Schokoladenkuchen mit Himbeeren vom Blech: Sommer trifft Schokolade

Im Sommer halte ich mich mit Schokolade normalerweise zurück. Ich mag es an warmen Tagen lieber etwas fruchtiger, leichter. Aber meine Kinder könnten immer und ständig Schokokuchen essen. Also habe ich einfach mal eine Kombination gemacht – ein Sommerkuchen mit richtig viel Kakao, fruchtigen Himbeeren und wenig Zucker. Herauskam ein Blechkuchen, der eigentlich für zwei Tage halten sollte und schon nach einem Nachmittag restlos weggeputzt war.: So lecker, so leicht und so saftig! Plus: So schnell gemacht! Weiterlesen

Rezept für Brioche-Knoten mit Vanille (der Teig geht über Nacht)

Wir haben hier die Regel, die auch schon in meiner Kindheit galt: Unter der Woche gibt es Vollkornbrot, am Wochenende Brötchen oder Weißbrot. Oder: Brioches. Ich liebe diese französischen süßen Frühstücksbrötchen, vor allem, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen. Und mit diesem Rezept geht das ganz einfach, frische Brioche-Brötchen zum Frühstück: Denn der Hefeteig geht über Nacht. So ähnlich wie bei den Dinkelbrötchen, deren Rezept ich Euch hier auch schon mal aufgeschrieben habe. Der Teig für diese Brioche-Knoten wird mit echter Vanille verfeinert, so dass das ganze Haus danach duftet, wenn man die süßen Briochebrötchen aus dem Ofen holt. Und eigentlich muss man gar nichts draufschmieren, einfach nur dick Butter reicht!   Weiterlesen

Schwedischer Erdbeerkuchen mit Mascarpone

Ich liebe diese Jahreszeit! Nicht nur das Wetter ist toll – es gibt auch die schönsten frischen Zutaten für die schönsten frischen Rezepte. Nachdem ich Euch Rhabarberrezepte und Spargelrezepte vorgestellt habe, darf eine Sache natürlich nicht fehlen: Ein richtig leckerer Erdbeerkuchen! Ich habe einmal in einem dieser wunderschönen schwedischen Cafés mit einer Einrichtung aus Flohmarktfunden einen unglaublich leckeren Erdbeerkuchen gegessen. Eine Erdbeertarte muss man eher sagen. Sie schmeckte frisch, lecker, fruchtig, nicht zu süß und etwas nach Mandeln. Als ich nach dem Geheimnis fragte, bekam ich die Antwort: Mascarpone! Und so machte ich mich zuhause ans Nachbacken und habe nun eigentlich etwas ganz Simples gemacht: Ich habe quasi ein Erdbeer-Mascarpone-Sahne-Dessert auf einen Pajboden, also einen Tarteboden gefüllt. Dazu Mandeln und fertig ist ein schwedischer Erdbeerkuchen, verfeinert mit italienischer Mascarpone. Hört sich lecker an? Ist es auch! Und wirklich leicht gebacken! Weiterlesen

Rhabarbertarte wie im Sommercafé: Ein schnelles Rezept für Rhabarberkuchen

Frühling ist nicht nur in der Natur am schönsten, sondern auch in der Küche! Denn ich liebe die frühlingsfrischen Obst – und Gemüsesorten. Erdbeeren! Heidelbeeren! Und natürlich: Rhabarber! Dieser fein säuerliche Geschmack, den ich gerne mit Vanillepudding kombiniere. Oder aber auf einer leichten Tarte wie in einem schwedischen Sommercafé. Diese Rhabarbertarte ist schnell gemacht, kommt ohne Eier aus und mit wenig Zucker – und wenn Ihr es richtig gesund wollt, könnt Ihr das Weizenmehl sogar noch ganz einfach gegen Dinkelvollkornmehl austauschen, es fällt kaum auf! Weiterlesen

Weißer Kladdkaka – Rezept für Schokokuchen mit weißer Schokolade

Den „normalen“ Kladdkaka habe ich hier ja schon mal vorgestellt – ein schnelles Rezept für den schwedischen Kuchenklassiker schlechthin. Letztens hatte ich meinen Kindern Kladdkaka versprochen – und stellte fest, dass ich kein Kakaopulver mehr im Haus hatte. Dafür fand ich eine Tafel weiße Schokolade in der hintersten Schrankecke, die in Vergessenheit geraten war. Wieso nicht einfach mal einen weißen Kladdkaka backen? Das geht tatsächlich ganz einfach, ich habe einfach den Zucker reduziert, da ja weiße Schokolade per se schon süßer schmeckt als ungesüßtes Kakaopulver, das ich sonst an den normalen Kladdkaka-Teig gebe. Dieser weiße Kladdkaka schmeckt besonders gut mit Beeren, so wie die Schweden ihren Kladdkaka sowieso gerne essen. Blaubeeren gehen immer, aber säuerliche Beeren wie Himbeeren oder rote Johannisbeeren ergänzen die Süße der weißen Schokolade noch besser, finde ich. Ich habe mangels frischer Beeren tiefgekühlte Himbeeren aufgetaut und püriert und dann durch ein Sieb gedrückt und so eine Himbeersosse über den Kuchen gegeben. Wer es etwas süßer mag, kann auch etwas Agavendicksaft oder Honig an die Himbeersosse geben. Weiterlesen

Schwedischer Rhabarberkuchen mit Haferflocken-Streuseln

Nun beginnt die Zeit, mit meinen absoluten Lieblingslebensmitteln! Spargel, Erdbeeren, Blaubeeren – und Rhabarber! Kaum habe ich den ersten Rhabarber auf dem Markt gesehen, musste ich einen Rhabarberkuchen backen. Ich liebe diesen fein säuerlichen Geschmack. Als klassische Grütze mit Vanillepudding – aber vor allem auch als Kuchen! Mit einem Rhabarberkuchen beginnt für mich der Frühling. Und deshalb habe ich gestern einfach mal einen gebacken. Diesmal nicht den klassischen schnellen mit Rührteig, dessen Rezept Ihr hier findet, sondern einen Rhabarberkuchen mit Streuseln aus Haferflocken und Kokosblütenzucker. Einen ähnlichen Kuchen mit Rhabarber hatte ich mal in Schweden in einem Sommercafé und ich finde, dieser hier ist mir ganz ähnlich gelungen :-) Durch den Kokosblütenzucker schmecken die Streusel aus Haferflocken leicht karamellig, ich mag diesen Geschmack sehr gern. Ihr könnt aber auch genauso normalen Zucker, besser noch Rohrohrzucker nehmen! Weiterlesen

In 20 Minuten fertig: Ein Blitzrezept-Kuchen aus Schweden

An den Wochenenden backe ich gerne – aber manchmal vergesse ich, die richtigen Zutaten zu kaufen, um ein spezielles Rezept auszuprobieren. Wie gut, dass es dieses schwedische Kuchenrezept gibt, für das man eigentlich immer die Zutaten im Haus hat. Man benötigt noch nicht einmal Backpulver. 2 Eier, etwas Zucker, etwas Mehl. Das ist alles. Und wen man dann noch ein paar Mandeln im Haus hat (oder aus einer Müslipackung oder Studentenfutterpackung fischt), ist dieser schnelle Kuchen sogar noch lecker verfeinert. Oder mit Kirschen, Beeren, Schokostückchen, Rosinen, Nüssen oder Zitronenschale – was halt so im Haus ist! Das Beste: Dieser Kuchen kommt nicht nur mit herrlich wenig Zutaten aus, er ist auch noch so schnell zusammengemixt, wie ich es bei keinem anderen Rezept vorher hatte. Noch nicht einmal beim Kladdkaka und der geht auch sehr fix. Weiterlesen

Schokokuchen mit karamellisierten Kokosflocken: Variante des schwedischen Toscakuchens

Ok, ist vielleicht ein bisschen schräg: Im letzten Blogtext schrieb ich darüber, wie ich den Zucker reduziert habe und nun poste ich zwei Tage später ein Backrezept. Und dann auch noch mit karamellisierten Kokosflocken! Spinnt die denn, fragt Ihr Euch? Nun ja. Ich habe ja auch geschrieben, dass sich meine Backliebe nicht verändert hat. Und ich einfach nur anders backe. Mit weniger Zucker. Und es gibt nur noch am Wochenende Kuchen (und ich beschränke mich auch auf 1 oder 2 Stücke und esse nicht mehr ein halbes Blech…). Ganz verzichten aufs Backen will ich nicht und ich finde, man muss sich auch mal was gönnen und genießen. Doch das geht mit weniger Zucker – und fällt noch nicht mal schwer! Diesen Schokokuchen vom Blech gab es bei uns letztes Wochenende. Es ist eine Variante des schwedischen Toscakuchens (das Rezept findet Ihr hier), bei dem karamellisierte Nüsse oder Mandeln auf einen Rührteig kommen. Bei dieser Variante gibt es einen saftigen Teig mit viel Kakaopulver und statt der Nüsse werden Kokosflocken karamellisiert. Weiterlesen

Weniger Zucker – tatsächlich eine Frage der Gewohnheit

Ich brauchte eigentlich immer einmal am Tag etwas Süßes. Nachmittags zum Kaffee habe ich mir immer etwas gegönnt. Ein Stück Kuchen. Etwas Schokolade. Als ich schwanger war auch gerne eine Packung Toffifee (Schwangerschaftsgelüste Nummer 1). Mir fiel die Vorstellung schwer, ganz auf Zucker zu verzichten. Aber: Es geht einfacher als ich dachte! Und zwar ohne Zucker zu ersetzen. Einfach durch weglassen. Und dadurch, aufmerksamer die Zutatenlisten im Supermarkt zu lesen. Denn, wenn man ein bisschen darauf achtet, fällt einem erst so richtig auf, wie viel Mist in unserer Nahrung steckt. Weiterlesen

Schwedisches Fastnachtsgebäck: Rezept für Fastlagssemlor

Fasching spielt in Schweden keine Rolle. Aber die Fastenzeit wird dennoch eingeläutet. Und dafür  wird am Faschingsdienstag noch einmal ordentlich geschlemmt. Und zwar so richtig. So sehr, dass man in Schweden zum Faschingsdienstag auch Fettisdagen sagt. Also: Fetter Dienstag. Traditionell gibt es in Schweden nämlich Fastlagssemlor, das sind süße gefüllte Brötchen. Ein luftiger Hefeteig mit Kardamom, der mit einer Sahne-Mandel-Mischung gefüllt wird. Fragt bitte nicht, wie viele Kalorien darin enthalten sind. Und es versteht sich, dass man nicht nur eine Semla isst sondern gleich mehrere Semlor. Mittlerweile isst man diese süßen Hefeteig-Brötchen jedoch nicht nur am Faschingsdienstag, sondern in der gesamten Zeit von Weihnachten bis Ostern (was dann wieder mit Fasten eher wenig zu tun hat). In Schweden ist ein regelrechter Hype in den Cafés entbrannt, wer die besten Fastlagssemlor macht. Diese Semlor sehen ein bisschen aus wie die deutschen Windbeutel, aber da es ein Hefeteig und kein Brandteig ist, sind sie sehr viel einfacher gebacken und tatsächlich auch etwas leichter, also was die Kalorienzahl betrifft. Weiterlesen