8 Dinge, an denen Du merkst, dass Dein Kind groß wird

Achja, sie werden so schnell groß. Ich weiß nicht, wie oft mir der Satz schon von älteren Damen entgegengeseufzt wurde. Und wie oft ich ihn schon insgeheim vor mich hingeseufzt habe. Wenn man Kinder hat, wird einem unweigerlich Tag für Tag der Spiegel vorgehalten, wie schnell die Zeit vergeht. Eben noch hat man sich über die ersten Krabbelversuche gefreut, da flitzt der Kleine auf einmal mit dem Laufrad auf und davon. Und ehe man sich versieht, leiht er sich den Autoschlüssel aus und braust mit der Familienkutsche los. Und immer wieder gibt es  Schlüsselmomente, in denen einem klar wird: Mein Kind wird groß!

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Buchtipp: Filo Funkel – Mauseabenteuer für Kleine

Habt Ihr schon mal von der Maus Filo Funkel gehört? Filo Funkel ist keine normale Maus. Sondern eine ungewöhnlich entdeckungsfreudige Maus. Eine Maus, die immer einen originellen Einfall hat. Und ebenso schlaue und originelle Freunde. Der Compact Verlag hat mir zwei Filo Funkel Bilderbücher zur Rezension geschickt – und die haben uns so gut gefallen, dass ich sie Euch gerne einmal vorstelle!

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Mein Kind und die Kacka-Witze: Alles nur eine Phase?!

„Alle meine Entchen, kacken auf den See, kacken auf den See“. Ja, das muss ich mir zurzeit täglich anhören. Nicht nur das Lied. Meine Kinder sind in der Pups-Kacka-Phase. Mein Kleiner ist frisch drin, der Große seit Jahren immer mal wieder. Pups-Kacka-Witze sind das Größte. Und noch besser: Es gibt eigentlich kein Kinderlied, in das man nicht ein gepflegtes „kacka“ in all seinen grammatikalischen Erscheinungsformen einbauen kann. Als Warnung will ich vorneweg schicken: In diesem Text wird das K-Wort überdurchschnittlich häufig gebraucht. Entschuldigt diese Fäkalsprache, aber so ist das Leben mit Kindern nunmal!

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Buchtipp: 2 entspannte, undogmatische Erziehungsratgeber

Ich versuche, das Leben und die Erziehung entspannt zu sehen. Nicht zu viel zu betüddeln, nicht zu überpädagogisch zu sein und wo es geht, die Dinge mit Humor zu sehen (sofern meine Nerven es zulassen). Genau das zeichnet für mich auch gute Erziehungsratgeber aus. Ich mag keinen erhobenen Zeigefinger, keine belehrenden Theorien, die sich in der Praxis nicht umsetzen lassen, ich mag es nicht, wenn es dogmatisch wird. Aber einfach nur seichtes Rumgesabbel ist auch nicht mein Ding, ein paar handfeste Tipps sollten schon in so einem Erziehungsratgeber stehen. Genau solche Bücher, die mir gut gefallen, stelle ich Euch ja ab und zu vor. Diesmal sind es zwei Erziehungsratgeber, die sich mit dem Thema Klammern beschäftigen. Einmal das Klammern der Kinder und einmal das Klammern der Eltern.

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Das muss man beim Kauf von Kinderschuhen beachten

*Werbung und Gewinnspiel

Wussstet Ihr, dass 98 Prozent der Menschen  mit gesunden Füßen zur Welt kommen – aber nicht einmal die Hälfte aller Erwachsenenfüßenoch gesund sind? Der Grund ist viel zu oft: falsch sitzende Schuhe! Gerade Babyfüße und Kinderfüße sind besonders weich und empfindlich, umso wichtiger ist es, von Anfang an auf die richtigen Schuhe zu achten und ganz wichtig: Die Kinder so oft es geht barfuß laufen zu lassen. Oder zumindest sockfuß statt in Hausschuhen. Was Ihr beim Kauf von Kinderschuhen beachten müsst, habe ich für Euch zusammengefasst – und es kommt noch besser: Ihr könnt ein Paar Gummistiefel vom dänischen Kinderschuhhersteller Bisgaard gewinnen!

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Wie kann ich meine Kinder zum Zähneputzen animieren?

*Werbung

Achja, das liebe Theater beim Zähneputzen. Gerade Abends ist das Zähneputzen keine leichte Sache bei uns. Denn abgesehen davon, dass die Kinder eh nicht ins Bett wollen, ist das Zähneputzen noch zusätzlicher Nervkram. Verbunden mit allerhand kreativen Ausreden („Das hat meine Zunge schon gemacht“, „Das macht der Sandmann, wenn ich schlafe“) und einer großen Portion Gezeter, zumindest beim Kleinen, der den Zusammenhang Zähneputzen = keine Löcher = kein Bohrer noch nicht so ganz nachvollziehen kann (oder will). Ich habe die verschiedensten Tricks ausprobiert, um die Jungs zum Zähneputzen zu animieren und nun tatsächlich eine Lösung gefunden… Sie verbindet Zähneputzen mit Spielen. Das klappt tatsächlich! Neuerdings fragen meine Kinder den ganzen Tag, wann sie denn endlich wieder Zähneputzen dürfen.

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Die 10 witzigsten Warum-Fragen meiner Kinder

Meine Jungs sind beide mittendrin in der Warum-Phase. Der Große seit 3 Jahren, der Kleine seit einigen Monaten. Und beim Kleinen explodieren die Warum-Fragen gerade. Während der Große schon fast philosophische Fragen stellt, die manchmal nur mit der Hilfe von Google und Co. zu beantworten sind, stellt der Kleine zurzeit so herrliche, teils absurde, komische und irgendwie sehr clevere Fragen, die einen nicht nur zum Nachdenken, sondern immer wieder zum Lachen bringen. Eine Top 10 seiner Warum-Fragen habe ich mal für Euch aufgelistet…

Schlafmangel, Durchschlafen, Kaffee, Cappuccino

Pausen? Nein. Gibt es nicht in der Warum-Phase. Warum auch mit dem Warum-Fragen aufhören?!

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Gestatten? Mein Sohn und sein unsichtbarer Freund

Wir haben seit einiger Zeit einen Mitbewohner. Er heißt Olive. Und ist ein eher stiller, unauffälliger Zeitgenose. Meistens. Denn ab und zu leistet er sich so richtige Dinger. Kippt die Milch um und verteilt sie mit dem Löffel, dass sie auch wirklich den gesamten Tisch inklusive Tageszeitung bedeckt. Bringt Sand aus der Sandkiste mit und verteilt ihn auf dem Esszimmerteppich. Steckt heimlich die Steinesammlung in meine Stiefel. Oder zieht den kleinen Bruder mal eben am Ohr. Olive ist ein unsichtbarer Freund.

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Buchtipp: Petzi-Bücher, meine Lieblingsbücher aus meiner Kindheit

Habt Ihr das auch? Bücher, die Ihr als Kinder schon geliebt habt? Und bei denen Ihr Euch freut, dass Eure Kinder sie genauso lieben? Bücher, die Ihr damals verschlungen habt oder die Ihr so oft vorgelesen bekommen wolltet, dass Ihr sie schon auswendig konntet? Das waren für mich die Petzi-Bücher. Die Geschichtenwolke hat zu einer Blogparade zum Thema „Geliebte Kinderbuchschätze“ aufgerufen, der Papamithut zu einer ganz ähnlichen Parade zum Thema Leseabenteuer für unsere Kinder und in diesem Zusammenhang möchte ich Euch meine Lieblinge aus der Kindheit mal als Buchtipp vorstellen:

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Petzi-Bücher haben mich schon in meiner Kindheit begleitet

Es gibt mittlerweile bestimmt 30 Folgen von den Petzi-Büchern. Petzi ist ein kleiner Bär mit einer niedlichen Hose und drolligen Freunden: Pingo, Pelle, der Pelikan, der einen Werkzeugkasten in seinem Schnabel hat – und noch viel mehr! –  und Seebär, der seine Hände nie aus den Taschen nimmt. Letzteres hat mein Großer übrigens grad von Seebär kopiert. Er würde am liebsten sogar ohne Hände aus den Taschen die Rutsche hochklettern – aber da schreite ich dann meistens ein.

Zurück zu Petzi. Er hat mit seinen Freunden ein Boot gebaut, die Mary, und zusammen umsegeln sie die Welt, erleben lustige Abenteuer und treffen ziemlich viele komische … äh… Menschen, Wesen, Tierchen. Mal einen Bärenkönig. Dann wieder ein Land mit lauter Tierchen, die dauernd einschlafen, dann ein Land voller Trolle und Schweinchen, mal geht es zu den Pyramiden oder an den Nordpol, dann wieder mit einem Ballon um die Welt, zur Robinsoninsel (Zitat: „Das ist die Insel von Robinson Crusoe. – Oh, ich hoffe, wir haben ihn nicht gestört. – Nein, der ist schon tot. – Uuhu. Ich bin so traurig. Robinson ist tot. – Aber doch schon 100 Jahre. – Aber ich habe es doch eben erst erfahren.“), wo die Palmen schneller wachsen, als man gucken kann. Auch zu den Dinosauriern geht es, dann unters Wasser im U-Boot oder in eine Zauberhöhle.

Kinderbücher mit Witz und viel Fantasie

Am Ende jeder Reise geht es zurück nach Hause, wo Petzis Mama einen Riesenberg Pfannkuchen gebacken hat. Die werden dann in der Hand zusammengerollt gegessen. So hab ich früher als ich klein war, meine Pfannkuchen auch immer essen wollen. Und durfte es sogar!

DAS ist also Petzi. Ein kleiner Held. Die Bücher haben viel Witz und Fantasie. Sie sind im Comic-Stil, also viele kleine Bilder und darunter wörtliche Rede. Wie ich jetzt ,wo ich die Bücher vorlesen muss, feststelle, ist das nicht wirklich vorlesefreundlich – ich gestehe: Ich drücke mich vorm Vorlesen. Als ich klein war, habe ich sie verschlungen. Und ich gestehe, obwohl ich diese Bücher echt liebe: Ich freue mich auf den Tag, an dem mein Großer lesen kann und diese Bücher so wie ich nachmittageweise wegliest. Denn so schön die Bücher sind: Sie sind lang. Mehr als 30 Seiten. Und haben viele viele Bilder. Schonmal 7 oder 8 auf einer Seite. Und jedes Bild hat ein paar Zeilen wörtliche Rede darunter. Und diese ganze wörtliche Rede liest sich einfach schlecht vor. Ist so. Mein Großer findet sie jedoch auch mit seinen drei Jahren schon große Klasse.

Empfehlen will ich diese Bücher trotzdem. Ich finde sie zauberhaft. Sie haben mich als Kind verzaubert und heute muss ich immer noch drüber lachen. Da ist der Kinderhumor. Und dann immer noch so ein Humor für Erwachsene mit drin, so eine Art zweite Ebene, die ich erst heute verstehe und die mich immer schmunzeln lässt.

Also: Ab an die Petzibücher! Leider findet man sie selten im Buchladen, jedenfalls in unserer Stadt, aber im Internet sind sie zb bei Amazon zu finden und kosten unschlagbare 3,90 Euro!

Erschienen sind sie im Carlsen Verlag, geschrieben wurden sie von Carla und Vilhelm Hansen. Es sind übrigens ursprünglich dänische Bücher. Auch diese Bücher habe ich seit ich ein kleines Kind bin, sie wurden mir nicht vom einem Verlag zugeschickt.

Silvester mit Baby und Kleinkind: Warten auf die Raketen

Na, habt Ihr es bis Mitternacht geschafft? Ich ja! Bis eins bin ich aufgeblieben. Aber das hätte ich ohne meinen Großen wohl kaum geschafft. Denn der wollte Silvester unbedingt mal Raketen sehen. Im letzten Jahr bin ich um 10 ins Bett – da war mein Kleiner grad 6 Wochen alt und wollte alle zwei Stunden an die Milchbar (mein Text über Schlafentzug als Foltermethode stammt aus dieser Zeit). Dieses Jahr wollte ich dann aber mal wieder die zwölf Glockenschläge schaffen. Wie Erwachsene das halt so machen. Eigentlich. Wenn sie nicht gerade kleine Kinder haben. Der Kleine bekommt zwar grad drei Backenzähne auf einmal und hat deshalb wieder den Zwei-Stunden-Rhythmus für sich entdeckt, aber egal. Mal einen drauf machen. Oder so. Eher oder so.

Nun aber erst mal: Frohes Neues Jahr! Ich hoffe, Ihr seid gut reingekommen!

Silvester mit Baby – eine ganz eigene Party

Bei uns gab es seit dem Aufstehen kein anderes Thema: Raketen sehen! Unser Großer wusste gar nicht wirklich, was das eigentlich war, diese ominösen Rakenten, aber er wollte sie unbedingt sehen. Am liebsten auch gleich ganz lange aufbleiben. Den ganzen Tag fragte er, wann es denn endlich losgeht. Aber da stand ja nun erst mal noch das Abendessen bevor. Fondue hatten wir uns überlegt, das machen doch Erwachsene so, wenn sie Silvester feiern. Fleisch und Gemüse in Brühe kochen – das kann man eigentlich auch in Form einer Suppe, aber wir hatten ja nun noch ein paar Dips gezaubert, das findet man in der Suppe eher selten.

Wir stellten es uns recht gemütlich vor. Unsere Fleisch- und Gemüsestücke Stückchen für Stückchen essen, dazwischen Brot in Aioli dippen, uns unterhalten und für mich so was Ausgeflipptes wie Zitronenlimonade, was stillende Mütter halt so trinken, wenn sie mal einen drauf machen.

Fondue mit Kindern: Finden sie langweilig

Tja. Wir haben nur vergessen, dass Kinder das, was wir am Fondue so gemütlich finden, eben das lange Am-Tisch-sitzen nicht so prickelnd finden. Nämlich so überhaupt nicht. Natürlich wackelten und zappelten beide nach kürzester Zeit herum. Unser Großer fand das überhaupt nicht toll, wenn wir ihm das Fleisch aufpieksten (er durfte da nicht ran an die heiße Brühe), er aß seine Nudeln mit Ketchup, denn unsere Dips fand er noch weniger toll. Nach einer Viertelstunde war er satt, der Kleine auch und beide wollten spielen. Aber da das Verlängerungskabel, an dem die Heizplatte für das Fonduetöpfchen war, quer durch den Raum hing, durften sie nicht auf dem Boden spielen. Ich sah vor meinem inneren Auge eh nur die ganze Zeit, den Topf umfallen und die heiße Brühe wie einen reißenden Fluss auf meine beiden Jungs zu laufen…

Um es kurz zu machen: Ich benutzte fast alle Spieße gleichzeitig, schlang das Essen runter und ging mit den beiden Jungs ins Schlafzimmer, sie bettfertig machen, während mein Mann noch die Reste aufaß. Ich glaube, er genoss diese Minuten für sich. Mal in Ruhe essen. Vielleicht las er dabei auch eine Autozeitschrift. Hach, lesen. So ganz in Ruhe. Das wäre meine Vorstellung von einer gr0ßen Silvesterparty gewesen!

Der Große ließ sich überzeugen, doch um halb neun ins Bett zu gehen – wir mussten ihm versprechen, ihn rechtzeitig zu wecken. Er schlief schnell ein. Der Kleine nicht. Als er dann endlich eingeschlafen war und mein Mann und ich übers Fernsehprogramm verzweifelten, meldete er sich wieder und trank und trank und trank und schlief schließlich auf dem Sofa ein. Wir trauten uns nicht, ihn in sein Bett zu legen.

Feuerwerk mit Kindern: Die glitzernden Augen um Mitternacht

Irgendwann, meine Augen fielen schon zu, war es schließlich halb zwölf und wir weckten den Großen. Bis er wach war, war es tatsächlich Mitternacht und wir saßen mit dem Großen am Wohnzimmerfenster. Und sein Gesicht, wie er das Feuerwerk anschaute, das war das ganzen Aufbleiben wert. Seine großen staunenden Augen, der offene Mund, dieser ehrfürchtige, beeindruckte und gleichzeitig ein wenig eingeschüchterte Blick: Das werde ich nie vergessen. Ich begann selbst, das eher profane Feuerwerk mit anderen Augen zu sehen. Die bunten Lichter, wie sie sich auf dem Wasser spiegelten. Es war toll.

Um eins lagen wir dann im Bett. Am nächsten Morgen durften wir bis halb zehn schlafen, der Kleine hielt sich in der Nacht auch wohltuend zurück und nach dem Frühstück malte der Große Feuerwerk.

Tipps für die Silvesterparty mit Kind?

Und Euer Silvester so? Wer von Euch hat eine Party mit Kleinkindern gemacht – wie habt Ihr sowas bewerkstelligt?! Ich würde nächstes Jahr gerne wieder unter Menschen und bin jetzt schon am Überlegen, wie das gehen soll. Habt Ihr Tipps?