Rezept für schwedisches Lucia-Gebäck mit Safran: Lussekatter

Der 13. Dezember ist in Schweden der Tag des  Luciafestes, auch das Lichterfest genannt. Das ist das Fest, an dem weiß gekleidete Mädchen mit langen Kleidern und einem Lichterkranz mit Kerzen auf dem Kopf singenderweise in einer Art Prozession gehen. Ihr habt bestimmt schon mal Fotos gesehen? Als Kind habe ich mir immer gewünscht, einmal die Lucia zu sein, also diejenige, die in die Rolle der heiligen Lucia schlüpft und die Prozession mit dem Kerzenkranz auf dem Kopf anführt. Heute denke ich bei den Bildern „wieso nehmen die nicht LED-Kerzen?“ Traditionell wird am Luciafest ein Hefeteiggebäck mit Safran verziert – die Lussekatter. Diese kleinen Gebäckteilchen sind in Form eines S gedreht und sind unglaublich lecker! Ich mag den feinen Geschmack von Safran sehr – wusstet Ihr, dass Safran in Schweden das typische Weihnachtsgewürz schlechthin ist?   Weiterlesen

Ein schnelles Rezept für Waffeln und ohne Zucker und Butter

Waffeln gibt es bei uns immer in Schweden. Denn die Schweden lieben Waffeln und haben sogar einen eigenen Waffeltag! Was ich an den schwedischen Waffeln lieber mag als an den deutschen Waffeln: Sie kommen ganz ohne Zucker aus. Und ohne diese Zitronenschale, die in Deutschland gerne noch reingerieben wird. Und ganz ehrlich: Ich mag die deutschen Waffeln nicht besonders. Viel zu süß, viel zu zitronig, viel zu fettig. Am liebsten esse ich Waffeln auch so wie in Schweden: Mit etwas Marmelade drauf. Dieses Waffelrezept ist angelehnt an die schwedischen Waffelrezepte und ganz ohne Zucker. Und ohne Butter. Denn es entstand aus der Not heraus: Ich hatte keine Butter mehr im Haus, wollte aber Waffeln machen. Und die Schweden machen sehr oft geschmolzene Butter in den Waffelteig. Da ließ ich die Butter einfach mal weg. Nahm stattdessen ein Ei mehr. Und fertig waren herrlich leichte Waffeln, die komplett ohne Zucker auskommen.   Weiterlesen

Naturreservat Stendörren südlich von Stockholm – ein schwedisches Schären-Paradies

Es gibt Landschaften, die mich schon immer gefesselt haben. An die es mich immer wieder zieht. In denen ich einfach nur stundenlang sitzen kann und in die Ferne schauen kann. Eine dieser Landschaften sind die skandinavischen Schären. Egal, ob in Schweden oder Finnland: Ich liebe diese kleinen, felsigen Inseln mit ihren knorrigen Kiefern, Birken und Eichen (die nur in den südlichen Schären wachsen). Ein wunderschöner Ort für einen Tagesausflug in die Schären ist das Naturreservat Stendörren südlich von Stockholm, in dem man auf verschiedenen Wanderwegen über Hängebrücken von Insel zu Insel wandern kann oder auch einfach nur ins Meer springen kann.

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Einmal um die Ostsee mit Finnlines: Unsere Reise von Deutschland nach Schweden und Finnland

*Werbung und Pressereise*

Wir sind nun eine Woche wieder aus unserem Urlaub zurück – und ganz ehrlich: Ich möchte wieder zurück. Zurück nach Schweden und Finnland. Zurück in das faule Urlaubsleben, in diese wunderschönen nordischen Landschaften. Am liebsten würde ich sofort nach Travemünde fahren (von hier aus 20 Minuten Autofahrt) und die nächste Finnlines Fähre nach Schweden nehmen. Oder nach Finnland. Die fahren hier beide ab. Mit der Schwedenfähre von Travemünde nach Malmö hat unsere Reise begonnen (vor einem Monat und mir kommt es vor, als läge noch mehr Zeit dazwischen).

Quer durch Schweden fuhren wir von Ferienhütte zu Jugendherberge oder Hotel bis wir nach 11 Tagen nördlich von Stockholm in Kapellskär auf die Finnlines Fähre nach Naantali (direkt neben Turku) gingen. Und es folgten noch einmal zwei Wochen im Schärgarten von Turku, wo der finnische Teil meiner Familie ein Sommerhaus auf einer kleinen Insel hat. Zurück nach Hause ging es dann von Helsinki nach Travemünde. Einmal um die Ostsee ging es also in unseren Sommerferien – und in den kommenden Wochen möchte ich für Euch einige Reiseberichte über Schweden und Finnland aufschreiben. Den Anfang machen heute unsere drei Fährfahrten mit Finnlines. Eine entspanntere Art, den Urlaub zu beginnen und den Urlaub zu beenden als so eine Fährfahrt gibt es eigentlich nicht (vor allem, wenn man so dicht am Fährhafen lebt, höhö ;-).  Weiterlesen

Schneller Beerencrumble: Schmeckt nicht nur im Sommer

Ich muss gestehen – ich brauche nachmittags immer etwas Süßes zu meinem Nachmittagskaffee. Letztens hatten wir nix Süßes im Haus, dafür aber eine Packung TK-Blaubeeren im Kühlschrank. Und Vanillesoße. Die Lösung: Beerencrumble. Stand in einer halben Stunde auf dem Tisch. Geht schnell, die Zutaten hat man meistens im Haus (zumindest sollte man dafür immer eine Notpackung TK-Beeren im Haus haben!). Also auch ein super Rezept, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt. Und natürlich geht dieses Crumblerezept auch genauso mit frischen Beeren. Dabei gehen Blaubeeren genauso wie Himbeeren. Lecker ist es allemal!

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Beerenpaj – schwedische Beerentarte wie im Sommercafé

Es gibt typische Sommerkuchen. Für mich sind es schwedische Pajs, das sind flache runde Kuchen mit einer Art Quicheteig nur in der süßen Variante. Also eine Tarte. Wer einmal in Schweden war, kennt diese flachen Kuchen, die es in fast jedem Sommercafé in unzähligen Varianten gibt. Am liebsten mag ich Beerenpaj, also schwedische Beerentarte – nichts schmeckt mehr nach Sommer in Schweden! Ein klassisches, schnell gebackenes Beerenpaj-Rezept aus Schweden möchte ich Euch einmal vorstellen – mit einer Füllung mit Beeren und Crème Fraîche, die an einen sehr leichten Käsekuchen erinnert. Ihr könnt dazu gemischte Sommerbeeren nehmen oder auch nur Blaubeeren oder Himbeeren oder so wie ich in diesem Rezept Erdbeeren. Auch gemischte Beeren schmecken superlecker, Johannisbeeren geben zum Beispiel ein frisches sommerliches Aroma. Und wer nicht gerade frische Beeren zur Hand hat, kann auch ganz einfach tiefgekühlte Beeren für diesen Beerenkuchen nehmen!

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Schwedischer Rhabarberkuchen – ein schnelles Rezept mit Rührteig und Vanille

Der Frühling bringt Obst und Gemüse mit sich, auf die ich mich das ganze Jahr freue. Spargel. Erdbeeren. Und Rhabarber. Ich mag diesen feinsäuerlichen Geschmack von Rhabarber und finde, er macht Kuchen erst so richtig saftig. Am liebsten klassisch mit einem Rührteig und einem großen Klecks Schlagsahne oben drauf.  In einem schwedischen Sommercafé aß ich einmal einen Rhabarberkuchen, der ganz leicht mit Kardamom verfeinert war. Jetzt denkt Ihr vielleicht: Ein Weihnachtsgewürz im Frühlingskuchen? Ja! Denn Kardamom ist bei den Schweden kein klassisches Weihnachtsgewürz (das ist dort Safran!), Kardamom gehört zum Beispiel auch in die Zimtschnecken, die es das ganze Jahr über gibt. Und passt tatsächlich super zum fruchtig-säuerlichen Rhabarber. Dazu noch etwas Vanille und hmmmm…

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Wieso Schweden perfekt für den Urlaub mit Kindern ist

Wie Ihr wisst, reisen wir seit zehn Jahren in den Sommerferien nach Schweden. Schon im Winter überkommt mich die Sehnsucht nach dem Sommer in Schweden – und ich kann es jedes Jahr kaum erwarten, endlich nach Schweden aufzubrechen. Schweden ist für mich das Sommerparadies schlechthin,  ich mag die sommerliche Stimmung, wenn fast das ganze Land geschlossen Ferien hat und die Menschen geschlossen im gut gelaunten Sommermodus sind, ich mag die Natur, die roten Holzhäuser, die gemütlichen Sommercafés, die vielen Flohmarktscheunen und privaten Flohmärkte, die entspannte und zurückhaltende Art der Schweden, das Wetter, das weder zu kalt noch zu warm ist… Schweden ist einfach mein Lieblingsurlaubsland! Und seit wir Kinder haben, haben wir uns noch mehr in Schweden verliebt. Denn es ist einfach perfekt für einen Familienurlaub (nicht nur weil es von Lübeck aus fahrtechnisch ein Katzensprung ist und wir keine lange Anfahrt haben). Es gibt unschlagbare Gründe für einen Urlaub mit Kindern in Schweden, die ich Euch nicht verschweigen möchte. Weiterlesen

Kladdkaka-Muffins: Unglaublich schokoladige Schokomuffins aus Schweden

Wenn es bei uns Schokokuchen gibt, gibt es natürlich die schwedische Variante: den Kladdkaka, das Rezept habe ich Euch ja bereits einmal vorgestellt. Der Kladdkaka kommt ohne Backpulver aus, ist in 15 Minuten fertig gebacken und innen noch richtig schön matschig und weich.  Nix anderes bedeutet Kladdkaka nämlich – Matschekuchen! Es gibt in Schweden eigentlich kaum ein Café, dass ohne Kladdkaka auskommt, er gehört so wie die Zimtschnecken einfach zur schwedischen Kaffeekultur dazu. Letztes Wochenende wollten meine Jungs aber unbedingt Muffins. Und zwar Kladdkaka-Muffins, also keine normalen Rührteigmuffins. Da musste ich ein bisschen experimentieren und habe das Kladdkaka-Rezept etwas umgestellt. Das Ergebnis: supersaftige, schokoladige und nach Schweden schmeckende Schokomuffins!

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Toscakaka: Rezept für einen schwedischen Klassiker-Kuchen

Als ich letztes Wochenende in den Instagram Stories unseren Toscakaka zeigte, fragten einigen nach dem Rezept – und das will ich Euch nicht vorenthalten! Pünktlich zum Wochenende kommt hier ein erneuter Kuchenklassiker aus Schweden: Der Toscakaka. So ein bisschen wie ein Butterkuchen, nur viel besser – der Teig schmeckt einfach leckerer. Klassischerweise wird der Toscakaka mit gehackten Mandeln bestreut (und nicht wie der deutsche Butterkuchen mit Mandelblättchen), aber man kann auch eine gemischte Nussmischung nehmen. In Schweden habe ich den Toscakaka mal mit gehackten Haselnüssen und Pistazien gegessen – hmm superlecker. So, damit Ihr dieses Wochenende wisst, was Ihr backen müsst, kommt hier das versprochene Rezept!

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