Meditieren mit Kindern: Tipps und Buchempfehlung

Habt ihr schon mal mit euren Kindern meditiert? Es ist gerade in diesen Zeiten eine sehr Möglichkeit, mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag zu bringen. Aber wie meditieren Kinder eigentlich? Was bringt es ihnen? Und wie kann man ihnen das Thema nahebringen? Dazu habe ich Christopher End und Anando Würzburger befragt – zwei Experten in Sachen Meditation. Sie haben das Buch „Der kleine Samurai findet seine Mitte“ geschrieben, das praktische Meditationsübungen und theoretisches Wissen mit einer Abenteuergeschichte für Kinder ab sechs Jahren verknüpft. Warum ich euch das Buch ans Herz lege und vor allem, wie man mit Kindern meditiert und welche Vorteile es bietet, haben sie mir im Interview verraten:

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Entspannt durch Vorschul- und Grundschulzeit: Buchtipp und Interview

Im trubeligen Alltag mit Kindern haben wir Mütter ja so ziemlich alles auf dem Zettel. Wir denken an die Brotboxen, die Wechselwäsche, die Unterschriften unter Klassenarbeiten und verarzten nebenher aufgeschlagene Knie und schlichten Geschwisterstreit. Wir haben so viel um die Ohren, dass wir aber dabei eines aus den Augen verlieren: uns selbst. Wie man es schafft, diesem „ich“ wieder mehr Zeit einzuräumen, darüber schreiben die liebenswerten und kompetenten Damen von Mutterkutter.de nicht nur auf ihrem Onlinemagazin, sondern auch in ihrem Buch „Der Survivalguide für Mamas: Die besten Überlebensstrategien für deinen Familienalltag. Entspannt durch die Vor- und Grundschulzeit„. Hinter Mutterkutter stehen Dorothee Dahinden, Judith Bildau, Kerstin Lüking und Isabel Huttarsch. Und sie haben zusammen auch diesen famosen Druck rausnehmenden und praxisnahen Ratgeber geschrieben. Wie man es schafft, den Druck rauszunehmen, verrät mir Judith heute im Interview:

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In Beziehung bleiben – auch in der Pubertät: Interview und Buchtipp

Wenn man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich und dann kommt die nächste, öhm, sagen wir mal, spannende Phase. Bei uns ist das so: Pünktlich, wenn meine Kleine aus der Trotzphase raus ist, wird mein Ältester in die Pubertät kommen. So in etwa jedenfalls. Das Familienleben soll ja auch nicht langweilig werden! Und ich kann mir jetzt schon ausrechnen, dass, wenn der Große und der Mittlere mit der Pubertät durch sind, ihre kleine Schwester damit durchstarten wird. Kurz: Es liegen spannende, aufregende und ja, ich befürchte auch anstrengende Jahre vor uns! Aber das Gute: Ich habe jetzt schon ein Buch, das mich in dieser Zeit begleiten wird. Ein richtig gutes, informatives, wunderbar leicht geschriebenes und vor allem einfühlsames Buch zum Thema Pubertät: „Miteinander durch die Pubertät: Gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben“ heißt es und geschrieben hat es die wunderbar sympathische Inke Hummel. Die Pädagogin beschreibt, wie man mit seinen Teenager-Kindern in Beziehung bleibt und die Bindung aufrecht erhält, auch in den stürmischen, nicht immer leichten Pubertätsjahren. Einige Tipps verrät sie mir heute in einem Interview:

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Wie es uns gelingt, uns in all den Anforderungen an uns nicht zu verlieren: Gastbeitrag von Lisa von Stadtlandmama

Ihr kennt sicher den famosen Blog stadtlandmama?! Und dass die beiden Autorinnen dahinter, Lisa und Katharina, nicht nur tolle Frauen sind, sondern auch das Buch „Wow Mom: Der Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ geschrieben haben, das ich hier vorgestellt hatte, wisst Ihr sicher auch? Dann habe ich gute Nachrichten für Euch: Es gibt ein neues Buch von Lisa und Katharina. Wow Mom Teil 2, wenn man so will. Es heißt „Wow Mom: Der Mutmacher für mehr ich in dem Wir“ und ist sogar noch besser geworden als der erste Band, finde ich! Wie es zu dem Buch kam und wieso es so wichtig ist, das „ich“ in dem all dem „wir“ nicht zu verlieren, schreibt mir Lisa in einem Gastbeitrag, über den ich mich riesig freue. Schon allein wegen meines Lieblingssatzes „Wie lange hatte ICH mich in einem WIR aufgelöst, mich gab ́s ja noch!“ lesenswert, Buch und Gastartikel, aber lest ihn selbst in voller Länge:

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Mental Load-Interview: Wie beziehe ich den Partner mit ein?

Mental Load ist ein Stichwort, das seit einiger Zeit immer wieder diskutiert wird – und es ist auch richtig so! Denn dahinter verbirgt sich etwas, über das ich in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ schrieb – aber für das es damals noch gar keinen wirklichen Ausdruck gab. Es ist, kurz zusammengefasst, dieser ganze tägliche Kram, an den man als Elternteil denken muss – von den 4 Euro für den Kindergartenausflug über das Waschen der Sportklamotten bis hin zum Urlaubsplanen und dem Geschenk für den Kindergeburtstag. Es sind diese vielen kleinen Dinge, die meist Mütter in ihrem Kopf haben müssen – und die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Laura Fröhlich hat darüber ein Buch geschrieben, in dem sie nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen teilt, sondern auch Tipps gibt, wie wir diesen Mental Load gerechter mit unserem Partner teilen können: „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ (großartiger Titel, übrigens!) Aber wie bekommt man den Partner eigentlich dazu, den Mental Load gerechter zu teilen? Unter anderem diese Frage habe ich Laura im Interview gestellt:

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Hamburg mit Kindern: Tipps, Interview und Buchtipp

Als Lübeckerin lebe ich ja in einer Hansestadt und meine „kleine“ Hansestadt eine „große Schwester“: die Hansestadt Hamburg! (es gab eine Zeit, das war mein Lübeck „die Königin der Hanse“ und die zweitgrößte Stadt Deutschlands, aber das ist sehr lange her…) Heute ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands und auf jeden, jeden Fall eine Reise wert! Ich liebe die maritime Atmosphäre, die sonst keine Metropole in Deutschland so hat, das Weltoffene, für das Hamburg schon immer stand. Mit Kindern gibt es in Hamburg viel zu entdecken – die Highlights hat Ute Vaut vom famosen Blog Ahoikinder in ihrem Familien-Reiseführer „Dein Hamburg – mausschlaue Freizeittipps“ zusammengefasst. Auf eine großartige, ganz besondere Weise, denn der Maus-Reiseführer ist kein gewöhnlicher Reiseführer – es gibt nämlich noch viel mehr Wissenswertes, es werden typische Kinderfragen beantwortet, es gibt Anleitungen für Experimente und Spiele – eben typisch wie „Die Sendung mit der Maus„! Ein klasse Buch und umso mehr freue ich mich, dass Ute mir ein Interview gegeben hat und verrät, was ihre Lieblingsausflugsziele in Hamburg sind und was sie bei der Recherche überrascht hat – und was man auf keinen Fall in Hamburg verpassen sollte. Achja – und wer sich schon immer gefragt hat, wieso der Fischmarkt schon um 9.30 zumacht, der sollte jetzt weiterlesen:

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„Erziehen ist ein Kinderspiel“! Interview und Buchtipp

„Erziehen ist ein Kinderspiel“? Ach, wenn es doch manchmal so wäre! Manchmal gibt es diese Momente, da ist in Sachen Erziehung gar nichts leicht und schon gar nicht wie ein Kinderspiel. Wenn die Kinder trotz allem im Wutanfall am Boden liegen, sich kurz vorm Schlafengehen streiten und gleich nach dem Aufstehen „mir ist langweilig“ krähen. Und nicht nur die eigene Familie lässt einen manchmal an diesem „Kinderspiel“ zweifeln. Noch viel schlimmer sind andere Mütter. Und all diese guten Ratschläge. Bevor ich mein erstes Kind bekam, hatte ich keine Ahnung, wie viel Dogma das Thema Erziehung begleitet. Es ist unfassbar, wie verbissen und engstirnig Frauen werden können, wenn es um bestimmte Erziehungsthemen geht. Und das macht wiederum das Leben schwer. Es ist wirklich an der Zeit, mehr Leichtigkeit in das Thema Erziehung zu bringen – weniger Perfektionismus, weniger Druck, mehr Mut zu eigenen Fehlern und vor allem zum eigenen Weg. Und deshalb mag ich auch keine klassischen Erziehungsratgeber, wo ein Tipp nach dem anderen kommt, der erhobene Zeigefinger aus den Seiten herauspiekt und einen mit dem schalen Gefühl des schlechten Gewissens neben dem Buch sitzen zu lassen. Was ich mag: Bücher, die einem Anregungen geben, die einem Wege aufzeigen, aus denen man sich bedienen kann, so wie es zum eigenen Leben am besten passt. Denn jede Familie ist anders! Gerade im Familienleben ist Dogma deshalb völlig fehl am Platz.

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Reisen mit Kindern: Die besten Tipps (plus Buchtipp)

Die Urlaubszeit naht und auch wenn das Reisen in Zeiten von Corona anders aussieht als sonst, finde ich gute Reiseliteratur immer unglaublich inspirierend! Gabriela von Mami-bloggt.de hat ein neues Buch mit dem famosen Titel „Wenn ich groß bin, werd ich auch ein Machu Picchu“ geschrieben, das nicht nur Lust aufs Reisen macht, sondern auch voller praktischer Tipps für das Reisen mit Kindern und auch mit dem Baby ist. Wenn es eine Expertin fürs Reisen mit Kind gibt, dann ist es Gabriela – denn sie reist ungefähr die Hälfe des Jahres alleine mit ihrem Sohn durch die Welt. Ich habe sie nach ihren besten Tipps für das Reisen mit Kindern  gefragt, danach, was man beachten muss, was die größten Fallen sind, wie man den Hintern hochbekommt und die eigenen Zweifel überwindet – und was im Gepäck nicht fehlen darf und wie man Kinder auf langen Flügen, Bahnfahrten oder Autofahrten beschäftigt. Weiterlesen

Buchtipp für Lübeck-Fans: 111 Orte, für Kinder in und um Lübeck

Wie Ihr wisst, bin ich eine waschechte Lübeckerin – ich bin hier aufgewachsen und wohne seit Ende meines Studiums wieder hier. Direkt in der Innenstadt. Der Altstadt. Ich möchte nirgendwo anders leben. Die Nähe zum Meer, die alten, schiefen Häuser, die kleinen Gassen, das Kompakte: Ich mag meine Stadt! Umso mehr freue ich mich über das Buch, das ich mit der Bitte um ein Rezension zugeschickt bekam: „111 Orte für Kinder in und um Lübeck, die man gesehen haben muss“ aus dem Emons Verlag. 230 Seiten Tipps für Familien (und nicht nur für Familien!), die nicht nur für Lübecker spannend sind, sondern für alle, die in der Umgebung wohnen oder als Gast in unsere schöne Stadt kommen! Weiterlesen

Eine Liebeserklärung ans Lesen

*Werbung und Buchtipp und Liebeserklärung ans Lesen*

Wenn es etwas gibt, was ich liebe, was ich als Kind liebte und was glücklicherweise auch meine Kinder lieben, ist es Lesen. Ich konnte als Kind stundenlang in Bücher versinken, mich in mein Zimmer setzen und lesen, lesen, lesen. Ich hatte eigentlich immer ein Buch dabei, im Restaurant, wenn wir jemanden besuchten, ich las im Auto (für mich heute unvorstellbar, aber mir wurde nie schlecht!), im Wartezimmer beim Arzt, beim Frühstück, auf dem Weg zur Schule, eigentlich immer dann, wenn ich nicht gerade mit meinen Freunden durch den Wald streifte (was meine zweitliebste Beschäftigung war). Eine Zeitlang versuchte ich mich sogar im „2 Bücher parallel“ lesen, also mit jedem Auge eines – aber diesen Versuch gab ich mangels Erfolg dann doch auf. Zuhause quoll mein Bücherregal über, in der Bücherei war ich wöchentlich, da ich ein Buch am Tag verschlang, in den Ferien sogar noch mehr. Das Lesen eröffnete mir Welten, ließ mich träumen, Dinge erleben, es gab nichts Besseres für mich. Außer Schreiben vielleicht, denn das tat ich ebenso gerne. Auch heute gibt es für mich kaum etwas Schöneres, als in einem guten Buch zu versinken, die Welt um mich herum zu vergessen. Leider komme ich nicht mehr so oft dazu, wie früher, aber jeden Abend vor dem Schlafen lese ich eine Stunde. Manchmal auch länger. Diese Zeit ist mir heilig und ich freue mich den ganzen Tag drauf. Weiterlesen