Backen für Ostern: Lecker Hefekranz!

Ostern nähert sich in großen Schritten und meine Jungs und ich waren am Wochenende backtechnisch schonmal voll im Osterrausch: Es gab selbstgemachten Hefekranz. Diese Mini-Hefekränze waren nicht ganz so kinderleicht wie unsere sonstigen Backaktionen, das Ergebnis aber dafür superlecker! Weil es einfacher zu flechten war, entschied ich mich, aus dem Teig drei kleine Kränze zu machen statt einen großen Hefekranz. Da war das Erfolgserlebnis größer 🙂 Am leckeren Geschmack des Osterkranzes hat das nichts geändert!

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Leckerer Hefekranz schmeckt nicht nur zu Ostern.

Ich gebe es zu: Ich mag Hefezopf nicht nur zu Ostern. Ab und an muss das an einem Wochenende einfach sein. Ich liebe sie mit Honig, also so streichfesten Rapshonig. Besser geht kaum. Wieso nicht mal einen Hefekranz selberbacken, dachte ich mir, als beim Bäcker vorm Tresen stand. Also drehte ich um, kaufte ein bisschen Hefe und Hagelzucker und probierte mein Glück…

Unser Rezept für Hefekranz, was eine Kombination aus mehreren Hefezopfrezepten aus verschiedenen Büchern und Zeitschriften ist, geht so:

Rezept für Hefekranz

Ihr braucht für 3 kleine (Durchmesser etwa 20-25 cm) Hefekränze:

14 gr frische Hefe
140 ml lauwarme Milch
60 gr Zucker
250-300 gr Mehl
2 Eier
ein halber TL Salz
50 gr weiche Butter
Mandelblättchen und Hagelzucker nach Belieben

Kleine Hefekränze schmecken nicht nur zu Ostern. Dieser Hefekranz ist leicht zu backen. Mit Hefeteig und HAgelzucker, super für das Osterbuffet.

 

Und so gehen diese Mini-Hefekränze/Hefezöpfe:

Hefe in die lauwarme Milch bröseln, verrühren.
Mehl, Zucker, Ei und das Salz dazu, mit Knethaken vom Mixer verrühren (Spezialgebiet meines Kleinen, während der Große eher aufs Hefezerbröseln steht).
Die Butter in kleinen Stückchen nach und nach dazugeben und verrühren bis der Teig glatt ist.
Zugedeckt auf der Heizung etwa 60 Minuten gehen lassen.
Teig dann kneten (er ist jetzt schön fluffig), eventuell etwas Mehl dazugeben.
Teig dritteln und die Teile wiederum dritteln.
Ein paar Minuten ruhen lassen, in der Zwischenzeit ein Ei trennen und das Eigelb verquirlen.
Aus jedem Teigstück eine etwa 30 cm lange Wurst rollen und kneten. Aus jeweils drei „Würsten“ einen Zopf flechten (sie haben etwa einen Durchmesser von etwas mehr als einen Zentimeter), aus dem Hefezopf einen Hefekranz formen.
Die kleinen Hefekränze auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Handtuch drüber. Nochmal etwa eine halbe Stunde gehen lassen.
Dann mit dem verquirlten Ei bestreichen. Und mit Mandeln und Hagelzucker bestreuen (wiederum beliebtes Einsatzgebiet bei Kindern!).

Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen bei 160 Grad Umluft. Die Hefekränze sind fertig, wenn sie goldbraun sind. Ein einzelner großer Hefekranz braucht etwas länger, etwa 40 – 45 Minuten.

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Wie man sieht, mögen meine Jungs die Variante Osterkranz: So viel Zucker und Mandeln wie nur geht 🙂

Am besten schmeckt so ein Hefekranz lauwarm. Aber da es mit dem ganzen Gehenlassen doch recht lange in der Vorbereitung dauert, ist es für ein Frühstück etwas aufwändig. Ich habe den Hefekranz einfach am Abend gebacken und morgens noch einmal bei 100 Grad für ein paar Minuten in den Ofen gestellt. So waren unsere Mini-Hefekränze wie frisch gebacken und die Butter zerfloss – so wie es sich gehört.

Guten Appetit! Und… schon mal frohe Ostern! (wo ein Hefekranz einfach dazugehört)

 

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