„Du bist der Mann, du musst doch das Geld verdienen“ – ein Gastbeitrag übers Hausmann-Sein

Einmal die Rollen mit der Frau tauschen und „Hausmann“ sein – davon hatte Philipp Weber tatsächlich schon länger geträumt. Er hat den Schritt dann schließlich umgesetzt. Über seine Erfahrungen berichtet er mir heute in einem Gastbeitrag, ich freue mich sehr! Lest selbst, wie Philipp dazu kam und welche Erfahrungen er gemacht hat:

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Urlaub auf dem Bauernhof und dabei als Mama was für sich tun: Die Schäfchenakademie

(Werbung auch in eigener Sache)

Wisst Ihr, was mir dieses Jahr wirklich gefehlt hat? Dass ich meine Lesungen absagen musste. Denn der direkte Kontakt ist durch nichts zu ersetzen! Die Diskussionen und Gespräche nach den Lesungen habe ich wirklich vermisst. Umso mehr freue ich mich, dass ich das nun in XXL-Version nachholen kann! Nämlich mit einem dreitägigen Workshop zum Thema „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“. Da geht es darum, wie man Stress identifiziert und damit besser umgeht und kleine Auszeiten in den Alltag integriert. Und um gegenseitiges Inspirieren, Kennenlernen und gegenseitiges Mutmachen! Und das alles in einer wunderschönen Umgebung und Kinderbetreuung. Wie das geht und wo das geht? In der Schäferei Rolfs in Büsum! Dort war ich vor einiger Zeit mit meinen Kindern – und habe hier auch mal darüber berichtet. Und nun darf ich endlich wieder zurück und das mit einem Workshop im Gepäck. Denn Petra von der Schäferei, Mutter von 4 Kindern, hat ein richtig tolles Konzept entwickelt, bei dem Mütter Urlaub und Zeit für sich miteinander verknüpfen können: die Schäfchen Akademie. Das ist ein Paket aus Urlaub auf dem Bauernhof inklusive 3tägigen Workshop. Lest selbst, was sie in einem Gastbeitrag darüber schreibt und wie sie auf die Idee kam:

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Gastbeitrag: So unterschiedlich ist das Familienleben in Ost & West

Ich freue mich immer, wenn ich hier auf dem Blog auch mal andere Mütter zu Wort kommen lassen kann (auch gerne mal Väter, übrigens!) – denn es gibt viele Aspekte, die ich gerne mal streifen würde, aber selbst nicht schreiben kann, mangels Erfahrungen auf dem Gebiet. Diesmal geht es um das spannende Thema „Familienleben ist Ost und West“ – passend zum Tag der Deutschen Einheit! Selbst 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch Unterschiede, aber lest selbst, was Nadine von Dresdenmutti schreibt, die selbst in Ostdeutschland aufwuchs, einen Mann „aus dem Westen“ heiratete, eine Zeitlang in Köln lebte und nun wieder mit ihrer Familie in Dresden lebt:

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Mental Load-Interview: Wie beziehe ich den Partner mit ein?

Mental Load ist ein Stichwort, das seit einiger Zeit immer wieder diskutiert wird – und es ist auch richtig so! Denn dahinter verbirgt sich etwas, über das ich in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ schrieb – aber für das es damals noch gar keinen wirklichen Ausdruck gab. Es ist, kurz zusammengefasst, dieser ganze tägliche Kram, an den man als Elternteil denken muss – von den 4 Euro für den Kindergartenausflug über das Waschen der Sportklamotten bis hin zum Urlaubsplanen und dem Geschenk für den Kindergeburtstag. Es sind diese vielen kleinen Dinge, die meist Mütter in ihrem Kopf haben müssen – und die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Laura Fröhlich hat darüber ein Buch geschrieben, in dem sie nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen teilt, sondern auch Tipps gibt, wie wir diesen Mental Load gerechter mit unserem Partner teilen können: „Die Frau fürs Leben ist nicht das Mädchen für alles“ (großartiger Titel, übrigens!) Aber wie bekommt man den Partner eigentlich dazu, den Mental Load gerechter zu teilen? Unter anderem diese Frage habe ich Laura im Interview gestellt:

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Schwebezustand zwischen „halber Normalität“ und Sorgen: Corona-Status Quo

Seit fast zwei Monaten hat die Schule wieder begonnen. Wir steuern in Schleswig-Holstein geradewegs auf die Herbstferien zu. Bisher ohne Lockdown, ohne Schul- oder Kitaschließung und außer 2 Erkältungstagen auch ohne Infekt. Auch wenn wir schon einen Corona-Abstrich hinter uns haben – die Normalität hat uns wieder. Halt! Ich korrigiere: So eine Art „halbe Normalität“. Es ist eher eine Art Schwebezustand. Denn natürlich ist nicht alles normal. Und über all dem, was normal ist, schwebt die ganze Zeit so eine diffuse Bedrohung, so ein schales Gefühl. Denn auch, wenn wir hier im Norden in Sachen Corona-Fälle echt von größeren Fallzahlen verschont geblieben sind: Die Tatsache, dass grad überall Fälle plötzlich aufpoppen und sich auch nicht mehr nur mit Reiserrückkehrern erklären lassen, macht mir Sorgen. Auch hier bei uns im Norden stehen jeden Tag Meldungen von Schulschließungen in näherer Umgebung in der Zeitung. Auch ganz in der Nähe. Und der Gedanke „wann unsere Schule und Kita wohl dran sind?“ lässt sich nicht einfach so aus dem Hinterkopf verbannen.

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Was Mütter von heute unter Druck setzt: Eine kleine Umfrage

Vorletzte Woche schrieb ich darüber, was Müttern von heute ein schlechtes Gewissen macht – und wieso wir kein schlechtes Gewissen haben müssen. Denn Kinder brauchen und wollen keine perfekten Mütter! Und sie verzeihen uns unsere Unperfektion. Doch es ist nicht nur das schlechte Gewissen, was Mütter unter Druck setzt. Es kommt auch viel von außen. „Es fühlt sich an, als würde ständig jemand auf mich schießen“ sagte mir ein Mutter. Eine andere schrieb mir „man kann es niemanden recht machen, das macht mich fertig“. Was setzt denn die Mütter von heute so unter Druck? Die Frage habe ich Euch einfach mal bei Instagram gestellt. Und hier kommen die Antworten:

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Gastbeitrag zum Thema Vereinbarkeit: Zwillinge und Führungsposition, das geht!

Da ich auf diesem Blog gerne so viele verschiedene Stimmen wie möglich zu Wort kommen lassen möchte, auch um zu zeigen „wir sind alle normal, auf unsere Art“, freue ich mich immer über Gastbeiträge. Heute erzählt mir Anke etwas zum Thema „Vereinbarkeit und Zwillinge„! Da ich selbst zwar drei Kinder, aber keine Zwillinge habe, finde ich das sehr spannend. Lest selbst über ihr Modell und ihre Erfahrungen:

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Was Müttern ein schlechtes Gewissen macht – und wieso sie keins haben müssen!

Spiele ich genug mit meinem Kind? Ist es ok, wenn mein Kind keine Obstmandalas kredenzt bekommt? Arbeite ich zu viel? Muss ich mehr arbeiten wegen der Rentenpunkte? Habe ich heute zu viel geschimpft? Zu wenig gespielt? Guckt mein Kind zu viel fern? Essen wir zu viel Fertiggerichte? Ist es egoistisch, auch mal etwas alleine zu unternehmen? Werde ich allen Kindern gerecht? Alles Fragen, die sich Mütter von heute stellen. Das schlechte Gewissen ist immer da, mal mehr, mal weniger ausgeprägt klopft es im Hinterkopf an, in den unmöglichsten Situationen. Als ich das neue Buch von meiner lieben Bloggerkollegin Bea von Tollabea las, schrieb ich Ihr, dass ich es sehr mag, wie sie Müttern dieses permanent schlechte Gewissen nehmen möchte. Etwas was ich ebenfalls mit meinen Büchern erreichen möchte – und was auch der Grund war, vor vielen Jahren diesen Blog zu starten.

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Energiemanagement statt Zeitmanagement: Gastbeitrag mit Tipps, wie das, was zählt, nicht auf der Strecke bleibt

Wie schaffe ich es, mehr Energie zu haben für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind? Und mit meiner Energie zu haushalten? Heute habe ich einen Gastbeitrag für Euch von Annukka, die als Coach zu eben diesem Thema Tipps gibt – und auch Mutter ist. Sie kennt also den täglichen Mutterspagat zwischen Job, Kinder, Haushalt und den eigenen Bedürfnissen bestens. Sie sagt: „Viel wichtiger als Zeitmanagement ist es, seine Energie zu managen. Denn was bringt es, wenn ich zwar die Zeit habe, um z.B. mit meiner
Tochter auf den Spielplatz zu gehen, aber keine Energie für sie habe und gedanklich ganz woanders bin.“ Das kommt sicher vielen bekannt vor, oder? Die berühmte Liste, die im Hinterkopf rattert? Annukka hat in einem Gastbeitrag Tipps zusammengestellt, wie es gelingt, die eigenen Energie besser zu managen – und sogar zu erhöhen. Ein Superansatz: Energiemanagement statt Zeitmanagement, finde ich! Lest selbst: Weiterlesen

Kita- und Schulstart mit Fieber und Schnupfen: Unser missglückter Start in Coronazeiten

Seit fünf Monaten habe ich darauf hin gefiebert. Einen ganzen Vormittag ungestört am Schreibtisch. Alle drei Kinder in Schule und Kindergarten. Nur ich und meine Arbeit. Es sollte heute der erste Schultag meines Mittleren sein. Der schon keinen Abschied aus dem Kindergarten hatte. Weil er fünf Monate zuhause war. Es sollte der 3. Tag Kindergarten für meine Kleine sein, die sich am Dienstag so sehr darauf freute, dass sie nach fünf Monaten wieder hin durfte. Es sollte der 4. Schultag nach fünf Tage Pause für den Viertklässler sein. Stattdessen: Alles auf Anfang, alle zuhause und Abstrich beim Kinderarzt statt Freunde sehen. Der Grund: Meine Tochter hat eine dicke fette Schnupfennase. Leider nicht nur das. Heute Nacht hatte sie auch etwas Fieber (hat sie immer bei Erkältungen). Die Regel in Schleswig-Holstein: Bei Schnupfennase ohne weitere Symptome 48 Stunden zur Beobachtung zuhause. Kommt Fieber hinzu, müssen alle Geschwister zuhause bleiben. Und es muss Corona ausgeschlossen werden, bevor es wieder in Schule oder Kindergarten geht. Was in der Theorie vernünftig ist und was ich auch von anderen Eltern erwarte. Was in der Praxis einfach nur große Kacke ist. Weiterlesen