Fit fürs zweite Halbjahr: Wie man das Lernen bei Kindern fördern kann und Lernando.de dabei hilft

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Ich muss gestehen: Ich bin froh, dass meinem Großen die Schule so leicht fällt. Eine Sorge weniger in dem Dschungel von Sorgen, die man sich als Eltern so macht. Er ist jetzt in der zweiten Klasse und freut sich sogar auf sein Halbjahreszeugnis. Besser geht es ja eigentlich kaum. Er geht gerne zur Schule und auch wenn ihn die Hausaufgaben manchmal nerven: Sorgen muss ich mir keine machen. Die Schule ist für ihn eine Art Selbstläufer, die Umstellung vom Kindergarten fiel mir schwerer als ihm. Aber ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Und ich weiß auch, dass das nicht bedeutet, dass es immer so bleibt. Es muss ja nur einmal ein Lehrer kommen, mit dem er nicht so richtig klar kommt und schon kann alles anders werden. Ganz abgesehen davon, dass sich Kinder ja auch verändern und damit auch ihre Motivation, in der Schule mitzuarbeiten. Für diese Fälle finde ich gut gemachte Lernhilfen wichtig, die Kinder motivieren und fördern – und gleichzeitig auch Spaß machen.   Weiterlesen

Multimedia-Kompetenz der Zweijährigen

Als ich klein war, waren Telefone mit einem Kabel in der Wand befestigt und hatten so eine Ringelschnur dran. Die fand ich ziemlich lustig, weil man sie ganz lang ziehen und dann wieder zurückschnellen lassen konnte. Meinen Sohn interessiert so etwas weniger. Denn die Kinder von heute wachsen im Zeitalter von Handy, Smartphone und Tablet PC auf. Einen Touchscreen hielt ich vor gar nicht mal so wenigen Jahren noch für Science Fiction Gedöns. Mein Sohn denkt, dass auch mein Laptop oder das Display meiner Kamera einen Touchscreen haben und fährt wie verrückt mit dem Finger auf dem Bildschirm auf und ab.

Ich will blättern.“

Funktioniert nur nicht. Da tut sich gar nichts.

Der Computer ist wohl kaputt“, sagt er enttäuscht.

Kinder bedienen Smartphones intuitiv – und richtig

Da ist mein Smartphone schon spannender, da konnte er schon mit einem Jahr die Tastensperre lösen (was seine Oma immer noch nicht, liebe Mama entschuldige, wenn ich das hier so schreibe, aber es stimmt doch, oder?!) . Mittlerweile weiß er genau, wo die Pixi-Buch-Apps versteckt sind, die ich für lange Autofahrten runtergeladen habe. Er findet die nur so toll, dass er sie längst nicht nur im Auto anschauen will, sondern am liebsten ständig. Mein Handy ist seitdem ganz oft „kaputt“ oder ich habe  es „zufällig“ irgendwo vergessen…

Neulich war eine Freundin von mir zu Besuch, sie hatte ein Ipad dabei und wollte mir einige Fotos zeigen. Mein Sohn begriff sofort, dass es dasselbe wie mein Telefon nur in Groß war und fing an, begeistert die Tastensperre zu lösen. Nur blöd, dass es mit einem Pin Code gesichert war, den er dann auch gleich mal knacken wollte. Ein Glück haben wir ihn von dem dritten vergeblichen Versuch abhalten können.

Medienkompetenz: Kinder richtig an digitale Medien heranführen

Man könnte jetzt sagen, die Geräte sind doch genial konstruiert, intuitiv bedienbar und so etwas. Aber das erklärt nicht, wieso sich genug Erwachsene mit ihrer Bedienung schwer tun, während die Kinder zack, wisch, klick, genau wissen, wie sie an die Pixi-Buch-App kommen. Sie wachsen einfach anders auf, beobachten uns und vielleicht werden sie ja schon während der Schwangerschaft geprägt?! Keine Ahnung, aber es ist wirklich erstaunlich. Schon die Kleinsten halten sich längliche Bauklötze ans Ohr und spielen Telefonieren. Das wäre uns doch nie eingefallen, dass so ein Bauklotz ein Telefon sein könnte, mit dem man auch noch im Kreis herumflitzen kann!

Aber manchmal frage ich mich schon, was stellt diese Medienkompetenz mit unseren Kindern an? Wird ihr Gehirn irgendwie anders geprägt als unseres? Ich weiß es nicht, aber vorstellen könnte ich es mir irgendwie schon.