Weniger Zucker – tatsächlich eine Frage der Gewohnheit

Ich brauchte eigentlich immer einmal am Tag etwas Süßes. Nachmittags zum Kaffee habe ich mir immer etwas gegönnt. Ein Stück Kuchen. Etwas Schokolade. Als ich schwanger war auch gerne eine Packung Toffifee (Schwangerschaftsgelüste Nummer 1). Mir fiel die Vorstellung schwer, ganz auf Zucker zu verzichten. Aber: Es geht einfacher als ich dachte! Und zwar ohne Zucker zu ersetzen. Einfach durch weglassen. Und dadurch, aufmerksamer die Zutatenlisten im Supermarkt zu lesen. Denn, wenn man ein bisschen darauf achtet, fällt einem erst so richtig auf, wie viel Mist in unserer Nahrung steckt. Weiterlesen

Reima-Kinderkleidung im Test: Unsere Outdoor-Erfahrungen

*Werbung*

Ich stelle Euch immer wieder gerne verschiedene Kindermode-Labels vor, die meine Kinder im Alltag testen. Eine der Marken, die ich hier schon einmal vorgestellt habe, ist das finnische Unternehmen Reima, das sich auf Outdoorkleidung für Kinder spezialisiert hat. Ich hatte Euch ja mal die tollen Fleece-Jacken vorgestellt, die meine Söhne mittlerweile schon mehrere Sommer (und auch im Frühjahr und Herbst) getragen haben. Sie sind bei uns echte Lieblingsjacken geworden, die so viel aushalten, dass auch die kleine Schwester sie noch tragen wird. Doch Reima macht natürlich auch Winterkleidung – die wirklich etwas aushält, denn der finnische Winter ist bekanntlich eine ganz andere Hausnummer als das, was bei uns Winter genannt wird. Auch wenn in diesem Jahr der Winter eher mild und kurz ausfiel, konnten wir diesen Winter zwei Wintersachen testen: Winterstiefel und einen Schneeanzug fürs Baby. Ich habe beides auch immer noch nicht weggepackt, trotz des Frühlingswetters letzte Woche. Denn: Letztes Jahr hat es an Ostern noch geschneit. Der Winter ist noch nicht vorbei!

Weiterlesen

„Wie viel Sekunden hat eine Woche?“ – wenn Kinder Zahlen entdecken

Ich glaube, ich war noch nie so gut im Kopfrechnen wie jetzt. Denn mein Gehirn wird täglich gefordert. Mein Mittlerer entdeckt nämlich die Zahlen. Und seine Neugier ist unersättlich. Er will einfach alles wissen. Die absurdesten Dinge. Naja, für uns Erwachsene absurd oder irrelevant. Für ihn in dem Moment die wichtigste Frage überhaupt. Weshalb ich mich bemühe, ihm auch alles zu beantworten. Und froh bin, wenn der große Bruder in der Nähe ist und mir beim Ausrechnen helfen kann – er ist nämlich King of Kopfrechnen und hat (im Gegensatz zu mir) auch noch Spaß dabei. Aber oft genug muss ich mich alleine durchrechnen. Beim Gang zum Kindergarten kommt es bei uns fast täglich zu folgenden Dialogen… Weiterlesen

Was war heute besonders schön? Unsere 3 Fragen fürs Einschlafritual

Wenn es abends ins Bett geht, drehen meine Jungs nach dem Vorlesen gerne noch einmal auf. Plötzlich fallen ihnen 1000 Dinge ein, die sie noch erzählen möchten – und auf einmal sind sie wieder hellwach und denken nicht mehr ans Schlafen. Obwohl ich mich oft genug nach meinem „Feierabend“ auf dem Sofa sehne, mag ich dieses Kuschelige vor dem Schlafengehen sehr, das gemeinsame Runterkommen. Da ich es für mich auch immer schön finde, den Tag mit einem kleinen Resumée abzuschließen, habe ich mit meinen Jungs ein kleines Ritual als Teil des Einschlafsrituals entwickelt, dass sie mittlerweile von sich alleine aus einfordern und immer ganz gespannt sind, was der andere zu erzählen hat. Wir stellen uns gegenseitig drei Fragen über unseren Tag – und schließen so gemeinsam den Tag ab, so dass alle ohne Sorgen schlafen können. Weiterlesen

Checker Tobi im Interview über seinen Kinofilm und wieso Kinder das beste Publikum sind

*Interview und Filmtipp*

Bisher waren meine Kinder vor allem Fans von fiktiven Figuren. Protagonisten aus Kinderbüchern. Aber seit einiger Zeit haben sie einen ganz realen Helden. Einen sehr sympathischen Helden, wie ich zugeben muss. Checker Tobi! Kennt Ihr ihn? Nun, eigentlich heißt er Tobias Krell und ist Moderator der Kika-Sendung „Checker Tobi“, in der er wissenschaftliche Phänomene wie Gletscher oder Alltagsdinge wie Schwimmbad, Verdauung oder Orchester kindgerecht erklärt. Dabei hat er, obwohl Jahrgang 1986, so eine herrliche naive (im positiven Sinne!) und mitreißende Art, dass meine Jungs mittlerweile fast alle alten Folgen bei YouTube angeschaut haben und fantastischerweise alles (wirklich ALLES!) behalten und mir detailliert erklären können. Letzte Woche ist nun sein Kinofilm „Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten“ angelaufen, den ich mit meinen Jungs sogleich (selbstbezahlt, soviel Transparenz muss sein) angeschaut habe, nachdem sie lange drauf hin gefiebert haben. Ich nehme schon mal vorneweg: Der Film lohnt sich! Aber später mehr dazu. Erstmal kommt Herr Krell zu Wort! Ich freue mich ganz besonders, dass mir Tobi einige Interviewfragen beantwortet hat (obwohl er jetzt gerade wie ein Verrückter durch ganz Deutschland düst, um seinen Film vorzustellen) und mir dabei auch verraten hat, wie viel Kunstfigur und wie viel echter Tobi Krell in „Checker Tobi“ steckt. Weiterlesen

Die Einsamkeit der Babymutter – ein Leserbrief

Wer mir schon länger folgt, weiß, dass ich kein Fan von übermäßigen Förderangeboten für Kinder bin und stattdessen immer wieder fürs freie Spielen plädiere. Auch in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ schreibe ich darüber, dass wir häufiger Fünfe grade sein lassen sollten – und konsequent überflüssige Veranstaltungen streichen sollten, um mehr Zeit zu gewinnen. Für uns, für die Kinder. Nun bekam ich letztens eine Email von einer Mutter, die meine Gedanken schön und gut fand – aber auch deutlich machte, dass sie mit ihrem Baby nicht zum Pekip und zum Baby-Musikgarten geht, um es zu fördern, sondern um der Einsamkeit zuhause zu entfliehen. Ich erinnerte mich an mein erstes Kind und verstand, was sie meinte. So ein Tag mit Baby kann manchmal ganz schön lang sein. Und gerade, wenn man im Freundeskreis zu den ersten mit Kind gehört, wird es manchmal ganz schön einsam. Da ich es wichtig finde, auch darüber einmal zu schreiben, bat ich darum, die Email auf dem Blog zu veröffentlichen. Und freue mich, dass ich es darf – anonym, aber ehrlich.

Weiterlesen

Vorkindvorsätze und was daraus geworden ist: Ein Gastbeitrag

Bevor ich Mutter wurde, habe ich mir so einiges vorgenommen. Was ich über Mütter dachte, bevor ich selbst eine wurde, hatte ich hier auf dem Blog ja bereits einmal aufgeschrieben. Doch nicht nur die Ansichten übers Muttersein ändern sich, wenn man selbst Mutter wird – auch die guten Vorsätze, die man sich in der Prä-Kind-Ära macht, lösen sich ziemlich schnell in Luft auf, sobald sie auf die Realität treffen. Bei mir war es ja der Vorsatz, nicht zu schimpfen und auch noch mit Baby das absolute Unverständnis, wie Eltern mit ihren Kindern schimpfen können. Nun, sobald mein erstes Kind größer wurde, konnte ich das mit dem Schimpfen vollkommen nachvollziehen! Ähnliche Vorkindvorsätze hat Tanja in einem Gastbeitrag beleuchtet, aber lest selbst: Weiterlesen

Geheimzutat Lachen: Wie Humor das Leben mit Kindern leichter macht

Oh nein, das Leben mit Kindern ist nicht immer einfach. Es gibt genug Tage, an denen ich wirklich an meine Grenzen stoße. An denen ich am liebsten nachmittags schon ins Bett gehen würde. Tage, an denen mir das Lachen im Halse steckenbleibt. Momente, in denen ich meinen Humor weit unten aus dem Keller hervorkramen muss – und nicht immer finde. Wie Ihr wisst, waren unsere letzten Monate nicht einfach (und die, die vor uns liegen, werden auch alles andere als einfach sein), da mein Mann im August an Krebs erkrankte. Aber wenn Ihr mich fragt, was mich durch diese Zeit trägt – und was mir den Alltag mit drei aufgeweckten, stets plappernden, manchmal streitenden und manchmal sehr dickköpfigen Kindern erleichtert, dann kann ich Euch eines sagen: Lachen. Auch wenn es manchmal schwerfällt, wenn mir nicht immer zum Lachen zumute ist. Wenn wir den Humor nicht verlieren, dann haben wir schon viel erreicht. Denn Humor macht das Leben leichter. Und sogar ein aufgesetztes Lachen kann dabei helfen.   Weiterlesen

Fit fürs zweite Halbjahr: Wie man das Lernen bei Kindern fördern kann und Lernando.de dabei hilft

*Werbung*

Ich muss gestehen: Ich bin froh, dass meinem Großen die Schule so leicht fällt. Eine Sorge weniger in dem Dschungel von Sorgen, die man sich als Eltern so macht. Er ist jetzt in der zweiten Klasse und freut sich sogar auf sein Halbjahreszeugnis. Besser geht es ja eigentlich kaum. Er geht gerne zur Schule und auch wenn ihn die Hausaufgaben manchmal nerven: Sorgen muss ich mir keine machen. Die Schule ist für ihn eine Art Selbstläufer, die Umstellung vom Kindergarten fiel mir schwerer als ihm. Aber ich weiß, dass das keine Selbstverständlichkeit ist. Und ich weiß auch, dass das nicht bedeutet, dass es immer so bleibt. Es muss ja nur einmal ein Lehrer kommen, mit dem er nicht so richtig klar kommt und schon kann alles anders werden. Ganz abgesehen davon, dass sich Kinder ja auch verändern und damit auch ihre Motivation, in der Schule mitzuarbeiten. Für diese Fälle finde ich gut gemachte Lernhilfen wichtig, die Kinder motivieren und fördern – und gleichzeitig auch Spaß machen.   Weiterlesen

Magic Aufräuming nach der Ganznormalemama-Methode (oder: Wie ich an Marie Kondo scheiterte)

Jedes Jahr kurz nach Weihnachten packt mich nicht nur das Fernweh, sondern auch die Sehnsucht nach einem aufgeräumten Zuhause. Nach einem Esszimmer, das auch seinen Namen verdient, nach einem Sofa, auf das man sich setzen kann, ohne vorher sieben Bücher, zwanzig Legosteine und vier Kuscheltiere zur Seite zu räumen. Ich kaufe Hyazinthen und Tulpen, um den Frühling einziehen zu lassen und suche verzweifelt nach einem Ort, an dem ich die Vase abstellen kann. Der ist schwer zu finden, weshalb die Blumen ein eher trauriges Dasein zwischen Altpapierstapeln und partnerlosen Socken fristen. Ich will Ausmisten, mich befreien von all dem Ballast und endlich nicht mehr über Stapel alter Zeitschriften stolpern, wenn ich die Treppe hochgehe! Ich will endlich wieder Platz im Kleiderschrank und in den Küchenschränken. Und ich will einen Platz für all die Dinge, für die man keinen festen Platz hat und sie deshalb auf jeder frei verfügbaren Fläche ablegt. Jedes Jahr dasselbe um die Jahreszeit und es geht nicht  nur mir so. Ausmisten ist das Top-Thema in allen Zeitschriften und nun geht Marie Kondo, DIE Aufräumqueen schlechthin, sogar mit einer Netflixserie an Start. Mit Marie Kondo werde ich meine Ausmist-Challenge jedoch nicht starten, denn ich scheiterte an ihrem Konzept vor zwei Jahren grandios. Ein neues Konzept muss her!   Weiterlesen