Wir sehen immer nur einen Ausschnitt und wissen nicht, was außerhalb des Rahmens ist

Ein hübsches Regal, nett dekoriert mit Jugendstil-Vorratsdosen vom Flohmarkt, Wichteln und heimeligen Tassen. Dazu ein paar nette Zeilen über die Gemütlichkeit, die im Advent Einzug hält und dazu der unvermeidliche #hygge-Hashtag. Hat die ihr Haus aber toll dekoriert! So gemütlich, so schick im Skandi-Stil, wohnt die aber toll! Nun, dass direkt unter diesem schönen Regal ein überquellender Altpapierstapel liegt, sieht man nicht auf dem Bild. Dass direkt daneben der ebenso überquellende Wäschekorb steht und der nicht abgeräumte Stapel benutztes Geschirr ebenso wenig. Denn wir sehen nur diesen Ausschnitt. Und wir wissen nie, was außerhalb des Rahmens ist. Weiterlesen

Manche Tage haben es echt in sich: Hilfe, die Infektsaison hat begonnen!

Manche Tage haben es echt in sich. Vor allem, wenn sie solchen Nächten folgen. Denn die haben es bei uns zurzeit auch echt in sich. Seit einer Woche hat uns die Infektsaison im Griff, aber so richtig. Von Freitag bis Montag hatte ich drei kranke, fiebernde Kinder zuhause. Aber sie  waren so fit, dass sie sich immerhin noch streiten konnten, langweilen konnten, beschäftigt werden wollten. Eine heftige Erkältung legte uns der Reihe nach um. Als letzte traf es mich, logisch, oder? Wenn du drei fiebernde, hustende Kinder neben dir im Familienbett liegen hast, die nicht nur ihre Viren verbreiten, sondern dich auch noch nicht länger als zwei Stunden am Stück schlafen lassen, kannst du noch so viel Ingwershots runterkippen, hilft alles nix. Irgendwann haben sie dich, die Viren und hauen dich um. Naja. Sie versuchen es zumindest, aber weil es einfach nicht geht, weil ich einfach nicht ausfallen darf, schaffen sie es nicht so ganz. Denn ein bisschen laufende Nase und Halskratzen ist doch kein Grund, liegenzubleiben. Schon gar nicht, wenn drei Kinder unterhalten werden wollen und der Stapel auf dem Schreibtisch immer weiter wächst. Ganz abgesehen von den Wäsche- und Geschirrbergen, die ich aber mittlerweile an solchen Tagen ganz gut einfach ignorieren kann. Herzlich willkommen, lieben Schnupfenzeit, ich hoffe, bei uns ist es nicht allzu gemütlich und du verschwindest bald wieder! Weiterlesen

10 Dinge, die man im Advent mit Kinder nie machen sollte

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Neben den Sommerferien die schönste Zeit mit Kindern im Jahr. Ich mag es, wenn wir gemütlich zuhause sitzen, ich mag die Weihnachtsbäckerei, auch wenn es jedesmal eine Riesenkleckerei ist, ich mag diesen Zauber vom Weihnachtsmann, ich mag manchmal sogar die Weihnachtsbastelei, auch wenn ichzwei linke Hände hab. Ich mag Kinderpunsch, ich mag Tannenduft, ich mag die kleinen Wichtel überall. Erst mit Kindern hat Weihnachten seinen eigentlichen Zauber bekommen. ABER … es gibt einige Dinge, die man mit Kindern im Advent echt nie machen sollte. Nie. Faux-pas, absolute. Weiterlesen

Rabenmutter? Woher dieser Begriff kommt und wieso Raben keine schlechten Eltern sind

(Werbung, der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen)

Es gibt ein Wort in unserem Sprachgebrauch, das ich eigentlich so gar nicht mag: Rabenmutter. Oder genauer gesagt: Rabenmutter ist so ein Wort, das ich bisher nicht mochte. Denn seit ich mehr über Raben weiß, sehe ich das Wort „Rabeneltern“ in einem viel positiveren Zusammenhang. Es begegnet einem als Mutter eher selten direkt ins Gesicht gesprochen. Nein, das Wort „Rabenmutter“ fällt eher hinter vorgehaltener Hand, getuschelt mit verdrehten Augen und einem abfälligen Lachen.

„Schon gehört, die lässt ihr Kind jeden Tag bis 16 Uhr im Kindergarten“ – „Was für eine Rabenmutter!“

„Schon gehört, die hat ja nie etwas zu essen für ihre Kinder auf dem Spielplatz dabei“ – „Was für eine Rabenmutter!“

„Ach, da kommt ja die, die sich auf dem Spielplatz lieber mit anderen Müttern unterhält, anstatt mit ihren Kindern Sandkuchen zu backen.“ – „Rabenmutter, die Kinde sind doch erst 4 Jahre alt!“

„Die geht doch tatsächlich nach dem Kindergartenelternabend noch etwas trinken anstatt zuhause ihre Kinder ins Bett zu bringen.“ – „So eine Rabenmutter!“ Weiterlesen

Lagom – was das schwedische Wort bedeutet

Hygge kennt mittlerweile jeder. Gerade jetzt zur Weihnachtseit ist alles wieder ziemlich hyyge. Hygge mag ich. Aber kennt Ihr Lagom? Man liest und hört diesen schwedischen Ausdruck auch immer häufiger, es gibt sogar Lagom-Kochbücher. Dabei ist Lagom gar nichts zu essen. Und ist auch kein Kochstil. Lagom ist das schwedische Wort für genau richtig. Also weder zu wenig, noch zu viel. Lagom halt. Im Wörterbuch steht die Übersetzung „gerade recht, angemessen, mäßig“. Man spricht es übrigens eher „Logum“ aus, mit einem kurzen o. „Lagom är bäst“ heißt ein schwedisches Sprichwort, was so viel bedeutet wie „das richtige Maß ist am besten“. Und das kann sich eigentlich auf alles beziehen, ist also ähnlich wie das dänische Hyyge auch ein Begriff, der ein ganzes Lebensgefühl beschreibt und nicht nur einen Einrichtungsstil. Es geht darum, die richtige Balance zu finden. Weiterlesen

Stopptanz und Co. – unsere Deezer-Playlist für den Kindergeburtstag

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Gestern ist mein Mittlerer 6 geworden. In Worten sechs Jahre alt! Unfassbar, wie die Zeit vergeht. Natürlich haben wir es groß gefeiert – mit der obligatorischen Schatzsuche und allem, was dazu gehört. Und zwar: Stopptanz! Das habe ich schon als Kind großartig gefunden! Praktischer als unser in die Jahre gekommener CD-Player ist dazu Musik von Deezer. Denn oft sind auf den CDs nicht nur Lieblingslieder, sondern auch viele Songs, bei denen mein Sohn Einspruch einlegt. Denn klar, dass auf seiner Geburtstagsparty bitte nur seine Lieblingslieder gespielt werden sollen. Und das kann man ganz einfach mit einer Playlist bei Deezer lösen. Eine extra Kindergeburtstagsparty-Playlist, die wir nicht nur für den Stopptanz abspielen, sondern auch gerne mal so am Nachmittag laufen lassen. Weiterlesen

Auf der Suche nach einer Weihnachtskrippe: Die besten Krippen für die ganze Familie

(Text enthält Affiliate Links)

Wir sind auf der Suche nach der perfekten Weihnachtskrippe für uns. Ich kann mich nämlich noch gut an meine Kindheit erinnern: Wir hatten eine tolle Krippe aus Holz, ganz schlicht, mit Holzfiguren, ebenfalls schlicht. Ich habe diese Krippe geliebt und konnte die ganze Adventszeit damit verbringen, die Figuren neu aufzustellen, die Hirten herbeiziehen zu lassen und danach die Heiligen Drei Könige. Für mich gehörte die Krippe immer zu Weihnachten dazu und ich freute mich das ganze Jahr über, wenn wir sie vom Dachboden holten. Genau diese Weihnachtstradition möchte ich nun auch für meine Kinder – aber leider ist unsere alte Krippe verschollen. Nun machte ich mich also auf die Suche nach einer neuen Krippe. Was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Irgendwie habe ich noch unsere alte Krippe im Kopf und somit ein Idealbild, was ich aber nirgendwo wiederfinde. Aus Holz soll sie sein, eher schlicht als verschnörkelt, nicht zu bunt, gerne ganz aus Farbe oder nur dezent bemalt. Sie soll nicht zu sehr nach kindlichem Spielzeug aussehen, denn sie ist ja schließlich auch Weihnachtsdekoration. Aber natürlich soll sie auch zum Spielen einladen. Die Figuren sollen schlicht sein, aber nicht zu schlicht. Nicht zu detailliert, aber auch nicht abstrakt. Die Form nicht zu rund, aber auch nicht kantig. Tja. Gar nicht so einfach, oder? Ich fragte einfach mal bei Instagram in die Runde, welche Krippen Ihr empfehlen könnt. Es kamen nicht nur viele Tipps, sondern auch viele Nachrichten, ob ich die Antworten nicht zusammenfassen könnte – denn offenbar bin ich nicht die einzige, die auf der Suche nach einer Weihnachtskrippe ist! Also entschloss ich mich, Eure Tipps einmal zusammenzufassen. Hier kommen sie also, die von meinen Instagram-Followern empfohlenen Krippen! Weiterlesen

Weihnachtskarten online gestalten: Wir haben Kaartje2go ausprobiert

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Es ist ja jedes Jahr dasselbe. Ich  nehme mir eigentlich schon direkt nach Weihnachten vor „beim nächsten Mal fange ich früher mit allem an.“ Nicht nur mit dem Geschenkebesorgen – auch mit dem Weihnachtspost schreiben. Denn obwohl das meiste heutzutage digital passiert (oder vielleicht gerade deshalb) finde ich handgeschriebene, echte Post einfach noch am schönsten! Gerade zu besonderen Anlässen wie Geburtstag oder Weihnachten. Wenn gute Wünsche auf dem traditionellen Wege im Briefkasten landen, mit der Hand anfassbar sind, man sie aufhängen oder hinstellen kann, dann ist die Freude eine ganz andere, als wenn einfach eine, oft auch noch an sämtliche Kontakte gleichzeitig verschickte, Nachricht auf dem Smartphone. Nun, im letzten Jahr habe ich es einfach nicht geschafft, Weihnachtskarten auf den Weg zu bringen. Zuviel um die Ohren, zu spät überhaupt dran gedacht und irgendwie war dann auf einmal schon der 23. Dezember und der Weihnachtsmann stand vor der Tür. Weihnachten kommt ja irgendwie immer so plötzlich: Grad noch Sommer, dann auf einmal Laternegehen und auf einmal stellt man fest, dass am Adventskranz die dritte Kerze brennt. Weiterlesen

Mal eben schnell zum Bäcker… was ich vermisse, seit ich Kinder habe

Erinnert Ihr Euch noch? Damals, in der Vorkindära? Als man einfach noch mal eben schnell zum Bäcker ging? Sich die Schuhe überzog, die Jacke an und wirklich mal eben schnell zur Tür raus war. Eine Straße weiter zum Bäcker und nach zehn Minuten zurück. Oder zum Briefkasten. Mal eben schnell. Und nach fünf Minuten zurück. Es gibt nicht viel, was ich aus meinem Vor-Mama-Leben vermisse. Aber ganz ehrlich: Mir fehlt dieses Mal-eben-schnell. Klar, Entschleunigung und so. Wichtig, mehr Achtsamkeit für den Moment, auch wichtig und überhaupt muss denn immer alles schnellschnell gehen in unserer eh so schnelllebigen Gesellschaft. Weiß ich doch. Aber: Ganz egal. Ich vermisse es, einfach mal eben schnell zum Bäcker zu gehen. Weil ich vergessen habe, Brot zu kaufen und es mir abends um halb sechs einfällt. Ich vermisse es, mal eben schnell zum Briefkasten zu gehen, bevor der um 17 Uhr geleert wird. Im Leben mit Kindern geht nichts mehr „einfach mal eben schnell“. Weiterlesen

Schöner Scheitern beim Kürbisschnitzen (wieso es bei uns keine geschnitzten Kürbisse gibt)

Ich habe mein Bestes gegeben. Aber Kürbisse und ich werden keine Freunde mehr. Dafür habe ich drei Messer weniger. Ich wollte ja auch so einen gruseligen Kürbis vor dem Haus stehen haben. Der gute Vorsatz war da. Das Messer aber nicht scharf genug. Oder der Kürbis zu groß. Oder ich zu schwach. Ach Quatsch, letzteres bestimmt nicht. Wie komme ich darauf! Ich hätte es ja eigentlich besser wissen müssen. Denn jedes Jahr, wenn die Kürbiszeit kommt, nehme ich mir vor, eine leckere Kürbissuppe zu kochen. Mag zwar keiner außer mir in diesem Haus, aber ich finde sie richtig lecker. Verfeinert mit Orange und Kürbiskernöl, ein bisschen Ingwer unterpüriert, das ist so lecker, echt jetzt. Aber der Weg dahin! Der ist beschwerlich. Ich nehme ja schon immer Hokkaidokürbis, denn den muss man nicht schälen. So wie den grünen Spargel. Man muss sich ja optimieren in der Küche. Aber das ändert leider nichts daran, dass so ein Kürbis hart ist. Furchtbar hart. Eigentlich unkaputtbar. Wie soll man das als normalstarker Mensch jemals in Stücke hacken?! Geschweige denn ein filigranes Kürbisgesicht schnitzen?! So mit Augen und Mund und Zähnen und fiesen Leuchtöffnungen? Weiterlesen