Mal eben schnell zum Bäcker… was ich vermisse, seit ich Kinder habe

Erinnert Ihr Euch noch? Damals, in der Vorkindära? Als man einfach noch mal eben schnell zum Bäcker ging? Sich die Schuhe überzog, die Jacke an und wirklich mal eben schnell zur Tür raus war. Eine Straße weiter zum Bäcker und nach zehn Minuten zurück. Oder zum Briefkasten. Mal eben schnell. Und nach fünf Minuten zurück. Es gibt nicht viel, was ich aus meinem Vor-Mama-Leben vermisse. Aber ganz ehrlich: Mir fehlt dieses Mal-eben-schnell. Klar, Entschleunigung und so. Wichtig, mehr Achtsamkeit für den Moment, auch wichtig und überhaupt muss denn immer alles schnellschnell gehen in unserer eh so schnelllebigen Gesellschaft. Weiß ich doch. Aber: Ganz egal. Ich vermisse es, einfach mal eben schnell zum Bäcker zu gehen. Weil ich vergessen habe, Brot zu kaufen und es mir abends um halb sechs einfällt. Ich vermisse es, mal eben schnell zum Briefkasten zu gehen, bevor der um 17 Uhr geleert wird. Im Leben mit Kindern geht nichts mehr „einfach mal eben schnell“. Weiterlesen

Wisst Ihr noch, als man früher „einfach mal schnell“ zum Bäcker ging?

Früher, da ging ich manchmal „einfach mal schnell“ zum Bäcker. Oder zur Post. Oder in den Supermarkt. Weil ich vergessen hatte, Brot zu kaufen, Butter oder noch mal einen Brief wegschicken wollte. Heute ist nichts mehr mit „mal eben schnell“. Heute darf ich nichts mehr vergessen, denn „mal eben noch mal kurz in den Supermarkt“ ist hier nicht mehr. Das liegt nicht daran, dass wir umgezogen sind und auf dem Lande fernab jeglicher Infrastruktur wohnen. Nein. Wir wohnen immer noch mitten in der Stadt, Supermarkt, Briefkasten und Bäcker sind keine 400 Meter entfernt. Der Grund ist ein anderer: Ich habe Kinder. 3 an der  Zahl. Und die haben ein anderes Verständnis für den Begriff „mal eben schnell“. Wenn es diesen Begriff für sie überhaupt gibt, dann heißt es so viel wie: „Steh auf einem Bein, zieh einen Arm der Jacke an, wieder aus, dann den Schuh an, den linken, dann den rechten, dann noch mal die Jacke, die Mütze und zieh dann noch mal alles aus, weil dir plötzlich einfällt, auf Klo zu müssen. Und dann beginne alles wieder von vorne.“ Für das Baby gilt eine kleine Variante: „Mach‘ noch mal die Windel voll, aber so richtig gründlich, genau dann, wenn alle endlich angezogen an der Tür stehen und loswollen.“ Weiterlesen

„Wie viel Sekunden hat eine Woche?“ – wenn Kinder Zahlen entdecken

Ich glaube, ich war noch nie so gut im Kopfrechnen wie jetzt. Denn mein Gehirn wird täglich gefordert. Mein Mittlerer entdeckt nämlich die Zahlen. Und seine Neugier ist unersättlich. Er will einfach alles wissen. Die absurdesten Dinge. Naja, für uns Erwachsene absurd oder irrelevant. Für ihn in dem Moment die wichtigste Frage überhaupt. Weshalb ich mich bemühe, ihm auch alles zu beantworten. Und froh bin, wenn der große Bruder in der Nähe ist und mir beim Ausrechnen helfen kann – er ist nämlich King of Kopfrechnen und hat (im Gegensatz zu mir) auch noch Spaß dabei. Aber oft genug muss ich mich alleine durchrechnen. Beim Gang zum Kindergarten kommt es bei uns fast täglich zu folgenden Dialogen… Weiterlesen

Geheimzutat Lachen: Wie Humor das Leben mit Kindern leichter macht

Oh nein, das Leben mit Kindern ist nicht immer einfach. Es gibt genug Tage, an denen ich wirklich an meine Grenzen stoße. An denen ich am liebsten nachmittags schon ins Bett gehen würde. Tage, an denen mir das Lachen im Halse steckenbleibt. Momente, in denen ich meinen Humor weit unten aus dem Keller hervorkramen muss – und nicht immer finde. Wie Ihr wisst, waren unsere letzten Monate nicht einfach (und die, die vor uns liegen, werden auch alles andere als einfach sein), da mein Mann im August an Krebs erkrankte. Aber wenn Ihr mich fragt, was mich durch diese Zeit trägt – und was mir den Alltag mit drei aufgeweckten, stets plappernden, manchmal streitenden und manchmal sehr dickköpfigen Kindern erleichtert, dann kann ich Euch eines sagen: Lachen. Auch wenn es manchmal schwerfällt, wenn mir nicht immer zum Lachen zumute ist. Wenn wir den Humor nicht verlieren, dann haben wir schon viel erreicht. Denn Humor macht das Leben leichter. Und sogar ein aufgesetztes Lachen kann dabei helfen.   Weiterlesen

Das Universalwort Monnitonni: Mein Sohn und seine Geheimsprache

Mein Großer hat neuerdings auf alles eine Antwort. „Monnitonni“. „Monnitonni“ ist das neue Zauberwort. Und es bedeutet: so ziemlich alles. Das heißt, es passt auch als Antwort auf alles. Mama schimpft, weil die Hälfte des Müslis auf den Boden ging? Monnitonni. Der kleine Bruder will keine Gummibärchen abgeben? Monnitonni. Papa fragt, ob er sich die Hände gewaschen hat? Monnitonni. Dieses Universalwort ist unglaublich praktiscb (findet er – ich weniger) und ist zurzeit in unserem Haus ziemlich häufig zu hören. Monnitonni halt. Wobei mir das Wort noch am liebsten ist. Denn unser Großer hat eine Kinder-Geheimsprache entwickelt, die man weder verstehen noch nachsprechen kann – und deren verständlichstes Wort Monnitonni ist.

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Ich müsste mal wieder…

Es ist ja tatsächlich so, dass man als Mutter zu nix kommt. Ich kam früher schon zu nix, Prokrastination war schon immer eines meiner liebsten Fremdwörter. Aber seit ich Mama zweier reizender Jungs bin, hat sich das noch gesteigert. Was ich gar nicht so schlecht finde. Denn was zählt, ist die Zeit mit der Familie, nicht der blitzblankgeputzte Haushalt. Ich habe mich damit abgefunden, dass ich keinen Preis für die sauberste Küche gewinne. Und mein Büro wird leider auch nie instagramtauglich aussehen, es sei denn das pure Chaos kommt mal in Mode. Ich habe mich daran gewöhnt, dass vieles liegen bleibt. Aber dennoch kommt mir mehrmals am Tag der Gedanke… ich müsste mal wieder…

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Mein Kind und die Kacka-Witze: Alles nur eine Phase?!

„Alle meine Entchen, kacken auf den See, kacken auf den See“. Ja, das muss ich mir zurzeit täglich anhören. Nicht nur das Lied. Meine Kinder sind in der Pups-Kacka-Phase. Mein Kleiner ist frisch drin, der Große seit Jahren immer mal wieder. Pups-Kacka-Witze sind das Größte. Und noch besser: Es gibt eigentlich kein Kinderlied, in das man nicht ein gepflegtes „kacka“ in all seinen grammatikalischen Erscheinungsformen einbauen kann. Als Warnung will ich vorneweg schicken: In diesem Text wird das K-Wort überdurchschnittlich häufig gebraucht. Entschuldigt diese Fäkalsprache, aber so ist das Leben mit Kindern nunmal!

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Drei Trotzanfälle innerhalb von 20 Minuten: Wer hält mit?!

Das Leben mit Kindern ist wunderschön! Aber manchmal auch ganz schön… anstrengend. Zum Beispiel, wenn die Kinder in der berühmt-berüchtigten Trotzphase sind, bei der ich mich manchmal frage, ob sie eigentlich nahtlos in die Pubertät übergeht… Es ist schon Wahnsinn, mit was für einer emotionalen Wucht die Wutanfälle aus den Kindern herausbrechen. Man fühlt sich immer ein wenig hilflos, denn egal, was man macht, irgendwie ist alles doof und falsch und überhaupt. Was mir am besten hilft, ist Humor. Nein, nicht übers Kind lachen. Sondern im Nachhinein, das Groteske der Situation betrachten und herzhaft drüber lachen. Und beim nächsten Trotzanfall mich an eben jenes Groteske erinnern. Das Wissen: Im Nachhinein ist es doch irgendwie komisch, hilft mir enorm, diese nicht immer ganz leichten Situationen zu überstehen.

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Dieses Allgemeinwissen habe ich nur dank meiner Kinder

Man lernt ja nie aus. Das gilt besonders für das Leben mit Kindern. Durch ihre Neugier und nicht endenwollenden Warum-Fragen habe ich mein Allgemeinwissen umfassend erweitert. Um eine ganze Menge Dinge, die, nun ja, mehr oder weniger nützlich für den Alltag sind. Ich bin mit diesem Allgemeinwissen bestens auf jede Quizshow vorbereitet – eine kleine Auswahl dieser stetig wachsenden Liste möchte ich Euch gerne präsentieren… Seht selbst, wie schlau einen Kinder machen! :-)

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Basteln mit Pompons – Scheitern leicht gemacht

Nein, das Basteln und ich, wir werden einfach keine Freunde mehr. Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass ich Linkshänderin bin. Darauf habe ich in der Schulzeit immer meine schlechte Handschrift geschoben. Letztens scheiterte ich mal wieder grandios bei einem Bastelversuch. Und zwar bei dem Versuch, „kinderleicht“ mit Pompons zu basteln. Und meine Kinder mussten bei meinem Scheitern zusehen. Sie trugen es mit Fassung. Ich nicht.

Pompons basteln, Pompon

Pompons basteln: Kinderleicht? Nun ja. Nicht nur für jeden, wie es scheint.

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