Pflaumenkuchen vom Blech: Ein schneller, schwedischer Blechkuchen

Ich mag diesen leicht säuerlichen Geschmack von frischen Pflaumen sehr – nicht Zwetschgen, sondern wirklich Pflaumen. Im Obstsalat, als Marmelade oder aber – beziehungsweise vor allem auf dem Kuchen! Ich mag die Kombination Süß-Sauer sehr, zum Beispiel auch bei einem Johannisbeerkuchen. Die beiden Geschmackskomponenten ergänzen sich einfach perfekt. Was außerdem noch für Pflaumen als Backzutat spricht: Sie machen jeden Kuchen saftig! Ich bin kein Fan von trockenen Sandkuchen, sondern mag es gerne saftig, gerne auch mal richtig klebrig-saftig wie den schwedischen Kladdkaka. Nun, dieser Pflaumenkuchen vom Blech, dessen Rezept ist aus einem Schwedenurlaub mitgebracht habe, ist nicht klebrig-matschig, also kladdig auf schwedisch, aber auf jeden Fall richtig schön saftig, wie es sich für einen guten Obstkuchen gehört. Das Tolle an diesem Rezept: Der Kuchenteig ist ganz schnell zusammengemixt, am längsten dauert das Zerteilen und Entkernen der Pflaumen! Wobei ich das kurzerhand an meine Kinder delegiert habe – mit dieser Arbeitsteilung hatten wir den Kuchen ruckzuck im Ofen! Weiterlesen

Bastelbox im Abo: Wir haben die toucanBox getestet (mit Verlosung und Rabattcode)

*Werbung und Gewinnspiel*

Wer diesen Blog schon länger liest, weiß, dass ich zwei linke Hände habe. Ich bin leider nicht gerade mit einem großen Basteltalent gesegnet. Weder kann ich malen, noch gerade schneiden. Beim Kleben kleben am Ende nur meine Finger, aber nichts dort, wo es zusammenkleben soll. Gerne würde ich mehr mit meinen Kindern basteln, aber es scheitert entweder an den guten Ideen (meinerseits) oder fehlenden Materialien. Ich gebe es zu: Ich bin ganz froh, dass der Kindergarten mir diesen Part abnimmt. In diesen Tagen nimmt er mir das ja leider nicht ab. Und insbesondere meine Kleine und mein Großer basteln liebend gerne. Nun bin ich also gefragt! Es gibt ja Pinterest und gute Bastelbücher. Aber dann ist da noch die Frage der Materialien – irgendwas fehlt immer. Und hier kommt nun die toucanBox ins Spiel: Das ist nämlich eine Bastelbox im Monatsabo. Sie kommt einmal im Monat ins Haus und hat nicht nur Bastelideen, sondern praktischerweise auch noch alle dazugehörigen Materialien dabei. Was ich nicht nur aus praktischen Gesichtspunkten gut finde, sondern auch aus Gründen der Nachhaltigkeit. Denn so sitzt man nicht plötzlich mit einer Hunderterpackung Pfeifenputzer da, obwohl man nur 2 benötigt. Weiterlesen

Leckerer Kastenform-Kuchen ohne Backpulver – saftiger Orangenkuchen

Ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass sich Vanillezucker und Backpulver-Verpackungen manchmal ganz schön ähnlich sehen?! Mir ist es jetzt aufgefallen. Als ese zu spät war. Denn da saß ich nun und wollte für unser Picknick einen Kuchen backen. Einen Kastenformkuchen, weil ich in unserer Ferienwohnung nur eine Kastenform habe. Und Kuchen aus der Kastenform lässt sich am einfachsten in Stücke zerschneiden und beim Wandern transportieren. Einen Orangenkuchen wollte ich backen. Ich war also schon schön am Abmessen und ließ die Butter für den Teig schmelzen, da stellte ich fest: Mist, ich hatte zweimal Vanillezucker gekauft und nicht Backpulver und Vanillezucker! Kann ja mal passieren. Da ich oft schwedische Rezepte nachbacke, die ohne Backpulver auskommen, habe ich schon häufiger Kuchen aus der Springform ohne Backpulver gebacken, wie Kladdkaka oder Rhabarberkuchen. Aber einen Kuchen aus der Kastenform hatte ich noch nie ausprobiert – schließlich soll der Kuchen ja auch aufgehen! Aber es geht! Der Kuchen wurde sogar richtig schön saftig und locker. Weiterlesen

Käsekuchen ohne Boden – mit Mandarinen und Vanille

Früher habe ich mich an Käsekuchen nie herangetraut. Ich weiß gar nicht, wieso eigentlich. Ich hatte aus unerfindlichen Gründen einen riesigen Respekt davor, zuhause Käsekuchen zu backen. Also gab es Käsekuchen nur vom Bäcker oder im Café. Irgendwann traute ich mich an eine finnische Käsekuchen-Variante mit Blaubeeren heran (das Rezept ist hier). Es folgten viele weitere Experimente mit Käsekuchen. Das Tolle: Man kann Käsekuchen so wunderbar variieren! Mit Kirschen und Grieß zum Beispiel. Der Klassiker unter den Kuchen mit Quark ist und bleibt aber Käsekuchen mit Mandarinen, finde ich. Hier habe ich ein kinderleichtes Rezept für diesen Klassiker – da er ohne Boden gebacken wird, ist er ganz schnell angerührt und in den Ofen geschoben. Versprochen! Der beste Kuchen für Käsekuchen-Anfänger, mit Geling-Garantie (das einzige, was passieren kann, ist, dass ihr in zu früh anschneidet und er auseinanderfällt, diese Geduld ist das einzig schwere am Kuchen!). Weiterlesen

Apfelkuchen mit Streuseln aus Haferflocken-Krokant

Apfelkuchen ist so etwas, was ich täglich essen könnte. In allen Varianten. Vielleicht, weil Sahne so perfekt zu Apfelkuchen passt und ich Sahne so mag. Oder auch, weil Äpfel im Kuchen immer einen saftigen Teig ergeben, einen Kuchen, der selbst am nächsten Tag immer noch frisch und lecker schmeckt. Ich habe Euch ja schon verschiedene einfache Apfelkuchenrezepte auf dem Blog vorgestellt, wie diesenversunkenen Apfelkuchen, diesen Blechkuchen mit Äpfeln oder diesen schwedischen Kladdkaka mit Äpfeln. Äpfel kann man sogar in Sconesteig hineingeben und erhält so supersaftige Scones, die auch zum Frühstück lecker schmecken. Diesmal habe ich mich für einen Apfelstreuselkuchen entschieden, bei dem die Streusel aus karamellisierten Haferflocken sind. Das gibt leckeren Biss und die Kombination aus den fein säuerlichen Äpfeln und der Süße des Krokants ergänzt sich super! Weiterlesen

Schnelles Essen ohne Kochen – 10 Ideen und Rezepte für die einfache Familienküche

Ich koche gerne. Habe ich schon immer gemacht. Kochen ist für mich Entspannung. Eine Entspannung, deren Ergebnis ich auch noch genießen kann. Besser geht es eigentlich nicht, oder? Ich esse nämlich auch sehr gerne. Und am liebsten esse ich, wenn es gut schmeckt. Beim Kochen experimentiere ich gerne. Ich mag es, aus dem, was der Vorratsschrank hergibt, ganz neue Gerichte auszuprobieren, auch mal Zutaten zusammenzuwerfen, die auf den ersten Blick nicht zusammengehören. Ich habe Unmengen von Kochbüchern und Kochzeitschriften, vor allem aus Schweden, aus denen ich immer wieder Neues ausprobiere oder mich einfach nur inspirieren lasse. Das „Problem“ bei meinem kreativen Kochen sind nur manchmal meine Kinder, die nur eine beschränkte Auswahl an Gemüse mögen … eine zusätzliche Herausforderung. Manchmal behelfe ich mir dann, indem ich ihnen einfach Nudeln Bolognese kredenze, wenn es für meinen Mann und mich mal etwas Ausgefalleneres gibt, von dem ich weiß, dass sie eh es verschmähen. Weiterlesen

Käsekuchen mit Kirschen – Rezept für einen bodenlosen Käsekuchen

Ich probiere gerne verschiedene Backrezepte aus – und in diesen Tagen bin ich besonders gefordert. Da muss ich mit dem klarkommen, was der Vorratsschrank und der Kühlschrank parat halten, denn es sind nicht die Zeiten, wo man wegen einer vergessenen Butter in den Supermarkt eilt. Und so kommen dann immer mal wieder Zutaten an unsere Kuchen, die ich sonst nicht verwenden würde – wie beimPolenta-Apfelkuchen von vergangener Woche. Letzte Woche wollte ich Käsekuchen backen, hatte dann aber nur Quark und keinen Frischkäse im Haus. Und vom Quark noch nicht mal besonders viel. Das Mehl ist grad eh knapp, dafür hatte ich noch Weizengrieß über. Die Kinder wünschten sich Mandarinen, doch es waren nur Kirschen da. Herauskam am Ende ein saftiger Käsekuchen ohne Boden und mit Kirschen. Lecker, saftig und überraschend schnell gebacken! Weiterlesen

Rhabarberkuchen vom Blech: Ein schnelles Frühlingsrezept

Der erste Rhabarber! Das fällt in die Kategorie „die ersten Erdbeeren“ oder „der erste Spargel“. Ich freue mich jedes Jahr darauf: dieser feine säuerliche Geschmack! Rhabarber macht jeden Kuchen saftig – da braucht es gar keinen besonders komplizierten Kuchen. Die einfachsten Dinge sind ja oft die besten. Und was diesen Rhabarberkuchen betrifft: Diesen Blechkuchen mögen auch meine Kinder. Eher als die Rhabarbertarte oder den Rhabarberstreuselkuchen, deren Rezepte ich Euch auch schon mal vorgestellt hatte. Der Vorteil an Blechkuchen ist, dass er schnell fertig ist und bei uns auch locker zwei Tage hält. Man kann diesen Kuchen mit Rhabarber auch sehr gut mit zu einem Kuchenbuffet nehmen oder zu einer Gartenparty. Am besten schmeckt er frisch und lauwarm aus dem Ofen und mit frischer Schlagsahne – und das am besten noch auf der Terrasse mit einer Tasse Kaffee! So liebe ich den Frühling. Achso: Habe ich schon erwähnt, dass dieser Rhabarberblechkuchen ganz einfach zu backen ist?! Weiterlesen

Saftiger Apfelkuchen mit Polenta (glutenfrei) oder Grieß

Schon wieder ein Backrezept! Ich backe zurzeit ständig. Es ist Ablenkung und Seelenfutter gleichermaßen. Und da es mit den Mehlvorräten zur Neige geht, muss ich ein wenig improvisieren. Aber es gibt eine Sache, die ich sehr mag: Polenta (Maisgrieß) oder Grieß! Und damit kann man sehr leckere, saftige Kuchen zaubern. Bei diesem Polentakuchen habe ich Äpfel in den Kuchen getan, am besten schmecken da säuerliche Äpfel. Aber alternativ schmecken auch Birnen. Oder Pflaumen. Oder aber auch Pfirsiche oder Mandarinen aus der Dose, die sollte man dann aber gut abtropfen. Das Backen mit Polenta oder Grieß ist gar nicht so aufwändig, wie es zuerst scheint. Klar, da muss der Polentabrei oder Grießbrei vorher gekocht werden, aber das geht schnell, schneller als man denkt. Ihr könnt für diesen Polentakuchen Polenta oder Weizengrieß nehmen. Ich mag Polenta sehr, denn dann bekommt der Kuchen eine schöne gelbe Farbe. Wenn Ihr Polenta nehmt, ist der Kuchen übrigens glutenfrei, denn außer dem Maisbrei kommen nur noch gemahlene Mandeln in den Teig. Weiterlesen

Schwedischer Rührkuchen aus der Gugelhupf-Form mit Äpfeln oder anderem Obst

Manchmal sind ja die einfachsten Dinge die besten. So wie bei Rezepten. Ich muss sagen, komplizierte Sahnetorten sind nicht meins. Mit Fondant kann man mich jagen, egal, wie kunstvoll der Kuchen damit verziert wird. Meine Lieblingskuchen sind die einfachsten, nicht nur, weil sie schnell gehen, man die Zutaten für diese Kuchen meist im Haus hat – sondern auch, weil sie mir am besten schmecken. So wie ein saftiger schwedischer Kladdkaka, der in 20 Minuten auf dem Tisch steht. Oder ein simpler Apfelkuchen mit Rührteig. Das sind auch die Backrezepte, die meinen Kindern am besten schmecken. In diese Kategorie fällt auch dieser schwedische Rührkuchen, den man am besten in einer kleinen Gugelhupfform backt (oder Puddingform, meine Form hat ein Volumen von 1,5 Liter, also eine ganz kleine Form, bei größeren Formen müsst Ihr die Zutaten anpassen). Ihr könnt den Rührteigkuchen mit Obst aber auch in einer kleinen Rundform machen, dann verringert sich die Backzeit auf 20-30 Minuten, da der Kuchen sehr flach wird. Geschmacklich am besten ist wirklich eine Gugelhupfform, bzw ofenfeste Puddingform! Diesen schwedischen Kuchen könnt Ihr mit Obst verfeinern, was ihn sehr saftig macht. Ich habe Äpfel genommen, da hat ein großer Apfel gut für die kleine Form gereicht. Kirschen gehen auch super, Birnen, Pflaumen, Rhabarber kann ich mir auch sehr gut vorstellen! Weiterlesen