10 Tipps für das Verkaufen auf dem Kinderflohmarkt

Ich liebe Flohmärkte. Ich mag es, herumzustöbern, lustige alte Dinge zu entdecken. Und echte Schnäppchen zu machen. Von meiner Vorliebe für den schwedischen Loppis mit den Antiquitätensachen, hatte ich ja schon mal geschrieben. Aber genauso liebe ich Kinderflohmärkte, oder wie  sie teilweise auch heißen „Babybasare“. In den ersten Jahren hatten meine Jungs sehr viele gebrauchte Kleidung – denn erstens ist diese schon schön gewaschen und alle Schadstoffe sind im Abfluss gelandet – und zweitens nutzt Babykleidung ja kaum ab. Das ändert sich leider, wenn die Kinder größer werden – ab Größe 98 wird es vor allem für Jungs immer schwerer, etwas auf dem Kinderflohmarkt zu finden. Was aber genauso Spaß bringt, wie Sachen zu kaufen, ist Sachen zu verkaufen. Man isst Kuchen (der ja meistens die Standmiete ist), unterhält sich nett und mistet endlich mal etwas aus zuhause. Meine Tricks für das Verkaufen auf dem Flohmarkt (hat sich nicht nur auf dem Kinderflohmarkt bewährt und gilt auch für “ normale“ Flohmärkte!), möchte ich Euch heute mal verraten!

Weiterlesen

Wie uns Kinder verletzlich machen

… und dann gibt es da plötzlich so einen Moment, der einem die Augen öffnet. Der einem zeigt, wie fragil das Leben ist, wie verletzlich wir selbst sind und wie wichtig es ist, jede Sekunde einfach zu genießen. Es ist einer der Momente, wo ich meine Kinder einfach nur fest in den Arm nehme, sie nicht mehr loslassen will. Auf einmal wird einem klar, was für ein großes Geschenk das Leben mit Kindern ist, ein Geschenk, das nicht selbstveständlich ist. Auf einmal wird einem bewusst, dass sich das, was wir jeden Tag so selbstverständlich erleben, was wir für gegeben nehmen, auch jederzeit vorbei sein kann. Und dann erscheint einem der morgendliche Anziehstress, das Meckern beim Essen und der Geschwisterstreit als so banal. Denn auch diese – doch manchmal so nervigen – Dinge sind ein Geschenk.

Weiterlesen

Ich muss da mal was gestehen…

Niemand ist perfekt. Schon gar nicht wir Mütter. Wir meckern mehr, als wir eigentlich wollen. Wir sind nicht immer die Verständnisvollen, die wir im Kindergarten vorgeben zu sein. Auch ich nicht. Immer mit Humor durchs Leben? Klappt in der Theorie. Aber in der Praxis gibt es Situationen, da hilft eben kein Humor, sondern einfach nur… die Kinder vor Youtube parken. Oder sich mit dem Handy aufs Klo zu verziehen und sämtliches Geschrei zu überhören. Oder nach dem Kindergartenelternabend noch mit der anderen Mutter was trinken zu gehen, damit die Kinder auch ja schlafen, wenn man nach Hause kommt. Heute muss ich ein paar Geständnisse machen. Und hoffe dabei auf Euer Verständnis.

Weiterlesen

„Und dann geht das Wasser ins Klärwerk!“ – was Dreijährige halt so interessiert

Mein Sohn hat ein neues Interesse. Halt, so neu ist es gar nicht. Es geht nun schon seit ein paar Monaten so. Und das Interesse lässt sich nicht nach. Das Interesse nach dem Weg des Abwassers. Wo landet unser Abwasser? Natürlich im Klärwerk. Das findet mein dreijähriger Sohn sowas von spannend, dass diese rhetorische Frage unseren Alltag mittlerweile … sagen wir mal… so ein bisschen dominiert.

Weiterlesen

Tipps für das Holzarbeiten mit Kindern

Ich liebe den Werkstoff Holz, das Warme, das Weiche, die ganze Haptik und den Geruch, wenn man mit Holz arbeitet. Holzarbeiten mit Kindern finde ich eine super Sache – aber natürlich nicht ganz unriskant, schließlich muss man da meistens mit scharfen oder spitzen Werkzeugen arbeiten. So schnitzen wie Michel aus Lönneberga – wann kann ein Kind das wirklich? Womit fängt man am besten an? Was müssen wir Erwachsenen dabei beachten? Und wie laufen Holzarbeiten mit Kindern so verletzungsfrei wie möglich ab? Dazu habe ich einmal einen Experten befragt, Pelle Krautwald von der Hamburger Werkkiste, wo Kinder Holzarbeiten-Kurse besuchen können oder auch mit ihren Eltern erste Versuche in der Ladenwerkstatt unternehmen können.

Weiterlesen

Radierbare Filzstifte und Bilder, die lebendig werden – mit Verlosung

*Werbung und Gewinnspiel

Bilder, die lebendig werden? Als ich das meinem Sohn erzählte, leuchteten seine Augen. Er öffnete das Malbuch, fast schon feierlich, und fragte: „Die Katze, die wird lebendig?“ Ja, genau. Frixi, der kleine Kater mit der Schleife. Doch um die Geschichte zu erleben, muss erst Fleißarbeit geleistet werden: Bild für Bild im My Frix Book- Malbuch muss ausgemalt werden. Mit den beiliegenden Frixion-Stiften von Pilot Pen gar kein Problem. Lila, rosa, die Lieblingsfarben meines Sohnes waren dabei, also legte er los. Sein kleiner Bruder nahm sich die nächste Seite vor. Wie diese Bilder lebendig werden? Was das Besondere an den Filzstiften ist? Von unseren Erfahrungen will ich Euch mal genauer erzählen. Und es kommt noch besser: Zwei Frixion-Sets mit 12 radierbaren Filzstiften und dem My Frix Book -Malbuch, dessen Bilder später per App lebendig werden, darf ich an Euch verlosen!

Weiterlesen

Malen für Ostern: Frühlingsbilder mit Fingerfarben

Letzte Woche haben wir getuscht, gestern holten wir die Fingerfarben raus. Was soll man bei diesem Mistwetter auch sonst machen?! Um uns den Frühling wenigstens ins Haus zu holen, haben wir lauter Frühlingsbilder gemalt. Die erste Osterdekoration ist somit schon mal in unser Haus eingezogen. Ich weiß, Ostern ist noch eine Weile hin, aber man kann ja schon mal anfangen, zuhause die Farbe einziehen zu lassen, die draußen noch auf sich warten lässt. Die schönsten Ideen, was man mit Fingerfarben für Ostern malen kann, habe ich einmal für Euch zusammengefasst. Viel Spaß beim Nachmachen!

Weiterlesen

Tuschen mit Kindern: Ideen für Wasserfarben

Meine Kinder lieben es, zu tuschen. Mit dem Pinsel wild in Wasserfarben herumzuwischen und in Serienfertigung bunte Tuschebilder zu produzieren. Okay, nach etwa zehn Bildern gibt es fast nur noch Brauntöne, weil sie vor lauter Begeisterung alle Farben miteinander vermischen – aber der Spaß ist groß. Letztens haben wir einen Nachmittag lang mal ausprobiert, was man mit Tusche und Wasserfarben sonst noch Kreatives anstellen kann und mir fielen viele lustige Arten zu malen aus meiner Kindheit ein. Was man mit Wasserfarben alles anstellen kann, habe ich mal für Euch zusammengetragen – vielleicht habt Ihr ja auch noch mehr kreative Ideen? Dann lasst uns in den Kommentaren eine Ideensammlung starten!

Weiterlesen

Bin ich als Mutter spießiger als früher?

Eigentlich bin ich ein recht toleranter Mensch. Aber die Toleranz hört auf, wenn Autos durch unsere Spielstraße rasen. Oder über die rote Ampel gehen, obwohl ich mit meinen Kinder artig warte. Und erst recht, wenn auf dem Bürgersteig ein Hundehaufen liegt – und so richtig auf 180 bin ich, wenn jemand auf dem Spielplatz raucht. Bin ich spießiger geworden, seit ich Mutter bin? Nein, ich achte einfach auf andere Dinge als früher. Und ja. Vielleicht doch. Weil ich auch irgendwie erwachsener geworden bin, seit ich nicht nur für mich Verantwortung trage. Beispiele gefällig…?

Weiterlesen

Babyliebe auf den ersten Blick: Staubsauger, Waschmaschine, Geschirrspüler und Co.

Mein Kleiner hat einen neuen Freund. Er liebt ihn heiß und innig und wenn dieser Freund in einem anderen Raum ist, dann sitzt mein einjähriger Sohn anklagend vor der Tür und zeigt mit einem inbrünstigen „Da, da, da, da!“ auf diese Tür. Solange bis ich mich erbarme, die Tür öffne und diesen speziellen Freund hereinlasse. Dann kommt ein begeistertes „jajajaja“.

Die Rede ist von unserem Staubsauger.

Wieso stehen Babys so auf technische Geräte jeder Art?

Seit einigen Tagen ist mein Kleiner total besessen von diesem Haushaltsgerät. Er lungert solange vor dem Raum rum, in dem der Staubsauger aufbewahrt wird, bis ihn endlich jemand für ihn herausholt. Und dann sitzt er ehrfürchtig davor. Mit großen Augen. Dann wird er mutig und berührt vorsichtig die Starttaste. Nichts kommt. Er drückt noch mal. Und wird  zornig, weil nichts kommt. Dann schiebt er den – öh nun fehlt mir (und das als Journalistin) das korrekte Wort, helft mir, wenn Ihr es wisst! – „Saugkopf“ herum und macht begeistert „dadada.“ Bis es ihm nicht mehr reicht. Er zerrt am Kabel und reicht es mir mit flehendem Blick.

Foto-1

Wenn ich das Ding dann einstöpsel und tatsächlich staubsauge, ist die Begeisterung groß. Er hüpft um den Krachmacher, schaltet ihn ein und aus und schaut richtig betrübt, wenn das Staubsaugen beendet ist. So geht es zurzeit jeden Tag.

Ein Glück machen zwei Kinder genug Krümel, um ein tägliches Staubsaugen zu rechtfertigen!

Ehrlichgesagt: So sauber war es noch nie in der Küche und im Esszimmer. Hat also durchaus positive Seiten, diese neue innige Liebe meines Babys (über den nie endenden Haushalt hatte ich ja mal hier geschrieben).

Er scheint sowieso ein Haushaltsfan zu sein. Ich weiß nicht, von wem er es hat. Ich habe den Großvater im Verdacht. (Nicht wahr, Papa, ich darf das hier mal so schreiben?) Sonst kommt eigentlich keiner in Frage für diese genetische Besonderheit.

Knöpfe drücken übt eine Faszination auf Babys aus

Denn neben dem Staubsauger hat der kleine Mann auch ein Faible für den Geschrirrspüler. Da liebt er es, die Knöpfe zu drücken. Und beim Ausräumen halb reinzuklettern und mir die Teller zu reichen. Ein Glück haben wir in der Küche Korkfußboden, bei Fliesen hätten wir jetzt kein Geschirr mehr. Eine weitere große Liebe ist die Waschmaschine. Wenn sie schleudert, wird ehrfürchtig Sicherheitsabstand gehalten, ansonsten sitzt er auch gerne vor ihr, streckt den Finger aus und ruft „da, da, da!“ Am besten findet er den Schalter zur Programmwahl. Allerdings birgt das gewissen Risiken. Letztens konnte ich noch gerade rechtzeitig eingreifen, als er vom 30-Grad-Wollwaschgang auf 95 Grad-Wäsche stellen wollte.

Mein Großer findet die Waschmaschine übrigens auch ziemlich gut. Er hilft mir mit einen wahren Begeisterung beim Einräumen. Das hatte letztens zur Folge, dass mein Mann mit seinem nagelneuen Lammwoll-Pulli vor mir stand, der so geschrumpft war, dass er nun dem Großen passt: Denn eben jener hatte diesen Pulli aus feinster, weicher Wolle in die 60-Grad-Wäsche gestopft.

Ohja, meine beiden Rabauken lieben es, im Haushalt zu helfen. Aber nur bei ausgewählten Projekten. In denen sie gut sind. Ansonsten schätzen sie eher das Chaos (siehe mein Text hier und hier das Beweisfoto) – und bei dieser Vorliebe weiß ich wenigstens, von wem sie das haben. Aber ich arbeite an mir 🙂

Haben Eure Kleinen auch solche lustigen Vorlieben? Ich bin gespannt auf Eure Geschichten!

LINK-NAME