Ich muss nicht immer die Beste sein – wieso Perfektsein nicht zu meinen Prioritäten zählt

Letztens wurde ich gefragt, wie ich das alles eigentlich meister: Meinen Beruf, den Blog, die zwei Kinder, die Schwangerschaft und dann noch das neue Buch. Und wie ich es schaffe, dabei immer so entspannt zu sein und den Humor nicht zu verlieren. Wenn es so rüber kommt, ist es ja schön – aber glaubt mir, ich bin nicht immer entspannt! Und auch nicht immer so humorvoll, wie ich gerne hätte! Ich verliere oft genug die Nerven. Aber alles in allem find ich auch, dass ich das ganz gut meister. Wie ich das mache? Ich setze Prioritäten. Perfekt zu sein ist so eine Sache, die bei mir keine oberste Priorität hat. Ich muss nicht perfekt sein. Ich muss nicht immer die Beste sein. Hauptsache, ich bin gut  genug!  Weiterlesen

Mein neues Buch ist da! Ein Erziehungsratgeber zum Thema „Wenn das zweite Kind kommt“

Heute ist ein besonderer Tag. Denn ein Baby von mir kommt auf die Welt. Quasi im übertragenen Sinne. Nein, noch nicht das echte Baby, das hat noch vier Wochen Zeit. Aber etwas, was mir sehr am Herzen liegt: Mein neues Buch ist da! Es heißt „Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder“ und ist im Trias Verlag erschienen. Worum es geht? Rund um das Thema „Wenn das zweite Kind kommt„. Und das Besondere: Es ist nicht nur ein Buch, das beschreibt, wie man sein großes Kind auf das Baby vorbereitet, sondern es ist ein Begleiter für alle offenen Fragen in den ersten Jahren mit zwei Kindern. Denn je älter die Kinder werden, umso spaßiger wird ja das Ganze. Was noch besonders ist an dem Buch? Es ist undogmatisch, ohne erhobenen Zeigefinger und voll mit Praxistipps von anderen Eltern.

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Meine Kinder schlafen nicht alleine ein – na und?! Plädoyer fürs Einschlafkuscheln

In letzter Zeit lese ich immer wieder Texte und Posts in sozialen Medien von Eltern, die sich fragen, wie sie ihre Kinder zum Alleine-Einschlafen bewegen können. „Hilfe, mein Kind schläft nicht alleine ein!“ oder „So helfen Sie Ihrem Baby alleine einzuschlafen“ oder „Ab welchem Alter sind Eure Kinder alleine eingeschlafen?“ Und manches Mal sind die Mütter richtiggehend verzweifelt, weil ich noch nicht mal einjähriges Baby nur mit Kuscheln und Körperkontakt einschläft. Wer sagt eigentlich, dass Babys und kleine Kinder alleine einschlafen müssen? Woher kommt der gefühlte Druck, die Kinder so schnell wie möglich ans alleine Einschlafen zu gewöhnen? Meine Kinder schlafen immer noch nicht alleine ein – na und? Auch wenn es mich manchmal nervt und ich auch das ein oder andere Mal gerne früher „Feierabend“ hätte – ich mag das Einschlafkuscheln. Und finde gar nichts Ungewöhnliches an diesem Einschlafritual. Weiterlesen

Was ich an Attachment Parenting nicht mag

Versteht mich nicht falsch. Den Grundgedanken von Attachment Parenting finde ich toll. Und vieles fließt in die Erziehung unserer Kinder mit ein. Floss übrigens schon mit ein, bevor ich den Begriff Attachment Parenting zum ersten Mal gehört habe. Wir leben sehr bindungsorientiert – ganz bewusst. Aber dennoch nervt mich die Attachment Parenting „Bewegung“ ganz gewaltig! Wieso? Obwohl ich doch selbst so viel davon in unser Familienleben integriert habe? Weil es leider so viele Eiferer gibt, so viele Mütter, die das Attachment Parenting fast schon sektenmäßig vorantreiben und alle anderen, die nicht so verfahren wie sie, verurteilen, als etwas Schlechteres sehen, auf sie hinabblicken (nicht nur bei AP, klar, aber dort auffallend oft). In den sozialen Medien bin ich immer wieder schockiert, wie rau der Ton geworden ist und wie sehr sich Mütter gegenseitig zerfleischen. Wer mich kennt, weiß: Dogma finde ich doof. Dogmen jeglicher Art. Und noch viel mehr, wenn es um so etwas Privates wie das Familienleben geht. Doch leider wird gerade Attachment Parenting von vielen so verbissen und dogmatisch vorangetrieben – was ich sehr schade finde und was ich daran wirklich nicht mag.

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Blick über den Tellerrand: Pekip in den Anden

Wie Ihr wisst, bin ich freie Journalistin und einer meiner Schwerpunkte sind Reportagen aus ferne Ländern. In unregelmäßigen Abständen zeige ich Euch, was ich eigentlich arbeite und wie Frauen und Kinder in anderen Teilen der Welt leben – einen kleinen Blick über den Tellerrand. Mit nach Indien habe ich Euch genommen, mit nach Nepal und Tansania. Heute möchte ich Euch mit in die Anden nehmen. In Peru habe ich mir nämlich Mutter-Kind-Kurse in angeschaut. Pekip in den Anden, ganz in der Nähe von Macchu Picchu. Und dennoch eine Gegend, in die sich Touristen nicht verirren. Die Lebensbedingungen sind hart in fast 4000 Meter Höhe. Doch mit diesen Babykursen konnte die Kindersterblichkeit gesenkt werden. Denn hier ist Pekip nicht nur dazu da, die Entwicklung der Babys zu fördern – die Müttertreffen bewegen weit mehr in dem Land, wo die Unterschiede zwischen Arm und Reich immens sind.

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Digitale Medien und Kinder: Wie sieht ein sinnvoller Umgang aus?

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Digitale Medien üben eine große Faszination auf Kinder aus. Kinder komplett von Digitalen Medien fernzuhalten klappt meiner Meinung nach nicht – und ist auch weltfremd, denn der Umgang mit den Digitalen Medien ist einfach zu wichtig für das Leben in unserer heutigen Welt. Es geht also um einen vernünftigen Umgang mit den Digitalen Medien. Als ich die Gelegenheit bekam, Osmo zu testen, ein Spielsystem fürs Ipad, das digitales Spielen mit intuitivem Spielen mit realen Spielblöcken und den Händen miteinander verbindet, war ich neugierig. Dass die Kinder ab dem Grundschulalter damit spielerisch an die Digitalen Medien, ans erste Programmieren und logische Denken herangeführt werden sollen, fand ich spannend, auch wenn am Anfang etwas Skepsis dabei war.

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Buchtipp: 2 entspannte, undogmatische Erziehungsratgeber

Ich versuche, das Leben und die Erziehung entspannt zu sehen. Nicht zu viel zu betüddeln, nicht zu überpädagogisch zu sein und wo es geht, die Dinge mit Humor zu sehen (sofern meine Nerven es zulassen). Genau das zeichnet für mich auch gute Erziehungsratgeber aus. Ich mag keinen erhobenen Zeigefinger, keine belehrenden Theorien, die sich in der Praxis nicht umsetzen lassen, ich mag es nicht, wenn es dogmatisch wird. Aber einfach nur seichtes Rumgesabbel ist auch nicht mein Ding, ein paar handfeste Tipps sollten schon in so einem Erziehungsratgeber stehen. Genau solche Bücher, die mir gut gefallen, stelle ich Euch ja ab und zu vor. Diesmal sind es zwei Erziehungsratgeber, die sich mit dem Thema Klammern beschäftigen. Einmal das Klammern der Kinder und einmal das Klammern der Eltern.

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Bin ich als Mutter spießiger als früher?

Eigentlich bin ich ein recht toleranter Mensch. Aber die Toleranz hört auf, wenn Autos durch unsere Spielstraße rasen. Oder über die rote Ampel gehen, obwohl ich mit meinen Kinder artig warte. Und erst recht, wenn auf dem Bürgersteig ein Hundehaufen liegt – und so richtig auf 180 bin ich, wenn jemand auf dem Spielplatz raucht. Bin ich spießiger geworden, seit ich Mutter bin? Nein, ich achte einfach auf andere Dinge als früher. Und ja. Vielleicht doch. Weil ich auch irgendwie erwachsener geworden bin, seit ich nicht nur für mich Verantwortung trage. Beispiele gefällig…?

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Zwei Kindern gerecht werden – manchmal ein Balanceakt

Meine Jungs sind ein Herz und eine Seele. Wenn sie sich nicht gerade um den Duplobagger streiten oder der Kleine dem Großen eins mit dem Krokodil über die Rübe zieht. Sie können wunderbar miteinanderspielen und bringen sich gegenseitig so zum Lachen, wie es kaum ein anderer kann. Sie lieben es, gemeinsam Quatsch zu machen und sich gegen die Großen zu verbünden. Und das Mamaherz geht auf, wenn sie Hand in Hand zum Kindergarten schlendern. Aber dennoch gibt es immer wieder Momente, in denen es einfach so schwer ist, zwei Kindern gerecht zu werden. In denen man sich manchmal einfach zerreißen möchte.

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So wünscht man es sich als Mutter: Zwei Brüder, die sich verstehen wie Freunde. Und obwohl es bei uns meistens so ist- manchmal ist es doch schwer, beiden Kindern gerecht zu werden.

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Buchtipp und Interview: Zeit für eine jungengerechte Erziehung?

Gender, Gleichberechtigung, Chancengleichheit: Die Worte beherrschen die aktuellen Diskussionen – besonders in der Bildungspolitik. Jahrelang ging es darum, Mädchen zu fördern. Nun haben die Mädchen die Jungs in Sachen Noten und Abschlüsse überholt. Und was sagen die neuesten Studien: Jungs sind die Bildungsverlierer! Aber wieso? Weil die Schule nicht jungengerecht ist? Gibt es überhaupt Unterschiede zwischen Juns und Mädchen? Ein vieldiskutiertes, spannendes Thema – für mich als Jungsmama ganz besonders. Deshalb habe ich mich gefreut, das Buch Artgerechte Haltung: Es ist Zeit für eine jungengerechte Erziehung zu lesen und dazu die Autorin Birgit Gegier Steiner zu interviewen, wie denn ihrer Meinung nach so eine jungengerechte Erziehung und Schule aussieht und was sich im Unterricht ändern muss.

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