Mamabloggerinnen und ihre Life Hacks: Neues Intervieww

Statt uns in irgendwelchen unsinnigen Mommywars zu verlieren, sollten wir Mamas viel häufiger zusammenhalten. Denn wir stecken alle im selben Boot und trotz aller unterschiedlichen Ansichten können wir alle voneinander lernen. Und deshalb gibt es diese Interviewreihe mit anderen Bloggerkolleginnen über ihre Geheimtricks im Alltag mit unseren lieben Kleinen. Diesmal zu Gast: die liebe Jessi vom Blog Feiersun.

Meistens bewegen Blogger sich ja in einem virtuellen Raum. Aber manchmal treffen wir uns und Jessi habe ich auf einem Bloggertreffen vom Babyausstatter Familienbande kennengelernt. Wir hatten viel Spaß und deshalb freue ich mich sehr, dass sie bei meiner Interviewreihe mitmacht!

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(Foto von Gesine Xenia Photography)

Jessi nennt ihren Blog Feiersun Familienblog der anderen Art„. Denn zu ihrer Familie gehört nicht nur ihre vierjährige Tochter, sondern auch noch ein 17-jähriger Pflegesohn. Auf ihrem Blog berichtet sie, wie sie neben dem Alltag mit ihrer „Motte“ auch noch mit der plötzlichen Herausforderung Teenager umgeht: „Unser Leben ist oft chaotisch, aber immer bunt und voller Herz.“

Steigen wir ein mit dem Klassiker: Kind Trotzanfall an Supermarktkasse. Dein Tipp?

Richtige Trotzanfälle haben wir selten und wenn, dann hab ich oft das Glück das die Motte sich zu sehr schämt vor anderen. Sobald diese sie ansehen, wird sie ruhig. Ansonsten kommt es immer auf die Situation an. Also bleiben die für zu Hause vorbehalten.  Mit vier sollte man meinen es sei vorbei – aber nein, wir sind noch immer verschiedener Meinung in einigen Situationen. Nur versteht sie nun mehr. Was in einer festgefahrenen Situation aber auch herzlich wenig bringt.

Was darf auf einer langen Autofahrt nicht fehlen, um Kinder bei Laune zu halten?

Auf jeden Fall geht keine Reise über 30 Minuten – und da verreisen wir hier nicht mal, das ist die Zeit die wir für nicht mal so weit weg brauchen um von unserem Dorf in die Zivilisation zu gelandeten – ohne die Malmappe. Eine Filzmappe in die ein DIN A5 Block passt und die Stifte gleich dabei sind. Bücher haben wir auch immer dabei und Verpflegung. Wenn es richtig weit weg geht mit dem Auto, dann haben wir auch schon mal das Tablett mit einer oder zwei Folgen „Lauras Stern“ oder was sie sich auch immer vorher ausgesucht hat dabei. Auch bei Pausen auf dem Weg nach Wuppertal in meine Heimat oder nach Berlin ist eines unabdingbar und dabei ist das Wetter absolut egal und das ist Bewegung. Auf dem Rastplatz hüpfend zur Toilette oder einfach nur auf einer imaginären Linie balancieren und hopsen. Wer lange sitzt, der braucht Bewegung – tut Kind gut und Mama erst recht.

Im Restaurant mit Kindern – was tun, wenn die Stimmung kippt und das Essen nicht kommen will?

Malen – diese Malmappe ist ein Segen. Aufzählen, was wir sehen oder auch „ich sehe was, was Du nicht siehst spielen“. Außerdem versuche ich  nicht mit einem wahnsinnig hungrigem Kind in ein Restaurant zu gehen, vom dem ich weiß, dass es Ewigkeiten dauern wird, bis das Essen auf dem Tisch stehen wird. Zur Not – Vorspeise vorab bestellen und zusammen essen.

Feuchttücher und Knabberdose machen Mamas Alltag leichter

Was sollte man als Mama immer in der Handtasche dabei haben, um anstrengende Situationen zu entschärfen, knurrende Kindermägen zu besänftigen, für Malheure wie vollgekotzte Pullis oder übergelaufene Windeln gewappnet zu sein?

Auch mit vier haben wir noch immer Tücher dabei. Allein klebende Hände brauchen diese immer wieder. Sonst hab ich immer eine kleine Dose mit leckerem Inhalt dabei. Da sind nicht mal immer Süßigkeiten drinnen, auch mal Rosinen, Nüsse oder eben Süßkram.

Gibt es so etwas wie ein Mama-Must-Have, was den Alltag mit Kindern einfacher macht?

Ja, die Dose mit den Leckereien. Sie hat auch mir schon oft geholfen und ist oft auch in der Handtasche, wenn das Kind nicht dabei ist.

Chaos im Haushalt, Geschirrspüler quillt über, es ist 18 Uhr, schlechte Laune und Hunger, kein Platz auf dem Herd um zu kochen und was Schnelles, Praktisches ist auch nicht im Tiefkühlfach: Wie rettet man die Stimmung? Was gibt es zu Essen? Und was schafft schnell einigermaßen Ordnung?

So viel Chaos in der Küche ist selten. Aber wenn es dann doch mal vorkommt, dann liebt die Motte Cornflakes – und für die, die es gerne gesund wollen, auch Müsli. Und wenn gar nichts mehr geht, dann gibt es Obst. Wenn das Kind dann satt ist, dann bringt einer von uns sie ins Bett, der andere kümmert sich um die Küche oder das jeweils anfallende Chaos. Nun möge man meinen das Kind ins Bett zu bringen wäre die „schlechtere Karte“, aber das teilt sich bei uns gut auf. Der Mann liebt es zu spülen, ich liebe es zu kuscheln. Passt doch, oder? Und wenn gar nichts mehr geht, dann haben wir noch einen großen Teenager im Haus, der ein super Gespür dafür hat, wo er gerade gebraucht wird und wo auch er mal mit der Motte besser kann. Also nicht dass das immer funktioniert. Der ist wie jeder Teenager und übersieht viel im Haushalt, aber wenn es wirklich dringend wird, dann ist auf ihn Verlass.

Danke für das Interview, liebe Jessi! Ich hoffe, wir treffen uns mal wieder auf einem Bloggertreffen. Und wenn Ihr noch mehr Geheimtricks von noch mehr tollen Müttern lesen wollt, dann schaut mal hier, wer alles schon mitgemacht hat:

 

 

6 Kommentare zu “Mamabloggerinnen und ihre Life Hacks: Neues Intervieww

  1. Pingback: Letzte Runde in der Reihe: Mamas und ihre Life Hacks | Eine ganz normale Mama

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