Neues von den Olchis: App, Kinofilm und mehr!

*Werbung und Buchtipp/Apptipp*

Ihr kennt sicher die Olchis, oder? Diese herrlich anarchistische Familie, die auf einem Müllberg lebt, stark ist wie vier Elefanten zusammen, sich von Abfall ernährt und dabei so liebenswürdig ist und zusammenhält, komme, was wolle? Genau die. Diese grünen Stinkerlinge mit Hörhörner und ihrem Drachen Feuerstuhl. Sie werfen so herrlich mit Schimpfwörtern um sich, die bei uns sonst tabu sind, dass es mir zugegeben manchmal schwerfällt, alles so vorzulesen, wie es in den Büchern steht. Und ja, ich weigere mich immer noch „Gefurztag“ zu lesen, weil das F-Wort mir einfach nicht über die Lippen kommt. Seit meine beiden Großen selber lesen können, haben sie es enttarnt und rufen immer ganz laut „Gefurztag“, wenn ich der kleinen Schwester „Geburtstag“ vorlese… nun, die Olchis werden tatsächlich ins Kino kommen! Coronabedingt verschiebt sich der Filmstart leider auf den 22. Juli, aber das Buch zum Film und viele lustige Olchi-Gimmicks gibt es beim Oetinger Verlag jetzt schon. Und: Passend dazu ist jetzt auch ganz neu eine Olchi-App erschienen, mit der Kinder ab vier Jahren lustige Mülltürme bauen können und so ganz nebenbei die Feinmotorik schulen (und viel Spaß dabei haben).

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Ich hatte ja keine Ahnung, was Elternsein wirklich bedeutet…

Elternsein ist so eine Sache. Egal, wie viele Bücher du vorher liest, um dich vorzubereiten, egal, wie sehr du in den sozialen Medien mitliest oder mit anderen Müttern redest: Niemand bereitet dich wirklich darauf vor, wie es ist, wenn man sich wochenlang die Nächte um die Ohren schlägt, im Zweistundentakt stillt und tagelang nicht zum Duschen kommt. Niemand ist wirklich darauf vorbereitet, wie schnell ein Kind vom Sonnenschein zum Wutzwerg mutiert. »Ich liebe dich!« und »Du bist die blödeste Mama der Welt!« liegen dicht beieinander. Wie dicht, das erzählt einem vorher niemand. Und selbst, wenn es jemand erzählt: Niemand hat eine Ahnung, wie es sich wirklich anfühlt, bis der Moment da ist.

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Gesunde Ernährung für Kinder: Tipps von einer Ernährungsexpertin

*Werbung und Experteninterview*

Das mit der gesunden Ernährung von Kindern ist ja so eine Sache… ich hatte mir, bevor ich Kinder hatte, immer vorgenommen, sie natürlich gesund zu ernähren, wenig Süßigkeiten, viel Gemüse und Obst und Pommes nur zu besonderen Anlässen. In meiner Vorstellung war das alles ganz einfach: Da ich mich gesund ernähre, würden das die Kinder schon auch machen, dachte ich! Ich gebe zu: Ich belächelte es sogar ein wenig von oben herab, wenn mir Eltern von ihren Kindern erzählten, die wochenlang nur Nudeln aßen. Tja. Ich wurde bald eines Besseren belehrt. Denn das mit der gesunden Ernährung für Kinder ist nicht immer so ganz einfach. Denn Kinder haben ihre Phasen, sie sind misstrauisch gegenüber neuen Gerichten und Geschmäckern und natürlich haben sie sehr schnell raus, dass Gummibärchen und Co. sehr lecker sind. Wie man Kinder gesünder ernähren kann, was man dabei beachten muss, wie viele Süßigkeiten es sein dürfen und welche Alternativen es gibt und wie Eltern damit umgehen sollten, wenn Kinder wochenlang nur Nudeln mit Tomatensoße essen möchten, habe ich die Ernährungsexpertin der KNAPPSCHAFT Sarah Schwietering gefragt. Sie kennt sich nämlich mit dem Thema Ernährung und Familienküche bestens aus und gibt dazu auch lesenswerte Tipps für den Blog der Knappschaft.

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Das Ding mit dem Fruchtzucker: Wie ist das mit dem Obst essen bei Kindern?

*Werbung*

Obst ist gesund. Das wissen wir alle. „An apple a day keeps the doctor away“ können die meisten von uns wohl im Schlaf aufsagen. Obst ist voller Vitamine und Nährstoffe, es ist ballaststoffreich – also gut für Groß und Klein. Aber es kommt tatsächlich darauf an, in welcher Form man Obst zu sich nimmt. „Meine Kinder trinken morgens ein Glas Orangensaft und abends ein Glas Apfelsaft“, sagte eine befreundete Mutter neulich zu mir. Damit hätten sie schon zwei von den empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag intus. Clevere Lösung für Kinder, die alles Gesunde verweigern? So einfach ist es leider nicht. Natürlich ist Obst super! Aber es ist halt noch „superer“, wenn es im Ganzen gegessen wird und nicht entsaftet. Denn im Saft fehlen die gesunden Ballaststoffe, von denen wir in unseren Breitengraden übrigens zu wenige verzehren. Dafür enthält Saft mehr Zucker – und auch, wenn es Fruchtzucker ist, es ist immer noch Zucker! Der ist bekanntlich nicht gut und zwar nicht nur, wegen des Kariesrisikos. Paradox eigentlich, da wollen Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun und erziehen sie in den ersten Jahren weitgehend zuckerfrei – und dann kommt der Zucker durch eine Hintertür mit dem Apfelsaft, der übrigens auch gerne zum vermeintlich gesunden Süßem vom Tomatensoße und Co. verwendet wird. Aber wie ist das nun genau mit Fruktose, wie viel Obst ist gut und was ist mit Fruchtbrei, der beim Beikoststart gerne gefüttert wird? Gibt es da Alternativen zu Apfelmus und Co? (kleiner Spoiler: Ja, es gibt Alternativen!) Das mit der Fruktose will ich euch nun mal genauer aufdröseln…

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Einfache Tipps für mehr Ordnung im Familienalltag: Ein Experten-Gastbeitrag

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass das mit der Ordnung und mir so eine Sache ist. Das Haus tipptopp aufgeräumt zu halten, zählt nicht unbedingt zu meinen Prioritäten und allgemein ist das Aufräumen mit drei Kindern immer so eine Sache: Kaum habe ich das eine aufgeräumt und drehe mich um, wird es schon wieder unordentlich gemacht. Und meine Kinder haben eh ein ganz eigenes Verständnis davon, was aufgeräumt bedeutet! Ich freue mich, dass mir heute Katharina in einem Gastbeitrag ganz einfache und vor allem leicht umsetzbare Tipps gibt, wie man sein Zuhause auch mit Kindern ordentlicher halten kann. Sie hat dabei eine wunderbar entspannte Haltung, die mir sehr gefällt, lest selbst:

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Personalisierte Kinderbücher für jedes Alter: Von Piraten, Drachen und Blumenköniginnen

*Werbung und Buchtipp*

Ein Buch, in dem man selbst die Hauptrolle spielt? Das hat schon etwas sehr Aufregendes an sich, oder? Meine Kinder lieben Bücher, spannende Geschichten, Vorlesen und auch Selberlesen – von Büchern können wir eigentlich nicht genug bekommen. Nun haben wir drei neue Bücher im Regal. Und in diesen Büchern spielen meine Kinder die Hauptrolle – und sogar ihre besten Freunde und der Hund der Oma kommen drin vor! Wir haben die personalisierten Bücher von GeschichtenMitMir getestet. Dort kann man nämlich Kinderbücher für verschiedene Alter personalisieren lassen und zwar nicht nur einfach die Namen der Kinder einsetzen lassen, sondern auch die Bilder anpassen lassen, nach Haarfarbe, Augenfarbe, Hautfarbe und auch Merkmale wie Sommersprossen oder Brille können festgelegt werden, auch von den Freunden, die im Buch auftauchen übrigens! Eine wirklich schöne Idee, finde ich! Auf der Webseite kann man aus verschiedenen Abenteuergeschichten und Märchen auswählen wie Piratengeschichten, Geschichten mit Drachen und Hexen, Pferdegeschichten, Geschichten aus dem Zoo oder auch eine Weihnachtsgeschichte. Für kleine Kinder unter drei Jahren gibt es auch Faltbücher mit festeren Seiten und für Erstleser gibt es Bücher mit extra großer Druckschrift. Ich habe für jedes meiner drei Kinder ein personalisiertes Abenteuerbuch bestellt und möchte euch die mal genauer vorstellen:

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Wenn man mit zu vielen Bällen gleichzeitig jongliert…

Das Jonglieren klappte eigentlich ganz gut. Mal fiel ein Ball runter, wurde aber recht routiniert wieder aufgehoben und weiter ging’s. Mit etwas Übung lief das alles ganz gut, nicht perfekt, aber akzeptabel – und mehr kann man eigentlich nicht erwarten. Aber dann kamen immer mehr Bälle hinzu. Wurden einfach reingeworfen, ohne Rücksicht auf die Bälle, die eh schon in der Luft gehalten werden mussten. Einfach so flog ein Ball namens Pandemie in das eh schon labile Konstrukt. Und dieser Ball wollte sich nicht so recht anpassen an den Rhythmus der anderen Bälle, die munter durch die Luft wirbelten. Als ob das nicht reichte, brachte der Ball namens Pandemie noch weitere Bälle mit sich: den Ball namens Homeschooling, den Ball namens Kitaschließung, den Ball namens Kontaktbeschränkung, den Ball namens Lockdown. Vorübergehend war da noch der Ball namens Spielplatzsperrung, der den anderen Bällen das Leben schwer machte. Zu viele Bälle gleichzeitig, die in der Luft gehalten werden müssen. Seit einem Jahr. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

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Checker Tobi und die Mülltrennung: Interview mit Tobi Krell zu seinem neuen (Kurz-)Film

Was passiert eigentlich mit unserem Müll? Und wieso ist es so wichtig, den Gelben Sack, Glas, Altpapier und Biomüll vom Restmüll zu trennen? „Wird das nicht eh alles zusammen verbrannt?“ ist die Frage, die der großartige Tobi Krell, besser bekannt als Checker Tobi, im Kurzfilm „Die richtige Mülltrennung“ beantworten soll. Natürlich wird nicht alles einfach verbrannt, die Antwort nehme ich schonmal vorweg. Was aber genau mit dem unterschiedlichen Müll passiert, das wusste auch ich nur grob vorher. Jetzt wissen meine Kinder und ich es genauer: Denn Tobi erklärt es uns in dem 18 Minüter, den er zusammen mit der Initiative „Mülltrennung wirkt“ gedreht hat. In bester Checker Tobi-Manier geht er dabei den Dingen ganz genau auf den Grund und fragt sich in seiner unnachahmlichen Tobi-Art, die ich sehr mag, durchs Thema. Ich muss gestehen: Ich habe das Thema „Mülltrennung“ noch nie so unterhaltsam und kurzweilig präsentiert bekommen! Was meinen Jungs beim Schauen einfiel, wie uns der Film gefiel und vor allem, was Tobi dazu sagt? Lest selbst – und den Film könnt ihr hier mit euren Kindern selbst anschauen!

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Wenn es einfach nicht mehr geht: Was ist Elternburnout?

Burnout – bekommen das nicht nur Manager? So war bis vor kurzem die gängige Meinung. Burnout, das war etwas, das durchs Arbeiten ausgelöst wird. Ständig auf Achse, schuften bis zum Umfallen und tausend Dinge auf einmal erledigen – bis zum Ausbrennen. Doch Eltern können genauso von einem Burnout getroffen werden! Was dazu führt und wie sich das äußert, dazu habe ich in in diesem Abschnitt in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ geschrieben:

Wenn der Akku leer ist: Was ist ein Burnout?

Für den Begriff Burnout, auf Deutsch „Ausbrennen“, gibt es verschiedene Definitionen. Die amerikanische Psychologin Kathleen A. Kendall-Tacket beschreibt den Burnout als „Leben ohne Freude“. Burnout sei ein „schleichender Verbrauch emotionaler und geistiger Kraft und Entwicklung innerer Leere mit entsprechenden sozialen und psychischen Folgen“, schrieb die Sozialpsychologin Christina Maslach im Jahr 1982. Bereits in den 1970er-Jahren hat der US-Psychoanalytiker Herbert Freudenberger den Zustand chronischer Erschöpfung untersucht und prägte dabei den Burnout-Begriff, der im letzten Jahrzehnt noch einmal so richtig in Mode kam. Er stellte damals fest, dass Burnout vor allem bei Menschen auftritt, die hohe Ansprüche an sich selbst haben und hohes Engagement zeigen. Andere Psychologen heben auch hervor, dass ständig überzogene Erwartungen von außen zu einem Burnout führen können. Burnout ist den Definitionen zufolge ein Zustand chronischer Erschöpfung ohne zwischenzeitliche Entlastung. Es ist das dauerhafte Gefühl „mir wächst alles über den Kopf“, ein ständiges Über-die-eigenen-Kräfte-Leben. Körper und Geist werden geradezu verschlissen. Zwischen den Überanstrengungsphasen fehlen dem Körper Pausen für die Regeneration.

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Sich selbst zu akzeptieren -wieso fällt Müttern Selbstliebe so schwer?

*Interview und Buchtipp*

Das mit der Selbstliebe ist ja so eine Sache. Ich habe selten so viele selbstkritische Äußerungen gehört wie von Frauen, insbesondere von Müttern! Woher kommt das? Wieso fällt gerade Mütter die Selbstliebe so schwer, sich selbst zu akzeptieren, so, wie man ist? Die Crew vom grandiosen Online-Magazin Mutterkutter hat dazu ein wirklich lesenswertes Buch geschrieben: „Love yourself Mama! Körper, Seel und Liebe in Balance. So schaffst du es im Alltag, an dich selbst und deine Gesundheit zu denken“. Darin geht es nicht nur darum, was wir unserem Körper und unserer Seele oder unserer Beziehung Gutes tun können, wie man der Beziehung etwas Gutes tun können, sondern auch darum, wie wir lernen, uns, unseren Körper und auch die Veränderungen, die die Schwangerschaft mit sich bringt, lieben lernen. Dazu habe ich Doro von Mutterkutter gefragt – lest selbst ihre Tipps und kritischen Gedanken zum Thema Selbstliebe:

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