3 Kinderbücher, die Mut machen: Neue Bücher zum Vorlesen für schüchterne, verträumte oder traurige Kinder

Das Leben ist nicht immer einfach. Mal hat man Angst, weil man in eine neue Kindergartengruppe kommt und sich in dieser völlig neuen Umgebung zurechtfinden muss. Oder man ist traurig. Oder aber verträumt oder schüchtern. Bücher können Kinder dabei helfen, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen, mit ihnen klarzukommen und Lösungen zu finden. Geschichten können zeigen, dass man nicht alleine ist. Und das gemeinsame Lesen oder Vorlesen gibt Gelegenheiten sich zu öffnen, miteinander zu reden – in einer geborgenen Atmosphäre, denn mit Gemütlichkeit fällt einem das Leben gleich viel leichter. Ich habe drei tolle neue Kinderbücher, die ich euch sehr gerne vorstellen möchte. Sie laden dazu ein, mit den Kindern gemeinsam über ihre Gefühle zu reden, sie machen Mut und geben Anregungen, verpackt in wunderbare Geschichten.

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10 Sätze, die Eltern nicht mehr hören können

Kennt ihr sie auch? Diese unsäglichen, nervigen Kommentare, die man sich als Eltern manchmal anhören muss? Diese Pseudoratschläge, die einen nicht weiter bringen und außerdem völlig übergriffig sind? Ich bin immer wieder überrascht, was uns Eltern manchmal entgegengebracht wird. Oft von völlig Fremden, aber oft auch von guten Bekannten, von den eigenen Eltern oder Schwiegereltern. Oder von Kinderlosen, die ja eh meist die besseren Eltern sind und ganz genau wissen, wie wir mit unseren Kindern umzugehen haben. Paradebeispiel ist der Satz, der einem besonders in der Pandemie immer wieder gern um die Ohren gehauen wurde, wenn wir es wagten, uns darüber zu beschweren, dass Homeschooling und Homeoffice eine ziemliche Belastung sind: „Dann hättet ihr halt keine Kinder bekommen sollen.“ Das ist so ein Satz, der mich jedes Mal auf die Palme bringt. Wieso habe ich hier einmal ausführlicher geschrieben. In eine ähnliche Kategorie fällt der Satz „das hättet ihr euch früher überlegen sollen“. Oder „du wolltest es ja so“. Das sind Kommentare, die man sich einfach verkneifen kann. Sie bringen niemanden weiter, sie laden uns Eltern eine Schuld auf, die wir gar nicht haben. Nein, wir sind nicht selbst Schuld! Aber es gibt noch mehr dieser nervigen Sätze, die ich einfach nicht mehr hören möchte:

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Weniger Stress im Alltag durch Routinen und Rituale

Seien wir doch mal ehrlich: Das Leben ist chaotisch. Kinder werden krank (meistens über Nacht und meistens dann, wenn bei der Arbeit ein wichtiger Termin ansteht. Eltern werden krank. Kollegen werden krank und alles bleibt an uns hängen. Der Kindergarten ist wegen Fortbildung geschlossen. Die Geigenstunde fällt aus. Die ganze Schule fällt aus wegen Schneechaos. Oder es kommt halt einfach mal eine ganze Pandemie dazwischen und man sitzt monatelang im Homeoffice und spielt nebenbei Lehrerin. So ist das Leben. Es passiert immer etwas Unvorhergesehenes. Jeden Tag. Wäre ja auch langweilig, wenn wir alles vorher wüssten. Wir müssen ständig reagieren und haben das Geschehen um uns herum nicht immer unter Kontrolle. Dabei strebt unser Gehirn danach, Dinge zu kontrollieren: Wir wollen das Gefühl haben, das Ruder selbst in der Hand zu halten. Das menschliche Gehirn möchte Vorhersehbarkeit. Unsicherheit und Unberechenbarkeit werden vom Gehirn als Gefahr eingestuft, als ein Problem, das gelöst werden muss. Was wiederum zu Stress führt, zu einer Ausschüttung von Cortisol, das unter anderem zielgerichtetes Verhalten behindert und den Körper in eine Alarmbereitschaft versetzt. Diese Alarmbereitschaft wiederum hindert unser Gehirn daran, sich auf Dinge zu konzentrieren. Die Folge: Es kann schlechter und weniger effizient arbeiten. Ganz abgesehen davon, dass dauerhafter Stress krank macht, wie wir ja wissen.

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Mit einem fliegenden Wohnmobil auf Tour: 2 Buchtipps für reiselustige Kinder und Eltern

Die Welt ist groß und es gibt viel zu sehen – und trotz Pandemie gibt es ein paar schöne Reiseziele, die man als Familie ansteuern kann. Lust aufs Reisen machen die Weltenbummler Kids: Dahinter steckt eine reiselustige Familie, die Bücher für große und kleine Kinder schreibt, in denen die Kinder Line und Benni Abenteuer mit einem fliegenden Uraltwohnmobil namens B-OB erleben und so nicht nur Deutschland, sondern im zweiten Band auch Schweden entdecken. Abenteuergeschichten, bei denen man nicht nur eine Menge Reisetipps erfährt, sondern auch viel Spaß beim Vorlesen und Selberlesen hat. Weitere Bücher sind in Arbeit, es soll eine ganze Buchreihe entstehen. Die ersten zwei Bände möchte ich Euch einmal vorstellen:

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Wieso Gendern normal sein sollte und kein Punkt, über den man diskutiert (und schon gar keinen Volksentscheid macht!)

Es gibt Tage, da fasst Du dir morgens an den Kopp. Wenn du in der Zeitung liest: „Nord-CDU fordert Volksentscheid zum Gendern.“ Und Du fragst dich: „Bitte was?“ Haben wir keine anderen Probleme, über die man im Wahlkampf diskutieren sollte? Kleiner Tipp: Da war was mit Klimawandel, Rechtsextremismus, Spaltung der Gesellschaft, Benachteiligung von Kindern, Schulen, Afghanistan und andere außenpolitische Themen… und noch ein paar offene Baustellen mehr, über die es sich viel mehr lohnt zu sprechen. Und gibt es nicht dringendere Themen für Volksentscheide?! Populismus ist so eine Sache, über die ich mich stundenlang aufregen könnte, Quatsch, tagelang. Wer so etwas allen Ernstes vorschlägt, der schlägt sich damit auf die Seite von Populisten, begibt sich auf AFD-Niveau, biedert sich an Stammtischrunden an, deren Hauptlektüre BILD und dubiose Internetseiten sind. Über Gendern sollte man nicht abstimmen, Gendern sollte einfach längst selbstverständlich in unseren Sprachschatz übergegangen sein. Es sollte einfach Teil unserer Sprache sein, über den man nicht weiter nachdenkt. Statt noch darüber zu diskutieren, sollte man es einfach tun. Weil es normal sein sollte, nicht einfach nur von Lehrern zu sprechen und den Frauen dieses generische Maskulinum überzustülpen, sondern Lehrer*innen zu sagen. Denn Sprache bildet die Wirklichkeit ab – und die Wirklichkeit besteht zu 50 Prozent aus Frauen.

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Können Mütter Feministinnen sein? Oder umgekehrt: Können Feministinnen Mütter sein? Ja, natürlich!

Ob ich mich als Feministin betrachte? Ja, natürlich. Feminismus ist ein Thema, das mir schon immer wichtig war – denn nein, es gibt immer noch keine echte Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und ich habe ehrlichgesagt das Gefühl, dass wir in dieser Hinsicht gesellschaftlich seit meiner Jugend irgendwie auf der Stelle tanzen. In mancherlei Hinsicht sogar einen Schritt rückwärts gegangen sind. Nun, letztens wurde mir der Feminismus jedoch abgesprochen. Der Grund: Ich sei ja Mutter. Und als Feministin könne man keine Mutter sein. Oder umgekehrt: Mütter können ja keine Feministinnen sein. Schließlich sei Kinderbekommen eine Kapitulation vor dem Patriarchat. WTF? Ja, ganz ehrlich: Ich hatte auch ein riesengroßes Fragezeichen im Gesicht. Ist man nur eine „echte Feministin“, wenn man kinderlos bleibt? Muss eine „echte Feministin“ so sein wie ein Mann und sich so verhalten wie ein Mann? Legt man den Wunsch nach Gleichberechtigung ab, wenn man mit einem Baby aus dem Kreißsaal kommt? Kann man sich mit einem Kind auf dem Schoß weniger gut für gleiche Rechte einsetzen? Ganz im Gegenteil. Wenn man ein Kind bekommt, dann geht es mit dem Kämpfen um mehr Gleichberechtigung eigentlich erst so richtig los. Denn sobald man Mutter ist, bekommt man die Ungleichheit mit voller Wucht zu spüren, quasi wie einen Faustschlag im Gesicht. Und deshalb brauchen für einen Feminismus gerade für Mütter.

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Interview: Wieso wir eine Vaterschaftsfreistellung nach der Geburt brauchen

Mutterschaftsurlaub, klaro, kennt jeder, ist gesetzlich geregelt. Wobei, wer Kinder hat, weiß, dass das Wort „Urlaub“ in diesem Fall nicht wirklich zutrifft. Doch was ist mit den Vätern? Sie können Urlaub nehmen. Oder ihren ersten Elternzeitmonat direkt in die Zeit nach der Geburt legen. Aber eine bezahlte Freistellung für sie? Für die Zeit, in der man auch als Familie geboren wird, in der alles neu ist, die Mutter oft noch geschwächt von der Geburt, im Wochenbett, für die Zeit, in die man sich eingrooven muss – eine bezahlte Freistellung für Väter gibt es nicht. Dabei gibt es seit 2019 sogar eine EU-Richtlinie, die genau das fordert und bis August 2022 in Kraft getreten sein muss. Das Problem: Während einige Staaten die „EU-Richtlinie zur Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben für Eltern und pflegende Angehörige (2019/1158)“ schon umgesetzt haben, sieht Deutschland momentan keinerlei Handlungsbedarf. Eine Petition möchte das nun ändern. Die Initiatoren der Petition, unter anderem das Väterzentrum Dresden und Men’s Health Dad, fordern eine Vaterschaftsfreistellung von 10 Tagen mit Lohnfortzahlung für alle frischgebackenen Väter ab dem Zeitpunkt der Geburt. Worum es bei der Petition genau geht und welche Vorteile eine Vaterschaftsfreistellung nicht nur für die Väter, sondern auch für die Mütter, die Kinder und ja, auch die Gesellschaft hat, habe ich einmal Marco Krahl von Men`s Health Dad gefragt:

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Vom Egoismus der Älteren zu Lasten unserer Kinder

Letztens Gespräch unter zwei älteren Damen belauscht. „Also, jetzt wo so viele geimpft sind, kann man ja auch auf die Masken beim Einkaufen verzichten.“ – „Und im Bus, da können sie das auch mal abschaffen.“ – „Überhaupt, was sollen die Coronamaßnahmen denn noch, man kann sich ja impfen lassen.“ Ja. Kann man. Und sollten auch so viele wie möglich, so schnell wie möglich und ja, verdammt ja, es ist unser einziger Ausweg aus dieser Pandemie. ABER: Diese beiden Damen, die da mit ihrem „Draußen nur Kännchen“-Kaffee saßen und sich beklagten, dass sie beim Friseur ihre Dauerwelle mit Maske legen lassen müssen, vergaßen einen Anteil der Bevölkerung, der leider viel zu oft vergessen wird: unsere Kinder. Die Unter-12-Jährigen, die sich nicht impfen lassen können. Die darauf angewiesen sind, dass wir Erwachsenen sie schützen. Indem wir die Corona-Maßnahmen weiter einhalten, umsichtig sind und uns auch ein Stück weit zurücknehmen und uns nicht auf maskenlosen Megaevents oder Reisebustouren stürzen. Nicht falsch verstehen, ich freue mich für jeden, für den ein wenig Normalität zurückkommt. Ich selbst bin unglaublich dankbar, geimpft zu sein und so eine Sorge weniger zu haben. Aber eben nur eine Sorge weniger, denn alle, die Kinder unter 12 haben, haben leider noch Sorgen, mehr als genug Sorgen, nämlich die Sorgen um die Kinder.

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Wieso Männer im Haushalt nicht helfen sollten…

Ganz ehrlich? Wollt ihr einen Gehilfen oder einen gleichberechtigten Partner? Jemand, der mit euch zusammen den Haushalt schmeißt und nicht nur auf Anweisungen wartet? Ja eben. Deshalb sollte man nicht davon sprechen, dass Männer im Haushalt helfen. Und sie sollten gefälligst auch nicht helfen, sondern schlicht und ergreifend ihren Part übernehmen. Das vermeintliche Lob „der Mann hilft ja so toll im Haushalt mit“ degradiert den Mann zum Gehilfen, zum Assistenten und macht die Frau zur Managerin.

Die älteren unter uns kennen sicher noch diesen Werbespot, wo eine Frau gefragt wird, was sie beruflich macht, ihr Alltag als Hausfrau mit Putzen und Aufräumen und Kinderbetreuung im Zeitraffer gezeigt wird und sie stolz sagt „ich bin die Managerin eines kleinen Familienunternehmens“. Eben das meine ich. Eine Managerin ist die, die die gesamte Verantwortung und damit die Last trägt. Sie delegiert -aber muss dabei immer im Hinterkopf haben, was zu delegieren ist und als gute Managerin auch die Ausführung überprüfen. Und eben das funktioniert auf Dauer nicht. Das macht kaputt. Deshalb sollten Männer im Haushalt nicht helfen.

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Vom ständigen Geben als Mama – ein Gastbeitrag über den Wunsch, auch einmal Trost zu empfangen

Als Mama gibt man – rund um die Uhr. Man gibt Leben, Liebe, Wärme, Geborgenheit. Diana vom Blog zweitoechter hat mir einen wunderbaren Gastbeitrag dazu geschrieben, was man als Mutter gibt – und was sie vermisst: „Die werdende Mutter verzichtet auf bestimmte Lebensmittel und gibt dem Kind damit die besseren Startvoraussetzungen, als wenn sie sie weiter konsumieren würde. Wenn der Babybauch wächst, streichelt sie das wachsende Kind durch die Bauchdecke. Einmal auf der Welt bekommt das kleine Wunder die ganze Aufmerksamkeit und die frischgebackene Mutter bleibt im Hintergrund mit ihren Wehwehchen und dem Hormonchaos. Die Tage und Nächte werden länger mit einem Neugeborenen und die Wünsche frommer. Zuletzt träumte sie vielleicht von einer ausgiebigen Massage, nun empfindet sie eine 5-minütige Dusche als Wellnesstag. Während sie nachts auf- und ablaufend das Baby wiegt, schenkt sie ihm auch nach vielen Stunden immer wieder die Wärme und Aufmerksamkeit, die es braucht.

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