10 Tipps für das Verkaufen auf dem Kinderflohmarkt

Ich liebe Flohmärkte. Ich mag es, herumzustöbern, lustige alte Dinge zu entdecken. Und echte Schnäppchen zu machen. Von meiner Vorliebe für den schwedischen Loppis mit den Antiquitätensachen, hatte ich ja schon mal geschrieben. Aber genauso liebe ich Kinderflohmärkte, oder wie  sie teilweise auch heißen „Babybasare“. In den ersten Jahren hatten meine Jungs sehr viele gebrauchte Kleidung – denn erstens ist diese schon schön gewaschen und alle Schadstoffe sind im Abfluss gelandet – und zweitens nutzt Babykleidung ja kaum ab. Das ändert sich leider, wenn die Kinder größer werden – ab Größe 98 wird es vor allem für Jungs immer schwerer, etwas auf dem Kinderflohmarkt zu finden. Was aber genauso Spaß bringt, wie Sachen zu kaufen, ist Sachen zu verkaufen. Man isst Kuchen (der ja meistens die Standmiete ist), unterhält sich nett und mistet endlich mal etwas aus zuhause. Meine Tricks für das Verkaufen auf dem Flohmarkt (hat sich nicht nur auf dem Kinderflohmarkt bewährt und gilt auch für “ normale“ Flohmärkte!), möchte ich Euch heute mal verraten!

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Ich habe Neuigkeiten für Euch!

Immer nur derselbe Trott wäre ja langweilig. Und deshalb wird sich bald etwas verändern bei uns. Nun ja. Eigentlich hat sich schon etwas verändert. Oder sagen wir mal so: Die Veränderung ist auf dem Wege! Ich habe Neuigkeiten für Euch! Nein, keine Sorge. Die ganznormaleMama wird sich nicht verändern. Ich werde weiter bloggen. Und es könnte noch mehr werden. Denn… Weiterlesen

„Nein, ich will das Leben nicht als Risiko sehen“

Ich hatte vergangene Woche darüber geschrieben, wie mir ein Ereignis, den Boden unter den Füßen wegzog und mir zeigte, wie zerbrechlich das ist, was wir für selbstverständlich halten. Mir öffnete es die Augen, wie sehr wir jeden Moment genießen müssen, wie wir das Leben mit unseren Kindern als Geschenk sehen sollten – ja, selbst die nervigen Momente, in denen wir meckern und schimpfen, auch sie sind ein Geschenk. Mir wurde aber auch bewusst, wie viele Risiken uns umgeben. Im Alltag. So viele Risiken, dass man sich eigentlich nonstop Sorgen machen müsste. Aber das will ich nicht! Ich kenne die täglichen Risiken, ich weiß, was theoretisch alles passieren kann und ich mache (fast) alles, um die Risiken zu minimieren. Aber ich möchte das Leben einfach nicht als einziges Risiko begreifen, sondern als Chance!

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Wieso meine Kinder in den Kindergarten gehen

Mir scheint, als sei es grad ein wenig in Mode gekommen, über Kindergärten (Achtung: Kindergarten, nicht Krippe!) herzuziehen und seine Kinder selbst zu betreuen. Da werden Horrorgeschichten von Kindergärten erzählt und immer häufiger hört man:  Da betreue ich doch meine Kinder lieber selbst zuhause. Versteht mich nicht falsch, jeder lebt sein Leben und muss das für sich und sein Kind selbst entscheiden. Aber ich möchte eine Lanze brechen für die Kindergärten, Erzieherinnen und auch Tagesmütter, die sich Tag für Tag den Hintern aufreißen, um trotz knappester Ressourcen unseren Kindern einen spannenden, lehrreichen und liebevollen Kindergartenalltag zu ermöglichen! Denn trotz aller Horrorgeschichten darf man eines nicht vergessen: Es gibt sie, die tollen Kindergärten, die liebevollen Erzieherinnen und sie machen einen klasse Job! Der nicht immer einfach ist. Und außerdem bin ich der festen Überzeugung: Kindergarten ist NICHT Fremdbetreuung. Ein guter Kindergarten tut unseren Kindern gut, vor allem in den drei Jahren vor der Schule und leistet etwas, was wir Eltern zuhause gar nicht leisten können: Dieses komplexe soziale Gebilde mit all seinen Gruppenregeln, lässt sich durch nichts ersetzen.

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Vereinbarkeit: Warum wir Mütter Netzwerke brauchen

Mit der Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ist es ja bekanntlich so eine Sache. Bei mir klappt es meistens ganz gut – was aber nur daran liegt, dass ich freiberuflich von zuhause aus arbeite. Was bedeutet: Wenn ein Kind krank ist, könnte ich trotzdem arbeiten. Denn ich bin ja eh zuhause. Und zur Not könnte ich ja auch abends arbeiten. Wenn die Kinder schlafen. Der Konjunktiv ist bewusst gewählt. Denn viel zu oft kann ich es nicht. Weil Theorie und Praxis wie so oft einfach auseinanderklaffen. Bisher habe ich es aber immer irgendwie hinbekommen. Bis letzte Woche ein krankes Kind und ein wichtiger Termin kollidierten und mir klar wurde: Das Ding mit der Vereinbarkeit ist und bleibt schwierig. Ohne Netzwerke geht es nicht für uns Mütter. Und damit meine ich nicht die sozialen Netzwerke. Sondern die echten, realen. Denn Facebook kann nun mal kein krankes Kind aus dem Kindergarten abholen!

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Nein, wir müssen nicht immer 100 Prozent geben: Wieso 80 Prozent reichen

ww.faMonatelang habe ich jedem Infekt die lange Nase gezeigt. Vor Weihnachten hat es mich dann erwischt. Und kaum war ich wieder gesund, lag ich Silvester schon wieder flach. Mein Körper zeigte mir eindrucksvoll: Nein, du musst nicht immer 100 Prozent geben. Es war mir eine Lehre und hat mir die Augen geöffnet: Wir  Mütter neigen dazu, uns ständig zu verausgaben. Und das bringt niemanden etwas! Stattdessen sollten wir uns auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Frei nach der Pareto-Regel aus dem Zeitmanagement. 80 Prozent reichen!

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Den ersten Geburtstag verpasst!

Nein, keine Sorge. Es handelt sich dabei nicht um den Geburtstag meines Babys – der auch bald bevorsteht. Soweit ist es mit mir dann doch noch nicht gekommen. Aber den ersten Geburtstags meines Blogs Ganznormalemama habe ich verpasst! Das ist mir gestern erst aufgefallen: Mensch, ich bin doch schon so lange dabei. Ein Jahr, in dem viel passiert ist. Gestartet bin ich als schwangere Mami von einem Sohn, jetzt habe ich zwei süße Jungs, die mich gut auf Trab halten!

Und ich habe in diesem Jahr das Bloggen wirklich lieb gewonnen. Ich hätte nie gedacht, dass ich so viele schöne, nette, herzliche Rückmeldungen bekomme, so viele schöne Kommentare, so viele „Schwestern im Geiste“ im Netz treffe. Der Zuspruch tut gut, freut mich und es ist immer wieder schön zu sehen, dass man nicht alleine dasteht mit dem Alltagschaos, dass es anderen genauso geht. Der meist benutzte Satz in Euren Kommentaren ist wirklich „Du sprichst mir aus der Seele“, bzw „Bei uns geht es ganz genauso zu“. Und eben das war auch eine meiner Intentionen: Zu zeigen, dass man nicht alleine ist in all dem Chaos, das das Mama-Sein manchmal mit sich bringt!

Genauso freue ich mich aber auch, wenn ich mal konträre Rückmeldungen bekomme, wenn mir mal jemand schreibt, das und das ist bei uns gar kein Problem – und über Tipps, wie ich mein Chaos vielleicht etwas besser lösen kann, freue ich mich auch.

Danke liebe Leserinnen und Leser!

Der erste Blog-Geburtstag ist auch ein Anlass, mal zu fragen, was Euch eigentlich am besten gefällt? Bin ich zu polemisch, zu wenig polemisch, zu ironisch, zu bissig oder könnte das alles noch ein bisschen mehr sein? Gibt es Themen, über die ich zu wenig schreibe oder zu oft? Und was mich sehr interessiert:

Was ist Euer Lieblingsartikel gewesen?

Ich bin gespannt auf Eure Antworten. Beim Durchlesen meiner Statistik ist mir folgendes aufgefallen:

Am häufigsten geklickt wurde die Seiten Parallelwelten Eltern und Kinderlose.  Gefolgt von dem Schlafmangel als Foltermethode. An dritter Stelle landen die Mamas im Wettbewerb um den schönsten Kindergeburtstag.  Das Ranking wundert mich nicht. So ähnlich hätte ich es auch gesehen. Aber mein Text über die Frage, ob wir immer später erwachsen werden, hat meiner Meinung nach noch ein paar mehr Klicks verdient! Also klickt und lest hier. 🙂

Am meisten kommentiert wurde übrigens der Kindergeburtstagstext, dicht gefolgt von den Stilleinlagen-Paralleluniversum.

So, nun seid Ihr aber dran. Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen, auf Eure Lieblingsartikel und vor allem darauf:

Weitere schöne gemeinsame Lese-Zeit, Kommentier-Zeit und Austauschzeit! Ich hatte erst wirklich Zweifel, ob das Bloggen etwas für mich ist. Und es dann einfach mal ausprobiert. Weil ich gerne schreibe, weil es einfach Dinge gibt, die man ab und zu in die Welt brüllen will. Und ich habe entdeckt, dass Bloggen mehr ist als nur Schreiben, sondern ein Austausch und ein Kosmos für sich.

Haushalt, Job und Familie: Mama-Alltag-Blogparade

Früher konnte ich ja nur müde lächeln, wenn es in der Vorwerk-Werbung hieß „Ich führe ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“. Blöder Witz, dachte ich. Mittlerweile – 3einhalb Jahre nach der Geburt des Großen und 10 Monate nach der Geburt des Kleinen – weiß ich, was das bedeutet… und verstehe den tieferen Sinn hinter diesem Werbescherz. Mama-Alltag ist kein Witz und besteht auch nicht nur aus Latte Macchiato mit anderen Muttis trinken. Wenn man dazu noch arbeitet, wie nicht nur ich sondern Millionen anderer Mütter auch, dann bleibt vor allem eines auf der Strecke: man selbst. Ein großes Stück man selbst. Autonomie? Gibt man am Kreißsaal ab.

Mamas im Spagat zwischen Haushalt, Kind und Job

Auf dem Blog Mamas Mäuse – Mama bloggt habe ich diese nette Blogparade gefunden und mache hiermit mit! Meinen Mama-Alltag beschreiben, soll ich. Mache ich gerne. Im Stundentakt.

Hier also ein Durchschnittstag. Einer ohne plötzliches Fieber und Kinderarztbesuche. Davon gibt es leider auch mehr als genug. Da ist dann nix mit Stundentakt. Aber hier erst mal der ganz normale Alltag einer ganz normalen Mama!

5.30 Uhr Das Baby wacht auf und will an die Brust! Sofort! Und dann noch nach einer halben Stunde die andere Seite! Sofort!

6.30 Uhr Baby ist fertig und schläft noch mal ein. Ich auch.

6.45 Uhr Wecker klingelt. Kinder schlafen. Mann auch. Ich steh auf und schleich ins Bad, mache mich fertig. Sonst komme ich nie zum Zähne putzen, das kenn ich ja schon.

7 Uhr Der Gatte steht auf. Ich wickel das schlaftrunkene Baby und ziehe es schnell an, bevor es ganz wach wird und der Umzieh-Zweikampf beginnt. Der Große wacht auch auf und meckert erst mal „Bin noch so müde“. Er versteckt sich unter der Decke.

7.15 Uhr Mann trinkt Kaffee, ich ziehe den Großen aus dem Bett.

7.30 Uhr Alle sitzen am Frühstückstisch. Naja, Baby krabbelt und isst das, was beim gestrigen Abendbrot auf dem Boden gelandet ist. Und das ist eine große Auswahl. Ich schmiere das Brot für den Kindergarten, mache meinen Kaffee und dann auch mal mein Brot.

7.45 Uhr Mann fährt los. Ich fange langsam mal an, das Baby anzuziehen.

8 Uhr Den Großen überreden, sich auch mal umzuziehen. Dann Schuhe an, Rucksack auf, los zum Kindergarten!

8.30 Uhr Der Große ist im Kindergarten, das Baby schläft auf dem Rückweg nach Hause ein.

8.45 Uhr Baby schläft immer noch! Ab an den Computer! Arbeiten! Als Freiberuflerin arbeite ich auch in der Elternzeit, immer wenn das Baby schläft. Eine Stunde, bis er aufwacht. Die Uhr tickt. Wie mein Arbeiten so aussieht habe ich schon ein paar mal hier und hier gepostet.

10 Uhr Baby wacht auf. Mit Baby spielen, aufpassen ,dass er beim Laufenlernen nicht umkippt und nicht alleine dieTreppe hochkrabbelt. Nebenher: Wäsche waschen, Geschirrspüler ausräumen, Baby aus dem offenen Geschirrspüler rauszerren, Altpapier wegbringen. Achja, einmal stillen und dabei ein paar Emails lesen.

12 Uhr: Zeit für die Raubtierfütterung. Brei kochen, Brei füttern, Baby saubermachen, Baby umziehen, Fußboden grob reinigen.

12.30 Uhr: Spazierengehen bis Baby schläft ,denn Baby schläft nur im Kinderwagen.

12.45 Uhr: Baby schläft! Auf dem schnellsten Weg nach Hause. Ab ab an den Computer!

13.45 Baby und Kinderwagen schnappen, ab zum Kindergarten. Den Großen abholen. Wenn ich wieder arbeite, will ich das auf 14.30 steigern.

14 Uhr: Den Großen umarmen. Nach Hause. Baby wacht auf. Will den nächsten Brei. Der Große will Kakao. Füttern und mit dem Großen reden und beim Malen zugucken.

14.30 Uhr: Baby saubermachen. Esszimmerboden grob reinigen. Alles in den Geschirrspüler. Selbst mal einen Teller Müsli essen. Kaffee trinken.

15 Uhr: Spielplatz! Bei gutem Wetter andere dort treffen. Die Großen spielen alleine – yippieh! – die Kleinen graben sich im Sand ein. Ab und zu mithelfen beim Pipimachen im Gebüsch oder Sandkuchen essen.

17 Uhr: Einkaufen gehen. Der Große darf bezahlen und hält die ganze Supermarktkasse auf. Findet es aber klasse. Bekommt dann aber Trotzanfall, weil er den Einkaufswagen nicht mit nach Hause nehmen darf.

18 Uhr: Ab nach Hause. Baby füttern. Milchbrei machen. Dem Großen beim Malen zugucken. Baby putzen, den Rest wieder grob reinigen.

18.30 Uhr: Unser Essen vorbereiten. Dabei aufpassen, dass das Baby nicht den Radiosender verstellt und der Große beim Mithelfen sämtliche Finger absäbelt.

19 Uhr: Der Mann kommt. Essen. Geschirrspüler einräumen. Küche grob reinigen.

20 Uhr: Kinder umziehen. Zähneputzen. Baby stillen bis es schläft, dem Großen drei Bücher vorlesen.

20.30 Baby schläft.

20.45 Der Große sieht endlich ein, dass er ein bisschen müde ist und man beim Schlafen wächst (ja, geb ich zu, fauler Trick, funktioniert aber!).

21 Uhr: Der Große schläft. Ins Wohnzimmer schleichen. Tee kochen.

21 15 Uhr Das Baby will noch mal trinken und nicht im Bett schlafen sondern bei uns auf dem Sofa.

21 Uhr 30 Ab an den Computer. Arbeiten.Oder wenn das gar nicht mehr geht, weil der Kopf platzt: Lesen. Entweder um 21. 30 Uhr ins Bett. (wenn man nicht um 21 Uhr mit dem Gr0ßen schon eingeschlafen ist) oder b)

23 Uhr: ab ins Bett.

24 Uhr: Das Baby will noch mal trinken. Wenn man Glück hat, ist er dann bis 5 Uhr satt, wenn man Pech hat, muss man um 3 nochmal ran.

 Zeit für mich? Bleibt auf der Strecke

So sieht’s aus! Macht doch mit bei der Blogparade und schreibt Euren Alltag in Euren Blog und verlinkt Euch in den Kommentaren und unter  dem Mamas Mäuse-Blog – denn diese Mäusemama hatte den großartigen Einfall zu dieser Blogparade. Bin gespannt, was wir noch für Mama-Alltage geschildert bekommen…

 

 

Mamas unter Druck: Was sollen wir denn noch alles machen?!

Es ist ja nicht so, dass man als Mama nichts zu tun hat. Da ist das Windelnwechseln, Brei kochen, die klebrige Pampe füttern, Kleckse aufwischen, Kind umziehen, Babykotze wegwischen, weil das krabbelnde Kind mit den Händen drauf ausrutscht. Dem Großen die Schnürsenkel zubinden, Birne kleinschneiden, nach dem Klogang die Hände waschen und vorm Schlafengehen vorlesen. Achja, einkaufen, staubsaugen, Geschirrspüler einräumen und kochen gibt es ja auch noch. Aber damit ja keine Langeweile aufkommt sind da noch die Sportübungen. Nur fünf Minuten reichen. Beim Zähneputzen durchzuführen. So steht es in Zeitschriften. Aber wenn man noch nicht einmal dazu kommt, die erforderlichen drei Minuten die Zähne zu putzen – wie soll man da noch schnell die zehn effektivsten Übungen für den Knackpo absolvieren?

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