Welcome back to Home-Wahnsinning: Bitte Ferien verlängern statt Homeschooling!

Das ist er also. Der erste Schultag nach den Ferien. Distanzlernen nennt sich das offiziell. Home-Wahnsinning trifft es eher. Und im Gegensatz zum ersten Lockdown habe ich nun zwei Schulkinder. Und ein Kindergartenkind. Ein Viertklässler, der den Zahlenraum bis 1 Million beackert. Ein Erstklässler, der viel lieber spielen als Schreibübungen machen würde. Und eine Dreijährige, die anstatt zu malen oder puzzlen am liebsten Paw Patrol gucken möchte. Letzteren Wunsch kann ich immerhin erfüllen. Vorsatz 1 „wir reduzieren die Medienzeit“ habe ich schon um 11.23 Uhr gebrochen. Den Laptop müsste ich auch mal aufklappen, denn meine Arbeit erledigt sich ja auch nicht von selbst. Vorsatz 2 „ich werde nicht die Nerven verlieren“ brach ich um 11.27 Uhr. Dann nämlich, als mir klar wurde, dass das jetzt der erste Tag ist. Und dass es mindestens, mindestens (!) bis Anfang Februar so weitergeht. Vorsatz 3 „nein, ich werde mich nicht beschweren, sondern einfach die Zähne zusammenbeißen“ brach ich um 11.45. Nämlich, als ich begann diesen Text zu tippen. Während meine Kinder ihr 10. Müsli des Tages aßen und Pause machen durften.

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Schluss mit der alten „mache ich genug?“- Leier!

Es gibt eine Frage, die Mütter schon in der Schwangerschaft begleitet – und die so schwer loszuwerden ist. Sie schleicht sich ein, unbemerkt, irgendwo ins Unterbewusste, um dann in entscheidenden Momenten einfach hervorzuspringen und laut „buh“ zu rufen. Es ist die Frage nach dem „mache ich genug?“ – die es in den unterschiedlichsten Variationen gibt. Und die einen Druck aufbaut, ganz ohne, dass wir es wollen. Mal heimlich und leise, mal laut und polternd macht sich dieser Druck bemerkbar. Manchmal hämmert er dezent, aber ausdauernd und zermürbend auf uns ein, mal macht er voller Wucht ein plötzliches schlechtes Gewissen. Alles ausgelöst durch die 1000 Variationen der Frage „mache ich genug?“ Kennt ihr sie auch, diese Variationen, die immer wieder aufpoppen im Mutteralltag?

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Was wir Positives aus 2020 mitnehmen – Eltern erzählen

2020! Was für ein verrücktes Jahr – oder wie mein Sohn sagte: „Da haben wir ja richtig Geschichte erlebt.“ 2020 war das Jahr der geplatzten Pläne, das Jahr, in dem sich alles auf den Kopf stellte. Es war fordernd, keine Frage. Aber: Es gab auch viele schöne, positive, unerwartete Momente. Und an die möchte ich mich erinnern. Ich möchte mich auf da konzentrieren, was schön war, das soll in der Erinnerung bleiben. Zum Beispiel die viele, gemeinsame Familienzeit. Die langen Waldspaziergänge und Strandausflüge. Das Picknick auf der Waldlichtung. Die Spielenachmittage. Das lange Ausschlafen, monatelang. Die Videoabende mit den Kindern. Das ist es, was ich in meiner Erinnerung mitnehmen möchte. Ich habe bei Instagram in den Stories gefragt, was ihr Positives mitnehmt – und es kamen unglaublich viele Antworten, die zeigen: 2020 war besser als gedacht! Es war anders, komplett anders, aber es hat uns auch in vielerlei Hinsicht die Augen geöffnet. Hier kommen die positiven Dinge, an die sich Eltern beim Rückblick auf 2020 erinnern:

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„Wichtig ist es, Sorgen ernst zu nehmen“: Kostenlose Onlineberatung für Eltern und Jugendliche

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Kein Zweifel, das Jahr 2020 hat von uns allen viel abverlangt. Besonders von uns Familien. Nicht nur wir Eltern, auch unsere Kinder wurden dabei vor besondere Herausforderungen gestellt. Gerade in diesen verrückten, fordernde Zeiten finde ich gute Beratungsangebote umso wichtiger – und bin der Meinung, dass sie noch viel bekannter gemacht werden müssten. Vor allem niedrigschwellige Angebote spielen da eine besondere Rolle. So wie die bke onlineberatung – die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e.V., der Fachverband der Erziehungs- und Familienberatung – die anonym und kostenfrei nicht nur Eltern sondern auch Jugendliche in Gruppenchats, Mailberatung und Einzelchats berät und ein Forum zum Austausch bietet. Eltern und Jugendliche können sich dabei zu Fragen um das Leben mit Baby und Kleinkind, Schulprobleme, Pubertät oder Themen wie Patchworkfamilie oder andere Herausforderungen im Familienleben professionellen Rat und Austausch einholen. Worum es bei der Onlineberatung geht, wie geholfen wird und welche Themen zurzeit besonders wichtig sind, habe ich die Sozialpädagogin Dana Mundt, Mitglied im Leitungsteam der bke-Onlinberatung) in einem Interview befragt:

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Es gibt immer jemanden, der etwas besser kann: Schluss mit dem Vergleichen!

Es gibt immer eine Mutter, die besser kochen kann. Es gibt immer eine Mutter, die besser basteln kann. Eine Mutter, die besser vorlesen kann. Es gibt immer eine Mutter, die geduldiger mit ihren Kindern redet. Eine Mutter, die besser aussieht. Die besser riecht. Deren Kleider teurer sind. Es gibt immer eine Mutter, die das ordentlichere Haus hat. Die die lustigeren Witze macht. Und die besser erzogene Kinder hat. Es gibt immer eine Mutter, die mehr Zeit für ihre Kinder hat, mehr arbeitet oder weniger arbeitet, mehr Geld verdient und den cooleren Traumjob hat. Es gibt immer eine Mutter, die das aufgeräumtere Haus hat, die stylischeren Möbel und die schönere Deko. Es gibt immer eine Mutter, die mehr Zeit für sich hat, sich mehr Zeit für sich nimmt und mehr Sport treibt.

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Drei Gesellschaftsspiele für Kinder ab drei Jahren: Bei diesen Spielen haben auch schon Kleine Spaß

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Gerade zu dieser Jahreszeit, wenn es schon am Nachmittag dunkel wird, mag ich es, ein Gesellschaftsspiel herauszuziehen und mit meinen Kindern eine Runde zu spielen. Oder auch zwei. Oder drei Runden. Bisher war es immer etwas schwierig, die kleine Schwester zu beschäftigen, wenn ich mit den Großen spielte – nun ist sie mit ihren drei Jahren aber endlich auch in dem Alter, in dem sie die ersten Spiele mitspielen kann. Es ist unglaublich süß, wenn sie sich konzentriert und freut, wenn sie gewinnt. Doch es ist gar nicht so einfach, Gesellschaftsspiele zu finden, die schon ab drei Jahren sind – und an denen auch ältere Geschwister noch ihre Freude haben und nicht gähnend „langweilig“ sagen, sobald man es aus dem Spielregal holt. Wir haben drei neue Spiele, an denen auch schon Kleine ihre Freude haben, von Pegasus getestet – und auf meinem Instagramkanal könnt Ihr eines der Spiele gewinnen!

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Unsere liebsten Plätzchen-Rezepte: Eine Sammlung

Irgendwie beginnen wir jedes Jahr früher mit der Weihnachtsbäckerei. War ich früher froh, wenn ich es vor dem vierten Advent schaffte, ein paar Bleche Plätzchen zu backen, wurde in den vergangenen Jahren der gesamte Dezember zur einzigen Plätzchenschlacht. Dieses Jahr stand ich schon Ende Oktober mit meinen Kindern in der Küche, das Nudelholz in der Hand, die Streusel und Zuckerperlen nicht nur zentimeterdick auf den Plätzchen sondern auch auf dem Fußboden und hinter den Fußleisten! Ich liebe es, jedes Jahr neue Plätzchenrezepte auszuprobieren – aber es gibt einige Klassiker, die jedes Jahr gebacken werden müssen. Meine Kinder mögen am liebsten Plätzchen, die man nach Herzenslust verzieren kann. Aber ganz ehrlich – ein paar Plätzchen wollen auch wir Großen essen und da halte ich es eher dezent, was das Verzieren betrifft. Ich hatte hier auf dem Blog in den vergangenen Jahren viele Rezepte für die Weihnachtsbäckerei vorgestellt. Und damit sie alle mal auf einen Blick zu sehen sind, kommt hier die Rezeptübersicht zum Durchklicken und Nachbacken!

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Magische Fototassen und mehr: Personalisierte Fotogeschenke im Test

(Werbung und Rabattcode)

Was schenkt man seinen Eltern? Oder lieben Freunden? Oder dem Ehemann? Es ist nicht immer einfach, kreative Weihnachtsgeschenke zu finden! Da finde ich personalisierte Fotogeschenke immer eine schöne Idee, nicht nur zu Weihnachten, um jemanden eine Freude zu machen. Denn Fotogeschenke haben eine persönliche Note und sind etwas, dass man sich selbst eigentlich eher selten kauft – dafür aber umso mehr freut, wenn man es geschenkt bekommt. Gerade für die Großeltern finde ich es toll, wenn man Fotos von ihren Enkeln auf Tassen, Kissenbezügen, Fotoleinwänden, Einkaufstaschen oder anderen Dingen drucken lässt und so eine richtig schöne Erinnerung schafft! Ich habe für dieses Weihnachten eine „magische Fototasse“ vorbereitet und die schönsten Sommerurlaubsbilder auf MIXPIX von MEINFOTO.DE vergrößern lassen und auch für Euch einen Rabattcode.

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14 Geschenke zum Zusammenspielen für Sechs- bis Zehnjährige: Worüber freuen sich Kinder ab 6?

Weihnachten nähert sich und ich muss gestehen, ich habe noch kein einziges Weihnachtsgeschenk für meine Kinder besorgt. Aber ich muss ebenfalls gestehen, ich habe bisher jedes Jahr noch bis kurz vor Heiligabend die letzten Geschenke besorgt – und eingepackt habe ich sie immer erst einen Tag vorher, manchmal sogar erst am Heiligen Abend direkt… Ich bin Team Last Minute Geschenkebesorger. Und jedes Jahr nehme ich mir fest vor: Dieses Jahr werde ich rechtzeitig anfangen, Geschenke zu kaufen. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr?! Zumindest mache ich mir schon rechtzeitig vor dem 1. Advent Gedanken darüber und den Wunschzettel haben meine Kinder auch schon für den Weihnachtsmann und seine Wichtel aufs Fensterbrett gelegt. Da wir aber hier im November und im Dezember zwei Kindergeburtstage haben, fällt hier immer viel zusammen – und ich komme aus dem Geschenkekaufen gar nicht mehr heraus. Ich freue mich selbst immer über Anregungen für Geschenke für Kinder, denn ich möchte meinen Kindern immer auch eine Überraschung machen und nicht nur den Wunschzettel „abarbeiten“.

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Wie wird der Corona-Winter? Diese Sorgen machen sich Eltern

Der Sommer war besser als erwartet, es gab Tage, da erschien es einem fast schon wieder wie das normale Leben. Doch immer waren da im Hinterkopf die Sorgen vor dem Herbst und dem, was auf uns zukommt. Schulschließungen kamen nicht, jedenfalls keine flächendeckenden – aber die Coronafallzahlen stiegen schneller als erwartet. Und damit waren sie auch wieder da die Sorgen. Reihenweise lese ich von Kindern, die in Quarantäne müssen, auch im Bekannten- und Verwandtenkreis sind die ersten Coronafälle aufgetaucht. Wie soll es jetzt weitergehen? Wir haben doch erst November und bisher hatten wir im Herbst sogar viel Glück mit dem Wetter, man denke an den goldenen Oktober! Die dunklen Monate, die unter Normalbedingungen schon so lang sind (ich sag nur Januar und Februar) und sich ziehen wie Kaugummi liegen noch vor uns. Was kommt da noch auf uns zu? Wie sollen wir das durchstehen? Und was wird aus Weihnachten? Ich habe einmal bei Instagram gefragt, welche Sorgen und Gedanken sich Eltern zurzeit machen, wenn sie an die nächsten Monate denken und hier kommt die Zusammenfassung. Denn ich finde es wichtig, sichtbar zu machen, was uns Eltern gerade umtreibt!

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