken gemacht – was sie noch einmal knuspriger macht. Dieser Kirschkuchen geht ganz leicht, schmeckt himmlisch lecker und bleibt auch am zweiten Tag noch supersaftig. Am besten passt frisch geschlagene Sahne dazu. Wichtig bei den Streuseln ist, dass Ihr wirklich kalte Butter dazu nehmt und sie schnell verarbeitet, bevor sie schmilzt und sich mit den Haferflocken und dem Zucker verbindet. Dann werden es keine richtigen Streusel, sondern eher eine Teigdecke, wobei das auch sehr lecker schmeckt :-)   Weiterlesen

Ist es wirklich so schlimm, mit den Kindern zu schimpfen? Mal ehrlich jetzt!

Wenn man die Kommentare in den Sozialen Medien anschaut, bekommt man den Eindruck, als würde die Eltern vor allem ein Thema umtreiben: Das Schimpfen. Auch mehrere  Ratgeber befassen sich mit dem Thema Schimpfen – und geben Tipps, wie man eben nicht schimpft. Immer wieder lese ich dieselben  Fragen: „Schimpfe ich Zuviel? Hilfe, wieder zu viel gemeckert? Wieso schaffe ich es nicht, die Tipps umzusetzen? Bin ich eine schlechte Mutter, weil ich manchmal schimpfe?“ Besonders die letzte Frage macht mich fuchsteufelswild. „Nein!“ möchte ich da jedes Mal rufen, wenn ich sie lese (und ich lese sie zurzeit sehr oft, diese Frage nach der schlechten Mutter). Nein, niemand ist eine schlechte Mutter, nur weil man manchmal schimpft. Nein! Ihr seid nicht alleine! Nein, bei vielen anderen läuft es auch nicht besser! Denn: Schimpfen ist normal. Wir alle schimpfen mal. Es kommt doch nur aufs Wie an. Ich vergleiche es immer mit Nudelnkochen: Besser kurz mal den Deckel anheben und Dampf ablassen, bevor alles überkocht. Und das kann Schimpfen nämlich auch sein. Einfach ein Ventil zum Dampfablassen.

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Supersaftig und lecker: Rezept für Schokokuchen vom Blech (ohne Butter oder Öl)

Letztens wieder: Ich hab den Kindern großspurig Kuchen versprochen. Schokokuchen. Im Supermarkt hab ich extra Schokotropfen gekauft. Und noch mal eine Packung  Eier. Und dann stand ich zuhause und wollte einen klassischen Rührteig für Blechkuchen mixen. Aber etwas fehlte: die Butter. Klar, irgendwas vergisst man immer, oder? Das Häufchen Butter in unserem Kühlschrank reichte jedenfalls gerade noch so fürs Frühstücksbrot, aber gewiss nicht für einen Kuchen! Dafür hatten wir noch einen Becher Sahne im Kühlschrank. Statt auf den Kuchen drauf, kam die Sahne nun in den Kuchen rein. Das Ergebnis: ein herrlich lockerer und leichter Blechkuchen mit Schokostückchen, der auch am nächsten Tag noch saftig ist und sich gut aufheben lässt. Wenn was überbleibt. Auch für den Kindergeburtstag ist dieser Kuchen bestens geeignet, denn er lässt sich nach Belieben mit Zuckerguss oder Schokolade und verschiedenen Naschereien verzieren. Auch für ein Kuchenbuffet ist er bestens geeignet. Wir haben ihn ganz schlicht mit Puderzucker bestäubt. Und das Beste: Dieser Blitzkuchen ist wirklich blitzschnell fertig! Weiterlesen

Da neue Kinderbuch von Peter Wohlleben ist da: Mit Kindern durch Wiese und Wald

*Werbung und Buchrezension*

Jetzt beginnt die schönste Jahreszeit im Wald! Natürlich mag ich auch den Frühling, wenn die Natur erwacht – aber im Herbst sind die Luft, die Natur, das Licht definitiv am schönsten!  Ich liebe es, wenn die Sonne warm durch die bunten Blätter scheint, das erste herabgefallene Laub unter den Füßen raschelt. Genauso mag ich es, wenn der Nebel über den Wiesen und Lichtungen hängt. Letztes Jahr hat uns im Herbst das Buch „Hörst du, wie die Bäume sprechen?“ von Peter Wohlleben begleitet. Dieses Jahr wird uns definitiv sein neues Buch in den Wald begleiten: „Weißt du, wo die Tiere wohnen? Eine Entdeckungsreise durch Wiese und Wald“ heißt es und diesmal geht es wieder durch Wald und Wiese. Der Fokus liegt jedoch diesmal nicht auf den Bäumen sondern auf den Tieren. Weiterlesen

Tipps für die Hausaufgaben: So klappt es ohne Stress

Wenn es eine Sache gibt, die mich früher schon im Schulalltag nervte und heute als Mutter genauso nervt, dann sind es Hausaufgaben! Sie passen irgendwie nie in den Tagesablauf, sie halten einen ab von den schönen Dingen, die man am Nachmittag gerne machen möchte, sie sind viel zu oft nicht besonders spannend und sie tun dem Familienfrieden nicht gut. Manchmal beneide ich die Eltern, die ihre Eltern in der Ganztagsbetreuung angemeldet haben, wo die Hausaufgaben erledigt werden. Aber da ich mich nun mal absichtlich für die 14-Uhr-Betreuung entschieden habe, müssen wir hier zuhause ran. Und ich sage ganz bewusst: Wir. Denn man hängt als Mutter einfach mit drin. Ist so. Selbst, wenn mein Sohn die Hausaufgaben in der Nachmittagsbetreuung erledigen würde, würde ich ja noch mal einen Blick drauf werden, sie mit ihm durchgehen. Um einfach zu wissen, was er in der Schule macht und vor allem: wie er es macht. So oder so: Hausaufgaben sind ein Teil unseres Familienalltags geworden. Wenn es nach mir geht, sind sie ein wenig zu sehr präsenter Teil des Alltags geworden. Aber man kommt nun mal nicht drumherum. Also müssen wir das Beste draus machen: Hier kommen ein paar Tipps, wie man die Hausaufgaben besser in den Alltag untergebracht bekommt, sie stressfreier erledigt werden und wie sie dann auch wirklich etwas bringen. Also für den Lernerfolg des Kindes!   Weiterlesen

Bilderbücher für Pinguinfans: Buchtipp für kleine Leser

*Buchrezension*

Meine Lieblingstiere sind Pinguine. Ich liebe sie: ihren Watschelgang, die langen Schnäbel, wie sie beisammenstehen und ihre Jungen beschützen und dann elegant ins Wasser tauchen. Im Zoo könnte ich stundenlang vor dem Pinguin-Becken stehen und ihnen zuschauen. Ich liebe Pinguin-Tierdokus! Ich habe sogar einen großen Kuscheltier-Pinguin, den meine Kinder sehr mögen. Seit Jahren erzähle ich meinen Kindern eine selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichte, in der ein reiselustiger Pinguin die Hauptrolle spielt. Umso mehr freue ich mich über Pinguin-Bilderbücher – ich könnte jedes Mal vor Freude quietschen! Heute möchte ich Euch gleich zwei Bilderbücher vorstellen, in denen die Protagonisten Pinguine sind. Ganz besondere Pinguine: In Nina Dullecks „Boje hebt ab“ geht es um einen Pinguin, der fliegen will. Und in „Die Not ist groß, einer muss los“ von Jenna & Bo um Kalle Pinguin, der um die Welt reist, weil am Südpol das Eis schmilzt. Was beweist: Pinguine sind einfach ganz besondere Tiere!
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Schwedische Haferkekse schnell gebacken – ein kinderleichtes Rezept

Neulich wollte mein Sohn im Supermarkt unbedingt Kekse in den Einkaufswagen packen. Ich war mir ziemlich sicher, dass wir noch Haferkekse zuhause hatten und packte die Kekspackung wieder aus und versprach ihm zuhause leckere Kekse. Klar, dass die Kekspackung zuhause schon längst aufgefuttert war.  Bevor die Situation eskalierte konnte ich noch schnell eine Packung Haferflocken aus dem Regal ziehen und meinen Sohn damit beruhigen, dass wir jetzt einfach Haferflockenkekse selbst backen. Und zwar schwedische, die es in Schweden gerne nachmittags zur Fika, also Kaffeepause, gibt. Im schwedischen Möbelhaus könnt Ihr auch Haferkekse kaufen – aber diese hier sind weniger süß und genauso lecker! Und sie sind wirklich in einer Viertelstunde auf dem Tisch, also perfekt, wenn man spontan mal Hunger auf Kekse hat. Auch die Zutaten hat man meist im Haus. Weiterlesen

Was der Schulwahnsinn mit uns macht – Buchtipp und Interview

*Buchtipp und Interview*

Wenn jemand überlegt, ein Kann-Kind früher einzuschulen – dann rate ich immer ab. Lasst die Kinder spielen, solange es geht! Denn das Ding mit der Schule, das beginnt noch früh genug und begleitet uns noch lange. Der Ernst des Lebens. Der ja eigentlich nicht mit 6 schon beginnen sollte. Aber irgendwie doch beginnt. Auf jeden Fall ab der dritten Klasse, wenn die ersten Noten kommen und sich die vierte Klasse und damit der Übergang auf die weiterführende Schule nähert. Obwohl mein Sohn ein sehr guter Schüler ist, dem vieles ein Glück leicht fällt, merke ich immer wieder, was die Schule mit uns macht. Oder frage mich, was zum Teufel sie da eigentlich mit uns macht. Und was die dann erst mit denen macht, denen es nicht so leicht fällt, wie meinem Sohn! Als ich aber Anke Willers Buch „Geht’s dir gut oder hast du Kinder in der Schule? Was der Schulwahnsinn mit uns und unseren Kindern macht und wie wir ihn überleben – eine Mutter erzählt“ gelesen habe, war ich erst mal froh. Dass wir nicht in Bayern leben und bei uns in Schleswig-Holstein der Druck noch ein bisschen geringer ist. Aber dann wurde mir klar, dass vieles, was sie schreibt, auch bei uns so ist. Und dass es doch so einiges gibt, was im Argen liegt. Ich freue mich sehr, dass sich Anke, die übrigens Redakteurin bei der Zeitschrift Eltern ist, Zeit für ein Interview genommen hat! Ich habe mit ihr über ihr Buch, über ihre Erfahrungen und darüber gesprochen, was schon an Grundschulen für ein Druck herrscht, wie stark die Herkunft immer noch den Schulerfolg bestimmt und was die Schule mit ihren Anforderungen in Familien anrichtet. Ein sehr sehr spannendes Thema – nicht nur für Schulkindeltern – denn auch Kindergartenkinder kommen schneller in die Schule als ihr denkt! (und ja, es wird damit leider auch viel Leichtigkeit aus dem Familienalltag verschwinden) Weiterlesen