Weißer Kladdkaka – Rezept für Schokokuchen mit weißer Schokolade

Den „normalen“ Kladdkaka habe ich hier ja schon mal vorgestellt – ein schnelles Rezept für den schwedischen Kuchenklassiker schlechthin. Letztens hatte ich meinen Kindern Kladdkaka versprochen – und stellte fest, dass ich kein Kakaopulver mehr im Haus hatte. Dafür fand ich eine Tafel weiße Schokolade in der hintersten Schrankecke, die in Vergessenheit geraten war. Wieso nicht einfach mal einen weißen Kladdkaka backen? Das geht tatsächlich ganz einfach, ich habe einfach den Zucker reduziert, da ja weiße Schokolade per se schon süßer schmeckt als ungesüßtes Kakaopulver, das ich sonst an den normalen Kladdkaka-Teig gebe. Dieser weiße Kladdkaka schmeckt besonders gut mit Beeren, so wie die Schweden ihren Kladdkaka sowieso gerne essen. Blaubeeren gehen immer, aber säuerliche Beeren wie Himbeeren oder rote Johannisbeeren ergänzen die Süße der weißen Schokolade noch besser, finde ich. Ich habe mangels frischer Beeren tiefgekühlte Himbeeren aufgetaut und püriert und dann durch ein Sieb gedrückt und so eine Himbeersosse über den Kuchen gegeben. Wer es etwas süßer mag, kann auch etwas Agavendicksaft oder Honig an die Himbeersosse geben. Weiterlesen

Schwedischer Rhabarberkuchen mit Haferflocken-Streuseln

Nun beginnt die Zeit, mit meinen absoluten Lieblingslebensmitteln! Spargel, Erdbeeren, Blaubeeren – und Rhabarber! Kaum habe ich den ersten Rhabarber auf dem Markt gesehen, musste ich einen Rhabarberkuchen backen. Ich liebe diesen fein säuerlichen Geschmack. Als klassische Grütze mit Vanillepudding – aber vor allem auch als Kuchen! Mit einem Rhabarberkuchen beginnt für mich der Frühling. Und deshalb habe ich gestern einfach mal einen gebacken. Diesmal nicht den klassischen schnellen mit Rührteig, dessen Rezept Ihr hier findet, sondern einen Rhabarberkuchen mit Streuseln aus Haferflocken und Kokosblütenzucker. Einen ähnlichen Kuchen mit Rhabarber hatte ich mal in Schweden in einem Sommercafé und ich finde, dieser hier ist mir ganz ähnlich gelungen :-) Durch den Kokosblütenzucker schmecken die Streusel aus Haferflocken leicht karamellig, ich mag diesen Geschmack sehr gern. Ihr könnt aber auch genauso normalen Zucker, besser noch Rohrohrzucker nehmen! Weiterlesen

In 20 Minuten fertig: Ein Blitzrezept-Kuchen aus Schweden

An den Wochenenden backe ich gerne – aber manchmal vergesse ich, die richtigen Zutaten zu kaufen, um ein spezielles Rezept auszuprobieren. Wie gut, dass es dieses schwedische Kuchenrezept gibt, für das man eigentlich immer die Zutaten im Haus hat. Man benötigt noch nicht einmal Backpulver. 2 Eier, etwas Zucker, etwas Mehl. Das ist alles. Und wen man dann noch ein paar Mandeln im Haus hat (oder aus einer Müslipackung oder Studentenfutterpackung fischt), ist dieser schnelle Kuchen sogar noch lecker verfeinert. Oder mit Kirschen, Beeren, Schokostückchen, Rosinen, Nüssen oder Zitronenschale – was halt so im Haus ist! Das Beste: Dieser Kuchen kommt nicht nur mit herrlich wenig Zutaten aus, er ist auch noch so schnell zusammengemixt, wie ich es bei keinem anderen Rezept vorher hatte. Noch nicht einmal beim Kladdkaka und der geht auch sehr fix. Weiterlesen

Feldsalat mit Granatapfel und Senf-Balsamico-Dressing: ein schneller Wintersalat

Ich mag Salat, es gibt bei uns eigentlich jeden Tag Salat. Als Beilage zum Abendessen oder auch einfach so mit etwas Brot. Im Winter gibt es ja leider nur wenige wirklich frische Freiland-Salatsorten. Neben Chicoree (ein Chicoree-Winterrezept gibt es hier) gibt es aber auch im Winter Feldsalat. Ich liebe Feldsalat! Dazu ist er auch noch richtig gesund. Am liebsten kombiniere ich ihn mit Walnüssen und Granatapfelkernen, das ergänzt sich gut und man hat gleichzeitig auch etwas zum Kauen. Zu dieser Feldsalat-Kombination passt am besten ein Senf-Balsamico-Dressing. Das schnelle Rezept für diesen schnellen Salat? Bitte schön: Weiterlesen

Zuckerfreier Porridge in der Baby- und Erwachsenenvariante: Perfekt zum Selbstessenlernen

*Werbung und Rezept*

Ohne es zu wissen, habe ich vor einigen Monaten begonnen, einen Ernährungstrend mitzumachen. Denn ich habe Porridge für mich entdeckt. Also Haferbrei. Nun ja. Nicht einfach nur Haferbrei, Porridge ist mehr! Mittlerweile gibt es überall fertigen Porridge zu kaufen, den man nur anrühren muss. Aber man braucht so eine fertige Mischung wirklich nicht (nun, wenn man unterwegs ist, ist es vielleicht praktisch), denn Porridge ist so schnell selbst gemacht. Und da weiß man wenigstens, was wirklich drin enthalten ist. Ich esse mittlerweile mehrmals die Woche Porridge, denn er ist nicht nur lecker, sondern auch schnell gemacht und lässt sich so superschnell variieren. So ein schnelles variierbares Rezept habe ich einmal für Euch zusammengestellt. Praktisch für ein schnelles Mittagessen, denn richtig kochen tue ich immer abends, wenn die ganze Familie am Tisch sitzt. Mittags gibt es was Schnelles für die Babymaus und mich. Ein Glück mag sie Porridge auch. Allerdings will sie neuerdings alles, wirklich ALLES  selbst essen. Weshalb ich nicht nur gute Nerven brauche, sondern auch ein gutes Lätzchen und bruchsicheres, babyfreundliches Kindergeschirr. Das habe ich beides von BabyBjörn, wo es nun auch wunderschöne Pastellfarbtöne gibt, die richtig gute Laune machen! Weiterlesen

Schokokuchen mit karamellisierten Kokosflocken: Variante des schwedischen Toscakuchens

Ok, ist vielleicht ein bisschen schräg: Im letzten Blogtext schrieb ich darüber, wie ich den Zucker reduziert habe und nun poste ich zwei Tage später ein Backrezept. Und dann auch noch mit karamellisierten Kokosflocken! Spinnt die denn, fragt Ihr Euch? Nun ja. Ich habe ja auch geschrieben, dass sich meine Backliebe nicht verändert hat. Und ich einfach nur anders backe. Mit weniger Zucker. Und es gibt nur noch am Wochenende Kuchen (und ich beschränke mich auch auf 1 oder 2 Stücke und esse nicht mehr ein halbes Blech…). Ganz verzichten aufs Backen will ich nicht und ich finde, man muss sich auch mal was gönnen und genießen. Doch das geht mit weniger Zucker – und fällt noch nicht mal schwer! Diesen Schokokuchen vom Blech gab es bei uns letztes Wochenende. Es ist eine Variante des schwedischen Toscakuchens (das Rezept findet Ihr hier), bei dem karamellisierte Nüsse oder Mandeln auf einen Rührteig kommen. Bei dieser Variante gibt es einen saftigen Teig mit viel Kakaopulver und statt der Nüsse werden Kokosflocken karamellisiert. Weiterlesen

Schwedisches Fastnachtsgebäck: Rezept für Fastlagssemlor

Fasching spielt in Schweden keine Rolle. Aber die Fastenzeit wird dennoch eingeläutet. Und dafür  wird am Faschingsdienstag noch einmal ordentlich geschlemmt. Und zwar so richtig. So sehr, dass man in Schweden zum Faschingsdienstag auch Fettisdagen sagt. Also: Fetter Dienstag. Traditionell gibt es in Schweden nämlich Fastlagssemlor, das sind süße gefüllte Brötchen. Ein luftiger Hefeteig mit Kardamom, der mit einer Sahne-Mandel-Mischung gefüllt wird. Fragt bitte nicht, wie viele Kalorien darin enthalten sind. Und es versteht sich, dass man nicht nur eine Semla isst sondern gleich mehrere Semlor. Mittlerweile isst man diese süßen Hefeteig-Brötchen jedoch nicht nur am Faschingsdienstag, sondern in der gesamten Zeit von Weihnachten bis Ostern (was dann wieder mit Fasten eher wenig zu tun hat). In Schweden ist ein regelrechter Hype in den Cafés entbrannt, wer die besten Fastlagssemlor macht. Diese Semlor sehen ein bisschen aus wie die deutschen Windbeutel, aber da es ein Hefeteig und kein Brandteig ist, sind sie sehr viel einfacher gebacken und tatsächlich auch etwas leichter, also was die Kalorienzahl betrifft. Weiterlesen

Rezept für mediterranen Nudelsalat mit Ofengemüse und Balsamico

Ich könnte ja täglich Pasta essen, allerdings versuchen wir gerade, unsere Kohlenhydratmenge zu reduzieren. Was liegt da näher als einfach den Gemüseanteil zur Pasta zu erhöhen? Das geht ganz einfach mit diesem Nudelsalat mit Ofengemüse, der am besten lauwarm schmeckt. Ich habe einfach das Verhältnis Nudeln zu Gemüse umgekehrt und nun eher Gemüsesalat mit Nudeln. Dadurch, dass das Gemüse im Ofen gart, ist dieser mediterrane Nudelsalat wirklich ruckzuck fertig, denn die größte Arbeit übernimmt der Backofen! Ich könnte Nudelsalat tatsächlich zu jeder Jahreszeit essen, durch die Menge an Gemüse macht er auch als Hauptgericht ausreichend satt, aber natürlich schmeckt er auch als Beilage zum Grillen oder auf dem Buffet. Und was das Gemüse betrifft, könnt Ihr ganz einfach Saisongemüse variieren! Weiterlesen

Superschnelle Bastelidee: Pinguine aus Handabdrücken

Da ich beim Basteln leider mit zwei linken Händen gesegnet bin, gibt es bei uns meistens nur einfache Basteleien. Ich gebe es zu: Mein siebenjähriger Sohn bastelt besser als ich. Umso mehr freue ich mich über ganz einfache Bastelideen, die wir alle gemeinsam machen können – und die schnell gehen, so dass man ein Erfolgserlebnis hat, bevor die Konzentration und Lust flöten geht. Diese süßen Pinguine hat mein Mittlerer im Kindergarten gebastelt und war so begeistert davon, dass wir zuhause gleich eine kleine Pinguinfamilie nachgebastelt haben, die nun an unserem Fenster hängt. Weiterlesen

Puddingschnecken mit Himbeeren – und alternativ als Schoko-Schnecken aus Hefeteig

Ich liebe Rezepte, die man ganz einfach variieren kann. Ein Grundteig, mehrere Varianten, je nachdem, was man gerade im Haus hat. Letztens hatte ich tiefgefrorene Himbeeren, eine Packung Vanillepuddingpulver, ein Glas Nussnougatcreme und einen Würfel Hefe. Da ich ein großer Hefeteig-Fan bin (ich liebe es, den fluffigen Teig zu kneten, das hat was Meditatives), habe ich mich entschieden, mit den Kindern zweierlei Hefeteigschnecken zu backen. Denn der eine liebt Nutella (der bei uns in der palmölfreien Variante auf den Tisch kommt) und der andere Vanillepudding. Und ich mag Himbeeren, egal zu welcher Jahreszeit. Das Ergebnis: ein halbes Backblech Puddingschnecken mit Himbeeren und ein halbes Backblech Schokoschnecken. Das Grundrezept für den Hefeteig ist ganz einfach – und auch der Rest ist schnell gemacht. Weiterlesen