Käsekuchen mit Orangen vom Blech: Ohne Boden, dafür mit Mascarpone

Für einen saftigen Käsekuchen lasse ich alles stehen und liegen. Nun ja, fast alles. Aber wisst Ihr, was ich am Käsekuchen immer über lasse? Den Boden! Wenn ich ein Stück Käsekuchen gegessen habe, erkennt man meinen Kuchenteller immer daran, dass dort ein fein säuberlich abgekratztes Stück Käsekuchen draufliegt. Deshalb bin ich dazu übergegangen zuhause fast nur noch Käsekuchen ohne Boden zu backen. Besonders gerne mag ich es, wenn ein Käsekuchen noch eine fruchtige Note hat – zum Beispiel Orangen. Dieses Käsekuchenrezept wird nicht nur mit Orangen gebacken, sondern auch mit Mascarpone statt Frischkäse (Ihr könnt aber auch Frischkäse nehmen, falls Ihr keinen Mascarpone im Haus habt. Etwas Polenta verleiht nicht nur eine schöne Farbe sondern auch etwas Festigkeit (auch hier könnt Ihr Weichweizengrieß als Ersatz nehmen). Heraus kommt ein wunderbar saftiger, fruchtiger Käsekuchen vom Blech, der auch am zweiten Tag noch locker-saftig schmeckt. Wenn überhaupt was überbleibt…

Diese Zutaten benötigt Ihr ein kleines Blech Käsekuchen (ca. 10 Stück)

  • 1 Bio-Orangen
  • 2 Eier
  • 100 Gramm Rohrohrzucker
  •  250 Gramm Mascarpone (alternativ Frischkäse)
  • 200 Gramm Schmand
  •  250 Gramm Quark
  • 50 Gramm Polenta oder Grieß
  •  etwas Puderzucker zum Bestreuen

Und so backt Ihr den Orangen-Käsekuchen

  1. Orange waschen und abtrocknen, Schale abreiben und Saft auspressen, Ihr braucht etwa 100-150 ml davon. Ein kleines Backblech (etwa 25 mal 30 cm) fetten und eventuell mit etwas Grieß oder Mehl bestäuben.
  2.  Eier trennen. Eiweiß steif schlagen. Eigelb mit Orangenschale, Orangensaft, Zucker, Mascarpone, Schmand und Quark verrühren. Polenta oder Grieß unterrühren, Eischnee vorsichtig unterheben.
  3. Käsemasse auf das Blech geben und verstreichen.
  4.  Bei 175 Grad Ober/Unterhitze etwa 40-45 Minuten in der Mitte des Ofens backen lassen. Käsekuchen wird schnell braun, deshalb ab und zu kontrollieren und eventuell mit Alufolie abdecken oder auf eine tiefere Schiene stellen. Je größer das Blech, umso flacher der Käsekuchen und umso kürzer logischerweise die Backzeit. Unser Kuchen war mit eineinhalb Zentimeter sehr flach – aber trotzdem supersaftig.
  5. Stäbchenprobe! Vor dem Servieren den Orangen-Käsekuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Guten Appetit! Ihr könnt auch einfach die Menge der Zutaten verdoppeln und ein normal großes, tiefes Backblech nehmen, dann erhaltet Ihr ungefähr 20 Stücke. Perfekt fürs Kuchenbuffet oder den Geburtstag! Auch hier hängt die genaue Backzeit natürlich von der Größe des Blechs und der Dicke des Kuchens ab.

Falls Ihr Lust auf einen Käsekuchen mit Blaubeeren habt, habe ich hier übrigens ein finnisches Rezept. Oder aber einen Brownie-Cheesecake vom Blech? Dann schaut mal hier!

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