Ein besonderes Fotobuch, ruckzuck erstellt: Das fingerbook (mit Rabattcode)

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Das letzte Fotobuch, das ich erstellt habe, war vor acht Jahren. Über das erste halbe Lebensjahr meines Großen. Danach gab es viele gute Vorsätze für weitere Fotobücher – und viele, viele Bilder auf diversen Handys, Computern und Kameras. Meine Ankündigung „wenn ich mal Zeit habe, mache ich als erstes ein Fotobuch“ ist eine Art Running Gag geworden. Und ich ärgere mich über mich selbst, dass ich es nicht hinbekomme. Bis jetzt. Denn nun habe ich ein Fotobuch erstellt. Und zwar in rekordverdächtigen fünf  Minuten. Inklusive Bestellvorgang und Online-Login! Wie das ging? Mit dem fingerbook. Ein handliches, robustes Fotobuch mit 24 Bildern, das man ganz einfach mitnehmen, verschenken und immer wieder hervorholen kann.   Weiterlesen

Nachhaltig um jeden Preis? Leute, entspannt Euch!

Wenn es ein Wort gibt, ohne dass keine Ausgabe der Tageszeitung, keine Frauenzeitschrift und neuerdings auch kein Wirtschaftsmagazin auskommt, dann ist es: Nachhaltigkeit. Wahlweise nachhaltig. Es gibt Tage, da stolpert man auf fast jeder Seite der Tageszeitung über eines der Wörter. Was wir nicht alles tun sollen, um nachhaltig zu sein! In den sozialen Medien überbieten sie sich mit Vorschlägen. Strohhalme aus Glas (hat mal jemand an kleine Kinder gedacht, die ja eigentlich die Hauptzielgruppe von Strohhalmen sind und gerne herzhaft zubeißen?), feste Seife zum Haarewaschen, Bienenwachstücher statt Alufolie, es ist ja alles schön und gut und mehr als lobenswert. Aber, wenn jemand so wie eine Bekannte neulich alle Tupperdosen aus Plastik aus dem Küchenschrank wirft, um Platz für Glasbehälter zu schaffen, die sie neu anschafft, dann ist das gut gemeint, aber nicht wirklich effektiv. Wisst Ihr, wie viel Energie und Rohstoffe in die Produktion von Glasbehältern fließen? Wieso also noch völlig intakte Kunststoffdosen in den Müll werfen, nur weil sie aus dem bösen Plastik sind?! Oder der Herr, der eine Streuobstwiese abholzte, um bienenfreundliche Wiesenblumen auszusäen und stolz von seinem Einsatz für die Bienen berichtete? Oder die Mutter, die jegliches Plastikspielzeug ihrer Kinder wegwarf, um alles durch entsprechendes Holzspielzeug zu ersetzen? Nein,  es ist nicht nachhaltig, wenn wir alle anfangen, sämtliche Kunststoffgegenstände aus unserem Haushalt durch Alternativen zu ersetzen. Jedenfalls nicht, solange sie noch funktionsfähig sind. In Sachen Nachhaltigkeit ist eine Hysterie ausgebrochen, und wehe, jemand isst Joghurt aus einem Plastikbecher, dann bekommt er zumindest virtuell einen über die Rübe gezogen. Weiterlesen

Unser Alltag ist ihre Kindheit? Nein, ihre Kindheit ist noch viel mehr!

#unseralltagistihrekindheit. Das ist nicht nur ein eigener Hashtag, sondern auch ein immer wieder gerne nett in Szene gesetztes Zitat, auf T-Shirts, Kaffeetassen oder Wandbildern. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich über diesen Satz gestolpert bin. Zunächst fand ich den Spruch gut. Auf den Punkt gebracht. Schlüssig. Eindrucksvoll erinnernd an das, was wirklich zählt. Aber beim näheren Nachdenken auch irgendwann ermahnend. Schlechtes Gewissen machend, wenn mal wieder so ein Tag war, an dem viel zu viel Alltag und viel zu wenig Kindheit war. Und dann fing dieser Satz an, mich furchtbar zu nerven. Ich muss gestehen, ich habe ein zwiegespaltenes Verhältnis zu diesem Satz. Denn Kindheit ist einfach noch viel mehr als unser Alltag!  Glücklicherweise. Weiterlesen

Bauchgefühl vs. gute Ratschläge: Hört auf Euren Bauch!

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Ist das Kind nicht etwas warm angezogen? Das Kind braucht doch eine Mütze! Du verwöhnst sie doch, wenn du sie immer gleich hochnimmst. Ist der Kleine nicht schon zu alt für einen Schnuller? Sag bloß, du stillst noch? Also mit einem halben Jahr sollte sie sich ja schon mal drehen können! Das Baby hat bestimmt Hunger! Das Baby hat bestimmt Bauchschmerzen! Rühr doch ein bisschen Zucker in den Tee, dann trink sie ihn bestimmt viel lieber. Mit zwei Jahren sollte der Kleine aber tagsüber schon trocken sein. Babys brauchen keine Fluoridtabletten. Babys brauchen auf jeden Fall Fluorid-Tabletten. Kommen Euch diese Sätze bekannt vor? Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Ratschläge schon gehört habe, seit ich vor acht  Jahren zum ersten Mal Mutter wurde. Wenn ich für jedes „Das Kind braucht doch eine Mütze“ einen Euro in die Spardose gesteckt hätte, wäre ich heute reich! Das mit den Ratschlägen beginnt ja schon in der Schwangerschaft und steigert sich, wenn das Kind auf der Welt ist. Gerade beim ersten Kind ist es da gar nicht so leicht, die gut gemeinten von den wirklich guten Ratschlägen zu trennen – und schon gar nicht, dem eigenen Bauchgefühl den Vorrang zu geben. Denn für die Entscheidung „das ist mein Weg“ bedarf es eine Menge Mut. Und den muss man als frischgebackene Mama, die in eine völlig neue Welt katapultiert wird, erst einmal haben! Weiterlesen

Abenteuer im Wald: Neue Folgen der Kinderserie „Craig of the Creek“

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Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann fällt mir sofort der Wald ein. Wir wohnten gar nicht weit weg von einem kleinen Waldstück und ich bin oft nachmittags mit meinen Freunden aus der Nachbarschaft im Wald unterwegs gewesen. Ohne Eltern. Wir kannten unsere Grenzen. Aber innerhalb dieser Grenzen ließen uns unsere Eltern unsere Freiheit. Wenn ich an meine Kindheit zurück denke, dann sehe ich mich auf unserem Kletterbaum sitzen, ich sehe mich Höhlen bauen, Stöcke sammeln, abends mit Blättern im Haar und Schlamm an den Schuhen nach Hause zurück kommen. Das waren Tage, die nie endeten, an denen ich mir nie vorstellen konnte, dass sie überhaupt enden könnten, diese Tage, in denen man einfach nur spielt und spielt und spielt und abtaucht in die ganz eigene Abenteuerwelt im Wald. Eben dieses Gefühl ist es auch, was meine Kinder mitnehmen sollen, wenn sie einmal zurück denken an ihre Kindheit. Und wenn ich sie so sehe, wie sie sich im Wald sofort den größten Ast schnappen und damit im Handumdrehen zu Detektiven, Urwaldforschern oder Archäologen werden, dann denke ich: Ja, genauso muss es sein, genauso muss sich Kindsein anfühlen. Egal, ob sie vorher quengeln, dass sie keine Lust haben auf den Wald – kaum sind wir da, ist alles vergessen und der Wald wird zur Kulisse für ihre schönsten Abenteuerwelten. Weiterlesen

Gastbeitrag: „Mein Mann ist immer der good Guy und überlässt mir die unangenehmen Dinge wie Erziehen und Verbieten“

Good Guy, Bad Guy? Kennt man aus dem Fernsehen. Die Kommissare, die sich beim Verhör aufteilen. Der eine macht einen auf einfühlsam, der andere mimt den harten Kerl. So ähnlich sei es auch bei ihr und ihrem Mann, schrieb mir eine Leserin, die mich fragte, ob sie sich in einem Gastbeitrag einmal Luft verschaffen und die Meinung von anderen Leserinnen hören kann. Ihr Mann übernehme immer nur die angenehmen Dinge im Familienleben – toben, Ausflüge, Schwimmen gehen – während an ihr die ganze Erziehungsarbeit und damit Verbieten, Meckern, Lernen für die Schule und so weiter hängen blieben. Das nerve, denn sie sei damit zwangsläufig immer die Meckermama, sagt die Leserin. Eine spannende Frage, fand ich und bat sie um den Gastbeitrag! Weiterlesen

Endlich eine Trage, mit der man das Kind ganz leicht auf dem Rücken tragen kann

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Ich habe meine drei Kinder immer gerne und lange getragen. Die Nähe genossen. Tragen ist nicht nur Liebe, es ist nicht nur Herzschlag an Herzschlag sein mit dem Kind, mit ihm verbunden sein – es ist auch ungeheuer praktisch. Ich habe die Hände frei, mein Kind aber doch nah bei mir. Ganz abgesehen davon, dass es bei Zugfahrten, Busfahrten oder auch Spaziergängen am Strand oder im Wald viel praktischer ist, das Kind in der Babytrage zu haben als einen sperrigen Kinderwagen herumzufahren (der dann an der nächsten Baumwurzel hängenbleibt oder nicht ins Zugabteil passt).  Doch irgendwann kam bei allen Kindern leider der Punkt, an dem sie zu schwer wurden für längere Strecken. Auch wenn meine Kinder eher zur Kategorie „klein für ihr Alter“ gehören, irgendwann machte sich mein Rücken bemerkbar, denn auch ich gehöre zur Kategorie „klein für ihr Alter“. Nun, beim dritten Kind, ist das anders: Denn ich habe die Babytrage One von BabyBjörn, die so komfortabel ist, dass ich meine Kleine nicht nur länger vorne tragen konnte, sondern auch noch ganz einfach mit zwei Handgriffen auf den Rücken schnallen kann. Und zwar ohne fremde Hilfe – und dazu kann ich ganz flexibel von vorn nach hinten wechseln, ohne sie herauszunehmen!   Weiterlesen

Wann sind Kinder zu alt fürs Spielen?

„Stell dir vor, Mama, die spielen nicht mehr. Spielen tun nur Babys, sagen die.“ Der Satz meines Großen kurz vorm Schlafengehen, machte mich traurig. Acht Jahre ist er alt. Und besucht die zweite Klasse. Die Kinder, über die er sprach, sind genauso alt wie er. Und in seiner Klasse. Spielen die denn kein Lego? Nein. Noch nicht  mal Lego Technic? Nein, das sei auch Babykram. Selbst die Bausätze ab 8, 9 oder 11 Jahren? Ja. Alles Spielzeug ist Babykram, finden die Jungs aus seiner Klasse. Mein Sohn ein Glück nicht. Er konnte es einfach nicht verstehen. Dass ein Kind nicht mehr spielt. Für ihn ist es ein Glück noch das Größte, im Spiel zu versinken. Sich eigene Welten aufzubauen, wahlweise als Polizist oder Lokführer durchs Wohnzimmer zu hüpfen oder Verstecken im Garten zu spielen. Da wird der alte Auto-Verbandskasten benutzt, um alle Kuscheltiere zu verarzten, eine Tierklinik im Wohnzimmer, mit Spätdienst bis kurz vorm Schlafengehen. Klar, er liest viel, er mag Malen und Rätsel lösen, er liebt es, sich mit seinem Bruder verrückte Experimente auszudenken. Aber den Großteil der Zeit spielt er einfach.

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Im August erscheint mein neues Buch – und so ist es entstanden

Kurz vor Weihnachten wurde es dann doch noch mal stressig. Dabei hatte ich es diesmal so gut geplant: Mit viel Zeitpuffer und ohne Stress sollte mein Buch „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst“ (Affiliate Partnerlink) entstehen. Das wäre ja wohl gelacht, dachte ich. Und während ich ironischerweise Workshops und  Interviews zum Thema „Burnoutprävention für Mütter“ gab, war ich mal wieder ordentlich am Rotieren. Dabei sollte ich es doch mittlerweile wirklich besser wissen, wie man sich seine Arbeit einteilt und mit klugem Zeitmanagement seine Termine einhält. Ich greife mal kurz vorneweg: Ich habe es diesmal tatsächlich sehr viel besser hinbekommen als die letzten Male, auch wenn die Umstände wirklich nicht leicht waren. Ich war vorm Abgabetermin fertig mit dem Manuskript, ich hatte genug Zeit zum Gegenlesen und für den Feinschliff – aber entgegen aller guter Vorsätze kam dann doch hin und wieder Stress auf… Denn: Arbeiten mit Baby ist so eine Sache. Weiterlesen

Wichtig ist nicht, wo man wickelt, sondern womit man wickelt

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Jetzt, beim dritten Kind kann ich Euch sagen: Wir haben gar keine Wickelkommode. Wir hatten eine, beim ersten Kind. Ganze drei Monate lang. Bis sich der damals Kleine, heute Große, das Mobile nicht mehr spannend fand, sich drehen konnte und so rumzappelte beim Wickeln und ich das Wickeln aufs Bett oder den Fußboden verlagerte. Heute, ob in der Küche oder im Kinderzimmer. Ich bin Meisterin im Einhändig-im-Stehen-Wickeln und kann Euch sagen: Es kommt nicht darauf an, wo man wickelt. Sondern wie man wickelt. Also auf die richtigen Produkte! (und auf die Nerven, die manchmal dick wie Stahlseile sein müssen, vor allem, wenn die lieben Kleinen mobil werden und man mit der Windel in der Hand hinter ihnen her flitzen muss…) Weiterlesen