„Wir sind gut, wie wir sind. Egal, wie wir unser Kind auf die Welt gebracht haben.“

*Interview und Rezension*

Ich habe drei Kinder – das erste kam mit einem Kaiserschnitt auf die Welt. Ein Schnitt, der nach 16 Stunden Wehen, vier davon Presswehen, sein musste. Mein zweites Kind kam mit einer natuerlichen Geburt auf die Welt, es dauerte fast ebenso lange und auch diesmal war es kein Spaziergang. Aber ich wollte unbedingt eine natuerliche Geburt – und war von diesem Gedanken fast zu sehr versessen, dass ich rueckblickend viel zu verkrampft war. Meine Erfahrungen hatte ich Euch einmal hier aufgeschrieben – mit dem Fazit, dass eine natuerliche Geburt kein esoterisches Aha-Erlebnis war und auch das Geburtserlebnis an sich nicht geringer war als nach dem spontanen Kaiserschnitt beim ersten Kind. Das dritte Kind kam dann nach noch nicht mal drei Stunden Wehen auf die Welt, ein versöhnender Abschluss sozusagen. Auch ich habe also meine Kaiserschnittgeschichte – und deshalb hat mich das E-Book von Dorothee Dahinden vom Blog Mutterkutter so beruehrt, dass ich es Euch heute einmal vorstellen möchte und mit ihr darueber gesprochen habe, wie sie auf die Idee kam und was sie dabei am meisten beruehrt hat. Worum es im Ebook #meinkaiserschnitt geht? 16 Muetter erzählen ihre eigene Kaiserschnittgeschichte. Ehrlich. Beruehrend. Mutmachend.

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Sommerferien-Buchtipp für Leseanfänger und Fortgeschrittene: Professor Plumbums Bleistift

*Buchrezension (Werbung)*

Das Buch kam zur rechten Zeit: Als mein Großer mit gebrochenen Arm aus dem Krankenhaus nach Hause kam, wartete „Professor Plumbums Bleistift“ auf ihn. Die Autorin Nina Hundertschnee hatte auf Instagram gesehen, dass mein Großer sich den Arm gebrochen hatte und den ersten Band mit Genesungswünschen an uns geschickt. Als das Buch mit der Post kam, saß mein Großer gerade auf dem Sofa, frisch aus dem Krankenhaus entlassen und unglücklich darüber, dass er nicht mit seinem Bruder herumtoben durfte. Da kam „Professor Plumbums Bleistift  – Mumien-Alarm!“ gerade richtig. Denn Lesen ging auch mit einer Hand und schwupps war mein Sohn ins Buch abgetaucht und verkündete nach einiger Zeit „fertig“. Er hatte tatsächlich alle 74 Seiten am Stück gelesen. Und wollte noch mehr. Was für ein Glück, dass nun der zweite Band vom Carlsen Verlag zur Rezension an uns geschickt wurde „Professor Plumbums Bleistift – Zwischen Fischen!“ Und wieder war mein Sohn für ein, zwei Stunden nicht ansprechbar bis die letzte Seite umgeblättert war und ich am selbigen Abend das Buch auch noch mal für den Kleinen vorm Insbettgehen vorlesen musste.

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Home Office mit Baby -Tipps für das Arbeiten von zuhause aus

Als freiberufliche Journalistin ist die Elternzeit keine so richtige Elternzeit. Es gibt einfach immer etwas zu tun. Seit elf Jahren arbeite ich selbständig – das heißt zuhause im Home Office. Ein Jahr pausieren? Kam für mich nicht in Frage, bei keinem Kind. Immer wieder nahm ich Aufträge an, musste ich, um bei meinen Kunden nicht in Vergessenheit zu geraten. Und so sitze ich jetzt auch beim dritten Kind regelmäßig am Laptop und tippe meine Texte. Mittlerweile habe ich den Dreh etwas besser raus und arbeite um einiges effektiver als beim ersten Baby. Doch immer noch ist es ein Spagat, der nicht so ganz einfach ist – und manchmal würde ich auch einfach gerne ein bisschen Elternzeit haben, ich gebe es zu. Aber andererseits mache ich meine Arbeit einfach viel zu gerne! Was mir beim Home Office mit Baby hilft? Ich habe einmal einige Tipps zusammengefasst:  Weiterlesen

Ein schneller Käsekuchen mit Blaubeeren

Die Erdbeerzeit neigt sich dem Ende zu – aber nun beginnt die Hochsaison für Blaubeeren! Am liebsten mag ich sie frisch gepflückt und zwar in der wilden Form. Diese kleinen blauen Beeren, die gnadenlos alles dunkelblau färben – von den Zähnen bis zur Schuhsohle. Meine Kinder freuen sich schon das ganze Jahr darauf, im Sommer bei meinem Vater in Finnland Blaubeeren zu sammeln. Und ich mich auch. Mit diesen kleinen wilden Blaubeeren schmeckt der Käsekuchen am besten, den ich Euch heute vorstellen möchte. Aber natürlich geht es auch mit den Kulturheidelbeeren aus dem Supermarkt. Oder mit tiefgefrorenen Blaubeeren – bei letzteren hat man tatsächlich auch oft das Glück, dass es kleine, dunkelblaue Exemplare sind. Und deshalb ist dieser Blaubeerkäsekuchen kein reines Sommerrezept, denn mit den TK-Beeren schmeckt er (fast) ebenso gut und ist das ganze Jahr über schnell gebacken. Wie dieser Käsekuchen geht? Ganz einfach. Und vor allem: superschnell.  Weiterlesen

Ein Kind ist kein Kind?! Wieso ich das als Dreifach-Mama nicht so sehe

Auf meiner Lesung aus meinem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“ erzählte eine Mutter mir, dass sie ständig zu hören bekommt, sie solle sich nicht so anstellen, schließlich habe sie nur ein Kind. Und ein Kind ist kein Kind. Sagt man doch so. Sie könne diesen Satz nicht mehr hören, sagte sie. Was ich denn als Dreifach-Mutter darüber denke: Ist ein Kind wirklich kein Kind? Und dürfe sie sich deshalb nicht beklagen, dass sie zu nichts kommt? Ich muss gestehen, ich habe mich, als mein zweiter Sohn auf die Welt kam, auch gefragt, wieso mir das Leben mit nur einem Kind eigentlich manchmal so stressig vorkam. Und heute mit drei Kindern wundere ich mich, wieso mir das Leben mit nur zwei Kindern so stressig vorkam. So ändert sich die Wahrnehmung. Aber rückblickend muss ich sagen: Die Umstellung von keinem zu einem Kind war die größte. Das erste Kind hat mein Leben am meisten auf den Kopf gestellt – und dieses Auf-den-Kopf-Stellen, dieses ins kalte Wasser geworfen werden, in eine ganz neue Welt eintauchen, das war es, was das erste Kind am anstrengendsten machte. Und weshalb der Spruch „ein Kind ist kein Kind“ absolut nicht gerechtfertigt ist. Denn natürlich ist ein Kind ein Kind und es ist viel Arbeit – und natürlich dürfen auch Mütter von einem Kind sagen „ich kann nicht mehr!“

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Die ersten Sommerferien fürs Schulkind: Worauf ich mich besonders freue

Endlich! Der letzte Schultag! Sommerferien! Die große Freiheit – sechs Wochen lang! Dieses wohlige Gefühl aus meiner Kindheit ist auf einmal wieder da – nun, da mein Großer die ersten Sommerferien seiner Schulzeit hat. Das erste Schuljahr ist um – und bevor es dann in der zweiten Klasse ein wenig mehr zur Sache geht, stehen nun sechs Wochen Nichtstun an. Nein, wir werden keine Hausaufgaben machen. Nein, wir werden nichts üben oder uns sonst irgendwie auf die zweite Klasse vorbereiten. Lesen wird er ein Glück von selbst, denn das mag er wirklich gerne – und ansonsten soll er seine ersten langen Schulferien genießen. Denn das will ich auch. Ich muss gestehen: Ich freue mich genauso wi er. Ich freue mich schon seit Wochen. Und es ist fast so wie damals als ich noch ein Kind war. Man fiebert auf den letzten Schultag hin, mit jedem Tag mehr. Und dann ist er endlich da  -der letzte Schultag und man wacht morgens auf und weiß: Jetzt liegen noch sechs Wochen Ferien vor einem! Das Gefühl riecht nach warmem Sommerregen, nach Barfuß im Gras, nach Pommes am Strand, nach Sonnencreme und Bratwurst mit Senf.

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Buchtipp (nicht nur zur WM): Fußballbuch für Erstleser

*Werbung und Buchrezension*

Bisher war mein Großer kein wirklicher Fußballfan. Er kickt mal ganz gerne mit dem Ball hin und her, aber ist keiner dieser Jungs, die jede Schulpause zum Fußballspielen nutzen. Bundesliga ist bei uns zuhause mangels Interesse meinerseits und von Seiten meines Mannes kein Thema und auch bei der Fußball-WM hielt sich die Fußball-Euphorie in Grenzen. Aber dafür war sie bei meinem Großen auf einmal da: Denn in der Schule redeten die Kinder von nichts anderem mehr und die Supermarkt-Sammelkarten taten ihr Übrigens. Kinder sind ja bekanntlich leidenschaftliche Sammler und wenn man die „Beute“ dann auch noch in den Pausen tauschen kann und alles nach Farben sortieren kann, umso besser. Auf einmal wusste mein Großer, wie viele Länderspieltore Mats Hummels geschossen hat, wie groß Manuel Neuer ist und auf welcher Position Thomas Müller spielt. Natürlich mussten wir die Vorrundenspiele der WM schauen und einen traurigen Sohn trösten, als Deutschland ausschied. Was die Sammelleidenschaft übrigens nicht  trübte und so freute er sich auch über sein neues Buch: ein Erstleserbuch von Thomas Müller! Ja, richtig gelesen. Thomas Müller. Der Fußballer. DER Thomas Müller. Er hat für den Oetinger Verlag ein Buch geschrieben, wie er als kleiner Junge zu seinem Traumverein kam: „Mein Weg zum Traumverein“. Ein handliches Erstleserbuch in großer Fibelschrift, mit kurzen Sätzen, einer verständlichen Handlung, also genau richtig für Leseanfänger und kleine Fußballfans. Mein Sohn hatte es schnell gelesen. Wie er es fand? Habe ich ihn einfach mal selbst gefragt. In einem kleinen Interview.

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Mein Baby, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mal mit Dir schimpfen werde (… und ich weiß, dass es irgendwann so kommt)

Babys sind so knuffig, so süß. Und sie machen noch keinen Blödsinn. Also fast keinen Blödsinn. Und wenn, dann überwiegt das Süßsein so sehr, dass man Babys nicht böse sein kann. Wenn ich mir meine Babymaus so anschaue, dann könnte ich sie den ganzen Tag nur knuddeln. Und kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwann mal mit ihr schimpfen muss. Aber ich weiß, dass es irgendwann so weit ist, mir der Kragen platzt – so wie bei meinen beiden Jungs. Ich erinnere mich noch, als mein Großer so alt war wie  seine kleine Schwester jetzt. So süß, so knuffig, mit all diesem Babycharme. Und diese Grübchen! Mit diesem kleinen Wesen einmal schimpfen? Rummeckern? Das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Man will als Babymama sein Baby schließlich beschützen und wie kann man einem kleinen Wesen, was man so unglaublich doll liebt, böse sein? Wenn ich meckernde Muttis sah, war da nur ein großes Unverständnis: Wie kann die nur so rummotzen? Was hat das arme Kind getan, um sie so zur Weißglut zu bringen? Wie kann man als liebende Mutter so genervt sein, so mit seinem Kind umspringen? Ich schaute mein Baby an und konnte mir ganz und gar nicht vorstellen dass mich dieses kleine Männchen mit all seinem Babyspeck und den süßen Babygeräuschen mich auch einmal so zur Weißglut bringen könnte. Abgesehen davon, hielt ich mich für eine recht coole, gelassene Person, die so schnell nicht aus der Fassung zu bringen ist. Nun, heute, wo er 7 ist und sein kleiner Bruder 4, weiß ich, dass das sehr wohl geht.

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Der Volvo XC60 als Familienauto? Ich SUV-Skeptikerin mache den Autotest (Werbung)

*Werbung*

Vor einiger Zeit hatte ich hier über unsere Testfahrten mit dem Volvo V90 geschrieben, den wir auf sein Eignung als Familienauto mit drei Kindern getestet haben. Ein etwas anderer Autotest als das, was man sonst so in Autozeitschriften liest – schließlich ist dies hier ein Familienblog und wir Mütter setzen ja manchmal (also ziemlich oft eigentlich) andere Prioritäten als Autojournalisten. Ich war positiv überrascht, wie gut mein Autotest der etwas anderen Art bei Euch ankam und zögerte deshalb nicht lange als Volvo mich fragte, ob ich nicht auch mal den Volvo XC60 testen möchte. Da ich SUVs eigentlich so gar nicht mag, sie für mich eher nervige „im Stau die Sicht Versperrer“ sind und ich die Notwendigkeit, so ein Riesending mit leicht protziger Attitüde zu fahren nicht wirklich erkenne (es sei denn, man wohnt irgendwo auf dem Lande, wo nur eine Schotterpiste hinführt), war ich erst skeptisch – doch dann überwog die Neugier. Es muss doch einen Grund geben, weshalb auf einmal alle SUV fahren wollen statt praktischem Kombi! Ich wollte der Sache mal auf den Grund gehen.   Weiterlesen

Johannisbeerkuchen schnell gebacken

Es ist Sommer! Es ist Beerenzeit! Ich liebe Beeren aller Art. Ich finde ja, sie sind eher wie Süßigkeiten – ich könnte sie permanent essen. Letzte Woche hatten wir jedoch ein wenig zu viele Johannisbeeren im Haus. Denn sowohl der Gatte als auch ich hatten unabhängig voneinander Johannisbeeren gekauft. Jeder ein halbes Kilo. Also habe ich aus dem einen Teil spontan einen Johannisbeerkuchen gebacken. Mit einem superschnellen Rezept – das ohne Backpulver auskommt und in einer halben Stunde fertig ist. Man muss noch nicht mal den Mixer rausholen (insofern ist das Rezept auch perfekt für Ferienhausurlaub, wenn das Ferienhaus nicht mit einem Mixer ausgestattet ist). Und dieser Kuchen mit roten Johannisbeeren schmeckt … hmmm… nach Sommer… nach Sonne, nach Barfuß im Gras, nach Margeriten und Kornblumen in der Vase. Ich mag dieses fein-säuerliche Johannisbeeraroma!

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