Tipps für die Hausaufgaben: So klappt es ohne Stress

Wenn es eine Sache gibt, die mich früher schon im Schulalltag nervte und heute als Mutter genauso nervt, dann sind es Hausaufgaben! Sie passen irgendwie nie in den Tagesablauf, sie halten einen ab von den schönen Dingen, die man am Nachmittag gerne machen möchte, sie sind viel zu oft nicht besonders spannend und sie tun dem Familienfrieden nicht gut. Manchmal beneide ich die Eltern, die ihre Eltern in der Ganztagsbetreuung angemeldet haben, wo die Hausaufgaben erledigt werden. Aber da ich mich nun mal absichtlich für die 14-Uhr-Betreuung entschieden habe, müssen wir hier zuhause ran. Und ich sage ganz bewusst: Wir. Denn man hängt als Mutter einfach mit drin. Ist so. Selbst, wenn mein Sohn die Hausaufgaben in der Nachmittagsbetreuung erledigen würde, würde ich ja noch mal einen Blick drauf werden, sie mit ihm durchgehen. Um einfach zu wissen, was er in der Schule macht und vor allem: wie er es macht. So oder so: Hausaufgaben sind ein Teil unseres Familienalltags geworden. Wenn es nach mir geht, sind sie ein wenig zu sehr präsenter Teil des Alltags geworden. Aber man kommt nun mal nicht drumherum. Also müssen wir das Beste draus machen: Hier kommen ein paar Tipps, wie man die Hausaufgaben besser in den Alltag untergebracht bekommt, sie stressfreier erledigt werden und wie sie dann auch wirklich etwas bringen. Also für den Lernerfolg des Kindes!   Weiterlesen

Bilderbücher für Pinguinfans: Buchtipp für kleine Leser

*Buchrezension*

Meine Lieblingstiere sind Pinguine. Ich liebe sie: ihren Watschelgang, die langen Schnäbel, wie sie beisammenstehen und ihre Jungen beschützen und dann elegant ins Wasser tauchen. Im Zoo könnte ich stundenlang vor dem Pinguin-Becken stehen und ihnen zuschauen. Ich liebe Pinguin-Tierdokus! Ich habe sogar einen großen Kuscheltier-Pinguin, den meine Kinder sehr mögen. Seit Jahren erzähle ich meinen Kindern eine selbst ausgedachte Gute-Nacht-Geschichte, in der ein reiselustiger Pinguin die Hauptrolle spielt. Umso mehr freue ich mich über Pinguin-Bilderbücher – ich könnte jedes Mal vor Freude quietschen! Heute möchte ich Euch gleich zwei Bilderbücher vorstellen, in denen die Protagonisten Pinguine sind. Ganz besondere Pinguine: In Nina Dullecks „Boje hebt ab“ geht es um einen Pinguin, der fliegen will. Und in „Die Not ist groß, einer muss los“ von Jenna & Bo um Kalle Pinguin, der um die Welt reist, weil am Südpol das Eis schmilzt. Was beweist: Pinguine sind einfach ganz besondere Tiere!
Weiterlesen

„Kinder sind ein fantastisches Publikum“: Checker Tobi im Interview

Checker Tobi, das ist der Held meiner Jungs. Wenn Tobias Krell in seiner „Checker“-Sendung auf KiKA Kindern die Milch, das Lachen oder das Krankenhaus erklärt, dann lauschen meine Jungs andächtig, inhalieren quasi jedes Wort und können auch Wochen später noch jedes kleinste Detail wiedergeben. Sie erinnern sich an alles. Und selbst bei auf den ersten Blick nicht wirklich umwerfenden Themen wie „Nüsse“ sitzen sie wie gebannt da. Denn Checker Tobi gelingt es, die Dinge kindgerecht, aber immer spannend, nie von oben herab und auch mit einem gewissen Anspruch, also nicht bis ins Unkenntliche hinein vereinfacht, zu erklären. Ich habe mich riesig gefreut, dass er sich Zeit für ein Interview mit mir genommen hat. Und ja, so viel nehme ich vorneweg: Er ist in echt genauso ein cooler, sympathischer Typ wie im Fernsehen! Weiterlesen

„Ich war aber schneller!“ – wenn Kinder sich ständig messen wollen

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wann es eigentlich begonnen hat. Dieses „höher, schneller, weiter“-Spiel bei meinen Kindern. Ständig geht es darum, wer schneller ist, wer höher springen kann und wer weiter werfen kann. Der höhere Turm muss gebaut werden und am besten noch in der schnellsten  Zeit. Dass der eine zwei Jahre jünger ist als der andere, wird dabei völlig ausgeblendet. Jeder Spaziergang wird zum Wettlauf, jeder Kletterbaum zur Herausforderung, jeder Stein zum Weitwurfcontest benutzt. Meine Kinder messen sich ständig und überall. Und es sei es auch nur dabei, wer am lautesten schreien kann. Manchmal macht es mich wahnsinnig! Es ist ja nicht nur hier zuhause so, da könnte man es als gesunde Geschwisterrivalität abtun, Training fürs weitere Leben, Ihr wisst schon. Aber auch die Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter scheinen ständig in einem Wettbewerb untereinander zu stehen. Auf dem Schulhof und im Kindergarten sind sie ständig am Rangeln, am Raufen und Wettlaufen. Woher kommt das bei Kindern, dieses ständige sich Messen in irgendwas? Ich habe es meinen Kindern ja nicht anerzogen, ganz im Gegenteil. Weiterlesen

Mit gutem Gewissen investieren: Was bedeutet Nachhaltigkeit bei der Geldanlage?

*Werbung*

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das zurzeit in aller Munde ist. Wir wollen alle nachhaltiger konsumieren, nachhaltiger essen und haushalten. Ich achte auf regional angebautes Bio-Gemüse, kaufe gebrauchte Kinderkleidung, reiche nicht mehr angesagtes Kinderspielzeug an meine Nichte weiter und greife zu Klopapier aus Altpapier. Wir sind es unseren Kindern schuldig, unser Leben so nachhaltig wie möglich zu gestalten, davon bin ich überzeugt.  Aber seien wir mal ganz ehrlich: In Sachen Nachhaltigkeit verfallen viele in eine Art Aktionismus und schießen bei manchen Dingen übers Ziel hinaus. Dabei ist mittlerweile klar, dass viele vermeintlich nachhaltige Dinge gar nicht so nachhaltig sind, man denke an die Umweltbilanz von Papiertüte und Plastiktüte. Aber ich muss zugeben an eine Sache habe ich bisher nicht gedacht: Ich habe mir bisher keinen Kopf zerbrochen, ob ich mein Geld nachhaltig anlege. In welche Fonds meine Einzahlungen an meiner privaten Rentenversicherung fließen? Ich weiß es gar nicht so genau, muss ich zugeben. Dabei kann man nicht nur bei seinem Konsumverhalten auf Nachhaltigkeit achten, sondern auch bei den eigenen Geldanlagen – und damit eine ganze Menge Einfluss ausüben! Weiterlesen

Gastbeitrag: „Bis einer weint! Kein Tag ohne Geschwisterstreit“

Ich freue mich immer, wenn ich auf diesem Blog auch ein paar andere Stimmen unterbringe – umso mehr Vielfalt, umso besser, finde ich. Denn wir Mütter sind verschieden, unsere Kinder sind verschieden, unsere Familien und natürlich auch unsere Meinungen und Wege, die wir beschreiten. Ich finde Gastbeiträge sind so etwas wie die Würze auf einem Blog, denn sie runden das große ganze Blog-Gericht erst so richtig ab! Und deshalb freue ich mich riesig, dass ich heute wieder einen Gastbeitrag für Euch habe – diesmal hat für mich die liebe Verena von dem Blog Vrenitutkund einen Text über Geschwisterstreit von der Seele gebloggt! Sie ist wie ich Dreifachmutter und ich mag ihre Texte sehr ! Aber lest selbst – hier kommt Verenas Gastbeitrag: Weiterlesen

Sicher zu Schule und Kindergarten: Checker Tobis Tipps für die Verkehrserziehung

*Werbung*

Wir wohnen ja mitten in der Innenstadt – und auch wenn die Lübecker Altstadt verkehrsberuhigt ist, gibt es für meinen Großen auf dem Weg zur Schule einige Kreuzungen zu überqueren. Mal mit, mal ohne Ampel, mal vorbei an parkenden Autos und auf Tuchfühlung mit Fahrrädern, Rollerfahrern und Bussen, die an den Kindern vorbeibrausen. Mein Großer ist die eigentlich nicht lange Strecke gefühlt 10 000 Mal gegangen, schließlich ist der Kindergarten gleich nebenan. Er kennt die besten Stellen zum Straße überqueren, er weiß, dass man selbst bei einer grünen Ampel nicht einfach blind loslaufen sollte, er schaut mit einer Konzentration nach links und rechts, von der wir Großen uns eine Scheibe abschneiden können –  aber dennoch sehe ich vor meinem inneren Auge alle möglichen Gefahren. (Im Geheimen sind wir doch alle Helikoptermums, oder?!) Und nun kommt auch noch mein Mittlerer in das Alter, in dem er immer selbständiger wird und läuft alleine die paar Schritte zu den Nachbarsjungen. Und da muss er auch eine Straße überqueren – zwar eine ganz kleine, aber auch da kommt manchmal ein Auto. Weiterlesen

Auszug „Afterwork Familie“: Wie Kinder im Haushalt mithelfen können

Worum es in meinem neuen Buch „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst“ geht, hatte ich ja schon mal geschrieben. Einen Blick ins Inhaltsverzeichnis könnt Ihr werfen. Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick ins Buch geben und exklusiv einige kleine Auszüge aus dem Buch vorstellen. Wie ich schon beschrieben habe, geht es kurz gesagt darum, wie wir Eltern die oft viel zu knappe Zeit am Nachmittag für echte Familienzeit nutzen können – ohne Stress und Streit. Denn wer sagt denn, dass der Feierabend nicht schon direkt nach der Arbeit und dem Abholen aus Kindergarten oder Schule beginnen kann? Ich gebe im Buch Tipps dazu, wie Ihr den Nachmittag entrümpeln könnt, wie Ihr Euch auf das Wichtige konzentrieren könnt, wie Ihr mit Ritualen und Routinen Kindheitserinnerungen, ein Wir-Gefühl und vor allem einen stressfreien Tag schafft. Und ich gebe ganz konkrete Tipps, wie man stressfrei mit Kindern einkauft, den Handykonsum von allen reduziert, ohne Streit am Abendbrottisch echte Familienzeit erlebt, wie man seinen Kindern bei den Hausaufgaben hilft, wie man die Kinder liebevoll und ohne Gemecker ins Bett bringt und wie man es schafft, dass die Aufgaben im Haushalt zu Quality Time werden. Und von letzterem handelt auch der Auszug, den ich Euch heute zeigen möchte:

Weiterlesen

Zwischen Wehmut und Erleichterung: Gedanken zur Eingewöhnung

Nun ist es soweit! Auch mein drittes Kind kommt in den Kindergarten! Diese Woche beginnt die Eingewöhnung. Und damit geht nun auch meine dritte und höchstwahrscheinlich auch letzte Elternzeit zu Ende. Eigentlich sollte ich ja beim dritten Kind Eingewöhnungsprofi sein – aber auch diesmal schwanke ich zwischen Erleichterung und Wehmut. Obwohl ich wie auch in den ersten Elternzeiten weitergearbeitet habe, Bücher und diesen Blog geschrieben habe, hatte ich eben doch Elternzeit. Also viel intensive Zeit mit meiner kleinen Maus. Wie werde ich unser gemütliches zweites Frühstück zu zweit vermissen, wenn wir beide, nachdem die Brüder aus dem Haus sind, zusammen am Esstisch sitzen und ich ihr aus der Zeitung vorlese, sie begeistert auf Tierbilder in der Zeitung patscht und mir die Politikseiten in Konfetti zerrupft! Aber gleichzeitig freue ich mich auf die neu gewonnene Freiheit, darauf, morgens alleine in Ruhe meinen zweiten Kaffee zu trinken, darauf, regelmäßige Zeit für meine Arbeit zu haben und nicht immer nur die Stunde Mittagsschlaf. Und darauf, dass ich somit auch abends wieder Feierabend habe und nicht noch am Computer sitzen muss. Weiterlesen

Vor einem Jahr geriet unser Leben aus den Fugen – und ein Ende ist nicht in Sicht

Es ist tatsächlich schon ein Jahr her. Ein Jahr her, dass unser Leben aus den Fugen geriet. Dass wir mit einem Mal herauskatapultiert wurden aus der Normalität. Dass die Leichtigkeit aus unserem Alltag herausgesogen wurde. Vor einem Jahr ging mein Mann mit geschwollenen Mandeln zum Arzt. Und kam mit der Diagnose Lymphdrüsenkrebs wieder nach Haus. Es folgte ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller Therapien, die erst anzuschlagen schienen und dann doch nicht so wirkten, wie sie sollten. Es war ein Jahr, in dem wir versuchten, für die Kinder so viel Normalität wie möglich aufrecht zu erhalten, die Zeit zu nutzen, uns zu sagen „jetzt erst recht“ und trotz aller Umstände  unser Lachen nicht zu verlieren. Denn unseren Humor, unsere Freude am Leben – das wollten wir uns nicht nehmen lassen! Und schon gar nicht sollten unsere Kinder sich ihren Humor,  ihr Lachen, ihre unbeschwerte Kindheit nehmen lassen! Aber es war auch ein Jahr, in dem wir immer wieder an unsere Grenzen stießen, in dem ich merkte, wie gut mein Autopilot funktioniert und wir uns mit Fachbegriffen und Statistiken auseinandersetzten, die man eigentlich gar nicht genauer kennen möchte. Leider ist ein Ende nicht in Sicht. Es geht vielleicht jetzt erst so richtig los. Denn die einzige Therapie, die meinem Mann nun noch helfen kann, ist die Stammzellentransplantation. Weiterlesen