Vom Wochenbett-Zauber im Dezember

Psssst, ich melde mich hier aus unserer kleinen Blase, während das Baby schläft. Wir leben hier gerade in einer Art Kokon, in einer Zeitkapsel, wenn man so will. Das Wochenbett ist eine besondere Zeit, eine Zeit, in der die Zeit irgendwie stillsteht. Nun, diesmal beim dritten Kind nicht so richtig still. Denn natürlich muss der Große weiterhin morgens in die Schule und nachmittags seine Hausaufgaben machen und ebenso geht der Kleine weiterhin in den Kindergarten. Aber die Vormittage alleine mit Baby unterliegen einem besonderen Zauber – ebenso die Nachmittage, die wir zurzeit ohne Verabredungen und besondere Aktivitäten gestalten. Nur wir fünf, viel Kuschelei, viel Vorlesen, gemütliches heiße Milch vorm Adentskranztrinken. Alles ist verlangsamt, manchmal wie in Zeitlupe. Und trotzdem rast die Zeit – ist unser Baby nicht gerade eben erst auf die Welt gekommen? Hatte ich nicht eben noch diesen unwahrscheinlich dicken Bauch?! Und schon sieht sie so anders aus als auf den Fotos der ersten Stunden – und ruckzuck ist es da, das Gefühl, als sei unser Babymädchen schon immer bei uns gewesen.  Weiterlesen

Und noch mal in die Warteschleife

Ich würde Euch ja gerne ein paar Fotos von süßen speckigen Babyfingerchen und Füßchen zeigen, aber wie es aussieht, müsst  Ihr Euch noch ein wenig gedulden. Unsere Kleine lässt auf sich warten! Bis heute morgen war ich noch recht entspannt, der mein Kleiner kam auch vier Tage zu spät. Und es war noch mal ein sehr entspanntes, schönes Familienwochenende mit Ausschlafen und viel Kuscheln mit den Jungs. Aber nun muss ich zugeben, werde ich doch langsam ungeduldig… Weiterlesen

In Warteposition… morgen ist Stichtag.

Da sitz ich nun mit meinem dicken Bauch und warte. Lausche auf die Signale meines Körpers. Ab und zu ein Ziehen. Ansonsten Ruhe. Morgen ist Stichtag und theoretisch kann es jederzeit soweit sein: Unser Baby kommt! Den Geburtstag meine Kleinen habe ich letzte Woche hinter mich gebracht, das Wochenende haben wir auch noch einmal genossen und waren lange am Strand spazieren – und eigentlich kann es jetzt mal losgehen. Wir sind bereit!

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Ich muss nicht immer die Beste sein – wieso Perfektsein nicht zu meinen Prioritäten zählt

Letztens wurde ich gefragt, wie ich das alles eigentlich meister: Meinen Beruf, den Blog, die zwei Kinder, die Schwangerschaft und dann noch das neue Buch. Und wie ich es schaffe, dabei immer so entspannt zu sein und den Humor nicht zu verlieren. Wenn es so rüber kommt, ist es ja schön – aber glaubt mir, ich bin nicht immer entspannt! Und auch nicht immer so humorvoll, wie ich gerne hätte! Ich verliere oft genug die Nerven. Aber alles in allem find ich auch, dass ich das ganz gut meister. Wie ich das mache? Ich setze Prioritäten. Perfekt zu sein ist so eine Sache, die bei mir keine oberste Priorität hat. Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss nicht immer die Beste sein. Hauptsache, ich bin gut  genug!  Weiterlesen

Umstandsmode, die gleichzeitig Stillkleidung ist: Mama mag es praktisch

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Ich mag es gern praktisch. Und ich mag es nachhaltig. Umstandsmode nur für ein paar Monate kaufen und dann das schöne Kleid nicht mehr anziehen können? Das finde ich ziemlich schade! Geht es Euch auch so? Zumal die dritte Schwangerschaft wahrscheinlich meine letzte sein wird und ich das schicke Umstandskleid also nicht noch einmal aufheben kann. Umso besser finde ich Umstandsmode, die gleichzeitig auch für die Stillzeit taugt und eventuell sogar noch über die Stillzeit hinaus. Und genau so etwas habe ich bei Bellybutton gefunden! Wieso ich diese Umstandsmode, die gleichzeitig Stillkleidung ist, so praktisch finde, möchte ich Euch einmal erzählen – denn sie ist nicht nur funktionell, sondern auch noch bequem und schick. Besser geht kaum, oder?!  Weiterlesen

Bald geht es wieder los: Stillen, wenig Schlaf, keine freie Hand beim Essen …

Noch knapp drei Wochen bis zum Stichtag! Wahnsinn! Erst kommt einem der Stichtag so weit weg vor – und dann ist es auf einmal fast soweit. Theoretisch könnte es ja sogar jederzeit losgehen. Wobei es bei mir nicht so aussieht und meine beiden Jungs waren auch übertragen. Von daher bin ich recht gelassen. Der Klinikkoffer ist auch noch nicht gepackt. Zur Not kann mein Mann ja auch alles nachbringen, da bin ich diesmal sehr entspannt. Ich hoffe, das rächt sich nicht. Ich habe eigentlich auch noch einiges zu erledigen, bevor es losgeht. Aber je näher der Termin rückt, umso klarer wird mir auf einmal: Es geht bald wieder los! Das Stillen, der wenige Schlaf, das ständige Babytragen, weil es nicht abgelegt werden will. Es geht alles wieder von vorne los. Da wird mir auf einmal klar, wie bequem es auch geworden ist: Meine Kinder schlafen durch, ziehen sich alleine an und können sich (meistens) alleine beschäftigen. Und nun wird alles noch mal auf 0 gestellt! Weiterlesen

Meine Kinder schlafen nicht alleine ein – na und?! Plädoyer fürs Einschlafkuscheln

In letzter Zeit lese ich immer wieder Texte und Posts in sozialen Medien von Eltern, die sich fragen, wie sie ihre Kinder zum Alleine-Einschlafen bewegen können. „Hilfe, mein Kind schläft nicht alleine ein!“ oder „So helfen Sie Ihrem Baby alleine einzuschlafen“ oder „Ab welchem Alter sind Eure Kinder alleine eingeschlafen?“ Und manches Mal sind die Mütter richtiggehend verzweifelt, weil ich noch nicht mal einjähriges Baby nur mit Kuscheln und Körperkontakt einschläft. Wer sagt eigentlich, dass Babys und kleine Kinder alleine einschlafen müssen? Woher kommt der gefühlte Druck, die Kinder so schnell wie möglich ans alleine Einschlafen zu gewöhnen? Meine Kinder schlafen immer noch nicht alleine ein – na und? Auch wenn es mich manchmal nervt und ich auch das ein oder andere Mal gerne früher „Feierabend“ hätte – ich mag das Einschlafkuscheln. Und finde gar nichts Ungewöhnliches an diesem Einschlafritual. Weiterlesen

Drei Kindern gerecht werden – Gedanken vor der Geburt

Nun sind es tatsächlich nur noch fünf Wochen bis zum Stichtag. Und, obwohl ich bisher ziemlich optimistisch war, dass sich alles eingroovt, so mit drei Kindern, und meine Erfahrungen mit meinen beiden Söhnen auch gezeigt haben „Man wächst mit seinen Aufgaben“, kommen nun kurz vor dem Entbindungstermin dann doch die Gedanken, die wohl jede werdende Mehrfachmutter kennt: Werde ich drei Kindern gerecht werden? Wie schaffe ich es, alle Bedürfnisse von allen Kindern unter einen Hut zu bringen? Ich kann mich ja schlecht zerreißen – und hatte ich vor der Geburt des Kleinen noch den Gedanken „ich kann mich ja nicht zweiteilen„, kreist in meinem Kopf diesmal der Gedanke „ich kann mich ja nicht dreiteilen“.

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Endspurt! Schwangerschaftsupdate SSW 34

Und schwupps hat auch schon der Mutterschutz begonnen. 35. Woche und ich frag mich im Rückblick: Wo sind die letzten Wochen geblieben? Wurde nicht gerade erst mein Großer eingeschult? Und jetzt hat er schon wieder Herbstferien! Waren wir nicht gerade erst noch im T-Shirt spazieren? Und jetzt färben sich auf einmal die Blätter bunt. Habe ich nicht gerade erst meine Schwangerschaft verkündet? Und jetzt bin ich schon in SSW34, hatte das Vorgespräch mit meiner Belegärztin für die Entbindung und blicke hinunter auf eine riesige Kugel, die mir so langsam jede Sitz- und Liegeposition ungemütlich macht.

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10 Sätze, mit denen Du Schwangere auf die Palme bringst

Es gibt Dinge, die will man als Schwangere gar nicht hören. Die will man so nicht erleben und die findet man auch gar nicht lustig. Wenn Ihr also eine Schwangere mal so richtig auf die Palme bringen wollt (ich könnte jetzt auch sagen „zum Platzen“, aber das hört sich so nach geplatzter Fruchtblase an und das wollen wir ja nun auch nicht), dann lasst einfach einen dieser galanten Sätze fallen.

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