Wir haben ein neues Hobby: Fensterputzen mit dem Leifheit Fenstersauger

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Ich gebe es zu: Bisher habe ich mich gerne vorm Fensterputzen gedrückt. „Das regnet doch sowieso wieder morgen, lohnt sich nicht.“ Wenn’s nicht morgen regnet, dann halt übermorgen. Oder nächste Woche. Nein, Fensterputzen zählte nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, unsere Sprossenfenster machten es dann auch noch mal aufwändiger als es eh schon ist. Aber je höher die Sonne im Frühjahr stieg, umso mehr mahnten unsere Fenster: „Putz mich. Dann kannst du auch wieder rausgucken.“ Es wurde tatsächlich Zeit. Und die Regentage als Ausrede zählten beim allmählich schöner werdenden Wetter auch nicht mehr. Dann kam die Rettung: Wir durften den Leifheit Fenstersauger testen! Das Ergebnis nehme ich schon mal vorweg: Die anfängliche Skepsis war ruckzuck verflogen. Das Fensterputzen bringt auf einmal sogar Spaß! Dem Gatten sogar noch mehr als mir und er hat das Fensterputzen nun freiwillig übernommen: Der nette Nebeneffekt neben sauberen Fenstern.

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Der nicht endenwollende Haushalt: Immer diese Stapel

Kennt Ihr das mit den Stapeln? Ich gebe es zu: Ich bin eine leidenschaftliche Stapelbilderin. Überall im Haus befinden sich kleine Stapel. Auf der Treppe in den ersten Stock lagern Bücher, Socken und Teetassen, die ich mit nach oben nehmen möchte. Wenn ich denn mal die Hände frei habe. Nur trage ich meistens etwas in der Hand. Am oberen Ende derselben Treppe lagern die benutzten Teetassen, die ich irgendwann mal nach unten tragen will und die ausgelesenen Zeitschriften. Unser Haus besteht aus Stapeln! Und das Schlimme ist: Kaum habe ich einen Stapel weggeräumt, wächst an anderer Stelle schon der nächste.

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Babyliebe auf den ersten Blick: Staubsauger, Waschmaschine, Geschirrspüler und Co.

Mein Kleiner hat einen neuen Freund. Er liebt ihn heiß und innig und wenn dieser Freund in einem anderen Raum ist, dann sitzt mein einjähriger Sohn anklagend vor der Tür und zeigt mit einem inbrünstigen „Da, da, da, da!“ auf diese Tür. Solange bis ich mich erbarme, die Tür öffne und diesen speziellen Freund hereinlasse. Dann kommt ein begeistertes „jajajaja“.

Die Rede ist von unserem Staubsauger.

Wieso stehen Babys so auf technische Geräte jeder Art?

Seit einigen Tagen ist mein Kleiner total besessen von diesem Haushaltsgerät. Er lungert solange vor dem Raum rum, in dem der Staubsauger aufbewahrt wird, bis ihn endlich jemand für ihn herausholt. Und dann sitzt er ehrfürchtig davor. Mit großen Augen. Dann wird er mutig und berührt vorsichtig die Starttaste. Nichts kommt. Er drückt noch mal. Und wird  zornig, weil nichts kommt. Dann schiebt er den – öh nun fehlt mir (und das als Journalistin) das korrekte Wort, helft mir, wenn Ihr es wisst! – „Saugkopf“ herum und macht begeistert „dadada.“ Bis es ihm nicht mehr reicht. Er zerrt am Kabel und reicht es mir mit flehendem Blick.

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Wenn ich das Ding dann einstöpsel und tatsächlich staubsauge, ist die Begeisterung groß. Er hüpft um den Krachmacher, schaltet ihn ein und aus und schaut richtig betrübt, wenn das Staubsaugen beendet ist. So geht es zurzeit jeden Tag.

Ein Glück machen zwei Kinder genug Krümel, um ein tägliches Staubsaugen zu rechtfertigen!

Ehrlichgesagt: So sauber war es noch nie in der Küche und im Esszimmer. Hat also durchaus positive Seiten, diese neue innige Liebe meines Babys (über den nie endenden Haushalt hatte ich ja mal hier geschrieben).

Er scheint sowieso ein Haushaltsfan zu sein. Ich weiß nicht, von wem er es hat. Ich habe den Großvater im Verdacht. (Nicht wahr, Papa, ich darf das hier mal so schreiben?) Sonst kommt eigentlich keiner in Frage für diese genetische Besonderheit.

Knöpfe drücken übt eine Faszination auf Babys aus

Denn neben dem Staubsauger hat der kleine Mann auch ein Faible für den Geschrirrspüler. Da liebt er es, die Knöpfe zu drücken. Und beim Ausräumen halb reinzuklettern und mir die Teller zu reichen. Ein Glück haben wir in der Küche Korkfußboden, bei Fliesen hätten wir jetzt kein Geschirr mehr. Eine weitere große Liebe ist die Waschmaschine. Wenn sie schleudert, wird ehrfürchtig Sicherheitsabstand gehalten, ansonsten sitzt er auch gerne vor ihr, streckt den Finger aus und ruft „da, da, da!“ Am besten findet er den Schalter zur Programmwahl. Allerdings birgt das gewissen Risiken. Letztens konnte ich noch gerade rechtzeitig eingreifen, als er vom 30-Grad-Wollwaschgang auf 95 Grad-Wäsche stellen wollte.

Mein Großer findet die Waschmaschine übrigens auch ziemlich gut. Er hilft mir mit einen wahren Begeisterung beim Einräumen. Das hatte letztens zur Folge, dass mein Mann mit seinem nagelneuen Lammwoll-Pulli vor mir stand, der so geschrumpft war, dass er nun dem Großen passt: Denn eben jener hatte diesen Pulli aus feinster, weicher Wolle in die 60-Grad-Wäsche gestopft.

Ohja, meine beiden Rabauken lieben es, im Haushalt zu helfen. Aber nur bei ausgewählten Projekten. In denen sie gut sind. Ansonsten schätzen sie eher das Chaos (siehe mein Text hier und hier das Beweisfoto) – und bei dieser Vorliebe weiß ich wenigstens, von wem sie das haben. Aber ich arbeite an mir 🙂

Haben Eure Kleinen auch solche lustigen Vorlieben? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten!

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Mamas und Karriere: Emanzipation im 21. Jahrhundert

Was hat uns die Emanzipation eigentlich gebracht? Wir dürfen arbeiten. Auch ohne unseren Mann um Erlaubnis zu fragen. Wir müssen ihm auch nichts von unserem Geld abgeben. Wir sitzen sogar in Chefetagen. Naja. In einigen zumindest. In den meisten sind die Männer ja immer noch zahlreich vertreten. Wir dürfen Röcke tragen. Kurz oder lang. Aber auch Hosen. Sogar Anzüge wie Männer. Es soll sogar Frauen mit Krawatten geben. Wir sind ja sogar Bundeskanzlerin. In Hosenanzug!

Der Haushalt bleibt immernoch meistens an der Frau hängen

Aber wenn es um Kinder und Haushalt geht, dann sind es immer noch wir, die uns die Nächte um die Ohren schlagen. Klar, wir stillen. Aber auch im Wiegen, Schlaflied singen und Trösten sind wir meistens noch die Nummer 1. Männer brüsten sich höchstens damit, wer am schnellsten Windeln wechseln kann.

Als ob es dabei um die Schnelligkeit geht.

Wir Mamas sind auch diejenigen, die abends die Klamotten für den nächsten Tag rauslegen und uns dann stundenlang ans Bett setzen und warten, bis die Kinder schlafen. Wir sind diejenigen, die im Restaurant darauf achten, etwas zu bestellen, was auch die Kinder mögen. Und die erst den Kindern auftun, alles kleinschneiden und hübsch anordnen, während der Göttergatte schon fast seine erste Portion aufgegessen hat.

Wir sind diejenigen, die mit Erzieherinnen und Tagesmüttern sprechen und mit dem hustenden Kind frühmorgens zum Kinderarzt rennen. Diejenigen, die nachschauen, ob noch genug Windeln da sind und vor einem Ausflug daran denken, Ersatzwindeln, ausreichend Feuchttücher und einen Ersatzbody mitzunehmen (denn so eine Windel läuft ja grundsätzlich dann über, wenn man nicht daran denkt!). Während der Mann im Auto sitzt und drängelt „Können wir jetzt endlich mal los? Was muss das solange dauern?“, checken wir noch mal, ob Trinkbecher und eine Notration Knäckebrot eingepackt sind.

Wieso arbeitet meistens die Mutter halbtags?

Und wir Mamas sind meistens diejenigen, die mit der Karriere zurückstecken. Klar, auch weil wir es so wollen, so war es bei mir. Aber trotzdem war da diese Selbstverständlichkeit: Du machst Teilzeit, ist doch klar. Ich wollte gar nicht mehr als 5 Stunden am Tag arbeiten – aber mein Mann wollte auch nie weniger als 40 Stunden arbeiten. Die Rollen waren irgendwie immer klar verteilt. Wieso eigentlich?! Ich dachte immer, ich bin emanzipiert. Aber vielleicht hat die Evolution es doch in mir verankert, dass ich mein Kind nicht länger als 5-6 Stunden am Tag in fremde Hände geben mag.

Kann man gegen die Evolution und unsere Gene gegenanempanzipieren?!

Und dann ist da noch der Haushalt. An wem bleibt das hängen? An uns. Geschirrspüler. Waschmaschine. Tisch abwischen. Des Gatten dreckige Socken unterm Sofa hervorangeln und in den Wäschekorb werfen. Zahnpastatube zudrehen. Die Reste vom Rasierapparat-Ausklopfen aus dem Waschbecken waschen. Was halt so anfällt. Verblühte Blumen im Garten abschneiden. Einkaufen. Achja und natürlich Kochen und den Urlaub planen.

Ich könnte stundenlang weiterschreiben. Aber das Baby will nicht schlafen. Also kürze ich ab. Und komme demnächst noch mal auf das Thema zurück.

Was haben wir also von unserer Emanzipation? Wir haben unsere Berufe. Unsere Karriere. Aber halt auch immer noch Haushalt und Kind.

Karriere, Haushalt, Kind. Unsere Aufgaben haben sich einfach vermehrt. Das Pensum Haushalt und Kind ist gleichgeblieben. Nun dürfen wir auch noch nebenher arbeiten.

Der Tag hat nur immer noch ganze 24 Stunden. Und drei Stunden Schlaf braucht auch eine Mama. Ab und zu.