Wie helfe ich meinem schüchternen Kind? Interview und Buchtipp

Schüchterne Menschen gehen oft ein bisschen unter. Besonders schüchterne Kinder, die manchmal nicht ins System zu passen scheinen. Das Kind würde ja nur am Rand sitzen und sich nicht im Spiel beteiligen, hört man da als Elternteil. Oder die mündliche Mitarbeit im Unterricht wird bemängelt, weil quasi kaum vorhanden. Zwei meiner drei Kinder sind auch eher schüchtern und ich erinnere mich noch gut, wie es war als einzige Mutter beim Seepferdchenkurs auf der Bank neben dem Schwimmbecken zu sitzen statt mit den anderen Müttern Kaffee trinken zu gehen. Ich weiß noch gut, wie es ist, wenn man als einzige Mutter bei der Kindergeburtstagsparty da bleibt, weil das Kind nicht alleine bleiben möchte. Was ich aber auch gemerkt habe: Wenn ich meinen Kindern Zeit gebe, ihnen den Rücken stärke, dann kommt irgendwann der Moment, an dem sie auch bereit sind, alleine beim Schwimmkurs oder der Geburtstagsparty zu bleiben. Druck und Zwang wirken eher kontraproduktiv. Geduld und immer wieder bestärken hingegen haben gut funktioniert. Meine Autorenkollegin Inke Hummel, die ich sehr schätze und für ihre undogmatische Art mag, hat nach ihrem Pubertätsratgeber, den ich hier vorgestellt habe, nun das absolut lesenswerte Buch „Mein wunderbares schüchternes Kind. Mut machen, Selbstvertrauen bestärken, liebevoll begleiten“ geschrieben. Ein liebevoll geschriebener, auf die Bedürfnisse der Kinder eingehender Ratgeber für Eltern schüchterner Kinder, der sehr praxisnahe und pragmatische Tipps enthält und wirklich umsetzbare Strategien für typische Alltagssituationen zeigt. Im Interview verrät Inke mir, wie wir Eltern unsere schüchternen Kinder unterstützen können:

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Sich selbst zu akzeptieren -wieso fällt Müttern Selbstliebe so schwer?

*Interview und Buchtipp*

Das mit der Selbstliebe ist ja so eine Sache. Ich habe selten so viele selbstkritische Äußerungen gehört wie von Frauen, insbesondere von Müttern! Woher kommt das? Wieso fällt gerade Mütter die Selbstliebe so schwer, sich selbst zu akzeptieren, so, wie man ist? Die Crew vom grandiosen Online-Magazin Mutterkutter hat dazu ein wirklich lesenswertes Buch geschrieben: „Love yourself Mama! Körper, Seel und Liebe in Balance. So schaffst du es im Alltag, an dich selbst und deine Gesundheit zu denken“. Darin geht es nicht nur darum, was wir unserem Körper und unserer Seele oder unserer Beziehung Gutes tun können, wie man der Beziehung etwas Gutes tun können, sondern auch darum, wie wir lernen, uns, unseren Körper und auch die Veränderungen, die die Schwangerschaft mit sich bringt, lieben lernen. Dazu habe ich Doro von Mutterkutter gefragt – lest selbst ihre Tipps und kritischen Gedanken zum Thema Selbstliebe:

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Yoga für Kinder: Interview mit einer Yogalehrerin und Buchtipp für Kinder

Wenn man mich fragt, was mir hilft, meine Akkus aufzuladen, dann ist es Yoga. Das mache ich tatsächlich seit mittlerweile fast zehn Jahren und es ist die perfekte Mischung aus Sport, Runterkommen und auf mich besinnen. Ich schiebe fast jeden Tag eine Yoga-Einheit ein, sei es auch nur ein paar Sonnengrüße am Morgen – und es tut mir so unglaublich gut! Immer häufiger mache ich meine Übungen auch mit meinen Kindern zusammen, denn natürlich wurden sie neugierig, als sie mir beim Yoga zuschauten. Die Einstellung, mit der meine Kinder ans Yoga gehen, bringt einfach Spaß und ich merke, dass es ihnen gut tut, gerade jetzt, wo Schulsport und Sportverein wegfallen. Umso mehr freute ich mich über ein Rezensionsexemplar vom Riva Verlag, ein tolles, lesenswertes Yoga-Bilderbuch, eine Mitmachgeschichte für kleines Yogis: „Inselabenteuer mit Yogamöwe Lilly“ von Stefanie Weyrauch und Silvia Weber, der man das Herzblut anmerkt, das in diesem Buch steckt. Ich habe Stefanie zu dem Thema „Yoga für Kinder“ interviewt. Sie ist Yogalehrerin und gibt seit vielen Jahren auch Familien-Yogakurse, Mama-Baby-Yoga oder Kinderyoga. Auf Yogastern schreibt sie übrigens auch über ihren Yogaweg. Mir hat sie verraten, auf was man beim Kinderyoga achten muss und was es Kindern für Vorteile bietet, Yoga zu üben:

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Meditieren mit Kindern: Tipps und Buchempfehlung

Habt ihr schon mal mit euren Kindern meditiert? Es ist gerade in diesen Zeiten eine sehr Möglichkeit, mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag zu bringen. Aber wie meditieren Kinder eigentlich? Was bringt es ihnen? Und wie kann man ihnen das Thema nahebringen? Dazu habe ich Christopher End und Anando Würzburger befragt – zwei Experten in Sachen Meditation. Sie haben das Buch „Der kleine Samurai findet seine Mitte“ geschrieben, das praktische Meditationsübungen und theoretisches Wissen mit einer Abenteuergeschichte für Kinder ab sechs Jahren verknüpft. Warum ich euch das Buch ans Herz lege und vor allem, wie man mit Kindern meditiert und welche Vorteile es bietet, haben sie mir im Interview verraten:

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Last Minute Geschenketipps für Kinder: Hörspiele, Bücher, Spiele ab fünf Jahren

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Was mich betrifft, ist Mitte Dezember eigentlich noch zu früh, um von Last Minute Geschenken zu sprechen. Denn ich bin seit eh und je eher Superlastminute-Geschenkekäufer. Nicht selten kam es vor, dass ich noch am 24. vormittags die Geschäfte stürmte, auf der Suche nach den letzten Geschenken, für die mir die Tage davor einfach die Ideen fehlten. Nun, es ist ein Irrglaube, dass einem unter Zeitdruck dann auf einmal vier Stunden vor der Bescherung die kreativen Ideen für Geschenke kommen…. Weshalb ich angefangen habe, doch schon Ende November die ersten Geschenke zu besorgen. Es ist nicht nur entspannter, ich kann dafür auch noch am Heiligabend ausschlafen, gemütlich frühstücken und mich um meine aufgeregten Kinder kümmern. Es reicht ja, wenn die aufgeregt auf den Weihnachtsmann warten, da muss ja nicht auch noch eine aufgeregte Mutter herumspringen und dezent nervös über die letzten Geschenke nachdenken – und nach einer Minute suchen, sie geheim zu verpacken! Aber es ist ja so mit den guten Vorsätzen: So ganz gehen sie nie auf. Und deshalb bin ich Mitte Dezember dann doch noch auf der Suche nach den letzten Geschenken. Egal, wie gut ich alles vorbereite. Und falls es Euch auch so geht und Ihr noch ein paar Anregungen für Geschenke für Kindergartenkinder und Grundschüler sucht, habe ich hier noch ein paar Geschenkideen für Euch!

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Entspannt durch Vorschul- und Grundschulzeit: Buchtipp und Interview

Im trubeligen Alltag mit Kindern haben wir Mütter ja so ziemlich alles auf dem Zettel. Wir denken an die Brotboxen, die Wechselwäsche, die Unterschriften unter Klassenarbeiten und verarzten nebenher aufgeschlagene Knie und schlichten Geschwisterstreit. Wir haben so viel um die Ohren, dass wir aber dabei eines aus den Augen verlieren: uns selbst. Wie man es schafft, diesem „ich“ wieder mehr Zeit einzuräumen, darüber schreiben die liebenswerten und kompetenten Damen von Mutterkutter.de nicht nur auf ihrem Onlinemagazin, sondern auch in ihrem Buch „Der Survivalguide für Mamas: Die besten Überlebensstrategien für deinen Familienalltag. Entspannt durch die Vor- und Grundschulzeit„. Hinter Mutterkutter stehen Dorothee Dahinden, Judith Bildau, Kerstin Lüking und Isabel Huttarsch. Und sie haben zusammen auch diesen famosen Druck rausnehmenden und praxisnahen Ratgeber geschrieben. Wie man es schafft, den Druck rauszunehmen, verrät mir Judith heute im Interview:

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In Beziehung bleiben – auch in der Pubertät: Interview und Buchtipp

Wenn man denkt, man hat das Schlimmste hinter sich und dann kommt die nächste, öhm, sagen wir mal, spannende Phase. Bei uns ist das so: Pünktlich, wenn meine Kleine aus der Trotzphase raus ist, wird mein Ältester in die Pubertät kommen. So in etwa jedenfalls. Das Familienleben soll ja auch nicht langweilig werden! Und ich kann mir jetzt schon ausrechnen, dass, wenn der Große und der Mittlere mit der Pubertät durch sind, ihre kleine Schwester damit durchstarten wird. Kurz: Es liegen spannende, aufregende und ja, ich befürchte auch anstrengende Jahre vor uns! Aber das Gute: Ich habe jetzt schon ein Buch, das mich in dieser Zeit begleiten wird. Ein richtig gutes, informatives, wunderbar leicht geschriebenes und vor allem einfühlsames Buch zum Thema Pubertät: „Miteinander durch die Pubertät: Gelassener begleiten, weniger streiten, in Kontakt bleiben“ heißt es und geschrieben hat es die wunderbar sympathische Inke Hummel. Die Pädagogin beschreibt, wie man mit seinen Teenager-Kindern in Beziehung bleibt und die Bindung aufrecht erhält, auch in den stürmischen, nicht immer leichten Pubertätsjahren. Einige Tipps verrät sie mir heute in einem Interview:

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Unsere liebsten Weihnachtsbücher für kleine Kinder

Herbst und Winter sind ja per se schon Vorlese-Jahreszeiten. Kuschelig auf dem Sofa sitzen und dabei aus Bilderbüchern vorlesen – das gehörte für mich schon als Kind zu den kalten Jahreszeiten dazu. Vor allem, wenn es im Dezember so früh dunkel wird und man um vier durchgefroren vom Spielplatz nach Hause kommt, tut es einfach richtig gut. Umso mehr genieße ich es, dass es für meine Kinder auch so ist! Meine beiden Großen sind so langsam aus dem Vorlesealter raus, aber ein Glück geht es bei meiner kleinen Tochter jetzt erst so richtig los. Wobei sich auch die Großen glücklicherweise immer mal dazukuscheln und zumindest der Mittlere auch gerne mal zuhört. In der Adventszeit liebe ich das Vorlesen noch mehr, dazu gibt es Plätzchen und Süßkram und eine heiße Schokolade und dann kramen wir die Weihnachtsbücher raus, auf die man sich schon das ganze Jahr über freut. Es sind teilweise noch Bücher aus meiner Kindheit! Unsere liebsten Kinderweihnachtsbücher habe ich hier einmal für Euch zusammengestellt:

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Wie schlafen Babys besser? Interview und Buchtipp rund ums Durchschlafen, Einschlafen und Co.

Wenn man frischgebackene Eltern fragt, was sie in der ersten Zeit mit Baby am meisten stresst, bekommt man oft die Antwort: „der Schlafmangel.“ Es ist eines der Dinge, auf die man einfach nicht vorbereitet ist, egal, wie oft man es hört und in der Theorie weiß. Aber wie sehr Schlafmangel zermürbt und belasten kann, erfährt man erst, wenn man wirklich alle zwei Stunden geweckt, die Nächte stillend oder das schreiende Baby durch die Wohnung tragend verbringt – und dann auch am folgenden Tag nicht zum Ausruhen kommt. Aber wieso schläft das Baby eigentlich nicht durch? Und gibt es Tricks, die wirklich helfen, damit man etwas mehr Schlaf bekommt? Wann wird es besser? Und wann sollte man mit dem Einschlafritual anfangen? Diese und andere Fragen beantwortet die Autorin Silke Plagge in ihrem Buch „Schlaf, mein Baby, schlaf. Entspannte Wege zu ruhigen Nächten„, das in der Reihe „Eltern Ratgeber“ der Zeitschrift Eltern im DK-Verlag erschienen ist (und in dem es auch einen Gastbeitrag von mir gibt!). Ein paar Tipps und Fakten rund ums Thema Babyschlaf verrät sie mir hier im Interview:

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Wie es uns gelingt, uns in all den Anforderungen an uns nicht zu verlieren: Gastbeitrag von Lisa von Stadtlandmama

Ihr kennt sicher den famosen Blog stadtlandmama?! Und dass die beiden Autorinnen dahinter, Lisa und Katharina, nicht nur tolle Frauen sind, sondern auch das Buch „Wow Mom: Der Mutmacher fürs erste Jahr mit Kind“ geschrieben haben, das ich hier vorgestellt hatte, wisst Ihr sicher auch? Dann habe ich gute Nachrichten für Euch: Es gibt ein neues Buch von Lisa und Katharina. Wow Mom Teil 2, wenn man so will. Es heißt „Wow Mom: Der Mutmacher für mehr ich in dem Wir“ und ist sogar noch besser geworden als der erste Band, finde ich! Wie es zu dem Buch kam und wieso es so wichtig ist, das „ich“ in dem all dem „wir“ nicht zu verlieren, schreibt mir Lisa in einem Gastbeitrag, über den ich mich riesig freue. Schon allein wegen meines Lieblingssatzes „Wie lange hatte ICH mich in einem WIR aufgelöst, mich gab ́s ja noch!“ lesenswert, Buch und Gastartikel, aber lest ihn selbst in voller Länge:

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