Zwei Kindern gerecht werden – manchmal ein Balanceakt

Meine Jungs sind ein Herz und eine Seele. Wenn sie sich nicht gerade um den Duplobagger streiten oder der Kleine dem Großen eins mit dem Krokodil über die Rübe zieht. Sie können wunderbar miteinanderspielen und bringen sich gegenseitig so zum Lachen, wie es kaum ein anderer kann. Sie lieben es, gemeinsam Quatsch zu machen und sich gegen die Großen zu verbünden. Und das Mamaherz geht auf, wenn sie Hand in Hand zum Kindergarten schlendern. Aber dennoch gibt es immer wieder Momente, in denen es einfach so schwer ist, zwei Kindern gerecht zu werden. In denen man sich manchmal einfach zerreißen möchte.

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So wünscht man es sich als Mutter: Zwei Brüder, die sich verstehen wie Freunde. Und obwohl es bei uns meistens so ist- manchmal ist es doch schwer, beiden Kindern gerecht zu werden.

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Ich würde gerne, wenn ich könnte… Mama-Sehnsüchte

Niemand ist perfekt. Ich schonmal gar nicht. Eigentlich kann ich ganz gut über meine eigenen Unzulänglichkeiten hinwegsehen. Man gewöhnt sich dran. Ja, ich kann sogar drüber lachen. Darüber, dass ich zwei linke Hände habe und mich beim Laternebasteln selbst am Papier festkleister. Darüber, dass ich ständig Sachen suche, weil ich sie an einen besonders guten Ort weggelegt habe – der so gut war, dass er nicht mehr wiederauffindbar ist. Aber dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich einfach gerne würde, wenn ich könnte.

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Eigentlich ist alles gut, so wie es ist. Aber ein paar Dinge würde ich trotzdem gerne… wenn ich könnte…

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Wann bist Du eigentlich so groß geworden?

Mein kleiner Mann,

eigentlich muss ich ja sagen:  Mein großer kleiner Mann. Denn ich schaue Dich an und frage mich: Wann bist Du eigentlich so groß geworden? Warst Du nicht eben noch das kleine Baby, das am liebsten direkt an meiner Brust einschlief und partout nicht ins Bett gelegt werden wollte? Es ist doch erst einen Wimpernschlag her, dass Deine kleinen Finger sich um meinen Finger legten, der erste Greifversuch? Hast Du nicht gerade eben erst Deine ersten wackligen Schritte auf diesen süßen Babyspeckbeinchen gemacht? Hast Du nicht vorhin erst das erste Mal „Mama“ gesagt?

Zweijährige, alles alleine machen

Ich komm‘ kaum hinterher! Warst Du nicht eben erst noch ein kleiner Mann auf Entdeckungstour? Und heute schon ein Vorschulkind?!

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Der 5. Geburtstag: Kinder, die Zeit rast!

Ich habe es gestern erst entdeckt: An meiner Pinnwand über dem Schreibtisch hängt noch mein Vorsorgeterminzettel von der ersten Schwangerschaft. Das ist mir gestern aufgefallen: Am 5. Geburtstag meines Sohnes! Der Große ist fünf Jahre alt!  Unglaublich – hatte ich nicht erst vorgestern noch diesen Riesenbauch? War er nicht eben erst noch ein Baby, dass die ersten Krabbelversuche unternahm? Und gestern wurde ich von einem unwahrscheinlich aufgeregten kleinen, großen Mann geweckt, der um 6 Uhr unbedingt seine Geschenke öffnen wollte und sich tierisch auf die Kindergeburtstag-Party freut. Die Zeit rast und an den Kindern merkt man, wie schnell.

Geburtstagskuchen, Kindergeburtstag, Kerzen auspusten

Fünf Kerzen auf dem Geburtstagskuchen. Der große Kuchen wird am Wochenende gebacken.

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Wollt Ihr manchmal das Vor-Mama-Leben zurück?

Immer wieder verfolge ich im Internet und auch in diversen Magazinen Diskussionen darüber, wie man als Mama möglichst schnell sein altes Leben zurückbekommt. Ich frage mich dann immer: Wollen wir eigentlich wirklich unser altes Leben zurück? Was heißt das eigentlich: das alte Leben? Was vermisse ich ? Ich kam für mich persönlich zu dem Schluss: Nein, ich will mein altes Leben nicht zurück. Mit Kindern ist alles anders. Aber alles ist gut, so wie es ist.

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Klar, ist das Leben manchmal chaotisch – aber eintauschen will ich es nicht!

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Seit ich Mama bin, mag ich keine Krimis mehr

Früher war ich großer Krimifan. Ich las am liebsten Thriller, gerne sogar blutige mit Gerichtsmedizinern und so. Der Tatort und schwedische Krimis waren für mich fast schon Pflichtprogramm im Fernsehen. Ich hatte sogar schon selbst einige Ideen für einen Kriminalroman im Kopf. Und dann kamen meine Kinder auf die Welt: Seit ich Mutter bin, mag ich keine Krimis mehr. Geht es Euch auch so? Ich mag keine kaputten Menschen in Büchern und im Fernsehen. Ich will die heile Welt!

Sonnenuntergang,

Ich will Sonnenuntergangsidylle und heile Welt statt bluttriefende Krimis!

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10 Momente, in denen ich die Zeit anhalten möchte

Seit ich Kinder habe, rast die Zeit nur so vorbei. Hatte ich nicht gerade eben noch erst diesen Riesenbauch? Hat der Kleine nicht vorhin erst Krabbeln gelernt? Und jetzt spricht er und wälzt sich im Trotzanfall auf dem Boden! Wo sind sie alle hin, diese Momente? Und wie kann ich die Zeit festhalten? Aus meinen kleinen Babys sind zwei süße Jungs geworden und es wird nicht lange dauern, dann sind sie zwei süße Schuljungs. Und immer wieder gibt es Momente, in denen ich die Zeit am liebsten einfach anhalten möchte. Oder sie zumindest abspeichern möchte, immer wieder abrufbar. Denn das Leben mit Kindern ist einfach wunderschön!

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Der 2. Geburtstag: Happy Birthday, kleiner Mann!

Wie die Zeit vergeht, wird uns oft erst dann richtig bewusst, wenn wir Kinder haben. Was ich früher für einen blöden Spruch hielt, ist tatsächlich so. Unsere Kinder zeigen uns, wie wir altern. Das hört sich aber zu negativ an. Denn jeder Geburtstag ist ein Grund zu feiern, ein Tag, an dem ich mich ganz besonders freue, über das Wunder, das meine Kinder für mich sind.

Geburtstagskuchen, Kindergeburtstag, Schokokuchen

Zu einem anständigen Geburtstagskuchen gehören Smarties, finden meine beiden Jungs. Ich muss nicht erwähnen, dass sie die Hälfte der Smarties schon vorher aufessen?

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Viele Songs über Liebe – aber viel zu wenige über Mutterliebe. Wieso?

„I will always love you“, „I will love you, baby, always“ – da werden in der Popmusik Sterne vom Himmel geholt, nachts die ganze Zeit auf das schlafende Gesicht gestarrt, jede Minute wird vermisst, geliebt und nochmal vermisst. Liebe ist das beliebteste Thema in Liedtexten. Das war schon im Mittelalter so, als die Minnesänger sich freuten, wenn die hohe Dame ihr Taschentuch fallen ließ. Aber es geht dabei fast immer um die partnerschaftliche Liebe. Die Mutterliebe, die findet selten Platz in Songtextzeilen.

Mutterliebe ganznormalemama Songtexte Babyhände Weiterlesen

Schluss mit dem Schimpfen: Ich will keine Meckermama sein!

Gestern war wieder einer dieser Tage. Die erste Erkältung nach der langen Sommerpause setzte sich in meinen Luftwegen fest, der Kopf dröhnte, die Kinder nörgelten, stritten und wechselten sich ab mit ihren drolligen fünf Minuten. Ehe ich mich versah, fand ich mich in der Rolle der Meckermama wieder, spulte diese ewigen Sätze ab, die schon automatisch aus dem Mund quellen und von den Kindern eh ausgeblendet werden. Als die beiden Mäuse schliefen und so süß und warm neben mir lagen, da tat mir all die Meckerei leid und ich beschloss: Ich will weniger schimpfen.

Ich hatte das Buch zuerst! Arrg. Bei dem Satz kommt die Meckermami zu Besuch.

Ich hatte das Buch zuerst! Arrg. Bei dem Satz kommt die Meckermami zu Besuch.

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