So werden Geschwister ein Team – die besten Tipps

Während ich diesen Text schreibe, toben meine beiden Jungs durchs Kinderzimmer und haben sich eine Rutsche aus Matratzen gebaut. Ihre kleine Schwester schaut ihnen staunend zu. Und ich? Kann nebenher arbeiten. Harmonie am Nachmittag, friedlich spielende Geschwister – das habe ich mir kaum zu träumen gewagt. Natürlich geht es nicht immer so friedlich zu bei den beiden Brüdern. Manchmal, ach Quatsch, oft kracht es zwischen ihnen, aber gewaltig. „Du blödester Bruder der ganzen Welt!“ ist da noch das harmloseste, was zwischen ihnen fällt, ab und zu wird auch mal ein Kuscheltier geworfen und wenn es hart auf hart kommt, schubsen und rangeln sie wie nichts Gutes. Aber – und das finde ich beruhigend: Geschwisterstreit ist ganz normal. Kein Grund zur Sorge. Es ist ein Training fürs spätere Leben, eine Art Bootcamp. Denn untereinander lernen die Jungs soziale Fähigkeiten, die sie für ihr weiteres Leben brauchen. Und trotz aller Streitereien (die einen wirklich manchmal zur Weißglut bringen können!) weiß ich eines: Meine Kinder sind ein richtig gutes Team und wenn es ernst wird, dann sind sie füreinander da. Es ist gar nicht so schwer, dass aus Geschwistern ein echtes Team wird!  Weiterlesen

Typisch Sandwichkind? Wie man die mittleren Kinder stärken kann

Vor der Geburt unserer Babymaus machte ich mir schon so meine Gedanken über unseren Mittleren. Wie würde er auf seine kleine Schwester reagieren? Wie würde es für ihn sein, auf einmal nicht mehr der Kleine zu sein – sondern auch großer Bruder? Man hört und liest ja viel über Sandwichkinder  – die mittleren Kinder in Familien mit drei Kindern. Doch was ist da wirklich dran – haben Sandwichkinder mehr Probleme als die Großen oder die Kleinen? Bekommen sie wirklich weniger Aufmerksamkeit als die beiden anderen Geschwister? Und ist unser Mittlerer ein typisches Sandwichkind?

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Drei Monate Babymädchen – drei Monate Dreifachmama

Eigentlich wird die kleine Maus erst morgen drei Monate alt, aber weil heute der dritte März ist, passt es so schön: 3 Monate Baby, drei Monate Dreifach-Mama und dann noch der 3.3. Und die Wehen starteten kurz vor Mitternacht, also bin ich so frei und poste den Text schon heute :-) Wahnsinn, oder? Diese kleine Maus, die es sich so lange in meinem Bauch gemütlich gemacht hatte und uns noch sage und schreibe 11 Tage über den Stichtag hinaus warten ließ – dieses Baby ist nun schon drei Monate bei uns! Und es fühlt sich so an, als sei sie schon immer bei uns gewesen – und gleichzeitig so, als ob es doch erst gestern war, dass ich mit meinem dicken Bauch und den Wehen ins Krankenhaus fuhr!

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Mehrere Kinder – doppelt so leicht oder halb so schwer?

Ich werde oft gefragt, wie das Leben mit drei Kindern eigentlich ist. Meine Antwort ist dann meistens: Es wird mit jedem Kind einfacher! Diese Frage habe ich auch in meinem Geschwister-Ratgeber versucht zu beantworten. DIE eine Antwort gibt es auf diese Frage natürlich nicht, denn wir alle sind verschieden, alle Kinder sind verschieden und ebenso alle Familien. Welche Antwort ich in meinem Buch gefunden habe? Lest selbst. Denn heute gebe ich Euch mit einer Leseprobe einen kleinen Einblick in mein Geschwisterbuch Willkommen Geschwisterchen: Entspannte Eltern und glückliche Kinder, ! (wundert Euch deshalb nicht über das „Sie“ im Text, denn im Buch sieze ich meine Leser, so wie es sich für einen seriösen Ratgeber gehört!)

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Zwei große Brüder und eine kleine Schwester: Eine Traumkombination?

Zwei große Brüder, an die man sich anlehnen kann, die für einen da sind, einen in Schutz nehmen und dann auch noch tolle Freunde haben, in die man sich verlieben kann? Das ist mal ne Kombi! Eine Geschwister-Traumkombination, finde ich. Wie es wirklich ist, weiß ich nicht, ich habe einen kleinen Bruder. Der jetzt trotzdem einen Kopf größer ist als ich und mich somit bestens beschützen kann :-) Aber diese Geschwisterkombination ist trotzdem so etwas wie eine Traum-Kombination, finde ich. Und bisher scheint das, was ich mir so rosig ausmale, seit ich wusste, dass unser drittes Kind ein Mädchen wird, tatsächlich aufzugehen. Denn unsere beiden  Jungs kümmern sich rührend (jeder auf seine Art) um ihre kleine Schwester und sind supersüße große Brüder.

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Zwei Kindern gerecht werden – manchmal ein Balanceakt

Meine Jungs sind ein Herz und eine Seele. Wenn sie sich nicht gerade um den Duplobagger streiten oder der Kleine dem Großen eins mit dem Krokodil über die Rübe zieht. Sie können wunderbar miteinanderspielen und bringen sich gegenseitig so zum Lachen, wie es kaum ein anderer kann. Sie lieben es, gemeinsam Quatsch zu machen und sich gegen die Großen zu verbünden. Und das Mamaherz geht auf, wenn sie Hand in Hand zum Kindergarten schlendern. Aber dennoch gibt es immer wieder Momente, in denen es einfach so schwer ist, zwei Kindern gerecht zu werden. In denen man sich manchmal einfach zerreißen möchte.

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So wünscht man es sich als Mutter: Zwei Brüder, die sich verstehen wie Freunde. Und obwohl es bei uns meistens so ist- manchmal ist es doch schwer, beiden Kindern gerecht zu werden.

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Geschwisterstreit: Typische Streitgründe meiner Kinder

Geschwister, die sich nie streiten? Gibt es nicht – oder hat hier jemand den Gegenbeweis?! Meine Kinder können wunderbar miteinanderspielen. Um sich dann urplötzlich von der einen Minute zur anderen total zu zoffen. Geschwisterstreit kann sowas von nerven! Die Streitgründe? Aus Elternsicht  meistens sowas von banal. Aus Kindersicht gerade das wichtigste Problem der Welt. Die 10 typischten Gründe für einen Streit unter Brüdern habe ich einmal für Euch zusammengetragen – wem kommt das noch bekannt vor?!

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Ein Herz und eine Seele? Ja. Können diese beiden Brüder sein. Aber aus für Eltern nicht immer klar ersichtlichen Gründen mutieren sie urplötzlich zu veritablen Streithähnen!

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So unterschiedlich können Geschwister sein!

Es ist schon spannend, diese Sache mit den Genen und den schier unendlichen Kombinationen. Ein und dieselben Eltern und trotzdem sind Geschwister manchmal so unterschiedlich. Nicht nur optisch, sondern auch in ihrer ganzen Art. So wie meine beiden Jungs, die mich immer wieder überraschen und sich mit all ihren Gegensätzen so wunderbar ergänzen.

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Geschwisterliebe.

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Zwei Kinder: Man wächst mit seinen Aufgaben

Zwei Kinder machen mehr Arbeit, zwei Kinder machen mehr Lärm, zwei Kinder machen mehr Chaos und zwei Kinder machen mehr Quatsch: Aber zwei Kinder machen auch mehr Spaß und mehr Freude. Und überhaupt. Wieso zwei kleine Chaoten besser sind als einer – zu dieser Blogparade (#mehralschaos) haben Mama on the rocks und Mama Schulze aufgerufen. Da mache ich gerne mit – denn bei uns herrscht eindeutig mehr als Chaos und das ist auch gut so!

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So friedlich miteinander spielen sie leider nicht immer… zwei Kinder bedeutet auch: Streit unter Geschwistern.

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Was beim Zweiten anders ist Teil II

Man wird deutlich cooler beim zweitenKind. Und sieht vieles nicht mehr so eng. Man ist einfach entspannter. Da ist zum Beispiel das Wickeln. Wurde der Große als Baby sogar nachts im Zweistundentakt gewickelt, muss der Kleine jetzt die ganze Nacht in einer Windel ausharren und bekommt auch tags nur eine frische, wenn ein großes Geschäft reinging oder die Pipiwindel kurz vorm Überlaufen ist.

A propos Wickeln:Feuchttücher waren beim Großen in den ersten Monaten eine gaaanz große Ausnahme. Nur unterwegs. Zuhause natürlich nur warmes Wasser und ein kuschelweicher Waschlappen. Bloß keine Chemie auf Babys Po! Was soll ich sagen, als der Große sechs Monate alt war, gab es nur noch Feuchttücher, die sensitiv ohne alles zwar, aber die bösen Feuchttücher. Beim Kleinen gab es nie einen Waschlappen. Und auch kein warmes Wasser. Sondern von Anfang an Feuchttücher. Die hatten sie übrigens auch im Krankenhaus. Es gab sie also vom ersten Tag an.

Und jeden Morgen einen frischen Body? Gab’s beim Großen. Wir wechseln ja auch täglich die Unterhose. Also jeden Morgen die kleinen Ärmchen durch die Ärmel friemeln, das Ding gegen Babys Willen über den Kopf ziehen.. puh. Quatsch Unterwäsche! Die Windel ist Babys Unterhose! Also wird bei Baby Nummer 2 der Body auch mal einen zweiten und ja auch einen dritten Tag angelassen. Bis mal eine Windel überläuft, was ja irgendwie ständig geschieht (immer dann, wenn man eh spät dran  ist und das Kind endlich angezogen hat und in den Kinderwagen packen will – aber das ist eine andere Geschichte).

Wurde der Große nach jedem Stillen so lange „beklopft“ bis ein Bäuerchen kam, kommt beim Kleinen eins oder es kommt nicht. Es stört ihn auch gar nicht, wenn keins kommt.. (siehe auch: http://ganznormalemama.wordpress.com/2013/12/02/was-beim-zweiten-kind-anders-ist/ oder Immer wieder ein Wunder)

Waren wir beim Großen noch darauf bedacht, ja nicht zu viel Trubel zu haben und genug Routine im Alltag (bloß nicht zu viele Reize -Reizüberflutun = ganz böse!), muss der Kleine nachmittags notgedrungen im Kinderchaos klarkommen: Da düst der Große mit demRutscheauto um ihn herum, hüpft vorm Schlafengehen  übers Bett oder wirft beim Essen mut Brot. Und der Kleine? Findet es klasse. Er ist der größte Fan seines großen Bruders, verfolgt ihn mit neugierigen Blicken und rudert begeistert mit den Armen, je lauter der Radau, umso begeisterter.

Beim ersten Kind habe ich auch die Wochen gezählt – und es gar nicht verstanden, wenn Mütter nur die Lebensmonate ihrer Kinder kannten. Was soll ich sagen? Mein Kleiner ist jetzt vier Monate alt – aber den Überblick über die Wochen habe ich verloren…

Man macht sich auch weniger Gedanken über die Entwicklung. Greifen, drehen, robben, das kommt alles von alleine. Man freut sich über die Entwicklungsschritte, aber feiert sie nicht mehr wie beim Ersten. Und vergleicht sich nicht mehr mit anderen.

Das wird sich noch weiter so fortsetzen… wenn es mit dem Brei losgeht zum Beispiel. Alles selbstgekocht und natürlich so bio wie es überhaupt geht?! Gläschen, oh Gott, bloß nicht?! Ich befürchte, das wird nicht durchzuhalten sein. Ich gestehe auch, ich würde ihm sogar ein kaltes (!) Möhrengläschen geben. Oder den Nachmittagsobstbrei zum Mittagessen, wenn man unterwegs ist… Ja, ich würde den Essensrhythmus wissentlich durcheinander bringen! Frevel!

Ja, man wird etwas gelassener. Und undogmatischer. Erkennbaren Schaden hat unser Kleiner bisher nicht genommen. Eines halte ich aber genauso ein wie beim Großen: Ich lasse ihn nicht schreien.