Murphys Gesetz = Mama-Gesetz: 11 Regeln, die Mütter kennen sollten

Ihr kennt Murphys erstes Gesetz, nachdem alles schiefgeht, was schiefgehen kann? Ähnliches gilt auch für Mütter. Es gibt nämlich so einige Mamaregeln, die man kennen sollte: vom kranken Kind, wenn was Wichtiges ansteht, bis hin zum angemalten Fußboden, wenn man sich umdreht. Hier kommen meine persönlichen Top 11:

Chips NAschen vor dem Fernseher Knabbern

Ist es Murphys Gesetz, dass Kinder immer dann aufwachen, wenn man es sich mit Chips vorm Fernseher gemütlich macht?

Regeln, die sich Mütter merken sollten

Wenn man diese Gesetzmäßigkeiten kennt, könnte das Familienleben einfacher werden. Könnte es. Eventuell. Also rein theoretisch jetzt. Bis Eure Kinder andere Regeln aufstellen. Meine Kinder überraschen mich immer wieder mit neuen Regeln, aber die folgenden 11 Gesetze gelten schon seit längerem – und trotzdem tappe ich immer wieder in die Falle 🙂

Wer Kinder hat, kennt sich mit Murphys Gesetz bestens aus. Denn für Eltern gelten diese 11 Regeln, die immer eintreffen - sie zu kennen erleichtert das Familienleben!

1 Kaum vergisst man das Telefon beim Mittagsschlaf lautlos zu stellen, klingelt es. Darauf ist Verlass.

100 Mal stellt man das Telefon während des Mittagsschlafs auf lautlos. 100 Mal ruft in der Stunde sowieso keiner an. Einmal vergisst man, es auszustellen. Und genau dieses eine Mal ruft jemand an. Und das Kind wacht auf. Nach zehn Minuten Schlaf und so ausgeruht nach dem Power Napping, dass es das mit der Mittagspause vorm Computer war. Also: Wollt Ihr mal endlich wieder, dass Euch jemand anruft, lasst das Telefon einfach an!

2 Wenn man das Kind VOR dem Frühstück umzieht, schüttet es die Milch über sich.

Normalerweise ziehe ich meine Jungs immer erst nach dem Müsli-Essen um. Falls sie mal kleckern. Tun sie meistens nicht. Meistens. Sie heben sich das große Kleckern nämlich für das eine Mal auf, an dem ich sie VOR dem Frühstück umziehe.

Kind kleckert, mit Milch gekleckert, Kind umziehen

Zieht man das Kind vor dem Frühstück um, wird es garantiert die Milch umschmeißen.

3 Kinder werden immer dann krank, wenn ein wichtiger Geschäftstermin ansteht. Oder sie haben Läuse. Oder man selbst hat Läuse.

Erkältungen können mich nicht mehr schocken. Sie sind so etwas wie der gesundheitliche Normalzustandes eines Kleinkinds. So etwas Besonderes wie Scharlach heben sich meine Jungs für die Tage auf, an denen ich mal einen wichtigen Arbeitstermin habe. Gerne legen sie die Arzt-Aufsuch-Krankheiten auch aufs Wochenende. Oder auf den Mittwochnachmittag, wenn die Ärzte zuhaben. Ist ja so kuschelig beim überfüllten kinderärztlichen Notdienst, wo sich dann alle Virenschleudern der Stadt zum Stelldichein treffen. Meine Jungs haben ein unheimlich gutes Gespür für das richtige Timing. Sie sind wahre Timing-Naturatalente.

4 Schlafen die Kinder endlich durch, liegt man selber wach. Die halbe Nacht. Und die folgende Nacht auch.

Endlich, das Kind schläft durch! Aber wer liegt wach, während die Familie schnarcht? Die Mama! Und man kann sich sicher sein: Diese Durchschlafstörung hat man solange, bis die Kinder das Durchschlafen wieder sein lassen.

5 Schläft das eine Kind durch, muss das andere plötzlich mitten in der Nacht auf Klo

Eine andere Variante des Durchschlafens: Der Kleine schläft endlich durch! Doch auch hier ist nix mit Durchschlafen, denn man kann sich sicher sein: Der Große, der sonst IMMER durchschläft, muss plötzlich dringend aufs Klo. Und Mama muss mit. Wegen des Klomonsters und so.

6 Kinder wollen immer genau mit dem Ding spielen, was der andere gerade hat.

Und zwar egal, ob sie es seit Monaten uninteressant fanden. Will man ein Spielzeug wieder spannend machen, muss man es nur dem kleinen Bruder in die Hand drücken. Oder umgekehrt.

Geschwisterstreit, GEschwisterliebe, REgeln für ein einfacheres Familienleben

Streit unter Geschwistern: Immer dann, wenn es nicht passt.

7 Immer dann, wenn man mal extra für die Kinder kocht, mögen sie keine Nudeln mehr. Oder keine Tomatensoße.

Da will man es mal allen Recht machen und denkt sich: Das Kind braucht was auf die Rippen. Damit es ordentlich reinhaut, gibt es Kartoffelbrei mit Fischstäbchen und Erbsen. Oder Nudeln mit Tomatensoße. So einen Kinderschlager halt. Ich muss nicht erwähnen, dass die lieben Kleinen just dann entscheiden, dass sie keine Nudeln mögen. Oder Kartoffelbrei eklig finden. Ja, das Essen mit Kindern ist eine ganz eigene Geschichte, die ich hier schonmal aufgeschrieben habe.

8 Ein einziges Mal die Wechselwindeln vergessen und schwupps läuft die Windel über

Immer diese Schlepperei mit den Windeln und Wechselbodys. Braucht man nie. Aber nicht zu früh freuen. Denn an dem Tag, an dem man sie mal vergisst, läuft die Windel über. Bis zu den Schultern. Gerne dann, wenn es am Vortag Spinat und Fischstäbchen gab.

9 Immer dann, wenn man vorsichtig nach dem schlafenden Kind schaut, wacht es auf.

Lasst Euer Kind bloß in Ruhe schlafen, wenn es endlich ratzt. Widersteht  der Versuchung, durch den Türspalt zu schauen. Denn Kinder haben feine Antennen. Die spüren das. Selbst im Tiefschlaf. Und dann sind sie ausgeschlafen und Dein Feierabend ist vorbei. Ich muss nicht extra erwähnen, dass sie sich das eigentlich immer für den Abend aufsparen, an dem es ausnahmsweise mal einen Top-Spielfilm im Fernsehen gibt. Oder im Wohnzimmer romantische Stimmung eingekehrt ist.

GEschwisterstreit, Geschwisterliebe, Brüder, Carrerabahn

Ausgeschlafen und keine Lust aufs Bett. Immer dann, wenn man mal Lust auf Romantik hat. Oder ein guter Film kommt.

10 Geschwister spielen immer solange friedlich miteinander, bis Du eine Zeitschrift aufschlägst oder auf Dein Handy schaust.

Geschwisterliebe ist großartig! Da ist immer jemand zum Spielen. Und es klappt immer besser, je älter sie werden. Jedenfalls solange, wie man ruhig neben ihnen sitzt. Aber wehe, man denkt sich „jetzt ist meine metime gekommen“ und blättert verstohlen in einer Zeitschrift! Dann zieht der eine dem anderen den Bagger über den Kopf. Oder zerstört die mühsam aufgebaute Murmelbahn mit einem gezielten Fußtritt. Meine Jungs beherrschen das auch schon synchron.

11 Ist die schwarze Hose frisch gewaschen, schlingt das Kind seine mehl- oder Puderzuckerhände um Dein Bein.

Schwarz macht schlank. Schwarz ist elegant. Auf schwarz sieht man weniger Schmutz als auf weiß. Welche Mutter trägt schon ernsthaft weiße Hosen? Es sei denn, man backt. Denn dann, genau dann!, wollen die Kinder ihre Liebe beweisen und umarmen im Liebestaumel die Beine. Ohne sich Puderzucker oder Mehl abzuwaschen, versteht sich.

Kennt Ihr auch diese Gesetzmäßigkeiten? Was halten Eure Kinder für Euch parat? Ich bin gespannt und freue mich auf eine schöne Murphys-Mama-Gesetz-Sammlung in den Kommentaren!

13 Kommentare zu “Murphys Gesetz = Mama-Gesetz: 11 Regeln, die Mütter kennen sollten

  1. Pingback: Plätzchen backen mit Kindern: Hauptsache Streusel! | Eine ganz normale Mama

  2. Haha, sehr gut! Auf Einiges kann ich mich dann ja schonmal gefasst machen. Für Mama mit kleinem Baby gilt außerdem: In dem Moment, in dem man es tatsächlich wagt unter die Dusche zu steigen und gerade dabei ist sich die Haare zu waschen, fängt das zuvor friedlich schlummernde Baby an zu schreien. Garantiert! 😉

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  3. Haha, ich hab mich scheckig gelacht 🙂 Vieles davon kenn ich nur zu gut. Wie oft konnte ich nicht widerstehen und hab nochmal nach dem schlafenden Baby geschaut und dabei ist es aufgewacht … Oder bin ich auf Nummer sichergegangen und hab Nudeln gekocht und just da entscheidet sich Madame, keine Nudeln mehr zu mögen.
    Ich bin auch voll abergläubisch seit ich Mama bin. Jedes mal wenn ich etwas ausspreche, was grad gut klappt. Z. B., „Sie schläft grad so gut durch“, klopf ich danach erst mal auf Holz … Ganz schön peinlich, aber es ist doch so, sobald man etwas ausspricht, klappt es danach nicht mehr 😉

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