Mehr Abwechslung in der Brotbox: Mit den Bärchen-Snack-Bällen

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Ich gebe es ganz offen zu: In Sachen Brotbox bin ich keine Künstlerin. Mir fehlt morgens die Zeit und Muße und meist auch die Kreativität, noch vor meinem ersten Kaffee eine bunte, gesunde und dem Kind mundende Brotbox zu zaubern. Abgesehen davon, dass es ziemlich frustrierend ist, wenn man mittags die Hälfte des Inhalts immer noch da ist, weil sich der Sohnemann entschlossen hat, Paprika ab sofort nicht mehr zu mögen. Mir gingen langsam die Ideen aus… aber nun pünktlich zum Schulstart am Montag (ohja, 6 Wochen Sommerferien sind schon um!) habe ich etwas Neues für meine Kinder entdeckt, um ein bisschen Abwechslung in die Frühstücksbox zu bringen. Und schmecken tut es auch noch! Die Firma Reinert, die die bei uns schon lange angesagte Bärchen-Wurst herstellt, hat nämlich Bärchen-Snack-Bälle in Mini-Fußball-Optik auf den Markt gebracht. Auf der Facebook-Seite von Bärchen könnt Ihr übrigens zeigen, dass Ihr kreativer seid als ich in Sachen Brotboxgestaltung und etwas gewinnen! Doch dazu komme ich noch…

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Wie kann ich etwas von der Urlaubsstimmung mit in den Alltag nehmen?

Während ich diesen Text hier schreibe, toben meine Jungs auf dem Rasen herum,  suchen die grössten Stöcke, die sie tragen können, stapeln Steine und bauen Höhlen aus Birkenzweigen, in die sich verziehen und in ihre eigene Welt abtauchen. Streiten? Klar, das  tun sie. Ganz ohne Geschwisterstreit geht es nun mal nicht. Aber die Frequenz ist viel geringer. Sehr viel geringer. Es gab sogar Tage im Urlaub, an denen sie gar nicht (!) stritten. Und wenn sie streiten, dann fällt es weniger heftig aus. Dann ist die Meinungsverschiedenheit schneller geklärt. Und ich? Mecker weniger. Rege mich weniger auf. Gerate nicht so schnell in Rage. Kann leichter auch einfach mal lachen ueber die Streiche, die sie spielen. Und bin selbst viel entspannter. Wieso kann das Leben nicht immer so sein wie in Urlaub? So leicht, so ruhig, so entspannt, so friedlich? Mit so viel Lachen, so wenig Meckern? Wie gelingt es, etwas aus dieser Urlaubsstimmung in den Alltag zu retten?

 

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Home Office mit Baby -Tipps für das Arbeiten von zuhause aus

Als freiberufliche Journalistin ist die Elternzeit keine so richtige Elternzeit. Es gibt einfach immer etwas zu tun. Seit elf Jahren arbeite ich selbständig – das heißt zuhause im Home Office. Ein Jahr pausieren? Kam für mich nicht in Frage, bei keinem Kind. Immer wieder nahm ich Aufträge an, musste ich, um bei meinen Kunden nicht in Vergessenheit zu geraten. Und so sitze ich jetzt auch beim dritten Kind regelmäßig am Laptop und tippe meine Texte. Mittlerweile habe ich den Dreh etwas besser raus und arbeite um einiges effektiver als beim ersten Baby. Doch immer noch ist es ein Spagat, der nicht so ganz einfach ist – und manchmal würde ich auch einfach gerne ein bisschen Elternzeit haben, ich gebe es zu. Aber andererseits mache ich meine Arbeit einfach viel zu gerne! Was mir beim Home Office mit Baby hilft? Ich habe einmal einige Tipps zusammengefasst:  Weiterlesen

Die ersten Sommerferien fürs Schulkind: Worauf ich mich besonders freue

Endlich! Der letzte Schultag! Sommerferien! Die große Freiheit – sechs Wochen lang! Dieses wohlige Gefühl aus meiner Kindheit ist auf einmal wieder da – nun, da mein Großer die ersten Sommerferien seiner Schulzeit hat. Das erste Schuljahr ist um – und bevor es dann in der zweiten Klasse ein wenig mehr zur Sache geht, stehen nun sechs Wochen Nichtstun an. Nein, wir werden keine Hausaufgaben machen. Nein, wir werden nichts üben oder uns sonst irgendwie auf die zweite Klasse vorbereiten. Lesen wird er ein Glück von selbst, denn das mag er wirklich gerne – und ansonsten soll er seine ersten langen Schulferien genießen. Denn das will ich auch. Ich muss gestehen: Ich freue mich genauso wi er. Ich freue mich schon seit Wochen. Und es ist fast so wie damals als ich noch ein Kind war. Man fiebert auf den letzten Schultag hin, mit jedem Tag mehr. Und dann ist er endlich da  -der letzte Schultag und man wacht morgens auf und weiß: Jetzt liegen noch sechs Wochen Ferien vor einem! Das Gefühl riecht nach warmem Sommerregen, nach Barfuß im Gras, nach Pommes am Strand, nach Sonnencreme und Bratwurst mit Senf.

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Der Volvo XC60 als Familienauto? Ich SUV-Skeptikerin mache den Autotest (Werbung)

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Vor einiger Zeit hatte ich hier über unsere Testfahrten mit dem Volvo V90 geschrieben, den wir auf sein Eignung als Familienauto mit drei Kindern getestet haben. Ein etwas anderer Autotest als das, was man sonst so in Autozeitschriften liest – schließlich ist dies hier ein Familienblog und wir Mütter setzen ja manchmal (also ziemlich oft eigentlich) andere Prioritäten als Autojournalisten. Ich war positiv überrascht, wie gut mein Autotest der etwas anderen Art bei Euch ankam und zögerte deshalb nicht lange als Volvo mich fragte, ob ich nicht auch mal den Volvo XC60 testen möchte. Da ich SUVs eigentlich so gar nicht mag, sie für mich eher nervige „im Stau die Sicht Versperrer“ sind und ich die Notwendigkeit, so ein Riesending mit leicht protziger Attitüde zu fahren nicht wirklich erkenne (es sei denn, man wohnt irgendwo auf dem Lande, wo nur eine Schotterpiste hinführt), war ich erst skeptisch – doch dann überwog die Neugier. Es muss doch einen Grund geben, weshalb auf einmal alle SUV fahren wollen statt praktischem Kombi! Ich wollte der Sache mal auf den Grund gehen.   Weiterlesen

Mama hat die Hände frei beim Essen! Mit dem Stokke Newborn Set (Werbung)

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Es gibt Babyausstattung, bei der wünscht man sich, man hätte sie schon beim ersten Kind gehabt. Aber da muss ich doch tatsächlich erst drei Kinder bekommen, um endlich beim Essen beide Hände frei zu haben! Kennt Ihr das? Alle meine Kinder wollten als Babys bei uns beim Essen am Tisch „sitzen“. Die Babywippe, die meine Babymaus sonst so gerne mag, ist uninteressant, wenn wir alle auf unseren Stühlen sitzen und am Tisch so spannende Dinge essen. In der Babytrage kann sie auch nicht genug sehen. Nein, sie will dabei sein! Am Tisch sitzen. Uns zugucken. Also habe ich sie, wie schon ihre Brüder in dem Alter, immer auf dem Schoß. Oder wahlweise mein Mann. Was bedeutet, dass wir abwechselnd unser Essen mit einer Hand essen. Ich bin echt gut darin, alles Mögliche mit einer Hand zu zerteilen und irgendwie in den Mund zu befördern, während ein Baby fuchtelnd versucht, mir die Gabel aus der Hand zu nehmen.  Weiterlesen

Premieren, die Mütter nicht brauchen: Arm gebrochen, Krankenhaus und OP

Es gibt Premieren, die braucht man einfach nicht. Dinge, die man nicht in einem Satz nennen möchte. Kinder und Krankenhaus ist sowas. Kind mit Vollnarkose im OP ist sowas. Es gibt Situationen, die öffnen einem die Augen. Und man ist verwundert über sich selbst – wie man auf einmal funktioniert, wie man es trotz allem schafft, die Dinge irgendwie doch positiv zu sehen. Mein Sohn hat sich den Arm gebrochen. 1000 mal ist er von der Schaukel gesprungen. 1000 mal ist nix passiert. Bis auf vorgestern. Das Ergebnis: ein weinendes, aber überraschend tapferer Junge, ein Arm, der merkwürdig abstand und ich, die alle drei Kinder ins Auto packte, ins Krankenhaus fuhr und dabei funktionierte. Überraschend souverän. Autopilot. Natürlich war der Mann gerade unterwegs -Murphys Gesetz lässt grüßen. Natürlich passierte es kurz vor Schluss unseres Freibadbesuches, als ich sagte „noch fünf Minuten, dann geht es nach Hause.“ Das Resultat: Arm gebrochen und zwar so, dass operiert werden musste.

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Hallo Beikost – was beim dritten Kind anders ist

Es ist schon komisch: Beim ersten Kind konnte ich den ersten Brei kaum erwarten. Und pünktlich mit fünf Monaten kaufte ich einen Sack Biomöhren, pürierte motiviert einen extra feinen Brei, legte die Kamera bereit und band meinem Sohn feierlich ein Lätzchen um. Natürlich planten wir das große Ereignis extra an einem Wochenende ein – so dass mein Mann an diesem besonderen Tag dabei sein konnte, wie mein Sohn zwei Löffel Karottenbrei im Mund umherschob und die Hälfte wieder herauskatapultierte. Immerhin, die 100 Fotos dieses Großereignisses sind super geworden. Beim 2. Kind war das schon weniger feierlich irgendwann in der Woche mit fünf Monaten und es gibt auch nur einen Handyschnappschuss. Und statt Beikostöl gab es auch nur schnödes Rapsöl druntergerührt. Nun ist es bei meiner Babymaus so weit und irgendwie ist es nun bei dritten Kind noch mal ganz anders mit dem Thema Beikost.  Weiterlesen

Und da fiel auf einmal der Strom samt Handy aus …

Eigentlich wollte ich heute ja arbeiten. Zwei Texte müssen morgen abgegeben werden. Und für Euch wollte ich einen neuen Blogpost schreiben. Unsere liebsten Wohnmobilstellplätze in  Schweden vorstellen und Euch Fernweh bereiten. Tja. Eigentlich. Doch kaum saß ich am Laptop: Ping. WLAN weg. Schreib ich halt offline, dachte ich. Doch leider war der Laptop nicht wirklich aufgeladen. Typisch. Ping. Laptop aus. Sicherung geflogen? Nö. Nur der Strom weg, Und damit auch das Festnetztelefon und Internet. Hast ja noch das Handy. Dachte  ich. Doch da standen  links oben in der Ecke die unheilvollen Wörter „Kein Netz“. Der Strom kommt bestimmt gleich wieder. Dachte ich.  Doch es sollte vier Stunden dauern, bis wir wieder an den Rest der Welt angeschlossen waren… Weiterlesen

Ein Recht auf heile Welt – wieso ich meinen Kindern nicht alle Nachrichten erzähle

Bombenangriff hier, Mann erschlägt Frau dort, danach noch ein Busunfall mit fünf Toten und der misshandelte Säugling und zum Abschluss noch das Auto, das in die Menschenmenge gerast ist: Wenn man heutzutage die Nachrichten im Radio hört, dann will man eigentlich gar nicht hinhören. Und schon gar nicht, möchte ich, dass meine Kinder es hören. Also bin ich dazu übergegangen, das Radio zur vollen Stunde leiser zu drehen. Seit mein Großer lesen kann, öffne ich die Zeitung morgens auch nicht mehr unbefangen, sondern drehe die Seiten so, dass er sie nicht einfach mitlesen kann. Weil ja fast jeden Morgen etwas drinsteht, das ich meinen Kindern nicht zumuten will. Weil auf dieser Welt zu viele Dinge geschehen, die ich noch nicht einmal verstehe. Die ich mir gar nicht vorstellen will. Und mich dennoch damit auseinandersetze – weil man gar nicht drum herum kommt (und ich als Journalistin auch eine gewisse Kenntnis der Nachrichtenlage haben sollte). Aber meine Kinder, die möchte ich so lange es geht, in ihrer heilen Welt lassen. In der keine Verrückten mit ihrem Auto in ein Straßencafé fahren, in der niemand seinen neugeborenen Säugling einfach aussetzt, in der es keine Giftgasangriffe oder Atombomben gibt.

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