Schwedische Zimtplätzchen schmecken nicht nur zu Weihnachten

Bevor Heiligabend da ist, müssen wir noch schnell ein paar Plätzchen auf Vorrat backen! Meine Kinder lieben es, Plätzchen zu backen und ich finde Backnachmittage auch immer herrlich entspannend (das anschließende Chaos mal ignoriert…) – die Kinder sind beschäftigt und am Ende kommt etwas Leckeres heraus! Und bevor Weihnachten da ist, muss ich noch unbedingt dieses leckere schwedische Zimtplätzchen-Rezept mit Euch teilen. Man bestreut diese mürben Plätzchen mit einer Mischung aus Zimt und Zucker, was superlecker schmeckt. Man kann sie aber auch einfach verzieren, was die Variante ist, die meine Kinder bevorzugen. Denn einfach nur Zimt und Zucker draufstreuen ist ihnen zu langweilig, das kann man ja auch bei Pfannkuchen. Also teilen wir den Plätzchenteig auf: Eine Hälfte der Plätzchen zum hemmungslosen Verzieren für die Kinder und eine  Hälfte zum Bestreuen mit Zimt und Zucker für mich. Weiterlesen

Plätzchen mit Schokolade und Orange

Wie immer um diese Jahreszeit gehen wir in die Plätzchen-Serienproduktion. Meine Kinder lieben es, in der Adventszeit Bleche voller Plätzchen zu backen – und vor allem zu verzieren. Ihre Devise: Je mehr Deko, desto besser, am besten so viele Streusel, dass man das Plätzchen darunter suchen muss. Was ehrlich gesagt nicht so ganz mein Fall ist. Ich mag es dekomäßig lieber dezent, weshalb ich immer einen kleinen Anteil der Plätzchen für mich rette und so dekoriere, wie ich es mag. Diese Schokoplätzchen mit feiner Orangennote habe ich retten können und nach meinem Gusto dekorieren dürfen. Sie sind superlecker und wunderbar schokoladig, da bedarf es eigentlich nicht mehr viel Deko. Aber das Gute: Ihr könnt sie auch genauso gut reichlich verzieren. So kommt die ganze Familie auf ihre Kosten! Denn das ist ja das Schöne an der Weihnachtsbäckerei: Es ist nicht nur lecker,  sondern auch das Backen ist gemütlich und gesellig. Weiterlesen

Schwedische Plätzchen mit Safran: Schnell zu backen ohne Kühlstellen

Das typische schwedische Weihnachtsgewürz? Safran! Während wir bei Weihnachten an Zimt, Anis oder Kardamom denken, ist für die Schweden Safran das typische Gewürz für die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht weil Zimt und Kardamom zu den schwedischen Zimtschnecken gehören, die das ganze Jahr über gegessen werden? Ich mag diesen feinen Safrangeschmack sehr, ganz abgesehen davon, dass mit Safran gewürztes Gebäck immer diese himmlische gelbe Farbe hat. Auf keinen Fall fehlen darf Safran in den schwedischen Lussekatter, die Hefeteigteilchen, die es zum Lucia-Fest gibt (ein Rezept findet Ihr hier). Aber auch in weihnachtlichen Kuchen und Plätzchen taucht Safran immer wieder auf. Diese Safranplätzchen gehen ganz schnell, denn der Teig muss nicht zum Kühlstellen in den Kühlschrank, so dass man auch spontan mal backen kann. Es geht ganz schnell und  bis auf den Safran hat man die Zutaten meist im Haus. Weiterlesen

Muffins mit Zitrone und Pistazien: Supersaftige Zitronenmuffins

Eigentlich bin ich nicht so der riesige Muffinsfan. Aber meine Kinder lieben Muffins. Und praktisch sind sie ja schon, weil gut transportierbar und portionierbar. Also sagte ich: „Ok, ich backe Muffins. Aber nur, wenn ich es nicht wieder die Schokomuffins sind. Wenn schon Muffins, dann nach meinem Geschmack.“ Das muss sich in den Ohren meiner Kinder nun eher gefährlich angehört haben. Bevor sie da in irgendwas einwilligten, wollten sie erstmal wissen, was das denn nun konkret bedeutet. Ich schaute in den Vorratsschrank, zog eine Zitrone und eine Packung Pistazien heraus. Puh, Glück gehabt, sagten die Blicke meiner Kinder. Heraus kamen unglaublich leckere Zitronenmuffins mit Pistazienstückchen und Zuckerguss. Durch den Zitronensaft sind sie sehr saftig und sogar ich Muffinsmuffel fand sie richtig, richtig lecker. Das Rezept ist sehr einfach und Ihr könnt diese Muffins auch ganz leicht variieren – falls Ihr keine Pistazien mögt oder im Haus habt. Schokostückchen gehen auch. Oder gehackte Nüsse. Aber glaubt mir – die Kombination von Zitrone und Pistazie ist unschlagbar! Weiterlesen

Rezept für schnelle Scones mit Apfel

Ich finde ja, Scones sind eine gute Mischung aus Kuchen und Brötchen. Sie sind süß und ein perfekter Nachmittagssnack – aber nicht zu süß. Meine Kinder denken, sie bekommen etwas Süßes, aber mein Gewissen bleibt rein. Denn neben der Marmelade, die man draufschmiert, ist im Teig selbst nur ein Esslöffel Zucker, der sich auf 12 Scones verteilt. Ich backe Scones auch gerne zum Frühstück, wenn ich Lust auf frische Brötchen habe- da sie mit Backpulver statt Hefe gebacken werden, entfällt das Gehen des Teiges. Diese Scones stehen in nicht mal einer halben Stunde auf dem Tisch – und dank etwas geriebenen Apfel im Teig, schmecken sie herrlich saftig und süß! Und wie erwähnt: Nur mit einem EL Zucker! Weiterlesen

Rezept für Kirschkuchen mit Haferflocken-Streuseln – saftiger Streuselkuchen

Ein saftiger Kirschkuchen geht immer, finde ich. In der Kombination mit Streuseln noch viel mehr. Bei diesem Kirschkuchen habe ich die Streusel mit Haferflocken gemacht – was sie noch einmal knuspriger macht. Dieser Kirschkuchen geht ganz leicht, schmeckt himmlisch lecker und bleibt auch am zweiten Tag noch supersaftig. Am besten passt frisch geschlagene Sahne dazu. Wichtig bei den Streuseln ist, dass Ihr wirklich kalte Butter dazu nehmt und sie schnell verarbeitet, bevor sie schmilzt und sich mit den Haferflocken und dem Zucker verbindet. Dann werden es keine richtigen Streusel, sondern eher eine Teigdecke, wobei das auch sehr lecker schmeckt :-)   Weiterlesen

Supersaftig und lecker: Rezept für Schokokuchen vom Blech (ohne Butter oder Öl)

Letztens wieder: Ich hab den Kindern großspurig Kuchen versprochen. Schokokuchen. Im Supermarkt hab ich extra Schokotropfen gekauft. Und noch mal eine Packung  Eier. Und dann stand ich zuhause und wollte einen klassischen Rührteig für Blechkuchen mixen. Aber etwas fehlte: die Butter. Klar, irgendwas vergisst man immer, oder? Das Häufchen Butter in unserem Kühlschrank reichte jedenfalls gerade noch so fürs Frühstücksbrot, aber gewiss nicht für einen Kuchen! Dafür hatten wir noch einen Becher Sahne im Kühlschrank. Statt auf den Kuchen drauf, kam die Sahne nun in den Kuchen rein. Das Ergebnis: ein herrlich lockerer und leichter Blechkuchen mit Schokostückchen, der auch am nächsten Tag noch saftig ist und sich gut aufheben lässt. Wenn was überbleibt. Auch für den Kindergeburtstag ist dieser Kuchen bestens geeignet, denn er lässt sich nach Belieben mit Zuckerguss oder Schokolade und verschiedenen Naschereien verzieren. Auch für ein Kuchenbuffet ist er bestens geeignet. Wir haben ihn ganz schlicht mit Puderzucker bestäubt. Und das Beste: Dieser Blitzkuchen ist wirklich blitzschnell fertig! Weiterlesen

Schwedische Haferkekse schnell gebacken – ein kinderleichtes Rezept

Neulich wollte mein Sohn im Supermarkt unbedingt Kekse in den Einkaufswagen packen. Ich war mir ziemlich sicher, dass wir noch Haferkekse zuhause hatten und packte die Kekspackung wieder aus und versprach ihm zuhause leckere Kekse. Klar, dass die Kekspackung zuhause schon längst aufgefuttert war.  Bevor die Situation eskalierte konnte ich noch schnell eine Packung Haferflocken aus dem Regal ziehen und meinen Sohn damit beruhigen, dass wir jetzt einfach Haferflockenkekse selbst backen. Und zwar schwedische, die es in Schweden gerne nachmittags zur Fika, also Kaffeepause, gibt. Im schwedischen Möbelhaus könnt Ihr auch Haferkekse kaufen – aber diese hier sind weniger süß und genauso lecker! Und sie sind wirklich in einer Viertelstunde auf dem Tisch, also perfekt, wenn man spontan mal Hunger auf Kekse hat. Auch die Zutaten hat man meist im Haus. Weiterlesen

Schwedischer Apfelkuchen: Kladdkaka mit Äpfeln

Apfelkuchen schmeckt das ganze Jahr über – aber am allerbesten zur Apfelernte! Dann gibt es nämlich diese fein säuerlichen Äpfel, knackig frisch, die ich am liebsten auf dem Markt kaufe. Und mit eben diesen säuerlichen Apfelsorten, die es nur frisch nach der Ernte gibt, schmecken Apfelkuchen am besten, finde ich. Ich hatte euch ja auf diesem Blog schon mal ein Rezept für einen klassischen versunkenen Apfelkuchen vorgestellt, ebenfalls ein Rezept für einen Apfel-Blechkuchen und für einen schnellen Apfelcrumble. Noch schneller geht diese Kladdkaka mit Äpfeln: Dabei wird der Apfel einfach gerieben und unter den Teig gerührt. Dadurch wird der Apfelkuchen besonders saftig! Und wie bei jedem Kladdkaka gilt auch bei diesem Apfelkladdkaka: Er ist  nur ganz kurz im Ofen, damit er schön „kladdig“, also matschig, von innen ist. So steht ruckzuck ein Kuchen auf dem Tisch, wenn man eine Küchenmaschine hat, die die Äpfel reibt, kann man sich noch schneller an die Kaffeetafel setzen. Denn dieser Apfelkladdkaka schmeckt am besten frisch aus dem Ofen! Weiterlesen

Knäckebrot mit Körnern – ganz leicht selbstgemacht

Für zwischendurch oder unterwegs habe ich gerne ein wenig Knäckebrot dabei, das lässt sich gut transportieren, ist praktisch und auch lecker. Wenn die Kinder nach einem Brötchen vom Bäcker krähen, kann ich schnell ein Knäckebrot aus der Tasche zaubern und hab erstmal Ruhe. Außerdem knabbere ich es selbst gerne zwischendurch, um akute Hungeranfälle zu dämpfen. Nun haben wir Knäckebrot mit verschiedenen Körnern einmal selbst gemacht – das ist nicht nur lecker und voller gesunder Ballaststoffe und Mineralien und Omega3-Fettsäuren. Es geht auch noch echt schnell und ist einfacher als ich dachte! Ich habe mich dabei an ein Rezept meiner Schwester angelehnt, die das übrigens auch in einem Kochbuch veröffentlicht hat (gibt es allerdings nur auf Finnisch). Ich habe es aber leicht abgeändert, da es im Original nur mit Buchweizenmehl gemacht wird, aber der Buchweizen-Eigengeschmack meinen Kindern nicht wirklich schmeckte. Im Original kommt auch noch Kümmel ans Brot, was ich sehr lecker finde, aber meine Kinder so gar nicht. Also, wenn Ihr mögt, dann streut noch einen Teelöffel Kümmel unter, das gibt dem Knäckebrot den letzten Pfiff! Weiterlesen