Interview mit einer Mutter: „Wieso ich mich entschieden habe, Hausfrau zu sein“

Vor kurzem hatte ich ein Interview auf dem Blog mit einer Mutter, die mir erzählte, wie sie und ihr Mann sich Haushalt, Kinderbetreuung und Arbeit gleichermaßen aufteilen und beide auf Teilzeit reduziert haben. Echte Gleichberechtigung und Vereinbarkeit, hat mir die Mutter im Interview erzählt. Daraufhin erhielt ich viele Kommentare und Emails von Müttern, die es ähnlich hielten, aber auch von Müttern, die es gerne so machen würden, aber deren Mann es nicht möchte. Und eben von einer Mutter, die mir von ihrem Weg erzählte: Sie hat sich nach der Geburt des ersten Kindes ganz bewusst entschieden, Hausfrau zu sein. Trotz Ingenieursstudium und besten Karrierechancen. Dass sie für ihr Lebensmodell ebenso kritische Kommentare bekommt, wie die Mutter, die mit ihrem Mann gemeinsam Teilzeit genommen hat und alles zur Hälfte aufteilt, ist irgendwie bezeichnend für Deutschland im Jahr 2018, oder? Egal, wie man es macht, irgendjemand meckert immer. Weshalb wir auch nicht versuchen sollten, es anderen recht zu machen, sondern einfach unseren eigenen Weg gehen sollten. Was die Hausfrau-Mutter zu ihrem Weg bewegt hat und wie andere ihr dabei begegnen, hat sie mir im Interview erzählt:  Weiterlesen

Willkommen zurück, Erkältungszeit!

Da ist sie wieder. Die Erkältungszeit. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich sie vermisst habe. Monatelang kein Infekt. Abgesehen von der Blasenentzündung, die unsere Babymaus im Finnlandurlaub hatte. Aber keine schniefenden Nasen, keine schlaflosen Nächte wegen Ohrenschmerzen oder plötzlich auftretendes Scharlach. Letzteres scheint nämlich besonders vernarrt in meine Jungs zu sein. Kaum baumelt am Kindergarteneingang der Zettel „wir haben einen Fall von Scharlach“ hat einer von den Jungs abends einen roten Hals und mag nicht mal mehr Nudeln mit Ketchup essen.  Ja, der Sommer war sehr schön. Und irgendwie vergisst man in diesen Monaten, dass es ja auch die andere Seite gibt. Ich spreche jetzt nicht vom Kuscheln bei Sturm und Plätzchenbacken, worauf ich mich sehr freue. Nee, die Rede ist von literweise Rotz und die Telefonnummer des Kindergartens auf dem Handydisplay, die von drohendem Unheil kündet.  Weiterlesen

Mit diesen Tipps beschäftigt sich das Baby wunderbar selbst (… und Ihr habt Spaß beim Aufräumen)

Unser Baby ist nun fast zehn Monate alt. Das ist das Alter, in dem Babys Action wollen. Beschäftigung. Toben. Aufmerksamkeit. Und ja, ich könnte ihr ewig zuschauen, wie sie durchs Haus krabbelt und versucht, aufs Sofa zu klettern. Und ja, es ist einfach unglaublich süß, wenn sie anfängt zu tanzen, wenn ich ihr etwas vorsinge. Und ja, ich liebe diese Begeisterung in ihren Augen, wenn ich mit ihr ein Buch anschaue und dabei Tiergeräusche nachmache. Aber: Ich kann es nicht den ganzen Tag. Es gibt einfach Dinge, die erledigt werden müssen. Der Geschirrspüler muss ab und zu mal eingeräumt und angeschaltet werden. Telefonate sind zu führen und nicht jeder Gesprächspartner ist zu erreichen, wenn die Kinder im Bett liegen. Der Große will Hilfe bei den Hausaufgaben. Ich will auch mal duschen (ist ja eh immer so eine Sache mit Baby, darüber hatte ich ja mal hier geschrieben). Ich muss arbeiten. Oder aber: Mama will einfach nur mal fünf Minuten in Ruhe Kaffee trinken und in einer Zeitschrift blättern. Es ist ja Murphys Gesetz, dass sich Babys und Kinder immer dann gar nicht mehr selbst beschäftigen können, wenn man gerade ganz dringend mit dem Finanzamt telefonieren muss. Oder eingeseift unter der Dusche steht. Aber: Ich habe da ein paar Tricks, mit denen Ihr Euer Baby ganz sicher beschäftigt (nun, bei einigen werdet IHR dafür danach mit Aufräumen beschäftigt sein, aber so what, das tut man doch gern für ein paar Minuten Me-Time!).  Weiterlesen

Endlich alle Fotos an einem Ort: Die My Cloud Home als digitales Familienalbum

*Werbung und Produkttest*

Das mit den Fotos ist ja heutzutage so eine Sache. Ich kam schon im analogen Zeitalter kaum hinterher, die Fotoabzüge in Fotoalben einzukleben und dann auch noch zu beschriften. Aber damals konnte man zur Not auch den Umschlag mit den Bildern mit Datum und Reise beschriften und ins Regal packen. Und außerdem waren es dann vielleicht vier 36-er Filme in einem Zweiwochenurlaub. Heute hingegen hat man seine Kamera in Form seines Smartphones immer dabei. Was gerade mit Kindern genial ist, denn man kann immer spontan ein Foto knipsen und die Familienmomente festhalten oder schnell mal an die Großeltern schicken. Allerdings macht man dann auch schnell 36 in einer Stunde. Oder mehr. Und zwar sowohl die Mama, als auch der Papa und dann auch noch der Opa und am Ende verliert man die Übersicht über all die Tausenden von Familienfotos auf diversen Endgeräten vom Laptop, PC, Smartphone bis hin zur Kamera, dazu noch die Fotos und Videos in den sozialen Netzwerken. Da hat dann jeder seine eigenen Speicherorte, im besten Fall in irgendeiner Cloud, und die Hälfte der Erinnerungen, wenn nicht noch mehr, ist irgendwo im digitalen Nirvana verschwunden. Ich war lange auf der Suche nach einer Hardware, das die Funktionen einer externen Festplatte mit einer von überall erreichbaren Cloud kombiniert und war deshalb sehr neugierig, die WD My Cloud Home zu testen.    Weiterlesen

Interview zur Vereinbarkeit: Wenn beide Elternteile Teilzeit arbeiten

Mit Verlassen des Kreißsaales scheinen die meisten Eltern die Gleichberechtigung aufzugeben und stattdessen in alte Rollenmodelle zu verfallen: Obwohl sich zwei Drittel aller Eltern vor der Geburt vornehmen, Haushalt und Kind gleichberechtigt aufzuteilen, gelingt es nur ganzen 14 Prozent tatsächlich (mehr dazu auch in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“). Gleichberechtigung sieht anders aus. In den allermeisten Fällen ist es der Mann, der Vollzeit arbeitet, während die Frau entweder längere Elternpause einlegt oder allenfalls Teilzeit arbeitet. Und selbst bei den Paaren, die beide Vollzeit arbeiten, ist es oft genug die Frau, an der die Hausarbeit hängen bleibt. Aber was hindert uns eigentlich daran, Haushalt und Kinderbetreuung gleichberechtigt aufzuteilen? Was hindert die Väter daran, ebenfalls auf Teilzeit zu reduzieren? Die Gesellschaft? Die eigene Barriere im Kopf? Die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust? Die finanziellen Einschränkungen? Ich habe eine Mutter befragt, die genauso wie ihr Mann Teilzeit arbeitet und mit ihm alles gleichberechtigt aufgeteilt hat. Echte Vereinbarkeit von Familie, Haushalt, Kindern – und den eigenen Bedürfnissen, sie sagt. Eine Einstellung und ein Modell, von dem man sich wirklich etwas abschauen kann! Auch wenn der Weg dorthin, wie sie selbst sagt, nicht ganz einfach war und auch blöde Reaktionen von anderen nicht ausblieben.  Weiterlesen

So werden Geschwister ein Team – die besten Tipps

Während ich diesen Text schreibe, toben meine beiden Jungs durchs Kinderzimmer und haben sich eine Rutsche aus Matratzen gebaut. Ihre kleine Schwester schaut ihnen staunend zu. Und ich? Kann nebenher arbeiten. Harmonie am Nachmittag, friedlich spielende Geschwister – das habe ich mir kaum zu träumen gewagt. Natürlich geht es nicht immer so friedlich zu bei den beiden Brüdern. Manchmal, ach Quatsch, oft kracht es zwischen ihnen, aber gewaltig. „Du blödester Bruder der ganzen Welt!“ ist da noch das harmloseste, was zwischen ihnen fällt, ab und zu wird auch mal ein Kuscheltier geworfen und wenn es hart auf hart kommt, schubsen und rangeln sie wie nichts Gutes. Aber – und das finde ich beruhigend: Geschwisterstreit ist ganz normal. Kein Grund zur Sorge. Es ist ein Training fürs spätere Leben, eine Art Bootcamp. Denn untereinander lernen die Jungs soziale Fähigkeiten, die sie für ihr weiteres Leben brauchen. Und trotz aller Streitereien (die einen wirklich manchmal zur Weißglut bringen können!) weiß ich eines: Meine Kinder sind ein richtig gutes Team und wenn es ernst wird, dann sind sie füreinander da. Es ist gar nicht so schwer, dass aus Geschwistern ein echtes Team wird!  Weiterlesen

Der neue Joolz Day³: Interview mit Firmenchef Stan Vermeulen übers Vatersein

*Werbung und Interview*

Ich habe ja bekanntlich mit Autos nicht so viel am Hut, da ich auch selten Autofahren muss. Aber ein Fahrzeug brauche ich jeden Tag: unseren Kinderwagen. Ich hatte ja schon mal (hier) beschrieben, dass ich erst jetzt beim dritten Kind tatsächlich den perfekten Kinderwagen gefunden habe – nachdem ich mich bei den beiden ersten Kindern ständig über unseren alten Kinderwagen geärgert habe (der auch ein drittes Kind nicht mehr mit gemacht hätte). Der Joolz Day² hatte mich jedoch auf Anhieb überzeugt – auch Monate später noch. Der perfekte Kinderwagen, endlich. Ich hätte nicht gedacht, dass der in Sachen Fahrkomfort und Wendigkeit noch zu toppen ist. Mal abgesehen vom schicken, gradliniegen Design. Nun wurde ich eines besseren belehrt: Denn der Nachfolger, der Joolz Day³ toppt nochmal alles! Vielleicht liegt das auch daran, dass der Firmengründer Stan Vermeulen selbst vor kurzem Vater geworden ist und seine eigenen Erfahrungen in den neuen Joolz Day³ eingeflossen sind. Ich habe ihn einmal befragt – auch danach, was Vätern eigentlich am Kinderwagen wichtig ist.  Weiterlesen

Einmal nicht aufgepasst: Besser ohne Ablenkung Autofahren

*Werbung*

Ein Unfall im Auto ist schnell passiert. Ich erinnere mich noch an eine Autofahrt als Studentin, lang, lang ist es her: Acht Stunden bin ich quer durch Deutschland mit dem Auto zum Semesterferienstart nach Hause gefahren. Ich beugte mich vor, um einen neuen Sender einzustellen. Bei meinem alten Ford gab es damals noch keinen automatischen Sendersuchlauf. Und während ich so am Rädchen drehte, schaute ich für einen Augenblick nicht auf die Fahrbahn. Drehte unbewusst das Steuer etwas zu weit nach links. Huuuuup! Ich schreckte hoch, schaute aus dem Seitenfenster: Neben mir ein anderes Auto, der Fahrer machte wilde Gesten. Ich blickte nach vorne und sah: Ich war fast auf der linken Spur gelandet und hätte um ein Haar das überholende Auto gerammt. Dessen Fahrer war geistesgegenwärtig auf das Stückchen Gras neben der Autobahn gefahren und ausgewichen. Mein Herz klopfte wie wild, die Hände zitterten, irgendwie schaffte ich es wieder auf meine rechte Spur zu fahren. 140 Stundenkilometer zeigte mein Tacho an. Das hätte übel ausgehen können. Nur einmal kurz abgelenkt sein – beim Autofahren nicht ratsam. Laut einer US-Studie gehen 68 Prozent aller Unfälle auf Ablenkungen zurück. Und weil das gerade mit Kindern im Auto schnell passieren kann, hat die Versicherung DA-Direkt eine Youtube-Kampagne ins Leben gerufen, um darauf aufmerksam zu machen. Ein sehr witziges Video, wie ich finde – zu einem unglaublich wichtigen Thema.   Weiterlesen

Der erste Urlaub allein mit drei Kindern – inklusive Nachtzug, Buffet und diversen Wutanfällen

Sollte ja eigentlich kein Problem sein. So ein Urlaub alleine mit drei Kindern. Einem Siebenjährigen, einem Vierjährigen mitten in der Autonomiephase und einem Baby. Ich verbringe ja schließlich auch ansonsten den Tag von 7 bis 19 Uhr alleine mit ihnen. Was sollte dann anders sein bei sechs Tagen Urlaub?! Je näher der Urlaub rückte, umso naiver kamen mir meine Gedanken vor. Aber wer mich kennt, weiß, ich bin eine chronische Optimistin. Ich kann  da nichts für. Mein Optimismus ist angeboren. Meine Jungs hatten sich in den vergangenen Ferienwochen so gut miteinander verstanden, waren stundenlang ins Spiel vertieft, das Baby ist eines der pflegeleichten Sorte – was sollte da schon schief gehen?!

Nun, die immer wieder hervortretende Trotzphase des Mittleren hatte ich erfolgreich verdrängt. Und auch die Tatsache, dass man an einem Hotelbuffet mit Kindern am besten sechs Hände hat, habe ich ausgeblendet. Dabei hatte ich bei unserem Osterurlaub einen kleinen Vorgeschmack erhalten, als mein Mann an drei von sieben Tagen krank im Hotelbett lag und ich den Urlaub alleine mit den Kindern meistern musste. Mein Respekt vor alleinerziehenden Müttern war immer groß, sehr groß und ist nach diesen Tag noch mehr gewachsen. Aber gleichzeitig weiß ich auch: Ich kann das. Wenn es sein muss, klappt es alles. Irgendwie. Und das ist wiederum ein gutes Gefühl. Wir können mehr als wir denken und wachsen, wenn’s drauf ankommt, einfach über uns hinaus!

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Mehr Abwechslung in der Brotbox: Mit den Bärchen-Snack-Bällen

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Ich gebe es ganz offen zu: In Sachen Brotbox bin ich keine Künstlerin. Mir fehlt morgens die Zeit und Muße und meist auch die Kreativität, noch vor meinem ersten Kaffee eine bunte, gesunde und dem Kind mundende Brotbox zu zaubern. Abgesehen davon, dass es ziemlich frustrierend ist, wenn man mittags die Hälfte des Inhalts immer noch da ist, weil sich der Sohnemann entschlossen hat, Paprika ab sofort nicht mehr zu mögen. Mir gingen langsam die Ideen aus… aber nun pünktlich zum Schulstart am Montag (ohja, 6 Wochen Sommerferien sind schon um!) habe ich etwas Neues für meine Kinder entdeckt, um ein bisschen Abwechslung in die Frühstücksbox zu bringen. Und schmecken tut es auch noch! Die Firma Reinert, die die bei uns schon lange angesagte Bärchen-Wurst herstellt, hat nämlich Bärchen-Snack-Bälle in Mini-Fußball-Optik auf den Markt gebracht. Auf der Facebook-Seite von Bärchen könnt Ihr übrigens zeigen, dass Ihr kreativer seid als ich in Sachen Brotboxgestaltung und etwas gewinnen! Doch dazu komme ich noch…

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