Gastbeitrag zum Thema Vereinbarkeit: Zwillinge und Führungsposition, das geht!

Da ich auf diesem Blog gerne so viele verschiedene Stimmen wie möglich zu Wort kommen lassen möchte, auch um zu zeigen „wir sind alle normal, auf unsere Art“, freue ich mich immer über Gastbeiträge. Heute erzählt mir Anke etwas zum Thema „Vereinbarkeit und Zwillinge„! Da ich selbst zwar drei Kinder, aber keine Zwillinge habe, finde ich das sehr spannend. Lest selbst über ihr Modell und ihre Erfahrungen:

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Was Müttern ein schlechtes Gewissen macht – und wieso sie keins haben müssen!

Spiele ich genug mit meinem Kind? Ist es ok, wenn mein Kind keine Obstmandalas kredenzt bekommt? Arbeite ich zu viel? Muss ich mehr arbeiten wegen der Rentenpunkte? Habe ich heute zu viel geschimpft? Zu wenig gespielt? Guckt mein Kind zu viel fern? Essen wir zu viel Fertiggerichte? Ist es egoistisch, auch mal etwas alleine zu unternehmen? Werde ich allen Kindern gerecht? Alles Fragen, die sich Mütter von heute stellen. Das schlechte Gewissen ist immer da, mal mehr, mal weniger ausgeprägt klopft es im Hinterkopf an, in den unmöglichsten Situationen. Als ich das neue Buch von meiner lieben Bloggerkollegin Bea von Tollabea las, schrieb ich Ihr, dass ich es sehr mag, wie sie Müttern dieses permanent schlechte Gewissen nehmen möchte. Etwas was ich ebenfalls mit meinen Büchern erreichen möchte – und was auch der Grund war, vor vielen Jahren diesen Blog zu starten.

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Energiemanagement statt Zeitmanagement: Gastbeitrag mit Tipps, wie das, was zählt, nicht auf der Strecke bleibt

Wie schaffe ich es, mehr Energie zu haben für die Dinge, die mir wirklich wichtig sind? Und mit meiner Energie zu haushalten? Heute habe ich einen Gastbeitrag für Euch von Annukka, die als Coach zu eben diesem Thema Tipps gibt – und auch Mutter ist. Sie kennt also den täglichen Mutterspagat zwischen Job, Kinder, Haushalt und den eigenen Bedürfnissen bestens. Sie sagt: „Viel wichtiger als Zeitmanagement ist es, seine Energie zu managen. Denn was bringt es, wenn ich zwar die Zeit habe, um z.B. mit meiner
Tochter auf den Spielplatz zu gehen, aber keine Energie für sie habe und gedanklich ganz woanders bin.“ Das kommt sicher vielen bekannt vor, oder? Die berühmte Liste, die im Hinterkopf rattert? Annukka hat in einem Gastbeitrag Tipps zusammengestellt, wie es gelingt, die eigenen Energie besser zu managen – und sogar zu erhöhen. Ein Superansatz: Energiemanagement statt Zeitmanagement, finde ich! Lest selbst: Weiterlesen

Alle reden über Schule: Wo sind die Kindergarten-Konzepte in Corona-Zeiten?

Bei uns hat heute die Schule wieder begonnen. Immerhin Mitte letzter Woche gab es vom Bildungsministerium ein Konzept, wie das nun abläuft mit den Kohorten und der Maskenpflicht. Der Reihe nach werden nun die einzelnen Bundesländer wieder den Unterricht aufnehmen – und die Medien sind (richtigerweise) voll mit Diskussionen darüber, welche Maßnahmen es bedarf, damit unsere Kinder sicher zur Schule gehen können. Klar ist: Es muss so viel geregelte Unterricht wie möglich statt finden. Noch mehr Homeschooling können weder wir Eltern noch die Kinder stemmen. Dennoch geht es nicht nur darum, auf Teufel komm raus normalen Unterricht zu veranstalten – gleichzeitig soll auch die Gesundheit unserer Kinder (und die der Lehrer und die von uns Eltern) geschützt werden. Die Gesundheit sollte das oberste Ziel sein, weshalb ich auch nicht mit der Maskenpflicht hadere. Bei uns gilt sie in den Schulfluren, aber meine Kinder tragen sie freiwillig auch im Klassenzimmer. Soweit, so gut, so viel Diskussion um den Schulbeginn. Aber: Ich habe bisher keinen Kommentar in den Medien gelesen, in dem es um sichere Kindergartenkonzepte ging. Erst heute gab es eine Stellungnahme vom Familienministerium dazu – wo es darum geht, dass erst einmal Studien gemacht werden sollen. Hat man die Kindergarteneltern vorher einfach vergessen?! Weiterlesen

Gastbeitrag: „Nun sitzen wir hier und atmen tief durch um den Kloß in unserem Magen kleiner werden zu lassen“

Corona hat uns Eltern das Leben schwer gemacht – folgenlos blieben die vergangenen Monate wohl bei kaum jemanden von uns. Um zu zeigen, wie es Eltern in dieser Zeit geht, lasse ich auf dem Blog immer wieder gerne andere Mütter zu Wort kommen. Letzte Woche hatte ich ein Interview mit Sarah, die ihre Selbständigkeit aufgeben musste. Diese Woche habe ich Vera interviewt, die von der Corona-Krise ebenfalls vor große Herausforderungen gestellt wurde. Gemeinsam mit Lisa veranstaltet sie seit sechs Jahren die Märkte „Zwergenkram“ und „Deernskram“ in Schleswig-Holstein: „Unsere Märkte sind Plattformen für Secondhand, Handmade & Regionales, uns geht es insbesondere um den Nachhaltigkeitsaspekt sowie die Vermarktung/Unterstützung von regionalen Labels. Feste Locations finden sich in Lübeck, hier leben und arbeiten wir im Homeoffice, sowie in Kiel, Flensburg und Rendsburg.“ Der Corona-Lockdown hat ihre Selbständigkeit von einem Tag auf den anderen auf 0 heruntergefahren – und wann es wieder weitergeht, ist nicht in Sicht. Weiterlesen

Corona-Ungewissheit: Wie geht es nach den Sommerferien weiter?

So viel ist klar: Bis zu den Sommerferien, die bei uns Ende Juni beginnen, ist ein normaler Alltag mit Schule, Kindergarten, Krippe und fünf Stunden ungestörte Arbeit in weiter Ferne. Wir haben nun zumindest für die beiden Großen erfahren, wie es weitergeht: Ab dem 25. Mai einmal die Woche zweieinhalb Stunden Schule für den Großen, ab nächste Woche zwei Tage die Woche fünf Stunden Kindergarten für das Vorschulkind. Für die Zweijährige gibt es noch keinen Fahrplan. Normal ist jedenfalls was anderes. Und da mein Mann zur Corona-Risikogruppe gehört, werden wir auch unsere Großen erst einmal zuhause lassen. Was für keinen eine wirklich schöne Lösung ist – denn beide Kinder sehnen sich nach ihren Freunden und der Mittlere verpasst seinen Abschied aus dem Kindergarten (und ein paar Vorschulübungen, aber das ist zweitrangig). Aber da der Mittlere im selbigen Kindergarten den Hort besuchen wird, ist der Abschied nur ein halber Abschied. Aber ich hätte ihm vom Herzen letzte Wochen Unbeschwertheit im Kindergarten gewünscht! Aber die Alternative wäre, meinen Mann komplett von uns zu isolieren. Die Möglichkeit haben wir. Und wir werden wohl nach den Sommerferien davon Gebrauch machen müssen. Bis ein Impfstoff da ist. Denn wir können unsere Kinder schlecht noch länger isolieren – die erste Klasse und die vierte Klasse sind zu elementar, ganz abgesehen vom sozialen Aspekt. Aber wie wird es nach den Sommerferien weitergehen? Mit einem normalen Schul- und Kindergartenbetrieb rechne ich nicht. Bei dem Gedanken an die nächsten Monate wird mir schummerig. Ich könnte heulen, je mehr ich darüber nachdenke. Wie sollen wir Eltern das bitte schaffen??? Weiterlesen

Spagat hoch 10! Home Office mit Kindern: Was mir dabei hilft

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Man sollte ja meinen, ich habe Erfahrung in Sachen Home Office mit Kindern. Ich mache das schon eine ganze Weile. Seit 13 Jahren arbeite ich als freiberufliche Journalistin und Autorin von zuhause aus. Und seit neun Jahren ist da auch immer mal wieder ein Kind dabei, während ich arbeite. Seit zwei Jahren auch immer mal wieder alle 3. Ich habe bei allen drei Kindern in den Elternzeiten gearbeitet. Ich kann auf Knopfdruck in genau der einen Stunde Mittagsschlaf Texte tippen. Ich kann kranke Kinder unterhalten und nebenher Telefoninterviews führen. Aber das war immer alles temporär. Ich wusste, zwei, drei Tage, dann ist das Kind gesund und ich habe wieder meinen Vormittag am PC. Und es war meistens nur ein Kind zurzeit, das mich brauchte. Nun aber, seit einem Monat ist das alles etwas anders. Es sind alle drei Kinder zuhause. Ich kann sie mal nicht eben mit meinem Mann auf den Spielplatz schicken oder sie mit Freunden spielen lassen. Und eins von ihnen musste zumindest in den ersten Wochen vor den Ferien auch noch Hausaufgaben machen. Jeden Tag. Verbunden mit entsprechenden Fragen und Hilfestellungen. Dazwischen wuselten die kleinen Geschwister, die natürlich immer ausgerechnet in diesen Momenten etwas von mir wollen, das aus unerfindlichen Gründen auch nur ich erledigen kann oder sich so furchtbar streiten, dass man einschreiten muss. (ist es nicht erstaunlich, was für ein Gespür fürs richtige Timing Kinder haben?!) Und schwupps bin ich aus der Arbeit gerissen – und selbst, wenn die Unterbrechung nur 5 Minuten dauert, dauert es ewig, bis ich wieder im Arbeitsfluss bin. Weiterlesen

Gastbeitrag: „Hausarbeit und Kinderbetreuung hälftig aufteilen, schön und gut, aber was, wenn der Mann nicht will?“

Vor einiger Zeit schrieb ich darüber, dass es wünschenswert wäre, wenn die Politik es mehr unterstützen würde, wenn beide Elternteile auf Teilzeit reduzieren und sich so Hausarbeit und Kinderbetreuung hälftig aufteilen könnten. Eine Diskussion, die zurzeit sehr aktuell ist – aber oft einfach theoretisch bleibt. Weil es vielen schlicht finanziell nicht möglich ist, dass beide auf Teilzeit reduzieren. Weil es noch viele Arbeitgeber gibt, die es gar nicht gerne sehen, wenn Väter auf Teilzeit gehen. Weil es bei Alleinerziehenden sowieso nicht möglich ist. Oder weil es die Männer schlicht nicht wollen. Denn das Modell funktioniert nur, wenn beide es wollen. Das wird dabei oft vergessen. Woran mich auch eine Leserin erinnerte, die mir heute eine Email schrieb. Gerne würde sie gemeinsam mit ihrem Partner die Arbeitszeit reduzieren, um sich alles zur Hälfte aufzuteilen, auch finanziell wäre es drin. Aber: Ihr Partner will nicht.  Ich freue mich, dass ich Ihre Email als Gastbeitrag veröffentlichen darf, denn ich bin mir sicher, dass sie nicht die einzige ist, der es so geht! Und hier kommt die Nachricht, die sie mir geschrieben hat: Weiterlesen

Bin ich nur eine gute Feministin, wenn …?!

Ich weiß, ich bin spät dran, der Frauentag ist ja schon vorbei. Aber trotzdem will ich noch was loswerden zu der Diskussion um Frauenrechte, Gleichstellung, Feminismus und all dem, was am Freitag durch die Medien geisterte. Immer wenn ich die Diskussionen im Internet lesen, wenn ich Zeitungsartikel lese, wenn ich Argumente von Frauen-Demo-Teilnehmerinnen höre, dann stellen sich mir ein paar Fragen, allen voran die: Wann ist eine Frau emanzipiert? Oder anders ausgedrückt: Wann bin ich eine gute Feministin? Oder noch anders ausgedrückt: Was macht eine Frau zur Feministin? Und gibt es etwas, das sich damit ausschließt? Kann ich auch als teilzeitarbeitende Frau in einem typischen Frauenberuf eine emanzipierte Feministin sein?! JA KLAR. Wenn es mein eigener Weg ist! Weiterlesen

Interview zur Vereinbarkeit: Wenn die Mutter Vollzeit arbeitet

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ja immer so eine Sache… es gibt viele verschiedene Modelle – die oft aus den unterschiedlichsten Motivationen heraus gewählt werden. Und nicht immer haben die Eltern die Wahl – mal ist es der Arbeitgeber, der nichts anderes zulässt (allen gesetzlichen Rechten auf Teilzeit zum Trotz), mal ist es die finanzielle Situation. So unterschiedlich wie die Vereinbarkeitsmodelle sind auch die Familien, die dahinterstecken. Was als einzelnes Interview mit einer Mutter begann, die mir in einer Mail davon berichtete, dass ihr Mann und sie beide Teilzeit arbeiten und sich alles 50:50 aufteilen, ist nun eine kleine Miniserie geworden, über die ich mich sehr freue! Auf das erste Interview mit den Teilzeit-arbeitenden-Eltern kamen so viele Emails, über die ich mich sehr gefreut habe – und so kamen tatsächlich auch die anderen Interviews zustande: die Hausfrau, die mir von ihrer Entscheidung und ihrem Alltag berichtete, der Hausmann, der von seinen Erfahrungen erzählte und heute nun die fast Vollzeit arbeitende Mutter, die noch einmal ganz andere Einblicke bringt.   Weiterlesen