Liebe Grüße an Oma, Opa und an alle, die wir vermissen: Karten für jeden Anlass

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Die Großeltern haben wir lange nicht mehr gesehen. Freunde haben wir lange nicht mehr gesehen. Und wenn, dann höchstens aus der Entfernung, auf der anderen Straßenseite, wo man sich zuwinkt und ein paar Sätze wechselt. Und dann jeder seines Weges zieht – Social Distancing eben. Es sind mittlerweile schon so viele Wochen, die wir als Familie in unserem kleinen Kokon leben. Und ein wirkliches Ende, eine Rückkehr der Normalität ist nicht in Sicht. Nicht nur ich vermisse die Normalität, auch meine Kinder vermissen ihre Freunde, ihre Schule (ja, tatsächlich!), den Kindergarten, ihre Großeltern. Was wir neben Videotelefonie entdeckt haben: Karten schreiben. Fotos schicken. Denn noch schöner als ein Videogespräch oder per Direktnachricht verschickte Fotos, ist es, etwas Richtiges in der Post zu haben. Und das Schöne ist, wenn man beides miteinander kombinieren kann: Fotos und Postkarten. Dafür habe ich die Vorlagen vonKaartje2go benutzt, die man ganz einfach mit eigenen Fotos und eigenem Text personalisieren kann. Weiterlesen

Was der Corona-Lockdown mit mir macht – mein Gedankenkarussell

Und auf einmal bist Du Teil eines Filmes. Einer dieser Katastrophenfilme, in denen Menschen in Schutzanzügen auf den Straßen herumlaufen und sich niemand mehr vor die Tür traut. Es ist ja nicht so, dass es alles überraschend kam. Die Bilder aus China und Italien haben einen ja irgendwie vorbereitet. Aber das ist das Ding mit exponentiellen Kurven: Es beginnt harmlos und zack explodieren die Zahlen. Diese trügerische Ruhe am Anfang hat uns in falscher Sicherheit gewogen. Und dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Welt, wie wir sie kannten, war auf einmal nicht mehr dieselbe. Das Tempo, in dem sich unser bisheriges Leben auf den Kopf stellte, überrumpelte mich – dabei hätten wir es ja wissen müssen: China und Italien hatten es uns ja vorgemacht. Das Virus näherte sich, Experten warnten und es wenn man ein bisschen in Mathe aufgepasst hatte, war es klar, dass die Krankenzahlen auch bei uns ganz plötzlich in die Höhe schießen würden. Trotzdem hätte ich mir diese Situation nie vorstellen können. Hätte ich in einem Endzeitthriller darüber gelesen, ich hätte gesagt: „Völlig überzogen.“ Grenzen dicht? Sogar innerhalb Deutschlands? Nie im Leben. Nicht in unserer Welt. Klopapier ausverkauft? Ich hätte dem Autor einen Vogel gezeigt. Tja. Und da sitzen wir nun. Seit drei Wochen. Und von der Welt, wie wir sie kannten, sind nur noch Fragmente übrig. Verrückt? Völlig verrückt. Und fast am verrücktesten ist, wie schnell wir uns an all diesen Wahnsinn gewöhnen. Weiterlesen

Hörspiele und Musik gegen die Langeweile

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Es sind verrückte Zeiten. Zeiten, in denen wir so eng zusammensitzen wie sonst nie. In Zeiten, in denen man viel Zeit hat – aber nur wenig Möglichkeiten, sich diese Zeit zu vertreiben. Eines der Dinge, die uns gerade helfen, ist Deezer. Am Anfang dieser ganzen verrückten Zeit habe ich tatsächlich viel mehr Radio gehört als früher. Um informiert zu sein. Aber irgendwann drehte es sich. Ich wollte, konnte nicht mehr jede Nachricht aufnehmen. Einmal am Tag die Onlinemedien lesen und morgens die Tageszeitung, das muss reichen, beschloss ich. Um nicht durchzudrehen in Zeiten der ständigen Hiobsbotschaften und sich überschlagenden Ereignisse. Stattdessen brauchte ich Musik, meine Lieblingsmusik, um mich abzulenken. Mitsingen und Mittanzen hilft. In jeder Situation. Meine Kinder beschäftigen sich in diesen Tagen besser denn je selbst, spielen, streiten sich tatsächlich weniger als sonst – aber manchmal wollen sie sich einfach zurückziehen. Und dann hören sie ihre Lieblingshörspiele bei Deezer, denn die CDs, die wir hier vorrätig haben, sind längst alle „ausgehört“. Weiterlesen

Lasst sie einfach spielen! Was Kinder durchs freie Spielen lernen

Kürzlich erst. Da lag wieder so ein Flyer herum. „Die beste Vorbereitung für die Schule“ stand da drauf. Es  war die Rede von Zeitfenstern, die sich schließen könnten. Von Vernetzung von Gehirnzellen. Feinmotorik. Das hat ja auch alles seine Berechtigung. Und wenn die Kinder Spaß daran haben, ist es auch ok. Aber wenn ein Kurs nur besucht wird, weil „alle es so machen“ oder man glaubt, dass das Kind sonst etwas Elementares für die weitere Zukunft verpasst – dann sollte man sich schleunigst wieder abmelden. Denn die beste Vorbereitung aufs Leben (und ja, auch auf die Schule) ist das freie Spielen! Und zwar nicht das von uns Großen angeleitete Spiel,  bei dem wir Erwachsenen unseren Kindern unserer Regeln und unsere Problemlösungsstrategien aufdrücken wollen, sondern das freie Spiel, ungestört, mit anderen Kindern oder auch alleine. Dabei lernen die Kinder mehr, als man auf den ersten Blick denken mag. Weiterlesen

Was ich gerne gewusst hätte, bevor ich Mutter geworden bin

Es ist ja nicht so, dass man sich vorher nicht einlesen kann. Es gibt ja genug Bücher für werdende Mütter. Man kann ja auch mal die Freundin fragen, wie das denn wirklich so ist mit Kindern. Wie man sich verändert. Wie es einen verändert. Aber egal, wie viel man fragt und recherchiert und wie viele Mamablogs man zur Vorbereitung liest. Man ist nie wirklich darauf vorbereitet, wie es ist, Mutter zu sein. Wie es ist, plötzlich Verantwortung für so ein kleines Wesen zu tragen. Wie tief, wie groß, wie unbeschreiblich Mutterliebe sein kann. Genauso wenig, wie man darauf vorbereitet ist, wie einen diese Kinder, die man eigentlich so sehr liebt, in den Wahnsinn treiben können mit ihren Wutanfällen und Pubertätsanwandlungen. Und wie sehr man sie trotzdem lieben kann, wie unerschütterlich diese Liebe ist. Ich war ehrlich gesagt auf vieles nicht vorbereitet und muss rückblickend sagen: Einiges hätte ich schon gerne gewusst, bevor ich Mutter wurde. Ich hätte nie gedacht, wie viel Schlafmangel sich ansammelt im Laufe des Mamalebens. Ich hätte vorher gerne gewusst, wie es ist, wenn das eben noch so süße Kind zum ersten Mal einen Wutanfall bekommt und den ganzen Supermarkt zusammenschreit. Ich wäre gerne drauf vorbereitet gewesen, wie groß und stark sich die Sorgen anfühlen, wenn das Kind krank ist und auf einmal nicht mehr wiederzuerkennen ist. Weiterlesen

Mein Tanzbereich – dein Tanzbereich! Es könnte so einfach sein.

Bis vor ein paar Jahren gab es ein Wort in meinem Sprachgebrauch eigentlich so gut wie nie: Übergriffig. Ich benutzte es nie. Ich las es nie. Es war so ein Wort, das zwar da war, aber irgendwie nicht so richtig. Es gehörte eindeutig zum passiven Wortschatz. So wie „ruchbar werden“. Liest man nie, benutzt man nie. Ist mit „ruchbar werden“ immer noch so. Mit dem Begriff „übergriffig“ leider nicht mehr. Ich kann noch ziemlich genau sagen, wann die Trendwende kam. Nämlich: Vor 9 Jahren. Als ich mit meinem ersten Kind schwanger war. Denn bereits mit der Schwangerschaft begann ich zu spüren, was übergriffig bedeutet. Und nein, es war nicht das Kind in meinem Bauch, sondern die Umwelt. Die anfing, sich einzumischen. Nicht nur subtil und nett. Sondern ebenso, wie die Definition von „übergriffig“ im Duden ist: aggressiv, lästig, aufdringlich, lästig, penetrant, zudringlich. Die Wahl des Geburtskrankenhauses, der Inhalt meiner Kliniktasche, die Ernährung in der Schwangerschaft waren, so schien es, ein Problem der Außenwelt geworden, anstatt meine persönliche Entscheidung. Ich hatte aber keine Ahnung, wie sich das noch steigern konnte. Nämlich als das Kind dann da war!

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Für die Feiertage ein bisschen Lesestoff: Best of 2019

Ist das zu fassen? Es ist schon fast wieder ein Jahr rum! Nun kommen die entspanntesten zwei Wochen des Jahres und wir haben alle auf diese Ferien hingefiebert. Nicht nur wegen der Geschenke, die es morgen gibt. Nein, auch weil wir alle ferienreif sind. Keine Lust mehr haben, im Dunklen aufzustehen. Und endlich ein paar Tage brauchen, an denen wir einfach nur ausschlafen können und den ganzen Tag im Schlafanzug herumlaufen. Nichts müssen, aber tun können, worauf wir Lust haben. Ich habe oft überlegt, in den Weihnachtsferien so richtig weit weg in den Urlaub zu fliegen und bin immer wieder davon abgekommen. Denn ich liebe diese gemütlichen Tage! Und dazu gehört auch, dass ich hier auf dem Blog und in den sozialen Medien ein wenig weniger schreibe, einen Gang runterschalte. Ich mache, worauf ich Lust habe und der größte Teil der Zeit gilt meiner Familie. Da ich aber in dieser Zeit auch gerne lese und viel lese und es Euch ja vielleicht ähnlich geht, habe ich hier mal die Best of 2019-Texte von diesem Jahr zusammengestellt. Dann habt Ihr ein bisschen Lesestoff für die Feiertage und könnt Euch in Ruhe durch den Blog klicken, wenn Ihr mögt. Oder endlich mal alle Rezepte nachbacken. Weiterlesen

Weihnachten ohne Stress? Ja. Wenn wir uns aufs Tempo unserer Kinder einlassen.

So ein Stress. So viel zu tun. So viele Termine. So viel muss noch besorgt werden. Sätze, die ich zurzeit überall höre. Es scheint, als ob alle nur auf dem Sprung sind, in Gedanken ellenlange To-Do-Listen abhaken, das Haus dekorieren und dabei vor allem eines auf der Strecke bleibt: die Gemütlichkeit. Dabei ist der Dezember doch eigentlich die gemütlichste Zeit im Jahr. Die Zeit, in der man es sich zuhause heimelig macht, das Haus schmückt, gemeinsam backt, singt, Geschichten vorliest, einen Tannenbaum kauft, die Adventskerzen anzündet – jede Familie hat da ihre eigenen Traditionen. Und trotzdem artet die Adventszeit bei vielen einfach nur in Stress aus und wird zur Belastungsprobe für Ehen. Wieso ist das eigentlich so? Wann ist es so geworden? Ich mache da bewusst nicht mit. Ich ziehe mich in diesen vier Wochen mit meiner Familie zurück, wir machen es uns im Haus gemütlich, dekorieren Stück für Stück nach Lust und Laune, zelebrieren das Backen, kümmern uns dabei nicht ums Chaos. Weihnachtsfeiern sehe ich als Möglichkeit, nett beisammen zu sitzen und nicht als Pflichtausübung. Seit ich Kinder habe, nehme ich bewusst das Tempo raus im Dezember. Und mache einfach das, was meine Kinder machen: Mit staunenden Augen auf die Lichter schauen, Kinderpunsch trinken und mich auf den Heiligen Abend freuen. Weiterlesen

Wir sehen immer nur einen Ausschnitt und wissen nicht, was außerhalb des Rahmens ist

Ein hübsches Regal, nett dekoriert mit Jugendstil-Vorratsdosen vom Flohmarkt, Wichteln und heimeligen Tassen. Dazu ein paar nette Zeilen über die Gemütlichkeit, die im Advent Einzug hält und dazu der unvermeidliche #hygge-Hashtag. Hat die ihr Haus aber toll dekoriert! So gemütlich, so schick im Skandi-Stil, wohnt die aber toll! Nun, dass direkt unter diesem schönen Regal ein überquellender Altpapierstapel liegt, sieht man nicht auf dem Bild. Dass direkt daneben der ebenso überquellende Wäschekorb steht und der nicht abgeräumte Stapel benutztes Geschirr ebenso wenig. Denn wir sehen nur diesen Ausschnitt. Und wir wissen nie, was außerhalb des Rahmens ist. Weiterlesen

10 Dinge, die man im Advent mit Kinder nie machen sollte

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt! Neben den Sommerferien die schönste Zeit mit Kindern im Jahr. Ich mag es, wenn wir gemütlich zuhause sitzen, ich mag die Weihnachtsbäckerei, auch wenn es jedesmal eine Riesenkleckerei ist, ich mag diesen Zauber vom Weihnachtsmann, ich mag manchmal sogar die Weihnachtsbastelei, auch wenn ichzwei linke Hände hab. Ich mag Kinderpunsch, ich mag Tannenduft, ich mag die kleinen Wichtel überall. Erst mit Kindern hat Weihnachten seinen eigentlichen Zauber bekommen. ABER … es gibt einige Dinge, die man mit Kindern im Advent echt nie machen sollte. Nie. Faux-pas, absolute. Weiterlesen