Jeden Tag eine gute Tat: Mit mehr Rücksicht aufeinander die Welt verbessern?

Kennt Ihr die alte Pfadfinderweisheit „Jeden Tag eine gute Tat„? Das hört sich vielleicht simpel an und mag in die Kategorie viel belächeltes Weltverbesserermotto gehören. Denn natürlich lassen sich nicht alle Probleme dieser Welt damit lösen – ganz so einfach ist ja leider nicht. Aber ich bin trotzdem überzeugt: Wenn wir alle ein bisschen mehr nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ leben würden, kann das die Welt ein bisschen besser machen. Ein bisschen lebenswerter.

Lego Jeden Tag eine gute Tat

Einfach mal helfen, wenn jemand alleine nicht mehr weiterkommt: Jeden Tag eine gute Tat jann so einfach sein!

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Ich würde gerne, wenn ich könnte… Mama-Sehnsüchte

Niemand ist perfekt. Ich schonmal gar nicht. Eigentlich kann ich ganz gut über meine eigenen Unzulänglichkeiten hinwegsehen. Man gewöhnt sich dran. Ja, ich kann sogar drüber lachen. Darüber, dass ich zwei linke Hände habe und mich beim Laternebasteln selbst am Papier festkleister. Darüber, dass ich ständig Sachen suche, weil ich sie an einen besonders guten Ort weggelegt habe – der so gut war, dass er nicht mehr wiederauffindbar ist. Aber dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich einfach gerne würde, wenn ich könnte.

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Eigentlich ist alles gut, so wie es ist. Aber ein paar Dinge würde ich trotzdem gerne… wenn ich könnte…

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Das missglückte Einschlafritual: Ich bin aber noch gar nicht müde!

Ich freue mich schon auf die Zeitumstellung. Ehrlich. Obwohl dann endgültig Herbst ist. Aber dann werden meine Kinder endlich mal früher ins Bett gehen. Zumindest ein paar Tage bis sie sich an den neuen Rhythmus gewöhnt haben. Aber vielleicht tut dann die frühe Dunkelheit ihr Übriges. Die Sache mit dem Einschlafritual und dem Insbettgehen ist bei uns nämlich zurzeit so eine Sache…

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Ich bin noch gar nicht müde! Da kommt er im Schlafsack aus dem Bett und spielt noch ne Runde…

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Genug Zeit für mich? Brauche ich überhaupt Zeit für mich? Und zwar nicht nur auf dem Klo?

Kennt Ihr das? Dieses beruhigende Gefühl, sich samstagsmorgens mit der Zeitung aufs Klo zurückzuziehen? Die Tür zu schließen, durchzuatmen und das Geschrei aus dem Esszimmer geflissentlich zu ignorieren? Fünf Minuten in Ruhe die Zeitung lesen. Endlich Zeit für mich. Nein, keine Panik. Es sind nicht meine einzigen fünf Minuten, die mir für mich bleiben. Aber seit ich Kinder habe, ist die #metime deutlich weniger geworden. Und wisst Ihr was? So sehr fehlt sie mir gar nicht. Meistens jedenfalls. we5 Weiterlesen

Blogparade: 10 Dinge, die mich glücklich machen – #glücklichmacher

Was macht mich glücklich? Allein schon, dieser Frage nachzugehen, macht glücklich. Denn an all die Dinge denken, die einem das Leben versüßen, die einem Glück bescheren MACHT glücklich. Deshalb danke an die liebe JesSi, die auf ihrem Blog Feiersun zu der Blogparade #glücklichmacher aufruft! 10 Dinge, die mich glücklich machen, soll ich, will ich auflisten. Und beim Schreiben fällt mir auf, dass es noch viel mehr als 10 Dinge sind. Die Schwierigkeit ist eher, mich auf 10 Dinge zu beschränken! Weiterlesen

Zwei Kinder: Man wächst mit seinen Aufgaben

Zwei Kinder machen mehr Arbeit, zwei Kinder machen mehr Lärm, zwei Kinder machen mehr Chaos und zwei Kinder machen mehr Quatsch: Aber zwei Kinder machen auch mehr Spaß und mehr Freude. Und überhaupt. Wieso zwei kleine Chaoten besser sind als einer – zu dieser Blogparade (#mehralschaos) haben Mama on the rocks und Mama Schulze aufgerufen. Da mache ich gerne mit – denn bei uns herrscht eindeutig mehr als Chaos und das ist auch gut so!

GEschwisterstreit, Geschwisterliebe, Brüder, Carrerabahn

So friedlich miteinander spielen sie leider nicht immer… zwei Kinder bedeutet auch: Streit unter Geschwistern.

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Buchtipp: Petzi-Bücher, meine Lieblingsbücher aus meiner Kindheit

Habt Ihr das auch? Bücher, die Ihr als Kinder schon geliebt habt? Und bei denen Ihr Euch freut, dass Eure Kinder sie genauso lieben? Bücher, die Ihr damals verschlungen habt oder die Ihr so oft vorgelesen bekommen wolltet, dass Ihr sie schon auswendig konntet? Das waren für mich die Petzi-Bücher. Die Geschichtenwolke hat zu einer Blogparade zum Thema „Geliebte Kinderbuchschätze“ aufgerufen, der Papamithut zu einer ganz ähnlichen Parade zum Thema Leseabenteuer für unsere Kinder und in diesem Zusammenhang möchte ich Euch meine Lieblinge aus der Kindheit mal als Buchtipp vorstellen:

kinderbuch lieblingsbuch petzi

Petzi-Bücher haben mich schon in meiner Kindheit begleitet

Es gibt mittlerweile bestimmt 30 Folgen von den Petzi-Büchern. Petzi ist ein kleiner Bär mit einer niedlichen Hose und drolligen Freunden: Pingo, Pelle, der Pelikan, der einen Werkzeugkasten in seinem Schnabel hat – und noch viel mehr! –  und Seebär, der seine Hände nie aus den Taschen nimmt. Letzteres hat mein Großer übrigens grad von Seebär kopiert. Er würde am liebsten sogar ohne Hände aus den Taschen die Rutsche hochklettern – aber da schreite ich dann meistens ein.

Zurück zu Petzi. Er hat mit seinen Freunden ein Boot gebaut, die Mary, und zusammen umsegeln sie die Welt, erleben lustige Abenteuer und treffen ziemlich viele komische … äh… Menschen, Wesen, Tierchen. Mal einen Bärenkönig. Dann wieder ein Land mit lauter Tierchen, die dauernd einschlafen, dann ein Land voller Trolle und Schweinchen, mal geht es zu den Pyramiden oder an den Nordpol, dann wieder mit einem Ballon um die Welt, zur Robinsoninsel (Zitat: „Das ist die Insel von Robinson Crusoe. – Oh, ich hoffe, wir haben ihn nicht gestört. – Nein, der ist schon tot. – Uuhu. Ich bin so traurig. Robinson ist tot. – Aber doch schon 100 Jahre. – Aber ich habe es doch eben erst erfahren.“), wo die Palmen schneller wachsen, als man gucken kann. Auch zu den Dinosauriern geht es, dann unters Wasser im U-Boot oder in eine Zauberhöhle.

Kinderbücher mit Witz und viel Fantasie

Am Ende jeder Reise geht es zurück nach Hause, wo Petzis Mama einen Riesenberg Pfannkuchen gebacken hat. Die werden dann in der Hand zusammengerollt gegessen. So hab ich früher als ich klein war, meine Pfannkuchen auch immer essen wollen. Und durfte es sogar!

DAS ist also Petzi. Ein kleiner Held. Die Bücher haben viel Witz und Fantasie. Sie sind im Comic-Stil, also viele kleine Bilder und darunter wörtliche Rede. Wie ich jetzt ,wo ich die Bücher vorlesen muss, feststelle, ist das nicht wirklich vorlesefreundlich – ich gestehe: Ich drücke mich vorm Vorlesen. Als ich klein war, habe ich sie verschlungen. Und ich gestehe, obwohl ich diese Bücher echt liebe: Ich freue mich auf den Tag, an dem mein Großer lesen kann und diese Bücher so wie ich nachmittageweise wegliest. Denn so schön die Bücher sind: Sie sind lang. Mehr als 30 Seiten. Und haben viele viele Bilder. Schonmal 7 oder 8 auf einer Seite. Und jedes Bild hat ein paar Zeilen wörtliche Rede darunter. Und diese ganze wörtliche Rede liest sich einfach schlecht vor. Ist so. Mein Großer findet sie jedoch auch mit seinen drei Jahren schon große Klasse.

Empfehlen will ich diese Bücher trotzdem. Ich finde sie zauberhaft. Sie haben mich als Kind verzaubert und heute muss ich immer noch drüber lachen. Da ist der Kinderhumor. Und dann immer noch so ein Humor für Erwachsene mit drin, so eine Art zweite Ebene, die ich erst heute verstehe und die mich immer schmunzeln lässt.

Also: Ab an die Petzibücher! Leider findet man sie selten im Buchladen, jedenfalls in unserer Stadt, aber im Internet sind sie zb bei Amazon zu finden und kosten unschlagbare 3,90 Euro!

Erschienen sind sie im Carlsen Verlag, geschrieben wurden sie von Carla und Vilhelm Hansen. Es sind übrigens ursprünglich dänische Bücher. Auch diese Bücher habe ich seit ich ein kleines Kind bin, sie wurden mir nicht vom einem Verlag zugeschickt.

Haushalt, Job und Familie: Mama-Alltag-Blogparade

Früher konnte ich ja nur müde lächeln, wenn es in der Vorwerk-Werbung hieß „Ich führe ein erfolgreiches kleines Familienunternehmen“. Blöder Witz, dachte ich. Mittlerweile – 3einhalb Jahre nach der Geburt des Großen und 10 Monate nach der Geburt des Kleinen – weiß ich, was das bedeutet… und verstehe den tieferen Sinn hinter diesem Werbescherz. Mama-Alltag ist kein Witz und besteht auch nicht nur aus Latte Macchiato mit anderen Muttis trinken. Wenn man dazu noch arbeitet, wie nicht nur ich sondern Millionen anderer Mütter auch, dann bleibt vor allem eines auf der Strecke: man selbst. Ein großes Stück man selbst. Autonomie? Gibt man am Kreißsaal ab.

Mamas im Spagat zwischen Haushalt, Kind und Job

Auf dem Blog Mamas Mäuse – Mama bloggt habe ich diese nette Blogparade gefunden und mache hiermit mit! Meinen Mama-Alltag beschreiben, soll ich. Mache ich gerne. Im Stundentakt.

Hier also ein Durchschnittstag. Einer ohne plötzliches Fieber und Kinderarztbesuche. Davon gibt es leider auch mehr als genug. Da ist dann nix mit Stundentakt. Aber hier erst mal der ganz normale Alltag einer ganz normalen Mama!

5.30 Uhr Das Baby wacht auf und will an die Brust! Sofort! Und dann noch nach einer halben Stunde die andere Seite! Sofort!

6.30 Uhr Baby ist fertig und schläft noch mal ein. Ich auch.

6.45 Uhr Wecker klingelt. Kinder schlafen. Mann auch. Ich steh auf und schleich ins Bad, mache mich fertig. Sonst komme ich nie zum Zähne putzen, das kenn ich ja schon.

7 Uhr Der Gatte steht auf. Ich wickel das schlaftrunkene Baby und ziehe es schnell an, bevor es ganz wach wird und der Umzieh-Zweikampf beginnt. Der Große wacht auch auf und meckert erst mal „Bin noch so müde“. Er versteckt sich unter der Decke.

7.15 Uhr Mann trinkt Kaffee, ich ziehe den Großen aus dem Bett.

7.30 Uhr Alle sitzen am Frühstückstisch. Naja, Baby krabbelt und isst das, was beim gestrigen Abendbrot auf dem Boden gelandet ist. Und das ist eine große Auswahl. Ich schmiere das Brot für den Kindergarten, mache meinen Kaffee und dann auch mal mein Brot.

7.45 Uhr Mann fährt los. Ich fange langsam mal an, das Baby anzuziehen.

8 Uhr Den Großen überreden, sich auch mal umzuziehen. Dann Schuhe an, Rucksack auf, los zum Kindergarten!

8.30 Uhr Der Große ist im Kindergarten, das Baby schläft auf dem Rückweg nach Hause ein.

8.45 Uhr Baby schläft immer noch! Ab an den Computer! Arbeiten! Als Freiberuflerin arbeite ich auch in der Elternzeit, immer wenn das Baby schläft. Eine Stunde, bis er aufwacht. Die Uhr tickt. Wie mein Arbeiten so aussieht habe ich schon ein paar mal hier und hier gepostet.

10 Uhr Baby wacht auf. Mit Baby spielen, aufpassen ,dass er beim Laufenlernen nicht umkippt und nicht alleine dieTreppe hochkrabbelt. Nebenher: Wäsche waschen, Geschirrspüler ausräumen, Baby aus dem offenen Geschirrspüler rauszerren, Altpapier wegbringen. Achja, einmal stillen und dabei ein paar Emails lesen.

12 Uhr: Zeit für die Raubtierfütterung. Brei kochen, Brei füttern, Baby saubermachen, Baby umziehen, Fußboden grob reinigen.

12.30 Uhr: Spazierengehen bis Baby schläft ,denn Baby schläft nur im Kinderwagen.

12.45 Uhr: Baby schläft! Auf dem schnellsten Weg nach Hause. Ab ab an den Computer!

13.45 Baby und Kinderwagen schnappen, ab zum Kindergarten. Den Großen abholen. Wenn ich wieder arbeite, will ich das auf 14.30 steigern.

14 Uhr: Den Großen umarmen. Nach Hause. Baby wacht auf. Will den nächsten Brei. Der Große will Kakao. Füttern und mit dem Großen reden und beim Malen zugucken.

14.30 Uhr: Baby saubermachen. Esszimmerboden grob reinigen. Alles in den Geschirrspüler. Selbst mal einen Teller Müsli essen. Kaffee trinken.

15 Uhr: Spielplatz! Bei gutem Wetter andere dort treffen. Die Großen spielen alleine – yippieh! – die Kleinen graben sich im Sand ein. Ab und zu mithelfen beim Pipimachen im Gebüsch oder Sandkuchen essen.

17 Uhr: Einkaufen gehen. Der Große darf bezahlen und hält die ganze Supermarktkasse auf. Findet es aber klasse. Bekommt dann aber Trotzanfall, weil er den Einkaufswagen nicht mit nach Hause nehmen darf.

18 Uhr: Ab nach Hause. Baby füttern. Milchbrei machen. Dem Großen beim Malen zugucken. Baby putzen, den Rest wieder grob reinigen.

18.30 Uhr: Unser Essen vorbereiten. Dabei aufpassen, dass das Baby nicht den Radiosender verstellt und der Große beim Mithelfen sämtliche Finger absäbelt.

19 Uhr: Der Mann kommt. Essen. Geschirrspüler einräumen. Küche grob reinigen.

20 Uhr: Kinder umziehen. Zähneputzen. Baby stillen bis es schläft, dem Großen drei Bücher vorlesen.

20.30 Baby schläft.

20.45 Der Große sieht endlich ein, dass er ein bisschen müde ist und man beim Schlafen wächst (ja, geb ich zu, fauler Trick, funktioniert aber!).

21 Uhr: Der Große schläft. Ins Wohnzimmer schleichen. Tee kochen.

21 15 Uhr Das Baby will noch mal trinken und nicht im Bett schlafen sondern bei uns auf dem Sofa.

21 Uhr 30 Ab an den Computer. Arbeiten.Oder wenn das gar nicht mehr geht, weil der Kopf platzt: Lesen. Entweder um 21. 30 Uhr ins Bett. (wenn man nicht um 21 Uhr mit dem Gr0ßen schon eingeschlafen ist) oder b)

23 Uhr: ab ins Bett.

24 Uhr: Das Baby will noch mal trinken. Wenn man Glück hat, ist er dann bis 5 Uhr satt, wenn man Pech hat, muss man um 3 nochmal ran.

 Zeit für mich? Bleibt auf der Strecke

So sieht’s aus! Macht doch mit bei der Blogparade und schreibt Euren Alltag in Euren Blog und verlinkt Euch in den Kommentaren und unter  dem Mamas Mäuse-Blog – denn diese Mäusemama hatte den großartigen Einfall zu dieser Blogparade. Bin gespannt, was wir noch für Mama-Alltage geschildert bekommen…