Urlaub mit Kindern: Tipps für das Autopacken

Wir haben unseren ersten Urlaub als vierköpfige Familie hinter uns. Mama, Papa, der Dreijährige und das Baby. Wer hatte am meisten Gepäck dabei? Richtig: das Baby. Dicht gefolgt vom Dreijährigen. Mama und Papa mussten zushenb, wie sie eine Hose und einen Pulli in den Koffer quetschen konnten. Wobei es bei mir echt egal ist: Nach zehn Minuten Tragen hat jeder Pulli seinen Milch- oder Babyspuckfleck abbekommen. Wozu noch wechseln?!

Autopacken mit Kindern ist eine Kunst für sich

So standen wir also vor unserem Auto, ein Kombi, wohlgemerkt, wie es sich für eine Familienkutsche gehört. Davor stapelten sich: Kinderschuhe, Kindergummistiefel. Jacke. Regenjacke. Matschhose. Windeln für das Baby. Lieber ein paar in Reserve. Feuchttücher. Der Babyschlafsack. Der Babyersatzschlafsack. Mützen, Schals. Kinderbücher. Der Kuschelhase. Vorsichtshalber auch der Kuscheligel. Man weiß ja nicht, wer zum Einschlafen grad angesagt ist. Babyklamooten. Und noch mehr Babyklamotten. Ein Body am Tag? Nee. Was ist, wenn die Windel überläuft?

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Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub: Wäschewaschen!

Ein Glück war ein Babybett vor Ort. Und auch Sandspielzeug gab es im Ferienhaus.

Aber das Haus lag in Dänemark. Das heißt: Es musste noch eine Kiste Vorräte ins Auto.

Achja, in einem kleinen Koffer waren die Sachen von uns Eltern. Sie teilten sich den Platz mit Bettwäsche und Handtüchern.

Da lag dieser Berg nun. Kinderwagen und Buggy daneben. Die sperrigen Kindersitze blockierten schon die Rückbank.

Es ging übrigens eine Woche fort. Wir planten keine Weltreise.

Packen für den Familienurlaub will erlernt sein

Am Ende passte doch alles in den Kofferraum und öh in Mamas Fußraum auf dem Beifahrersitz. Es war eine Meisterleistung an Pack- und Stapelkunst. Zum Schluss wurden die Nudelvorräte einfach in die freien Lücken gestopft, genau wie die Windeln. Jeder Quadratzentimeter bestens ausgenutzt. Kindergummistiefel passen auch super in die kleinsten Lücken, solange das Kind nicht mehr als Schuhgröße 30 hat.

Die Weltreise – äh der Kurztrip- konnte beginnen!

Ähnlich voll ist der Wagen übrigens auch, wenn es nur übers Wochenende weggeht. Es ist mir ein Rätsel, wie unsere Eltern es früher in ihren Miniautos übr die Alpen schafften samt Kindern an Bord. Und es soll ja auch heute noch Familien geben, deren Familienkutsche ein Golf ist. Da müsste ich wohl dann auf den Wechselpulli verzichten. Wobei, ist ja eh egal, Babyspucke ist ja immer drauf.

Übrigens: Auf dem Rückweg war das Auto ähnlich voll. Trotz einer Packung verbrauchter Windeln und einer leeren Vorratskiste.

9 Kommentare zu “Urlaub mit Kindern: Tipps für das Autopacken

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