Liebe Mamas in den Mütterforen

Berufsbedingt bin ich Mitglied in einigen Facebook-Muttergruppen. Um Anregungen zu holen, um Stimmungen einzufangen. Was mir verstärkt auffällt, ist der Gegenwind, der einigen Müttern bei ganz harmlosen Fragen entgegenschallt. Ein ums andere Mal macht mich der Hass in den Kommentaren sprachlos und betroffen, die Besserwisserei, das Beleidigen von anderen Meinungen. Ich frage mich: Muss das so sein? Und wieso mutieren so viele Frauen kaum ist der positive Schwangerschaftstest da, zu Radikalinskis? Die Abneigung, der Hass und teilweise auch die Herablassung erschüttern mich ein ums andere Mal – weshalb ich diesen Müttern gerne etwas sagen möchte…

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Fernsehen? Selten, aber dann bitte richtig!

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Wir schauen selten fern. Bei uns gilt das ungeschriebene Gesetz, das schon in meiner Kindheit galt: Vor 20 Uhr bleibt der Fernseher für uns aus (es sei denn, es sind Wahlen, Fußball-WM oder Inaugurationsfeiern). Aber ich gestehe: Nach 20 Uhr würde ich gerne häufiger Fernsehschauen, wenn die Kinder im Bett sind. Doch entweder macht mir das meist grottenschlechte Fernsehprogramm einen Strich durch die Rechnung oder meine Kinder wollen nicht ins Bett (meistens genau dann, wenn ausnahmsweise mal was Gutes kommt). Wenn ich dann doch mal zum Fernsehgucken komme, mache ich es mir dabei auch richtig gemütlich. Mit Chips und Jogginghose. Ich oute mich jetzt: Durchaus auch mal Trash-TV. GNTM und Peter Zwegat.

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Akku leer: Ich bin urlaubsreif! Aber sowas von!

Geht es Euch auch so? Jedes Jahr im Januar und Februar überfällt mich das Fernweh. Ich will nur noch in die Sonne! Und hoffe, dass der Winter dieses Jahr früher als sonst das Feld räumt und endlich die ersten Schneeglöckchen herausschauen und die Tulpen nicht nur in meinen vier Wänden blühen. Wenn es nach mir ginge, dann könnte sich die Winterzeit auf den Zeitraum vom 1. Dezember bis 1. Januar, na, meinetwegen auch bis zum 15. Januar konzentrieren. Zu Weihnachten find ich das ja schön, eisige Kälte und so – aber leider ist da ja eher noch Herbst mit Sturm und Nebel und was so dazugehört.Ja, ich bin urlaubsreif, aber sowas von! Was man dringend braucht, um die Akkus aufzuladen: Schulferien im Februar! Denn es kann ja wohl nicht sein, dass die längste ferienlose Etappen im Schuljahr ausgerechnet in der Jahreszeit liegt, in der die Akkus schon allein wetterbedingt leer sind.

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Fit trotz Schlafmangel? Tipps aus der Mama-Praxis

Als mein zweites Kind auf der Welt war, merkte ich erst, was für ein guter Durchschläfer unser großer Sohn war. Denn der Kleine schläft auch heute mit seinen drei Jahren immer noch nicht richtig durch. Das heißt, bei mir hat sich im Laufe der Jahre so etwas wie chronischer Schlafmangel aufgestaut. Während ich früher ein echter Morgenmuffel und mit weniger als acht Stunden Schlaf eigentlich kaum ansprechbar war, komme ich heute erstaunlich gut mit dem Schlafmangel zurecht (also relativ gut…). Klar, wäre ein bisschen mehr Schlaf super – aber man lernt sich als Mutter zu arrangieren… Mit ein paar Tipps ist der Schlafmangel zumindest leichter zu ertragen. Hier kommen meine erprobten Praxistipps – und ich bin gespannt, auf Eure! :-)

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Bin ich als Mutter spießiger als früher?

Eigentlich bin ich ein recht toleranter Mensch. Aber die Toleranz hört auf, wenn Autos durch unsere Spielstraße rasen. Oder über die rote Ampel gehen, obwohl ich mit meinen Kinder artig warte. Und erst recht, wenn auf dem Bürgersteig ein Hundehaufen liegt – und so richtig auf 180 bin ich, wenn jemand auf dem Spielplatz raucht. Bin ich spießiger geworden, seit ich Mutter bin? Nein, ich achte einfach auf andere Dinge als früher. Und ja. Vielleicht doch. Weil ich auch irgendwie erwachsener geworden bin, seit ich nicht nur für mich Verantwortung trage. Beispiele gefällig…?

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Kaiserschnitt? Kein Grund für schlechtes Gewissen oder Selbstvorwürfe!

Ich habe drei Kinder zur Welt gebracht. Das erste mit einem medizinisch notwendigem Kaiserschnitt. Das zweite mit einer natürlichen Geburt. Und das dritte ebenfalls – in einer Ruckzuckeinstundengeburt. Und was soll ich sagen? Es ist bei beiden Kindern dieselbe Mutterliebe, dasselbe magische Erlebnis und dasselbe Wunder der Geburt gewesen. Trotzdem hatte ich bei der Kaiserschnittgeburt das Gefühl, dass mir etwas fehlte, ja sogar, dass ich versagt hatte. Ein Gefühl, was sich bald legte und durch das Mutterglück überdeckt wurde. Denn das möchte ich Euch allen sagen: Lasst Euch kein schlechtes Gewissen einreden, dass es „nur“ ein Kaiserschnitt war. Es soll jetzt kein Verharmlosen des Kaiserschnitts werden, ich weiß um alle medizinischen Risiken. Mir geht es nur darum, Druck von uns Müttern und Schwangeren zu nehmen.

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10 Dinge, an denen man eine Mama erkennt

Manchmal, wenn ich lange warten muss, an der Supermarktkasse, in der Bahn oder in der Kloschlange, dann spiele ich gerne „Raten, wer von den Frauen eine Mutter ist“. Es gibt doch nichts Besseres, als sich seine ebenso genervt wartenden Mitmenschen anzuschauen und sich zu überlegen, wo sie herkommen und wo sie hingehen. Mit der Zeit habe ich ein untrügliches Gespür dafür entwickelt, ob die Frau vor mir eine Mama ist. Es gibt da ein paar Insider-Zeichen, an denen man eine Mutter erkennt – achtet mal drauf!

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Ich würde gerne, wenn ich könnte… Mama-Sehnsüchte

Niemand ist perfekt. Ich schonmal gar nicht. Eigentlich kann ich ganz gut über meine eigenen Unzulänglichkeiten hinwegsehen. Man gewöhnt sich dran. Ja, ich kann sogar drüber lachen. Darüber, dass ich zwei linke Hände habe und mich beim Laternebasteln selbst am Papier festkleister. Darüber, dass ich ständig Sachen suche, weil ich sie an einen besonders guten Ort weggelegt habe – der so gut war, dass er nicht mehr wiederauffindbar ist. Aber dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich einfach gerne würde, wenn ich könnte.

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Eigentlich ist alles gut, so wie es ist. Aber ein paar Dinge würde ich trotzdem gerne… wenn ich könnte…

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Man kommt zu nichts, wenn man Kinder hat…(außer zu den wirklich wichtigen Dingen – wie Kuscheln)

Wo geht die Zeit nur hin? Sie rast vorbei und immer wieder fragt man sich: Wo ist sie denn geblieben? Schon wieder ein Jahr vergangen und das Fotobuch vom letzten Urlaub ist immernoch nicht fertig? Ach, das vom vorletzten ja auch nicht. Und vom vorvorletzten. Schon wieder ist der Sommer vorbei und die Gartenmöbel sind immer noch nicht blau gestrichen, wie wir es uns im letzten Sommer vorgenommen haben. Oder war es im vorletzten Sommer? Seit ich Kinder habe, ist das Gefühl „man kommt zu nichts“ noch extremer geworden. Kennt Ihr das auch? Bei uns gibt es so einige typische Beispiele von Dingen, zu denen wir einfach nicht kommen:

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Upps, immer noch nicht fertig?! Man kommt zu nix!

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Reportage über eine Kindheit in Nepal: Die verkauften Töchter

Vor einiger Zeit zeigte ich Euch mit einer Reportage aus Indien, was ich bei meiner Arbeit als Journalistin schreibe: Artikel über Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern, über ihren Kampf für ihre Rechte und über ihren Alltag. Die Reaktionen auf den Indientext waren so herzlich, dass ich mich entschlossen habe, Euch ab und zu weitere Einblicke in das Leben von Frauen und Kindern in den verschiedensten Ländern zu geben. Heute mit einer Reportage aus Nepal, wo es seit Jahrhunderten Tradition ist, die Töchter für eine Handvoll Geld in die Leibeigenschaft zu schicken – eine Form der Sklaverei. Ihnen wird die Chance auf Bildung genommen, die Chance auf Zukunft. Ich habe eine mutige junge Frau getroffen, die sich aus so einer Leibeigenschaft befreit hat und heute für die Rechte der Frauen und Mädchen in ihrem Land kämpft.

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Bishnu in der traditionellen Festkleidung: Sie musste als junges Mädchen als Leibeigene arbeiten und engagiert sich heute für Mädchen- und Frauenrechte.

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