Was Mütter am meisten stresst – und was ihnen hilft, wieder Kraft zu tanken

Es kommt einem manchmal vor wie im Hamsterrad: Wir laufen und laufen und kommen doch nicht vom Fleck. Um weiter in Metaphern zu sprechen: Wir rollen täglich wie Sisyphos Steine den Berg hinauf und müssen zusehen, wie sie wieder herunterkullern – um dann wieder von vorne anzufangen. Aber was stresst Mütter eigentlich besonders? Ich habe bei Instagram in den Stories nachgefragt und viele, viele, unglaublich viele Antworten erhalten. Eine spannende Umfrage, die zeigt, was uns Mütter eigentlich so sehr unter Druck setzt, was es eigentlich ist, was uns manchmal die Luft zum Atmen nimmt, was uns an den Rande des Wahnsinns treibt und uns das Elternleben schwer macht. Und ich habe gefragt, was dabei hilft, wieder Kraft zu tanken, dem Stress vorzubeugen und den Stress besser auszuhalten. So viele unterschiedliche, Mut machende und inspirierende Antworten habe ich erhalten, dass ich alles einmal für Euch zusammenfassen möchte. Da viele Antworten mehrfach kamen, habe ich sie hier und da zusammengefasst. Weiterlesen

Kladdkaka de Luxe: Rezept für schwedischen Schokokuchen mit Ganache

Der schwedische Kladdkaka ist ein so einfacher wie genialer Schokoladenkuchen. Das Rezept ist kinderleicht, der Kuchen muss nur kurz in den Ofen und ist somit ruckzuck auf dem Tisch. Er ist unglaublich lecker und schokoladig und muss innen noch richtig schön matschig sein, also kladdig. Wenn ich mal eben schnell einen Kuchen auf den Tisch zaubern soll, dann gibt es bei uns Kladdkaka, denn die Zutaten dafür habe ich eigentlich immer im Haus. Das Grundrezept habe ich hier auf dem Blog ja schon mal vorgestellt. Man kann den Kladdkaka mit Beeren verzieren, mit Sahne bestreichen und noch mehr Beeren drauf streuen, mit Puderzucker bestäuben oder einfach pur essen. Oder Ihr backt ihn in der de Luxe-Variante, die ich Euch heute vorstellen möchte: Auf den fertigen Kladdkaka kommt eine schöne dicke Ganache, also eine feste Creme aus Schokolade und Sahne. Das ist etwas aufwändiger in der Vorbereitung, da die Ganache etwas abkühlen und fest werden muss (wer es gar nicht erwarten kann, kann auch sofort drauflos essen, schmeckt auch, aber wenn sie schnittfest ist, schmeckt es noch besser) – aber dafür ist diese Luxusvariante des Kladdkakas unglaublich schokoladig und zerschmilzt im Mund. Also, wenn Ihr mal einen Schokoladenkuchen machen möchtet, der etwas mehr hermacht, dann nehmt dieses Rezept: Weiterlesen

Ausflugstipp für Familien: Das Günter-Grass-Haus in Lübeck

Aus meiner Heimatstadt stammen zwei Literaturnobelpreisträger: Thomas Mann und Günter Grass (nun ja, er hatte sein Büro hier in Lübeck und lebte in einem Dorf in der näheren Umgebung). Beides Autoren, die ich übrigens sehr schätze. Als Lübeckerin habe ich sie natürlich in der Schulzeit lesen müssen – und dann auch (ganz wirklich freiwillig!) häufiger noch nach der Schulzeit zu ihren Büchern gegriffen (okay, ich gebe zu, vorm Schlafengehen nach einem anstrengenden Tag lese ich lieber etwas Seichteres). Beiden Literaturnobelpreisträgern ist hier in Lübeck je ein Haus mit einer eigenen Ausstellung gewidmet. Das Günter Grass Haus befindet sich dort, wo auch das Büro des Autoren war. Nun, Günter Grass ist jetzt nicht unbedingt als Kinderbuchautor bekannt. Ich weiß. Aber trotzdem gibt es im Günter Grass Haus einiges für Kinder zu sehen – und nicht nur zu sehen, sondern auch zum Anfassen, Ausprobieren und sogar Herumtoben. Und viele der Bilder, die Günter Grass, der nicht nur Autor sondern auch hervorragender Maler war, gemalt hat, sind wie für Kinder gemacht, denn es ist ganz erstaunlich, was Kinder in ihnen entdecken. Weiterlesen

Muttersein bedeutet, einen Berg an „das mache ich, wenn ich mal Zeit habe“-Dingen vor sich herzuschieben

Als Mutter muss man täglich mehrere Berge erklimmen. Den Wäscheberg. Den Berg aus Geschirr. Den Altpapierberg. Berge, die unheimlicherweise immer wieder von alleine nachwachsen. Kaum ist die Wäsche in der Waschmaschine, quillt der Wäschekorb schon wieder über. Ist das Geschirr aus dem Geschirrspüler ausgeräumt, ist er auch schon wieder voll. Und was das Altpapier betrifft, könnte ich täglich zum Container gehen und würde trotzdem nie, nie, nie einen leeren Altpapierkorb haben zuhause. Doch das alles wird noch übertroffen vom höchsten aller Berge, dem Mount Everest im Mama-Kosmos sozusagen. Der „das mache ich, wenn ich mal Zeit habe“-Berg. Unbezwingbar und steil ragt er vor mir auf. Täglich bricht er neue Höhenrekorde. Und ist selbst mit Sicherung und Sauerstoffflasche nicht zu erklimmen. Sein Schatten überdeckt die anderen Berge und  manchmal, ja, manchmal, nimmt er mir sogar die Luft zu atmen.manchmal, nimmt er mir sogar die Luft zu atmen. Weiterlesen

Drei Experimente mit Wasser

Wenn es etwas gibt, was meine Kinder begeistert, dann sind es Experimente jeder Art. Sie haben tausend Fragen – und am besten lernt man ja bekanntlich durch Ausprobieren und Selbsterfahren.  Genauso gerne planschen sie mit Wasser. Wir haben also das schlechte Winterwetter dafür genutzt, den Nachmittag mit Wasserexperimenten im Haus zu verbringen. Das hat nicht nur Spaß gebracht, wir wissen nun auch, was Kapillarkraft ist, wie das mit dem Wasserdruck ist und was Oberflächenspannung bedeutet. Diese drei Experimente mit Wasser sind ganz leicht nachzumachen – alles, was Ihr dafür benötigt, habt Ihr höchstwahrscheinlich im Haus – Ihr könnt also gleich loslegen und braucht  weder einen teuren Experimentierkasten noch Spezialequipment! Weiterlesen

Nusskuchen: Ein leckeres Rezept

Wenn es um Kuchen geht, finde ich die einfachsten Rezepte oft am besten. Die Klassiker wie Marmorkuchen, Kladdkaka oder Apfelkuchen, die nicht nur schnell aus dem Ofen kommen, sondern auch noch ohne spezielle Zutaten auskommen. Denn oft überfällt mich am Wochenende die Backlust am Sonntag und dann muss ich mit dem klarkommen, was der Vorratsschrank hergibt. Genügend Eier und Mehl habe ich deshalb immer im Haus, um einfach spontan einen einfachen  Kuchen mit  Rührteig zu mixen. Dazu habe ich meistens auch noch gemahlene Nüsse oder Mandeln im Haus – und Puderzucker, denn das ist die einfachste und beste Verzierung eines Kuchens, die ich mir vorstellen kann. Puderzucker auf dem Kuchen sieht so gemütlich aus, finde ich. Meine Kinder finden zwar, dass Schokoguss und reichlich Schokolinsen und Gummibärchen auf einen anständigen Kuchen gehören, aber meine Hälfte des Kuchens bevorzuge ich schlicht mit reichlich Puderzucker. Was nicht heißt, dass man diesen leckeren Nusskuchen, den ich Euch hier vorstelle, nicht auch mit Schokoguss und sogar Verzierung mit Streuseln oder Schokolinsen essen kann! Das ist ja das Schöne an diesem einfachen Nusskuchen aus der Gugelhupf- oder Ringform: Er lässt sich wunderbar kombinieren und verzieren und ist damit auch super für den Kindergeburtstag geeignet. Wer gegen Haselnüsse allergisch ist, kann übrigens auch gemahlene Mandeln verwenden, die Menge dann einfach im Rezept austauschen.

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Experteninterview: Wie wirken ätherische Öle und Aromasprays?

(Unbezahlte Werbung von Herzen!)

Dass Gerüche auf unser Gehirn wirken, ist logisch. Bei bestimmten Gerüchen fühle ich mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt. Oder denke an lange Urlaubsnächte. Oder bekomme Appetit auf Pizza. Dass Lavendel schlaffördernd wirkt, davon habe ich schon oft gehört. Aber: Wieso ist das eigentlich so? Was machen Düfte und ätherische Öle mit unserem Gehirn, mit unserem Körper? Wie wirken sie? Und wie sollte man sie anwenden? Und welche Öle haben welche Wirkung? Dazu habe ich die Molekularbiologin Bettina Görner gefragt, die eine echte Fachfrau für das Thema Aromasprays und ätherische Öle und die Wirkungsweise ist. Denn sie entwickelt und verkauft eben solche mit ihrer Firma aetherio love & science – ganz speziell auf die Bedürfnisse von Babys, Kindern, Müttern und Großeltern zugeschnitten. Da ist zum Beispiel das Spray „Hausaufgabenheld“ mit Minze und Zitrone, das nicht nur sehr sehr gut riecht, sondern tatsächlich meinen Sohn konzentrierter arbeiten lässt.  Oder das „Babyhelferspray“, das beruhigt und zwar nicht nur die ganz Kleinen. Oder für die müde Mama oder Großmutter das „Grandma Spray Hellwach“ mit Zitrone und Weißtanne. Hört sich gut an? Riecht auch so! Weiterlesen

Lasst sie einfach spielen! Was Kinder durchs freie Spielen lernen

Kürzlich erst. Da lag wieder so ein Flyer herum. „Die beste Vorbereitung für die Schule“ stand da drauf. Es  war die Rede von Zeitfenstern, die sich schließen könnten. Von Vernetzung von Gehirnzellen. Feinmotorik. Das hat ja auch alles seine Berechtigung. Und wenn die Kinder Spaß daran haben, ist es auch ok. Aber wenn ein Kurs nur besucht wird, weil „alle es so machen“ oder man glaubt, dass das Kind sonst etwas Elementares für die weitere Zukunft verpasst – dann sollte man sich schleunigst wieder abmelden. Denn die beste Vorbereitung aufs Leben (und ja, auch auf die Schule) ist das freie Spielen! Und zwar nicht das von uns Großen angeleitete Spiel,  bei dem wir Erwachsenen unseren Kindern unserer Regeln und unsere Problemlösungsstrategien aufdrücken wollen, sondern das freie Spiel, ungestört, mit anderen Kindern oder auch alleine. Dabei lernen die Kinder mehr, als man auf den ersten Blick denken mag. Weiterlesen

Kopf aus dem Sand: Macht Euch nicht schlechter, als Ihr seid!

Selbstkritik ist ja an für sich keine schlechte Sache. Sie schützt vor übertriebenem Stolz, Eingebildetsein und Narzissmus. Manchen Leuten würde etwas mehr Selbstkritik gut zu Gesichte stehen. Denn es ist immer gut, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen und auch mal zu korrigieren. Fehler sind dazu da, aus ihnen zu lernen. So weit, so gut. Das Problem ist nur, wie bei fast allem im Leben: Wenn man sich selbst und alles, was man tut, nur durch die selbstkritische Brille sieht, dann verliert man das Vertrauen in sich selbst. In die eigenen Fähigkeiten. Wenn man alles kritisch hinterfragt, was man macht und sich selbst zu viel mit anderen vergleicht (und in diesem Vergleich meint, immer schlechter abzuschneiden), dann kommt man kaum noch zu etwas anderes, als den Kopf in den Sand zu stecken. Und glaubt mir, man verpasst das Beste, wenn der Kopf  im Sand steckt! Deshalb: Macht Euch nicht schlechter als Ihr seid! Zieht den Kopf aus dem Sand! Weiterlesen

Rezept für Rosinenbrötchen mit Hefeteig zum Frühstück oder Nachmittagskaffee

Sind Eure Kinder nach dem Kindergarten auch oft so ausgehungert? Meine haben immer Hunger, egal, ob sie gerade etwas zu essen hatten! Oft holen wir uns dann ein Brötchen vom Bäcker, aber manchmal gibt es auch frische Brötchen. Diese Rosinenbrötchen mit einer Prise Zimt zum Beispiel. Sie schmecken frisch aus dem Ofen wie eine Süßigkeit, dabei ist nur ganz wenig Zucker im Rezept. Lauwarm mit Butter, die dann zerläuft – ich liebe es! Diese süßen Rosinenbrötchen schmecken nachmittags genauso gut wie zum ausgiebigen Sonntagsfrühstücksfrühstück. Weiterlesen