10 Sätze, die Eltern nicht mehr hören können

Kennt ihr sie auch? Diese unsäglichen, nervigen Kommentare, die man sich als Eltern manchmal anhören muss? Diese Pseudoratschläge, die einen nicht weiter bringen und außerdem völlig übergriffig sind? Ich bin immer wieder überrascht, was uns Eltern manchmal entgegengebracht wird. Oft von völlig Fremden, aber oft auch von guten Bekannten, von den eigenen Eltern oder Schwiegereltern. Oder von Kinderlosen, die ja eh meist die besseren Eltern sind und ganz genau wissen, wie wir mit unseren Kindern umzugehen haben. Paradebeispiel ist der Satz, der einem besonders in der Pandemie immer wieder gern um die Ohren gehauen wurde, wenn wir es wagten, uns darüber zu beschweren, dass Homeschooling und Homeoffice eine ziemliche Belastung sind: „Dann hättet ihr halt keine Kinder bekommen sollen.“ Das ist so ein Satz, der mich jedes Mal auf die Palme bringt. Wieso habe ich hier einmal ausführlicher geschrieben. In eine ähnliche Kategorie fällt der Satz „das hättet ihr euch früher überlegen sollen“. Oder „du wolltest es ja so“. Das sind Kommentare, die man sich einfach verkneifen kann. Sie bringen niemanden weiter, sie laden uns Eltern eine Schuld auf, die wir gar nicht haben. Nein, wir sind nicht selbst Schuld! Aber es gibt noch mehr dieser nervigen Sätze, die ich einfach nicht mehr hören möchte:

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Gastbeitrag: Wenn die Mutter Alzheimer hat

„Oft fühle ich mich, als müsste ich mich zerteilen zwischen meiner Aufgabe als Tochter und meiner Aufgabe als Mutter“ sagt Peggy Elfmann, bei deren Mutter Alzheimer diagnostiziert wurde, als Peggys erstes Kind drei Jahre alt war und sie gerade über ein zweites Kind nachdachte. Das ist heute zehn Jahre her und ihre Mutter kommt mittlerweile ohne Pflege und Hilfe nicht mehr alleine durch den Tag. Wie ergeht es einer dreifachen Mutter mit so einer Doppelbelastung vom Muttersein und einer pflegebedürftigen Mutter? Dazu schreibt Peggy nicht nur regelmäßig auf ihrem Blog Alzheimerundwir, wo sie auch Kinderfragen beantwortet oder mit Experten spricht, sondern hat auch das Buch „Mamas Alzheimer und wir“ darüber veröffentlicht, das im September erscheint. Hier erzählt sie mir im Gastbeitrag, wie sie den Spagat meistert und wie es für ihre Töchter ist:

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Déjà Vu zum Schulbeginn: Und wieder werden die Kinder vergessen! Von einer Gesellschaft, der Familien egal sind.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu. Und ich fühle mich wie in einer Zeitschleife. Hatten wir das alles nicht schonmal? Déjà Vu. Mal wieder. Die Coronazahlen steigen exponentiell und es wird munter in dieses exponentielle Wachstum hineingelockert. Man kann sich ja jetzt impfen lassen. Leider gibt es einige, die sich nicht impfen lassen wollen (sorry, da habe ich kein Verständnis, das ist Egoismus auf Kosten aller, besonders unserer Kinder!) – und es gibt die Kinder unter 12, die sich nicht impfen lassen können. Und die diejenigen sind, die unter der derzeitigen Sorglosigkeit leiden. Unsere Kinder sind es, denen man jetzt schon den Wechselunterricht ankündigt, die in Quarantäne müssen (dieses Damoklesschwert Quarantäne schwebt seit eineinhalb Jahren über uns und es kann einen wahnsinnig machen), wenn das Coronavirus durch die Kindergärten und Schulen rauscht. Und wir Eltern sind es, die wieder einmal den Spagat zwischen Homeschooling, Homeoffice und Kindergartenkinderbespaßing meistern müssen. Mal wieder. Wenn ich die derzeit steigenden Zahlen sehe und die Sorglosigkeit, mit der viele Erwachsene diesen Zahlen begegnen, dann packt mich die Wut, die Verzweiflung. Nein, noch einmal einen Winter Homeschooling packe ich nicht. Und nein, auch meine Kinder packen das nicht noch mal. Sie haben verdammt noch mal ein Schuljahr und ein Kindergartenjahr ohne Wechselunterricht, Distanzunterricht und geschlossenen Kindergartenmonaten verdient!

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Gastbeitrag: Von der Langeweile einer Babymutter

Als ich die Email einer Leserin las, wusste ich sofort, was sie meinte, als sie mir beschrieb, wie lang die Tage mit Baby manchmal sind und wie groß die Langeweile an diesen Tagen ist. Auch ich kannte diese Tage, vor allem beim ersten Kind. Wenn die Zeit nicht verging und man abends feststellte, dass man den ganzen Tag mit keinem Erwachsenen geredet hatte, sondern nur mit dem eigenen Baby. Beim zweiten und beim dritten Kind wurde das schon besser – aber auch jetzt gibt es manchmal Tage, an denen ich mich einfach dabei langweile, auf dem Spielplatz Sandkuchen zu backen oder mich mit Kinderpuzzeln zu beschäftigen. Kennt ihr das Gefühl, das meine Gastautorin beschreibt? Lest selbst. Sie möchte lieber anonym bleiben, aber ich freue mich über ihre Ehrlichkeit:

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Gastbeitrag: „Mein Leben mit einer Autoimmunerkrankung und die Kunst, sich mehr Lebensqualität ins Leben zu zaubern“

Ich freue mich immer, wenn ich hier auf dem Blog auch andere Eltern zu Wort kommen lassen kann – denn wir Eltern sind so vielfältig und genau diese Vielfalt möchte ich hier auch auf dem Blog abbilden! Heute schreibt bei mir Britta über ihr Leben mit einer Autoimmunkrankheit, was das für sie als Mutter bedeutet und wie sie den Alltag meistert. Ein spannender Text, der auch Hoffnung macht. Lest selbst, was Britta schreibt: „Die Reise, die vor 35 Jahren begann, hab ich mir nicht selbst ausgesucht. Alles fing damit an, dass ich an einem Tag mit einem komplett steifen Kniegelenk im Bett lag. Damals war ich knapp 3 Jahre alt. Es begann ein langer Weg über diverse Arztbesuche und unterschiedliche Diagnosen und Mutmaßungen. Letztendlich sind wir an eine Klinik geraten ( St. Josef Stift ist ein Orthopädisches und Rheumatologisches Kompetenzzentrum), welches heutzutage einer der besten ausgezeichneten Kliniken auf der ganzen Welt ist. Der damalige leitende Arzt Dr. Ganser hat schnell die Diagnose „juvenile Oligoarthritis“ gestellt. Nun war sie da die Diagnose „Rheuma“, aber was bedeutete das eigentlich für meine Familie? Mein Alltag war von nun an geprägt von Einschränkungen im Alltag und regelmäßiger Physiotherapie.

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Pastasaucen für die Kleinsten – wenn es mal schnell und praktisch sein soll

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Ich koche gerne. Ihr wisst, ich habe ein Kochbuch geschrieben und probiere gerne neue Rezepte aus. Essen ist für mich Genuss. Aber manchmal muss es einfach schnell und praktisch sein. Kennt ihr das? Diese Tage, an denen man von Termin zu Termin hetzt oder diese Tage, an denen man zu gar nichts kommt? An solchen Tagen fehlt einem die Zeit, abends noch lange vorm Herd zu stehen. Und ehrlich gesagt auch die Lust, noch ewig lange Gemüse zu schnippeln und ein Familiengericht auf den Tisch zu zaubern. Abgesehen davon, dass die Kinder meist an genau solchen Tagen auch müde und hungrig sind und man ihnen am besten so schnell wie möglich etwas auftischt. Da muss auch das Essen dann eben schnell gehen! Brot ist bei uns nicht so wirklich angesagt, deshalb gibt es abends immer etwas Warmes. Ratet mal, was auf den Tisch kommt, wenn es schnell gehen muss? Nudeln! Da meckert keiner und alle können es gemeinsam essen – ich finde ja, Pasta ist der Inbegriff vom gemütlichen gemeinsamen Familienessen! Und zweiter Vorteil von Nudeln: Sie sind in zehn Minuten gar gekocht. Und statt selbst gekochter Sauce, für die ich sonst schon gerne viel Zeit aufwende, denn eine Tomatensauce schmeckt so richtig gut eingekocht und vor sich hingeköchelt einfach viel viel besser, gibt es dann fertige Pastasauce dazu. Und da nehme ich gerne eine Sauce, bei der ich weiß, dass die Zutaten passen. Ganz neu gibt es nämlich die Pastausaucen von Pumpkin Organics.

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Gastbeitrag: Mit drei Kindern in Quarantäne

Bisher hatte ich in der Corona-Zeit Glück und der Quarantäne-Kelch ging an mir vorüber. Die Vorstellung, alleine mit meinen Kindern im Haus „gefangen“ zu sein, ist alles andere als angenehm. Wie das eigentlich so ist und wie sie das überstanden hat, erzählt mir meine Gastautorin Yasmin, lest selbst:

„Es ist Freitagabend. Wie die letzten Tage sitze ich über meinem Lernmaterial, kommenden Donnerstag schreibe ich eine staatliche Prüfung für die ich schon mehrere Wochen lerne. Mein Mann kommt spät von der Arbeit nach Hause. Er hatte, wie die ganze Woche schon, mehr als 12 Stunden auf dem Buckel, deshalb wunderte es mich auch nicht als er sagt : ,, Ich fühl mich nicht gut – so schlapp“. Scherzhaft antworte ich ihm : ,,Wehe du hast Corona , dann Gnade dir Gott.“ – Hätte ich das mal nicht so laut gesagt. Samstagmorgens: 6.43 Uhr. Jemand kommt ins Schlafzimmer gestürmt, reißt mich aus meinem Schlaf. „Schatz, mein Schnelltest ist positiv.“ Wumms, ich sitze aufrecht im Bett.

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Was Ihr Müttern anstelle von guten Ratschlägen geben könnt…

„Ihr wollt keine ungefragten Ratschläge? Ja, was wollt ihr denn dann?!“ Ich hätte da mal ein paar Ratschläge, was Mütter anstelle von gut gemeinten oder auch nicht gut gemeinten ungefragten Ratschlägen geben könnt:

  • eine Umarmung
  • Kaffee im Vorratspack
  • Komplimente!
  • Schokolade
  • eine Schulter zum Ausheulen
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4 Kartenspiele für Schulkinder: Spieletipps und Geschenkideen für Ostern (mit Verlosung)

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Legt der Osterhase bei Euch nur Eier in die Nester? Bei uns werden zu Ostern auch immer Kleinigkeiten zum Spielen versteckt, am liebsten Dinge, an denen die ganze Familie Freude hat. Da die Kinder sehr gerne Gesellschaftsspiele spielen, ist das bei uns immer ein sehr beliebtes Geschenk, von dem wir alle etwas haben. Besonders praktisch für unterwegs und zwischendurch sind ja Kartenspiele, finde ich. Die passen in jeden Koffer und jedes Handgepäck (wenn man mal wieder in den Urlaub fliegen kann…), selbst in die Handtasche für Zugfahrten oder auch zum Mitnehmen für kleine Ausflüge, um beim Picknick zwischendurch ein wenig die Zeit zu vertreiben. Wir haben vier Kartenspiele aus dem Hause ASS Altenburger getestet – wie sie uns gefallen haben und für wen sie sich eignen, möchte ich euch einmal erzählen. Und es kommt noch besser: Ich darf ein Paket mit eben diesen vier Kartenspielen an euch verlosen! Wie das geht, steht unterm Blogtext!

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Kinder zum Homeschooling motivieren: Die besten Leser-Tipps

Ich schreibe nichts Neues, wenn ich erwähne, dass es nun seit zwei Monaten immer schwieriger wird, die Kinder zum Homeschooling zu motivieren. Um ehrlich zu sein: Es ist jeden Tag von Neuem einfach nur furchtbar ermüdend. 1000 mehrfach gehörte Argumente, weshalb sie sich jetzt nicht an die Hausaufgaben setzen können – und zum 1000. Mal derselbe Satz von mir „in der Zeit, in der du meckerst, hättest du die Aufgaben schon lange erledigen können“. Es gibt Tage, an denen läuft das Homeschooling besser als an anderen. Aber manchmal scheint es, als ob alle Versuche, die Kinder zu ihren Hausaufgaben zu motivieren ins Leere laufen. Da ich von meinen Lesern immer wieder höre, dass es bei ihnen auch so ist, habe ich einmal bei Instagram in den Stories nach euren besten Tipps gefragt, wie man seine Kinder zum Homeschooling motivieren kann. Hier kommen die Antworten!

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