Mein neues Buch: „Sei mutig, gerade jetzt“ – wie wir unsere Töchter stark für die Zukunft machen

Ich habe in den letzten Monaten oft abends am Küchentisch gesessen, wenn es längst ruhig war im Haus, und gemerkt, wie sehr mich eine Frage umtreibt: Wie schaffe ich es eigentlich, meiner Tochter Mut mitzugeben für eine Welt, die sich gerade nicht besonders mutig anfühlt?

Wir erleben politisch und gesellschaftlich eine Zeit, in der vieles wieder fragiler wirkt. Rechte, die sicher schienen, werden infrage gestellt. Debatten werden härter. Der Ton rauer. Und ich merke, wie sehr mich beschäftigt, was das mit unseren Kindern macht – und ganz besonders mit unseren Töchtern. Mit ihrem Blick auf sich selbst. Auf ihre Möglichkeiten. Auf ihren Platz in dieser Welt.

Ich will ihr keine Angst weiterreichen. Aber eben auch keine naive „Wird schon alles gut“-Zuversicht. Sondern etwas Drittes: Zuversicht. Und Mut. Aus diesen Gedanken heraus habe ich angefangen, ihr Briefe zu schreiben, einfach, weil ich Sätze festhalten wollte, von denen ich mir wünsche, dass sie sie irgendwann tragen. Wenn sie wütend ist. Wenn sie zweifelt. Wenn sie merkt, dass die Welt nicht immer fair ist.

Irgendwann lagen elf dieser Briefe vor mir. Und ich habe gemerkt: Da steckt mehr drin. Ein ganzes Buch.

Was dieses Buch besonders macht

„Sei mutig, gerade jetzt“ ist deshalb kein klassischer Ratgeber geworden. Ich wollte kein Buch schreiben, das von oben erklärt, wie man Kinder „richtig“ stärkt.

Stattdessen ist es dreistufig aufgebaut:

  1. Ein persönlicher Brief (elf sind es insgesamt)
    Gedanken, die ich direkt an meine Tochter richte. Die ihr an eure Töchter richten könnt.
  2. Journalistische Einordnung
    Was sagt die Forschung? Was beobachten wir gesellschaftlich? Wo stehen wir politisch gerade wirklich?
  3. Konkrete Handlungsimpulse
    Was können wir im Alltag tun? Wie sprechen wir mit unseren Töchtern? Wie begleiten wir Wut, Angst, Mut?

Diese Kombination war mir wichtig. Weil wir als Mütter beides brauchen: Gefühl und Fakten, Nähe und Einordnung, Haltung und Werkzeuge.

Worum es in den Kapiteln geht

Die Briefe tragen Überschriften wie:

  • Du darfst wütend sein
  • Du darfst weinen
  • Du darfst Grenzen setzen
  • Du darfst laut sein
  • Du darfst an das Gute glauben
  • Du darfst dir Verbündete suchen

Es geht um Emotionen, die Mädchen oft früh abtrainiert werden wie Wut, aber auch um Selbstzweifel, Anpassungsdruck, um Solidarität, politische Realität und die Frage, wie Hoffnung entstehen kann, ohne die Welt schönzureden, verbunden mit dem größeren Bild: Was bedeutet es heute, als Mädchen groß zu werden? Und was brauchen sie von uns?

Warum ich dieses Buch jetzt veröffentliche

Weil ich glaube, dass wir gerade Bücher brauchen, die nicht nur analysieren, wie schwierig alles ist. Sondern die fragen: Und was machen wir jetzt daraus?

Wie bleiben wir zuversichtlich, ohne blind zu werden?
Wie geben wir Stärke weiter, ohne Druck aufzubauen?
Wie begleiten wir unsere Töchter, ohne sie allein zu lassen mit dem, was politisch passiert?

Genau dafür ist dieses Buch geschrieben.

Für Gespräche zwischen Müttern und Töchtern. Für Zweifel. Für Abende, an denen man sich fragt, wie man das alles erklären soll.

Und ja – ich wünsche mir viele Vorbestellungen

Nicht nur, weil es mich natürlich freut. Sondern weil Sichtbarkeit für solche Themen nicht selbstverständlich ist. Wenn ihr das Gefühl habt, das Buch könnte euch begleiten oder stärken, dann könnt ihr „Sei mutig, gerade jetzt“ ab sofort hier vorbestellen (oder eben überall, wo es Bücher gibt zb hier oder hier, sehr gern auch bei eurer lokalen Buchhandlung!). Es erscheint am 18. März. Aber ihr wisst ja, jede Vorbestellung hilft, dass dieses Thema mehr Raum bekommt. Mehr Reichweite. Mehr Gespräch und mein Buch schon vom Verkaufsstart aus direkt mit Rückenwind startet. Und ich hoffe, dass ich euch mit dem Buch ein bisschen Zuversicht geben kann – in einer Zeit, in der wie sie alle gut gebrauchen können.

Danke für eure Vorbestellungen, euer Weitersagen und Empfehlen!

Signieraktion: Mein neues Buch signiert vorbestellen

Im Juni erscheint mein neues Buch „Sag zum Abschied leise yippie: Was wir feiern können, wenn unsere Kinder langsam groß werden“ und ihr könnt es jetzt exklusiv signiert vorbestellen! Ich schreibe euch etwas Nettes ins Buch und es gibt noch eine passende Postkarte dazu – für den Kühlschrank, die Pinnwand oder die Freundin. Wie ihr das Buch vorbestellen könnt? Einfach unter diesem Link bestellen. Dann ist es zack! zum Erscheinungstag im Juni bei euch im Briefkasten und ihr seid die ersten, die es erhaltet. Ich freue mich auf eure Vorbestellungen und verspreche hoch und heilig: Ich bemühe mich auch, lesbar zu schreiben :-) (sagt die Frau über die selbst ihre Kinder sagen, sie hätte eine furchtbare Sauklaue…).

Worum es in meinem neuen Buch geht und für wen es ist? Folgendes sagt der Klappentext:

Was brauchen wir, wenn wir nicht mehr gebraucht werden?

Wie absurd: Jahrelang tun wir alles dafür, dass unsere Kinder irgendwann allein klarkommen. Doch wenn es so weit ist, wird uns bang ums Herz. Während wir alle ersten Male ausgiebig feiern, erwischen uns die letzten Male oft kalt. Kindergeburtstag, gemeinsame Spiele, das große Kuscheln – was lange so wichtig war, wird jetzt lässig abgewunken. Schon mit 9 Jahren geht es los – von nun an lösen sich unsere Kinder Schritt für Schritt von uns, bis wir mit Beginn der Pubertät vor der verschlossenen Zimmertür stehen und froh sind, unsere Teenies wenigstens beim Abendessen zu sehen. Was fangen wir jetzt mit uns an? Get your own life, ruft uns Journalistin und Dreifachmutter Nathalie Klüver aufmunternd zu. Mut statt Wehmut, Chance statt Krise! Mit ihrem amüsanten, warmherzigen und mit klugen Ideen und Fakten gespickten Ratgeber zieht sie uns weg vom Kinderzimmer und zeigt uns die Räume, die von nun an wieder uns gehören. Wir werden immer noch gebraucht, nur anders. Das Großwerden unserer Kinder genießen und loslassen üben – mit diesem Buch gelingt das richtig gut!

Das Buch ist voll mit meinen eigenen Gedanken darüber, wie es ist, wenn die Kinder groß werden, wenn man die Kleinkindzeit auf einmal vermisst, sich aber über all die neuen Schritte der Kinder freut, übers Älterwerden, über die Frage, wie wir nun gebracht werden und wie wir die Beziehung zu unseren Kindern auf neue Beine stellen. Es ist ein Buch über die Gefühlsmischung zwischen Melancholie und Freude und Stolz. Und ein Mutmacher: Wir werden immer noch gebraucht! Und wir haben nun endlich Zeit für all das, was wir in der Kleinkindzeit hinten angestellt haben. Ich möchte mit diesem Buch Lust machen auf die Pubertät, Lust darauf, sich selbst wieder neu zu entdecken, alte Bedürfnisse zu entdecken, sich im Beruf neu zu orientieren, die Partnerschaft wieder neu zu gestalten. Dazu habe ich eine ganze Reihe an Expertinnen und Experten befragt, sodass das Buch voll ist mit Tipps. Ich hoffe, ihr findet euch wieder in meinen Gedanken!

Vielleicht mögt ihr ja auch nicht nur ein signiertes Buch für euch vorbestellen, sondern auch noch eins als Geschenk für eine liebe Freundin. Das würde mich sehr freuen!

Und übrigens: Im Online-Shop der Autorenwelt findet ihr nicht nur mein neues Buch signiert, sondern natürlich auch meine anderen Bücher (die aber unsigniert). Und natürlich alles, was der Buchmarkt hergibt. Für uns Autoren und Autorinnen hat das Bestellen über Autorenwelt.de einen großen Vorteil: Wir bekommen noch eine kleine Provision oben drauf, zusätzlich zu dem, was Verlage uns zahlen pro verkauftem Buch. Euch kostet das nichts zusätzlich, für uns Autorinnen ist es eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle. Denn, das ist wohl kein Geheimnis, am verkauften Buch verdienen Autoren und Autorinnen am allerwenigsten von allen, die an Büchern verdienen. Auch deshalb freue ich mich natürlich, wenn ihr meine bereits erschienenen Bücher auch über Autorenwelt.de bestellt.

Neues Buch von mir: Was wir feiern können, wenn unsere Kinder groß werden!

Meine Kinder sind größer geworden – der Große mit 13 Jahren ist nun ein Teenie. Und damit hat sich eine Menge verändert. Ich habe wieder einen Teil der Freiheiten wieder, dürfen ich all die Jahre vermisst habe, das ist großartig und befreiend! Und gleichzeitig ist da diese Wehmut, die Melancholie, die Trauer über die letzten Male und die bange Frage: Werde ich noch gebraucht werden? Wie wird sich die Beziehung ändern? Und verdammt nochmal: Wieso vergeht die Zeit so schnell?! Über diese widersprüchlichen Gefühle habe ich ein Buch (hier https://shop.autorenwelt.de/products/sag-zum-abschied-leise-yippie-von-nathalie-kluver von mir signiert vorbestellen) geschrieben. Mit vielen persönlichen Gedanken, über Gefühle, übers Älterwerden und über das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden. Aber auch darüber, wie gut es tut, dass die Selbstbestimmung zurückkehrt. Wie gut es tut, wieder Zeit für mich und meine Bedürfnisse zu haben. Für meinen Partner. Für meine Arbeit. Für meine Hobbys. Ich bin ja immer noch ich! Doch es geht in diesem Buch auch um ganz viele praktische Tipps, wie man das Empty Nest Syndrom verhindert, wie man sich selbst wieder entdeckt, wie man eine neue Beziehung zu den Kindern aufbaut, wie man aus der Pubertät etwas macht, das allen Spaß macht und kein Schreckgespenst ist, wie man die Beziehung zum Partner wieder belebt und im Beruf sich vielleicht sogar neu orientiert. „Sag zum Abschied leise yippie“ heißt das Buch und es soll ein Mutmacher sein für alle Mütter mit Kindern ab 9 Jahren, denn dann geht es los, das Abnabeln. Es erscheint im Frühjahr 2025 -aber ihr könnt es ab sofort vorbestellen! Für euch, für eure Freundinnen, für alle, die Kinder zwischen 9 und 18 Jahren haben.

Und hier der Klappentext:

Was brauchen wir, wenn wir nicht mehr gebraucht werden?

Wie absurd: Jahrelang tun wir alles dafür, dass unsere Kinder irgendwann allein klarkommen. Doch wenn es so weit ist, wird uns bang ums Herz. Während wir alle ersten Male ausgiebig feiern, erwischen uns die letzten Male oft kalt. Kindergeburtstag, gemeinsame Spiele, das große Kuscheln – was lange so wichtig war, wird jetzt lässig abgewunken. Schon mit 9 Jahren geht es los – von nun an lösen sich unsere Kinder Schritt für Schritt von uns, bis wir mit Beginn der Pubertät vor der verschlossenen Zimmertür stehen und froh sind, unsere Teenies wenigstens beim Abendessen zu sehen. Was fangen wir jetzt mit uns an? Get your own life, ruft uns Journalistin und Dreifachmutter Nathalie Klüver aufmunternd zu. Mut statt Wehmut, Chance statt Krise! Mit ihrem amüsanten, warmherzigen und mit klugen Ideen und Fakten gespickten Ratgeber zieht sie uns weg vom Kinderzimmer und zeigt uns die Räume, die von nun an wieder uns gehören. Wir werden immer noch gebraucht, nur anders. Das Großwerden unserer Kinder genießen und loslassen üben – mit diesem Buch gelingt das richtig gut!

Ich hoffe, ich habe euch Lust auf mein neues Buch gemacht! Ich werde euch hier updaten und Stück für Stück mehr verraten. Auf jeden Fall freue ich mich, wenn ihr das Buch bestellt und es weiterempfehlt. Es steckt viel Herzblut drin, viel Liebe, viele Gedanken und viel Persönliches.

Wenn ihr das Buch über diesen Shop vorbestellt, erhalte ich ein wenig mehr Provision als sonst, das würde mich sehr freuen und: Ihr bekommt das Buch signiert! Plus eine exklusive Postkarte dazu. Aber ihr könnt es natürlich auch überall im Buchhandel vorbestellen – zum Beispiel beim Buchhändler in eurem Kiez!

Wenn das Kind chronisch krank ist: Interview und Kinderbuch-Tipp

Wenn das eigene Kind krank ist und die Diagnose lange nicht klar ist, dann ist das eine schier unvorstellbar belastende Situation für die Eltern – und für das Kind. Wenn die Diagnose heißt „chronisch krank“, dann tun sich viele offene Fragen auf. Bella Berlin kennt diese Situation, die vielen Fragen, die Belastung nur zu gut, denn ihre Tochter ist chronisch krank. Sie hat zwei Bücher dazu geschrieben, um anderen Eltern zu helfen und ihre Erfahrungen zu teilen. Das Kinderbuch „Ida und der Berg im Funkelwald“ und einen Ratgeber für Eltern, der bald erscheint und über den ich dann auch noch einmal mehr schreiben werde. Wie sie zu diesen Büchern kam und welche Tipps sie für Eltern chronisch kranker Kinder hat, erzählt sie mir im Interview:

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3 Kinderbücher, die Mut machen: Neue Bücher zum Vorlesen für schüchterne, verträumte oder traurige Kinder

Das Leben ist nicht immer einfach. Mal hat man Angst, weil man in eine neue Kindergartengruppe kommt und sich in dieser völlig neuen Umgebung zurechtfinden muss. Oder man ist traurig. Oder aber verträumt oder schüchtern. Bücher können Kinder dabei helfen, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen, mit ihnen klarzukommen und Lösungen zu finden. Geschichten können zeigen, dass man nicht alleine ist. Und das gemeinsame Lesen oder Vorlesen gibt Gelegenheiten sich zu öffnen, miteinander zu reden – in einer geborgenen Atmosphäre, denn mit Gemütlichkeit fällt einem das Leben gleich viel leichter. Ich habe drei tolle neue Kinderbücher, die ich euch sehr gerne vorstellen möchte. Sie laden dazu ein, mit den Kindern gemeinsam über ihre Gefühle zu reden, sie machen Mut und geben Anregungen, verpackt in wunderbare Geschichten.

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Mit einem fliegenden Wohnmobil auf Tour: 2 Buchtipps für reiselustige Kinder und Eltern

Die Welt ist groß und es gibt viel zu sehen – und trotz Pandemie gibt es ein paar schöne Reiseziele, die man als Familie ansteuern kann. Lust aufs Reisen machen die Weltenbummler Kids: Dahinter steckt eine reiselustige Familie, die Bücher für große und kleine Kinder schreibt, in denen die Kinder Line und Benni Abenteuer mit einem fliegenden Uraltwohnmobil namens B-OB erleben und so nicht nur Deutschland, sondern im zweiten Band auch Schweden entdecken. Abenteuergeschichten, bei denen man nicht nur eine Menge Reisetipps erfährt, sondern auch viel Spaß beim Vorlesen und Selberlesen hat. Weitere Bücher sind in Arbeit, es soll eine ganze Buchreihe entstehen. Die ersten zwei Bände möchte ich Euch einmal vorstellen:

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Fettnäpfchenführer Dänemark: Interview und Buchtipp „Hygge im Herzen“

Ich wohne ja in Schleswig-Holstein und somit nicht weit weg von der dänischen Grenze. In meiner Kindheit habe ich mehrere Sommerferien und auch Herbstferien in Dänemark verbracht, in einem Ferienhaus an der Nordsee, mitten in den Dünen. Dänemark, das ist für mich also auch ein Teil meiner Kindheit, ich verbinde es mit Lakritzstangen, mit süßem Gebäck und windigen Spaziergängen an der Nordsee mit anschließendem Kakao vor dem Ofen. Am liebsten waren mir schon als Kind die Herbstferien in Dänemark, denn ich mag die Nordsee am liebsten rau und stürmisch. Wenn alles gut geht, werde ich mit meinen Kindern auch in diesen Herbstferien nach Dänemark fahren und freue mich jetzt schon. Gut vorbereitet bin ich diesmal auch: Denn ich habe den „Fettnäpfchenführer Dänemark: Hygge im Herzen“ von Katja Josteit gelesen, die auf ihrem lesenswerten Blog Kuestenkidsunterwegs nicht nur viele Ausflugstipps für Norddeutschland gibt, sondern auch sehr viele Reisetipps für Dänemark mit Kindern. Sie ist der größte Dänemarkfan, den ich kenne, hat Skandinavistik studiert und steckt an mit ihrer Dänemarkliebe. Zu ihrem neuen Buch und ihren persönlichen Dänemark-Tipps hat sie mir einige Fragen beantwortet:

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Die Balance zwischen Überbehütung und Freiheiten lassen: Auszug aus meinem neuen Buch

(Auszug aus meinem Buch „Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht„)

„Alleine!“, sagt mein Sohn und will von meinem Arm  runter. Alleine, die steile Treppe? Die Stufen sind so schief und abgetreten, das Holz nass vom Regen und überhaupt, es geht ganz schön steil nach oben! Er hat doch gerade erst laufen gelernt, sagt mein banges Mutterherz. Am liebsten würde ich ihn tragen, ihn sicher bei mir haben. Andererseits: Wie soll er es lernen, wenn ich ihn immer trage? Seufzend stelle ich ihn hin und staune, wie selbstsicher er die Stufen zum Rutschturm hochsteigt. Noch wacklig und langsam, aber er kann es. Besser als ich dachte. Ich steige hinterher und halte meine Hände aus, ohne ihn zu berühren. Aber eigentlich braucht er das gar nicht. Er kann es und es wird von Mal zu Mal sicherer.

„Alleine!“, ruft meine Tochter und schüttelt meine Hand ab. Sie will alleine ihre Schuhe anziehen. Kämpft damit, ihren Fuß in den Schuh zu zwängen, startet dann den Zweikampf mit dem Klettverschluss, lässt sich aber nicht entmutigen, bis sie stolz vor mir steht. „Fertig!“ Okay, sie hat die Schuhe falsch herum angezogen – wieso machen das eigentlich alle Kinder so?! – aber sie hat es ganz alleine geschafft und strahlt übers ganze Gesicht.

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Lernen mit Spaß: Interview, Buchtipp und Spieletipps

Stures Auswendiglernen und Arbeitsblätter mit Übungsaufgaben machen fand ich ehrlich gesagt schon in meiner Schulzeit blöde. Und meine Kinder sehen das genauso wie ich. Besonders in der Lockdown- und Homeschooling-Zeit war es nicht immer leicht, die Kinder dazu zu motivieren, ihre Übungsaufgaben der Reihe nach wie im Lernplan abzuarbeiten. Schule ist ja viel mehr als nur Arbeitsblätter und gerade das Spielerische, was ja auch die Grundschulzeit ausmacht, blieb oft auf der Strecke im Homeschooling! Natürlich kommt man ums Auswendiglernen nicht immer herum und auch Übungsaufgaben müssen sein, um bestimmte Dinge einfach besser einzuprägen. Aber: Ich finde, Lernen ist so viel leichter, wenn man es mit etwas Spielerischem verknüpft. Denn wenn Lernen Spaß bringt, dann lernt man gleich viel leichter und besser und sogar ohne es zu merken! Und die Dinge bleiben viel besser im Gedächtnis. Ich freue dafür immer sehr über Anregungen für Lernspiele und habe zwei Bücher randvoll mit Tipps und Lernspielen, die ich euch einmal vorstellen möchte – und die Autorin Katharina verrät mir hier im Interview, wie man spielerisch lernt und gibt Tipps für Lernspiele und wie das besser gelingt:

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3 Kinderbücher zum Vorlesen für Kindergartenkinder: Von Piraten, wilden Tieren und dem Meer

Bei uns sind neue Bücher eingezogen! Darunter ein Sachbuch für größere Kindergartenkinder und Grundschüler: „Frag doch mal die Maus: Meere und Ozeane„, ein Abenteuerbuch zum Vorlesen für Kindergartenkinder „Käptn Waschbär und die Luftpiraten“ und ein wirklich süßes Bildersachbuch ebenfalls für Kindergartenkinder „Wilde Mamas„, das hier gerade der absolute Vorleseliebling ist. Ich muss es so ungefähr fünf Mal am Tag vorlesen und anschauen und jedes Mal ist die Begeisterung groß. Sogar meine beiden großen Jungs finden „Wilde Mamas“ immer wieder großartig und kommen dazu, wenn ich es ihrer kleinen Schwester vorlese. Und weil es unser absoluter Favorit ist, will ich es euch auch als erstes vorstellen:

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