Schwedischer Rührkuchen aus der Gugelhupf-Form mit Äpfeln oder anderem Obst

Manchmal sind ja die einfachsten Dinge die besten. So wie bei Rezepten. Ich muss sagen, komplizierte Sahnetorten sind nicht meins. Mit Fondant kann man mich jagen, egal, wie kunstvoll der Kuchen damit verziert wird. Meine Lieblingskuchen sind die einfachsten, nicht nur, weil sie schnell gehen, man die Zutaten für diese Kuchen meist im Haus hat – sondern auch, weil sie mir am besten schmecken. So wie ein saftiger schwedischer Kladdkaka, der in 20 Minuten auf dem Tisch steht. Oder ein simpler Apfelkuchen mit Rührteig. Das sind auch die Backrezepte, die meinen Kindern am besten schmecken. In diese Kategorie fällt auch dieser schwedische Rührkuchen, den man am besten in einer kleinen Gugelhupfform backt (oder Puddingform, meine Form hat ein Volumen von 1,5 Liter, also eine ganz kleine Form, bei größeren Formen müsst Ihr die Zutaten anpassen). Ihr könnt den Rührteigkuchen mit Obst aber auch in einer kleinen Rundform machen, dann verringert sich die Backzeit auf 20-30 Minuten, da der Kuchen sehr flach wird. Geschmacklich am besten ist wirklich eine Gugelhupfform, bzw ofenfeste Puddingform! Diesen schwedischen Kuchen könnt Ihr mit Obst verfeinern, was ihn sehr saftig macht. Ich habe Äpfel genommen, da hat ein großer Apfel gut für die kleine Form gereicht. Kirschen gehen auch super, Birnen, Pflaumen, Rhabarber kann ich mir auch sehr gut vorstellen! Weiterlesen

Kladdkaka de Luxe: Rezept für schwedischen Schokokuchen mit Ganache

Der schwedische Kladdkaka ist ein so einfacher wie genialer Schokoladenkuchen. Das Rezept ist kinderleicht, der Kuchen muss nur kurz in den Ofen und ist somit ruckzuck auf dem Tisch. Er ist unglaublich lecker und schokoladig und muss innen noch richtig schön matschig sein, also kladdig. Wenn ich mal eben schnell einen Kuchen auf den Tisch zaubern soll, dann gibt es bei uns Kladdkaka, denn die Zutaten dafür habe ich eigentlich immer im Haus. Das Grundrezept habe ich hier auf dem Blog ja schon mal vorgestellt. Man kann den Kladdkaka mit Beeren verzieren, mit Sahne bestreichen und noch mehr Beeren drauf streuen, mit Puderzucker bestäuben oder einfach pur essen. Oder Ihr backt ihn in der de Luxe-Variante, die ich Euch heute vorstellen möchte: Auf den fertigen Kladdkaka kommt eine schöne dicke Ganache, also eine feste Creme aus Schokolade und Sahne. Das ist etwas aufwändiger in der Vorbereitung, da die Ganache etwas abkühlen und fest werden muss (wer es gar nicht erwarten kann, kann auch sofort drauflos essen, schmeckt auch, aber wenn sie schnittfest ist, schmeckt es noch besser) – aber dafür ist diese Luxusvariante des Kladdkakas unglaublich schokoladig und zerschmilzt im Mund. Also, wenn Ihr mal einen Schokoladenkuchen machen möchtet, der etwas mehr hermacht, dann nehmt dieses Rezept: Weiterlesen

15 Lieblingsorte in Schweden: Ganz persönliche Schweden-Highlights

Schweden hat viele schöne Ecken. Wenn mich jemand fragt, welchen Urlaubsort ich empfehlen würde, dann kann ich eigentlich nur immer sagen „überall“. Es gibt einfach so viele schöne Orte, dass ich unsere Art, mit dem Wohnmobil durch Schweden zu reisen, eigentlich ziemlich perfekt finde. Ich habe auf dem Blog schon einige schöne Orte und Ecken vorgestellt  – und auch unsere liebsten Wohnmobilplätze (lest hier). Heute möchte ich einmal die 15 Orte in Südschweden vorstellen, an die es uns immer wieder hinzieht. Es sind Ausflugsziele, Dörfer, Städtchen oder auch einfach idyllische Badestellen. Orte, die nicht unbedingt zu den klassischen Schwedentipps gehören wie Bullerbü oder Katthult (wo es auch wunderschön ist, aber das sind halt keine wirklichen Geheimtipps mehr, dort werdet Ihr zur Hauptsaison viele deutsche Urlauber treffen – aber keine Panik, lääääängst nicht so viele wie auf Mallorca! Was in Schweden „voll“ ist, ist im Vergleich zu anderen Urlaubsgegenden immer noch leer). Einige der Orte, die ich hier vorstelle, sind im Juli recht voll, da sie bei den Schweden beliebte Ausflugsziele sind, aber das schreibe ich bei den Tipps dazu – wann die beste Reisezeit dafür ist. Viel Spaß beim Inspirieren lassen! Weiterlesen

Daimkaka: Schwedisches Rezept für Daimkuchen

Weihnachten ist vorbei und ich kann keine Plätzchen mehr sehen. Ganz ehrlich: Mit Zimt und Lebkuchen ist erst einmal Pause! Was nicht heißt, dass es am Wochenende trotzdem noch einen Kuchen bei uns gibt. Um mich gedanklich schon ein wenig auf den Sommer in Schweden einzustimmen, habe ich am Wochenende einen typisch schwedischen Kuchen gebacken: einen Daimkaka, man könnte auch Daimtorta dazusagen. Daimkuchen oder Daimtorte. Ich gebe zu: Dieser Kuchen mit Daim ist schon ziemlich süß. Und dank der Sahne, die man oben drauf streicht auch sehr sehr reichhaltig. Aber eben auch sehr sehr lecker! Das Tolle am Daimkaka: Das Rezept ist leicht nachzubacken und bis auf das Daim hat man eigentlich immer alles im Haus. Ich verspreche Euch: Mit diesem Daimkuchen holt Ihr Euch ein Stück Schwedenurlaub ins Haus! Weiterlesen

Lagom – was das schwedische Wort bedeutet

Hygge kennt mittlerweile jeder. Gerade jetzt zur Weihnachtseit ist alles wieder ziemlich hyyge. Hygge mag ich. Aber kennt Ihr Lagom? Man liest und hört diesen schwedischen Ausdruck auch immer häufiger, es gibt sogar Lagom-Kochbücher. Dabei ist Lagom gar nichts zu essen. Und ist auch kein Kochstil. Lagom ist das schwedische Wort für genau richtig. Also weder zu wenig, noch zu viel. Lagom halt. Im Wörterbuch steht die Übersetzung „gerade recht, angemessen, mäßig“. Man spricht es übrigens eher „Logum“ aus, mit einem kurzen o. „Lagom är bäst“ heißt ein schwedisches Sprichwort, was so viel bedeutet wie „das richtige Maß ist am besten“. Und das kann sich eigentlich auf alles beziehen, ist also ähnlich wie das dänische Hyyge auch ein Begriff, der ein ganzes Lebensgefühl beschreibt und nicht nur einen Einrichtungsstil. Es geht darum, die richtige Balance zu finden. Weiterlesen

Schwedischer Apfelkuchen: Kladdkaka mit Äpfeln

Apfelkuchen schmeckt das ganze Jahr über – aber am allerbesten zur Apfelernte! Dann gibt es nämlich diese fein säuerlichen Äpfel, knackig frisch, die ich am liebsten auf dem Markt kaufe. Und mit eben diesen säuerlichen Apfelsorten, die es nur frisch nach der Ernte gibt, schmecken Apfelkuchen am besten, finde ich. Ich hatte euch ja auf diesem Blog schon mal ein Rezept für einen klassischen versunkenen Apfelkuchen vorgestellt, ebenfalls ein Rezept für einen Apfel-Blechkuchen und für einen schnellen Apfelcrumble. Noch schneller geht diese Kladdkaka mit Äpfeln: Dabei wird der Apfel einfach gerieben und unter den Teig gerührt. Dadurch wird der Apfelkuchen besonders saftig! Und wie bei jedem Kladdkaka gilt auch bei diesem Apfelkladdkaka: Er ist  nur ganz kurz im Ofen, damit er schön „kladdig“, also matschig, von innen ist. So steht ruckzuck ein Kuchen auf dem Tisch, wenn man eine Küchenmaschine hat, die die Äpfel reibt, kann man sich noch schneller an die Kaffeetafel setzen. Denn dieser Apfelkladdkaka schmeckt am besten frisch aus dem Ofen! Weiterlesen

Zimtschnecken ohne Zimt: Rezept für Kardamombullar mit Vanille

Ich gebe es zu: Ich mag Zimtschnecken ja eigentlich nur wegen des Kardamoms! Immer, wenn ich Kanelbullar esse, dann freue ich mich, wenn ich auf ein Stückchen Kardamom beiße. Groß ist die Enttäuschung, wenn in die Zimtschnecken gar kein Kardamom eingebacken ist! Was in Schweden ein Glück selten vorkommt, die meisten Schweden benutzen dieses feine Gewürz, mal mehr, mal weniger stark dosiert in ihre Zimtschnecken. Es gibt in den meisten Cafés sogar Kardomombullar ganz ohne Zimt, in die könnte ich mich reinsetzen. Ich kann Euch nur raten, Zimtschnecken unbedingt selbst zu backen und am besten noch lauwarm zu essen, denn dann schmecken sie unvergleichlich. Eine Bulle frisch  aus dem Ofen, noch etwas dampfend und dazu ein Pott Kaffee. Hmmmm. Das ist echte Fika! 1000 Mal besser als die Dinger vom schwedischen Möbelmarkt, die mit echten Zimtschnecken nur den Namen gemeinsam haben – ehrlich! Das Rezept für echte schwedische Zimtschnecken habe ich hier auf dem Blog. Aber da ich ja Kardamom noch viel lieber mag als Zimt, bevorzuge ich Kardamombullar, also  quasi Zimtschnecken ohne Zimt. Dafür mit Vanille. Man könnte also auch sagen  Vanillebullar mit Kardamom, die so lecker und leicht sind, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte! Den Kardamom-Gehalt könnt Ihr je nach Geschmack variieren, aber ich kann Euch versprechen: In Kombination mit Vanille unschlagbar. Schweden backen ja gerne mit Kardamom, in Deutschland ist das vielleicht eher nur aus der Weihnachtszeit bekannt. Aber traut Euch mal ran – ich lasse dafür jede Zimtschnecke links liegen.  Weiterlesen

Mittsommer in Schweden: So wird es gefeiert

Eines der schönsten schwedischen Feste ist Mittsommer. Ich war einige Male zu Mittsommer in Schweden – und die gelassene, heitere Stimmung ist wirklich einmalig! Man wünscht sich einen „schönen Sommer“ – gibt es eigentlich einen schöneren Abschiedsgruß?! Aber wann feiert man eigentlich Mittsommer? (nein, es ist nämlich nicht zwangsläufig der 21. Juni, also der längste Tag des Jahres!) Wie feiern die Schweden Mittsommer? Was darf dabei nicht fehlen? Und wieso feiern unsere skandinavischen Nachbarn eigentlich den Sommer? (und die anderen nordischen Länder übrigens auch) Hier gibt es ein paar Fakten – und Tipps zum Nachfeiern ebenso! Weiterlesen

Schwedischer Erdbeerkuchen mit Mascarpone

Ich liebe diese Jahreszeit! Nicht nur das Wetter ist toll – es gibt auch die schönsten frischen Zutaten für die schönsten frischen Rezepte. Nachdem ich Euch Rhabarberrezepte und Spargelrezepte vorgestellt habe, darf eine Sache natürlich nicht fehlen: Ein richtig leckerer Erdbeerkuchen! Ich habe einmal in einem dieser wunderschönen schwedischen Cafés mit einer Einrichtung aus Flohmarktfunden einen unglaublich leckeren Erdbeerkuchen gegessen. Eine Erdbeertarte muss man eher sagen. Sie schmeckte frisch, lecker, fruchtig, nicht zu süß und etwas nach Mandeln. Als ich nach dem Geheimnis fragte, bekam ich die Antwort: Mascarpone! Und so machte ich mich zuhause ans Nachbacken und habe nun eigentlich etwas ganz Simples gemacht: Ich habe quasi ein Erdbeer-Mascarpone-Sahne-Dessert auf einen Pajboden, also einen Tarteboden gefüllt. Dazu Mandeln und fertig ist ein schwedischer Erdbeerkuchen, verfeinert mit italienischer Mascarpone. Hört sich lecker an? Ist es auch! Und wirklich leicht gebacken! Weiterlesen

Rhabarbertarte wie im Sommercafé: Ein schnelles Rezept für Rhabarberkuchen

Frühling ist nicht nur in der Natur am schönsten, sondern auch in der Küche! Denn ich liebe die frühlingsfrischen Obst – und Gemüsesorten. Erdbeeren! Heidelbeeren! Und natürlich: Rhabarber! Dieser fein säuerliche Geschmack, den ich gerne mit Vanillepudding kombiniere. Oder aber auf einer leichten Tarte wie in einem schwedischen Sommercafé. Diese Rhabarbertarte ist schnell gemacht, kommt ohne Eier aus und mit wenig Zucker – und wenn Ihr es richtig gesund wollt, könnt Ihr das Weizenmehl sogar noch ganz einfach gegen Dinkelvollkornmehl austauschen, es fällt kaum auf! Weiterlesen