Woher kommt diese Wut in den sozialen Medien?

Was passiert da gerade in unserer Gesellschaft? Woher kommt diese Wut? Woher kommt dieser Hass? Wieso werden wildfremde Menschen beschimpft? Wenn man in diesen Wochen im Internet mitliest, dann tut es förmlich weh. Dieser Hass, diese Häme, diese Missgunst, die aus den Zeilen sprechen. Ich versuche tief durchzuatmen, es nicht an mich ranzulassen, mir zu sagen, dass es sich nicht lohnt, mit diesen Menschen zu diskutieren. Und doch ertappe ich mich dabei, wie ich es dann doch tue. Weil ich nicht anders kann. Weil ich gewisse Dinge nicht so stehen lassen kann. Um dann wiederum neu bepöbelt zu werden. Aber der Ton wird immer rauer, immer aggressiver. Es macht mir angst. Wie fremde Menschen virtuell übereinander herfallen. Wie es nur noch die Extreme zu geben scheint, nur noch die eigene absolute Meinung gilt, man sich rationalen Argumenten gegenüber verschließt. Und alle anderen beschimpft – viel zu oft unter der Gürtellinie.

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Spielerisch lernen und Lerninhalte wiederholen mit scoyo – ein Erfahrungsbericht

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Und schwupps ist das Kind auf einmal in der vierten Klasse. Wo ist nur die Zeit geblieben? Er stand doch gerade noch mit der Schultüte im Arm vorm Schultor. Und jetzt ist er so groß und selbständig. Und auf einmal geht es in der Schule „um die Wurst“: Er ist in der vierten Klasse und im ersten Halbjahr geht es ja bekanntlich um die Empfehlung für die weiterführende Schule. Mein Sohn ist recht unproblematisch, was das Lernen betrifft, und die letzten Zeugnisse waren super. Aber seit den Sommerferien sind die Ansprüche plötzlich kräftig angezogen. Dazu kommen die Corona-Lockdown-Wochen, die hinter uns liegen. Das Schuljahr begann gleich mit einigen Lernstandserhebungen. Und natürlich haben die Schüler in der Homeschooling-Zeit einiges an Stoff verpasst – der nun irgendwie aufgeholt werden muss. Man kann nicht wirklich sagen, dass die Begeisterung immer groß ist, wenn zusätzlich zu den Hausaufgaben noch das Üben für Tests und das Wiederholen von verpasstem Stoff aus dem letzten Schuljahr ansteht. Was bei uns gegen Lernfrust hilft: Möglichst verschieden Arten des Lernens nutzen. Neben den üblichen Schulheften und Lernmaterialien ist das bei uns auch digitales Lernen. Denn da prägen sich die Lerninhalte noch einmal ganz anders ein – und wenn es gut gemachte Lernsoftware ist, dann kommt es den Kindern eher vor wie ein Spiel als wie wirkliches Pauken. Zum Beispiel, wenn das Lernportal scoyo benutzt wird.

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Pasta mit Kirschtomaten aus dem Ofen – ein schnelles Rezept

Pasta geht immer! Ich muss ja gestehen, ich bin da so wie meine Kinder: Für eine gute Portion Nudeln bin ich immer zu haben. Und ja, ich könnte jeden Tag Pasta essen, ohne dass ich überdrüssig werde. Allerdings gibt es einen Unterschied zu meinen Kindern: Während sie tatsächlich immer dieselbe Tomaten- oder Bolognesesoße essen könnten, freue ich mich doch immer über ein wenig Abwechslung in Sachen Pastasoße. Aber das ist ja das Gute an Nudeln: Man kann sie so herrlich variieren, so dass es einfach nie langweilig wird! Ein schnelles Rezept für Spaghetti mit Kirschtomaten ist das hier: Die Tomaten werden im Ofen geröstet und bekommen so ein leckeres, fruchtiges Aroma. Das Praktische an diesem Pastarezept: Die Tomaten sind genauso lange im Ofen wie die Nudeln kochen. Es ist also alles in weniger als 20 Minuten auf dem Tisch! Versprochen!

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Schwebezustand zwischen „halber Normalität“ und Sorgen: Corona-Status Quo

Seit fast zwei Monaten hat die Schule wieder begonnen. Wir steuern in Schleswig-Holstein geradewegs auf die Herbstferien zu. Bisher ohne Lockdown, ohne Schul- oder Kitaschließung und außer 2 Erkältungstagen auch ohne Infekt. Auch wenn wir schon einen Corona-Abstrich hinter uns haben – die Normalität hat uns wieder. Halt! Ich korrigiere: So eine Art „halbe Normalität“. Es ist eher eine Art Schwebezustand. Denn natürlich ist nicht alles normal. Und über all dem, was normal ist, schwebt die ganze Zeit so eine diffuse Bedrohung, so ein schales Gefühl. Denn auch, wenn wir hier im Norden in Sachen Corona-Fälle echt von größeren Fallzahlen verschont geblieben sind: Die Tatsache, dass grad überall Fälle plötzlich aufpoppen und sich auch nicht mehr nur mit Reiserrückkehrern erklären lassen, macht mir Sorgen. Auch hier bei uns im Norden stehen jeden Tag Meldungen von Schulschließungen in näherer Umgebung in der Zeitung. Auch ganz in der Nähe. Und der Gedanke „wann unsere Schule und Kita wohl dran sind?“ lässt sich nicht einfach so aus dem Hinterkopf verbannen.

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Neu von Deezer: Eine App für Hörbücher

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Meine Kinder lieben Hörspiele und Hörbücher! Für sie sind das kleine Auszeiten, bei denen sie sich im Kinderzimmer zurückziehen und zur Ruhe kommen. Unverzichtbar sind Hörbücher übrigens auch beim Autofahren: „Wenn wir nichts hören können, komme ich nicht mit!“ ist so ein Satz, der hier häufiger fällt… Da ich weder ständig neue Hörbücher kaufen kann noch mehrmals die Woche Nachschub aus der Bücherei schaffe, freue ich mich, dass wir mit unserem Deezer Abo auch Hörbücher hören können. „Die drei ??? Kids“ sind der Hauptgrund, weshalb meine Kinder ihr Kinderprofil in unserem Deezer Family Abo benutzen. Besonders praktisch für unterwegs im Zug oder wie jetzt im Sommer mit der Fähre nach Finnland: Wir brauchen nur das Handy. Und noch nicht mal Internetverbindung, denn man kann in der App die Hörbücher herunterladen und offline hören. Umso mehr freut es uns, dass es nun etwas Neues von Deezer gibt: Die App Audiobooks by Deezer, die Hörbuch-App, die kostenlos allen Kunden eines kostenpflichtigen Deezer-Abos zur Verfügung steht.

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Hamburg mit Kindern: Tipps, Interview und Buchtipp

Als Lübeckerin lebe ich ja in einer Hansestadt und meine „kleine“ Hansestadt eine „große Schwester“: die Hansestadt Hamburg! (es gab eine Zeit, das war mein Lübeck „die Königin der Hanse“ und die zweitgrößte Stadt Deutschlands, aber das ist sehr lange her…) Heute ist Hamburg die zweitgrößte Stadt Deutschlands und auf jeden, jeden Fall eine Reise wert! Ich liebe die maritime Atmosphäre, die sonst keine Metropole in Deutschland so hat, das Weltoffene, für das Hamburg schon immer stand. Mit Kindern gibt es in Hamburg viel zu entdecken – die Highlights hat Ute Vaut vom famosen Blog Ahoikinder in ihrem Familien-Reiseführer „Dein Hamburg – mausschlaue Freizeittipps“ zusammengefasst. Auf eine großartige, ganz besondere Weise, denn der Maus-Reiseführer ist kein gewöhnlicher Reiseführer – es gibt nämlich noch viel mehr Wissenswertes, es werden typische Kinderfragen beantwortet, es gibt Anleitungen für Experimente und Spiele – eben typisch wie „Die Sendung mit der Maus„! Ein klasse Buch und umso mehr freue ich mich, dass Ute mir ein Interview gegeben hat und verrät, was ihre Lieblingsausflugsziele in Hamburg sind und was sie bei der Recherche überrascht hat – und was man auf keinen Fall in Hamburg verpassen sollte. Achja – und wer sich schon immer gefragt hat, wieso der Fischmarkt schon um 9.30 zumacht, der sollte jetzt weiterlesen:

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Übrigens, den „beste Mutter“-Preis gibt es gar nicht!

Übrigens: Es gibt keinen Preis für „die beste Mutter“. Egal, was man uns weismachen will. Da ist am Ende des Tages niemand, der den Pokal für den ersten Platz überreicht. Es gibt keine Jury, die Punkte verteilt für den schönsten Frühstückstisch, die gesündeste Brotdose oder das aufgeräumteste Haus. Es steht niemand da und gratuliert zur tadellosen Bügelwäsche, nein, auch nicht für das selbstgebackene Vollkornbrot oder die fleckenlosen Kinderklamotten. Und der Applaus für die makellose Bikinifigur geht auch nur auf an die Handvoll Top Models oder Schauspielerinnen. Es gibt auch keine Urkunde fürs „Kinder ohne Fernsehen aufwachsen lassen“. Und erst recht keine dafür, dass wir sie immer pünktlich zum (natürlich stets frisch selbst gekochten und nur aus regionalen Biozutaten zubereiteten) Mittagessen aus der Schule abholen. Es gibt nicht mal einen Trostpreis dafür, wenn wir unsere Yogastunde ausfallen lassen, um unsere Kinder zum Fußballtraining zu fahren und ganz wirklich auch nicht dafür, dass wir nie die Fassung verlieren und nie mit unseren Kindern schimpfen. Und den Oscar für die Kategorie „vorbildlich so wie im Erziehungsratgeber agierend“ gibt es auch nicht, weder bei den Haupt- noch bei den Nebendarstellern.

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Die besten Pflaumenkuchen-Rezepte

Ich liebe den September! Denn da gibt es nicht nur frische Äpfel – sondern auch frische Pflaumen und Zwetschgen. Und Pflaumen (ja und auch Zwetschgen) sind nach Äpfeln meine zweite Lieblingszutat beim Backen! Denn sie machen einen Kuchen wunderbar saftig und der säuerliche Geschmack ergänzt sich perfekt mit der Süße eines Kuchens. Ich persönlich mag Pflaumen lieber als Zwetschgen, weil sie noch einen Tick säuerlicher und frischer schmecken – aber das ist Geschmackssache. Ich hatte hier auf dem Blog schon mehrmals Rezepte für Pflaumenkuchen (bzw Zwetschgenkuchen) gebracht und damit Ihr sie auf einen Blick habt, kommt hier eine Übersicht über meine liebsten Pflaumenrezepte. All diese Kuchen könnt Ihr auch mit Zwetschgen backen, das lässt sich eins zu eins austauschen!

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Das Sams ist wieder da – ein neues Buch von Paul Maar

Das Sams ist wieder da! Das Sams ist so eine Kinderbuchfigur, mit der ich aufgewachsen bin. Dieses lustige Wesen mit Strubbelhaaren, Schweinenase und den blauen Wunschpunkten, weder Junge noch Mädchen und so herrlich frech und anarchistisch. Ich habe die Kinderbücher von Paul Maar geliebt und mich gefreut, als meine Kinder endlich alt genug fürs Sams waren. Sie lieben es auch. Sie können sich kaputt lachen über die typischen Sams-Reime, die vielen frechen Kommentare und besonders über Essverhalten („Hm, sehr guter Tisch! Schmeckt sehr lecker, Papa!“). Das Sams vorzulesen bringt Spaß – riesigen Spaß. Aber: Manchmal muss ich gestehen, finde ich dieses Anarcho-Wesen etwas anstrengend. Nervig. Manchmal etwas zu selbstgerecht (man denke an die Reim-Stunde in der Schule im ersten Band), zu Ich-bezogen. Liebenswert, ohne Zweifel: Aber manchmal beim Vorlesen blitzte der Gedanke auf „puh, was für ein anstrengendes Wesen“. Letztens las ich ein Interview mit Paul Maar, wo auch er zugab, manchmal vom Sams genervt zu sein und war sofort beruhigt. Das scheint er auch bei seinem neuesten Sams-Buch berücksichtigt zu haben: Denn das Sams ist viel weniger nervig, weniger selbstgerecht, ja, verletzlicher. Und dadurch noch sympathischer. Aber: Das Buch ist trotzdem genauso lustig, lesenswert und drollig wie die älteren Bände!

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„Erziehen ist ein Kinderspiel“! Interview und Buchtipp

„Erziehen ist ein Kinderspiel“? Ach, wenn es doch manchmal so wäre! Manchmal gibt es diese Momente, da ist in Sachen Erziehung gar nichts leicht und schon gar nicht wie ein Kinderspiel. Wenn die Kinder trotz allem im Wutanfall am Boden liegen, sich kurz vorm Schlafengehen streiten und gleich nach dem Aufstehen „mir ist langweilig“ krähen. Und nicht nur die eigene Familie lässt einen manchmal an diesem „Kinderspiel“ zweifeln. Noch viel schlimmer sind andere Mütter. Und all diese guten Ratschläge. Bevor ich mein erstes Kind bekam, hatte ich keine Ahnung, wie viel Dogma das Thema Erziehung begleitet. Es ist unfassbar, wie verbissen und engstirnig Frauen werden können, wenn es um bestimmte Erziehungsthemen geht. Und das macht wiederum das Leben schwer. Es ist wirklich an der Zeit, mehr Leichtigkeit in das Thema Erziehung zu bringen – weniger Perfektionismus, weniger Druck, mehr Mut zu eigenen Fehlern und vor allem zum eigenen Weg. Und deshalb mag ich auch keine klassischen Erziehungsratgeber, wo ein Tipp nach dem anderen kommt, der erhobene Zeigefinger aus den Seiten herauspiekt und einen mit dem schalen Gefühl des schlechten Gewissens neben dem Buch sitzen zu lassen. Was ich mag: Bücher, die einem Anregungen geben, die einem Wege aufzeigen, aus denen man sich bedienen kann, so wie es zum eigenen Leben am besten passt. Denn jede Familie ist anders! Gerade im Familienleben ist Dogma deshalb völlig fehl am Platz.

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