Die Urlaubszeit naht und auch wenn das Reisen in Zeiten von Corona anders aussieht als sonst, finde ich gute Reiseliteratur immer unglaublich inspirierend! Gabriela von Mami-bloggt.de hat ein neues Buch mit dem famosen Titel „Wenn ich groß bin, werd ich auch ein Machu Picchu“ geschrieben, das nicht nur Lust aufs Reisen macht, sondern auch voller praktischer Tipps für das Reisen mit Kindern und auch mit dem Baby ist. Wenn es eine Expertin fürs Reisen mit Kind gibt, dann ist es Gabriela – denn sie reist ungefähr die Hälfe des Jahres alleine mit ihrem Sohn durch die Welt. Ich habe sie nach ihren besten Tipps für das Reisen mit Kindern gefragt, danach, was man beachten muss, was die größten Fallen sind, wie man den Hintern hochbekommt und die eigenen Zweifel überwindet – und was im Gepäck nicht fehlen darf und wie man Kinder auf langen Flügen, Bahnfahrten oder Autofahrten beschäftigt. Weiterlesen
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Gastbeitrag: „Nun sitzen wir hier und atmen tief durch um den Kloß in unserem Magen kleiner werden zu lassen“
Corona hat uns Eltern das Leben schwer gemacht – folgenlos blieben die vergangenen Monate wohl bei kaum jemanden von uns. Um zu zeigen, wie es Eltern in dieser Zeit geht, lasse ich auf dem Blog immer wieder gerne andere Mütter zu Wort kommen. Letzte Woche hatte ich ein Interview mit Sarah, die ihre Selbständigkeit aufgeben musste. Diese Woche habe ich Vera interviewt, die von der Corona-Krise ebenfalls vor große Herausforderungen gestellt wurde. Gemeinsam mit Lisa veranstaltet sie seit sechs Jahren die Märkte „Zwergenkram“ und „Deernskram“ in Schleswig-Holstein: „Unsere Märkte sind Plattformen für Secondhand, Handmade & Regionales, uns geht es insbesondere um den Nachhaltigkeitsaspekt sowie die Vermarktung/Unterstützung von regionalen Labels. Feste Locations finden sich in Lübeck, hier leben und arbeiten wir im Homeoffice, sowie in Kiel, Flensburg und Rendsburg.“ Der Corona-Lockdown hat ihre Selbständigkeit von einem Tag auf den anderen auf 0 heruntergefahren – und wann es wieder weitergeht, ist nicht in Sicht. Weiterlesen
Blaubeerschnecken: Einfaches Rezept für schwedische Blaubeerbullar
Zimtschnecken, auf schwedisch Kanelbullar, kennt mittlerweile wohl jeder! Selbstgemacht schmecken sie übrigens viel besser als fertig im schwedischen Möbelhaus gekauft – ein Rezept dafür findet Ihr auch hier! Noch lieber als Zimtschnecken mag ich allerdings Kardamombullar, die einfach unvergleich nach Sommer in Schweden schmecken. Auch das Rezept habe ich hier für Euch. Wenn Ihr es aber auch gerne mal fruchtig und nicht so süß mögt, dann habe ich heute ein unglaublich leckeres schwedisches Rezept für Blaubeerschnecken für Euch! Diese Blaubeerbullar werden auch mit Hefeteig gebacken – und am besten mit wilden, selbstgepflückten Blaubeeren. Denn die färben nicht nur alles so herrlich blau, sondern haben auch noch einen unvergleichlich intensiven Blaubeergeschmack. Alternativ könnt Ihr auch zu tiefgefrorenen Blaubeeren greifen, die ebenfalls sehr intensiv schmecken und alles blau färben – so könnt Ihr diese Blaubeerschnecken das ganze Jahr über backen! Aber natürlich geht dieses Blaubeerbullar-Rezept auch mit Kulturheidelbeeren! Das Rezept für diese Hefeteigschnecken geht ganz einfach, am längsten dauert das Gehenlassen des Hefeteigs! Weiterlesen
Süßes Bruschetta mit Erdbeeren: Sommerliches Rezept
Bevor die schöne Erdbeerzeit sich dem Ende zuneigt, habe ich noch ein superleckeres und einfaches Erdbeerrezept für Euch! Bei uns gibt es tatsächlich im Mai und Juni so gut wie täglich Erdbeeren. Ich könnte mich reinsetzen, es ist der Inbegriff von Sommer. Gerade erst hatte ich für Euch ein Rezept für Erdbeermarmelade ohne Gelierzucker – und heute kommt schon das nächste Erdbeerrezept, das ich unbedingt mit Euch teilen muss, weil es einfach so lecker ist. Und: Es schmeckt auch Kindern, versprochen! Ihr findet es übrigens auch in meinem „Familienkochbuch für nicht perfekte Mütter„, wo es zusammen mit 5 anderen Bruschetta-Rezepten steht – 5 Ideen für Bruschetta mal etwas anders belegt (z.B. mit Gurken oder weißen Bohnen oder Artischocken oder als pikante Variante). Für mich ist Bruschetta ein richtig leckeres Gericht, das ich gerne als Vorspeise esse oder auch einfach nur mal so zwischendurch. Diese süße Variante mit Erdbeeren und frischer Minze schmeckt sogar als Nachtisch! Abgesehen davon: Diese Erdbeer-Bruschetta sind ruckzuck fertig! Weiterlesen
Gastbeitrag zum Thema Vereinbarkeit: „Ich gebe einen Lebenstraum auf, für den ich jahrelang gekämpft habe“
Der Corona-Lockdown war für niemanden einfach – aber viele von uns Eltern stellte die vergangene Zeit besonders auf die Probe. Und das mit spürbaren Folgen. Für Sarah aus Lübeck waren die vergangenen Wochen der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein: Denn sie entschloss sich schweren Herzens ihr Ladengeschäft in der Lübecker Innenstadt zu schließen und ihren Traum von der Selbständigkeit vorerst hintanzustellen. „Ich gebe einen Lebenstraum auf, für den ich jahrelang gekämpft habe“, sagt sie im Interview. Und nicht nur das: Um näher an der Familie zu sein und so den Spagat der Vereinbarkeit besser hinzubekommen, wird sie sogar umziehen und zwar nicht nur um die Ecke, sondern nach Bremen. Ein Neuanfang. Sie hat mir in einem Interview erzählt, wie sie zu der Entscheidung kam. Und das zeigt, wie schwer das Ding mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist, und auch schon vor Corona-Zeiten so war, und wie sehr die vergangenen Wochen die Situation für uns Eltern erschwert haben. Weiterlesen
Marmelade ohne Gelierzucker: Rezept für fruchtige Erdbeermarmelade
Es gibt ja so Kindheitserinnerungen, die ich mit meinen Kindern unbedingt teilen möchte. Eine davon ist Erdbeerenpflücken auf dem Erdbeerfeld. Die Erdbeersaison hat ja jetzt frisch begonnen – und wir waren in diesem Jahr schon einmal auf dem Erdbeerfeld. Am liebsten mag ich Erdbeeren ja direkt frisch, aber natürlich kann man vier Kilo nicht einfach so wegessen… also entschieden wir uns dafür, Erdbeermarmelade zu machen. Selbstgemachte Marmelade schmeckt einfach am besten. Vor allem, weil ich da den Zuckergehalt selbst im Griff habe. Denn viele fertige Marmeladen schmecken mir einfach zu süß. Bisher habe ich Marmelade immer mit fertigem Gelierzucker gemacht, das war einfach und bequem und die Marmelade ist schön schnell fertig. Aber wusstet Ihr, das Gelierzucker Palmöl enthalten kann? Das pflanzliche Fett wird als Geliermittel benutzt. Einige Gelierzucker enthalten hingegen Pektin, das ebenfalls als Geliermittel funktioniert. Aber man kann Marmelade auch einfach mit normalem Haushaltszucker oder auch Rohrohrzucker machen! Früher wurden Marmeladen ja auch einfach nur mit Zucker gekocht! Denn Früchte enthalten natürlicherweise Pektin, manche mehr (wie zum Beispiel Stachelbeeren oder Äpfel), manche weniger. Weiterlesen
Buchtipp für Lübeck-Fans: 111 Orte, für Kinder in und um Lübeck
Wie Ihr wisst, bin ich eine waschechte Lübeckerin – ich bin hier aufgewachsen und wohne seit Ende meines Studiums wieder hier. Direkt in der Innenstadt. Der Altstadt. Ich möchte nirgendwo anders leben. Die Nähe zum Meer, die alten, schiefen Häuser, die kleinen Gassen, das Kompakte: Ich mag meine Stadt! Umso mehr freue ich mich über das Buch, das ich mit der Bitte um ein Rezension zugeschickt bekam: „111 Orte für Kinder in und um Lübeck, die man gesehen haben muss“ aus dem Emons Verlag. 230 Seiten Tipps für Familien (und nicht nur für Familien!), die nicht nur für Lübecker spannend sind, sondern für alle, die in der Umgebung wohnen oder als Gast in unsere schöne Stadt kommen! Weiterlesen
Knusprige Grissini mit Dip aus dem neuen NOA Hummus Süßkartoffel-Kürbis
(Werbung und Rezept)
Gerade jetzt im Sommer mag ich es gerne leicht. Also leichte Gerichte, auch gerne mal ohne Kochen. Ein herrlich-leckeres Sommergericht ist ein einfacher grüner Salat mit Brot oder noch besser Grissini und einem passenden Dip. Ich bin nämlich ein totaler Dip-Fan. Egal ob Brot, Brotstangen wie Grissini oder auch einfach nur Gemüsesticks: Für mich muss immer ein Dip dabei sein! Und der darf gerne mal etwas außergewöhnlicher sein. Klar schmeckt frischer Quark mit Schnittlauch gut, aber ich mag es gerne auch mal kreativ! Aber nicht immer habe ich die Zeit für aufwändigere Dip-Rezepte und greife dann gerne zu fertigem Dip aus dem Kühlregal. Aber eben nicht zu irgendeinem Produkt aus dem Kühlregal, denn mir sind neben einem guten Geschmack vor allem die Inhaltsstoffe wichtig! Auf Konservierungsstoffe verzichte ich, ebenso auf Aromen. Ich mag es gerne natürlich und pflanzlich – und dabei bitte auch keine „nachgemachten“ Fleischgeschmäcker. Deshalb mag ich die Brotaufstriche und Hummus-Produkte von NOA sehr, die zudem ohne Gentechnik auskommen! Sie passen super zu den Grissini, deren Rezept ich Euch hier einmal geben möchte. Ganz neu von NOA gibt es nun seit Juni Hummus Süßkartoffel-Kürbis im Kühlregal: eine nicht nur kreative Mischung, sondern auch unglaublich lecker! Weiterlesen
Weshalb ich nichts mehr aufschiebe: Gedanken zum 40.
40! In Worten vierzig. 40 bin ich heute geworden und was soll ich sagen: Es ist auch nur eine Zahl. Vielleicht ist da ein graues Haar mehr als gestern und vielleicht war das Fältchen in den Augenwinkel gestern noch etwas weniger ausgeprägt. Hab dann erstmal die Augencreme etwas dicker aufgetragen, frei nach dem Motto „viel hilft viel“. Aber im Ernst: War gar nicht schlimm. Das 40 werden. Auch wenn ich mich wirklich nicht so fühle. Mich etwas über die Zahl erschrecke. 40 waren doch früher immer „die Alten“. Aber alt komme ich mir wirklich nicht vor. Wenn man mich fragen würde, würde ich sagen, ich bin 31. Mal sehen, ob ich dann in 10 Jahren sage, „ich bin 41“. Oder immer noch 31?! Letztendlich ist es nur eine Zahl auf dem Papier und seit dem 18. Geburtstag ändert sich faktisch nicht mehr viel. Das tut es dann erst wieder mit 60, wenn man Seniorenrabatt bekommt. Moment mal, das ist ja schon in 20 Jahren?! Himmel. Stopp jetzt, darüber wollte ich gar nicht schreiben. Sondern darum, dass mich eben dieser Geburtstag daran erinnert, dass ich nichts mehr vor mir herschieben möchte. Weiterlesen
Pflaumenkuchen vom Blech: Ein schneller, schwedischer Blechkuchen
Ich mag diesen leicht säuerlichen Geschmack von frischen Pflaumen sehr – nicht Zwetschgen, sondern wirklich Pflaumen. Im Obstsalat, als Marmelade oder aber – beziehungsweise vor allem auf dem Kuchen! Ich mag die Kombination Süß-Sauer sehr, zum Beispiel auch bei einem Johannisbeerkuchen. Die beiden Geschmackskomponenten ergänzen sich einfach perfekt. Was außerdem noch für Pflaumen als Backzutat spricht: Sie machen jeden Kuchen saftig! Ich bin kein Fan von trockenen Sandkuchen, sondern mag es gerne saftig, gerne auch mal richtig klebrig-saftig wie den schwedischen Kladdkaka. Nun, dieser Pflaumenkuchen vom Blech, dessen Rezept ist aus einem Schwedenurlaub mitgebracht habe, ist nicht klebrig-matschig, also kladdig auf schwedisch, aber auf jeden Fall richtig schön saftig, wie es sich für einen guten Obstkuchen gehört. Das Tolle an diesem Rezept: Der Kuchenteig ist ganz schnell zusammengemixt, am längsten dauert das Zerteilen und Entkernen der Pflaumen! Wobei ich das kurzerhand an meine Kinder delegiert habe – mit dieser Arbeitsteilung hatten wir den Kuchen ruckzuck im Ofen! Weiterlesen