„Kinder sind ein fantastisches Publikum“: Checker Tobi im Interview

Checker Tobi, das ist der Held meiner Jungs. Wenn Tobias Krell in seiner „Checker“-Sendung auf KiKA Kindern die Milch, das Lachen oder das Krankenhaus erklärt, dann lauschen meine Jungs andächtig, inhalieren quasi jedes Wort und können auch Wochen später noch jedes kleinste Detail wiedergeben. Sie erinnern sich an alles. Und selbst bei auf den ersten Blick nicht wirklich umwerfenden Themen wie „Nüsse“ sitzen sie wie gebannt da. Denn Checker Tobi gelingt es, die Dinge kindgerecht, aber immer spannend, nie von oben herab und auch mit einem gewissen Anspruch, also nicht bis ins Unkenntliche hinein vereinfacht, zu erklären. Ich habe mich riesig gefreut, dass er sich Zeit für ein Interview mit mir genommen hat. Und ja, so viel nehme ich vorneweg: Er ist in echt genauso ein cooler, sympathischer Typ wie im Fernsehen! Weiterlesen

Afterwork Familie – wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst: Davon handelt mein nächstes Buch

Ganz ehrlich – wann beginnt für Euch der Feierabend? Ist es, wenn Ihr mit der Arbeit aufhört und Eure Kinder abholt? Oder sprecht Ihr vielmehr vom Feierabend, wenn die Kinder im Bett sind, der Haushalt erledigt ist und Ihr auf dem Sofa sitzt? Genauso erledigt wie der Haushalt? In sozialen Netzwerken lese ich immer wieder das Zitat „19.30Uhr Tagesziel erreicht, Kinder im Bett und ich habe Feierabend.“ Muss das denn so sein? Kann denn nicht auch der Nachmittag mit unseren Kindern, dieser schmale Zeitkorridor von drei, vier, je nach Abholzeit fünf Stunden, schon unser Feierabend sein? Der gemeinsame Feierabend mit unseren Kindern. Ohne Stress, ohne Streit, ohne Hetzen. Wie schafft man es, dieses Zeitfenster zu echter Qualitätszeit zu machen? Zu iner gemeinsam verbrachten Zeit, in der alle auf ihre Kosten kommen – die ganze Familie. Und ja, auch wir Mütter! Um genau dieses Thema, um diese drei bis vier Stunden dreht sich mein neues Buch „Afterwork Familie – wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst„, das im August erscheint (Affiliate Link). Und darüber möchte ich Euch heute ein bisschen mehr erzählen… Weiterlesen

Was war heute besonders schön? Unsere 3 Fragen fürs Einschlafritual

Wenn es abends ins Bett geht, drehen meine Jungs nach dem Vorlesen gerne noch einmal auf. Plötzlich fallen ihnen 1000 Dinge ein, die sie noch erzählen möchten – und auf einmal sind sie wieder hellwach und denken nicht mehr ans Schlafen. Obwohl ich mich oft genug nach meinem „Feierabend“ auf dem Sofa sehne, mag ich dieses Kuschelige vor dem Schlafengehen sehr, das gemeinsame Runterkommen. Da ich es für mich auch immer schön finde, den Tag mit einem kleinen Resumée abzuschließen, habe ich mit meinen Jungs ein kleines Ritual als Teil des Einschlafsrituals entwickelt, dass sie mittlerweile von sich alleine aus einfordern und immer ganz gespannt sind, was der andere zu erzählen hat. Wir stellen uns gegenseitig drei Fragen über unseren Tag – und schließen so gemeinsam den Tag ab, so dass alle ohne Sorgen schlafen können. Weiterlesen

Geheimzutat Lachen: Wie Humor das Leben mit Kindern leichter macht

Oh nein, das Leben mit Kindern ist nicht immer einfach. Es gibt genug Tage, an denen ich wirklich an meine Grenzen stoße. An denen ich am liebsten nachmittags schon ins Bett gehen würde. Tage, an denen mir das Lachen im Halse steckenbleibt. Momente, in denen ich meinen Humor weit unten aus dem Keller hervorkramen muss – und nicht immer finde. Wie Ihr wisst, waren unsere letzten Monate nicht einfach (und die, die vor uns liegen, werden auch alles andere als einfach sein), da mein Mann im August an Krebs erkrankte. Aber wenn Ihr mich fragt, was mich durch diese Zeit trägt – und was mir den Alltag mit drei aufgeweckten, stets plappernden, manchmal streitenden und manchmal sehr dickköpfigen Kindern erleichtert, dann kann ich Euch eines sagen: Lachen. Auch wenn es manchmal schwerfällt, wenn mir nicht immer zum Lachen zumute ist. Wenn wir den Humor nicht verlieren, dann haben wir schon viel erreicht. Denn Humor macht das Leben leichter. Und sogar ein aufgesetztes Lachen kann dabei helfen.   Weiterlesen

„Mama, was ist Krieg?“

Die schönsten Gespräche mit meinen Kindern entwickeln sich oft abends im Bett. Wenn das Buch durchgelesen ist und ich gerade das Licht ausmachen möchte. Und dann kommen sie, die Fragen über das Leben. Kinder sind ja geborene Philosophen, ihre Gedankengänge überraschen immer wieder – und ihre Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. „Mama, was ist Krieg?“ wollte der Fünfjährige vor dem Schlafengehen wissen. Es ist so eine Frage, bei der man sein kleines Kind am liebsten nur noch festhalten möchte und nie mehr loslassen möchte. Und am liebsten gar nichts antworten möchte, am liebsten einfach nur „das ist etwas, was es vor langer Zeit auf der Erde mal gab, aber heute nicht mehr.“ Nur: Diese Antwort ist leider falsch. Und auch wenn ich meine Kinder vor allem Bösen beschützen möchte, ich kann es nicht. Die Welt ist nun mal so, wie sie ist. Und Kinder haben ein Anrecht auf ehrliche Antworten. Solange sie altersgerecht sind. Denn sie haben auch ein Recht auf heile Welt, zumindest in den ersten Lebensjahren. Mein Siebenjähriger nahm die Antwort vorneweg und ein Glück hatte ihn in der  Schule noch kein anderes Kind „verdorben“ und seine Antwort war kindergartenkindgerecht: „Das ist, wenn Länder Streit haben und sich bekämpfen.“   Weiterlesen

Back to School – aber nicht ohne meinen Fahrradhelm (mit Verlosung)

*Werbung und Gewinnspiel*

Es ist schon verrückt, und ich nehme mich da gar nicht aus: Wir wissen alle, wie schnell man mit dem Fahrrad stürzen kann. Und wie übel so ein Sturz ausgehen kann. Und wie einfach es ist, unseren Kopf bei so einem Fahrradunfall zu schützen. Nämlich mit einem Fahrradhelm. Aber trotzdem sieht man überraschend wenig Erwachsene, die beim Radfahren einen Helm tragen. Erschreckenderweise tragen noch nicht einmal alle Kinder und Jugendliche einen Fahrradhelm. Ich gebe es zu, bis ich Kinder hatte, habe ich mich davor auch gedrückt. Ja, auch aus Eitelkeit. Viele Helme sahen halt… nun ja, irgendwie nicht wirklich… toll aus. Aber nun habe ich meinen ersten Fahrradhelm – der nicht nur sehr gut schützt sondern auch noch richtig schick aussieht. Und meine Kinder habe ich pünktlich zum Schulanfang mit einem neuen Fahrradhelm von Nutcase ausgestattet. Und falls Ihr noch einen Helm für Euch oder Euer Baby sucht – ich verlose einen Erwachsenenhelm von Nutcase sowie einen Babyhelm!    Weiterlesen

Fragen vor dem Einschlafen – Philosophie mit Kindern

„Mama“, sagte mein Großer plötzlich vor dem Einschlafen. „Mama, wenn du ein anderes Kind hättest, würdest du dem auch sagen, dass du es so lieb hast, oder?“ Und bevor ich etwas antworten konnte, fuhr er fort: „Denn dann wüsstest du ja gar nichts von uns.“ Siebenjährige laufen kurz vor dem Einschlafen zur Höchstform auf. Philosophie um 20 Uhr, wenn eigentlich auf dem Sofa eine Zeitschrift auf einen wartet.  Weiterlesen

Einen Vulkan basteln – ganz einfach mit Backpulver und Essig

Ich hatte ja schon mal geschrieben, dass meine Jungs Experimente lieben. Je mehr sie dabei herumkleckern können, desto besser. Am liebsten mögen sie es, wenn es blubbert und zischt wie im Chemieunterricht. An einem langen Regennachmittag wollten sie mal wieder ein Experiment wagen und schickten sich an, das Esszimmer zu verwüsten. Am liebsten wollten sie einen Vulkan bauen, einen echten. Als der Große mich nach Streichhölzern fragte, griff ich lieber ein und erinnerte mich an einen Versuch aus dem Chemieunterricht vor langer langer Zeit. Wir bauten einen Vulkan – ganz einfach mit Dingen, die wir in der Küche hatten. Das Ergebnis war ein großer Spaß, den wir mehrmals wiederholten. Und so bastelt Ihr diesen blubbernden und zischenden Vulkan -es geht ganz leicht!

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Gab es diese Mengen an martialischem Kinderspielzeug eigentlich schon immer?!

Eigentlich wollte ich Euch heute einen Reisetipp vorstellen, das tolle, familienfreundliche Hotel Strandkind in Pelzerhaken. Ich hoffe, ich schaffe es morgen. Aber nachdem ich gerade wieder von meiner Seitenstrangangina genesen bin, hat nun die Grippe (die echte!) den Gatten erwischt, den wir in Quarantäne gesteckt haben und ihm einmal am Tag eine frische Flasche Wasser vor die Tür stellen. Mit drei Kindern allein komme ich zu nicht grad viel und so müsst Ihr auf den Hoteltipp noch etwas warten. Dafür schreibe ich mir mal quick n dirty was von der Seele, was mir eben beim Zeitungslesen aufgefallen ist. Genauer gesagt in der Werbebeilage, die die tollsten Ostergeschenke für Kinder anpries. Dass die Ostergeschenke heutzutage laut Werbebeilage 40 Euro kosten sollen und riesig groß sind, ist ein anderes Thema, das führt nun wirklich zu weit. Was mich viel mehr aufregte: Diese martialischen Spielsachen! Es sind ja nicht nur Spielzeugpistolen. Sondern fette Kanonen, merkwürdige Kämpferfiguren, Kriegsfahrzeuge und dazu Comicfiguren, die ich eigentlich nie wirklich mit Kindern in Verbindung brachte. Oder seit wann ist Batman ein Kinderfilm?! Habe ich etwas verpasst? Mir waren die Filme jedenfalls zu spannend, ich habe nie einen vollständig geschaut. Und dann sollen Fünfjährige mit Batmanfiguren spielen?! Geht es noch?!

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Kinder und ihre Vorliebe für blinkendes Spielzeug: Plastik oder Holz, was ist besser?!

Wenn es nach mir ginge, wäre die Sache klar: Im Kinderzimmer gibt es nur formschönes Holzspielzeug. Ohne großen Pipapo, einfach nur schöne, ästhetische Bauklötze, die die Fantasie anregen, Autos, die einfach nur geschoben werden, Holzschiffe, was es da so gibt. Wunderschöne Sachen, an denen ich mich nicht sattsehen kann. Nur meine Kinder sehen es etwas anders. Und das schon seit sie ganz klein sind. Das Lieblingsspielzeug meines Kleinen ist seit Jahren ein blinkendes, lautes Müllauto. Aus Plastik. Er liebt es heiß und innig. Und was ich bei unzähligen Spielzeuggeschäft- und Flohmarktbesuchen festgestellt habe: Kinder fahren auf blinkendes, lautes Plastikspielzeug ab. Egal, wie alt sie sind. Und egal, wie sehr man sie zuhause aus Holz und pädagogisch wertvoll und Co. trimmt. Blinken, bunt und Lärm zieht Kinder magisch an, hypnotisiert sie fast schon. Was ist also das bessere Spielzeug? Das, was uns Eltern gefällt oder das, was die Kinder so begeistert?

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