Kleine Kinder, kleine Sorgen – große Kinder, große Sorgen?

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Ich erinnere mich noch gut an den Geburtsvorbereitungskurs, damals vor mehr als neun Jahren, als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. „Ihr macht euch jetzt in der Schwangerschaft Sorgen um eure Kinder. Und ich sage euch: Das wird nicht aufhören. Ihr werdet euch immer Sorgen um eure Kinder machen. Immer.“ Die Dame ist ein bisschen arg theatralisch, dachte ich damals. Wie die anderen Teilnehmer wohl auch, wie die Blicke zeigten, die wir wechselten. Heute, mehr als neun Jahre später, weiß ich genau, was gemeint war. Denn die Sorgen um die Kinder hören nicht einfach auf, nur weil sie älter werden oder weil man beim zweiten oder dritten Kind mehr weiß. Denn auch, wenn sich einige Sorgen mit der Zeit auflösen, kommen andere Sorgen hinzu. Und auch, wenn man beim zweiten (oder dritten) Kind schon viel routinierter ist und deshalb viele Dinge besser einschätzen kann, bringt jedes Kind neue Sorgen mit. Weiterlesen

Weniger Kindergarten-Infekte und Co. – was wir von den Corona-Regeln mitnehmen können

Einen positiven Nebeneffekt hatte der Corona-Lockdown ja: Diese Spirale aus Kindergarten-Infekten war endlich unterbrochen. Dieser Winter hatte es echt in sich. Die üblichen Verdächtigen waren alle dabei: Neben unzähligen Schnupfenviren hatten wir Scharlach, Magen-Darm und Mittelohrentzündung zu Besuch. Bei drei Kindern kommt man auf wenige Wochen, wo mal alle drei Kinder ohne Schniefnase waren. Ich hielt tapfer durch, mich erwischte es erst an genau dem Tag, als die Schulen schlossen. Aber das war es dann auch: Seitdem gab es keine weiteren Infekte. Ist ja auch kein Wunder: Wir hatten ja niemanden, bei dem wir uns anstecken konnten! Und waren wir mal außerhalb des Hauses hielten wir Abstand. Das Händeschrubben tat sein Übriges. Und wird es hoffentlich auch weiterhin tun. Denn ich hoffe, dass wir einige der Corona-Regeln auch beibehalten können, wenn Corona „vorbei“ ist, auch wenn die zweite Welle ausbleibt und es einen Impfstoff gibt. Zum Beispiel Dinge wie Händewaschen (was ja eigentlich seit eh und je normal sein sollte!), in die Ellenbeuge niesen, bei Erkältung  zuhause zu bleiben und die Kinder nicht mit Ibuprofen „pimpen“, damit sie in den Kindergarten können und man selbst zur Arbeit. Und auch das Lüften find ich super – wenn ich daran denke, wie es oft im Kindergarten müffelte… da ist mehr frische Luft für alle gut! Weiterlesen

Hörspiele und Musik gegen die Langeweile

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Es sind verrückte Zeiten. Zeiten, in denen wir so eng zusammensitzen wie sonst nie. In Zeiten, in denen man viel Zeit hat – aber nur wenig Möglichkeiten, sich diese Zeit zu vertreiben. Eines der Dinge, die uns gerade helfen, ist Deezer. Am Anfang dieser ganzen verrückten Zeit habe ich tatsächlich viel mehr Radio gehört als früher. Um informiert zu sein. Aber irgendwann drehte es sich. Ich wollte, konnte nicht mehr jede Nachricht aufnehmen. Einmal am Tag die Onlinemedien lesen und morgens die Tageszeitung, das muss reichen, beschloss ich. Um nicht durchzudrehen in Zeiten der ständigen Hiobsbotschaften und sich überschlagenden Ereignisse. Stattdessen brauchte ich Musik, meine Lieblingsmusik, um mich abzulenken. Mitsingen und Mittanzen hilft. In jeder Situation. Meine Kinder beschäftigen sich in diesen Tagen besser denn je selbst, spielen, streiten sich tatsächlich weniger als sonst – aber manchmal wollen sie sich einfach zurückziehen. Und dann hören sie ihre Lieblingshörspiele bei Deezer, denn die CDs, die wir hier vorrätig haben, sind längst alle „ausgehört“. Weiterlesen

Die besten Beschäftigungsideen für Kinder – ein Überblick

In Zeiten von geschlossenen Schulen und Kindergärten bekomme ich gerade unglaublich viele Suchanfragen auf dem Blog, wie man seine Kinder beschäftigen kann, wenn man in Zeiten von Corona nicht raus kann, keine Freunde treffen kann und einem die Kinder vor Langeweile die Bude auseinandernehmen. Ich habe auf diesem Blog eine ganze Menge Beschäftigungsideen für Kinder und damit Ihr sie auf Anhieb findet, habe ich mir gedacht „stelle ich doch mal einen Übersichtstext zusammen“. Und hier kommt er! Eine Auswahl unserer liebsten Beschäftigungsideen für Kinder. Egal ob kreative Dinge oder Experimente oder Bewegungsspiele. Hier gibt es einige Links zu den entsprechenden Texten auf dem Blog – dann habt Ihr sie alle auf einem Blick. Damit niemanden langweilig wird. Und ja… es ist auch okay, wenn die Kinder in diesen Ausnahmezeiten ein bisschen mehr Fernsehgucken als sonst oder sich auch mal die Zeit mit Spieleapps am Tablet vertreiben. Ganz ehrlich: Meine Kinder machen das auch gerade, deutlich mehr als sonst und ich habe kein schlechtes Gewissen. Es sind halt besondere Zeiten und ab und an muss ich auch in Ruhe arbeiten. Wobei ich den Spagat Home Office mit Kindern schon ganz gut kenne und von daher vor keiner neuen Situation stehe. Und hier geht es nun los – so könnt Ihr Eure Kinder beschäftigen! Weiterlesen

„Kinder sind ein fantastisches Publikum“: Checker Tobi im Interview

Checker Tobi, das ist der Held meiner Jungs. Wenn Tobias Krell in seiner „Checker“-Sendung auf KiKA Kindern die Milch, das Lachen oder das Krankenhaus erklärt, dann lauschen meine Jungs andächtig, inhalieren quasi jedes Wort und können auch Wochen später noch jedes kleinste Detail wiedergeben. Sie erinnern sich an alles. Und selbst bei auf den ersten Blick nicht wirklich umwerfenden Themen wie „Nüsse“ sitzen sie wie gebannt da. Denn Checker Tobi gelingt es, die Dinge kindgerecht, aber immer spannend, nie von oben herab und auch mit einem gewissen Anspruch, also nicht bis ins Unkenntliche hinein vereinfacht, zu erklären. Ich habe mich riesig gefreut, dass er sich Zeit für ein Interview mit mir genommen hat. Und ja, so viel nehme ich vorneweg: Er ist in echt genauso ein cooler, sympathischer Typ wie im Fernsehen! Weiterlesen

Afterwork Familie – wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst: Davon handelt mein nächstes Buch

Ganz ehrlich – wann beginnt für Euch der Feierabend? Ist es, wenn Ihr mit der Arbeit aufhört und Eure Kinder abholt? Oder sprecht Ihr vielmehr vom Feierabend, wenn die Kinder im Bett sind, der Haushalt erledigt ist und Ihr auf dem Sofa sitzt? Genauso erledigt wie der Haushalt? In sozialen Netzwerken lese ich immer wieder das Zitat „19.30Uhr Tagesziel erreicht, Kinder im Bett und ich habe Feierabend.“ Muss das denn so sein? Kann denn nicht auch der Nachmittag mit unseren Kindern, dieser schmale Zeitkorridor von drei, vier, je nach Abholzeit fünf Stunden, schon unser Feierabend sein? Der gemeinsame Feierabend mit unseren Kindern. Ohne Stress, ohne Streit, ohne Hetzen. Wie schafft man es, dieses Zeitfenster zu echter Qualitätszeit zu machen? Zu iner gemeinsam verbrachten Zeit, in der alle auf ihre Kosten kommen – die ganze Familie. Und ja, auch wir Mütter! Um genau dieses Thema, um diese drei bis vier Stunden dreht sich mein neues Buch „Afterwork Familie – wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst„, das im August erscheint (Affiliate Link). Und darüber möchte ich Euch heute ein bisschen mehr erzählen… Weiterlesen

Was war heute besonders schön? Unsere 3 Fragen fürs Einschlafritual

Wenn es abends ins Bett geht, drehen meine Jungs nach dem Vorlesen gerne noch einmal auf. Plötzlich fallen ihnen 1000 Dinge ein, die sie noch erzählen möchten – und auf einmal sind sie wieder hellwach und denken nicht mehr ans Schlafen. Obwohl ich mich oft genug nach meinem „Feierabend“ auf dem Sofa sehne, mag ich dieses Kuschelige vor dem Schlafengehen sehr, das gemeinsame Runterkommen. Da ich es für mich auch immer schön finde, den Tag mit einem kleinen Resumée abzuschließen, habe ich mit meinen Jungs ein kleines Ritual als Teil des Einschlafsrituals entwickelt, dass sie mittlerweile von sich alleine aus einfordern und immer ganz gespannt sind, was der andere zu erzählen hat. Wir stellen uns gegenseitig drei Fragen über unseren Tag – und schließen so gemeinsam den Tag ab, so dass alle ohne Sorgen schlafen können. Weiterlesen

Geheimzutat Lachen: Wie Humor das Leben mit Kindern leichter macht

Oh nein, das Leben mit Kindern ist nicht immer einfach. Es gibt genug Tage, an denen ich wirklich an meine Grenzen stoße. An denen ich am liebsten nachmittags schon ins Bett gehen würde.  Momente, in denen ich meinen Humor weit unten aus dem Keller hervorkramen muss – und nicht immer finde. Aber wenn Ihr mich fragt, was mir den Alltag mit drei aufgeweckten, stets plappernden, manchmal streitenden und manchmal sehr dickköpfigen Kindern erleichtert, dann kann ich Euch eines sagen: Lachen. Auch wenn es manchmal schwerfällt, wenn mir nicht immer zum Lachen zumute ist. Wenn wir den Humor nicht verlieren, dann haben wir schon viel erreicht. Denn Humor macht das Leben leichter. Und sogar ein aufgesetztes Lachen kann dabei helfen.   Weiterlesen

„Mama, was ist Krieg?“

Die schönsten Gespräche mit meinen Kindern entwickeln sich oft abends im Bett. Wenn das Buch durchgelesen ist und ich gerade das Licht ausmachen möchte. Und dann kommen sie, die Fragen über das Leben. Kinder sind ja geborene Philosophen, ihre Gedankengänge überraschen immer wieder – und ihre Fragen sind nicht immer leicht zu beantworten. „Mama, was ist Krieg?“ wollte der Fünfjährige vor dem Schlafengehen wissen. Es ist so eine Frage, bei der man sein kleines Kind am liebsten nur noch festhalten möchte und nie mehr loslassen möchte. Und am liebsten gar nichts antworten möchte, am liebsten einfach nur „das ist etwas, was es vor langer Zeit auf der Erde mal gab, aber heute nicht mehr.“ Nur: Diese Antwort ist leider falsch. Und auch wenn ich meine Kinder vor allem Bösen beschützen möchte, ich kann es nicht. Die Welt ist nun mal so, wie sie ist. Und Kinder haben ein Anrecht auf ehrliche Antworten. Solange sie altersgerecht sind. Denn sie haben auch ein Recht auf heile Welt, zumindest in den ersten Lebensjahren. Mein Siebenjähriger nahm die Antwort vorneweg und ein Glück hatte ihn in der  Schule noch kein anderes Kind „verdorben“ und seine Antwort war kindergartenkindgerecht: „Das ist, wenn Länder Streit haben und sich bekämpfen.“   Weiterlesen

Back to School – aber nicht ohne meinen Fahrradhelm (mit Verlosung)

*Werbung und Gewinnspiel*

Es ist schon verrückt, und ich nehme mich da gar nicht aus: Wir wissen alle, wie schnell man mit dem Fahrrad stürzen kann. Und wie übel so ein Sturz ausgehen kann. Und wie einfach es ist, unseren Kopf bei so einem Fahrradunfall zu schützen. Nämlich mit einem Fahrradhelm. Aber trotzdem sieht man überraschend wenig Erwachsene, die beim Radfahren einen Helm tragen. Erschreckenderweise tragen noch nicht einmal alle Kinder und Jugendliche einen Fahrradhelm. Ich gebe es zu, bis ich Kinder hatte, habe ich mich davor auch gedrückt. Ja, auch aus Eitelkeit. Viele Helme sahen halt… nun ja, irgendwie nicht wirklich… toll aus. Aber nun habe ich meinen ersten Fahrradhelm – der nicht nur sehr gut schützt sondern auch noch richtig schick aussieht. Und meine Kinder habe ich pünktlich zum Schulanfang mit einem neuen Fahrradhelm von Nutcase ausgestattet. Und falls Ihr noch einen Helm für Euch oder Euer Baby sucht – ich verlose einen Erwachsenenhelm von Nutcase sowie einen Babyhelm!    Weiterlesen