Was Mütter am meisten stresst – und was ihnen hilft, wieder Kraft zu tanken

Es kommt einem manchmal vor wie im Hamsterrad: Wir laufen und laufen und kommen doch nicht vom Fleck. Um weiter in Metaphern zu sprechen: Wir rollen täglich wie Sisyphos Steine den Berg hinauf und müssen zusehen, wie sie wieder herunterkullern – um dann wieder von vorne anzufangen. Aber was stresst Mütter eigentlich besonders? Ich habe bei Instagram in den Stories nachgefragt und viele, viele, unglaublich viele Antworten erhalten. Eine spannende Umfrage, die zeigt, was uns Mütter eigentlich so sehr unter Druck setzt, was es eigentlich ist, was uns manchmal die Luft zum Atmen nimmt, was uns an den Rande des Wahnsinns treibt und uns das Elternleben schwer macht. Und ich habe gefragt, was dabei hilft, wieder Kraft zu tanken, dem Stress vorzubeugen und den Stress besser auszuhalten. So viele unterschiedliche, Mut machende und inspirierende Antworten habe ich erhalten, dass ich alles einmal für Euch zusammenfassen möchte. Da viele Antworten mehrfach kamen, habe ich sie hier und da zusammengefasst. Weiterlesen

Muttersein bedeutet, einen Berg an „das mache ich, wenn ich mal Zeit habe“-Dingen vor sich herzuschieben

Als Mutter muss man täglich mehrere Berge erklimmen. Den Wäscheberg. Den Berg aus Geschirr. Den Altpapierberg. Berge, die unheimlicherweise immer wieder von alleine nachwachsen. Kaum ist die Wäsche in der Waschmaschine, quillt der Wäschekorb schon wieder über. Ist das Geschirr aus dem Geschirrspüler ausgeräumt, ist er auch schon wieder voll. Und was das Altpapier betrifft, könnte ich täglich zum Container gehen und würde trotzdem nie, nie, nie einen leeren Altpapierkorb haben zuhause. Doch das alles wird noch übertroffen vom höchsten aller Berge, dem Mount Everest im Mama-Kosmos sozusagen. Der „das mache ich, wenn ich mal Zeit habe“-Berg. Unbezwingbar und steil ragt er vor mir auf. Täglich bricht er neue Höhenrekorde. Und ist selbst mit Sicherung und Sauerstoffflasche nicht zu erklimmen. Sein Schatten überdeckt die anderen Berge und  manchmal, ja, manchmal, nimmt er mir sogar die Luft zu atmen.manchmal, nimmt er mir sogar die Luft zu atmen. Weiterlesen

Experteninterview: Wie wirken ätherische Öle und Aromasprays?

(Unbezahlte Werbung von Herzen!)

Dass Gerüche auf unser Gehirn wirken, ist logisch. Bei bestimmten Gerüchen fühle ich mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt. Oder denke an lange Urlaubsnächte. Oder bekomme Appetit auf Pizza. Dass Lavendel schlaffördernd wirkt, davon habe ich schon oft gehört. Aber: Wieso ist das eigentlich so? Was machen Düfte und ätherische Öle mit unserem Gehirn, mit unserem Körper? Wie wirken sie? Und wie sollte man sie anwenden? Und welche Öle haben welche Wirkung? Dazu habe ich die Molekularbiologin Bettina Görner gefragt, die eine echte Fachfrau für das Thema Aromasprays und ätherische Öle und die Wirkungsweise ist. Denn sie entwickelt und verkauft eben solche mit ihrer Firma aetherio love & science – ganz speziell auf die Bedürfnisse von Babys, Kindern, Müttern und Großeltern zugeschnitten. Da ist zum Beispiel das Spray „Hausaufgabenheld“ mit Minze und Zitrone, das nicht nur sehr sehr gut riecht, sondern tatsächlich meinen Sohn konzentrierter arbeiten lässt.  Oder das „Babyhelferspray“, das beruhigt und zwar nicht nur die ganz Kleinen. Oder für die müde Mama oder Großmutter das „Grandma Spray Hellwach“ mit Zitrone und Weißtanne. Hört sich gut an? Riecht auch so! Weiterlesen

Kopf aus dem Sand: Macht Euch nicht schlechter, als Ihr seid!

Selbstkritik ist ja an für sich keine schlechte Sache. Sie schützt vor übertriebenem Stolz, Eingebildetsein und Narzissmus. Manchen Leuten würde etwas mehr Selbstkritik gut zu Gesichte stehen. Denn es ist immer gut, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen und auch mal zu korrigieren. Fehler sind dazu da, aus ihnen zu lernen. So weit, so gut. Das Problem ist nur, wie bei fast allem im Leben: Wenn man sich selbst und alles, was man tut, nur durch die selbstkritische Brille sieht, dann verliert man das Vertrauen in sich selbst. In die eigenen Fähigkeiten. Wenn man alles kritisch hinterfragt, was man macht und sich selbst zu viel mit anderen vergleicht (und in diesem Vergleich meint, immer schlechter abzuschneiden), dann kommt man kaum noch zu etwas anderes, als den Kopf in den Sand zu stecken. Und glaubt mir, man verpasst das Beste, wenn der Kopf  im Sand steckt! Deshalb: Macht Euch nicht schlechter als Ihr seid! Zieht den Kopf aus dem Sand! Weiterlesen

Was ich gerne gewusst hätte, bevor ich Mutter geworden bin

Es ist ja nicht so, dass man sich vorher nicht einlesen kann. Es gibt ja genug Bücher für werdende Mütter. Man kann ja auch mal die Freundin fragen, wie das denn wirklich so ist mit Kindern. Wie man sich verändert. Wie es einen verändert. Aber egal, wie viel man fragt und recherchiert und wie viele Mamablogs man zur Vorbereitung liest. Man ist nie wirklich darauf vorbereitet, wie es ist, Mutter zu sein. Wie es ist, plötzlich Verantwortung für so ein kleines Wesen zu tragen. Wie tief, wie groß, wie unbeschreiblich Mutterliebe sein kann. Genauso wenig, wie man darauf vorbereitet ist, wie einen diese Kinder, die man eigentlich so sehr liebt, in den Wahnsinn treiben können mit ihren Wutanfällen und Pubertätsanwandlungen. Und wie sehr man sie trotzdem lieben kann, wie unerschütterlich diese Liebe ist. Ich war ehrlich gesagt auf vieles nicht vorbereitet und muss rückblickend sagen: Einiges hätte ich schon gerne gewusst, bevor ich Mutter wurde. Ich hätte nie gedacht, wie viel Schlafmangel sich ansammelt im Laufe des Mamalebens. Ich hätte vorher gerne gewusst, wie es ist, wenn das eben noch so süße Kind zum ersten Mal einen Wutanfall bekommt und den ganzen Supermarkt zusammenschreit. Ich wäre gerne drauf vorbereitet gewesen, wie groß und stark sich die Sorgen anfühlen, wenn das Kind krank ist und auf einmal nicht mehr wiederzuerkennen ist. Weiterlesen

Positiv denken – ja, es funktioniert wirklich!

Ich weiß. Das Bild mit dem halb leeren oder halb vollem Glas ist abgegriffen. Positiv formulieren?  Klar doch. Hat das nicht jede von uns verinnerlicht und versucht sich tapfer bei allen großen und kleinen Missgeschicken und Herausforderungen einzureden „das Glas ist halb voll, es ist ganz bestimmt halb voll und auf gar keinen Fall halb leer“. Das Bild ist schon so oft bemüht worden, dass es oft nur noch ein müdes Lächeln hervorruft. Klar, wollen wir doch alle, immer nur die halb vollen Gläser sehen und auf keinen Fall die halb leeren. Aber, ach, das Leben, es macht uns immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung stellt uns viel zu oft halb leere Gläser vor die Nase! Dabei ist es wirklich einen Versuch wert, sich häufiger mal die rosarote Brille aufzusetzen. Denn es ist tatsächlich so, und das ist erwiesen (!): Je häufiger wir uns positiv äußern und bewusst positive Formulierungen wählen, umso optimistischer und positiver wird auch unser Denken. Denn unsere Gedanken steuern unser Handeln und beeinflussen unser Wohlbefinden. Unsere innere Einstellung beeinflusst nicht nur unser Handeln und unsere Gedanken, sondern unser ganzes Leben. Und hilft, den Stress zu reduzieren. Das Gute daran: Positives Denken kann man lernen! Weiterlesen

Es sind die vielen kleinen „mal schnell noch“-Dinge, die uns Kraft kosten

Was ich heute alles gemacht habe? Eigentlich nichts Besonderes. Es war nichts Großes. Wieso ich trotzdem zu nichts gekommen bin? Weil ich vorher noch ein paar Sachen erledigen musste. Ich musste nur mal eben schnell den Müll rausbringen.

Nur mal eben schnell das Pausenbrot zu Ende schmieren.

Nur mal eben schnell eine Windel wechseln.

Nur mal eben schnell den klemmenden Reißverschluss hochziehen.

Nur mal eben schnell den Post-it „Ihr Kind braucht neue Windeln“ in die Handtasche packen.

Weiterlesen

Manche Probleme lösen sich, wenn man nur lange genug wartet: Manchmal reicht es, einfach nichts zu tun

Kennt Ihr die Nächte, in denen man Sorgen und Gedanken im Kopf umherwälzt? Nicht schlafen kann, weil man sich die ganze Zeit fragt, wie sich das Problem lösen lässt? Eine Aufgabe vom nächsten Tag, die einen vom Schlaf abhält? Am Morgen wacht man total gerädert auf. Und hat trotz des Gedankenkarussells keine Lösung. Und dann kommt die Aufgabe, der Termin, was auch immer das Problem ist und man stellt fest: Es war gar nicht so schlimm. Das Problem hat sich von ganz alleine gelöst. Die ganzen Sorgen und Gedanken, die schlaflose Nacht: Das war es gar nicht wert! Genau das kommt erstaunlich oft vor: Ein Großteil der sorgenvollen Gedanken, die wir uns machen, machen wir uns eigentlich umsonst. Weil sich Probleme nämlich oft ganz einfach lösen. Es reicht manchmal, ja, nicht nur manchmal, sondern ziemlich oft, einfach mal nichts zu tun.  Weiterlesen

2019: Gut, dass Du vorbei bist.

Das Jahr 2019 ist um. Endlich. Es ist gut, dass das Jahr abgeschlossen ist. Es ist Zeit, dass ein neues Jahr beginnt. Ein unbeschriebenes Blatt, das vor uns liegt, ein Jahr, das hoffentlich die Normalität, die Leichtigkeit in unseren Alltag zurückbringt. Denn 2019 war dominiert von der Krebserkrankung meines Mannes, die immer und immer wieder zurückkam, diversen Therapien trotzte. Kurz vorm Jahreswechsel erfuhren wir von seinem Rezidiv (Rückfall), das viel zu schnell kam, und uns war von Anfang an klar, was auf dem Spiel stand. 2019 war das Jahr, in dem mein Mann viel zu viel Zeit im Krankenhaus fernab der Familie verbrachte. Es war auch das Jahr, in dem die Kinder zu viel Zeit in Krankenhäusern verbrachten, in Spielecken warten mussten, bis ich aus dem Krankenzimmer meines Mannes zurückkam. 2019 war das Jahr des Wartens, Bangens, Hoffens, das Jahr, in dem der Krebs permanent bei uns war. Ein Jahr der Angst, der Prüfungen.  Und der Rückschläge und enttäuschten Hoffnungen. Zweimal war mein Mann in Heidelberg für die ganz neue vielversprechende CAR-T-Therapie, in die wir so viele Hoffnungen steckten. Hoffnungen, die nach kürzester Zeit zunichte gemacht wurden. Weil der Krebs immer wieder zurückkam. Viel zu viel Platz in unserem Alltag einnahm, auch im Alltag der Kinder, obwohl wir versuchte, so viele Momente der Normalität, so viel Familienmomente wie möglich einzubauen. Aber 2019 war auch das Jahr, in dem das Leben meines Mannes gerettet wurde. Denn die Stammzellentransplantation in Hamburg im August brachte die Wende. Der Krebs ist bisher nicht zurückgekehrt, so lange hat er meinen Mann noch nie in Ruhe gelassen. Und deshalb schaue ich trotz aller Widrigkeiten dankbar in das vergangene Jahr zurück. Weiterlesen

Für die Feiertage ein bisschen Lesestoff: Best of 2019

Ist das zu fassen? Es ist schon fast wieder ein Jahr rum! Nun kommen die entspanntesten zwei Wochen des Jahres und wir haben alle auf diese Ferien hingefiebert. Nicht nur wegen der Geschenke, die es morgen gibt. Nein, auch weil wir alle ferienreif sind. Keine Lust mehr haben, im Dunklen aufzustehen. Und endlich ein paar Tage brauchen, an denen wir einfach nur ausschlafen können und den ganzen Tag im Schlafanzug herumlaufen. Nichts müssen, aber tun können, worauf wir Lust haben. Ich habe oft überlegt, in den Weihnachtsferien so richtig weit weg in den Urlaub zu fliegen und bin immer wieder davon abgekommen. Denn ich liebe diese gemütlichen Tage! Und dazu gehört auch, dass ich hier auf dem Blog und in den sozialen Medien ein wenig weniger schreibe, einen Gang runterschalte. Ich mache, worauf ich Lust habe und der größte Teil der Zeit gilt meiner Familie. Da ich aber in dieser Zeit auch gerne lese und viel lese und es Euch ja vielleicht ähnlich geht, habe ich hier mal die Best of 2019-Texte von diesem Jahr zusammengestellt. Dann habt Ihr ein bisschen Lesestoff für die Feiertage und könnt Euch in Ruhe durch den Blog klicken, wenn Ihr mögt. Oder endlich mal alle Rezepte nachbacken. Weiterlesen