So findet man die richtige Matratze

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Der Kauf der richtigen Matratze kann komplizierter werden als ein Autokauf. Kennt Ihr das? Da steht man im Laden vor unzähligen Matratzen-Modellen, da gibt es Kaltschaum-Matratzen, Latexmatratzen und Federnkernmatratzen – aber auf was muss man eigentlich achten beim Matratzenkauf? Man liegt zur Probe und irgendwie ist jede Matratze bequem, aber was soll man auch schon sagen, wenn man so mit Schuhen und Jacke in einem neonbeleuchteten Matratzengeschäft liegt? Was ist wirklich wichtig? Und was müssen besonders Familien beachten beim Matratzenkauf? Bei dem Kauf einer Babymatratze? Und welche Matratze eignet sich fürs Familienbett (Stichwort: Besucherritze!)? Wie finde ich überhaupt die richtige Matratze für mich?! Ich habe da einmal bei einem Experten nachgefragt und zwar bei Markus Ott von dem Matratzenhersteller und –Versand Emma, deren Matratze verschiedene Matratzentypen miteinander kombiniert – und sich individuell jedem Körper anpasst. Weiterlesen

Durchschlafen? Wird überschätzt.

Guten Morgen. Ich brauchte erstmal zwei Kaffee, um die Augen etwas weiter als einen Millimeter öffnen zu können. Aber nun sitze ich hier und bin… erstaunlich fit! Heute Nacht hätte ich das nicht gedacht. Da hab‘ ich mich nach dem gefühlt 20. Mal Kind zum Einschlafen bringen gefragt, wie ich den heutigen Tag überstehen soll. Dabei sollte ich es mittlerweile besser wissen: Irgendwie ist man dann doch am nächsten Morgen fitter als man nachts glaubt. Durchschlafen wird überschätzt. Es ist ’ne nette Sache. Aber selbst so Morgenmuffel und Langschlaffans wie ich kommen irgendwie durch den Tag!

Schlafmangel, Durchschlafen, Kaffee, Cappuccino

Zwei Tassen Kaffee später sieht die Welt gleich ganz anders aus.

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Stille Nacht, alles schläft, nur Mama nicht – juhu, das Kind schläft durch, ich dafür nicht!

Kinder sind verschieden. Während mein Großer schnell zuverlässig seine sieben Stunden am Stück schlief, entpuppte sich sein kleiner Bruder als Dauertrinker und Morgengrauennuckler. Durchschlafen? Kann ich, wenn ich groß bin, dachte er sich wohl. Wieso faul vor sich hinschlummern, wenn man doch Mamas T-Shirt hochziehen und bequem andocken kann? Nein, mit dem Schlafen hat er es nicht so, der kleine Mann. Ist er eingeschlafen, darf man ihn bloß nicht bewegen, sonst wacht er wieder auf. Ich brauche Euch wohl nicht zu erzählen, wie viele Abende ich mit ihm auf dem Sofa saß, nach dem Einschlafen auf dem Schoß liegend, bloß nicht bewegend, auch wenn die Füße einschliefen. Eigentlich jeder Abend seit 17 Monaten. Füße und Kind schliefen und wachten wieder auf sobald ich den Gang zum Bett antrat.

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Umzug ins eigene Kinderzimmer: Die Sache mit den Schlafstempeln

Unser Großer ist schon drei Jahre alt. Und er hatte auch schon mal in seinem eigenen Kinderzimmer geschlafen. Das ist aber schon eine Weile her. Dann kam unser Kleiner. Und wir stellten erst mal die Versuche ein, den Großen in sein Zimmer umzuquartieren. Er sollte sich ja schließlich nicht aussortiert fühlen. Aber so langsam wird es eng bei uns im Familienbett. Das Baby liegt in der Babybay, der Große zwischen uns und das auch gerne mal quer. Trotz der Füße im Gesicht und Arme in den Rippen liebe ich es: dieses Kuschelige, wenn sich von einer Seite der Große und von der anderen Seite das Baby an einen kuscheln. Und immer zu wissen, dass es den Beiden gut geht, sofort zur Stelle zu sein, wenn der Große aus einem Albtraum aufwacht: auch das tut dem Mamaherz gut.

Das Kind ans eigene Bett gewöhnen

Über die Vorzüge des Familienbettes hatte ich ja schon mal in dem Beitrag hier geschrieben. Aber irgendwann wird es Zeit fürs eigene Bett, fürs eigene Kinderzimmer. Ich weiß, die Wahrscheinlichkeit, dass unser Sohn mit 15 zusammen mit seiner ersten Freundin unter unsere Bettdecke schlüpft, ist gering, aber er wird ja nicht kleiner. Und der Platz im Bett nicht mehr. Wir haben schon 2 mx2m. Mehr passt nicht ins Schlafzimmer. Unser Plan: Zumindest den ersten Teil der Nacht soll der Große in seinen eigene Kinderzimmer schlafen. Wenn er dann aufwacht oder schlecht träumt, dann ist er herzlich willkommen bei uns.

Sämtliche Versuche schlugen fehl. Vorlesen in seinem Kinderzimmer, kuscheln in seinem Bett. Dann der Blick zu mir:

Mama, ich möchte lieber in unserem Schlafzimmer schlafen.“

Unser Schlafzimmer! So weit ist es schon gekommen!

Schlafstempel als Belohnung für das Schlafen im eigenen Bett

Nun haben wir uns für den Schlafstempel entschieden. Den ich feierlich mit ihm gekauft habe. Dazu ein selbstgebasteltes Stempelheft. Bei zehn Stempeln gibt es ein Fahrrad mit Pedalen! Also ein richtiges Rad für Große, nicht nur ein Laufrad wie er jetzt hat! Einen Stempel gibt es für das Einschlafen im eigenen Bett im eigenen Zimmer.

Ohja, das will er. Das kleine Gesicht strahlte! Schließlich fährt Conni in seinem Pixibuch ja auch so ein echtes Fahrrad!

Und es klappte. Gleich bei der ersten Nacht. Ruckzuck eingeschlafen. Im eigenen Bett. Im eigenen Zimmer. Wir konnten es gar nicht glauben.

Da lag der kleine Mann nun und schlummerte seelig. Spätestens, wenn wir ins Bett gehen, meldet er sich, dachten wir. Nee. Der junge Herr schlief weiter. Wir putzten Zähne, schauten abwechselnd nach ihm.

Es kommt mir ganz komisch vor ohne ihn, sagte mein Mann. Hoffentlich wacht er bald auf und kommt zu uns ins Bett, dachte ich und kuschelte mich ans Baby.

Der Große  meldete sich schließlich gegen drei Uhr nachts. Mein Mann ging zu ihm, er schlief weiter. Erst eine Stunde später wollte er zu uns. Den Stempel fürs Einschlafen im eigenen Bett und eigenen Kinderzimmer gab’s trotzdem.

Kinder sanft ans eigene Bett gewöhnen

Was soll ich sagen? Ich war froh, als er neben mir lag und sein leichtes Kleinkindschnarchen erklang!

Nun ja, wir befürchteten schon, dass wir nun ganz schnell innerhalb von zehn Tagen ein Fahrrad beschaffen müssten. Aber schon am nächsten Abend wollte er ins Schlafzimmer. Und seitdem? Jeden Abend. Sein Kinderzimmer benutzt er nur zum Spielen. Nicht zum Schlafen. Und sein Bett – ist mal Piratenschiff oder Burg. Aber zum Schlafen… kommt er nach wie vor ins Elternbett. Und das mit den Schlafstempeln? Hat ihn einfach nicht mehr interessiert.

Wer weiß, vielleicht zieht er dann also doch mit seiner ersten Freundin zu uns ins Bett. Vielleicht hat er ja auch schon mit 13 den ersten Damenbesuch statt mit 15.

Wir haben einen neuen Plan: Schlafstempel bleiben. Und demnächst gibt es ein neues Bett. Denn sein Bett bekommt das Baby, das aus der Babybay gewachsen ist. Vielleicht kann dann ein richtiges neues Hochbett das Schlafen im eigenen Zimmer schmackhaft machen. Aber vielleicht bleibt er noch bei uns im Familienbett, bis der Kleine irgendwann zu ihm ins Zimmer zieht…

Und bis dahin genieße ich es noch, wenn sich meine beiden Söhne im Familienbett an mich kuscheln. Sie werden so schnell groß! Das mit dem Umzug ins eigene Kinderzimmer und Bett will ich gar nicht mehr so forcieren…

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Tipps zum Durchschlafen – mit zwei Kindern

Kaum hat der Kleine seinen Schlafrhythmus ein wenig humaner eingestellt (alle 3-4 Stunden Stillen, damit kann man leben. Wenn er nur nicht immer beschließen würde, dass die Nacht um 6h morgens vorbei ist…), meldet sich der Große, der bisher zuverlässig durchgeschlafen hat und sogar ein Langschläfer ist – er lässt uns schon mal bis 9h ausschlafen!

Kaum schläft der eine durch, muss der andere aufs Klo

Aber in der ersten Nacht, in der der Kleine auf einmal gut schlief (s. auch Schlafmangel, die Erste: http://ganznormalemama.com/2013/12/16/schlafmangel-n…-foltermethode/), ging es los: „Mama, ich muss Pipi auf dem Topf!“ Ich war gerade eingenickt und freute mich auf 3 Stunden Schlaf am Stück. Der Große ist seit einiger Zeit trocken und hat nur noch nachts eine Windel um. Eigentlich ja sehr löblich, wenn er jetzt auch nachts trocken werden will. Muss man ja unterstützen, so rein pädagogisch gesehen… Und ich find es ja auch klasse. Theoretisch.

Aber es war der absolut falsche Moment! Nein, Kind, lass mich schlafen, bitte. Naja, denkt man. Sagt man natürlich nicht. Man will ja das Kind beim Großwerden unterstützen. Also, Topf nebens Bett gestellt. Dem schlaftrunkenen Kind Windel samt Schlafanzughose einfach runtergezogen .

Total falsch! Großes Geheule:

„Nein, ich wollte doch die Aufkleber selbst aufmachen!“

Du kannst sie doch morgen früh aufmachen. Nein, er will sie jetzt selbst aufmachen. Zweiter diplomatischer Versuch: Du kannst sie ja zumachen. Nein. Er will sie aufmachen. Jetzt.

Also Hose hoch, Windel hoch. So, Kind, mach die Aufkleber nun doch selbst auf. Dass er dringend auf Klo musste, hatte er übrigens schon wieder vergessen.

Nein, alles falsch, er wollte die Aufkleber doch VORHIN aufmachen. Jetzt waren sie doch schon mal auf. Ist doch nicht dasselbe.

Steht da ein heulendes Kind neben dem Topf, die Zeit verrinnt und ich denke nur: Alles Minuten, die ich hätte schlafen können. Kostbare Schlafzeit, die vergeht und der Kleine meldet sich bald wieder…

Musst Du jetzt Pipi oder nicht?!“

Achja, das hatte er ja ganz vergessen. Schluchz, schluchz. Ja, muss mal. Jetzt macht er die Aufkleber selbst auf, zieht die Hose runter und setzt sich auf den Topf. Ein Wasserfall plätschert in das Töpfchen. Schnell ins Bett. Wo ihm schluchzend einfällt: Ich wollte doch die Aufkleber aufmachen…

Ah aber dann endlich doch Ruhe. Nochmal kuscheln. Und Schlafen, bis sich der Kleine meldet..

Am nächsten Morgen übrigens zog er sich die Windel samt Hose einfach runter und verkündete stolz:

Schau mal, die Windel kann man einfach runterziehen.“

Schlafmangel – nicht ohne Grund eine Foltermethode…

Ich hatte es schon wieder vergessen. Oder erfolgreich verdrängt. Wie sehr Schlafmangel einen schlauchen kann. Wie anstrengend die ersten  Wochen sind, bis sich das Baby an einen Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnt hat. Dabei war es mit unserem Großen ganz genauso. Der wollte alle zwei Stunden gestillt werden, auch nachts und brauchte nach seiner halbstündigen  Mahlzeit eine weitere halbe Stunde für sein Bäuerchen, ohne das er nicht weiterschlafen konnte. Unterm Strich blieb dann also eine Stunde Schlaf bevor das Ganze  von vorne begann. Mit sechs, sieben Wochen war es dann von einer Nacht auf die andere besser und er schlief vier  bis fünf Stunden am Stück und dann ziemlich schnell auch mal sechs Stunden. Weiterlesen

Mein Plädoyer fürs Familienbett

Immer wieder hört man:

„Unser Kind schläft endlich in seinem Zimmer.“

Das Kind, um das es geht, ist dann zwei oder drei Monate alt.

Auch unser Sohn hat ein eigenes Bett. Und ein eigenes ZImmer. Aber das heißt nicht, dass das Bett in seinem Zimmer auch von ihm benutzt wird. Jedenfalls nicht ständig und schon gar nicht die ganze Nacht. Zurzeit lagern hier die Kuscheltiere drauf und er springt auch tagsüber gerne darauf herum. Aber schlafen? Unser Sohn zieht es vor, bei uns im Familienbett zu schlafen, zwischen uns, gerne eine Hand unter meinem Kissen und eine Hand unter Papas Kissen. So kann er auf uns beide aufpassen.

 

Mein Kind schläft durch – aber nur im Familienbett

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