Minimalistische, stilvolle Weihnachtsdeko im Skandi-Style? Leider nicht mit meinen Kindern.

Advent ist ja diese Zeit, in der ich es liebe durch Einrichtungsmagazine und Kochzeitschriften zu blättern. Ich liebe die skandinavische Weihnachtsdeko, dieses stilvolle, nicht überladene, diese schlichte Eleganz. Hübsch drapiert ein roter Elch hier, dort ein minimalistischer Drahtstern an der Wand und auf dem Tisch ein Eukalyptuskranz. Ich mag genauso die hübschen Plätzchen und Kekse, kreisrund, nicht überladen, genau lagom verziert (Schwedisch für genau richtig nicht zu viel nicht zu wenig), dekorativ angerichtet auf einem Tellerchen. Ach und ich mag die Tannenbäume in den schwedischen Wohnzeitschriften, diese minimalistische rote Deko, geschmackvoll ohne Glitzer und Blinkblink. Jedes Jahr brennt es mir unter den Nägeln, unser Zuhause auch so einzurichten, in eine gemütliche Weihnachtsoase zu verwandeln, stilvoll, nicht zu viel, sondern von allem genau richtig, ohne Glitzer und einfach nur gemütlich. Tja. Würden mir da nur nicht meine Kinder einen Strich durch die Rechnung machen.

Weiterlesen

Spieletipp für Groß und Klein: Ubongo und Catan als Juniorvariante

*Werbung und Verlosung*

Je ungemütlicher das Wetter draußen wird, desto gemütlicher machen wir es uns drinnen. Ich habe als Kind schon die Spielenachmittage geliebt, an denen die ganze Familie um ein Brettspiel saß und der Reihe nach alle Gesellschaftsspiele aus dem Schrank gezogen wurden. Dazu gab es Kekse und warmen Kakao und dass es draußen in Strömen regnete, war ruckzuck vergessen. Es sind ja diese Erinnerungen aus der Kindheit, die man am liebsten genauso an die Kinder weitergibt, geht es Euch auch so? Heute mache ich dasselbe mit meinen Kindern: Gerade an Schlechtwetterwochenenden oder im Winterurlaub liebe ich diese gemütliche Spielenachmittage und Spieleabende. Genau wie früher gibt es Kekse und Kakao und genau wie früher, mag ich alle Spiele (außer „Mensch ärgere dich nicht“) und freue mich, dass meine Kinder nun mit 5 und 7 Jahren endlich in dem Alter sind, wo wir die Spiele herausholen können, die auch für uns Eltern spannend sind. Richtig klasse finde ich es, dass es von zwei großartigen Spielen aus dem Kosmos Verlag auch Juniorvarianten gibt, die schon Kinder ab fünf Jahren spielen können: Ubongo Junior und Siedler Junior. Zurzeit hat es meinen Kindern besonders Ubongo angetan, denn da kann man die Juniorvariante mit dem normalen Ubongo-Spiel, das ab 8 Jahren ist, kombinieren, so dass es für alle genau die richtige Schwierigkeitsstufe hat. Weiterlesen

Schluss mit dem Zahnputzdrama dank Playbrush – mit Rabattcode

*Werbung und Rabattcode*

Das Einschlafritual könnte so schön, wäre nicht das Drama ums Zähneputzen! Kommt Euch das bekannt vor? Was hab‘ ich alles versucht: lustige Reime, zuerst den Kuscheltieren die Zähne putzen, mir selbst die Zähne putzen, gut zureden, und und und… Nichts half gegen das abendliche Theater bis wir Playbrush entdeckten. Ich hatte Euch ja schon in einem Langzeittest darüber berichtet, wie Playbrush funktioniert und dass die Begeisterung meiner Kinder fürs Zähneputzen nicht nur ein kurzfristiges Strohfeuer war, sondern dank Playbrush tatsächlich lange anhielt. Aber dann stiegen wir auf elektrische Zahnbürsten um und der Playbrush-Aufsatz passte nicht mehr auf die Zahnbürste. Das Putzen klappte zwar noch ganz gut, aber meine Jungs fragten immer wieder sehnsüchtig: „Wann können wir denn mal wieder mit der Zahnbürste spielen?“ Denn das kann man nur mit Playbrush machen: mit Hilfe der Zahnbürste Spielchen auf der App spielen. Mit der Bürste gegen Kariesmonster kämpfen, Bilder ausmalen, mit einem Flugzeug Sterne vom Himmel holen oder Tanzwettbewerbe machen. Jetzt können sie endlich zweimal am Tag gegen die Kariesmonster kämpfen – denn nun gibt es endlich elektrische Schallzahnbürsten von Playbrush! Weiterlesen

„Mama, was ist Krieg?“

Die schönsten Gespräche mit meinen Kindern entwickeln sich oft abends im Bett. Wenn das Buch durchgelesen ist und ich gerade das Licht ausmachen möchte. Und dann kommen sie, die Fragen über das Leben. Kinder sind ja geborene Philosophen, ihre Gedankengänge überraschen immer wieder – und ihre Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. „Mama, was ist Krieg?“ wollte der Fünfjährige vor dem Schlafengehen wissen. Es ist so eine Frage, bei der man sein kleines Kind am liebsten nur noch festhalten möchte und nie mehr loslassen möchte. Und am liebsten gar nichts antworten möchte, am liebsten einfach nur „das ist etwas, was es vor langer Zeit auf der Erde mal gab, aber heute nicht mehr.“ Nur: Diese Antwort ist leider falsch. Und auch wenn ich meine Kinder vor allem Bösen beschützen möchte, ich kann es nicht. Die Welt ist nun mal so, wie sie ist. Und Kinder haben ein Anrecht auf ehrliche Antworten. Solange sie altersgerecht sind. Denn sie haben auch ein Recht auf heile Welt, zumindest in den ersten Lebensjahren. Mein Siebenjähriger nahm die Antwort vorneweg und ein Glück hatte ihn in der  Schule noch kein anderes Kind „verdorben“ und seine Antwort war kindergartenkindgerecht: „Das ist, wenn Länder Streit haben und sich bekämpfen.“   Weiterlesen

Wie wir Eltern unsere Kinder zu mehr Bewegung ermuntern können – und uns selbst mehr bewegen

*Werbung*

Es ist ja eigentlich kein Geheimnis: Bewegung ist gut für die Gesundheit. Am besten auch noch Bewegung an frischer Luft. Die Vorteile muss ich nicht auflisten, oder? Ganz ehrlich: Wir wissen es ja. Und trotzdem bewegen sich viele Erwachsene zu wenig. Nun ja. Da ist die Arbeit, die Fahrten mit dem Auto, der Feierabend, den man mangels Puste am liebsten auf dem Sofa verbringt. Wir Erwachsene haben viele Ausreden, wenn es darum geht, sich vor Bewegung zu drücken. Aber was mich erstaunt hat, als ich die AOK Familienstudie 2018 las: Im Durchschnitt bewegen sich Kinder nur an 3,6 Tagen in der Woche für mindestens 60 Minuten so intensiv, dass Puls und Atmung leicht ansteigen. Nur 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen erreichen die von der WHO geforderten 60 Minuten am Tag. Woher kommt das?! Sind Kinder nicht immer gerne in Bewegung?! Ist ihnen der Bewegungsdrang nicht angeboren? Die AOK Familienstudie ergab, dass es auch an den Eltern liegt, die oft mit schlechtem Beispiel vorangehen. Noch nicht einmal die Hälfte der Eltern bewegt sich täglich gemeinsam mit den Kindern. Aber wie können wir Erwachsenen mit gutem Beispiel vorangehen und mehr Bewegung in den Alltag bringen?   Weiterlesen

Geburtstagskuchen mit Schokostückchen vom Blech – ein schnelles Rezept

Mein Mittlerer ist vergangene Woche fünf Jahre alt geworden. Und hatte sich, wie jedes Jahr, einen Geburtstagskuchen mit Schokostücken, Schokoguss und Smarties und Gummibärchen für die Kindergeburtstagsparty gewünscht. Als ich das Foto des Kuchens bei Instagram zeigte, kam die Frage auf, ob ich nicht einmal das Rezept für diesen Geburtstagskuchen verraten kann. Das mache ich gerne – denn dieser Blechkuchen ist ganz einfach und schnell gebacken! Für einen Kindergeburtstag gibt es ja eh schon so viel vorzubereiten, da ist es doch nur von Vorteil, wenn wenigstens der Kuchen unkompliziert und schnell zu backen ist. Ganz abgesehen davon, dass Kinder eh keine aufwändigen Torten wollen, sondern meistens einfach nur viel Schokoguss und unbedingt Schokolinsen und Gummibärchen drauf! Deshalb schwöre ich auf dieses einfache Rezept, das aus einem lockeren Rührteig besteht. Weiterlesen

Gedanken zum Geburtstag meines großen Kleinen

Ich habe etwas Muskelkater heute. Und das kommt nicht nur vom Yoga. Sondern auch, weil ich gestern alle paar Meter einen Kreidepfeil auf die Straße gemalt habe. Wir haben nämlich einen Schatz gesucht. Denn mein Mittlerer ist 5 geworden! Oder auch: mein großer Kleiner. Oder mein kleiner Großer. Denn der Vorteil am Sandwichkind-Dasein: Man ist gleichzeitig groß und klein. Und kann sich je nach Situation aussuchen, ob man grad der Große oder der Kleine ist. Geht es ums morgendliche Anziehen ist er gern der Kleine. Geht es ums ins Bett gehen, ist er natürlich der Große, der ganz lange aufbleiben darf. Und nun ist er gestern also fünf geworden. Stolz wie Oskar mit seiner Geburtstagskrone. Tagelang vorher so aufgeregt, dass er kaum schlafen konnte und nur von seinen ganzen Geschenken sprach, auf die er sich freute. Und ich war so hin und hergerissen zwischen „mein Großer“ und „mein Kleiner“. Mal kommt er mir so groß vor, auch im Vergleich zu seiner kleinen Schwester. Und dann fällt mir wieder auf: Er ist ja eigentlich auch noch ein kleines Kind. Das vergessen wir manchmal und setzen die gleichen Maßstäbe an wie bei seinem großen, siebenjährigen Bruder.   Weiterlesen

Vom Babyschmatzen, Schnupfenschnarchen und Schulkindseufzern: Gedanken beim Anblick meiner schlafenden Kinder

Es war mal wieder einer dieser Abende. Die Kinder wollten nicht ins Bett. Der eine hatte seine drolligen zehn Minuten, die leider in 20 Minuten ausarteten und aus wildem Herumgespringe auf dem Bett statt gesitteten Umziehen bestanden. Der andere hatte auf einmal verlernt, wie man sich alleine die Socken auszieht und schlicht keinen Bock aufs Zähneputzen. Das Baby war völlig übermüdet und krabbelte beim Wickeln immer weg, aus Angst, etwas von dem Unsinn zu verpassen, den ihre Brüder zum Besten gaben. Beim Vorlesen war die Geschichte mal wieder viel zu schnell vorbei, auf Klo mussten sie auch noch dreimal und Durst hatten sie auch noch, bevor dann kurz vorm Einschlafen noch so viel aus ihnen heraussprudelte, was sie an ihrem Tag erlebt hatten. Das Einschlafkuscheln zog sich in die Länge und meine Augen wurden schwerer und schwerer und das, obwohl auf dem Schreibtisch noch ein bisschen Arbeit auf mich wartete und sich bei mir leichte Unruhe breit machte. Und dann schliefen sie doch. Ihr Atem ging ruhiger und ruhiger, der eine seufzte zufrieden im Schlaf, das Baby machte leise, wohlige Schmatzgeräusche, der andere drehte sich auf die Seite und schlang schlaftrunken den Arm um mich. Und anstatt aufzuspringen und an meinen Schreibtisch zu hechten, blieb ich noch ein wenig liegen. Hörte dem leisen Schnarchen des verschnupften Kindergartenkindes zu, schnupperte am Babyhaar, versuchte diesen Babyduft abzuspeichern im Langzeitgedächtnis und strich dem Schulkind die verschwuschelten Haare aus dem Gesicht.    Weiterlesen

„Na, da haben Sie sich gefreut, dass es nach zwei Jungs noch ein Mädchen gab“

Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich diesen Satz gehört habe (von total Fremden!), seit mein Babymädchen auf der Welt ist. „Na, da haben Sie sich sicher gefreut, dass Sie nach zwei Jungs noch ein Mädchen bekamen.“ Oder in der Variation „Nun müssen Sie ja nicht mehr üben, höhö.“ Oder: „Ist das nicht schön, dass Sie nun doch noch ein Mädchen bekommen haben?“ Ja! Natürlich ist es schön. Und ich habe mich unglaublich gefreut. Und ich finde es tatsächlich die beste Geschwisterkombination, die ich mir vorstellen kann: zwei große Brüder und eine kleine Schwester. Ich gebe auch ganz offen zu: Wenn man mich vorher gefragt hätte, was ich mir lieber wünsche, dann hätte ich gesagt „ein Mädchen“. Weil ich es einfach toll finde, nun nicht nur zwei Jungs beim Aufwachsen zu begleiten, sondern auch ein Mädchen. Mit dem ich noch einmal andere Dinge erlebe, mit dem ich später  vielleicht auch ganz andere Dinge besprechen werde. Aber das ändert nichts daran, dass ich diese Frage von total Fremden irgendwie dreist, fast schon unverschämt finde.   Weiterlesen

Interview zur Vereinbarkeit: Wenn die Mutter Vollzeit arbeitet

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ja immer so eine Sache… es gibt viele verschiedene Modelle – die oft aus den unterschiedlichsten Motivationen heraus gewählt werden. Und nicht immer haben die Eltern die Wahl – mal ist es der Arbeitgeber, der nichts anderes zulässt (allen gesetzlichen Rechten auf Teilzeit zum Trotz), mal ist es die finanzielle Situation. So unterschiedlich wie die Vereinbarkeitsmodelle sind auch die Familien, die dahinterstecken. Was als einzelnes Interview mit einer Mutter begann, die mir in einer Mail davon berichtete, dass ihr Mann und sie beide Teilzeit arbeiten und sich alles 50:50 aufteilen, ist nun eine kleine Miniserie geworden, über die ich mich sehr freue! Auf das erste Interview mit den Teilzeit-arbeitenden-Eltern kamen so viele Emails, über die ich mich sehr gefreut habe – und so kamen tatsächlich auch die anderen Interviews zustande: die Hausfrau, die mir von ihrer Entscheidung und ihrem Alltag berichtete, der Hausmann, der von seinen Erfahrungen erzählte und heute nun die fast Vollzeit arbeitende Mutter, die noch einmal ganz andere Einblicke bringt.   Weiterlesen