Unsere liebsten Weihnachtsbücher für kleine Kinder

Herbst und Winter sind ja per se schon Vorlese-Jahreszeiten. Kuschelig auf dem Sofa sitzen und dabei aus Bilderbüchern vorlesen – das gehörte für mich schon als Kind zu den kalten Jahreszeiten dazu. Vor allem, wenn es im Dezember so früh dunkel wird und man um vier durchgefroren vom Spielplatz nach Hause kommt, tut es einfach richtig gut. Umso mehr genieße ich es, dass es für meine Kinder auch so ist! Meine beiden Großen sind so langsam aus dem Vorlesealter raus, aber ein Glück geht es bei meiner kleinen Tochter jetzt erst so richtig los. Wobei sich auch die Großen glücklicherweise immer mal dazukuscheln und zumindest der Mittlere auch gerne mal zuhört. In der Adventszeit liebe ich das Vorlesen noch mehr, dazu gibt es Plätzchen und Süßkram und eine heiße Schokolade und dann kramen wir die Weihnachtsbücher raus, auf die man sich schon das ganze Jahr über freut. Es sind teilweise noch Bücher aus meiner Kindheit! Unsere liebsten Kinderweihnachtsbücher habe ich hier einmal für Euch zusammengestellt:

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Der 6. Band von Alea Aquarius ist da – mit passender Musik-CD!

(Werbung/Buchrezension)

Es gibt Kinderbuchserien, die sind so spannend, dass man den nächsten Band kaum erwarten kann. Eine dieser Serien ist Alea Aquarius von Tanya Stewner – jeder Band ist so geheimnisvoll, so spannend und voller Überraschungen, dass man gar nicht aufhören kann zu lesen. Und neben der ganzen spannenden Handlung geht es auch darum, was wir gegen die Verschmutzung der Meere tun können und wieso das Leben auf der Erde von dem Zustand der Meere abhängt. Spannend verpackt und ohne erhobenen Zeigefinger! Die Serie dreht sich um das Meermädchen Alea, die zu den seltenen „Meermenschen“ gehört, die Kiemen haben und einst eine eigene Welt im Meer hatten, die jedoch zerstört wurde. Alea und ihre Freunde, die „Alpha Cru“, wollen diese Welt wieder aufbauen und segeln über die Ozeane, um gegen die Verschmutzung zu kämpfen. Der 6. Band „Der Fluss des Vergessens“ ist der bisher dickste Band (stolze 630 Seiten!) – und von der ersten bis zur letzten Seite sehr, sehr spannend!

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Einhorn mal anders: Einhorn-Bücher ohne Rosa und Glitzer, damit mit richtig viel Humor

„Nein, ein Einhornbuch will ich nicht“, sagte mein Mittlerer und wandte sich ab. Dann soll ich lieber gar nichts lesen vorm Schlafengehen. „Einhörner sind sowas von bekloppt“, sagte er noch und ging sich freiwillig die Zähne putzen. „Und wenn das Einhorn Kurt heißt?“ rief ich hinterher. Er kam zurück: „Das ist doch kein Name für ein Einhorn.“ (Spoiler: Dieser Satz kommt übrigens auch im Buch vor!) Nun war er doch neugierig geworden, die Sache war geritzt. Ich durfte zumindest mal „anlesen“. Nun, aus dem Anlesen wurde ein großer Lesespaß. Denn Chantal Schreibers brummeliges Einhorn Kurt ist großartig! So großartig, dass wir gleich beide Bände lasen. „Wer möchte schon ein Einhorn sein?“ und „Einhorn kommt selten allein“ sind lustig, überraschend und fantastisch zum Vorlesen (aber natürlich auch zum Selberlesen): Man kann herrlich Stimmen nachmachen, so bringt das Vorlesen richtig Spaß!

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Muffelfurzteufel! Die Olchis werden 30 (und immer noch kann ich das F-Wort nicht aussprechen.)

(Werbung und Gewinnspiel)

Ich muss gestehen: Ich kann dieses Wort mit F… nicht aussprechen. Ich kann nicht aus meiner Haut, ich bin so erzogen worden. In mir sträubt sich alles, wenn ich das Wort „Gefurztag“ aussprechen soll. Und auch beim bekannten Olchi-Ausruf „Muffelfurzteufel“ sperrt sich das gut erzogene Mädchen in mir dagegen, en Mittelteil mit dem F auszusprechen. Eine gewisse Zeit lang konnte ich diese Hürden beim Vorlesen einfach übergehen. Wenn ich aus den Olchis vorlas, feierten sie einfach nur Geburtstag mit „b“ und das Muffelfurzteufel nuschelte ich so schnell vor mir hin, dass das F-Wort einfach unter den Tisch fiel. Ja, ich gestehe: Ich habe ein Furz-Problem! Die Olchis waren in meiner Vorlese-Variante immer nur am Pupsen. Und das fanden meine Kinder eigentlich auch lustig genug. Bis sie die Olchigeschichten als Hörspiel hörten. Und damit auch das F-Wort. Seitdem kennen meine Kinder kein Erbarmen mit mir: Ich muss richtig lesen. Und das F-Wort aussprechen. Zum Teufel mit der guten Erziehung! Und ja, sie haben ja recht: Denn das ist es, was an den Olchis so einen Spaß macht: Dass sie auf alle Konventionen pfeifen, alles machen, was Kinder eben so lustig finden (neben dem F-Wort fallen noch Schlammbaden, Matschpfützenspringen und Müllsammeln in diese Kategorie) und dabei aber so herrlich liebenswert und vor allem hilfsbereit sind.

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Von Viren, Energiegewinnung und Evolution: Drei tolle Kinder-Sachbücher über Naturwissenschaft

Kinder sind neugierig. Was gut ist. Sogar sehr gut. Und in der Natur der Sache liegt. Weshalb wir diese angeborene Neugier nicht unterdrücken sollten. Das Problem: Je älter sie werden, umso mehr wollen sie wissen. Und umso häufiger sind unter ihren Warum-Fragen Dinge, auf die ich keine Antwort weiß. Oder nur eine komplizierte Antwort weiß. Oder die Antwort googel und dann daran scheitere, sie kindgerecht zu übersetzen. Und eben dafür liebe ich gut gemachte Kindersachbücher! Meine Kinder übrigens auch. Bei gut gemachten Kindersachbüchern lerne ich selbst meistens auch noch etwas dazu – und kann mit meinen Kindern gemeinsam nach Antworten auf ihre vielen (und schlauen!) Fragen suchen. Am liebsten mag ich es, wenn Sachbücher Kinder ernst nehmen und wirklich auf Augenhöhe begegnen. Gar nicht mag ich es, wenn die Sachverhalte arg verniedlicht und verkindlicht dargestellt werden. Drei tolle Sachbücher für Kinder, die naturwissenschaftliche Zusammenhänge nicht nur auf Augenhöhe sondern auch noch unterhaltsam erklären, möchte ich Euch heute vorstellen. Es geht um Viren und Bakterien, um Umwelt und Energie und um Evolution (ein Thema, das tatsächlich ein Steckenpferd von mir ist!). Weiterlesen

Zurück in Sommerby: Der zweite Sommerby-Band von Kirsten Boie ist da!

(Werbung/Buchtipp)

Jeder von uns hat einen oder mehrere dieser Sehnsuchtsorte. Orte, an die es einen immer wieder hinzieht. Von den man immer wieder träumt, wenn man nicht dort ist. Orte, an denen sich sofort alles wieder so vertraut anfühlt, wenn man dort ist. Ich habe mehrere dieser Orte. Das Sommeridyll meiner Familie in Finnland. Der schwedische Ort Kivik. Öland. Und das kleine Örtchen Maasholm an der Schlei, wo wir so oft es geht hinfahren. Und eben in dieser wunderschönen Gegend, ganz im Norden von Schleswig-Holstein liegt das Sommerby, dieser Sehnsuchtsort aus Kirsten Boies Sommerby-Büchern. Den ersten Sommerby-Band „Sommer in Sommerby“ hatte ich Euch bereits letztes Jahr hier vorgestellt. Und nun gibt es den zweiten Band „Zurück in Sommerby„, in dem es Herbst wird an der Schlei. Meine liebste Zeit an der Schlei, übrigens, denn ich mag es, wenn Ruhe einkehrt, die Sommergäste abreisen und sich ein Filter aus warmen Farben über die Landschaft legt. Und eben diesen Zauber, den ich am Herbst so mag, den hat Kirsten Boie im zweiten Sommerby-Band so wunderbar eingefangen. Es gelingt ihr wieder auf jeder Seite, die ganz besondere Atmosphäre dieser Region einzufangen. Und wie im ersten Band geschieht dies mit Hilfe einer wirklich spannenden Geschichte. Weiterlesen

Die Tierpolizei: Buchtipp von Herzen (nicht nur) für alle Einschwein-Fans

(Werbung/Buchrezension)

Wenn es eine Kinderbuchfigur gibt, die meine Kinder und ich auf Anhieb ins Herz geschlossen haben, dann ist es Einschwein. Dieses knuddelige, charmante, unfassbar liebenswerte kleine Schweinchen mit dem Zauberhorn auf der Nase, das kleine Fabelwesen, das in mittlerweile sechs Büchern gleichermaßen spannende und lustige Abenteuer erlebt. Wir fiebern jedem neuen Einschwein-Buch entgegen. Und die famose Anna Böhm hat nun ein neues Buch geschrieben – ganz ohne Einschwein, aber mit genauso liebenswerten, knuddeligen und lustigen Tierchen wie in den Einschwein-Büchern. „Die Tierpolizei: Kommissare mit Fell und Feder“ ist neu im Oetinger Verlag erschienen und was soll ich sagen? Schon nach den ersten paar Seiten haben die Tierpolizisten, die tapsige Katzenbärin Flopson, das Minipferd Fridolin, der knutschig-schlecht-gelaunte Teddyhamster Jack und die clevere Blaumeise Meili unser Herz gestohlen. Ich will es gleich vorab sagen: Wer Einschwein mag, der wird auch die Tierpolizei lieben. Und wer Einschwein noch nicht kennt, der sollte nicht nur dringend Einschwein lesen, sondern auch die Tierpolizei! Wieso?! Das kann ich Euch sagen… Weiterlesen

„Wo kommt unser Essen her?“ – ein Kinderbuch, das die Herkunft von Lebensmitteln erklärt

(Werbung/ Buchrezension)

„Wo kommt das Essen her?“ Aus dem Supermarkt natürlich! Aber wo kommt das Essen wirklich her?  Wie Mohrrüben und Kartoffeln wachsen, können meine Kinder im Garten selber sehen. Aber wo kommt das Gemüse her, das wir im Supermarkt kaufen? Wie erntet man tausende Tomaten? Und wie ist das mit den Eiern? Wie kommt die Milch in den Tetrapak und dann in die Kühlabteilung des Supermarktes? Dass es Kühe sind, die dafür gemolken werden, ist klar. Aber wie werden sie gemolken und was passiert dann mit der Milch? Was ist anders, wenn ein Brötchen vom Bäcker oder aus der großen Backfabrik kommt? Wie kommt die Wurst in die Pelle und wie wird Fisch gezüchtet? Eben diesen Fragen ist Julia Dürr für ihre Kinderbuch „Wo kommt unser Essen her?“ nachgegangen, das aktuell im Verlag Julius Beltz erschienen ist. Und das auf eine erfrischend realistische Art – ohne zu verniedlichen oder ins Kitschige zu verfallen. Weiterlesen

Buchtipps für die Sommerferien Teil 1: Urlaubslektüre für Grundschulkinder

Der Sommer ist da und zumindest hier bei uns in Schleswig-Holstein nähern sich die Sommerferien in großen Schritten! Weil für mich Lesen und Urlaub einfach zusammengehören, decken wir uns vor den Sommerferien immer mit reichlich Urlaubslektüre ein, egal, ob wir wegfahren oder zuhause bleiben. Ich versuche, im Urlaub häufiger in ein gutes Buch als auf mein Handy zu starren – und mein Großer liebt es glücklicherweise genau wie ich, den halben Tag lesend zu verbringen. Und auch das abendliche Vorlesen im Bett gehen wir lockerer an, wenn am nächsten Morgen kein Wecker auf uns wartet und aus zwei oder drei Kapiteln wird dann schnell ein halbes Buch, das ich vorm Schlafengehen vorlese. Damit Ihr Euren Büchervorrat ebenfalls rechtzeitig zum Ferienbeginn aufstocken könnt, werde ich Euch in den nächsten Wochen immer mal wieder ein paar Buchtipps für die Sommerferien geben – mal für die Kleinen, mal für Grundschulkinder und auch mal Romane für uns Große oder Sachbücher, die mir  besonders gut gefallen haben. Den Start der Sommerferien-Buchtipps machen heute 5 Kinderbücher für Grundschulkinder zwischen 6 und 10 Jahren. Dabei sind ganz unterschiedliche Bücher: Abenteuerbücher, ein Fußballbuch, ein Buch mit Survivaltipps im Wald und ein Reiseführer, der gleichzeitig eine Abenteuergeschichte ist. So wird niemanden in den Sommerferien langweilig! Weiterlesen

Lang lebe König Frosch: Ein Buch zum Nachdenken und Diskutieren

*Werbung/Buchrezension*

Habt Ihr Lust auf ein Buch zum Vorlesen und Selbstlesen, über das Ihr mit Euren Kindern von Herzen diskutieren könnt? Dann möchte ich Euch Martin Baltscheits neues Buch „Lang lebe König  Frosch!“ vorstellen. Es ist die Fortsetzung von „Nur ein Tag“, aber es lässt sich auch ohne Probleme als eigenes Buch, in sich abgeschlossene Geschichte lesen. Es ist ein Kinderbuch mit Tiefgang, bei dem es nicht nur viel zu lachen gibt – sondern auch einiges zum Nachdenken, auch wenn es teilweise viel zu erklären gibt und das Ende nicht ganz kindgerecht ist (dazu später mehr). Denn es geht, kurz zusammengefasst, um Populismus und Manipulation – ein Oberthema, das ja leider heutzutage aktueller denn je ist. „Lang lebe König Frosch!“ zeigt, wie einfach man Populisten auf den Leim geht und wie leicht man andere manipulieren kann. Unterhaltsam verpackt in eine Fabel voller Situationskomik, nur leider nicht immer ganz kindgerecht und für Kinder gut zu verstehen. Weiterlesen