Interviewreihe Mamas und ihre Geheimtricks – heute mit: Wiebke von Verflixter Alltag

Die ganznormalemama bekommt eine neue Kategorie: Geheimtricks in Sachen Kindererziehung. Und dabei lasse ich zehn Bloggerkolleginnen zu Wort kommen, die ich genauso wie ihre Mamablogs sehr schätze. Die nächsten Wochen erscheint nun jeden Samstag ein Interview mit einer Bloggerin, in der sie Tipps für typische Situationen mit Kindern gibt. Und am Ende steht eine stattliche Sammlung, in der wohl jede(r) fündig wird. Den Anfang macht Wiebke von Verflixter Alltag, deren Blog einer der ersten ist, die ich regelmäßig gelesen habe.

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Praktische Tipps von Müttern für Mütter

 Steigen wir ein mit dem Klassiker: Kind Trotzanfall an Supermarktkasse. Dein Geheimtrick/Tipp?

Ich muss gestehen: das ist mir bislang noch nicht passiert. Die Große ist mit ihren drei Jahren zwar im perfekten Alter dafür, aber Trotzanfälle sind eher selten. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass sie meist im Einkaufswagen sitzt, wenn wir die Kasse passieren. Da fällt es schwer sich auf den Boden zu schmeißen. Vielleicht ist genau das ja mein Geheimtipp: Seckt Euer Kind in den Einkaufswagen. Da kann es zwar auch einen Trotzanfall erleiden, aber Ihr müsst es nicht vom Boden kratzen, sondern braucht nur mehr oder weniger gemächlich den Wagen von dannen schieben.

 Was darf auf einer langen Autofahrt nicht fehlen, um Kinder bei Laune zu halten?

Lange Autofahrten sind bei uns derzeit vor allem eins: laut. Denn Kind Nummer zwei, unser liebes Baby-Wölkchen, mag Autofahren überhaupt nicht. Das sprengt alle Beschäftigungsstrategien. Wirbelwind hört beispielsweise gerne Hörspiel. Leo Lausemaus ist bislang die Nummer eins. Blöd nur, wenn man davon nur Bröckchen mitbekommt, weil es aus dem hinteren Teil des Autos mal wieder plärrt. Und so zählen Pausen zu unseren Strategien. Das Baby auftanken, durchatmen, die Ohrstöpsel richten und dem Wirbelwind etwas Fastfood kredenzen. Zurück im Auto gibt es als Nachtisch Gummibärchen und Co. Ist der Mund beschäftigt, kann er nicht meckern. Bücher waren auch eine Zeitlang beliebt. Aber wenn Mama nicht vorlesen kann, weil sie dem Baby vergeblich Schnuller in den Mund stecken und Rasseln umherschwingen muss, werden sie doch schnell langweilig. Und natürlich versuchen wir mittags oder abends zu fahren, um die Schlafzeiten der Kinder abzupassen. Nur irgendwie scheinen sich die beiden abzusprechen. Denn gleichzeitig schlafen wäre ja auch zu einfach für uns.

Im Restaurant mit Kindern – was tun, wenn die Stimmung kippt und das Essen nicht kommen will?

Was bei uns immer hilft: das Restaurant erkunden, beispielsweise auf die Toilette gehen, nach einer Spielecke Ausschau halten, nochmal auf die Toilette gehen, das Außengelände begutachten, nochmal auf Toilette gehen. Und spätestens nach dem vierten Toilettengang wird sich das Restaurant sputen und zügig auftischen, in Sorge um die horrede Wasserrechnung.

 Was sollte man als Mama immer in der Handtasche dabei haben, um anstrengende Situationen zu entschärfen, knurrende Kindermägen zu besänftigen, für Malheure wie vollgekotzte Pullis oder übergelaufene Windeln gewappnet zu sein?

Oh die Handtasche, die muss so Einiges beherbergen. Nach der Geburt des zweiten Kindes ist nicht nur unsere Familie, sondern auch meine Handtasche gewachsen. Schließlich müssen zwei Kinder mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen umsorgt werden. Es finden sich in der Handtasche eine Veilchenwurzel und Osanit für das zahnende Baby, eine angeschlabberte Packung Taschentücher, eines der liebsten Spielzeuge, das praktischerweise auch gleich als Feuchttuch herhalten kann.  Und chließlich dürfen auch ein Wechselbody und Wickelsachen nicht fehlen. Für die Große gibt es ein extra Fach für Süßigkeiten, und das Wichtigste überhaupt: Geld. Mehr braucht es eigentlich nicht für Wirbelwind. Beim Bäcker ein Brötchen, im Getränkeladen eine Limo oder in der Stadt ein Eis kaufen, und schon ist sie glücklich.

Gibt es so etwas wie ein Mama-Must-Have, was den Alltag mit Kindern einfacher macht?

Gummibärchen. Im Ernst. Gummibärchen.

Chaos im Haushalt, es ist 18 Uhr, schlechte Laune und Hunger, kein Platz auf dem Herd um zu kochen und was Schnelles, Praktisches ist auch nicht im Tiefkühlfach: Wie rettet man die Stimmung?

Was es zu Essen gibt? Gummibärchen.  😉 Natürlich nicht. Obwohl für die Stimmung wäre es prima. Wir essen oft tatsächlich ganz stinknormal Abendbrot. Da ist es egal, ob der Herd zugestellt ist, was oft genug der Fall ist. Oder der Papa räumt etwas frei und es gibt Nudeln. Nichts Aufwendiges. Ordnung gemacht wird dann meist erst am nächsten Tag. Denn wenn die Kinder im Bett sind, ist die Zeit heilig. Da wird nichts mehr herumgeräumt, sondern alles Stehen und Liegen gelassen und sich auf das Sofa gelümmelt. So rettet man die Stimmung.

Wiebke ist 34 Jahre alt und lebt zusammen mit Mann und den zwei Töchtern Wirbelwind (3 Jahre) und Wölkchen (5 Monate) im Osten Deutschlands. Ihr Leben als Mama gibt ihr  immer wieder den Stoff für ihren  Blog „Verflixter Alltag“. Ich mag ihre Art zu schreiben sehr – schaut Euch doch dort einmal um!

8 Kommentare zu “Interviewreihe Mamas und ihre Geheimtricks – heute mit: Wiebke von Verflixter Alltag

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