Wieso Quality Time nicht immer spektakulär sein muss – und auch ganz einfach aus Malen bestehen kann

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Quality Time ist ja so ein Begriff, der grad durch alle Medien geistert. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Ist es nur so ein Modebegriff? Manches Mal bekommt man das Gefühl, als gehe es darum, die Zeit mit seinen Kindern so aufregend und großartig wie möglich zu gestalten. Heute der Tierpark, morgen der Freizeitpark, übermorgen das Spaßbad und am Wochenende geht es dann in die große Indoor-Spielhalle. Ist das diese viel zitierte Quality Time?! Ich denke nicht. Denn Quality Time muss nicht immer nur aus noch höher, schneller, weiter bestehen. Es kann auch einfach das gemeinsame Zusammensitzen, Puzzeln, Vorlesen und Malen sein. Als ich vom Stiftehersteller BIC gefragt wurde, ob ich nicht einen Text zur Blogparade #BICQualitytime über das Malen als Quality Time schreiben möchte, fiel mir auf: Ja, auch das Malen kann diese vielgepriesene Quality Time sein!

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Radierbare Filzstifte und Bilder, die lebendig werden – mit Verlosung

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Bilder, die lebendig werden? Als ich das meinem Sohn erzählte, leuchteten seine Augen. Er öffnete das Malbuch, fast schon feierlich, und fragte: „Die Katze, die wird lebendig?“ Ja, genau. Frixi, der kleine Kater mit der Schleife. Doch um die Geschichte zu erleben, muss erst Fleißarbeit geleistet werden: Bild für Bild im My Frix Book- Malbuch muss ausgemalt werden. Mit den beiliegenden Frixion-Stiften von Pilot Pen gar kein Problem. Lila, rosa, die Lieblingsfarben meines Sohnes waren dabei, also legte er los. Sein kleiner Bruder nahm sich die nächste Seite vor. Wie diese Bilder lebendig werden? Was das Besondere an den Filzstiften ist? Von unseren Erfahrungen will ich Euch mal genauer erzählen. Und es kommt noch besser: Zwei Frixion-Sets mit 12 radierbaren Filzstiften und dem My Frix Book -Malbuch, dessen Bilder später per App lebendig werden, darf ich an Euch verlosen!

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Umstandsmode mieten – wie funktioniert das?

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Das Unternehmen Kilenda vermietet Kindermode – was ich sehr clever finde. Aber genauso gut finde ich die Idee, Umstandsmode zu mieten! Das könnt Ihr bei Kilenda nämlich auch. Denn gerade in dieser besonderen Zeit möchte man ja auch schick angezogen sein, aber deshalb teure Kleidung nur für einige Monate zu kaufen? Dann doch einfach die Schwangerschaftskleidung mieten. Wie das funktioniert und wie die Erfahrungen dabei sind, darüber habe ich Hendrik von Kilenda einmal interviewt.

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Fernsehen? Selten, aber dann bitte richtig!

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Wir schauen selten fern. Bei uns gilt das ungeschriebene Gesetz, das schon in meiner Kindheit galt: Vor 20 Uhr bleibt der Fernseher für uns aus (es sei denn, es sind Wahlen, Fußball-WM oder Inaugurationsfeiern). Aber ich gestehe: Nach 20 Uhr würde ich gerne häufiger Fernsehschauen, wenn die Kinder im Bett sind. Doch entweder macht mir das meist grottenschlechte Fernsehprogramm einen Strich durch die Rechnung oder meine Kinder wollen nicht ins Bett (meistens genau dann, wenn ausnahmsweise mal was Gutes kommt). Wenn ich dann doch mal zum Fernsehgucken komme, mache ich es mir dabei auch richtig gemütlich. Mit Chips und Jogginghose. Ich oute mich jetzt: Durchaus auch mal Trash-TV. GNTM und Peter Zwegat.

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Der Schulranzen von Ergobag – unsere Erfahrungen beim Schulranzenkauf

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Kinder, wie die Zeit vergeht! Eben war er noch in meinem Bauch und im Sommer kommt er schon zur Schule! Mein Großer wird demnächst sechs und ist damit schon ein Vorschulkind. Wahnsinn, oder?! Neben der richtigen Grundschule haben wir nun auch schon einen elementaren Teil der Ausstattung für die Einschulung gefunden: den Schulranzen. Ich sage Euch: Wenn Euer Kind, was eben noch ein Baby war, zum ersten Mal mit seinem Schulranzen auf dem Rücken vor Euch steht, dann werdet Ihr wirklich sentimental! Wir haben uns beim ersten Schulranzen für ein Modell von ergobag entschieden. Das sind die Schulrucksäcke, die ein Gurtsystem wie ein guter Wanderrucksack haben und somit besonders ergonomisch sind. Wieso uns dieser Schulranzen so gut gefällt, was unsere Erfahrungen mit dem Ergobag Schulrucksack waren und was man beim Schulranzenkauf beachten muss, das möchte ich Euch einmal genauer erklären – und zu gewinnen gibt es auch noch etwas (nicht nur für Schulkinder!).

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Tipps, wie sich Kinder mehr bewegen

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Die Kinder von heute bewegen sich zu wenig – das haben in den vergangenen Jahren immer wieder diverse Studien gezeigt. Statt draußen herumzutoben sitzen die Kinder von heute vorm Computer, Fernseher oder an den Hausaufgaben. Die Folgen gehen übrigens über das vielzitierte Übergewicht hinaus. Aber wie viel Bewegung ist genug für unsere Kinder? Und wie schafft man es, dass sich Kinder mehr bewegen? Um herauszufinden, ob sich das eigene Kind genug bewegt, hat Reima einen Sensor samt App entwickelt. Wie dieser Activity Sensor funktioniert, habe ich einmal für Euch getestet. Und wie Ihr Euren Kindern Lust auf mehr Bewegung macht, dazu habe ich auch noch ein paar Tipps für Euch. Ganz einfache Tipps, wie Ihr mehr Bewegung in den Alltag bekommt!

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Kinder sind immer in Bewegung? Leider viel zu wenig. Doch man kann ganz einfach mehr Bewegung in den Alltag bringen.

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Happy Family, kein Müll, keine Rotznasen: Familien in der Werbung

Ich habe es gestern nach langer Zeit mal wieder geschafft, fern zu schauen. Kommt nur selten vor, denn allzu oft schlafe ich einfach mit ein, wenn ich die Kinder ins Bett bringe. Gestern also mal wieder. Mit Werbepausen. Werbespots, die mir von einem schönen Familienbild erzählten. Fröhliche Familien, rotwangige Kinder mit Zöpfchen und frechen Daunenwesten im Grünen, fesche Mamas mit Modelmaßen, verständnisvolle Papas, die sich das Frühstücksbrot schmieren, glänzenden Autos und noch viel besser: glänzenden Haushalten!

Da blitzt der Glastisch (welche Familie mit Kleinkindern hat einen Glastisch?!), da scheint die Sonne durch streifenlose Fenster, da hat die Waschmaschine die Möhrenbreiflecken restlos aus dem unverfärbten strahlendweißen Body gewaschen, da gluckst das Baby satt und zufrieden in seinem Bett nachdem es 12 Stunden durchgeschlafen hat, da lässt sich das Baby anschließend ohne Zappelei mit einer frischen Windel versorgen.

Wieso wird das Familienleben in der Werbung so unrealistisch dargestellt?

Brave New World! Happy Familiy in der Werbung. Die Haushalte sind piccobello aufgeräumt, da liegen keine Gummistiefel im Weg, da hat kein Kind den Spielplatzsand aus den Schuhen im Wohnzimmer ausgeschüttet, da ist kein Brei neben dem Hochstuhl gelandet, da kann man vom Boden essen!

Kann man bei uns auch, findet zumindest unser Baby. Liegt ja genug da. Wenn da Brotkrümel, Reis von vor drei Tagen und Spielplatzsand ein fröhliches Ringelreihen tanzen (über das Thema bodenloser Haushalt hatte ich ja bereits hier geschrieben…) Seit wir Kinder haben hat der Ausdruck „da kann man vom Boden essen“ eine neue Bedeutung erlangt.

SONY DSCUnd die Kühlschränke sind immer so klasse aufgeräumt und sortiert, frisch geputzt und voll mit Biogemüse. Da stehen bestimmt keine abgelaufenen Grillsaucen rum. Das Cerankochfeld vom Herd blitzt und blinkt, die Betten sind gemacht, das Kaminfeuer knackt und kein noch so kleines Stäubchen liegt vor der Feuerstelle.

Schöne heile Welt im Kinderzimmer? Nö. Schönes heiles Chaos.

Dann die Kinderzimmer in der Werbung! Alles ist der Größe nach sortiert und lagert natürlich noch im Regal, an den Wänden lustige Wandtattoos statt Fingerabdrücke, der Teppich ist bunt – und man kann die einzelnen Farben sogar noch erkennen. Diese Kinder nehmen sich nur das, was sie gerade brauchen. Anschließend stellen sie es zurück. Hier wird doch nix ausgekippt! Selbst die Duplosteine werden der Farbe nach sortiert und fein säuberlich wieder eingeräumt.

Und die Kinder selbst! So adrett angezogen. Dass so ein Kleidchen unpraktisch beim Bäumeklettern ist, stört hier keinen. Diese niedlichen Hosen und die niedlichen Mützen! Die komischerweise auch nie vom Kopf gezogen und aus dem Buggy geworfen werden. Die Socken zieht sich hier auch niemand einfach so mal aus bei 10 Grad und Regen. Die Gesichter so sauber, so proper, kein Rotz, keine Popel, keine Breiflecken. Frisch gewaschene Haare – diese Kinder lieben es ja auch, die Haare zu waschen. Da brennt nix, da gibt es kein Theater!

Und die Mütter in den Werbespots! Auch sie haben keine Rotzflecken an der frisch gebügelten Bluse (Bügeln? Wo war noch mal unser Bügeleisen?!), keine Kotze am Revers. Sogar die Schuhe sind geputzt, die Haare schmiegen sich offen auf die Schultern (offene Haare? Das letzte Mal vor drei Jahren! Regel Nr. 1 – bloß nie eine Haarsträhne in die Hände von Babys, wenn man seine Post-Schwangerschafts-Strähnchen noch behalten will). Die Werbemütter tragen Make Up! Und haben keine Augenringe. Sie tragen Bikini! Ihnen wird hinterhergepfiffen! Und den Kindern ist es noch nicht einmal peinlich, wenn ihr Papa der Mama hinterherpfeift!

Familien in der Werbewelt: Wieso wird das Leben mit Kindern in Werbespots immer total realitätsfern dargestellt? Kritische Kolumne über das FAmilienleben im Fernsehen.

In der Werbewelt haben alle gute Laune – immer!

Achja. Die Papas. Die helfen der Mama im Haushalt, die kommen selbst im Winter bei Tageslicht zum Abendessen nach Hause, auch bei ihnen sieht man keine Anzeichen von Übermüdung. Man scherzt, man lacht, die Kinder sind artig, keiner wirft mit Essen, keiner meckert, man macht fröhliche Kissenschlachten vor dem Schlafengehen (kenne ich auch, nur ist das irgendwann nicht mehr fröhlich). Geschwister spielen friedlich miteinander, natürlich ohne dabei Spielzeug auf den Boden zu werfen.

Die Kinder in der Werbung kommen auch nie mit einem Popel am Finger auf ihre Mamas zu und wollen sie in der Hose abwischen.

Man fährt tolle Autos – und was noch toller ist an diesen Autos: Da klebt kein Bonbon an den Sitzpolstern geschweige denn an den Kindersitzen. Bei unseren Kindersitzen habe ich die ursprüngliche Farbe schon vergessen. Unter Kekskrümeln und Kotzeresten ist das nicht mehr so richtig zu erkennen. Ich glaube, der eine war rot, der andere blau. Oder war es umgekehrt?

Man hat das Gefühl, nur Supermodels sind Supermamas

Ach, die Familien in der Werbung. Sie haben es ja so gut. Die Muttis können noch richtige Kuchen backen. Sogar die Papas! Und die Kinder helfen so artig. Da hat keines einen Trotzanfall, weil es doch die Eier in den Teig machen wollte und nun hat doch die Mama das schon gemacht.

Und nach dem Backen sieht es nicht so aus, als habe ein Elefant den Schrank ausgeräumt und dabei in die Mehltüte geniest.

Ich frage mich, muss das sein? Brauchen wir diese Werbung? Diese Bilder, die uns an unsere eigene Unzulänglichkeit erinnern? Mal ehrlich. Bei wem sieht es so proper aus wie in der Werbung? Bitte melden! Samt Fotobeweis. Wieso zeigen uns die Werbespots diese heile Welt? Mit Models, die wahrscheinlich gar keine Kinder haben, aber dann für 30 Sekunden in die Rolle der Familienmanagerin schlüpfen. Ich hätte gerne ein bisschen mehr Authenzität. Ein bisschen mehr normales Leben.

Eine ganz normale Mama eben!

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