Brief an mein früheres Mama-Ich

Mein Kleiner wird nächste Woche drei Jahre alt. Und den Großen habe ich gerade in der Grundschule angemeldet. Die Zeit rast, meine Kinder werden groß. Immer wenn ich mir dessen besonders bewusst werde, denke ich zurück, wie es war, als meine Kinder auf die Welt kamen. Wie ich als junge Mutter vor der damals vollkommen neuen Situation, dem vollkommen neuen Leben mit vollkommen neuen Fragen stand. Ich machte mir so viele Gedanken, so viele Sorgen, wollte so viel wissen. Heute, mit etwas Abstand würde ich mein früheres Mama-Ich manchmal am liebsten nehmen und sagen: „Hey, es wird alles leichter. Die meisten Antworten kommen von selbst.“ Ich wünschte, damals hätte man es mir häufiger mal gesagt. Und deshalb schreibe ich diesen Brief nicht nur an mein früheres Mama-Ich sondern an alle jungen Mütter, die so wie ich damals, vor so vielen Fragen und Sorgen stehen. Liebe frischgebackene Mamas: „Verzweifelt nicht, alles wird besser. Einfacher. Und schöner.“

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Zwei Kindern gerecht werden – manchmal ein Balanceakt

Meine Jungs sind ein Herz und eine Seele. Wenn sie sich nicht gerade um den Duplobagger streiten oder der Kleine dem Großen eins mit dem Krokodil über die Rübe zieht. Sie können wunderbar miteinanderspielen und bringen sich gegenseitig so zum Lachen, wie es kaum ein anderer kann. Sie lieben es, gemeinsam Quatsch zu machen und sich gegen die Großen zu verbünden. Und das Mamaherz geht auf, wenn sie Hand in Hand zum Kindergarten schlendern. Aber dennoch gibt es immer wieder Momente, in denen es einfach so schwer ist, zwei Kindern gerecht zu werden. In denen man sich manchmal einfach zerreißen möchte.

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So wünscht man es sich als Mutter: Zwei Brüder, die sich verstehen wie Freunde. Und obwohl es bei uns meistens so ist- manchmal ist es doch schwer, beiden Kindern gerecht zu werden.

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Jeden Tag eine gute Tat: Mit mehr Rücksicht aufeinander die Welt verbessern?

Kennt Ihr die alte Pfadfinderweisheit „Jeden Tag eine gute Tat„? Das hört sich vielleicht simpel an und mag in die Kategorie viel belächeltes Weltverbesserermotto gehören. Denn natürlich lassen sich nicht alle Probleme dieser Welt damit lösen – ganz so einfach ist ja leider nicht. Aber ich bin trotzdem überzeugt: Wenn wir alle ein bisschen mehr nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ leben würden, kann das die Welt ein bisschen besser machen. Ein bisschen lebenswerter.

Lego Jeden Tag eine gute Tat

Einfach mal helfen, wenn jemand alleine nicht mehr weiterkommt: Jeden Tag eine gute Tat jann so einfach sein!

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Talentförderung ab 3 Jahren: Ist das Ihr Ernst?

Neulich bin ich in einer großen Stadt an einer Musikschule vorbeigegangen. Instrumentenunterricht. Singen lernen. Das Übliche stand da an der Tür. Und ein großes Plakat, was mich anhalten ließ: „Talentförderung ab 3 Jahren.“ Bitte was? Ab 3 Jahren? Ist das Ihr Ernst, liebe Musikschule? Ich dachte an meinen Kleinen, der bald seinen dritten Geburtstag feiert und stellte ihn mir vor, wie er mozartgleich am Klavier Etüden spielt. Und bei dieser Vorstellung musste ich mich dann doch ein wenig schütteln. Wer kommt denn bitte auf die Idee, so ein kleines Kind zur Talentförderung zu schicken?! Ich habe nichts gegen Musikunterricht, nichts gegen Sportkurse – aber der Begriff Talentförderung im Zusammenhang mit dem zarten Alter von 3: Damit habe ich ein Problem.

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Brauchen Dreijährige schon eine Talentförderung?

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Ich würde gerne, wenn ich könnte… Mama-Sehnsüchte

Niemand ist perfekt. Ich schonmal gar nicht. Eigentlich kann ich ganz gut über meine eigenen Unzulänglichkeiten hinwegsehen. Man gewöhnt sich dran. Ja, ich kann sogar drüber lachen. Darüber, dass ich zwei linke Hände habe und mich beim Laternebasteln selbst am Papier festkleister. Darüber, dass ich ständig Sachen suche, weil ich sie an einen besonders guten Ort weggelegt habe – der so gut war, dass er nicht mehr wiederauffindbar ist. Aber dennoch gibt es ein paar Dinge, die ich einfach gerne würde, wenn ich könnte.

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Eigentlich ist alles gut, so wie es ist. Aber ein paar Dinge würde ich trotzdem gerne… wenn ich könnte…

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Tipps, wie sich Kinder mehr bewegen

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Die Kinder von heute bewegen sich zu wenig – das haben in den vergangenen Jahren immer wieder diverse Studien gezeigt. Statt draußen herumzutoben sitzen die Kinder von heute vorm Computer, Fernseher oder an den Hausaufgaben. Die Folgen gehen übrigens über das vielzitierte Übergewicht hinaus. Aber wie viel Bewegung ist genug für unsere Kinder? Und wie schafft man es, dass sich Kinder mehr bewegen? Um herauszufinden, ob sich das eigene Kind genug bewegt, hat Reima einen Sensor samt App entwickelt. Wie dieser Activity Sensor funktioniert, habe ich einmal für Euch getestet. Und wie Ihr Euren Kindern Lust auf mehr Bewegung macht, dazu habe ich auch noch ein paar Tipps für Euch. Ganz einfache Tipps, wie Ihr mehr Bewegung in den Alltag bekommt!

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Kinder sind immer in Bewegung? Leider viel zu wenig. Doch man kann ganz einfach mehr Bewegung in den Alltag bringen.

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An die Frau an der Supermarktkasse…

… die so von meinem Sohn genervt war! Ja genau, ich meine Sie. Die Dame im besten Alter, wie es so schön bei Karlsson vom Dach heißt. Sie, die vor mir in der viel zu langen Schlange an der Kasse anstanden. Sie, die sich immer wieder genervt umdrehten. Und mich schließlich anfuhren, ich solle meinem Sohn doch mal sagen, dass er bitteschön den Mund zu halten hat.

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Kinder haben viele Fragen – aber ist das nicht eigentlich eine schöne Sache?!

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Man kommt zu nichts, wenn man Kinder hat…(außer zu den wirklich wichtigen Dingen – wie Kuscheln)

Wo geht die Zeit nur hin? Sie rast vorbei und immer wieder fragt man sich: Wo ist sie denn geblieben? Schon wieder ein Jahr vergangen und das Fotobuch vom letzten Urlaub ist immernoch nicht fertig? Ach, das vom vorletzten ja auch nicht. Und vom vorvorletzten. Schon wieder ist der Sommer vorbei und die Gartenmöbel sind immer noch nicht blau gestrichen, wie wir es uns im letzten Sommer vorgenommen haben. Oder war es im vorletzten Sommer? Seit ich Kinder habe, ist das Gefühl „man kommt zu nichts“ noch extremer geworden. Kennt Ihr das auch? Bei uns gibt es so einige typische Beispiele von Dingen, zu denen wir einfach nicht kommen:

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Upps, immer noch nicht fertig?! Man kommt zu nix!

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Kinder spielend auf die Zukunft vorbereiten: Kinder lernen am besten durchs Spielen

Heute Geige, morgen Englisch und übermorgen Ausdruckstanz? Machen meine Kinder nicht. Ich finde, dass Kinder am besten lernen, wenn sie spielen. Zuhause, auf dem Spielplatz, in der Natur, mit anderen Kindern. Spielerisch lernen – im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb versuche ich die Zahl von Nachmittagskursen so klein wie möglich zu halten. Bei zwei Kindern wäre man sonst auch nur noch dabei, von Kurs zu Kurs zu eilen. Jetzt haben auch Wissenschaftler bestätigt: Durch das freie Spielen lernen Kindern am besten die Fähigkeiten, die sie auf die Zukunft vorbereiten.

Chaos im Haushalt, Höhlebauen, Aufräumen

Kaum aufgestanden, fangen meine Kinder an zu spielen, das Esszimmer wird dann ruckzuck zur Autowerkstatt. Da lernen sie dann ganz spielerisch die Tücken der Statik.

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Wie lernen Kinder, sich allein zu beschäftigen?

Können Eure Kinder sich gut selbst beschäftigen? Also die kleinen Kinder, die unter fünf, sechs Jahren? Mein Kleiner kann sich mit seinen zweineinhalb Jahren erstaunlich gut allein beschäftigen – meistens jedenfalls. Nur gerade dann, wenn man dann mal WIRKLICH etwas Dringendes machen muss, wie mit dem Finanzamt telefonieren oder schnell mal eine wichtige Email beantworten, genau in solchen Momenten hat er es auf einmal verlernt. Und sein großer Bruder weiß auch urplötzlich nicht mehr, wie man sich allein beschäftigt. Stattdessen stehen die eben noch so versunken spielenden Kinder neben mir und fordern lautstark Mamas Animation ein. Dann ist nix mehr mit allein beschäftigen.

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Den Flow erreichen die Kinder nur, wenn man sie mal sich in Ruhe selbst beschäftigen lässt.

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