Endlich eine Trage, mit der man das Kind ganz leicht auf dem Rücken tragen kann

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Ich habe meine drei Kinder immer gerne und lange getragen. Die Nähe genossen. Tragen ist nicht nur Liebe, es ist nicht nur Herzschlag an Herzschlag sein mit dem Kind, mit ihm verbunden sein – es ist auch ungeheuer praktisch. Ich habe die Hände frei, mein Kind aber doch nah bei mir. Ganz abgesehen davon, dass es bei Zugfahrten, Busfahrten oder auch Spaziergängen am Strand oder im Wald viel praktischer ist, das Kind in der Babytrage zu haben als einen sperrigen Kinderwagen herumzufahren (der dann an der nächsten Baumwurzel hängenbleibt oder nicht ins Zugabteil passt).  Doch irgendwann kam bei allen Kindern leider der Punkt, an dem sie zu schwer wurden für längere Strecken. Auch wenn meine Kinder eher zur Kategorie „klein für ihr Alter“ gehören, irgendwann machte sich mein Rücken bemerkbar, denn auch ich gehöre zur Kategorie „klein für ihr Alter“. Nun, beim dritten Kind, ist das anders: Denn ich habe die Babytrage One von BabyBjörn, die so komfortabel ist, dass ich meine Kleine nicht nur länger vorne tragen konnte, sondern auch noch ganz einfach mit zwei Handgriffen auf den Rücken schnallen kann. Und zwar ohne fremde Hilfe – und dazu kann ich ganz flexibel von vorn nach hinten wechseln, ohne sie herauszunehmen!   Weiterlesen

Wann sind Kinder zu alt fürs Spielen?

„Stell dir vor, Mama, die spielen nicht mehr. Spielen tun nur Babys, sagen die.“ Der Satz meines Großen kurz vorm Schlafengehen, machte mich traurig. Acht Jahre ist er alt. Und besucht die zweite Klasse. Die Kinder, über die er sprach, sind genauso alt wie er. Und in seiner Klasse. Spielen die denn kein Lego? Nein. Noch nicht  mal Lego Technic? Nein, das sei auch Babykram. Selbst die Bausätze ab 8, 9 oder 11 Jahren? Ja. Alles Spielzeug ist Babykram, finden die Jungs aus seiner Klasse. Mein Sohn ein Glück nicht. Er konnte es einfach nicht verstehen. Dass ein Kind nicht mehr spielt. Für ihn ist es ein Glück noch das Größte, im Spiel zu versinken. Sich eigene Welten aufzubauen, wahlweise als Polizist oder Lokführer durchs Wohnzimmer zu hüpfen oder Verstecken im Garten zu spielen. Da wird der alte Auto-Verbandskasten benutzt, um alle Kuscheltiere zu verarzten, eine Tierklinik im Wohnzimmer, mit Spätdienst bis kurz vorm Schlafengehen. Klar, er liest viel, er mag Malen und Rätsel lösen, er liebt es, sich mit seinem Bruder verrückte Experimente auszudenken. Aber den Großteil der Zeit spielt er einfach.

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Im August erscheint mein neues Buch – und so ist es entstanden

Kurz vor Weihnachten wurde es dann doch noch mal stressig. Dabei hatte ich es diesmal so gut geplant: Mit viel Zeitpuffer und ohne Stress sollte mein Buch „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Familie glücklich machst“ (Affiliate Partnerlink) entstehen. Das wäre ja wohl gelacht, dachte ich. Und während ich ironischerweise Workshops und  Interviews zum Thema „Burnoutprävention für Mütter“ gab, war ich mal wieder ordentlich am Rotieren. Dabei sollte ich es doch mittlerweile wirklich besser wissen, wie man sich seine Arbeit einteilt und mit klugem Zeitmanagement seine Termine einhält. Ich greife mal kurz vorneweg: Ich habe es diesmal tatsächlich sehr viel besser hinbekommen als die letzten Male, auch wenn die Umstände wirklich nicht leicht waren. Ich war vorm Abgabetermin fertig mit dem Manuskript, ich hatte genug Zeit zum Gegenlesen und für den Feinschliff – aber entgegen aller guter Vorsätze kam dann doch hin und wieder Stress auf… Denn: Arbeiten mit Baby ist so eine Sache. Weiterlesen

Wichtig ist nicht, wo man wickelt, sondern womit man wickelt

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Jetzt, beim dritten Kind kann ich Euch sagen: Wir haben gar keine Wickelkommode. Wir hatten eine, beim ersten Kind. Ganze drei Monate lang. Bis sich der damals Kleine, heute Große, das Mobile nicht mehr spannend fand, sich drehen konnte und so rumzappelte beim Wickeln und ich das Wickeln aufs Bett oder den Fußboden verlagerte. Heute, ob in der Küche oder im Kinderzimmer. Ich bin Meisterin im Einhändig-im-Stehen-Wickeln und kann Euch sagen: Es kommt nicht darauf an, wo man wickelt. Sondern wie man wickelt. Also auf die richtigen Produkte! (und auf die Nerven, die manchmal dick wie Stahlseile sein müssen, vor allem, wenn die lieben Kleinen mobil werden und man mit der Windel in der Hand hinter ihnen her flitzen muss…) Weiterlesen

Das beste Spielzeug? Natürlich das von den großen Geschwistern!

Es ist ja nicht so, dass wir kein altersgerechtes Spielzeug haben. Natürlich hat meine kleine Maus ein paar Bauklötze, Kuscheltiere, Steckspiele, Stapelspiele, Duplosteine – was man für so eine knapp Anderthalbjährige halt so hat. Bilderbücher aus stabiler Pappe und so. Aber so ein Bilderbuch nimmt sie, schleudert es weg und wendet sich dann doch lieber interessiert dem Fantasyroman des Großen zu. Blättert drin herum und gibt Laute von sich, als ob sie liest. Die Duplosteine stapelt sie kurz, fegt sie dann zur Seite, um sich über die Legoschubladen ihrer Brüder her zu machen. Die richtigen Legos, versteht sich. Die kleinen. Gerne auch die Lego Technik Zahnräder. Und wenn ich dann denke, ich muss ja meiner Maus etwas Gutes tun und bastel dann voll motiviert Montessori-Spielzeug, wird es eher nicht beachtet. Also eher gar nicht. Denn die Konkurrenz ist einfach zu groß. Und altersgerechtes Spielzeug ist ja was für … Babys. Wieso soll man sich damit abgeben, wenn es doch Legofahrzeuge zu zerstören gibt, ferngesteuerte Autos und Walkie Talkies, mit denen man so tun kann, als ob man telefoniert? Weiterlesen

Interview: Erfahrungen auf einer Mutter-Kind-Kur

 

Wusstet Ihr, dass Mutter-Kind-Kuren ein Präventionsmittel sind? Dass Ihr sie nicht erst beantragen könnt, wenn der Zusammenbruch, der Burnout nahe ist, sondern dass Ihr eine Mutter-Kind-Kur vorbeugend machen könnt? Jeder Elternteil mit einem Kind unter 12 Jahren hat Anspruch auf so eine Kur! Ich gebe es zu, bevor ich mein Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ zu sein, wusste ich es nicht. N des gab einiges, was ich nicht wusste, umso mehr freue ich mich, heute einen Erfahrungsbericht für Euch zu haben. Daniela Stricker war mit ihren zwei Jungs in der Ostsee-Kurklinik Fischland an der Ostsee und hat mir ein spannendes Interview gegeben. Weiterlesen

Urteilt nicht über andere Mütter, bevor Ihr alle Hintergründe kennt…

Kennt Ihr das? Euch kommt eine Mutter entgegen, sie zieht ihr Kind an der Hand hinter sich her, motzt, was das Zeug hält, das Kind heult Rotz und Wasser. „Wie behandelt die denn ihr Kind?“ schießt mir durch den Kopf. Aber halt! Wer bin ich denn, dass ich über diese Mutter urteile? Ohne die Vorgeschichte zu kennen, ohne zu wissen, ob die Mutter nicht vielleicht schon zehn Mal das Kind gebeten hat, endlich mitzukommen, weil ein Kinderarzttermin/der Bus/anderer wichtiger Termin wartet und das Kind sich weigerte und sich Wutanfall an Wutanfall reihte? Und was ist mit der Mutter, die ihr Baby im Kinderwagen vor sich herschiebt und dabei aufs Handy starrt statt mit dem Baby zu flirten? Stopp, kein Urteilen. Wir kennen nicht alle Hintergründe, vielleicht schreibt sie grad dem Ehemann eine Nachricht, was er zu Essen kaufen soll, vielleicht schaut sie nur auf die Uhr, was wissen wir schon über die Hintergründe?! Weiterlesen

Ein langer, steiniger Weg: Mein Mann, der Krebs und wie es bei uns weitergeht

Letztes Jahr im August, nach wunderschönen sechs langen Wochen Sommerferien, die wir als Familie zusammenverbrachten und alles so perfekt schien, wie es nur perfekt sein kann, wurde unser Leben von einem Tag auf den anderen komplett umgekrempelt: Mein Mann bekam die Diagnose Non-Hodgkin-Lymphom, ein bösartiger Lymphdrüsenkrebs. Er ging mit geschwollenen Mandeln zum Hausarzt und wurde gleich weiter zum Onkologen überwiesen. Über die Monate, die folgten, habe ich Euch hier einmal geschrieben. Damals noch im Glauben, dass es für uns ein Happy End gäbe. Was es aber zu dem Zeitpunkt leider noch nicht gab. Denn die Remission, die Freude darüber, währte nur knapp zwei Wochen. Drei Tage vor Heiligabend erfuhren wir, dass der Krebs zurück ist. Oder nie ganz weg war. Was aber keine Rolle spielt, ob refraktär oder rezidiv (man lernt sie alle mit der Zeit, die Fachbegriffe und jongliert mit ihnen, ein Fachwissen, von dem ich wünschte, ich hätte es nie lernen müssen). Seitdem erreichen mich immer wieder Nachfragen von Euch, wie es bei uns weitergeht, wie es meinem Mann geht- so viele liebe Wünsche, über die ich mich von Herzen freue! Denn es gibt tatsächlich Kraft, sogar wenn ein guter Wunsch von einer total unbekannten Person kommt. Es nimmt ein Stück des Gefühls allein zu sein. Nun geht es bei meinem Mann weiter, mit einem großen Schritt und ich möchte Euch das als Anlass nehmen, Euch auf dem Laufenden zu halten. Weiterlesen

Naturkosmetik für Schwangerschaft, Stillzeit und Baby: Meine Tipps und Erfahrungen mit Schwangerschaftsstreifen und Co.

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Wie sagten meine Kinder mal so charmant zu mir? „Mama, dein Bauch sieht aus wie ein Luftballon, aus dem man die Luft gelassen hat.“ Der Vergleich trifft es gut: Nach drei Schwangerschaften (und in jeder war der Bauch enorm, also wirklich enorm groß) ist die Bauchdecke etwas, sagen wir mal vorsichtig, ausgeleiert. Und selbst jetzt, 17 Monate nach der Geburt meiner Kleinen ist er längst noch nicht in alter Form und ich bezweifle, dass es jemals wieder so werden wird. Schwangerschaftsstreifen habe ich, natürlich, aber die stören mich nicht weiter: Soll man doch ruhig sehen, dass ich drei Kinder auf die Welt gebracht habe! Aber dass die Haut immer noch so schlaff ist, obwohl sich der riesige Bauch längst zurückgezogen hat, stört mich optisch doch ein bisschen. Aber da ich noch stille, weiß ich, dass auch die Hormone der Stillzeit ihr Übriges dazutun und das Bindegewebe noch etwas schwach ist. Was ich dafür tue, um die Haut zumindest ein bisschen zu straffen? Cremen, Massieren, Cremen. Aber nicht mit irgendeiner Creme, sondern mit Bio-Hautpflege ohne schädliche Zusätze. Denn alles, was bei mir auf die Haut kommt, kommt durchs Stillen auch bei meiner Kleinen an. Ich habe Mama-Kosmetik und Babyhautpflege von Töpfer Mamacare getestet und ein paar nützliche Tipps rund um Bauchmassagen, Inhaltsstoffe in Hautpflegeprodukten und zertifizierte Naturkosmetik für Euch zusammengestellt. Weiterlesen

Unsere liebsten Hörbücher, Songs und Podcasts für die ganze Familie: Unsere Erfahrungen mit Deezer Family

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Als fünfköpfige Familie wird der Platz in den Regalen manchmal knapp. Das fängt bei den CDs an. Mein Mann und ich haben kistenweise CDs von früher (als wir noch jung waren, damals kaufte man noch CDs!). Aber wir haben einen komplett unterschiedlichen Musikgeschmack. Gemeinsam zusammen sitzen und eine CD hören? Fällt uns schwer, denn ich fange an bei seinem Musikgeschmack unruhig hin und her zu rutschen und ihm geht es bei meinen Lieblingssongs ganz genauso. Ganz abgesehen von den Kindern, die sowieso lieber ihre eigenen Hörspiele hören möchten oder Kindermusik. Die alten CDs (die zur Hälfte eh unbrauchbar zerkratzt waren) konnten wir nun endlich ausmisten und Platz schaffen. Denn wir haben den Streamingdienst Deezer. Und zwar das Deezer Family Angebot: Da kann man ein Profil für jedes Familienmitglied (maximal 6) anlegen und unabhängig voneinander und zeitgleich auf verschiedenen Endgeräten  das hören, wonach einem grad ist. Das heißt: Die Kinder hören ihre Hörbücher oder Kindermusik, ich meine Playlist mit meinen Lieblingssongs aus meiner Jugend, mein Mann seine Musik und keiner kommt sich in die Quere. Weiterlesen