Der Alltag ist voller Abenteuer: Welche Bücher uns beim Entdecken helfen

*Werbung und Buchrezension*

Das Schöne mit Kindern ist ja, dass die alltäglichsten Dinge, an denen wir Großen im Alltag einfach so vorbeilaufen, aus Kinderaugen zu einem Abenteuer werden können. Seit ich Kinder habe, laufe ich ganz anders an Dingen wie Kellerasseln vorbei. Ich konnte mich zwar immer noch nicht mit diesem possierlichen Tierchen anfreunden  – aber ich liebe es, wenn meine Kinder vor Begeisterung aufschreien, wenn beim Blumenumtopfen gefühlte 1000 Kellerasseln unter dem Topf hervorkommen. Der Alltag ist voller Abenteuer und Wunder, an jeder Ecke gibt es etwas zu entdecken – wir Großen müssen uns nur darauf einlassen. Vor allem auch auf die vielen Warum-Fragen. Die von meinen Jungs meistens gleichzeitig kommen (ich freue mich ja schon darauf, wenn unser Baby sprechen kann und ich noch mehr Fragen beantworten muss… gleichzeitig…) und kein Ende nehmen: An die eine Frage reiht sich die nächste. Wieso? Weshalb? Warum? Ich habe dank meiner Kinder mein Allgemeinwissen unheimlich erweitert (auch um Dinge, die vorher komplett außerhalb meiner eigenen Interessen lagen – große Baumaschinen zum Beispiel. Oder Details der Mondlandung.). Und freue mich, wenn ich beim Antwortensuchen auch auf gute Kinderbücher zurückgreifen kann, die altersgerecht die Welt erklären. Einer unserer Favoriten (in allen Altersstufen): die Kindersachbuchreihe „Wieso? Weshalb? Warum?“ aus dem Ravensburger Verlag. Wir haben fast alle Bücher für die Altersklasse 2-4 und sind auf dem besten Wege dahin, das auch bei der Altersstufe 4-7 zu komplettieren. Die Bücher haben uns schon bei so manchem Entdeckermoment weitergeholfen, wenn mein Schulwissen versagte – oder aber zu komplex war. 

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Letztens war es der Oktopus, der es meinen Jungs angetan hatte. Es ging bei uns um die Diskussion, ob es der oder die Krake heißt. Der Krake. So wie es auch der Oktopus oder der Tintenfisch heißt. Denn der Oktopus gehört zur Familie der Tintenfische wie der Kalmar. Ich muss gestehen, ich wusste  wenig über den Oktopus. Nur dass er acht Arme hat und Tinte sprühen kann. Als wir im Buch „Wieso? Weshalb? Warum? Tiere!“ (Affiliate Link, wie die anderen auch) nachlasen, lernten wir Erstaunliches! Wusstet Ihr, dass der Krake zu den intelligentesten Meeresbewohnern zählt? Und Werkzeuge benutzen kann? Und Verschlüsse öffnen kann? Außerdem hat er drei Herzen und neun Gehirne! Was aber noch erstaunlicher ist: Meine Kinder merken sich das alles. Jedes kleine Detail, das wir im Buch lesen – und in den Büchern im wahrsten Sinne des Wortes entdecken. Denn die „Wieso? Weshalb? Warum?“-Bücher sind nicht nur mit vielen kindgerechten Bildern sondern auch noch mit Klappen bestückt, die man öffnen und entdecken kann. Dazu kommen Rädchen, an denen man drehen kann und Bilder, die sich dadurch verändern. Die Kinder dürfen also am Buch herumfummeln – was Kindern ja bekanntlich gefällt!

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Kindgerechte Erklärungen auf Warum-Fragen

Ebenso spannend wie das Meer ist der Wald, in dem es für Kinder eigentlich immer etwas zu entdecken gibt, zu jeder Jahreszeit. Ich finde ja, jetzt im Herbst besonders – ganz abgesehen davon, dass ich die gute Waldluft und das Rascheln der Blätter mag. Und diesen Geruch des Herbstwaldes, das warme Licht, das durch die restlichen Blätter scheint. Meine Jungs schauen nicht so sehr auf das Licht, sondern eher auf den Boden. Da gibt es nicht nur Stöckchen zum Sammeln und vor sich Hertragen, sondern auch eine Menge lustiger Käfer. Die alle mit einem großen Hallo begrüßt werden. Und die sich, wie wir dank „Wieso? Weshalb? Warum? Wir entdecken den Wald“ nun auch wissen mit reichlich anderen Lebewesen den Waldboden teilen: In einer Handvoll Waldboden gibt es mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde! Das muss man erstmal sacken lassen! Wir standen also staunend im Wald und ich hatte diesen Haufen Erde in der  Hand. Ich muss gestehen, es kribbelte, als ob Millionen kleiner Füße auf meiner Hand Samba tanzten. Mein Großer lachte mich aus: „Das ist doch Quatsch, Mama, die haben so kleine Füße, das merkst du doch gar nicht!“

Recht hat er. Die meisten von diesen kleinen fleißigen Waldarbeitern haben zudem gar keine Füße. Denn es sind nicht nur kleine Tierchen, sondern auch Milben, Bakterien, Algen und Pilze. Sie sind diejenigen, denen wir es verdanken, dass es im Wald keine meterhohe Abfallschicht aus Blättern und anderen Pflanzen-Abfall gibt. Der Waldboden ist also so eine Art großer Komposthaufen.

Ein anderes Thema, was meine Jungs zurzeit umtreibt (neben solchen Dingen wie „Was ist der größte Bagger der Welt?“) ist der Umweltschutz. Ich versuche sie viel einzubeziehen und vor allem so viel wie möglich auch vorzuleben. Aber solche Dinge wie den Treibhauseffekt kindergerecht zu erklären – das sind doch immer wieder echte Herausforderungen. Wir haben das dann in „Wieso? Weshalb? Warum? Wir schützen unsere Umwelt“ nachgelesen, in dem meinen Mittleren (der Baggerfan bei uns) vor allem das Kapitel mit dem Recyclinghof interessierte, der Große hingegen das mit den pupsenden Kühe und dem Methangas am spannendsten fand.

20 Jahre „Wieso? Weshalb? Warum?“: Sachbücher für Kinder

Übrigens gibt es die Wissensbücher aus dem Ravensburger Verlag auch zu solchen Themen wie Baustelle und Riesenfahrzeuge – Themen, die meine Jungs sehr begeistern und über die ich bisher noch nicht so viel wusste und froh über ein kindgerechtes Nachschlagewerk war. Man lernt ja nie aus, als Mutter schonmal gar nicht! Leider konnte ich die Jungs bisher nicht für die Bücher „Kleidung und Mode“ und „Wie Kinder früher lebten“ begeistern, ich warte noch, dass sie auch zu den Themen mal Fragen haben, aber Wikinger oder Dinosaurier üben einfach mehr Faszination auf sie aus… Noch. Denn wie schon gesagt, es gibt jeden Tag Neues zu entdecken und jeden Tag neue Fragen. Und ein Glück hat der Verlag in den 20 Jahren eine ganze Menge, immer wieder aktualisierte „Wieso? Weshalb? Warum?“-Bücher herausgebracht.

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2 Kommentare zu “Der Alltag ist voller Abenteuer: Welche Bücher uns beim Entdecken helfen

  1. Das ist bei mir auch soseit ich meine Tochter habe. Ich achte auf so viele Dinge an denen ich vorher einfach vorbeigelaufen wäre. Ich habe es mir auch zur Aufgabe gembgem, ihr so viel zu zeigen wie ich nur kann, selbst Spinnen die ich persönlich gar nicht mag.

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