10 Dinge, an denen ich merke, dass ich urlaubsreif bin

Achja, man arbeitet so vor sich hin. Tagaus. Tagein. Und je wärmer das Wetter wird und umso mehr man auch das Gefühl hat „Ey, jetzt ist Sommer!“, umso mehr merkt man: „Ich bin urlaubsreif.“ Weil einem Dinge nicht mehr so leicht von der Hand gehen. Weil man manche Dinge total verschusselt. Weil man mehr meckert als man eigentlich wollte. Oder weil man bei jedem sommerlichen Foto in jeglichen Medien unstillbares Fernweh bekommt Ohja, ich bin urlaubsreif. Und an diesen zehn Dingen, merke ich es besonders…

S'archittu Sardinien Familienurlaub

Achja. Das wär’s jetzt. Am Strand liegen. Den Tag vertrödeln. Ich bin urlaubsreif.

Ich drücke jeden Morgen einmal mehr auf die Schlummertaste

Ich oute mich mal als Schlummertastenfan. Ich liebe es, mich nach dem Weckerklingeln noch einmal im Bett umzudrehen und noch ein bisschen vor mich her zu schlummern. Wenn ich in Normalform bin, drücke ich einmal, zweimal, in Ausnahmefällen dreimal. Aber je urlaubsreifer ich bin, umso häufiger haue ich auf die Schlummertaste. Erst gestern zählte ich sieben Mal. Das ist allerhöchstes Alarmzeichen für akute Urlaubsreife!

Ich brauche zehn Anläufe, um einen Satz zu schreiben

Schreiben ist mein Beruf. Und eigentlich ein sehr schöner. Ich liebe es. Aber je länger die urlaubsfreien Phasen werden, umso schwerer kommen die Sätze aus mir raus. Ich sitze vorm Bildschirm und tippe einen Satz. Lösche ihn wieder. Schreibe ihn fast genauso wieder hin. Und so geht es munter weiter. Drei Sätze schreiben, zwei Sätze löschen. Das Arbeiten fällt schwerer, von Tag zu Tag. Und das, was mir mal leicht von der Hand ging, dauert immer länger.

10 Dinge, an denen ich merke, dass ich urlaubsreif bin: Sommerferien dringend benötigt! Ich brauche Urlaub und das merke ich im Alltag an immer mehr Dingen... Text mit Humor.

So urlaubsreif, dass ich sogar Bustouristen beneide

Ich schaue jedem Touristen neidisch nach

Wir wohnen in einer Touristenstadt. Zu jeder Jahreszeit werden sie aus ihren Reisebussen gespuckt und stehen einem ständig im Weg. Aber je urlaubsreifer ich bin, umso mehr beneide ich sie. Sogar die beige gewandeten Rentner mit den Socken in den Sandalen. Manchmal bin ich sogar so urlaubsreif, dass ich mir vorstellen könnte, Mitglied so einer Reisebusgesellschaft zu sein. Nur, um ein bisschen Urlaub zu machen. Das ist reifer als reif, oder?!

Strand in Florida, Famlienurlaub, Florida mit Kind

Ab in den Urlaub. Am liebsten sofort!

Ich geh‘ bei jeder Kleinigkeit in die Luft

Ich bin ja leider nicht die coole, stets gut gelaunte Mutter, die ich manchmal gerne wäre. Ich ertappe mich viel zu oft in der Meckerfalle. Aber je länger der letzte Urlaub zurückliegt, umso mehr explodiere ich. Meine Nerven hängen am seidenen Pfaden. Und die Spannung entlädt sich wie ein Sommergewitter. Viel zu oft. Zeit, mal auszuspannen!

Ich verirre mich in der Buchhandlung in der Reisebuchabteilung

Eigentlich wollte ich doch nur eine Zeitschrift kaufen. Stattdessen stehe ich schon wieder vor den Reisebüchern. Und blätter in diesen „Einmal um die Welt“-Reiseberichten. Oder stehe stumm versunken vor dem Bildband mit den schönsten Sonnenuntergängen der Welt. Hach. Aber jetzt nach Hause zum Geschirrspüler, der nachmittags noch auf das Frühstücksgeschirr wartet!

Bei jedem Schwedenfoto überlege ich, sofort den nächsten Bus in Richtung Fähre zu nehmen

Sommerurlaub ist bei mir ja immer Schweden. Ich liebe diese langen Nächte, das klare Licht, die entspannte Sommerstimmung. Das Schweden-Fernweh überkommt mich eigentlich schon kurz nach Weihnachten. Und wird immer stärker, je näher der Urlaubstermin rückt. Die Fähre legt hier um die Ecke ab und das Verlangen, einfach den nächsten Bus bis zur Fähre zu nehmen und loszufahren, wird übermäßig stark. Bis es soweit ist, muss ich mich mit vielen vielen skandinavischen Wohnzeitschriften trösten, die ich für diesen Zweck gebunkert habe. Sie sind schon ganz abgegriffen, weil mich das Fernweh einfach zu oft überkommt.

schwedengroßbild

Sommer in Schweden. Für mich das ultimative Sommergefühl.

Ich habe keine Lust mehr zu kochen

Ich koche eigentlich gerne. Ich esse auch gerne. Kochen ist für mich Entspannung. Aber ab irgendeinem Punkt, habe ich keine Lust mehr darauf, vor dem Herd zu stehen. Da fehlen mir die Ideen, was ich eigentlich kochen kann. Ich brauche eine Pause vom Herd, ein paar Tage Essengehen – im Urlaub versteht sich.

Ich schaue viel zu oft aus dem Fenster

… und vergesse dabei die Zeit. Von meinem Bürofenster aus blicke ich auf einen See und einen Fluss. Und sehe die Menschen im Park liegen und sich sonnen. Und je näher der Sommerurlaub rückt, umso länger werden meine Blicke aus dem Fenster. Bis ich mich löse vom Blick aufs Wasser und feststelle: Upps, das war eine halbe Stunde.

Ich komme mit lauter Kosmetikproben aus der Drogerie

Ich weiß, diese kleinen Probepackungen sind unverhältnismäßig teuer. Aber sie sind doch so praktisch für den Urlaub! Diese Platzersparnis beim Kofferpacken! Und überhaupt! Und auf einmal sind entgegen jedweder Vernunft fünf Sonnencremepackungen und drei Shampoopröbchen im Einkaufskorb gelandet. Denn der nächste Urlaub kommt bestimmt und man weiß ja nie…

Mir fällt kein 10. Grund mehr ein

Achja. Und weil ich so urlaubsreif bin, fällt mir einfach keine Nummer 10 mehr ein.  Ihr seht, es wird höchste Zeit. Der letzte richtige Urlaub, der länger als 3 Tage war, war im Oktober in Sardinien. Das ist lange her. Zu lange.

Und Ihr? Seid Ihr auch schon urlaubsreif? Woran merkt Ihr das? Und wo soll Euer Sommerurlaub hingehen? Oder wart Ihr schon unterwegs?

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3 Kommentare zu “10 Dinge, an denen ich merke, dass ich urlaubsreif bin

  1. Haha, mir gehts grade genau so…inklusive Schlummertaste, Touristenneid und automatischem Fernweh, wenn ich Bilder anschau…*lol* Hab aber zum Glück nicht mehr lange bis es in unser geliebtes Griechenland geht 🙂
    LG Sandra

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