Unser Weihnachten: Mit Bildern und Worten

Bei uns ist gerade die Zeit zwischen den Jahren angesagt. Ich liebe es: Alles ist so ruhig. Und so treibe ich mich auch grad so wenig Internet rum und was soll ich sagen?! Es tut gut! Aber bevor ich überlege, was ich mir für das neue Jahr so vornehme, blicke ich noch mal fix zurück auf unser Weihnachtsfest und schließe mich dem derzeitigen Mamablog-Trend an und zeige Euch unser  Weihnachten in Bildern. Wir hatten ein entspanntes Fest mit leuchtenden Kinderaugen und viel guter Laune.

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Am Weihnachtsbaume…

Weihnachten ohne Stress – das geht auch mit Kindern

Wer mich kennt, weiß, dass ich kein zu Perfektionismus neigender Mensch bin. Und ich finde, das macht vieles einfacher und wenn man lernt, hier und da ein wenig Chaos einfach nicht zu beachten, dann ist es auch ganz gemütlich so. Alles, nur kein Stress, hatte ich mir für Weihnachten vorgenommen. Und so einfach so wenig wie möglich geplant. Und so entschieden wir uns auch, am 23. nicht in die überfüllte Innenstadt zum Kühlschrankauffüllen zu gehen, sondern entspannt an den Strand zu fahren. Dort war gar nix los, absolute Nebensaison und gerade deshalb war es herrlich! Wir kauften dort auch ein im gut sortierten, wenig vollem Supermarkt.

Tannenbaumaufstellen, Essensplanung und Geschenkekaufen hatten wir dieses Jahr einfach mal alles ein bisschen früher erledigt – eine gute Entscheidung, denn im Gegensatz zum letzten Jahr war diesmal nicht alles auf dem letzten Drücker.

Warten auf den Weihnachtsmann

Heiligabend waren die Kinder dann richtig aufgeregt. Der Große wollte den ganzen Tag nicht aus dem Haus – er hatte Angst, den Weihnachtsmann zu verpassen. Den hatten wir zwei Tage vorher noch auf dem Weihnachtsmarkt getroffen. Mann, war das spannend!!! Mit großen Augen verriet mein Großer ihm, dass er sich einen Webrahmen wünscht und vergessen hat, das auf den Wunschzettel zu schreiben. (soll ich was verraten, er hat den Webrahmen tatsächlich bekommen, womit die Existenz des Weihnachtsmannes belegt ist, oder?!)

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Weihnachtsfrühstück mit selbstgebackenen schwedischen Kardamombrötchen.

Nun ja, wir konnten den kleinen Mann dann doch überzeugen, eine Runde auf dem Weihnachtsmarkt zu drehen – der Weihnachtsmann kommt erst, wenn es dunkel wird, das Argument hat gezogen. Mit in die Kirche kam er dann auch und seine staunenden Augen in der feierlichen Kirche mit all den Kerzen und der Orgel waren toll. Ich gestehe: Mir kamen die Tränen vor Rührung. Was für eine unglaubliche Atmosphäre! Es hatte was ungemein Tröstliches, was Wunderschönes. Als wir aus der Kirche kamen, war meine Mutter schon da und wir bereiteten das Raclette vor.

Um 17 Uh klingelte es und ein Sack voller Geschenke stand vor der Tür. Mist, der Weihnachtsmann hatte schon wieder keine Zeit für ein Schwätzchen! Aber verständlich: Er ist halt im Stress, der gute Mann hat ja viel zu tun.

(kam bei Euch der Weihnachtsmann persönlich vorbei, oder wie habt Ihr das gelöst?)

Leuchtende Kinderaugen und Massen von Geschenkpapier

Es folgten unglaublich strahlende Kinderaugen und die großen Geschenkeschlacht. Es ist einfach wunderschön, das Weihnachten mit Kindern. Die Aufregung, die Feierlichkeit, dieses magische an den Weihnachtsmannglauben, die Vorfreude, die Begeisterung, das sofortige Losspielen und das alles in diesem gemütlichen Tannenbaumlicht. Ich liebe es!

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Der Puppenbauwagen war der Hit beren Kindern.

Am Ende blieb ein riesiger Papierberg, Kinder, die sich kaum von ihren Betonmischern, Puppenhäusern und Webrahmen lösen konnten und schließlich gemütliches Raclette mit Eis zum Nachtisch.

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Mögen Eure Kinder Raclette? Bei uns gab es für die Jungs das etwas andere Raclette- war ja Weihnachten: Tortellini, Ketchup und Mais. Super Mischung! Aber Weihnachten soll es ja nicht nur den Eltern schmecken, nicht wahr?!

Die Zeit zwischen den Jahren ist was Besonderes

Es folgen ruhige Festtage, an denen die Kinder den ganzen Tag im Schlafanzug verbrachten, malten, mit ihren neuen Sachen spielten und wir es hin und wieder an den Strand schafften. Was für eine schöne Zeit.

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Endlich Zeit, in Ruhe zu backen… zum Beispiel Kanelbullar und dabei vom Sommer in Schweden träumen.

Ich hoffe, Ihr hattet auch ein entspanntes, zauberhaftes Fest! Nun kommt Silvester und dann ist die Zeit zwischen den Jahren auch schon wieder vorbei. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und einen Superstart ins Neue Jahr! Kommt gut rein! Wir machen ganz entspnt Fondue und wenn wir Glück haben, schlafen wir mal nicht vor Mitternacht ein 😉

Was habt Ihr vor?

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Und jetzt nach Weihnachten zieht bei uns der Frühling ein… ich kann es kaum erwarten, dass es draußen auch soweit ist!

5 Kommentare zu “Unser Weihnachten: Mit Bildern und Worten

  1. Pingback: Kanelbullar – kinderleichtes Rezept für schwedische Zimtwecken | Eine ganz normale Mama

  2. Schön, bei uns war es auch sehr schön. Ich denke, ich blogge die Tage was darüber, wie wir das immer mit dem Weihnachtsmann und den Geschenken machen. Raclette gibt’s bei uns morgen zu Silvester. Ich wünsche Dir einen guten Rutsch!

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  3. Euer Weihnachtsfest liest sich wirklich schön. So soll es bei uns auch mal sein. Unsere Tochter hat sich den Weihnachtsbaum, die Bescherung und alles andere noch im warmen Mutterleib angeschaut, aber nächstes Jahr ist sie dann auch endlich live dabei.

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