Geheimtricks von Mamabloggerinnnen – Interviewreihe

Jede Mama hat so ihre ganz eigenen Geheimtricks im Umgang mit den Kindern. Was hilft beim Trotzanfall? Was darf in keiner Mama-Handtasche fehlen? Und wie rettet man die Stimmung im Restaurant? Weil wir uns alle voneinander den einen oder anderen Trick abschauen können, befrage ich jedes Wochenende eine andere Mamabloggerin über ihre Geheimtricks. Heute ist Anja von der Kellerbande mit Herz und Seele zu Gast.

Anja bloggt seit zwei Jahren über ihren Alltag mit zwei Kindern – wir begannen damals ungefähr zur gleichen Zeit mit dem Bloggen und ihr Blog ist einer der ersten, denen ich damals folgte. Bei ihr ist eigentlich immer was los und es macht mir immer viel Spaß, auf ihren Seiten herumzustöbern!

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Liebe Anja, steigen wir ein mit dem Klassiker: Kind Trotzanfall an Supermarktkasse. Dein Geheimtipp?

Hatten wir zum Glück noch nicht. Ich lenke wohl den Räuber unbewußt ab, in dem er das Laufband mit unseren Einkäufen bestücken darf. Das macht ihm riesigen Spaß. Mittlerweile gibt es eher fast Streit. Denn der Junikäfer will jetzt auch schon helfen – kommt aber vom Einkaufswagensitz nicht an die Waren ran. Also holt der Räuber ihr zwischendurch etwas Unzerbrechliches raus und gibt es ihr in die Hände.

Was darf auf einer langen Autofahrt nicht fehlen, um Kinder bei Laune zu halten?

Hier ein paar Autospiele zur entspannten Autofahrt: die 10 besten Spiele für lange Autofahrten  und natürlich genug Ungesundes zum Essen. Können wir den Junikäfer noch mit einer Banane als Snack und Tee zum trinken begeistern, muß es für den Räuber schon Gummibärchen und Fanta sein.

Im Restaurant mit Kindern – was tun, wenn die Stimmung kippt und das Essen nicht kommen will?

Puh, das kommt öfter vor, dass das Essen länger dauert. Deshalb nehmen wir zu „langweiligen“ Ausflügen immer zwei Minikoffer aus Pappe mit. Jeder darf soviel mitnehmen wie in den Koffer reingeht – und zu geht. So stellen wir sicher, dass aktuelles Spielzeug in tragbarer Menge zur Verfügung steht. Oft werden wir aber auch in Restaurants mit dort vorhandenen  Malsachen, Bücher und Spielsachen überrascht. Ab und zu reichen einfach auch andere Kinder um für Abwechslung zu sorgen. Einmal hat sogar der Papa ein Lied angestimmt und der Räuber hat es lautstark mitgegrölt. Wer kennt es nicht?! „Wir haben Hunger Hunger Hunger haben Hunger Hunger Hunger haben Hunger Hunger Hunger – Haben Durst. Wo bleibt das Essen Essen…

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Was darf in keiner Mama-Handtasche fehlen?

Was sollte man als Mama immer in der Handtasche dabei haben, um anstrengende Situationen zu entschärfen, knurrende Kindermägen zu besänftigen, für Malheure wie vollgekotzte Pullis oder übergelaufene Windeln gewappnet zu sein?

Alles! Den halben Küchenbestand, 3 fache Wechselklamotten pro Kind
5 Windeln, den größten Spielebagger und der Puppenwagen SOLLTE am besten dabei sein. Ist es aber hier nicht. Immer dabei: Kleines selbst zusammen gestelltes erste Hilfeset, Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlage, Kekse, Traubenzucker, Banane, je Kind einen Satz Klamotten, Minimatchboxautos, Luftballons, Stoffball,HANDY.

Gibt es so etwas wie ein Mama-Must-Have, was den Alltag mit Kindern einfacher macht?

Raus an die frische Luft. Da können sie rennen mit der Natur spielen zB. Laub, Zweigen, etc. Unterwegs viel Neues und Bekanntes entdecken.Man selbst kann mal wieder durchschnaufen. Ich genieße das.

Chaos im Haushalt, Geschirrspüler quillt über, es ist 18 Uhr, schlechte Laune und Hunger, kein Platz auf dem Herd um zu kochen und was Schnelles, Praktisches ist auch nicht im Tiefkühlfach: Wie rettet man die Stimmung? Was gibt es zu Essen? Und was schafft schnell einigermaßen Ordnung?

Wir schicken den Papa in solchen Situationen „ausnahmsweise“ einen Döner holen. Dann hören wir laute rythmische Musik, zu der jeder ein bißchen aufräumt bis das Essen da ist.

Mit Geheimtricks kommt man als Mama leichter durchs Leben

Danke für das Interview, liebe Anja! Mit „Wir haben Hunger“ konnten wir auch schon so einige brenzlige Situationen entschärfen… Wir haben dafür auch schon fleißig weitere Strophen gedichtet – was übrigens die Zeit wunderbar vertreibt, bis das Essen fertig ist. Und es ist immer sehr witzig, was den Kindern da einfällt (Stichwort: Fäkalhumor der Vierjährigen…).

Noch mehr lesenswerte Mama-Geheimtricks (und da gibt es erstaunlich verschiedene Ansätze, echt toll!) findet Ihr in den schon erschienenden Interviews mit ganz reizenden Bloggerinnen:

Wiebke von Verflixter Alltag

Anne von Einerschreitimmer

Nic von Minimalistmuss

Küstenkidsunterwegs

Anna von Familie Motte

9 Kommentare zu “Geheimtricks von Mamabloggerinnnen – Interviewreihe

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