Ich freue mich immer, wenn ich hier auf dem Blog auch andere Eltern zu Wort kommen lassen kann – denn wir Eltern sind so vielfältig und genau diese Vielfalt möchte ich hier auch auf dem Blog abbilden! Heute schreibt bei mir Britta über ihr Leben mit einer Autoimmunkrankheit, was das für sie als Mutter bedeutet und wie sie den Alltag meistert. Ein spannender Text, der auch Hoffnung macht. Lest selbst, was Britta schreibt: „Die Reise, die vor 35 Jahren begann, hab ich mir nicht selbst ausgesucht. Alles fing damit an, dass ich an einem Tag mit einem komplett steifen Kniegelenk im Bett lag. Damals war ich knapp 3 Jahre alt. Es begann ein langer Weg über diverse Arztbesuche und unterschiedliche Diagnosen und Mutmaßungen. Letztendlich sind wir an eine Klinik geraten ( St. Josef Stift ist ein Orthopädisches und Rheumatologisches Kompetenzzentrum), welches heutzutage einer der besten ausgezeichneten Kliniken auf der ganzen Welt ist. Der damalige leitende Arzt Dr. Ganser hat schnell die Diagnose „juvenile Oligoarthritis“ gestellt. Nun war sie da die Diagnose „Rheuma“, aber was bedeutete das eigentlich für meine Familie? Mein Alltag war von nun an geprägt von Einschränkungen im Alltag und regelmäßiger Physiotherapie.
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Wie Familien mal wieder vergessen werden. Oder: Was sind Familien der Gesellschaft wert?
Man stelle sich mal vor: Der Wirtschaftsminister tritt zurück. Drei Monate vor der Wahl. Ist ja nicht mehr lange hin, trotzdem muss ja jemand seinen Job machen. Ist ja wichtig. Und da lässt man einfach den Finanzminister seinen Job mit erledigen. Das kann man ja so nebenher machen, statt einem Ministerposten macht man eben zwei gleichzeitig. Kann man sich nicht vorstellen? Tja. Genau das ist geschehen, nur dass es die Familienministerin war, die zurückgetreten ist und die Justizministerin ist, die nun parallel noch das Amt der Familienministerin mit übernimmt. Ich bin mir ziemlich sicher: Bei einem zurückgetretenen Wirtschaftsminister hätte man den vakanten Posten nicht so gelöst. Denn Wirtschaft, das ist wichtig. Was im Umkehrschluss zeigt, wie unwichtig Familienpolitik ist – in den Augen der Verantwortlichen. Was hatten wir uns damals über Schröders Zitat „Familie und Gedöns“ aufgeregt. Lange ist es her. Leider muss ich feststellen: Es hat sich an der Einstellung nicht viel geändert. Was eben die Geschehnisse von gestern zeigen. Und was die ganze Coronapandemie uns zeigt, in der man uns Familien einfach mal alleine gelassen hat. Die bekommen das schon hin! 150 Euro pro Kind haben sie doch bekommen, sollen sich mal nicht so anstellen. Das man mit diesen 150 Euro gerade mal so die Kosten von den Druckerpatronen bezahlen kann, die man fürs Homeschooling verbraucht hat, interessiert keinen.
Was den Stellenwert der Familien in der Politik, ja, in der Gesellschaft zeigt.
Weiterlesen„Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“ – mein neues Buch
Am 9. Juni erscheint mein neues Buch! Und obwohl es mittlerweile mein siebtes Buch ist, ist es immer wieder aufregend, wenn sich der Moment nähert, an dem ich das Buch, an dem ich so lange geschrieben habe, endlich in den Händen halte. Auch mein nächstes Buch erscheint wieder im Trias Verlag und auch dieses Mal geht es um eine Thema, das mir sehr am Herzen liegt. „Das Kind wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Erziehung einfach unperfekt. Wie du deine Kinder entspannt beim Großwerden begleitest“ heißt es. Worum es geht? Kurz gesagt: Darum, wie Eltern ihren eigenen Weg finden. Einen Weg ohne Stress, ohne Druck, einen Weg, der zur Familie passt. Denn jedes Kind ist anders, jede Mutter ist anders, jeder Vater ist anders. Ich greife in dem Buch die typischen Streitthemen auf, bei denen sich unter Eltern oft die Geister scheiden und die uns besonders herausfordern: von der ersten Zeit mit Baby, das Stillen, die Trotzphase, das Lernen wie Laufenlernen, Trockenwerden, Sprechenlernen, Einschlafbegleitung, Ernährung, Benehmen am Tisch, Streng sein oder nicht streng sein, Regeln vermitteln, die Bedeutung des freien Spielens bis hin zum Mamasein an sich und dem Wettbewerb unter Müttern.
Das Buch ist als Begleiter für die ersten Jahre mit Kind gedacht – und das nicht nur für Baby- und Kleinkindeltern. Vielleicht ja auch für Großeltern? Oder als Geschenk für die manchmal aufdringlichen Schwiegereltern?! Dabei gibt es zu jedem Kapitel eine Kolumne – so wie ihr sie hier vom Blog kennt! – und dann ein Zitat von Philosophen, Autoren oder aber Sprichwörter aus der ganzen Welt, die als Leitfaden helfen, die zusammenfassen, worauf es bei der Fragestellung ankommt. Ich habe für das Buch mehrere große Stapel von Sekundärliteratur gelesen, um für euch das, was wissenschaftlich bekannt ist, zusammenzufassen. Denn die Erkenntnisse sind die Leitplanken, die unseren Weg als Eltern weisen. Innerhalb dieser Leitplanken muss jede/jeder ihren/seinen eigenen Weg finden. Und eben dabei möchte ich eine Hilfestellung geben.
WeiterlesenGastbeitrag: Mit drei Kindern in Quarantäne
Bisher hatte ich in der Corona-Zeit Glück und der Quarantäne-Kelch ging an mir vorüber. Die Vorstellung, alleine mit meinen Kindern im Haus „gefangen“ zu sein, ist alles andere als angenehm. Wie das eigentlich so ist und wie sie das überstanden hat, erzählt mir meine Gastautorin Yasmin, lest selbst:
„Es ist Freitagabend. Wie die letzten Tage sitze ich über meinem Lernmaterial, kommenden Donnerstag schreibe ich eine staatliche Prüfung für die ich schon mehrere Wochen lerne. Mein Mann kommt spät von der Arbeit nach Hause. Er hatte, wie die ganze Woche schon, mehr als 12 Stunden auf dem Buckel, deshalb wunderte es mich auch nicht als er sagt : ,, Ich fühl mich nicht gut – so schlapp“. Scherzhaft antworte ich ihm : ,,Wehe du hast Corona , dann Gnade dir Gott.“ – Hätte ich das mal nicht so laut gesagt. Samstagmorgens: 6.43 Uhr. Jemand kommt ins Schlafzimmer gestürmt, reißt mich aus meinem Schlaf. „Schatz, mein Schnelltest ist positiv.“ Wumms, ich sitze aufrecht im Bett.
WeiterlesenDrei einfache und unterhaltsame Gesellschaftsspiele für Kinder im Grundschulalter (mit Verlosung)
*Werbung mit Verlosung*
Meine Kinder lieben Gesellschaftsspiele. Gerne Strategiespiele, aber auch Spiele, bei denen es um Glück oder Geschicklichkeit geht, mögen sie sehr. Wir haben eine riesige Sammlung an Spielen zuhause, die wir nicht nur an Regentagen gerne rausholen, sondern auch, wenn wir am Wochenende abends mal zusammensitzen oder im Urlaub. Von Pegasus Spiele gibt es drei neue Spiele für Kinder im Grundschulalter, an denen wir großen Spaß haben und die ich euch deshalb heute gerne einmal vorstellen möchte. Bei „Dice Flick“ geht es um Geschicklichkeit, bei „PooPoo Pets“ kommt zur Begeisterung meiner Kinder ein Hundehaufen ins Spiel und bei „Dali the Fox“ kommt ein wenig Glück ins Spiel- und ein großes Paket mit allen drei Spielen darf ich an euch verlosen!
WeiterlesenWas Mütter ruhig sagen dürfen…
…. Mütter müssen nicht alles können. Mütter müssen nicht alles gut finden. Mütter müssen nicht alles machen. Und Mütter dürfen natürlich sagen: „Ich hab‘ keinen Bock auf…- „
- Basteln
- Rollenspiele
- kreative Brotboxen
- Kuchenbacken
- Pizzateig selbermachen
Was Ihr Müttern anstelle von guten Ratschlägen geben könnt…
„Ihr wollt keine ungefragten Ratschläge? Ja, was wollt ihr denn dann?!“ Ich hätte da mal ein paar Ratschläge, was Mütter anstelle von gut gemeinten oder auch nicht gut gemeinten ungefragten Ratschlägen geben könnt:
- eine Umarmung
- Kaffee im Vorratspack
- Komplimente!
- Schokolade
- eine Schulter zum Ausheulen
Gastbeitrag: Tipps, wie man sich selbst mehr Zeit widmet
Wie schaffe ich es, mich selbst nicht aus den Augen zu verlieren und im Alltag mehr Zeit und Ruhe für mich zu finden? Das ist gar nicht so einfach, sondern so komplex, dass ich ein ganzes Buch darüber geschrieben habe: „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein“. Da das Thema mir so am Herzen liegt, freue ich mich sehr, dass mir Judith, Coach für Mütter, einen Gastbeitrag geschrieben hat, in dem sie Tipps gibt, wie wir uns selbst mit kleinen Schritten mehr Platz im Alltag einräumen, egal, wie stressig er ist:
Weiterlesen#elfmillionenstimmen: Jetzt Politik für Familien machen
Seit mehr als einem Jahr sind über elf Millionen Familien in Deutschland in besonderem Maße Leidtragende der Pandemie. Die massive Erhöhung der Aufwände durch parallele Erwerbsarbeit und Carearbeit bei gleichzeitig fehlender Betreuung für Kinder führt zu einer enormen psychischen und/oder finanziellen Belastung. Eltern stehen durch ihr relativ junges Alter und fehlende Priorisierung in der Impfreihenfolge am Ende, Kinder werden frühestens im nächsten Jahr geimpft. Familien werden bis zur Beendigung der Pandemie erhöhten Belastungen ausgesetzt sein. Nach unzähligen Nächten der Unwissenheit, vielen Tränen und dem Gefühl von Kraftlosigkeit entsteht in vielen Eltern das Bedürfnis etwas gegen diese Machtlosigkeit zu unternehmen. An einem Donnerstagabend schreibt Märry Falk (aka Frauraufuss bei Insta) eine Instagram-Nachricht an Falk von Papamachtsachen: „Ich habe deinen Artikel gerade gelesen. Wir müssen etwas tun, wollen wir das zusammen machen?“ Die zwei kennen sich nicht, nur online und doch entsteht aus dieser Nachricht die Initiative #elfmillionenstimmen. Innerhalb von wenigen Stunden baut Lisa das Logo und die Homepage und Falk und Märry sitzen nächtelang an den Ideen und Zielen der Initiative. Eine wichtige Aktion – weshalb ich Märry um einen Gastbeitrag gebeten habe, um genauer zu erklären, worum es geht und wie jede/jeder von uns etwas machen kann. Lest selbst:
WeiterlesenChecker Tobi als Buch: Der Gefühle-Check und der Digital-Check
*Buchrezension*
Ihr wisst ja, dass meine Kinder und ich große Checker Tobi-Fans sind. Ihr kennt ihn bestimmt, Tobias Krell, den Moderator von der Kika-Wissensendung „Checker Tobi“? Ich habe ihn hier ja schon mal interviewt und hier auch über seinen wirklich sehenswerten Kinofilm geschrieben. Nun gibt es ganz neu zwei Kindersachbücher von Tobi, die in bester Checker Tobi-Manier Dinge und Zusammenhänge erklären: „Der große Digital-Check: Smartphone, Internet, Social Media: Das check ich für euch!“ und „Der große Gefühle-Check: Freude, Wut, Traurigkeit: Das check ich für euch!„. Ich nehme schon mal vorweg: Meine Kinder und ich sind schwer begeistert! Die Bücher beruhen auf verschiedenen Checker Tobi-Folgen und sind ganz ähnlich wie die Fernsehsendungen aufgebaut. Worum es in den Büchern geht, wie sie aufgebaut sind und wieso sie uns so gut gefallen? Lest selbst:
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