Mein Gemüse ess‘ ich nicht: Kinder und Essen

Ich kenne sie alle. Die Tipps, wie man Kinder dazu bringt, Gesundes zu essen. Die Tricks, mit denen man Kinder begeistert, auch mal Gemüse zu probieren. Ich habe lustige Gesichter aus der Gemüse auf den Teller gelegt. Ich habe die Kinder Kresse aussäen lassen und aufs Brot gestreut. Ich habe sie beim Kochen helfen lassen und der Kleine hat mit Hingabe Möhren geschält, bis nix mehr von ihnen über war. Ich habe pürierte Möhren in der Nudelsoße versteckt. Aber gegessen haben sie das Gemüse nicht. Und die Kresse haben sie angeekelt vom Brot gepickt. Den Trick mit dem versteckten pürierten Gemüse haben sie sofort durchschaut. Die guten Tricks aus all den Büchern, wie man Kindern gesundes Essen beibringt – bei meinen Kindern helfen sie nicht. Dabei sind sie als kleine Essanfänger so gut gestartet und ich habe schon innerlich jubiliert! Heute sag ich: Freut Euch nicht zu früh. Solange sie klein sind, ist alles leicht. Aber es kommt der Tag… da wird alles anders.

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Minestrone – die italienische Gemüsesuppe schmeckt auch Kindern

Es gibt Rezepte, die passen nur zum Winter. Grünkohl, Rotkohl, braune Soße. Und es gibt reine Sommerrezepte. Ofengemüse. Knackige Salate. Und dann gibt es Frühlingsrezepte wie Spargel oder Herbstrezepte wie Pfifferlinge. Und es gibt Rezepte, die schmecken das ganze Jahr über. Auch meinen Kindern übrigens. So wie eine gute Minestrone: Diese italienische Gemüsesuppe wärmt im Herbst und Winter. Und schmeckt so wunderbar nach Sonne, Italien und Mittelmeer, dass sie ebenfalls bestens zum Frühling und Sommer passt. Deshalb gibt es diese Minestrone bei uns auch das ganze Jahr über. So eine ähnliche Gemüsesuppe hatte ich vor vielen Jahren bei meinem Auslandssemester in Florenz gegessen, dort lebte ich während meines Studiums für einige Monate und habe neben der italienischen Sprache auch das italienischen Kochen gelernt – drei süditalienischen Mitbewohnerinnen sei Dank!  Weiterlesen

Für Euch getestet: Abwechslung beim Abendessen (Anzeige mit Verlosung)

*Werbung und Gewinnspiel

Ich koche liebend gerne. Und wie mein Mann sagt, meist auch recht gut. Meine Söhne sind da manchmal anderer Meinung. Ich koche auch gerne aufwändiger, saisonal und mit frischen Zutaten. Das findet der Mann dann meistens sehr gut, die Kinder weniger. Wenn es nach denen ginge, sind Fischstäbchen mit Kartoffelbrei (und Ketchup!) das Nonplusultra, Senfeier finden sie auch super. Der Gatte hingegen schätzt dann eher selbstgemachte Semmelknödel mit Pilzragout. Alle an den Tisch bekomme ich mit Pizza. Am liebsten selbstgemacht. Aber… ach, die liebe Zeit! Die steht einem ja nur begrenzt zur Verfügung. Und es gibt so Tage – also im Familienalltag mit drei Kindern ziemlich viele dieser Tage – da kommt man einfach zu nix. Und bei aller Liebe zum Kochen: An diesen Tagen fehlt mir abends die Energie, noch Gemüse zu schnibbeln und raffinierte Soßen zu zaubern (die dann eh nur der Gatte isst). An solchen Tagen gibt es dann auch mal Tiefkühlpizza. Oder einfach nur Brot. Oder neuerdings eine Kombination aus beidem. Denn ich durfte die neue Steinofen BäckerKruste von Wagner Pizza testen (und habe auch gleich eine Verlosung für Euch organisiert).

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Mal schnell Brot backen: Sesambrot zum Frühstück

Ihr wisst, ich mag einfache Rezepte. Und Ihr könnt Euch sicher sein: Hier auf dem Blog gibt es nur einfache Rezepte, die man ohne zu fluchen auch schnell selbst mixen kann. Auf dreistöckige Torten mit Einhorn müsst Ihr hier auf dem Blog verzichten, aber dafür stelle ich Euch Rezepte vor, die man auch im Alltag mit Kindern ganz schnell nachbacken kann  – und deren Zutaten man entweder eh im Haus hat oder schnell im Supermarkt ohne lange Suche besorgen kann. So wie dieses Rezept für ein französisches Landbrot mit Sesam. Dieses Weizenbrot mit Hefeteig ist schnell gebacken und schmeckt super zum Frühstück.

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Spätsommer-Rezept: Pflaumenmarmelade mit Apfel und einer Prise Zimt

Neuerdings freue ich mich schon abends beim Schlafengehen auf das Frühstück. Und das liegt nicht nur am leckeren Cappuccino, den mein Mann mir serviert. Sondern auch an der leckeren Marmelade, die ich mir morgens dick aufs Brot schmiere. An der verdammt leckeren Pflaumenmarmelade. Ich würde fast sagen, der besten Marmelade der Welt. Klar ist das subjektiv. Aber probiert es doch selbst aus und sagt mir: Schmeckt diese Pflaumenmarmelade nicht unglaublich gut??? Weil Ihr es seid, will ich Euch heute dieses Marmeladenrezept verraten. Ein wunderbares Spätsommer-Rezept: Pflaumenmarmelade mit Apfel und einer Prise Zimt.

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Gesundes Pausenbrot – ja gerne, aber bitte unkompliziert!

*Werbung

Es ist schon ein Phänomen: Egal, wie früh wir den Wecker stellen, es wird morgens immer irgendwie hektisch auf dem Weg zum Kindergarten. Einen Großteil der Zeit nimmt das Frühstücksbox-Vorbereiten der Kinder ein, obwohl ich beileibe keine dieser kunstvollen Bento-Frühstücksboxen zaubere, sondern mich auf Stulle mit Frischkäse, Obst und Gurke beschränke. Meine Kinder essen ihr Pausenbrot – meistens. Vielleicht würde ein bisschen mehr Abwechslung beim Pausenbrot ihre Esslaune ankurbeln?! Ich habe ein paar leckere Anregungen fürs Pausenbrot bei der Aktion „Gesundes Pausenbrot“ von LaVita gefunden, die sich sogar in unseren stets auf den letzten Drücker ausgelegten Morgen integrieren lassen. Wie so ein gesundes Pausenbrot aussieht?

Pausenbrot, Brotdose, Frühstücksbox

Ein gesundes Pausenbrot ist wichtig – nicht nur für Kinder. Das gilt auch für das zweite Frühstück in der Brotdose.

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Buchtipp: Kochbücher für Kinder

Kinder und Essen ist ja so eine Sache. Da mögen sie wochenlang nur Brokkoli und auf einmal müssen es Erbsen sein. Da schmecken Würstchen im Kindergarten lecker und zuhause überhaupt nicht. Da wird Ketchup über alles gekippt und jede mikroskopisch kleine Zwiebel zielsicher aussortiert. Ich bin immer auf der Suche nach neuen Rezepten, die meinen Kindern schmecken könnten – und freue mich genauso, wenn sie mir beim Kochen helfen. Denn wer fleißig Möhren schält, kommt nicht auf die Idee um Gummibärchen zu quengeln oder den kleinen Bruder an den Haaren zu ziehen. Umso mehr freute ich mich, als ich diese zwei Kochbücher für Kinder vom Oekom und vom AT Verlag zur Rezension zugeschickt bekam.

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Buchtipp: Ketchupmonster und Erbsenpicker (mit Verlosung)

Als ich diesen Buchtitel las, musste ich sofort ein Rezensionsexemplar bestellen: Ketchupmonster und Erbsenpicker: Mit den Essvorlieben Ihres Kindes gelassen umgehen
Denn genau so ein Ketchupmonster und so einen Erbsenpicker habe ich hier zuhause am Essenstisch sitzen. Der eine pickt die Erbsen raus, weil er sie nicht mag. Der andere, weil er nur die Erbsen mag. Was der eine gestern noch mochte, wird heute angeekelt vom Platz geschoben. Mit viel Glück ist es dann übermorgen wieder Leibgericht. Nun ja, es kann alles noch schlimmer kommen und immerhin mögen sie beide Brokkoli: Aber Essen mit Kindern ist immer wieder ein Abenteuer und dieses Buch von Elizabeth Pantley hat mir sehr gut gefallen. Denn es ist herrlich enspannt. Undogmatisch. Und zeigt, dass man sich manchmal einfach keinen Kopf machen sollte. Und wenn doch, dann erreicht man mit Gelassenheit mehr als mit Zwang. Von diesem Buch verlose ich zwei Exemplare!

Essensratgeber, Essen mit Kindern, Elizabeth Pantley

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Essen mit Kindern: Nimm‘ die Tomaten aus meiner Tomatensoße, Mama!

Nudeln mit Tomatensoße mag mein Großer. Aber wehe, es sind Tomaten drin! Also Tomatenstücke. Fein püriert ist okay, sind ja keine richtigen Tomaten. Meint er. Früher, in der Vor-Kind-Ära, da fand ich das ganz furchtbar, Kinder, die am Essen rummeckern und jedes Gemüse angeekelt aussortieren. Wie können die Eltern ihre Kindern nur so wenig im Griff haben?! Tja. Heute bin ich schlauer. Essen mit Kindern: Eine Herausforderung an sich. Immer dieser Stress am Tisch.

Leere Teller nach dem Essen? Mamas Wunschtraum.

Leere Teller nach dem Essen? Mamas Wunschtraum.

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Essen-mit-Kindern-Bullshitbingo: Mit der Gabel wird nicht geworfen!

Es ist mal wieder Zeit für eine Partie Bingo. Und weil Zahlen ja langweilig sind, gibt es hier mal wieder ein Bullshitbingo. Wir haben gerade Abendbrot gegessen (die Kinder schlafen – noch vor 8!) und ich habe Euch mal etwas vorbereitet und die beliebtesten Sätze am Esstisch mitstenografiert. So sieht die Schrift auch aus, ich hoffe, Ihr könnt trotzdem was lesen. Vom lustigen Gabelwerf-Wettbewerb bis zu den Erbsen in der Apfelschorle, den nicht zu Wort kommenden Eltern und dem nach Ketchup und Nachtisch verlangenden Kind – ist alles mit dabei. Und – wer ruft als erstes „Bingo“?

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