Gastbeitrag: „Bis einer weint! Kein Tag ohne Geschwisterstreit“

Ich freue mich immer, wenn ich auf diesem Blog auch ein paar andere Stimmen unterbringe – umso mehr Vielfalt, umso besser, finde ich. Denn wir Mütter sind verschieden, unsere Kinder sind verschieden, unsere Familien und natürlich auch unsere Meinungen und Wege, die wir beschreiten. Ich finde Gastbeiträge sind so etwas wie die Würze auf einem Blog, denn sie runden das große ganze Blog-Gericht erst so richtig ab! Und deshalb freue ich mich riesig, dass ich heute wieder einen Gastbeitrag für Euch habe – diesmal hat für mich die liebe Verena von dem Blog Vrenitutkund einen Text über Geschwisterstreit von der Seele gebloggt! Sie ist wie ich Dreifachmutter und ich mag ihre Texte sehr ! Aber lest selbst – hier kommt Verenas Gastbeitrag: Weiterlesen

Sicher zu Schule und Kindergarten: Checker Tobis Tipps für die Verkehrserziehung

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Wir wohnen ja mitten in der Innenstadt – und auch wenn die Lübecker Altstadt verkehrsberuhigt ist, gibt es für meinen Großen auf dem Weg zur Schule einige Kreuzungen zu überqueren. Mal mit, mal ohne Ampel, mal vorbei an parkenden Autos und auf Tuchfühlung mit Fahrrädern, Rollerfahrern und Bussen, die an den Kindern vorbeibrausen. Mein Großer ist die eigentlich nicht lange Strecke gefühlt 10 000 Mal gegangen, schließlich ist der Kindergarten gleich nebenan. Er kennt die besten Stellen zum Straße überqueren, er weiß, dass man selbst bei einer grünen Ampel nicht einfach blind loslaufen sollte, er schaut mit einer Konzentration nach links und rechts, von der wir Großen uns eine Scheibe abschneiden können –  aber dennoch sehe ich vor meinem inneren Auge alle möglichen Gefahren. (Im Geheimen sind wir doch alle Helikoptermums, oder?!) Und nun kommt auch noch mein Mittlerer in das Alter, in dem er immer selbständiger wird und läuft alleine die paar Schritte zu den Nachbarsjungen. Und da muss er auch eine Straße überqueren – zwar eine ganz kleine, aber auch da kommt manchmal ein Auto. Weiterlesen

Auszug „Afterwork Familie“: Wie Kinder im Haushalt mithelfen können

Worum es in meinem neuen Buch „Afterwork Familie: Wie du mit wenig Zeit dich und deine Kinder glücklich machst“ geht, hatte ich ja schon mal geschrieben. Einen Blick ins Inhaltsverzeichnis könnt Ihr werfen. Heute möchte ich Euch einen kleinen Einblick ins Buch geben und exklusiv einige kleine Auszüge aus dem Buch vorstellen. Wie ich schon beschrieben habe, geht es kurz gesagt darum, wie wir Eltern die oft viel zu knappe Zeit am Nachmittag für echte Familienzeit nutzen können – ohne Stress und Streit. Denn wer sagt denn, dass der Feierabend nicht schon direkt nach der Arbeit und dem Abholen aus Kindergarten oder Schule beginnen kann? Ich gebe im Buch Tipps dazu, wie Ihr den Nachmittag entrümpeln könnt, wie Ihr Euch auf das Wichtige konzentrieren könnt, wie Ihr mit Ritualen und Routinen Kindheitserinnerungen, ein Wir-Gefühl und vor allem einen stressfreien Tag schafft. Und ich gebe ganz konkrete Tipps, wie man stressfrei mit Kindern einkauft, den Handykonsum von allen reduziert, ohne Streit am Abendbrottisch echte Familienzeit erlebt, wie man seinen Kindern bei den Hausaufgaben hilft, wie man die Kinder liebevoll und ohne Gemecker ins Bett bringt und wie man es schafft, dass die Aufgaben im Haushalt zu Quality Time werden. Und von letzterem handelt auch der Auszug, den ich Euch heute zeigen möchte:

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Zwischen Wehmut und Erleichterung: Gedanken zur Eingewöhnung

Nun ist es soweit! Auch mein drittes Kind kommt in den Kindergarten! Diese Woche beginnt die Eingewöhnung. Und damit geht nun auch meine dritte und höchstwahrscheinlich auch letzte Elternzeit zu Ende. Eigentlich sollte ich ja beim dritten Kind Eingewöhnungsprofi sein – aber auch diesmal schwanke ich zwischen Erleichterung und Wehmut. Obwohl ich wie auch in den ersten Elternzeiten weitergearbeitet habe, Bücher und diesen Blog geschrieben habe, hatte ich eben doch Elternzeit. Also viel intensive Zeit mit meiner kleinen Maus. Wie werde ich unser gemütliches zweites Frühstück zu zweit vermissen, wenn wir beide, nachdem die Brüder aus dem Haus sind, zusammen am Esstisch sitzen und ich ihr aus der Zeitung vorlese, sie begeistert auf Tierbilder in der Zeitung patscht und mir die Politikseiten in Konfetti zerrupft! Aber gleichzeitig freue ich mich auf die neu gewonnene Freiheit, darauf, morgens alleine in Ruhe meinen zweiten Kaffee zu trinken, darauf, regelmäßige Zeit für meine Arbeit zu haben und nicht immer nur die Stunde Mittagsschlaf. Und darauf, dass ich somit auch abends wieder Feierabend habe und nicht noch am Computer sitzen muss. Weiterlesen

Vor einem Jahr geriet unser Leben aus den Fugen – und ein Ende ist nicht in Sicht

Es ist tatsächlich schon ein Jahr her. Ein Jahr her, dass unser Leben aus den Fugen geriet. Dass wir mit einem Mal herauskatapultiert wurden aus der Normalität. Dass die Leichtigkeit aus unserem Alltag herausgesogen wurde. Vor einem Jahr ging mein Mann mit geschwollenen Mandeln zum Arzt. Und kam mit der Diagnose Lymphdrüsenkrebs wieder nach Haus. Es folgte ein Jahr voller Höhen und Tiefen, voller Therapien, die erst anzuschlagen schienen und dann doch nicht so wirkten, wie sie sollten. Es war ein Jahr, in dem wir versuchten, für die Kinder so viel Normalität wie möglich aufrecht zu erhalten, die Zeit zu nutzen, uns zu sagen „jetzt erst recht“ und trotz aller Umstände  unser Lachen nicht zu verlieren. Denn unseren Humor, unsere Freude am Leben – das wollten wir uns nicht nehmen lassen! Und schon gar nicht sollten unsere Kinder sich ihren Humor,  ihr Lachen, ihre unbeschwerte Kindheit nehmen lassen! Aber es war auch ein Jahr, in dem wir immer wieder an unsere Grenzen stießen, in dem ich merkte, wie gut mein Autopilot funktioniert und wir uns mit Fachbegriffen und Statistiken auseinandersetzten, die man eigentlich gar nicht genauer kennen möchte. Leider ist ein Ende nicht in Sicht. Es geht vielleicht jetzt erst so richtig los. Denn die einzige Therapie, die meinem Mann nun noch helfen kann, ist die Stammzellentransplantation. Weiterlesen

Raus aus dem Haus, am besten ohne Handy: Wie die Natur den Familienzusammenhalt stärkt

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Kennt Ihr diese Tage, an denen so ziemlich alles schief läuft, Ihr vor lauter Haushalt, Geschwisterstreit und Terminstress nicht mehr wirklich weiterwisst? Die Tage, an denen Ihr das Gefühl habt, dass Euch die Decke auf den Kopf fällt? Wenn ständig jemand etwas von Euch will und Ihr zu keinem klaren Gedanken kommt? Das sind diese Tage, an denen ich manchmal am liebsten schon mittags das Insbettgehritual einläuten möchte, um endlich Ruhe zu haben. Was an solchen Tagen tatsächlich Wunder wirkt: Wenn wir raus in die Natur gehen. Schon allein raus aus dem Haus zu kommen, hebt schlagartig die Stimmung. Egal, wie das Wetter ist. An solchen Tagen ziehe ich den Kindern die Schuhe an und ab geht es, einmal um den Block, auf den Spielplatz oder einfach nur zu Fuß zum Bäcker. Hauptsache frische Luft und ein Ortswechsel! Schwupps, lassen die Streitereien nach, flitzen die Kinder um die Wette und der sich anbahnende Spannungskopfschmerz verschwindet… noch besser – und vor allem nachhaltiger – wirkt der Ortswechsel, wenn es nicht nur auf den Spielplatz oder zum Bäcker geht, sondern  raus in die Natur! Weiterlesen

Ein besonderes Fotobuch, ruckzuck erstellt: Das fingerbook (mit Rabattcode)

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Das letzte Fotobuch, das ich erstellt habe, war vor acht Jahren. Über das erste halbe Lebensjahr meines Großen. Danach gab es viele gute Vorsätze für weitere Fotobücher – und viele, viele Bilder auf diversen Handys, Computern und Kameras. Meine Ankündigung „wenn ich mal Zeit habe, mache ich als erstes ein Fotobuch“ ist eine Art Running Gag geworden. Und ich ärgere mich über mich selbst, dass ich es nicht hinbekomme. Bis jetzt. Denn nun habe ich ein Fotobuch erstellt. Und zwar in rekordverdächtigen fünf  Minuten. Inklusive Bestellvorgang und Online-Login! Wie das ging? Mit dem fingerbook. Ein handliches, robustes Fotobuch mit 24 Bildern, das man ganz einfach mitnehmen, verschenken und immer wieder hervorholen kann.   Weiterlesen

Nachhaltig um jeden Preis? Leute, entspannt Euch!

Wenn es ein Wort gibt, ohne dass keine Ausgabe der Tageszeitung, keine Frauenzeitschrift und neuerdings auch kein Wirtschaftsmagazin auskommt, dann ist es: Nachhaltigkeit. Wahlweise nachhaltig. Es gibt Tage, da stolpert man auf fast jeder Seite der Tageszeitung über eines der Wörter. Was wir nicht alles tun sollen, um nachhaltig zu sein! In den sozialen Medien überbieten sie sich mit Vorschlägen. Strohhalme aus Glas (hat mal jemand an kleine Kinder gedacht, die ja eigentlich die Hauptzielgruppe von Strohhalmen sind und gerne herzhaft zubeißen?), feste Seife zum Haarewaschen, Bienenwachstücher statt Alufolie, es ist ja alles schön und gut und mehr als lobenswert. Aber, wenn jemand so wie eine Bekannte neulich alle Tupperdosen aus Plastik aus dem Küchenschrank wirft, um Platz für Glasbehälter zu schaffen, die sie neu anschafft, dann ist das gut gemeint, aber nicht wirklich effektiv. Wisst Ihr, wie viel Energie und Rohstoffe in die Produktion von Glasbehältern fließen? Wieso also noch völlig intakte Kunststoffdosen in den Müll werfen, nur weil sie aus dem bösen Plastik sind?! Oder der Herr, der eine Streuobstwiese abholzte, um bienenfreundliche Wiesenblumen auszusäen und stolz von seinem Einsatz für die Bienen berichtete? Oder die Mutter, die jegliches Plastikspielzeug ihrer Kinder wegwarf, um alles durch entsprechendes Holzspielzeug zu ersetzen? Nein,  es ist nicht nachhaltig, wenn wir alle anfangen, sämtliche Kunststoffgegenstände aus unserem Haushalt durch Alternativen zu ersetzen. Jedenfalls nicht, solange sie noch funktionsfähig sind. In Sachen Nachhaltigkeit ist eine Hysterie ausgebrochen, und wehe, jemand isst Joghurt aus einem Plastikbecher, dann bekommt er zumindest virtuell einen über die Rübe gezogen. Weiterlesen

Unser Alltag ist ihre Kindheit? Nein, ihre Kindheit ist noch viel mehr!

#unseralltagistihrekindheit. Das ist nicht nur ein eigener Hashtag, sondern auch ein immer wieder gerne nett in Szene gesetztes Zitat, auf T-Shirts, Kaffeetassen oder Wandbildern. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich über diesen Satz gestolpert bin. Zunächst fand ich den Spruch gut. Auf den Punkt gebracht. Schlüssig. Eindrucksvoll erinnernd an das, was wirklich zählt. Aber beim näheren Nachdenken auch irgendwann ermahnend. Schlechtes Gewissen machend, wenn mal wieder so ein Tag war, an dem viel zu viel Alltag und viel zu wenig Kindheit war. Und dann fing dieser Satz an, mich furchtbar zu nerven. Ich muss gestehen, ich habe ein zwiegespaltenes Verhältnis zu diesem Satz. Denn Kindheit ist einfach noch viel mehr als unser Alltag!  Glücklicherweise. Weiterlesen

Bauchgefühl vs. gute Ratschläge: Hört auf Euren Bauch!

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Ist das Kind nicht etwas warm angezogen? Das Kind braucht doch eine Mütze! Du verwöhnst sie doch, wenn du sie immer gleich hochnimmst. Ist der Kleine nicht schon zu alt für einen Schnuller? Sag bloß, du stillst noch? Also mit einem halben Jahr sollte sie sich ja schon mal drehen können! Das Baby hat bestimmt Hunger! Das Baby hat bestimmt Bauchschmerzen! Rühr doch ein bisschen Zucker in den Tee, dann trink sie ihn bestimmt viel lieber. Mit zwei Jahren sollte der Kleine aber tagsüber schon trocken sein. Babys brauchen keine Fluoridtabletten. Babys brauchen auf jeden Fall Fluorid-Tabletten. Kommen Euch diese Sätze bekannt vor? Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich diese Ratschläge schon gehört habe, seit ich vor acht  Jahren zum ersten Mal Mutter wurde. Wenn ich für jedes „Das Kind braucht doch eine Mütze“ einen Euro in die Spardose gesteckt hätte, wäre ich heute reich! Das mit den Ratschlägen beginnt ja schon in der Schwangerschaft und steigert sich, wenn das Kind auf der Welt ist. Gerade beim ersten Kind ist es da gar nicht so leicht, die gut gemeinten von den wirklich guten Ratschlägen zu trennen – und schon gar nicht, dem eigenen Bauchgefühl den Vorrang zu geben. Denn für die Entscheidung „das ist mein Weg“ bedarf es eine Menge Mut. Und den muss man als frischgebackene Mama, die in eine völlig neue Welt katapultiert wird, erst einmal haben! Weiterlesen