In Beziehung bleiben – auch in der Pubertät: Interview und Buchtipp

Wenn man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich und dann kommt die nächste, öhm, sagen wir mal, spannende Phase. Bei uns ist das so: Pünktlich, wenn meine Kleine aus der Trotzphase raus ist, wird mein Ältester in die Pubertät kommen. So in etwa jedenfalls. Das Familienleben soll ja auch nicht langweilig werden! Und ich kann mir jetzt schon ausrechnen, dass, wenn der Große und der Mittlere mit der Pubertät durch sind, ihre kleine Schwester damit durchstarten wird. Kurz: Es liegen spannende, aufregende und ja, ich befürchte auch anstrengende Jahre vor uns! Aber das Gute: Ich habe jetzt schon ein Buch, das mich in dieser Zeit begleiten wird. Ein richtig gutes, informatives, wunderbar leicht geschriebenes und vor allem einfühlsames Buch zum Thema Pubertät: „Miteinander durch die Pubertät: Gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben“ heißt es und geschrieben hat es die wunderbar sympathische Inke Hummel. Die Pädagogin beschreibt, wie man mit seinen Teenager-Kindern in Beziehung bleibt und die Bindung aufrecht erhält, auch in den stürmischen, nicht immer leichten Pubertätsjahren. Einige Tipps verrät sie mir heute in einem Interview:

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Unsere liebsten Weihnachtsbücher für kleine Kinder

Herbst und Winter sind ja per se schon Vorlese-Jahreszeiten. Kuschelig auf dem Sofa sitzen und dabei aus Bilderbüchern vorlesen – das gehörte für mich schon als Kind zu den kalten Jahreszeiten dazu. Vor allem, wenn es im Dezember so früh dunkel wird und man um vier durchgefroren vom Spielplatz nach Hause kommt, tut es einfach richtig gut. Umso mehr genieße ich es, dass es für meine Kinder auch so ist! Meine beiden Großen sind so langsam aus dem Vorlesealter raus, aber ein Glück geht es bei meiner kleinen Tochter jetzt erst so richtig los. Wobei sich auch die Großen glücklicherweise immer mal dazukuscheln und zumindest der Mittlere auch gerne mal zuhört. In der Adventszeit liebe ich das Vorlesen noch mehr, dazu gibt es Plätzchen und Süßkram und eine heiße Schokolade und dann kramen wir die Weihnachtsbücher raus, auf die man sich schon das ganze Jahr über freut. Es sind teilweise noch Bücher aus meiner Kindheit! Unsere liebsten Kinderweihnachtsbücher habe ich hier einmal für Euch zusammengestellt:

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Wie schlafen Babys besser? Interview und Buchtipp rund ums Durchschlafen, Einschlafen und Co.

Wenn man frischgebackene Eltern fragt, was sie in der ersten Zeit mit Baby am meisten stresst, bekommt man oft die Antwort: „der Schlafmangel.“ Es ist eines der Dinge, auf die man einfach nicht vorbereitet ist, egal, wie oft man es hört und in der Theorie weiß. Aber wie sehr Schlafmangel zermürbt und belasten kann, erfährt man erst, wenn man wirklich alle zwei Stunden geweckt, die Nächte stillend oder das schreiende Baby durch die Wohnung tragend verbringt – und dann auch am folgenden Tag nicht zum Ausruhen kommt. Aber wieso schläft das Baby eigentlich nicht durch? Und gibt es Tricks, die wirklich helfen, damit man etwas mehr Schlaf bekommt? Wann wird es besser? Und wann sollte man mit dem Einschlafritual anfangen? Diese und andere Fragen beantwortet die Autorin Silke Plagge in ihrem Buch „Schlaf, mein Baby, schlaf. Entspannte Wege zu ruhigen Nächten„, das in der Reihe „Eltern Ratgeber“ der Zeitschrift Eltern im DK-Verlag erschienen ist (und in dem es auch einen Gastbeitrag von mir gibt!). Ein paar Tipps und Fakten rund ums Thema Babyschlaf verrät sie mir hier im Interview:

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Wie es uns gelingt, uns in all den Anforderungen an uns nicht zu verlieren: Gastbeitrag von Lisa von Stadtlandmama

Ihr kennt sicher den famosen Blog stadtlandmama?! Und dass die beiden Autorinnen dahinter, Lisa und Katharina, nicht nur tolle Frauen sind, sondern auch das Buch „Wow Mom: Der Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ geschrieben haben, das ich hier vorgestellt hatte, wisst Ihr sicher auch? Dann habe ich gute Nachrichten für Euch: Es gibt ein neues Buch von Lisa und Katharina. Wow Mom Teil 2, wenn man so will. Es heißt „Wow Mom: Der Mutmacher für mehr ich in dem Wir“ und ist sogar noch besser geworden als der erste Band, finde ich! Wie es zu dem Buch kam und wieso es so wichtig ist, das „ich“ in dem all dem „wir“ nicht zu verlieren, schreibt mir Lisa in einem Gastbeitrag, über den ich mich riesig freue. Schon allein wegen meines Lieblingssatzes „Wie lange hatte ICH mich in einem WIR aufgelöst, mich gab ́s ja noch!“ lesenswert, Buch und Gastartikel, aber lest ihn selbst in voller Länge:

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Der 6. Band von Alea Aquarius ist da – mit passender Musik-CD!

(Werbung/Buchrezension)

Es gibt Kinderbuchserien, die sind so spannend, dass man den nächsten Band kaum erwarten kann. Eine dieser Serien ist Alea Aquarius von Tanya Stewner – jeder Band ist so geheimnisvoll, so spannend und voller Überraschungen, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Und neben der ganzen spannenden Handlung geht es auch darum, was wir gegen die Verschmutzung der Meere tun können und wieso das Leben auf der Erde von dem Zustand der Meere abhängt. Spannend verpackt und ohne erhobenen Zeigefinger! Die Serie dreht sich um das Meermädchen Alea, die zu den seltenen „Meermenschen“ gehört, die Kiemen haben und einst eine eigene Welt im Meer hatten, die jedoch zerstört wurde. Alea und ihre Freunde, die „Alpha Cru“, wollen diese Welt wieder aufbauen und segeln über die Ozeane, um gegen die Verschmutzung zu kämpfen. Der 6. Band „Der Fluss des Vergessens“ ist der bisher dickste Band (stolze 630 Seiten!) – und von der ersten bis zur letzten Seite sehr, sehr spannend!

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Einhorn mal anders: Einhorn-Bücher ohne Rosa und Glitzer, damit mit richtig viel Humor

„Nein, ein Einhornbuch will ich nicht“, sagte mein Mittlerer und wandte sich ab. Dann soll ich lieber gar nichts lesen vorm Schlafengehen. „Einhörner sind sowas von bekloppt“, sagte er noch und ging sich freiwillig die Zähne putzen. „Und wenn das Einhorn Kurt heißt?“ rief ich hinterher. Er kam zurück: „Das ist doch kein Name für ein Einhorn.“ (Spoiler: Dieser Satz kommt übrigens auch im Buch vor!) Nun war er doch neugierig geworden, die Sache war geritzt. Ich durfte zumindest mal „anlesen“. Nun, aus dem Anlesen wurde ein großer Lesespaß. Denn Chantal Schreibers brummeliges Einhorn Kurt ist großartig! So großartig, dass wir gleich beide Bände lasen. „Wer möchte schon ein Einhorn sein?“ und „Einhorn kommt selten allein“ sind lustig, überraschend und fantastisch zum Vorlesen (aber natürlich auch zum Selberlesen): Man kann herrlich Stimmen nachmachen, so bringt das Vorlesen richtig Spaß!

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Muffelfurzteufel! Die Olchis werden 30 (und immer noch kann ich das F-Wort nicht aussprechen.)

(Werbung und Gewinnspiel)

Ich muss gestehen: Ich kann dieses Wort mit F… nicht aussprechen. Ich kann nicht aus meiner Haut, ich bin so erzogen worden. In mir sträubt sich alles, wenn ich das Wort „Gefurztag“ aussprechen soll. Und auch beim bekannten Olchi-Ausruf „Muffelfurzteufel“ sperrt sich das gut erzogene Mädchen in mir dagegen, en Mittelteil mit dem F auszusprechen. Eine gewisse Zeit lang konnte ich diese Hürden beim Vorlesen einfach übergehen. Wenn ich aus den Olchis vorlas, feierten sie einfach nur Geburtstag mit „b“ und das Muffelfurzteufel nuschelte ich so schnell vor mir hin, dass das F-Wort einfach unter den Tisch fiel. Ja, ich gestehe: Ich habe ein Furz-Problem! Die Olchis waren in meiner Vorlese-Variante immer nur am Pupsen. Und das fanden meine Kinder eigentlich auch lustig genug. Bis sie die Olchigeschichten als Hörspiel hörten. Und damit auch das F-Wort. Seitdem kennen meine Kinder kein Erbarmen mit mir: Ich muss richtig lesen. Und das F-Wort aussprechen. Zum Teufel mit der guten Erziehung! Und ja, sie haben ja recht: Denn das ist es, was an den Olchis so einen Spaß macht: Dass sie auf alle Konventionen pfeifen, alles machen, was Kinder eben so lustig finden (neben dem F-Wort fallen noch Schlammbaden, Matschpfützenspringen und Müllsammeln in diese Kategorie) und dabei aber so herrlich liebenswert und vor allem hilfsbereit sind.

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Mental Load-Interview: Wie beziehe ich den Partner mit ein?

Mental Load ist ein Stichwort, das seit einiger Zeit immer wieder diskutiert wird – und es ist auch richtig so! Denn dahinter verbirgt sich etwas, über das ich in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ schrieb – aber für das es damals noch gar keinen wirklichen Ausdruck gab. Es ist, kurz zusammengefasst, dieser ganze tägliche Kram, an den man als Elternteil denken muss – von den 4 Euro für den Kindergartenausflug über das Waschen der Sportklamotten bis hin zum Urlaubsplanen und dem Geschenk für den Kindergeburtstag. Es sind diese vielen kleinen Dinge, die meist Mütter in ihrem Kopf haben müssen – und die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Laura Fröhlich hat darüber ein Buch geschrieben, in dem sie nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen teilt, sondern auch Tipps gibt, wie wir diesen Mental Load gerechter mit unserem Partner teilen können: „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ (großartiger Titel, übrigens!) Aber wie bekommt man den Partner eigentlich dazu, den Mental Load gerechter zu teilen? Unter anderem diese Frage habe ich Laura im Interview gestellt:

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Hamburg mit Kindern: Tipps, Interview und Buchtipp

Als Lübeckerin lebe ich ja in einer Hansestadt und meine „kleine“ Hansestadt eine „große Schwester“: die Hansestadt Hamburg! (es gab eine Zeit, das war mein Lübeck „die Königin der Hanse“ und die zweitgrößte Stadt Deutschlands, aber das ist sehr lange her…) Heute ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands und auf jeden, jeden Fall eine Reise wert! Ich liebe die maritime Atmosphäre, die sonst keine Metropole in Deutschland so hat, das Weltoffene, für das Hamburg schon immer stand. Mit Kindern gibt es in Hamburg viel zu entdecken – die Highlights hat Ute Vaut vom famosen Blog Ahoikinder in ihrem Familien-Reiseführer „Dein Hamburg – mausschlaue Freizeittipps“ zusammengefasst. Auf eine großartige, ganz besondere Weise, denn der Maus-Reiseführer ist kein gewöhnlicher Reiseführer – es gibt nämlich noch viel mehr Wissenswertes, es werden typische Kinderfragen beantwortet, es gibt Anleitungen für Experimente und Spiele – eben typisch wie „Die Sendung mit der Maus„! Ein klasse Buch und umso mehr freue ich mich, dass Ute mir ein Interview gegeben hat und verrät, was ihre Lieblingsausflugsziele in Hamburg sind und was sie bei der Recherche überrascht hat – und was man auf keinen Fall in Hamburg verpassen sollte. Achja – und wer sich schon immer gefragt hat, wieso der Fischmarkt schon um 9.30 zumacht, der sollte jetzt weiterlesen:

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„Erziehen ist ein Kinderspiel“! Interview und Buchtipp

„Erziehen ist ein Kinderspiel“? Ach, wenn es doch manchmal so wäre! Manchmal gibt es diese Momente, da ist in Sachen Erziehung gar nichts leicht und schon gar nicht wie ein Kinderspiel. Wenn die Kinder trotz allem im Wutanfall am Boden liegen, sich kurz vorm Schlafengehen streiten und gleich nach dem Aufstehen „mir ist langweilig“ krähen. Und nicht nur die eigene Familie lässt einen manchmal an diesem „Kinderspiel“ zweifeln. Noch viel schlimmer sind andere Mütter. Und all diese guten Ratschläge. Bevor ich mein erstes Kind bekam, hatte ich keine Ahnung, wie viel Dogma das Thema Erziehung begleitet. Es ist unfassbar, wie verbissen und engstirnig Frauen werden können, wenn es um bestimmte Erziehungsthemen geht. Und das macht wiederum das Leben schwer. Es ist wirklich an der Zeit, mehr Leichtigkeit in das Thema Erziehung zu bringen – weniger Perfektionismus, weniger Druck, mehr Mut zu eigenen Fehlern und vor allem zum eigenen Weg. Und deshalb mag ich auch keine klassischen Erziehungsratgeber, wo ein Tipp nach dem anderen kommt, der erhobene Zeigefinger aus den Seiten herauspiekt und einen mit dem schalen Gefühl des schlechten Gewissens neben dem Buch sitzen zu lassen. Was ich mag: Bücher, die einem Anregungen geben, die einem Wege aufzeigen, aus denen man sich bedienen kann, so wie es zum eigenen Leben am besten passt. Denn jede Familie ist anders! Gerade im Familienleben ist Dogma deshalb völlig fehl am Platz.

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