Checker Tobi und die Mülltrennung: Interview mit Tobi Krell zu seinem neuen (Kurz-)Film

Was passiert eigentlich mit unserem Müll? Und wieso ist es so wichtig, den Gelben Sack, Glas, Altpapier und Biomüll vom Restmüll zu trennen? „Wird das nicht eh alles zusammen verbrannt?“ ist die Frage, die der großartige Tobi Krell, besser bekannt als Checker Tobi, im Kurzfilm „Die richtige Mülltrennung“ beantworten soll. Natürlich wird nicht alles einfach verbrannt, die Antwort nehme ich schonmal vorweg. Was aber genau mit dem unterschiedlichen Müll passiert, das wusste auch ich nur grob vorher. Jetzt wissen meine Kinder und ich es genauer: Denn Tobi erklärt es uns in dem 18 Minüter, den er zusammen mit der Initiative „Mülltrennung wirkt“ gedreht hat. In bester Checker Tobi-Manier geht er dabei den Dingen ganz genau auf den Grund und fragt sich in seiner unnachahmlichen Tobi-Art, die ich sehr mag, durchs Thema. Ich muss gestehen: Ich habe das Thema „Mülltrennung“ noch nie so unterhaltsam und kurzweilig präsentiert bekommen! Was meinen Jungs beim Schauen einfiel, wie uns der Film gefiel und vor allem, was Tobi dazu sagt? Lest selbst – und den Film könnt ihr hier mit euren Kindern selbst anschauen!

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Wie helfe ich meinem schüchternen Kind? Interview und Buchtipp

Schüchterne Menschen gehen oft ein bisschen unter. Besonders schüchterne Kinder, die manchmal nicht ins System zu passen scheinen. Das Kind würde ja nur am Rand sitzen und sich nicht im Spiel beteiligen, hört man da als Elternteil. Oder die mündliche Mitarbeit im Unterricht wird bemängelt, weil quasi kaum vorhanden. Zwei meiner drei Kinder sind auch eher schüchtern und ich erinnere mich noch gut, wie es war als einzige Mutter beim Seepferdchenkurs auf der Bank neben dem Schwimmbecken zu sitzen statt mit den anderen Müttern Kaffee trinken zu gehen. Ich weiß noch gut, wie es ist, wenn man als einzige Mutter bei der Kindergeburtstagsparty da bleibt, weil das Kind nicht alleine bleiben möchte. Was ich aber auch gemerkt habe: Wenn ich meinen Kindern Zeit gebe, ihnen den Rücken stärke, dann kommt irgendwann der Moment, an dem sie auch bereit sind, alleine beim Schwimmkurs oder der Geburtstagsparty zu bleiben. Druck und Zwang wirken eher kontraproduktiv. Geduld und immer wieder bestärken hingegen haben gut funktioniert. Meine Autorenkollegin Inke Hummel, die ich sehr schätze und für ihre undogmatische Art mag, hat nach ihrem Pubertätsratgeber, den ich hier vorgestellt habe, nun das absolut lesenswerte Buch „Mein wunderbares schüchternes Kind. Mut machen, Selbstvertrauen bestärken, liebevoll begleiten“ geschrieben. Ein liebevoll geschriebener, auf die Bedürfnisse der Kinder eingehender Ratgeber für Eltern schüchterner Kinder, der sehr praxisnahe und pragmatische Tipps enthält und wirklich umsetzbare Strategien für typische Alltagssituationen zeigt. Im Interview verrät Inke mir, wie wir Eltern unsere schüchternen Kinder unterstützen können:

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Leckerer Schoko-Gugelhupf mit Kakao

Wenn ich meine Kinder fragen, was für einen Kuchen ich backen soll, sagen sie eigentlich immer: Schokokuchen! Am liebsten mögen sie den schwedischen Kladdkaka, aber ab und zu ist ein bisschen Abwechslung ja auch nicht schlecht! Dieser Gugelhupf mit Kakao ist richtig lecker, der Teig ist schön locker und wenn man dann noch ordentlich Schokoglasur darüber gibt, dann leuchten die Augen meiner Kinder! Ein leckerer Schoko-Gugelhupf, den man auch bunt verzieren kann, so dass er sich auch super für den Kindergeburtstag oder ein Kuchenbuffet eignet. Meine Kinder lieben ja Streusel aller Art und damit darf man bloß nicht geizen!

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Wenn es einfach nicht mehr geht: Was ist Elternburnout?

Burnout – bekommen das nicht nur Manager? So war bis vor kurzem die gängige Meinung. Burnout, das war etwas, das durchs Arbeiten ausgelöst wird. Ständig auf Achse, schuften bis zum Umfallen und tausend Dinge auf einmal erledigen – bis zum Ausbrennen. Doch Eltern können genauso von einem Burnout getroffen werden! Was dazu führt und wie sich das äußert, dazu habe ich in in diesem Abschnitt in meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ geschrieben:

Wenn der Akku leer ist: Was ist ein Burnout?

Für den Begriff Burnout, auf Deutsch „Ausbrennen“, gibt es verschiedene Definitionen. Die amerikanische Psychologin Kathleen A. Kendall-Tacket beschreibt den Burnout als „Leben ohne Freude“. Burnout sei ein „schleichender Verbrauch emotionaler und geistiger Kraft und Entwicklung innerer Leere mit entsprechenden sozialen und psychischen Folgen“, schrieb die Sozialpsychologin Christina Maslach im Jahr 1982. Bereits in den 1970er-Jahren hat der US-Psychoanalytiker Herbert Freudenberger den Zustand chronischer Erschöpfung untersucht und prägte dabei den Burnout-Begriff, der im letzten Jahrzehnt noch einmal so richtig in Mode kam. Er stellte damals fest, dass Burnout vor allem bei Menschen auftritt, die hohe Ansprüche an sich selbst haben und hohes Engagement zeigen. Andere Psychologen heben auch hervor, dass ständig überzogene Erwartungen von außen zu einem Burnout führen können. Burnout ist den Definitionen zufolge ein Zustand chronischer Erschöpfung ohne zwischenzeitliche Entlastung. Es ist das dauerhafte Gefühl „mir wächst alles über den Kopf“, ein ständiges Über-die-eigenen-Kräfte-Leben. Körper und Geist werden geradezu verschlissen. Zwischen den Überanstrengungsphasen fehlen dem Körper Pausen für die Regeneration.

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Sich selbst zu akzeptieren -wieso fällt Müttern Selbstliebe so schwer?

*Interview und Buchtipp*

Das mit der Selbstliebe ist ja so eine Sache. Ich habe selten so viele selbstkritische Äußerungen gehört wie von Frauen, insbesondere von Müttern! Woher kommt das? Wieso fällt gerade Mütter die Selbstliebe so schwer, sich selbst zu akzeptieren, so, wie man ist? Die Crew vom grandiosen Online-Magazin Mutterkutter hat dazu ein wirklich lesenswertes Buch geschrieben: „Love yourself Mama! Körper, Seel und Liebe in Balance. So schaffst du es im Alltag, an dich selbst und deine Gesundheit zu denken“. Darin geht es nicht nur darum, was wir unserem Körper und unserer Seele oder unserer Beziehung Gutes tun können, wie man der Beziehung etwas Gutes tun können, sondern auch darum, wie wir lernen, uns, unseren Körper und auch die Veränderungen, die die Schwangerschaft mit sich bringt, lieben lernen. Dazu habe ich Doro von Mutterkutter gefragt – lest selbst ihre Tipps und kritischen Gedanken zum Thema Selbstliebe:

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Einmal bitte aufwärmen! Was uns nach einem langen Spaziergang guttut

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Kennt ihr das auch? Wenn ihr nach einem langen Spaziergang nach Hause kommt und so richtig schön am Frösteln seid? Die Kinder rosige Bäckchen haben und kalte Finger? Ich liebe es ja, bei Sturm am Strand spazieren zu gehen – man fühlt sich so lebendig und ich liebe diese gute Luft! Nach so einem Spaziergang bei Schmuddelwetter freut man sich riesig über eine heiße Schokolade, um sich aufzuwärmen. Und: über ein warmes Bad, das nicht nur die kalten Hände und kalten Füße wieder aufwärmt, sondern auch so richtig schön durchatmen lässt. Meine Kinder lieben es, in der Badewanne herum zu planschen, besonders meine Kleine. Da Kinder jedoch eine wesentlich empfindlichere Haut haben als wir Erwachsenen, sind mir kindgerechte Badezusätze wichtig, die auf die zarte Kinderhaut abgestimmt sind. Denn Kinderhaut ist zehn mal dünner als die Haut von uns Großen! Wir haben nach einem Winterspaziergang das Eucabal® Kinderbad mit Thymian – erhältlich in der Apotheke – getestet, das auch für Säuglinge und Kleinkinder geeignet ist. Wie es uns gefallen hat und welche Inhaltsstoffe darin enthalten sind? Lest selbst:

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Osterhasen aus Hefeteig: Backrezept für Ostern

Mit Ostern ist das ja wie mit allen Feiertagen: Es kommt immer schneller, als man denkt. Gerade war es noch Winter und plötzlich sind die Krokusse verblüht. Hing eben nicht noch die Weihnachtsdeko? Irgendwie verpasse ich jedes Jahr den richtigen Zeitpunkt, um Osterdeko aufzustellen. Wenn wir dazu kommen, die ersten Ostereier zu färben, ist Ostern quasi schon wieder vorbei. Dabei gibt es so schöne Sachen, die man zu Ostern machen kann. Zum Beispiel backen! Zu Ostern gehört für mich Hefeteiggebäck wie Hefekranz mit Orange und Buttermilch. Und deshalb habe ich gestern die Osterbäckerei eingeläutet und kleine Osterhasen mit einem Hefeteig gebacken, der durch Zitrone (wahlweise könnt ihr auch Orange nehmen) richtig schön nach Frühling schmeckt. Das Rezept ist ganz einfach und geht trotz Hefeteig schön schnell:

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„Eine gute Mutter macht das nicht“ – wer sagt eigentlich, was eine gute Mutter ist?!

„Eine gute Mutter holt ihr Kind nicht als letztes aus dem Kindergarten ab.“

„Eine gute Mutter lässt ihr Kind nicht alleine vor dem Fernseher sitzen.“

„Eine gute Mutter kauft dem Kind keine Süßigkeiten an der Supermarktkasse.“

„Eine gute Mutter verfüttert keinen Brei aus dem Gläschen.“

„Eine gute Mutter vergisst die Wechselhose nicht zuhause.“

„Eine gute Mutter lässt das Kind abends nicht einfach länger aufbleiben, wenn am nächsten Tag Schule ist.“

„Eine gute Mutter kauft kein Plastikspielzeug.“

„Eine gute Mutter verliert nicht vor ihren Kindern die Nerven.“

Diese Liste ließe sich ewig fortsetzen. „Eine gute Mutter macht das einfach nicht.“ Aber wer zum Teufel sagt eigentlich, was eine gute Mutter ist?!

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Yoga für Kinder: Interview mit einer Yogalehrerin und Buchtipp für Kinder

Wenn man mich fragt, was mir hilft, meine Akkus aufzuladen, dann ist es Yoga. Das mache ich tatsächlich seit mittlerweile fast zehn Jahren und es ist die perfekte Mischung aus Sport, Runterkommen und auf mich besinnen. Ich schiebe fast jeden Tag eine Yoga-Einheit ein, sei es auch nur ein paar Sonnengrüße am Morgen – und es tut mir so unglaublich gut! Immer häufiger mache ich meine Übungen auch mit meinen Kindern zusammen, denn natürlich wurden sie neugierig, als sie mir beim Yoga zuschauten. Die Einstellung, mit der meine Kinder ans Yoga gehen, bringt einfach Spaß und ich merke, dass es ihnen gut tut, gerade jetzt, wo Schulsport und Sportverein wegfallen. Umso mehr freute ich mich über ein Rezensionsexemplar vom Riva Verlag, ein tolles, lesenswertes Yoga-Bilderbuch, eine Mitmachgeschichte für kleines Yogis: „Inselabenteuer mit Yogamöwe Lilly“ von Stefanie Weyrauch und Silvia Weber, der man das Herzblut anmerkt, das in diesem Buch steckt. Ich habe Stefanie zu dem Thema „Yoga für Kinder“ interviewt. Sie ist Yogalehrerin und gibt seit vielen Jahren auch Familien-Yogakurse, Mama-Baby-Yoga oder Kinderyoga. Auf Yogastern schreibt sie übrigens auch über ihren Yogaweg. Mir hat sie verraten, auf was man beim Kinderyoga achten muss und was es Kindern für Vorteile bietet, Yoga zu üben:

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Kreative Schatzsuchen zum Ausdrucken für Kinder: Ideen, Anleitungen und Aufgaben für jedes Alter

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Wenn es etwas gibt, das bei uns an keinem Kindergeburtstag fehlen darf, dann sind es Schatzsuchen! Es gab bisher keine Kindergeburtstagsparty ohne eine Schatzsuche. Beim dritten Geburtstag begann es mit Kreidepfeilen und einer kurzen Runde um den Block – doch die Ansprüche meiner Kinder wuchsen von Geburtstag zu Geburtstag. Mittlerweile darf die Schatzsuche ja nicht zu kurz sein, muss Rätselaufgaben beinhalten und diese dürfen bloß nicht zu einfach sein. Ich gebe es zu: Mir gingen so langsam die Ideen aus, bei drei Kindern und vielen Kindergeburtstagen habe ich inzwischen viele Schatzsuchen erdacht. Umso mehr freute ich mich, als ich die Schatzsuchen-Ideen und Anleitungen bei Ausgefuxt entdeckte. Da gibt es nämlich unglaublich viele unterschiedliche Vordrucke für Schatzsuchen – für jedes Alter ist da etwas dabei. Und das Tolle: Diese Schatzsuchen sind nicht nur etwas für Geburtstagspartys. Gerade jetzt sind sie eine tolle Gelegenheit, meine Kinder zum Rausgehen zu motivieren und ihnen ein wenig Abwechslung zu bieten. Denn ganz ehrlich: Schatzsuchen mit Rätseln sind immer großartig, nicht nur an Kindergeburtstagen! Und übrigens – auf meinem Instagramprofil darf ich drei Schatzsuchen an Euch verlosen!

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