„Ich habe, seitdem ich Mutter bin, immer unterbewusst Ängste“ – ein Leserbrief

Ich freue mich immer sehr, wenn mein Blog und auch meine Bücher anderen Müttern weiterhelfen – wenn sie zeigen „Ihr seid nicht alleine“. Denn fällt einem nicht alles gleich viel leichter, wenn man weiß, dass es anderen auch so geht? Letzte Woche habe ich wieder eine liebe Email von einer Mutter bekommen, die mich sehr berührte. Sehr gerne veröffentliche ich ihren Leserbrief nach Absprache mit ihr anonym hier auf dem Blog – vielleicht habt Ihr ein paar liebe Worte und Ratschläge für sie? Und könnt Ihr Mut machen? Denn das wollte ich von Anfang mit meinem Blog: mich mit anderen austauschen und Mut machen. Hier kommt ihr Leserbrief:   Weiterlesen

Die Einsamkeit der Babymutter – ein Leserbrief

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich kein Fan von übermäßigen Förderangeboten für Kinder bin und stattdessen immer wieder fürs freie Spielen plädiere. Auch in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ schreibe ich darüber, dass wir häufiger Fünfe grade sein lassen sollten – und konsequent überflüssige Veranstaltungen streichen sollten, um mehr Zeit zu gewinnen. Für uns, für die Kinder. Nun bekam ich letztens eine Email von einer Mutter, die meine Gedanken schön und gut fand – aber auch deutlich machte, dass sie mit ihrem Baby nicht zum Pekip und zum Baby-Musikgarten geht, um es zu fördern, sondern um der Einsamkeit zuhause zu entfliehen. Ich erinnerte mich an mein erstes Kind und verstand, was sie meinte. So ein Tag mit Baby kann manchmal ganz schön lang sein. Und gerade, wenn man im Freundeskreis zu den ersten mit Kind gehört, wird es manchmal ganz schön einsam. Da ich es wichtig finde, auch darüber einmal zu schreiben, bat ich darum, die Email auf dem Blog zu veröffentlichen. Und freue mich, dass ich es darf – anonym, aber ehrlich.

Weiterlesen

Wir haben die WaterWipes getestet: Sanfte Feuchttücher (nicht nur) für Neugeborene

*Werbung*

Wusstet Ihr eigentlich, dass die Haut von Babys eine viel dünnere Schutzschicht hat als die von Erwachsenen? Ich wusste es und achtete deshalb bei allen Kindern darauf, Hautpflege ohne Parabene und Mineralöle zu verwenden, am liebsten so natürlich wie möglich. Doch so richtig bewusst war es mir nicht, was es wirklich bedeutet: Nämlich, dass jedes Produkt, das auf die Haut aufgetragen wird, viel schneller von ihr aufgenommen wird. Und je jünger das Baby, umso dünner ist die Haut. Denn nach der Geburt ist die äußere Hautschicht noch nicht vollständig entwickelt. Deshalb greife ich zuhause nur zu Watte und Wasser, um den Babypopo zu reinigen. Wenn etwas hartnäckiger ist, nehme ich ein wenig Babyöl zur Hilfe. Aber ganz ehrlich: Das ist für unterwegs keine wirklich praktische Lösung. Um genau zu sein: Eigentlich nicht umsetzbar. Deshalb haben wir Feuchttücher. Ich gebe zu: Ich liebe Feuchttücher! Nicht nur fürs Wickeln. Denn mit drei Kindern gibt es unterwegs genug klebrige Finger und Münder, die sich mit so einem Feuchttuch schnell sauber machen lassen.   Weiterlesen

Echt jetzt?! Unser Baby wird ein Jahr alt!

Und auf einmal brennt die erste Kerze auf dem Kuchen. Und auf einmal ist dieses kleine Mädchen offiziell kein Baby mehr. Und auf einmal habe ich da etwas im Auge. Der erste Geburtstag ist etwas besonderes. Nein, nicht fürs Baby. Das bekommt im Zweifel ja gar nichts mit, außer vielleicht, dass es an diesem Tag noch häufiger geknuddelt wird als sonst. Aber für uns Mütter ist der erste Geburtstag etwas besonderes. Auch beim dritten Kind sind da sofort wieder diese Erinnerungen. Diese Mischung aus Wehmut und Freude. Wehmut ist dieses Mal noch ein bisschen größer, denn es wird ja doch wahrscheinlich mein letztes Baby sein, das nun ein Jahr alt wird. Ist es wirklich erst ein Jahr her? Ein Jahr her, dass diese kleine Maus auf die Welt kam und uns sofort um den Finger wickelte? Dass sie im Eiltempo auf die Welt wollte, nachdem sie uns elf Tage hat warten lassen? Weiterlesen

Das erste eigene Fahrzeug für unser Baby: Gokart und Laufrad in einem (mit Verlosung)

*Werbung und Gewinnspiel*

Wir haben einen Neuzugang in unserem Fuhrpark! Es ist mintgrün, ziemlich flott und gehört unserem Baby! Ihre großen Brüder sind sehr neidisch auf den neuen Flitzer aus dem Hause BERG. Richtig gehört, BERG, das sind die mit den Pedal-Gokarts, die nicht nur wirklich funktionieren sondern auch sehr langlebig sind. Und nun gibt es ein Fahrzeug für Kinder ab 10 Monaten: das BERG Go². Das bis ungefähr 30 Monate benutzt werden kann – erst als Laufrad und dann als Pedal-Gokart. Nun ist es ja so, dass wir als Haushalt mit drei Kindern schon einen recht, sagen wir mal, gut ausgestatteten Fuhrpark haben. Roller, Fahrräder, Rutscheauto und dann noch die ganzen diversen Draufsitz-Bagger meines Baustellenfans. Da haben wir doch alles? Bisher nicht. Jetzt ja. Denn das BERG Go² ist eine super Ergänzung für unsere Kinderfahrzeuge – und etwas ganz Neues, was wir in der Form noch nicht kannten. Und das Beste: Ihr könnt ein BERG Go² gewinnen! Wie? Lest selbst:     Weiterlesen

Vom Babyschmatzen, Schnupfenschnarchen und Schulkindseufzern: Gedanken beim Anblick meiner schlafenden Kinder

Es war mal wieder einer dieser Abende. Die Kinder wollten nicht ins Bett. Der eine hatte seine drolligen zehn Minuten, die leider in 20 Minuten ausarteten und aus wildem Herumgespringe auf dem Bett statt gesitteten Umziehen bestanden. Der andere hatte auf einmal verlernt, wie man sich alleine die Socken auszieht und schlicht keinen Bock aufs Zähneputzen. Das Baby war völlig übermüdet und krabbelte beim Wickeln immer weg, aus Angst, etwas von dem Unsinn zu verpassen, den ihre Brüder zum Besten gaben. Beim Vorlesen war die Geschichte mal wieder viel zu schnell vorbei, auf Klo mussten sie auch noch dreimal und Durst hatten sie auch noch, bevor dann kurz vorm Einschlafen noch so viel aus ihnen heraussprudelte, was sie an ihrem Tag erlebt hatten. Das Einschlafkuscheln zog sich in die Länge und meine Augen wurden schwerer und schwerer und das, obwohl auf dem Schreibtisch noch ein bisschen Arbeit auf mich wartete und sich bei mir leichte Unruhe breit machte. Und dann schliefen sie doch. Ihr Atem ging ruhiger und ruhiger, der eine seufzte zufrieden im Schlaf, das Baby machte leise, wohlige Schmatzgeräusche, der andere drehte sich auf die Seite und schlang schlaftrunken den Arm um mich. Und anstatt aufzuspringen und an meinen Schreibtisch zu hechten, blieb ich noch ein wenig liegen. Hörte dem leisen Schnarchen des verschnupften Kindergartenkindes zu, schnupperte am Babyhaar, versuchte diesen Babyduft abzuspeichern im Langzeitgedächtnis und strich dem Schulkind die verschwuschelten Haare aus dem Gesicht.    Weiterlesen

„Na, da haben Sie sich gefreut, dass es nach zwei Jungs noch ein Mädchen gab“

Ich habe nicht mitgezählt, wie oft ich diesen Satz gehört habe (von total Fremden!), seit mein Babymädchen auf der Welt ist. „Na, da haben Sie sich sicher gefreut, dass Sie nach zwei Jungs noch ein Mädchen bekamen.“ Oder in der Variation „Nun müssen Sie ja nicht mehr üben, höhö.“ Oder: „Ist das nicht schön, dass Sie nun doch noch ein Mädchen bekommen haben?“ Ja! Natürlich ist es schön. Und ich habe mich unglaublich gefreut. Und ich finde es tatsächlich die beste Geschwisterkombination, die ich mir vorstellen kann: zwei große Brüder und eine kleine Schwester. Ich gebe auch ganz offen zu: Wenn man mich vorher gefragt hätte, was ich mir lieber wünsche, dann hätte ich gesagt „ein Mädchen“. Weil ich es einfach toll finde, nun nicht nur zwei Jungs beim Aufwachsen zu begleiten, sondern auch ein Mädchen. Mit dem ich noch einmal andere Dinge erlebe, mit dem ich später  vielleicht auch ganz andere Dinge besprechen werde. Aber das ändert nichts daran, dass ich diese Frage von total Fremden irgendwie dreist, fast schon unverschämt finde.   Weiterlesen

Willkommen zurück, Erkältungszeit!

Da ist sie wieder. Die Erkältungszeit. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass ich sie vermisst habe. Monatelang kein Infekt. Abgesehen von der Blasenentzündung, die unsere Babymaus im Finnlandurlaub hatte. Aber keine schniefenden Nasen, keine schlaflosen Nächte wegen Ohrenschmerzen oder plötzlich auftretendes Scharlach. Letzteres scheint nämlich besonders vernarrt in meine Jungs zu sein. Kaum baumelt am Kindergarteneingang der Zettel „wir haben einen Fall von Scharlach“ hat einer von den Jungs abends einen roten Hals und mag nicht mal mehr Nudeln mit Ketchup essen.  Ja, der Sommer war sehr schön. Und irgendwie vergisst man in diesen Monaten, dass es ja auch die andere Seite gibt. Ich spreche jetzt nicht vom Kuscheln bei Sturm und Plätzchenbacken, worauf ich mich sehr freue. Nee, die Rede ist von literweise Rotz und die Telefonnummer des Kindergartens auf dem Handydisplay, die von drohendem Unheil kündet.  Weiterlesen

Mit diesen Tipps beschäftigt sich das Baby wunderbar selbst (… und Ihr habt Spaß beim Aufräumen)

Unser Baby ist nun fast zehn Monate alt. Das ist das Alter, in dem Babys Action wollen. Beschäftigung. Toben. Aufmerksamkeit. Und ja, ich könnte ihr ewig zuschauen, wie sie durchs Haus krabbelt und versucht, aufs Sofa zu klettern. Und ja, es ist einfach unglaublich süß, wenn sie anfängt zu tanzen, wenn ich ihr etwas vorsinge. Und ja, ich liebe diese Begeisterung in ihren Augen, wenn ich mit ihr ein Buch anschaue und dabei Tiergeräusche nachmache. Aber: Ich kann es nicht den ganzen Tag. Es gibt einfach Dinge, die erledigt werden müssen. Der Geschirrspüler muss ab und zu mal eingeräumt und angeschaltet werden. Telefonate sind zu führen und nicht jeder Gesprächspartner ist zu erreichen, wenn die Kinder im Bett liegen. Der Große will Hilfe bei den Hausaufgaben. Ich will auch mal duschen (ist ja eh immer so eine Sache mit Baby, darüber hatte ich ja mal hier geschrieben). Ich muss arbeiten. Oder aber: Mama will einfach nur mal fünf Minuten in Ruhe Kaffee trinken und in einer Zeitschrift blättern. Es ist ja Murphys Gesetz, dass sich Babys und Kinder immer dann gar nicht mehr selbst beschäftigen können, wenn man gerade ganz dringend mit dem Finanzamt telefonieren muss. Oder eingeseift unter der Dusche steht. Aber: Ich habe da ein paar Tricks, mit denen Ihr Euer Baby ganz sicher beschäftigt (nun, bei einigen werdet IHR dafür danach mit Aufräumen beschäftigt sein, aber so what, das tut man doch gern für ein paar Minuten Me-Time!).  Weiterlesen

So werden Geschwister ein Team – die besten Tipps

Während ich diesen Text schreibe, toben meine beiden Jungs durchs Kinderzimmer und haben sich eine Rutsche aus Matratzen gebaut. Ihre kleine Schwester schaut ihnen staunend zu. Und ich? Kann nebenher arbeiten. Harmonie am Nachmittag, friedlich spielende Geschwister – das habe ich mir kaum zu träumen gewagt. Natürlich geht es nicht immer so friedlich zu bei den beiden Brüdern. Manchmal, ach Quatsch, oft kracht es zwischen ihnen, aber gewaltig. „Du blödester Bruder der ganzen Welt!“ ist da noch das harmloseste, was zwischen ihnen fällt, ab und zu wird auch mal ein Kuscheltier geworfen und wenn es hart auf hart kommt, schubsen und rangeln sie wie nichts Gutes. Aber – und das finde ich beruhigend: Geschwisterstreit ist ganz normal. Kein Grund zur Sorge. Es ist ein Training fürs spätere Leben, eine Art Bootcamp. Denn untereinander lernen die Jungs soziale Fähigkeiten, die sie für ihr weiteres Leben brauchen. Und trotz aller Streitereien (die einen wirklich manchmal zur Weißglut bringen können!) weiß ich eines: Meine Kinder sind ein richtig gutes Team und wenn es ernst wird, dann sind sie füreinander da. Es ist gar nicht so schwer, dass aus Geschwistern ein echtes Team wird!  Weiterlesen