Schmerzen beim Stillen? Welche Tipps mir wirklich halfen

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Beim ersten Kind war ich auf alles eingestellt, was das Stillen betraf. Aber nicht darauf, dass es wehtun könnte. Schmerzen beim Stillen? Das hätte ich einfach nicht erwartet und so traf es mich damals ziemlich unvermittelt, als meine Brustwarzen in den ersten Tagen anfingen zu schmerzen, so sehr, dass ich froh war über jede Minute, die sich die nächste Stillzeit herauszögerte. Da mein Sohn in den ersten Wochen ein sehr hungriges Baby war und sich – als wir uns mit dem Stillen eingegroovt hatten – mindestens alle zwei Stunden meldete, gab es nur wenig Schonung. Das war nicht immer witzig, obwohl ich das Stillen liebte (und es immer noch liebe, auch jetzt beim dritten Kind, das ich jetzt schon mehr als 2 Jahre lang stille) und die Stillpausen sehr genoss. Die Nähe, die Ruhe, das Wissen, dass ich allein mit meiner Milch meinem Kind alles geben konnte, was es an Nährstoffen benötigte und damit auch noch Gutes für meine und seine Gesundheit tat – das wollte ich nicht missen. Aber die Schmerzen beim Stillen machten auch keinen Spaß, im Gegenteil, sie machten mir regelrecht Angst. Weiterlesen

Clusterfeeding: Immer abends am Dauerstillen

Da freut man sich als Mama auf die zwei Stunden Feierabend. Die Kinder im Bett, man selbst vorm Fernseher oder mit einem Buch in der Hand, die Beine hoch. Aber nix da. Denn mein Kleiner sucht sich genau diese zwei Stunden von acht bis zehn Uhr abends zum Dauerstillen aus. Immer abends. Kaum ist der Große im Bett verschwunden, will der Kleine ran. Und zwar nonstop. Dunkle Erinnerungen kommen hoch – beim Großen war das damals ganz genauso in den ersten paar Monaten. Ja, tatsächlich Monaten! Mal wollte er weniger, mal mehr, aber das erste halbe Jahr war auch er gerne den ganzen Abend an der Brust. Der Kleine jetzt also auch. Stillen. Kleine Pause, etwas schlafen, zehn Minuten später, wieder Mamamilch. Und so geht es munter weiter. Abend für Abend. Bleibt mir nicht viel mehr, als nebenher zu lesen oder mit einer Hand Texte wie diesen zu tippen. Denn jetzt weiß ich, dass das Verhalten ganz normal ist. Es hat sogar einen Namen: Clusterfeeding. Weiterlesen

Was beim zweiten Kind anders ist…

Mittlerweile haben wir uns alle gut aneinander gewöhnt. Der große Bruder ist der tollste große Bruder, den man sich vorstellen kann: Immer will er mit seinem kleinen Bruder kuscheln, streichelt ihm übers Haar und zeigt ihm die Lieblingsspielzeuge. Wenn der kleine Bruder weint, fragt der Große besorgt: „Was hat er denn?“

Der Zauber ist immer noch da, auch beim zweiten Kind. Es gibt Dinge, die werden einfach nicht zur Routine!

Darüber hatte ich ja auch hier  http://ganznormalemama.com/2013/11/25/immer-wieder-ein-wunder/  geschrieben.

Beim zweiten Kind hat man mehr Routine – was vieles einfacher macht

Es gibt nichts Schöneres als abends mit den beiden Kindern im Arm einzuschlafen. Der Große kommt einem so groß vor, der Kleine so klein. Es gibt nichts Schöneres als an dem Baby zu schnuppern, dieser unverwechselbare Babygeruch, den die Kleinen in den ersten Wochen an sich haben. Diese federweichen Haare, die sich anfühlen wie Kükenfedern! Und die großen Augen, mit denen er in die Welt schaut, so neugierig – es gibt ja auch viel kennenzulernen!

Aber es gibt auch Dinge, die beim zweiten Mal anders sind. Routine, die man nicht vergessen hat. Das Wickeln. Es geht so viel leichter von der Hand. Das Anziehen der klitzekleinen Babysachen. Was haben wir beim ersten Mal noch geflucht, wenn sich dieser kleine Arm nicht in den Pullover stecken ließ! Diesmal geht es ruckzuck, als ob wir nix anderes getan haben. Überhaupt, das ganze Handling. Es war sofort wieder da – vom ersten Augenblick an. Kopf abstützen, Baby hochheben, im Arm wiegen, wippen, eingespeicherte Handgriffe.

Das Stillen: Es klappte auf Anhieb, als ob da dieses Jahr Pause nicht gewesen war. Baby andocken, sich bequem hinsetzen, nebenher mit einer Hand essen oder Emails schreiben – sowas verlernt man nicht!

Die Coolness, wenn der Kleine unruhig ist: Kein nervöses Herumdoktorn. Kein „Was hat er denn?“ Sondern souveränes Trösten, alle Möglichkeiten durchspielen und viel schneller die Lösung herausfinden.

Eines ist unverändert beim zweiten Kind: die Mutterliebe

Und was genauso ist wie beim ersten Kind: Die Mutterliebe, vom ersten Augenblick an. Man will nichts anderes, als dieses kleine Wesen beschützen, hofft und bangt, dass es ihm immer gut geht – und tut alles, dass es auch so bleibt.