Du bist auch eine gute Mutter, wenn… Weihnachtsedition

Wenn man in diesen Tagen durch die sozialen Medien scrollt, sieht man sie wieder: die allzeit perfekten, engagierten und kreativen Mütter! Versteht mich nicht falsch: Es ist super, wenn man sich so ins Zeug legt. Und ist super, wenn jemand geduldig die filigransten Fensterbilder ausschneidet. Oder vom Baumkuchen bis Stollen alles selbst backt. Und dazu noch einen selbstgebastelten, selbst befüllten Adventskalender hat. Und ein stilsicher dekoriertes Haus samt selbst gehäkelte Tannenbaumgirlande. Kannst Du alles machen. Wenn Du die Zeit hast. Das Talent. Und die Nerven. Aber wisst Ihr was? Man muss es nicht machen, wenn man nicht mag. Wenn man kein Basteltalent hat. Wenn man beim Dekorieren lieber die Kinder ranlässt. Wenn man keine Lust auf Hausmusik und zum zehnten mal „Ihr Kinderlein kommet“ hat. Denn es steht nirgendwo geschrieben, dass man all das tun muss, um eine gute Mutter zu sein!

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Gastbeitrag einer Lehrerin zur Corona-Situation an den Schulen

Es wird viel geredet davon, wie es uns Familien in diesen Corona-Zeiten geht – mit der drohenden Quarantäne, Homeschooling und so weiter. Es wird geschrieben über Hygienekonzepte in Schulen, Lüftungsregeln und E-Learning. Aber wie geht es eigentlich den Lehrern dabei? Schließlich treffen sie jeden Tag viele unterschiedliche Kinder – und nicht nur eine Klasse, sondern in den meisten Fällen verschiedene Klassen. Alle reden über Kontaktbeschränkungen. Aber Lehrer können das schwerlich umsetze, denn zu ihrem Job gehören Kontakte, mitunter 100 und mehr am Tag. Ich freue mich sehr, dass mir eine Lehrerin einen Gastbeitrag dazu geschrieben hat und einmal ihre Sicht der Dinge schildert, denn ich finde es wichtig, dass auch diese Seite einmal gehört wird. Und was sie schreibt, macht nachdenklich!

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Meningokokken-Erkrankungen sind selten, aber können lebensbedrohlich sein: Was kann einen davor schützen?

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Es ist einige Jahre her, mein Großer war damals knapp ein Jahr alt. In einem Zeitungsartikel las ich über einen Jungen, genauso alt wie mein Sohn, dem aufgrund einer Meningokokken-Erkrankung beide Arme amputiert werden mussten. Eine Sepsis hatte sich in seinem Körper ausgebreitet – um sein Leben zu retten, mussten die Ärzte amputieren. Seine Mutter ging mit der Geschichte an die Öffentlichkeit, um auf die Gefahr aufmerksam zu machen. Ich weiß noch, dass ich schlucken musste und meinen Sohn sehr fest in den Arm nahm. Was mich besonders berührte: wie banal die Erkrankung begann und wie schnell sie lebensbedrohlich wurde. Ich begann zu recherchieren und unseren Arzt nach möglichen Impfungen zu fragen. Meningokokken-Erkrankungen sind selten (256 Fälle in Deutschland in 2019), aber sie können schnell lebensbedrohlich werden. Deshalb sollten wir Eltern die Symptome kennen aber vor allem wissen, was vor einer Erkrankung schützen kann.

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Ideen für den Adventskalender für Kindergartenkinder und Grundschüler

Irgendwie ist der 1. Dezember ja immer schneller da, als man denkt. Ich bin ja der Last-Minute-Typ, sowohl was die Weihnachtsgeschenke als auch was den Adventskalender betrifft. Aber dieses Jahr soll es anders sein! Dieses Jahr möchte ich nicht wieder am 30. November dasitzen und den Abend mit Päckchen für den Adventskalender packen verbringen. Und nein, schon gar nicht will ich dann erst die Hälfte des Adventskalenders füllen und dann Mitte Dezember mangels vorheriger Ideen und Zeit die zweite Hälfte. Dieses Jahr sollen die Säckchen für meine Kinder rechtzeitig hängen! Ok – das habe ich mir seit Jahren geschworen und nie geschafft. Aber ich habe es mir fest vorgenommen! Da mir aber bei drei Kindern zwischen 2 und 9 Jahren so langsam die Ideen ausgehen, habe ich bei Instagram in den Stories nach Ideen und Anregungen für den Adventskalender gefragt. Klar lieben meine Kinder Schokolade und Überraschungseier. Aber Süßkram gibt es in der Weihnachtszeit eh mehr als genug. Und ich mache ihnen auch gerne eine Freude. Ich habe so viele Tipps und Ideen bei Instagram erhalten, dass ich sie gerne einmal hier teile – als Anregung für alle!

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„Du bist der Mann, du musst doch das Geld verdienen“ – ein Gastbeitrag übers Hausmann-Sein

Einmal die Rollen mit der Frau tauschen und „Hausmann“ sein – davon hatte Philipp Weber tatsächlich schon länger geträumt. Er hat den Schritt dann schließlich umgesetzt. Über seine Erfahrungen berichtet er mir heute in einem Gastbeitrag, ich freue mich sehr! Lest selbst, wie Philipp dazu kam und welche Erfahrungen er gemacht hat:

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Mit Monopoly Junior spielerisch den Umgang mit Geld und Zahlen lernen

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Wisst Ihr, was ich als Kind geliebt habe? Einen ewig langen Nachmittag lang Monopoly spielen! Ich kann mich an Spielrunden erinnern, die manchmal sogar mehrere Tage dauerten. Monopoly ist tatsächlich eines der Gesellschaftsspiele, auf das ich mich riesig gefreut habe es mit meinen Kindern zu spielen. Und dafür musste ich gar nicht so lange warten: Denn von Monopoly gibt es eine Junior-Variante, die schon Kinder ab 5 Jahren spielen können. Mein Kleiner hat es sogar schon mit etwas Hilfe mit 4 Jahren spielen können! Was ich richtig cool an Monopoly Junior finde: Die Kinder lernen dadurch ganz spielerisch den Umgang mit Geld und Zahlen!

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Um die Ecke denken bei Schulkonzepten in Corona-Zeiten: Bitte mehr Kreativität, liebe Politiker!

Was für eine Überraschung! Es wird Herbst und die Coronazahlen steigen. Es wird Herbst und es wird kalt in den Klassenräumen, wenn die ganze Zeit gelüftet wird. Mensch! Wer hätte das gedacht! Anscheinend alle – außer den zuständigen Politikern. Denn die scheinen grad überrumpelt zu sein. Und das, obwohl man immer betont hat, dass die Schulen und Kindergärten bei einem neuerlichen Lockdown als letztes geschlossen werden sollen. Man hatte ja auch wirklich kaum Zeit, sich auf all diese „Überraschungen“ vorzubereiten. (Vorsicht, dieser Satz enthält Ironie) Und dann kommen heute CDU-Politiker doch tatsächlich mit dem Vorschlag um die Ecke, die Weihnachtsferien zu verlängern. Um – Achtung, jetzt kommt es! – drei bis vier Wochen. Diese kann man dann ja einfach von den Sommerferien wegnehmen. Öhm ja. Soviel dazu: Die Schulen und Kindergärten müssen diesmal unbedingt offen bleiben und als letztes geschlossen werden. Sorry, aber als ich das heute las, musste ich mich echt aufregen! Das ist sowas von an der Realität von uns Eltern vorbei! Dann sollen also wir Eltern unseren Jahresurlaub gleich am Anfang des Jahres aufbrauchen? In einem Jahr, von dem man heute noch nicht weiß, was es für uns eigentlich bringt? Denn – so viel ist ja wohl klar – Corona wird uns noch eine ganze Weile begleiten. Mir fehlt mittlerweile die Energie, um so doll den Kopf zu schütteln, wie man ihn über solche Vorschläge schütteln sollte. Wo bitte bleiben die kreativen Ideen? Wie wäre es mit um die Ecke denken? Wo sind die Lüftungsanlagen? Die Plexiglaswände? Die abgespeckten Lehrpläne?

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6 schnelle Bastelideen mit Kastanien: Eine Sammlung für den Herbst

Wer mich kennt, weiß, dass ich kein wirklicher Bastelfan bin. Ich habe einfach zwei linke Hände und kann keine gerade Linie schneiden. Beim Kleben klebe am Ende nur ich selbst, aber nicht das, was zusammenkleben soll. Und irgendwie sieht das, was ich mit meinen Kindern bastle, nie annähernd so aus wie in der Bastelanleitung. Ich bin wirklich froh, dass ich das Basteln an Schule und Kindergarten delegieren kann. Weitestgehend. Denn im Herbst lieben meine Kinder es, mit Naturmaterialien zu basteln. Und ja, ich mag es auch, Kastanien, Eicheln, Tannenzapfen oder Bucheckern zu sammeln. Beim herbstlichen Basteln halte ich es dann aber lieber einfach. So können dann auch ich und meine kleine Tochter mitbasteln. Die schönsten Ideen für das Basteln mit Kastanien habe ich hier einmal für Euch zusammengestellt. Alle kinderleicht, versprochen!

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Was Mütter von heute unter Druck setzt: Eine kleine Umfrage

Vorletzte Woche schrieb ich darüber, was Müttern von heute ein schlechtes Gewissen macht – und wieso wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Denn Kinder brauchen und wollen keine perfekten Mütter! Und sie verzeihen uns unsere Unperfektion. Doch es ist nicht nur das schlechte Gewissen, was Mütter unter Druck setzt. Es kommt auch viel von außen. „Es fühlt sich an, als würde ständig jemand auf mich schießen“ sagte mir ein Mutter. Eine andere schrieb mir „man kann es niemanden recht machen, das macht mich fertig“. Was setzt denn die Mütter von heute so unter Druck? Die Frage habe ich Euch einfach mal bei Instagram gestellt. Und hier kommen die Antworten:

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Gastbeitrag zum Thema Vereinbarkeit: Zwillinge und Führungsposition, das geht!

Da ich auf diesem Blog gerne so viele verschiedene Stimmen wie möglich zu Wort kommen lassen möchte, auch um zu zeigen „wir sind alle normal, auf unsere Art“, freue ich mich immer über Gastbeiträge. Heute erzählt mir Anke etwas zum Thema „Vereinbarkeit und Zwillinge„! Da ich selbst zwar drei Kinder, aber keine Zwillinge habe, finde ich das sehr spannend. Lest selbst über ihr Modell und ihre Erfahrungen:

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