Ein neues Interview mit Bloggerinnen über ihre Geheimtricks

Ein paar Interviews habe ich für Euch noch auf Lager – es kommen noch ein paar spannende Frauen, die für Euch ihre Geheimtricks in Sachen Kinder auspacken. Diesmal habe ich für Euch Katarina von Blogprinzessin „im Gepäck“. Weil es schon bei einigen Leserinnen eine Art Running Gag ist, will ich gleich mal vorwarnen: Auch diesmal wird wieder das Wort „Feuchttücher“ fallen 🙂 Es ist einfach DAS ultimative Mama-Must-Have in jeder Situation!

Katarina (30) hat den supersympathischen Blog Blogprinzessin, den ich schon länger mitverfolge. Sie nennt sich selbst „Chaosmanagerin“, ein Begriff, mit dem ich mich auch selbst identifizieren kann. Nur dass bei ihr noch mehr Leben in der Bude herrscht, denn sie hat drei Kinder: Motti (geb. 2013) und die Zwillinge Nini und Wawi (geboren 2013 – ja Ihr lest richtig, so eng beieinander sind sie!). In Sachen Geheimtricks  hat sie also einige Erfahrung und deshalb freue ich mich auf Ihr Interview!
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Steigen wir ein mit dem Klassiker: Kind Trotzanfall an Supermarktkasse. Dein Tipp?
Einfach weitermachen wie bisher. Stundenlanges Diskutieren hilft dann eh nicht, das kann man machen wenn man bezahlt hat und aus dem Weg ist. Vorallem mit 3 Kindern bin ich da relativ stur und versuche erstmal aus der Situation rauszukommen. Allerdings muss ich sagen das meine Kinder auch noch nie an der Kasse einen Trotzanfall hatten. Die Süßigkeiten interessieren sie noch nicht so. (Die Mädels sind 3 Jahre und 2×2 Jahre alt).
 Was darf auf einer langen Autofahrt nicht fehlen, um Kinder bei Laune zu halten?
Etwas zu essen und zu trinken. Außerdem haben wir diese „Zaubermalboards“ (die mit dem Stift und den kleinen Magnetpartikeln im Zeichenboard). Damit kommen unsere Kids ganz gut über die Runden.
Im Restaurant mit Kindern – was tun, wenn die Stimmung kippt und das Essen nicht kommen will?
Entweder Beschäftigungskram aus der Tasche zaubern oder nachfragen wieso das denn so lange dauert. Oder einfach gleich gar nicht mit Kleinkindern in ein Restaurant gehen. Ich glaube ja da macht man sich viel Stress selber. Wo man isst, ist den Kindern meist egal und für die Eltern ist es mit Kindern zu Hause und Babysitter entspannter. Bei Kindern 10+ würde ich immer sagen: Nehmt euch ein Buch mit. (Oder das Handy, wenn sie denn schon eins haben).
Was sollte man als Mama immer in der Handtasche dabei haben, um anstrengende Situationen zu entschärfen, knurrende Kindermägen zu besänftigen, für Malheure wie vollgekotzte Pullis oder übergelaufene Windeln gewappnet zu sein?
Feuchttücher. Im Ernst. Ich glaube Feuchttücher retten so gut wie jede Situation. Ob klebrige Kinderfinger abputzen, Kinderkotze wegwischen oder Eisflecken erstmal grob von der Hose wischen. Klappt alles. Für knurrende Kindermägen empfehle ich entweder Reiswaffeln oder für ältere Kinder Studentenfutter. Aber auch der Butterkeks ist jetzt nicht per se böse.
Gibt es so etwas wie ein Mama-Must-Have, was den Alltag mit Kindern einfacher macht?
Gute Nerven und Humor. Wenn das Kind (und man selbst) es mag: Tragehilfen und Tragetücher. Dann hat Mama wenigstens zwischendurch die Hände wieder frei.

Pragmatismus hilft Müttern in (fast) jeder Situation

 

Chaos im Haushalt, Geschirrspüler quillt über, es ist 18 Uhr, schlechte Laune und Hunger, kein Platz auf dem Herd um zu kochen und was Schnelles, Praktisches ist auch nicht im Tiefkühlfach: Wie rettet man die Stimmung? Was gibt es zu Essen? Und was schafft schnell einigermaßen Ordnung?

Indem man sich von seinen Prinzipien löst. Die Kinder dürfen ausnahmsweise mal fernsehen (das rettet die Stimmung zu 99%), in der Zeit schafft man schnell Ordnung und schafft es Brote zu schmieren (jeder dürfte doch wohl Brot zu Hause haben?). Je nach Alter der Kinder dürfte auch ein schneller Anruf beim Pizzaservice oder dem Dönermann für Entlastung sorgen. Ihr seht, was sowas angeht, bin ich ganz pragmatisch orientiert. 

 
Danke, liebe Katarina! Ja, Pragmatismus ist für mich eigentlich DER Geheimtrick als Mama. Ich bin in vielen Dingen auch eher undogmatisch und man entschärft mit einer gesunden Portion Pragmatismus doch so manche nervige Situation!
 

8 Kommentare zu “Ein neues Interview mit Bloggerinnen über ihre Geheimtricks

  1. Pingback: Letzte Runde in der Reihe: Mamas und ihre Life Hacks | Eine ganz normale Mama

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