Schmerzen beim Stillen? Welche Tipps mir wirklich halfen

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Beim ersten Kind war ich auf alles eingestellt, was das Stillen betraf. Aber nicht darauf, dass es wehtun könnte. Schmerzen beim Stillen? Das hätte ich einfach nicht erwartet und so traf es mich damals ziemlich unvermittelt, als meine Brustwarzen in den ersten Tagen anfingen zu schmerzen, so sehr, dass ich froh war über jede Minute, die sich die nächste Stillzeit herauszögerte. Da mein Sohn in den ersten Wochen ein sehr hungriges Baby war und sich – als wir uns mit dem Stillen eingegroovt hatten – mindestens alle zwei Stunden meldete, gab es nur wenig Schonung. Das war nicht immer witzig, obwohl ich das Stillen liebte (und es immer noch liebe, auch jetzt beim dritten Kind, das ich jetzt schon mehr als 2 Jahre lang stille) und die Stillpausen sehr genoss. Die Nähe, die Ruhe, das Wissen, dass ich allein mit meiner Milch meinem Kind alles geben konnte, was es an Nährstoffen benötigte und damit auch noch Gutes für meine und seine Gesundheit tat – das wollte ich nicht missen. Aber die Schmerzen beim Stillen machten auch keinen Spaß, im Gegenteil, sie machten mir regelrecht Angst. Weiterlesen

Experteninterview: Wie wirken ätherische Öle und Aromasprays?

(Unbezahlte Werbung von Herzen!)

Dass Gerüche auf unser Gehirn wirken, ist logisch. Bei bestimmten Gerüchen fühle ich mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt. Oder denke an lange Urlaubsnächte. Oder bekomme Appetit auf Pizza. Dass Lavendel schlaffördernd wirkt, davon habe ich schon oft gehört. Aber: Wieso ist das eigentlich so? Was machen Düfte und ätherische Öle mit unserem Gehirn, mit unserem Körper? Wie wirken sie? Und wie sollte man sie anwenden? Und welche Öle haben welche Wirkung? Dazu habe ich die Molekularbiologin Bettina Görner gefragt, die eine echte Fachfrau für das Thema Aromasprays und ätherische Öle und die Wirkungsweise ist. Denn sie entwickelt und verkauft eben solche mit ihrer Firma aetherio love & science – ganz speziell auf die Bedürfnisse von Babys, Kindern, Müttern und Großeltern zugeschnitten. Da ist zum Beispiel das Spray „Hausaufgabenheld“ mit Minze und Zitrone, das nicht nur sehr sehr gut riecht, sondern tatsächlich meinen Sohn konzentrierter arbeiten lässt.  Oder das „Babyhelferspray“, das beruhigt und zwar nicht nur die ganz Kleinen. Oder für die müde Mama oder Großmutter das „Grandma Spray Hellwach“ mit Zitrone und Weißtanne. Hört sich gut an? Riecht auch so! Weiterlesen

Was ich gerne gewusst hätte, bevor ich Mutter geworden bin

Es ist ja nicht so, dass man sich vorher nicht einlesen kann. Es gibt ja genug Bücher für werdende Mütter. Man kann ja auch mal die Freundin fragen, wie das denn wirklich so ist mit Kindern. Wie man sich verändert. Wie es einen verändert. Aber egal, wie viel man fragt und recherchiert und wie viele Mamablogs man zur Vorbereitung liest. Man ist nie wirklich darauf vorbereitet, wie es ist, Mutter zu sein. Wie es ist, plötzlich Verantwortung für so ein kleines Wesen zu tragen. Wie tief, wie groß, wie unbeschreiblich Mutterliebe sein kann. Genauso wenig, wie man darauf vorbereitet ist, wie einen diese Kinder, die man eigentlich so sehr liebt, in den Wahnsinn treiben können mit ihren Wutanfällen und Pubertätsanwandlungen. Und wie sehr man sie trotzdem lieben kann, wie unerschütterlich diese Liebe ist. Ich war ehrlich gesagt auf vieles nicht vorbereitet und muss rückblickend sagen: Einiges hätte ich schon gerne gewusst, bevor ich Mutter wurde. Ich hätte nie gedacht, wie viel Schlafmangel sich ansammelt im Laufe des Mamalebens. Ich hätte vorher gerne gewusst, wie es ist, wenn das eben noch so süße Kind zum ersten Mal einen Wutanfall bekommt und den ganzen Supermarkt zusammenschreit. Ich wäre gerne drauf vorbereitet gewesen, wie groß und stark sich die Sorgen anfühlen, wenn das Kind krank ist und auf einmal nicht mehr wiederzuerkennen ist. Weiterlesen

Trockenwerden ohne Stress: Wieso es bei uns kein Töpfchentraining gibt (aber sehr wohl ein Töpfchen)

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Wenn es etwas gibt, wobei ich von Kind zu Kind gelassener wurde, dann ist es das Trockenwerden. Habe ich beim ersten Kind noch genau überlegt, wann denn nun der richtige Zeitpunkt und ob ich ihn nicht vielleicht verpasst habe und wie ich es denn nun genau anstellen sollte, ließ ich  beim zweiten Kind alles auf mich zukommen und jetzt beim dritten Kind noch viel mehr. Denn je weniger Druck, je weniger „es muss jetzt klappen“, umso besser. Trockenwerden ist ein Reifungsprozess, der sich nicht durch Training beschleunigen lässt! Bei meine Kleinen ist auf einmal das Interesse am Töpfchen erwacht. Nachdem sie das Töpfchen, das ich schon seit einiger Zeit nebens Klo gestellt habe, bisher nur zum Verstauen von Bauklötzen benutzt hat, ist ihr letztens plötzlich aufgegangen, dass man sich da super draufsetzen kann. Wir haben zwei Töpfchen von BabyBjörn, das kleinere, „klassische“ Töpfchen, wird bisher nur von ihren Puppen benutzt. Aber das größere Töpfchen, ein Topfstuhl, der fast einem kleinen Thron gleicht, hat nun das Interesse meiner Tochter geweckt. Und letztens dachte ich tatsächlich, sie wäre jetzt kurz davor, trocken zu sein: Weiterlesen

Rabenmutter? Woher dieser Begriff kommt und wieso Raben keine schlechten Eltern sind

(Werbung, der Artikel entstand in Zusammenarbeit mit der AOK Hessen)

Es gibt ein Wort in unserem Sprachgebrauch, das ich eigentlich so gar nicht mag: Rabenmutter. Oder genauer gesagt: Rabenmutter ist so ein Wort, das ich bisher nicht mochte. Denn seit ich mehr über Raben weiß, sehe ich das Wort „Rabeneltern“ in einem viel positiveren Zusammenhang. Es begegnet einem als Mutter eher selten direkt ins Gesicht gesprochen. Nein, das Wort „Rabenmutter“ fällt eher hinter vorgehaltener Hand, getuschelt mit verdrehten Augen und einem abfälligen Lachen.

„Schon gehört, die lässt ihr Kind jeden Tag bis 16 Uhr im Kindergarten“ – „Was für eine Rabenmutter!“

„Schon gehört, die hat ja nie etwas zu essen für ihre Kinder auf dem Spielplatz dabei“ – „Was für eine Rabenmutter!“

„Ach, da kommt ja die, die sich auf dem Spielplatz lieber mit anderen Müttern unterhält, anstatt mit ihren Kindern Sandkuchen zu backen.“ – „Rabenmutter, die Kinde sind doch erst 4 Jahre alt!“

„Die geht doch tatsächlich nach dem Kindergartenelternabend noch etwas trinken anstatt zuhause ihre Kinder ins Bett zu bringen.“ – „So eine Rabenmutter!“ Weiterlesen

Familienzimmer nach der Geburt: Unsere Erfahrungen und Tipps

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Letztens durchzuckte mich die Erinnerung wieder: Ich schaute meinen Großen an und mir wurde bewusst, wie groß er eigentlich schon ist. Es ist jetzt schon unglaubliche acht Jahre her, dass er auf die Welt kam. Und ich sah ihn auf einmal wieder vor mir, wie er frisch auf der Welt war, mit seinem roten Haarflaum, mit dem niemand gerechnet hätte. Und wie er uns aus so unfassbar wachen Augen anschaute und so lustige Glucksgeräusche von sich gab. Als er auf die Welt kam, gab es diesen Blog noch nicht. Und deshalb habe ich auch noch nie darüber geschrieben, wie die erste Zeit nach der Geburt mit meinem Großen war. Dabei war sie wundervoll, ganz besonders – auch, weil wir uns für ein Familienzimmer im Krankenhaus entschieden hatten. Letztens erzählte eine Mutter von ihrem schwierigen Start im Krankenhaus, weil sie sich mit einer Mutter das Zimmer teilen musste, mit der sie absolut nicht auf einer Wellenlänge war und außerdem ihren Mann gerne viel mehr um sich herum gehabt hätte in den ersten Tagen. Da fiel mir auf, wie viel Glück wir mit den ersten Tagen hatten, nachdem wir zum ersten Mal Eltern geworden sind. Denn wir waren zusammen – Tag und Nacht. Und wenn man mich heute fragt, würde ich jedem ein Familienzimmer nach der Geburt empfehlen (zumindest beim ersten Kind). Weiterlesen

Wow Mom: DAS Buch für frischgebackene Mamas

*Buchrezension und Interview*

Als ich aus dem Finnland-Urlaub zurück kam, lag es endlich im Briefkasten: Das Buch meiner Blogger- und Journalistenkollegen Lisa und Katharina von Stadtlandmama! Ich habe mich riesig gefreut, auch wenn meine Babyzeit nun leider wohl endgültig um ist und ich beim Lesen von „Wow Mom“ fast schon etwas wehmütig wurde. Denn bei allen drei Kindern war gerade die erste Zeit nach der Geburt einfach unfassbar schön. Genauso wie unfassbar anstrengend. Wobei im Rückblick, und das ist ja das Gute, die schönen Erinnerungen und Gefühle eindeutig das Anstrengende überdecken. Das hat die Natur schon clever eingerichtet. Von daher, liebe Mamas, die Ihr gerade eine anstrengende Zeit durchgeht: Es wird besser und ich verspreche Euch, es sind nicht die durchwachten Nächte, die in der Erinnerung überwiegen, sondern dieser besondere Zauber, die Erinnerungen ans Kuscheln, an die Fortschritte des Babys, an den Babyduft. Aber, weil man, wie ich aus eigener Erfahrung, gerade im ersten Babyjahr Zuspruch bestens gebrauchen kann, möchte ich Euch allen „Wow Mom – der Mama-Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ empfehlen (Affiliate Link). Denn es gibt Zuspruch, es macht Mut und es zeigt vor allem: Wir sind nicht alleine. Anderen geht es auch so. Und es ist ganz normal. Ich finde ja immer: Wenn ich weiß, dass es anderen auch so geht wie mir, dann fällt es mir gleich viel leichter, die Situation zu ertragen. Deshalb hatte ich vor fünf Jahren mal diesen Blog gestartet – und deshalb möchte ich Euch „Wow Mom“ ans Herz legen. Für Euch selbst, wenn Ihr noch ein Baby habt, bald eins erwartet oder für Eure beste Freundin zur Geburt. Weiterlesen

Bauchgefühl vs. gute Ratschläge: Hört auf Euren Bauch!

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Ist das Kind nicht etwas warm angezogen? Das Kind braucht doch eine Mütze! Du verwöhnst sie doch, wenn du sie immer gleich hochnimmst. Ist der Kleine nicht schon zu alt für einen Schnuller? Sag bloß, du stillst noch? Also mit einem halben Jahr sollte sie sich ja schon mal drehen können! Das Baby hat bestimmt Hunger! Das Baby hat bestimmt Bauchschmerzen! Rühr doch ein bisschen Zucker in den Tee, dann trink sie ihn bestimmt viel lieber. Mit zwei Jahren sollte der Kleine aber tagsüber schon trocken sein. Babys brauchen keine Fluoridtabletten. Babys brauchen auf jeden Fall Fluorid-Tabletten. Kommen Euch diese Sätze bekannt vor? Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Ratschläge schon gehört habe, seit ich vor acht  Jahren zum ersten Mal Mutter wurde. Wenn ich für jedes „Das Kind braucht doch eine Mütze“ einen Euro in die Spardose gesteckt hätte, wäre ich heute reich! Das mit den Ratschlägen beginnt ja schon in der Schwangerschaft und steigert sich, wenn das Kind auf der Welt ist. Gerade beim ersten Kind ist es da gar nicht so leicht, die gut gemeinten von den wirklich guten Ratschlägen zu trennen – und schon gar nicht, dem eigenen Bauchgefühl den Vorrang zu geben. Denn für die Entscheidung „das ist mein Weg“ bedarf es eine Menge Mut. Und den muss man als frischgebackene Mama, die in eine völlig neue Welt katapultiert wird, erst einmal haben! Weiterlesen

Endlich eine Trage, mit der man das Kind ganz leicht auf dem Rücken tragen kann

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Ich habe meine drei Kinder immer gerne und lange getragen. Die Nähe genossen. Tragen ist nicht nur Liebe, es ist nicht nur Herzschlag an Herzschlag sein mit dem Kind, mit ihm verbunden sein – es ist auch ungeheuer praktisch. Ich habe die Hände frei, mein Kind aber doch nah bei mir. Ganz abgesehen davon, dass es bei Zugfahrten, Busfahrten oder auch Spaziergängen am Strand oder im Wald viel praktischer ist, das Kind in der Babytrage zu haben als einen sperrigen Kinderwagen herumzufahren (der dann an der nächsten Baumwurzel hängenbleibt oder nicht ins Zugabteil passt).  Doch irgendwann kam bei allen Kindern leider der Punkt, an dem sie zu schwer wurden für längere Strecken. Auch wenn meine Kinder eher zur Kategorie „klein für ihr Alter“ gehören, irgendwann machte sich mein Rücken bemerkbar, denn auch ich gehöre zur Kategorie „klein für ihr Alter“. Nun, beim dritten Kind, ist das anders: Denn ich habe die Babytrage One von BabyBjörn, die so komfortabel ist, dass ich meine Kleine nicht nur länger vorne tragen konnte, sondern auch noch ganz einfach mit zwei Handgriffen auf den Rücken schnallen kann. Und zwar ohne fremde Hilfe – und dazu kann ich ganz flexibel von vorn nach hinten wechseln, ohne sie herauszunehmen!   Weiterlesen

10 Dinge, die Mütter bräuchten…

„Ich habe nur zwei Hände, oder seht Ihr, dass mir eine dritte gewachsen ist?“ Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon zu meinen Kindern gesagt habe. Und sie können sich immer noch herrlich darüber kaputt lachen, wenn sie sich vorstellen, wie mir eine dritte Hand aus dem Rücken wächst. Und sich dann überlegen, wie man ein Loch in den Pulli schneidet, damit die Hand da auch raus kann. Und was man mit drei Händen alles Tolles anstellen könnte. Zwei Brote gleichzeitig schmieren. Dem einen die Spaghetti kleinschneiden und dem anderen einen Schluck Wasser einschenken. Der kleinen Schwester die Windel wechseln und beim Vorlesen die Seiten umblättern. Ja, wir Mütter bräuchten drei Hände, ach Quatsch, besser gleich vier. Und es gibt noch neun weitere Dinge, die Mütter wirklich bräuchten, um den Alltag leichter zu überstehen… Weiterlesen