Alles zu seiner Zeit: Ich habe mich nicht verloren, sondern gefunden!

Auf Instagram lese ich in letzter Zeit immer häufiger den Satz „ich vermisse mein altes Ich“. Es geht darum, sich selbst aus dem Augen verloren zu haben, in all dem Alltagswahnsinn, zwischen dem Brotboxenvorbereiten und Pflasteraufskniekleben (aber nur das mit den grünen Monstern und ja nicht das mit den roten Eulen). Ja, manchmal denke ich es auch: Wo bin ich eigentlich? Wo sind eigentlich meine eigenen Bedürfnisse? Und dann fällt mir die Antwort ein: Ich bin ja da! Ich bin mittendrin! Ich bin hier und jetzt! Ich bin die, die die Brotboxen macht. Ich bin die, die das Pflaster aufklebt. Die mit den Monstern. Oder an ungeraden Tagen die Pflaster mit den Eulen. Das bin ich – und zwar genau hier und jetzt. Nein, ich habe mich nicht aus den Augen verloren, ich sehe mich doch. Hier und jetzt. Klar und deutlich. Natürlich bin ich ein anderes Ich als vor fast neun Jahren, bevor ich zum ersten Mal Mutter wurde. Aber das ist ja auch gut so. Das habe ich ja auch beabsichtigt. Darauf hatte ich mich eingestellt. Muttersein verändert. Weiterlesen

„Kinder sind ein fantastisches Publikum“: Checker Tobi im Interview

Checker Tobi, das ist der Held meiner Jungs. Wenn Tobias Krell in seiner „Checker“-Sendung auf KiKA Kindern die Milch, das Lachen oder das Krankenhaus erklärt, dann lauschen meine Jungs andächtig, inhalieren quasi jedes Wort und können auch Wochen später noch jedes kleinste Detail wiedergeben. Sie erinnern sich an alles. Und selbst bei auf den ersten Blick nicht wirklich umwerfenden Themen wie „Nüsse“ sitzen sie wie gebannt da. Denn Checker Tobi gelingt es, die Dinge kindgerecht, aber immer spannend, nie von oben herab und auch mit einem gewissen Anspruch, also nicht bis ins Unkenntliche hinein vereinfacht, zu erklären. Ich habe mich riesig gefreut, dass er sich Zeit für ein Interview mit mir genommen hat. Und ja, so viel nehme ich vorneweg: Er ist in echt genauso ein cooler, sympathischer Typ wie im Fernsehen! Weiterlesen

Verlosung: Ökologische Kinderkleidung von Freds World

*Werbung und Verlosung*

Wenn ich meinen Kindern neue Kleidung kaufe, also nicht auf dem Flohmarkt, dann achte ich auf GOTS-zertifizierte Kinderkleidung. Denn mir ist es wichtig, dass so wenige Schadstoffe wie möglich an die Haut meiner Kinder herankommen (und auch an meine). Deshalb greife ich, wenn irgendwie möglich, zu ökologischer Kleidung, die aus biologisch erzeugten Naturfasern hergestellt wird. Eine der Marken, die ich sehr mag, ist das dänische Label Freds World by Greencotton: Das ist ein farbenfrohes, skandinavisches Design. Es gibt bunt gemusterte Sachen, aber auch viele Kleidungsstücke, die eher zurückhaltend und zeitlos sind , so dass sie auch den größeren Kindern noch gefallen und sich gut kombinieren lassen. Das Tolle: Ich darf ein Herbstoutfit an Euch verlosen! Weiterlesen

Knäckebrot mit Körnern – ganz leicht selbstgemacht

Für zwischendurch oder unterwegs habe ich gerne ein wenig Knäckebrot dabei, das lässt sich gut transportieren, ist praktisch und auch lecker. Wenn die Kinder nach einem Brötchen vom Bäcker krähen, kann ich schnell ein Knäckebrot aus der Tasche zaubern und hab erstmal Ruhe. Außerdem knabbere ich es selbst gerne zwischendurch, um akute Hungeranfälle zu dämpfen. Nun haben wir Knäckebrot mit verschiedenen Körnern einmal selbst gemacht – das ist nicht nur lecker und voller gesunder Ballaststoffe und Mineralien und Omega3-Fettsäuren. Es geht auch noch echt schnell und ist einfacher als ich dachte! Ich habe mich dabei an ein Rezept meiner Schwester angelehnt, die das übrigens auch in einem Kochbuch veröffentlicht hat (gibt es allerdings nur auf Finnisch). Ich habe es aber leicht abgeändert, da es im Original nur mit Buchweizenmehl gemacht wird, aber der Buchweizen-Eigengeschmack meinen Kindern nicht wirklich schmeckte. Im Original kommt auch noch Kümmel ans Brot, was ich sehr lecker finde, aber meine Kinder so gar nicht. Also, wenn Ihr mögt, dann streut noch einen Teelöffel Kümmel unter, das gibt dem Knäckebrot den letzten Pfiff! Weiterlesen

„Ich war aber schneller!“ – wenn Kinder sich ständig messen wollen

Ich kann gar nicht mehr genau sagen, wann es eigentlich begonnen hat. Dieses „höher, schneller, weiter“-Spiel bei meinen Kindern. Ständig geht es darum, wer schneller ist, wer höher springen kann und wer weiter werfen kann. Der höhere Turm muss gebaut werden und am besten noch in der schnellsten  Zeit. Dass der eine zwei Jahre jünger ist als der andere, wird dabei völlig ausgeblendet. Jeder Spaziergang wird zum Wettlauf, jeder Kletterbaum zur Herausforderung, jeder Stein zum Weitwurfcontest benutzt. Meine Kinder messen sich ständig und überall. Und es sei es auch nur dabei, wer am lautesten schreien kann. Manchmal macht es mich wahnsinnig! Es ist ja nicht nur hier zuhause so, da könnte man es als gesunde Geschwisterrivalität abtun, Training fürs weitere Leben, Ihr wisst schon. Aber auch die Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter scheinen ständig in einem Wettbewerb untereinander zu stehen. Auf dem Schulhof und im Kindergarten sind sie ständig am Rangeln, am Raufen und Wettlaufen. Woher kommt das bei Kindern, dieses ständige sich Messen in irgendwas? Ich habe es meinen Kindern ja nicht anerzogen, ganz im Gegenteil. Weiterlesen

Abenteuerbücher über Freundschaft zum Vorlesen und Selberlesen

*Werbung und Buchrezension*

Wenn die Tage kürzer werden und es Zeit wird, sich auf dem Sofa einzukuscheln, kommen uns neue Kinderbücher gerade richtig. Meine Kinder lieben es, wenn wir zusammen auf dem Sofa sitzen und ich vorlese – sogar meine Kleine sitzt dann ganz ruhig da und hört zu – ganz egal, dass die Bücher eigentlich für größere Kinder sind. Auch wenn sie nicht alles versteht, scheint sie doch schon eines zu verstehen: Wie gemütlich es ist. Und dass man auch einfach auf dem Sofa sitzend ein großes Abenteuer erleben kann. Mein Großer liebt es zwar, wenn ich vor dem Einschlafen eine Runde vorlese, aber nachmittags verzieht er sich doch lieber selbst mit einem eigenen Buch in eine ruhige Ecke, während ich seinen kleinen Geschwistern vorlese. Und genau so eine Situation hatten wir beim Lesen der zwei Bücher, die ich Euch heute vorstellen möchte. Ich las dem Mittleren (und der Kleinen) aus „Die hamsterstarken Drei – schnurstracks ins Abenteuer“ von der großartigen Katja Frixe vor und mein Großer vertiefte sich in Maria Parrs Buch mit dem wunderschönen Titel „Manchmal kommt das Glück in Gummistiefeln“ (beides Affiliate Links). Nun, Gummistiefel mussten wir auf dem Sofa nicht tragen, aber das große Leseglück kam trotzdem zu uns. Weiterlesen

Experiment mit Zisch und Knall: Raketen basteln für Kinder

Meine Jungs lieben alles, was zischt und knallt und sprudelt. Sie lieben Experimente, bei denen irgendetwas in die Luft geht und können sie stundenlang wiederholen. Die eigentliche Experimentierzeit ist bei uns eher zur kühleren  Jahreszeit, aber dieses Experiment eignet sich am besten draußen, nun, es sollte eigentlich am besten nur draußen gemacht werden. Denn diese selbstgebaute Rakete fliegt wirklich hoch. Und mit hoch meine ich hoch, der Rekord war bei uns höher als unser Haus, zehn Meter waren es mindestens. Der Aufwand für diese selbstgebauten Raketen: gering. Der Knallfaktor: riesig. Der Spaßfaktor: noch riesiger. Aber Vorsicht – Eure Kinder könnten an die hundert Wiederholungen einfordern, so war es bei uns nämlich! Weiterlesen

Was glückliche Menschen anders machen: Interview und Buchtipp

Mal ganz ehrlich: Wenn Euch jemand fragt, ob Ihr lieber mehr Geld haben wollt oder glücklich sein wollt, würden wohl die meisten das Glück wählen, oder? Kann man denn eigentlich permanent glücklich sein? Und was ist das eigentlich, Glück? Wieso sind manche Menschen glücklicher als andere – und kann man etwas an seinem eigenen Glückszustand ändern? Spannende Fragen, die ich meiner Namensvetterin Nathalie Marcinkowski gestellt habe – die witzigerweise nicht nur denselben Vornamen wie ich trägt und ebenfalls lange braune Haare hat, sondern ebenfalls Autorin beim Trias Verlag ist. Und zufälligerweise erschien ihr Buch „Was glückliche Menschen anders machen“ (Affiliate Link) auch noch am selben Tag wie mein aktuelles Buch „Afterwork Familie„. Das ist doch Grund genug, sie einmal zu fragen, wie das nun mit dem Glück eigentlich ist. Ganz abgesehen davon, dass es ein superspannendes Thema ist und sie als Psychologin und Coach für Glück und Selbstentfaltung eine echte Expertin auf dem Gebiet ist! Weiterlesen

Mit gutem Gewissen investieren: Was bedeutet Nachhaltigkeit bei der Geldanlage?

*Werbung*

Nachhaltigkeit ist ein Schlagwort, das zurzeit in aller Munde ist. Wir wollen alle nachhaltiger konsumieren, nachhaltiger essen und haushalten. Ich achte auf regional angebautes Bio-Gemüse, kaufe gebrauchte Kinderkleidung, reiche nicht mehr angesagtes Kinderspielzeug an meine Nichte weiter und greife zu Klopapier aus Altpapier. Wir sind es unseren Kindern schuldig, unser Leben so nachhaltig wie möglich zu gestalten, davon bin ich überzeugt.  Aber seien wir mal ganz ehrlich: In Sachen Nachhaltigkeit verfallen viele in eine Art Aktionismus und schießen bei manchen Dingen übers Ziel hinaus. Dabei ist mittlerweile klar, dass viele vermeintlich nachhaltige Dinge gar nicht so nachhaltig sind, man denke an die Umweltbilanz von Papiertüte und Plastiktüte. Aber ich muss zugeben an eine Sache habe ich bisher nicht gedacht: Ich habe mir bisher keinen Kopf zerbrochen, ob ich mein Geld nachhaltig anlege. In welche Fonds meine Einzahlungen an meiner privaten Rentenversicherung fließen? Ich weiß es gar nicht so genau, muss ich zugeben. Dabei kann man nicht nur bei seinem Konsumverhalten auf Nachhaltigkeit achten, sondern auch bei den eigenen Geldanlagen – und damit eine ganze Menge Einfluss ausüben! Weiterlesen

Ricotta aus dem Ofen: Cremig-leckere Beilage zum Grillen oder Dippen

Da stand nun dieser Becher Ricotta im Kühlschrank. Eigentlich hatte ich eine leckere Pastasauce damit geplant. Aber das gute Wetter und das plötzliche Gelüste nach gegrilltem Gemüse kam dazwischen. Meine Jungs krähten fröhlich „Würstchen!“ und meine Pasta-Pläne lösten sich in Luft auf. Gemüse zum Grillen war da, Würstchen für die Kinder auch, Hefe für das Focaccia-Brot als Beilage auch – fehlte nur ein passender Dip. Denn mein Gegrilltes in Ketchup tunken wie meine Kinder ist, ehrlich gesagt, nicht so ganz mein Fall. Das Brot und das Gemüse einfach nur in den Ricottakäse zu dippen, fand ich nicht so verlockend. Da entdeckte ich im Kühlschrank noch eine Packung Eier und rührte fleißig vor mich hin. Herauskam ein herrlich cremiger Ricotta aus dem Ofen, den man wunderbar als Dip zum Grillen oder einfach nur als Beilage zu Brot und Salat essen kann. Macht wirklich satt, ist aber superlecker und ganz einfach gemacht! Weiterlesen