Bald geht es wieder los: Stillen, wenig Schlaf, keine freie Hand beim Essen …

Noch knapp drei Wochen bis zum Stichtag! Wahnsinn! Erst kommt einem der Stichtag so weit weg vor – und dann ist es auf einmal fast soweit. Theoretisch könnte es ja sogar jederzeit losgehen. Wobei es bei mir nicht so aussieht und meine beiden Jungs waren auch übertragen. Von daher bin ich recht gelassen. Der Klinikkoffer ist auch noch nicht gepackt. Zur Not kann mein Mann ja auch alles nachbringen, da bin ich diesmal sehr entspannt. Ich hoffe, das rächt sich nicht. Ich habe eigentlich auch noch einiges zu erledigen, bevor es losgeht. Aber je näher der Termin rückt, umso klarer wird mir auf einmal: Es geht bald wieder los! Das Stillen, der wenige Schlaf, das ständige Babytragen, weil es nicht abgelegt werden will. Es geht alles wieder von vorne los. Da wird mir auf einmal klar, wie bequem es auch geworden ist: Meine Kinder schlafen durch, ziehen sich alleine an und können sich (meistens) alleine beschäftigen. Und nun wird alles noch mal auf 0 gestellt! Weiterlesen

Kaiserschnitt? Kein Grund für schlechtes Gewissen oder Selbstvorwürfe!

Ich habe zwei Kinder zur Welt gebracht. Das erste mit einem medizinisch notwendigem Kaiserschnitt. Das zweite mit einer natürlichen Geburt. Und was soll ich sagen? Es ist bei beiden Kindern dieselbe Mutterliebe, dasselbe magische Erlebnis und dasselbe Wunder der Geburt gewesen. Trotzdem hatte ich bei der Kaiserschnittgeburt das Gefühl, dass mir etwas fehlte, ja sogar, dass ich versagt hatte. Ein Gefühl, was sich bald legte und durch das Mutterglück überdeckt wurde. Denn das möchte ich Euch allen sagen: Lasst Euch kein schlechtes Gewissen einreden, dass es „nur“ ein Kaiserschnitt war. Es soll jetzt kein Verharmlosen des Kaiserschnitts werden, ich weiß um alle medizinischen Risiken. Mir geht es nur darum, Druck von uns Müttern und Schwangeren zu nehmen.

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Immer wieder ein Wunder…. das Wunder der Geburt

Es ist immer wieder ein Wunder, wenn ein Kind auf die Welt kommt. Eben erst war der kleine Mann noch in meinem Bauch, nun liegt er auf meiner Brust und schmatzt und weiß genau, was er zu tun hat… Wie hat dieses kleine Menschlein samt Plazenta und Fruchtwasser nur in meinen Bauch gepasst? Und wie kann es sein, dass alles so perfekt ist an diesem kleinen Menschen? Was für ein Leben hast Du vor Dir kleiner Mensch? Und sofort der Gedanke: Diesen kleinen Menschen will ich vor allem beschützen, komme was wolle.

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist es immer wieder ein Wunder

Seit etwas mehr als einer Woche ist unser zweiter Sohn auf der Welt! Gesund und proper, groß und gut geraten und unkompliziert. Er lässt mich nachts auch mal vier Stunden schlafen und ist dafür tagsüber schon ziemlich lange wach und aktiv. Dann rudert er mit den Armen, schaut aufmerksam durch die Gegend und ist dabei so niedlich, dass man ihn nur knuddeln will.

Es ist doch immer wieder ein Wunder, wie so ein Mensch auf die Welt kommt und sofort die Mutterliebe da ist. Und wie die Zeit auf einmal stillzustehen scheint, wenn so ein Wunder geschieht. Die ersten Tage haben ihren ganz besonderen Zauber, den man mit nichts vergleichen kann. Und auch wenn es das zweite Kind ist, ist dieser Zauber auch beim zweiten Mal nicht geringer.

Dieser unvergleichbare Babygeruch, diese weiche Haut, diese kleinen Finger und Zehen!

Am liebsten möchte man die Zeit so richtig anhalten, aber sie dreht sich weiter und so langsam kommt die Routine… dabei ist einem jetzt beim zweiten Kind erst so richtig bewusst, wie schnell sie groß werden und wie flüchtig der Augenblick ist!

Unser Großer ist übrigens ein fantastischer großer Bruder. Er schleppt alle seine Spielzeuge an, will ständig mit seinem Bruder kuscheln und hat bisher keinerlei Trotz- oder Eifersuchtsanfälle gezeigt. Mal sehen, ob es so bleibt, aber es erleichtert das Ankommen als vierköpfige Familie doch um einiges.

Nun will ich aber weiter diese spezielle Zeit genießen – und melde mich bald zurück mit vielen neuen Anekdoten über das Leben mit Kindern.

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Etwas Besonderes: Die Wartezeit vor dem Stichtag

Der Stichtag nähert sich in großen Schritten. Und damit diese herrliche Zeit, in der man einfach nicht weiß, ob man nicht abends schon sein Baby auf der Brust liegen hat. Und man abends ins Bett geht und nicht weiß, ob man mitten in der Nacht ins Krankenhaus fährt. Es ist diese Zeit des Wartens, in der man nichts Neues anfängt. Das Haus noch einmal auf Vordermann bringt, alle Wäsche wäscht, den Kühlschrank auffüllt und einfach nichts mehr plant. Wenn eine Freundin fragt, ob wir uns in drei Tagen mal zum Kaffee treffen wollen – dann kann ich nur sagen:

Ich weiß nicht, was ich in drei Tagen mache. Lass uns heute treffen.“

Man plant nur noch von Tag zu Tag. Wartet. Und genießt die Zeit mit den Dingen, von denen man weiß, dass man bald viel weniger Zeit für sie hat. Noch einmal gemütlich im Café sitzen und in Ruhe eine Zeitschrift lesen. Noch einmal abends mit dem Mann essen gehen. Noch einmal durch die Geschäfte bummeln. Noch einmal in Ruhe am Blog schreiben.

Das Warten aufs Baby: Der Stichtag steht vor der Tür

Und gleichzeitig erfüllt einen eine Art innere Unruhe. Man hört auf die Signale des Körpers. Geht es los? Hat es da nicht gezogen? Könnte es heute Nacht losgehen? Das Telefon klingelt, Freunde fragen, ob es schon losgeht, SMS kommen auf dem Handy rein:

Und noch, am Warten?“

Es ist irgendwie, als ob die Welt ein ganz bisschen stillsteht, während man auf das Wunder wartet. Sich fragt, wie der kleine Mann im Bauch wohl aussieht. Wie sein Temperament wohl sein wird. Und natürlich die Sorge, geht alles gut, ist er auch gesund. Die aber meistens von der Vorfreude verdrängt wird. Der Stichtag steht vor der Tür!

Und von diesem Zauber, der dieser Wartezeit innewohnt. Der Zeit, in der man einfach mal zur Ruhe kommt und wartet und das Warten auch geschehen lässt. Der Zeit, in der man vorbereitet ist und sich irgendwie doch noch nicht vorbereitet fühlt. Obwohl es die zweite Schwangerschaft ist. Und man doch eigentlich weiß, was auf einen zukommt.

Eine merkwürdige Wartezeit, die einem zum einen irre lange vorkommt – und dann wieder viel zu schnell vergeht.

Noch schöner ist: Dass sie von einer ganz anderen Zauber-Zeit abgelöst werden wird. Den Zauber der ersten Stunden, der ersten Tage mit dem Kind. Das Kennenlernen. Und darauf freue ich mich. Bis dahin genieße ich noch das Warten auf den Stichtag…. einfach mal Warten, das tut man in unserer hektischen Zeit eh viel zu selten.

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