Familienzimmer nach der Geburt: Unsere Erfahrungen und Tipps

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Letztens durchzuckte mich die Erinnerung wieder: Ich schaute meinen Großen an und mir wurde bewusst, wie groß er eigentlich schon ist. Es ist jetzt schon unglaubliche acht Jahre her, dass er auf die Welt kam. Und ich sah ihn auf einmal wieder vor mir, wie er frisch auf der Welt war, mit seinem roten Haarflaum, mit dem niemand gerechnet hätte. Und wie er uns aus so unfassbar wachen Augen anschaute und so lustige Glucksgeräusche von sich gab. Als er auf die Welt kam, gab es diesen Blog noch nicht. Und deshalb habe ich auch noch nie darüber geschrieben, wie die erste Zeit nach der Geburt mit meinem Großen war. Dabei war sie wundervoll, ganz besonders – auch, weil wir uns für ein Familienzimmer im Krankenhaus entschieden hatten. Letztens erzählte eine Mutter von ihrem schwierigen Start im Krankenhaus, weil sie sich mit einer Mutter das Zimmer teilen musste, mit der sie absolut nicht auf einer Wellenlänge war und außerdem ihren Mann gerne viel mehr um sich herum gehabt hätte in den ersten Tagen. Da fiel mir auf, wie viel Glück wir mit den ersten Tagen hatten, nachdem wir zum ersten Mal Eltern geworden sind. Denn wir waren zusammen – Tag und Nacht. Und wenn man mich heute fragt, würde ich jedem ein Familienzimmer nach der Geburt empfehlen (zumindest beim ersten Kind). Weiterlesen

„Wir sind gut, wie wir sind. Egal, wie wir unser Kind auf die Welt gebracht haben.“

*Interview und Rezension*

Ich habe drei Kinder – das erste kam mit einem Kaiserschnitt auf die Welt. Ein Schnitt, der nach 16 Stunden Wehen, vier davon Presswehen, sein musste. Mein zweites Kind kam mit einer natuerlichen Geburt auf die Welt, es dauerte fast ebenso lange und auch diesmal war es kein Spaziergang. Aber ich wollte unbedingt eine natuerliche Geburt – und war von diesem Gedanken fast zu sehr versessen, dass ich rueckblickend viel zu verkrampft war. Meine Erfahrungen hatte ich Euch einmal hier aufgeschrieben – mit dem Fazit, dass eine natuerliche Geburt kein esoterisches Aha-Erlebnis war und auch das Geburtserlebnis an sich nicht geringer war als nach dem spontanen Kaiserschnitt beim ersten Kind. Das dritte Kind kam dann nach noch nicht mal drei Stunden Wehen auf die Welt, ein versöhnender Abschluss sozusagen. Auch ich habe also meine Kaiserschnittgeschichte – und deshalb hat mich das E-Book von Dorothee Dahinden vom Blog Mutterkutter so beruehrt, dass ich es Euch heute einmal vorstellen möchte und mit ihr darueber gesprochen habe, wie sie auf die Idee kam und was sie dabei am meisten beruehrt hat. Worum es im Ebook #meinkaiserschnitt geht? 16 Muetter erzählen ihre eigene Kaiserschnittgeschichte. Ehrlich. Beruehrend. Mutmachend.

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Bald geht es wieder los: Stillen, wenig Schlaf, keine freie Hand beim Essen …

Noch knapp drei Wochen bis zum Stichtag! Wahnsinn! Erst kommt einem der Stichtag so weit weg vor – und dann ist es auf einmal fast soweit. Theoretisch könnte es ja sogar jederzeit losgehen. Wobei es bei mir nicht so aussieht und meine beiden Jungs waren auch übertragen. Von daher bin ich recht gelassen. Der Klinikkoffer ist auch noch nicht gepackt. Zur Not kann mein Mann ja auch alles nachbringen, da bin ich diesmal sehr entspannt. Ich hoffe, das rächt sich nicht. Ich habe eigentlich auch noch einiges zu erledigen, bevor es losgeht. Aber je näher der Termin rückt, umso klarer wird mir auf einmal: Es geht bald wieder los! Das Stillen, der wenige Schlaf, das ständige Babytragen, weil es nicht abgelegt werden will. Es geht alles wieder von vorne los. Da wird mir auf einmal klar, wie bequem es auch geworden ist: Meine Kinder schlafen durch, ziehen sich alleine an und können sich (meistens) alleine beschäftigen. Und nun wird alles noch mal auf 0 gestellt! Weiterlesen

Kaiserschnitt? Kein Grund für schlechtes Gewissen oder Selbstvorwürfe!

Ich habe drei Kinder zur Welt gebracht. Das erste mit einem medizinisch notwendigem Kaiserschnitt. Das zweite mit einer natürlichen Geburt. Und das dritte ebenfalls – in einer Ruckzuckeinstundengeburt. Und was soll ich sagen? Es ist bei beiden Kindern dieselbe Mutterliebe, dasselbe magische Erlebnis und dasselbe Wunder der Geburt gewesen. Trotzdem hatte ich bei der Kaiserschnittgeburt das Gefühl, dass mir etwas fehlte, ja sogar, dass ich versagt hatte. Ein Gefühl, was sich bald legte und durch das Mutterglück überdeckt wurde. Denn das möchte ich Euch allen sagen: Lasst Euch kein schlechtes Gewissen einreden, dass es „nur“ ein Kaiserschnitt war. Es soll jetzt kein Verharmlosen des Kaiserschnitts werden, ich weiß um alle medizinischen Risiken. Mir geht es nur darum, Druck von uns Müttern und Schwangeren zu nehmen.

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