Wie lernen Kinder, sich allein zu beschäftigen?

Können Eure Kinder sich gut selbst beschäftigen? Also die kleinen Kinder, die unter fünf, sechs Jahren? Mein Kleiner kann sich mit seinen zweineinhalb Jahren erstaunlich gut allein beschäftigen – meistens jedenfalls. Nur gerade dann, wenn man dann mal WIRKLICH etwas Dringendes machen muss, wie mit dem Finanzamt telefonieren oder schnell mal eine wichtige Email beantworten, genau in solchen Momenten hat er es auf einmal verlernt. Und sein großer Bruder weiß auch urplötzlich nicht mehr, wie man sich allein beschäftigt. Stattdessen stehen die eben noch so versunken spielenden Kinder neben mir und fordern lautstark Mamas Animation ein. Dann ist nix mehr mit allein beschäftigen.

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Den Flow erreichen die Kinder nur, wenn man sie mal sich in Ruhe selbst beschäftigen lässt.

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Buchtipp und Verlosung: Liebevolles Sachbuch für Kleinkindeltern

Gerade in den ersten drei Jahren hat man als Mama ja unglaublich viele Fragen. Weil alles so schnell passiert, weil das Kind so viel lernt, weil alles neu ist. Genau diese Meilensteine der Entwicklung des Babys beschreibt das Buch Was Lotta alles kann: Das Baby-Entwicklungsbuch von 0 bis 3 Jahre aus dem Trias Verlag, das ich Euch einmal vorstellen möchte. Ein undogmatischer, leicht zu lesender, kompakter Begleiter für die ersten drei Lebensjahre. Und gewinnen könnt Ihr genau dieses Buch auch!

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Ein Spielplatz mit Öffnungszeiten: Wie kinderfreundlich sind wir eigentlich?!

Neulich waren wir auf einem Spielplatz. Und hätten dort eigentlich gar nicht spielen dürfen. Denn der Spielplatz hatte grad Mittagspause. Ja, ich gebe es zu: Wir haben uns nicht an die Vorschrift gehalten. Unsere Kinder haben trotzdem gespielt. Vor dem Spielplatz, der direkt hinterm Deich war, kein Altenheim oder überhaupt sonstige Bebauung in der direkten Nachbarschaft hatte, stand ein Schild: Geöffnet von 8-12.30 Uhr und von 14.30 bis 20 Uhr. Da fragt man sich dann schon: Wie kinderfreundlich sind wir eigentlich? Was sagt so ein Schild über unsere Gesellschaft aus?!

Spielplatz, Kinderfreundlichkeit, Geburtenrate

Ein Spielplatz mit Mittagspause: Wie kinderfreundlich sind wir?!

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Interviewreihe: Heute mal ich

Eigentlich kommt hier ja seit Anfang Dezember samstags immer eine andere Mamabloggerin zu Wort. Nun, da ich aber recht viel zu tun hatte in der letzten Zeit und es total verpeilt habe, meiner letzten Interviewpartnerin die Fragen rechtzeitig zu schicken, interviewe ich mich heute einfach mal selbst. Ich hoffe, diese Lösung ist für Euch okay! Ich war die ganze Zeit fest davon überzeugt, dass ich Fragen schon raussgeschickt und Antworten schon erhalten hatte. Nun, das war nicht so…

Spielplatz Sandform Spielsachen

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Ein neues Interview mit Bloggerinnen über ihre Geheimtricks

Ein paar Interviews habe ich für Euch noch auf Lager – es kommen noch ein paar spannende Frauen, die für Euch ihre Geheimtricks in Sachen Kinder auspacken. Diesmal habe ich für Euch Katarina von Blogprinzessin „im Gepäck“. Weil es schon bei einigen Leserinnen eine Art Running Gag ist, will ich gleich mal vorwarnen: Auch diesmal wird wieder das Wort „Feuchttücher“ fallen :-) Es ist einfach DAS ultimative Mama-Must-Have in jeder Situation!

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Interviewreihe mit Bloggerinnen: Mamas und ihre Geheimtricks

Ich freue mich, dass meine Interviewreihe so gut bei Euch ankommt. Danke für die lieben Rückmeldungen! Es ist auch für mich spannend, neue Blogs und vor allem die tollen Frauen dahinter kennenzulernen. Heute befrage ich eine Bloggerin, die aus derselben Stadt wie ich kommt: die liebe Tanja von Zuckersüße Äpfel. Weiterlesen

10 Anfängerfehler von Eltern: Diese Fehler unterlaufen einem nur einmal

Wer Kinder hat, lernt ständig dazu. Ich auch. Und zwar nicht nur sämtliche Dinosauriernamen und Bezeichnungen für Bagger, sondern auch, was man im Umgang mit den Kindern strengstens zu beachten hat. Denn es gibt Anfängerfehler, die unterlaufen einem nur einmal. Hier meine Sammlung: vom vor der Geburtstagsfeier aufgeräumten Kinderzimmer bis hin zu dem Irrtum, dass gleichmäßiges Atmen gleich Tiefschlaf bedeutet.

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Das Kind braucht doch eine Mütze: Kaum ist man Mama, kommen die Ratschläge von allen Seiten

Es gibt nichts Privateres als das Familienleben und die Kindererziehung. Und kaum etwas, bei dem einen ALLE reinreden. Ungefragt. Kaum etwas, wo jeder meint, es besser zu wissen. Und auch mal ungefragt Ratschläge zu verteilen. Weiterlesen

Immer diese Trödelei! Oder: Pünktlichsein mit Kindern

Früher, da ging man mal eben schnell noch mal in den Supermarkt. Oder zum Bäcker. Schuhe an, Jacke, Portemonnaie und los. Heute, da ist es jedes Mal, als ob man auf eine Weltreise geht. Schuhe an, Jacke, Handtasche um. Soweit so gut. Aber dann kommen da ja noch zwei Persönchen, die auch mitkommen. Und auch Schuhe, Jacke, Mütze brauchen. Bis man heute mal loskommt, dauert es. Es ist ein Phänomen, wie lange. Ich hätte es mir vorher kaum träumen lassen. Und es ist total egal, wie rechtzeitig man sich fertig macht. Man kommt mit Kindern immer auf den letzten Drücker.

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„Muss mal Aa“ – der unverkrampfte Umgang von Kindern mit dem Toilettengang

Kaum können Kinder sprechen, interessieren sie sich auch für ihren Windelinhalt – und kurz darauf für das, was dann ins Töpfchen geht. Das ist dann Pipi und natürlich Aa, wahlweise Kacka. Bei uns im Bekanntenkreis ist das etwa fifty-fifty, die Aa- und die Kacka-Fraktion. Mein Sohn sagt Aa, wir sagen es also auch. Das Wort meiner Kindheit, ich hatte es schon fast vergessen! Da war es auf einmal wieder. Heute wird es ein bisschen, sagen wir mal unappetitlich in meinem Post, aber es geht um die normalste Sache der Welt und darüber, wie NORMAL sie für unsere lieben Kleinen ist.

Es ist schon erstaunlich, wie frei Kinder über ihre Ausscheidungen reden.

Kinder sprechen gerne über ihre Windelinhalte

Der Toilettengang gehört für sie einfach zum Alltag dazu. Klar, tut es für uns ja auch. Aber wir sagen halt nicht jedem im Restaurant, dass wir jetzt mal Aa machen gehen. Oder Kacka. Wir sagen zwar auch nicht mehr „Ich muss mir mal die Nase pudern“, aber soweit geht dann unsere Information an das Gegenüber doch nicht. Ist auch gut so. Ich will gerade wenn ich beruflich unterwegs bin, nicht unbedingt wissen, ob mein Interviewpartner nun geschwind mit hochrotem Gesicht auf dem Topf… nein, ich wollte es mir ja gerade NICHT vorstellen.

Stop, Schluss mit dem Kopfkino!

Kinder hingegen, die sind da völlig unbefangen. Mein Sohn ruft im Restaurant auch gerne mal laut hinter mir her:

„Musst Du Aa oder Pipi, Mama?“

Wenn kinder trocken werden: Das Interesse für die Toilette und das, was dort passiert. Kolumne und lustiger text. #erziehung #trockenwerden

Das  sind die Momente, wo ich froh darüber bin, wenn der Laden etwas zu laut von Musik beschallt wird. Er fragt das auch gerne mal andere Leute, wenn die aus dem Klo rauskommen. Mit echtem Interesse, schließlich sind das wichtige Themen für einen Dreijährigen, der die Welt kennenlernt. Wieso auch nicht – es sind biologische Vorgänge und sie sind Teil unseres Lebens. Selbst die Queen geht auch Klo. Und die Frau Bundeskanzlerin muss auch mal. Man kommt da einfach nicht drum rum. Da ist es nur legitim, wenn Kinder sich damit befassen. Und mein Sohn interessiert sich zurzeit sehr dafür.

Trockenwerden: Der Klogang wird zum Event

Aber sein Interesse geht noch viel weiter. Er hat rausgefunden – im Selbstversuch – dass Aa-machen ja meistens länger dauert als Wasser lassen. Kinder, die Trockenwerden interessieren sich für sowas. Und so kommentiert er gerne, wenn andere aufs Örtchen gehen. Wenn es dann mal länger dauert, weiß er sofort Bescheid. Ganz gleich, ob sich derjenige oder diejenige vielleicht nur die Zähne geputzt hat, die Nase gepudert oder den Soßenfleck aus der Hose gewaschen hat. Das erkennt er sogar beim Baggerfahrer, der aufs Dixieklo verschwindet (siehe auch hier). Und weil die bloße Erkenntnis einem einfach alles-wissenden-Dreijährigen nicht ausreicht, ist eine seiner Lieblingsfragen zurzeit: „Hast du eine oder zwei Aa-Würste gemacht?“

Das sind diese Momente, wo ich verstehe, was die Leute meinen mit, sie hätten noch nie soviel gelacht, wie mit ihren Kindern. Es ist einfach so. Sie dürfen so etwas fragen – und das ist toll. Einfach diese Neugier auf die Welt – und dazu gehört halt auch der tägliche Klogang und auch der dezente Hinweis an andere „Du hast gepupst, das stinkt.“

Ich find es herrlich!

Jedenfalls solange ich nicht im Restaurant vor allen anderen nach der Zahl der Würste gefragt werde. Und ich rede hier nicht von den Wiener Würstchen neben dem Sauerkraut.

Achja, wenn mir vorher jemand erzählt hätte, was das Trockenwerden für Nachteile mit sich bringt…